Peru
Puno

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Travelers at this place
  • Day57

    Puno, Calao, Peru

    April 5 in Peru ⋅ ⛅ 12 °C

    Puno, une étape intermédiaire avant le passage de la frontière Bolivienne.
    Promenade au bord du lac Titicaca, Mirador el condor avec vue sur la ville et le lac.

    Le lac Titicaca est le plus haut lac navigable du monde à 3800m d'altitudeRead more

  • Day111

    Titicacasee - ein kompletter Reinfall!😯

    January 29 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Wieser früh morgens hat der Tag begonnen. Um 4:30 Uhr wurden wir abgeholt und zum Terminal gebracht, wo wir dann wieder in einen Premiumbus Richtung Puno gebracht werden sollten. Solang das Internet hergehalten hat, konnt ich in den Morgen rein mit Paula telefonieren. Unser Bus hat uns durch die Pampa und die Wüste gefahren. Die Landschaft variiert stark und mal sieht man nur Steinwüste und mal erinnert mich die Landschaft sehr an Norwegen.

    Ich konnte kurz nappen und hab zwischendrin Pablo Escobar geschaut. Eine Netflixserie, die sehr beliebt hier in Lateinamerika ist. Ich hab ja vor gut einem Monat in Medellin den Bruder von Pablo Escobar die Hand geschüttelt und fande es sehr cool eine so bekannte Person kennengelernt zu haben. Im Nachhinein denk ich darüber anders. Ich war einen Monat in Kolumbien und hab ein Gespür dafür bekommen, was Pablo Escobar dem Land damals angetan hat. Viel Leid und Tote. Die Netflixserie Narcos verleiht Pablo Escobar eine harmlosere und eher Robin Hood- artige Rolle und im Nachhinein würde ich diesen Museumsbesuch glaub ich am liebsten streichen.

    Die Serie belichtet das Leben und den wahren Aufstieg Pablo Escobars. Es ging von Anfang an anscheinend schon sehr viel dreckiger zu..

    Zurück zur Busfahrt: Aron hatte über die Fahrt über mit der Höhe zu kämpfen. Er war kreidebleich und auch Avery war im Kopf ein bisschen diesig. Wir waren zwischendrin auf 4.100 Metern über Normalnull. Mich hat während der Fahrt eine Deutsche gefragt, ob ich zufällig Höhenpillen dabei habe und jap hatte ich. Witzigerweise hat sich rausgestellt dass sie Regensburgerin ist und mit ihren Vater gerade Peru bereist. So ein kranker Zufall und ich hab den bayerischen Dialekt schon zu lange nicht mehr live gehört. Heimat!

    Gestern war sie beim Canyon auf jeden Fall komplett im Arsch und heute ist es er. Also hab ich ihm meine beiden Pillen abgetreten und ihm gings dann auch besser. Ich hab ja gestern für den Canyon zwei genommen aber heute keine und bin ohne Spaß fit wie ein Turnschuh! Aron und Avery waren den ganzen Tag über down und werden hier in Puno jetzt doch eine Nacht bleiben und aklimatisieren. Ich werde heut Abend also alleine mim Nachtbus nach Cousco aufbrechen.. naja ist im Nachhinein eine absolut richtige Entscheidung weil was ich hier jetzt noch am Titicacasee erlebt hab... da freu ich mich auf meine 5 vollen Tage in Cousco!

    Unser Hostel ist auch eher mas menos und als wir dort waren sind wir erstmal was mit einer Chilenin Essen gegangen.. Sie wollte in eine Polloria (Hühnerei) und ich schwöre ich setz nie wieder einen Fuß in sowas.. Der abgehakte Hühnerfüß in der grünen Suppe hat mir so gereicht. Ciau🤢 heute ein Erlebnis dass mich nachdenken lässt.

    Ich hab mich dann Aron und Avery mit der Chilenin allein gelassen und bin selber noch ein bisschen durch die Stadt geschlendert. Bis ich um 15:30 Uhr vorm Hostel abgeholt worden bin. Ich hatte eine Tour zu den Uros, ein Volk was auf dem Titicacasee wohnt, gebucht. Ich wurde erst mit dem Taxi abgeholt und dann zum Boot gebracht. Dort hab ich dann den Titicacasee gesehen. Ich gebe zu ich bin mit vllt zu hohen Erwartungen angereist aber es war landschaftmäßig eher Flaute.

