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  • Day15

    Einmal 4700 m und (fast) zurück

    October 24, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute ging es mal wieder weiter. Nachdem wir ja beschlossen hatten, den Colca Canyon auszulassen, waren wir gespannt, wie wir die Fahrt über den ca. 4700 Meter hohen Imata-Pass nach Puno vertragen. Von unserem Lieblingsmitarbeiter im Hotel bekommen wir morgens noch eine 2,5l-Flasche Kokatee mit, das Wundermittel der Einheimischen gegen Soroche, die Höhenkrankheit. Bei Aufstiegen in große Höhen ist nämlich neben der langsamen Akklimatisierung eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig! Also bewaffnen wir uns zusätzlich noch mit Wasser. Und ab geht's! 🚌💨
    Unterwegs begegnen uns neben der beeindruckenden peruanischen Pampa-Landschaft noch diversen Herden von Alpacas und Vicuñas, die es sich teilweise eindach auf der Straße bequem gemacht haben. Vor allem über die Sitzbarrikaden der Vicuñas ärgern wir uns wahrlich nicht, denn eigentlich wurde uns mitgeteilt, dass diese eher im ausgelassenen Canyon zu Hause sind. 😊
    Nach ca. sechs Stunden erreichen wir endlich Puno, welches auf 3800 m Höhe liegt. Das merken wir auch relativ schnell, denn beim Treppen steigen schnaufen wir wie Dampfloks. 🚂 Also alles schön langsam.
    Als wir los wollen, fühlt sich Reini nicht wohl, also streuen wir eine einstündige Schlafpause ein. Conny geht es besser, die hat sich allerdings auch fleißig zwei der zweieinhalb Liter Kokatee reingestemmt. Brav so. Nach wie viel Kokatee wird man eigentlich high...??? 🤔🤣
    Nach dem Nickerchen geht es besser und wir bummeln ein wenig durch die Gegend. Das reicht dann bei der Dunkelheit und der Kälte auch recht schnell. Wir gehen pünktlich ins Bett, denn morgen früh um 6 Uhr wollen wir eine Tagestour zu den Uros, schwimmende Schilfinseln, und der Insel Taquile machen.
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