    Mit dem Schiff sind wie dann zu dem Volk auf dem See gebracht worden und der Weg dahin war dann ganz okay. Wir sind durch eine Wasserstraße von eine Art Schilf gefahren. Die Uros haben sich mit Torfblöcken und aufeinander gelegten Seggen (Art Schilf) diese Inseln errichtet. Dort leben sie in Strohäusern und wir haben eine zwei Minuten Erklärung über das Leben und die 80 umliegenden Inseln bekommen.. Und das wars..! Sofort danach wurden wir zu den Ständen gebracht wo sie uns penetrant Sachen verkaufen wollten. Ich war ja nur mit Locals dort und hab mich dann einfach irgendwann in die Mitte von diesem "Dorf" gestellt. Das Dorf besteht btw einfach aus einer Großfamilie, und hab den Kindern beim Spielen zugeschaut, was 1000 mal interessanter war als der Rest..

    Kurz darauf wurden wir aufgefordert in den "Mercedes-Benz" der traditionellen Taxis zu steigen. Das hätte extra gekostet und sie haben wieder so penetrant versucht uns auf dieses "Boot" zu bekommen. Ich hatte in dem Moment überhaupt keinen Bock darauf und auch der Rest der Gruppe hat die Aufforderung dann ignoriert. Dieses Volk haben sich keinerlei Mühe gegeben und ich bin wirklich enttäuscht... keine Ahnung war nicht billig die Tour und hab original zwei Minuten Erklärung bekommen und durfte auf so ner Insel stehen.. Reinfall hoch 20!

    Wir wurden dann noch zu der "Hauptstadt" der Inseln gebracht, was original ein 10 m x 5 m Platz war und sie beschämend viel für ein Essen verlangt haben. Ich hab mich dann auf Stur gestellt und mich in die Mitte vom Platz gestellt und meinen Footprint angefangen zu schreiben.. Bis mir die Hände abgefroren sind und ich ins Boot zurück bin und hier weiterschreibe.

    Wir fahren gerade mim Boot zurück und ich hoffe, dass ich jetzt zum Hostel zurückgebracht werde, weil es gleich zum Regnen anfängt. Ich werd mir noch was für die Nachtbusfahrt zum Essen suchen und dann nichts wie weg, hier vom Titicacasee!

    Ich bin in the end mit Avery und Aron dann noch Essen gegangen und die beiden haben mich dann noch zum Meeting Point begleitet und dort wurde ich dann abgeholt. Im Shuttle war dann eine Niederländerin und die hat mir paar schöne Bilder von einer der Inseln am Titicacasee gezeigt... gibt anscheinend doch paar schöne Ecken..

    Ich überleb jetzt erstmal die Nacht im Nachtbus;)
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  • Day151

    Puno & Fazit Peru

    April 1 in Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    Unsere letzten Tage in Peru haben wir am Titicacasee in Puno verbracht. Eigentlich hätten wir dort vielleicht gar keinen Stopp eingelegt, wahrscheinlich vor allem keine drei Nächte verbracht. Die Stadt ist nämlich nicht besonders schön und wir wollten anschließend eh noch die etwas schönere Stadt Copacabana auf der bolivianischen Seite des Titicacasees ansehen. Jedoch brauchten wir für die Einreise nach Bolivien einen PCR-Test und so kamen wir nicht drumherum 2 Tage in Puno zu bleiben. Das passte eigentlich auch ganz gut, weil Luise immer noch ziemlich erkältet war. Also haben wir ein schönes Hotel gebucht und die Tage nochmal ruhig angehen lassen.
    Am ersten Tag, Thomas Geburtstag, haben wir vormittags den PCR Test gemacht (sogar umsonst) und sind dann mit einem Tuktuk zum Wasser gefahren. Die Promenade am See war nicht wunderschön, aber zum Spazieren ganz nett. Am Nachmittag haben wir dann gemütlich im schönen Innenhof eines Cafés gesessen und Kaffee und Tee getrunken. Zum Abschluss des Geburtstages sind wir abends dann noch schön essen gegangen.
    Der nächste Tag sah eigentlich recht ähnlich aus. Wir sind ein bisschen durch die Stadt spaziert, haben uns ausgeruht und uns gefreut, dass der Test negativ ist und wir am nächsten Tag nach Bolivien einreisen können. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Sammeltaxi Richtung Grenze.

    So ging also unser Monat in Peru vorbei. Ein Land das uns mit seiner Vielseitigkeit sehr überrascht hat und bestimmt noch lange in Erinnerung bleibt. Wir waren im modernen, warmen Lima an der Küste, in der Wüste in einer Oase, ein paar Tage autark im Regenwald am Amazonas und haben viel Zeit in der Natur in den Anden verbracht. Vor allem alles, was wir in und um Cusco gesehen haben, war sehr beeindruckend. Der Machu Picchu, die Lagune, die Regenbogenberge.... Wir sind nur von einem Highlight zum nächsten gereist. Auch wenn wir die letzte Woche beide ziemlich erkältet waren, war auch die Zeit in Arequipa und am Colca Canyon sehr schön.
    Wir haben die Peruaner als sehr liebe, freundliche Menschen erlebt und auch ein paar Reisende getroffen, mit denen wir uns gut verstanden haben. Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit unserer Zeit hier und werden uns bestimmt immer wieder gerne an den ein oder anderen Moment erinnern.
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    Franzi und Kevin

    Scheint wirklich ein super schönes Land zu sein 😊 kommt definitiv auch auf meine Reise Liste ☀️🙏🏻

    4/5/22Reply
    Kiwi Ria

    Was is das da in der Mitte für ein seltsames Fahrzeg? ^^ irgendwie niedlich

    4/5/22Reply
    Luise und Thomas

    Ein Tuktuk 😃

    4/5/22Reply
    Kiwi Ria

    Echt jetzt? 😅 cool

    4/5/22Reply
    Luise und Thomas

    Ja 😊 Ich dachte auch immer, dass es die nur in Asien gibt. Sind wir jetzt aber in einigen Städten schon mit gefahren.

    4/5/22Reply
    Kiwi Ria

    Ich will auch so eins!

    4/5/22Reply
     
  • Day26

    Uros floating islands на озере Титикака

    November 3, 2021 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Этот остров сделали 10 лет назад, и он продержится ещё 13 лет. Потом местному населению придётся строить новый остров. Так они и живут без паспортов. Остров привязывают к траве, чтобы он не уплыл в Боливию.Read more

    Nadia F

    на этой лодочке прокатилась

    11/3/21Reply
    Nadia F

    это дом местного населения. Электричество от солнечных батарей.

    11/3/21Reply
    Nadia F

    модель лодочки на которой можно жить

    11/3/21Reply
    5 more comments
     
  • Day64

    Amantani et îles Uros

    May 2 in Peru ⋅ ⛅ 4 °C

    Réveil chez Isaac ce matin avec vue sur le lac, trop beau ! 😍
    Petit déjeuner avec lui, accompagné d'une tisane eucalyptus, coca et muna (très bon pour l'altitude). Il nous explique comment fonctionne cette île (de tout de même 4000 habitants). Tous parlent quechua et sont là depuis qu'ils sont nés !
    Ils existe différentes communautés sur l'île, il y a toujours une partie où l'agriculture est au repos, les autres parties cultivent certains produits et ça tourne chaque année. Ils nous a montré ce qu'il cultive, pommes de terre, fèves, quinoa, oca (mélange entre pomme de terre et patate douce) etc et nous avons pu goûter tout ça dans ses repas !
    Le matin c'est petite randonnée pour aller voir les temples Pachamama (terre mère) et Pachatata (terre père) en haut de l'île. Isaac nous donne à chacune une petite branche de muna avant de partir, rien qu'à l'odeur elle a des bienfaits ! Nous avons de la chance car Isaac n'habite pas sur la partie touristique de l'île, nous ne croisons donc que des locaux.

    Notre but est ensuite d'aller voir les îles Uros avant de retourner sur Puno. Après le repas du midi, Isaac et son voisin nous conduisent au port sur leur moto (première fois pour Pauline 😬) pour que nous ne rations pas le bateau ! 🏍️ Il nous amène à Walter, qu'il connait bien, le capitaine du bateau et c'est parti pour 2h30 jusqu'au îles Uros ! 🛥️
    Arrivées sur une des îles, c'est la famille de Ronan qui nous prend en charge et qui nous explique comment sont construites ces petites îles flottantes. La sensation de marcher sur des branches de roseaux est très bizarre ! Ronan nous fait ensuite faire un tour des îles Uros sur sa "Mercedes-Benz", son bateau fait de roseaux 😁
    Après tout ça comme le soleil se couche (beaucoup trop) tôt ici, il nous ramène au port proche de Puno où nous prenons un bus direction l'auberge.
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    Laurent Prouilhac

    C'est encore très beau L'alignement de ces îles flottantes correspond à des familles où des groupes plus larges ?

    5/3/22Reply
    Danielle Dugrillon

    Vous nous faîtes rêver , chaque jour d'avantage .

    5/4/22Reply
     
  • Day71

    Día 70 y 71 Puno

    March 31 in Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    Dann ist der Moment gekommen Bolivien zu verlassen, nach 2 Monaten und unzähligen schönen Erlebnissen 😊Dass es so toll wird, habe ich mir im Vorhinein nicht so ganz vorstellen können. Ich habe hier trotz der relativ kurzen Zeit einige Freunde gewonnen, gehe deswegen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Der Plan am Mittwoch ist nach Peru, genauer gesagt nach Puno (ebenfalls am Titicaca-See gelegen) zu kommen. Im Vorfeld habe ich über die Grenzüberschreitung nichts Positives gehört und auch mein ursprünglicher Plan einer Tour mit einer Bus-Firma hat nicht funktioniert. Also dann halt auf eigene Faust, was auch mit ein paar Unterbrechungen/Fahrzeugwechseln und den obligatorischen kleinen Missverständnissen recht gut klappt. An der Grenze selber warte ich nur eine Stunde 💪🏻 Allerdings werde ich - kaum auf peruanischer Seite - bei einer „Polizeikontrolle“ gleich mal nett begrüßt und um 20$ erleichtert (ich konnte mit den korrupten Polizisten von 50$ runterhandeln) 😡 Tja, damit hat Peru erstmal einen schwereren Stand bei mir, da ich in 2 Monaten Bolivien kein einziges Mal über den Tisch gezogen worden bin. Naja, wird hoffentlich besser 😅 Als ich endlich in Puno angekommen bin ist es schon abends und so falle ich nach dem Abendessen geschafft ins Bett. Am Donnerstag ist wieder ein langer Reise-Tag, da ich nicht wirklich Lust auf Puno habe. Deswegen steige ich in einen Bus nach Cusco, der braucht ewig lange 9 Stunden 😵 Irgendwann komme ich dann doch an und freue mich auf die nächste Zeit, in der Cusco meine Basis ist.Read more

    Matthias Metzler

    Ich würde im nächsten Beitrag gerne lesen wie du ein Cuy probierst😅soll gar nicht so schlecht schmecken habe ich gehört 🙂

    4/3/22Reply
    Fabbuc

    Dazu kann ich mich noch nicht durchringen. In Mizque habe ich beim Nachbarn ein paar lebendige Meerschweinchen gesehen, die sind einfach zu süß 😜

    4/3/22Reply
     
  • Day68

    Puno und die schwimmenden Inseln

    March 15, 2020 in Peru ⋅ ☁️ 14 °C

    Juhui, wir sind in Peru. Nach einer Körpertemperatur-Messung bei der Ausreise aus Bolivien und einer 3-stündigen Busfahrt, stoppen wir in einer kleinen Stadt namens Puno. Puno liegt übrigens immer noch am Titicacasee. Das alleine zeigt, wie gross dieser See ist.
    Puno ist ein Abstecher wert, da es in der Nähe die sogenannten schwimmenden Inseln, die "Uros" gibt. Die Leute leben auf diesen, aus Schilf gebauten Inseln nach traditioneller Art. Mit Fischen und Jagen von Vögeln ernähren sie sich wie in früheren Zeiten. Das ist sehenswert denken wir uns und buchen einen Tagesausflug auf die Inseln. Wie an einem Lagerfeuer im Kreis sitzend, ist es interessant zu hören, wie der (wir sagen ihm mal) "Stammeshäuptling" uns erklärt wie die Bewohner auf der Insel leben, wo der Kindergarten ist, wie sie die Insel bauen und sich nachhaltig von der Jägerei ernähren. Schliesslich dürfen wir in die ebenfalls aus Schilf gebauten Hütten einen Blick werfen und uns so noch näher an dieser Lebensweise fühlen. In das aus ( -Überraschung-) Schilf gebaute und gemachte Bett dürfen wir nicht liegen. Das wäre dann doch etwas zu privat:) Mit einem Lächeln und mit einem Stempel "LAGO TITICACA" im Pass kehren wir nach Puno zurück.

    Und jetzt kommts, liebe Mitreisenden, das Beste immer zum Schluss.!! Richtig? ALL FAKE NEWS. Die leben gar nich wirklich so, wie wir zu einem späteren Zeitpunkt erfahren müssen. Die fahren doch tatsächlich jeden Morgen auf die Insel, spielen dort ein traditionelles Leben vor und fahren am Abend mit dem Schiff wieder zurück ans Festland. All diesen Aufwand nur für uns Touristen!? Mir sägid eych: Sache gids!!

    Leider bekommen wir auch in Peru immer mehr das Corona-Virus zu spüren. Wir lauschen anderen Touristen in den Restaurants welche über "Fluchtrouten" über Mexiko und Costa Rica diskutieren, da dort angeblich das Virus nocht nicht so fortgeschritten sei und man vorallem noch ein- und ausreisen könne. Und dank dem Internet bekommen wir sehr genau mit, was so auf der Welt bezüglich Corona-Virus läuft.
    Schliesslich, und das zieht uns für einen Moment den Boden unter unseren Füssen weg: Der Peruanische Präsident erteilt am selben Tag ein sofortiges Ein- und Ausreiseverbot und eine 15-tägige Quarantäne für alle Einheimischen und Touristen in Peru... So sehr haben wir gehofft, dass wir nach Peru einreisen können, und jetzt wo wir in Peru sind, sollen wir aufgrund einer Quarantäne nicht mehr in das, nur eine Stunde entfernte Juliaca (wo Franziska mit ihrer Familie auf uns wartet) kommen können. Horrorvorstellung für 15 Tage in ein und demselben Hotelzimmer in Puno verbringen zu müssen?
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  • Day95

    Puno

    November 19, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 10 °C

    Puno, ach ja es gibt sicher viel schönere Städte und eigentlich besucht man Puno auch nicht wirklich, wenn da nicht der Titicaca-See wäre. Der Größte See Südamerikas und das weltweit höhst gelegene Gewässer welches von Schiffen befahren werden kann. Der See liegt auf 3800 Meter über dem Meeresspiegel.

    Und eigentlich wären wir gar nicht hier, denn wie gesagt ist die Stadt ist nicht sehenswert und der See soll von der bolivianischen Seite aus, viel schöner sein. Die Lage in Bolivien ist undurchsichtig, die Wochen davor unterhalte ich mich immer wieder mit Reisenden, die einen sagen man könne nach Bolivien reisen die anderen genau das Gegenteil. Die Chancen stehen nicht gut das wir einreisen können, wir versuchen also unser Glück direkt in Puno unweit der bolivianischen Grenze und erhoffen uns hier gesicherte Informationen. Es stellt sich sehr schnell raus, dass aktuell niemand nach Bolivien rein kommt, Touren werden nicht gefahren ebenfalls fährt kein Bus über die Grenze. Das wars also mit den Reiseplänen für Bolivien...

    Plan B steht recht schnell wir wollen nichts unversucht lassen, wenigstens den "Salar den Uyuni" zu machen, die größte Salzpfanne der Erde. Obwohl diese in Bolivien liegt ist sie sehr nah an der chilenischen Grenze. Tatsächlich finden wir raus, dass von San Pedro de Atacama (Chile), geführte Jeep-Touren auf den See nach Bolivien gemacht werden. Also geht es nach Puno weiter nach Chile!

    Aber wir haben noch einen Tag in Puno und wir beschließen dem hässlichen Grau der Innenstadt zu entfliehen, nehmen einen kleinen Colectivo (öffentlicher Nahverkehr) und fahren ca. 1,5 Stunden auf eine kleine Landzunge. Die Fahrt im Colectivo ist immer ein kleines Abendteuer, die Einheimischen nehmen nicht selten einfach alles mit was sie von A nach B bringen wollen und so sitzt Jenny neben einer kleinen Peruanerin die in ein großes Touch gewickelt, Feuerholz auf ihrem Rücken trägt und so irgendwie Platz für 2 einnimmt. Der kleine Bus hat Sitzplätze für 9 Personen...nicht selten sind trotzdem 12-14 Personen drin, der Mann vor mir sitzt auf meinem kleinen Plastikstuhl damit auch wirklich kein Platz verloren geht. Was ihn Deutschland jeden TÜV in den Wahnsinn treiben würde, ist hier Alltag und Normalität. :-)

    Die kleine Landzunge erweckt den Anschein als wäre man in der Toskana oder in Griechenland. Kleine hübsche Wanderwege, alle samt mit Stein unterlegt schlängeln sich zu kleinen Aussichtspunkten wo der See sich im schönsten Blau zeigt. Das Wetter ist super und irgendwie auch nicht! Hier spürt man direkt die Höhe, wenn die Sonne draußen ist brennt sie ungehindert herunter, hüllt sie sich kurz in eine kleine Wolke sind es, wegen des Windes und der Höhe gefühlt, 10 Grad....Trotzdem ist es fast menschenleer und wir genießen die gemütliche Wanderung und den fantastischen Ausblick auf den See.
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    Sonja Meckel

    gigantisches Blau!

    12/17/19Reply

    Was hängt da an ihren Zöpfen? 🤔

    12/21/19Reply
    Razvan Dumitru

    Musste ich auch erst erfragen:-)...scheint wohl sowas die Deko für Haare zu sein :-)...sind aus Stoff

    12/22/19Reply
    3 more comments
     
  • Day164

    Bei den Uros in Mitten des Titicacasees

    December 9, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Unser letztes Ziel in Peru war Puno bzw. eher der Titicaca See. Eine Besonderheit hier sind die traditionellen schwimmenden Inseln der Uros (Islas flotantes de los Uros), einer indigenen Gruppe, die seit Jahrhunderten auf dem See wohnt. Da Puno selbst keine sehenswerte Stadt ist und wir einen besseren Einblick in das Leben des Urvolkes bekommen wollten, entschieden wir uns direkt bei einer Familie auf den Inseln zu bleiben - statt einer obligatorische Schiffstour durch die Inseln beizuwohnen. Nach unserer morgendlichen Ankunft in Puno wurden wir gleich von einem Taxi zum kleinen Hafen der Uros gefahren, wo uns Rubén, unser Gastgeber für die nächsten 3 Tage, mit seinem Motorboot abholte. Auf seiner Insel teilte uns Rubén ein Häuschen mit einem traumhaften Blick auf den See und Puno's Berge zu, wo wir erstmal noch etwas Schlaf nach der Busfahrt nachholten.
    Am Nachmittag fuhren wir auf eine kleine Bootstour durch die Nachbarschaft und Rubén erklärte uns wie die schwimmenden Inseln aufgebaut sind. Die Inseln bestehen aus einer schilfähnlichen Wasserpflanzen namens Totora. Diese wächst auf der Oberfläche des Titicaca Sees und ihre Wurzeln reichen 1-2 Meter in die Tiefe. Auf die Wurzelbasis wird ca. 1 Meter geschnittenes Schilf aufgeschichtet. Das Schilfgras ist Baumaterial für die Inseln, die Boote und die Häuser. Essen kann man es auch noch - echtes Multifunktionsgras. Das Gras der Inseln muss alle zwei Wochen erneuert werden bzw. neu aufgeschichtet werden, was eine Heidenarbeit ist. Die Inseln waren ursprünglich freischwimmend, haben aber mittlerweile Anker. Wächst die Familie, wird angebaut und wenn die Kinder heiraten wird ein Teil der Insel abgetrennt, was dann als Startinsel für die nächste Generation dient. Nach der Ausfahrt genossen wir die Ruhe und Atmosphäre bis zur Ankunft weiterer Gäste - Anika, 62 aus Schweden und Oliver, unser Alter, aus der Schweiz. Mit beiden verbrachten wir den Abend - wie soll es auch anders sein auf dem See - mit gebratenem Fisch (Trucha) und Coca-Tee, da wir immerhin auf 3800 m waren. Am nächsten Morgen ging es nach dem leckeren Frühstück mit Rubén und seiner kleinen Tochter Nicole zum Fischen bzw. holten wir nur das am Vorabend ausgeworfene Netz rein. Unser Fang bestand allerdings aus enttäuschend kleinen Fischen. Richtig große Fische gibt es wohl nicht im Titicacasee bzw. nicht mehr. War früher das Fischen das wichtigste für die Uros, ist es jetzt der Tourismus. Mit dem Fisch wurden die Familien ernährt als auch gegen Gemüse, Kartoffeln und Getreide getauscht - was auch bis heute noch teilweise gemacht wird. Am Mittag musste Dom dann noch bei bestem Wetter die Wassertemperatur testen, Schwimmen war zwar möglich, aber nicht von langer Dauer. 🥶 Insgesamt genossen wir unsere Zeit auf den speziellen Inseln sehr und erholten uns bei der besonderen Atmosphäre von den Tagen zuvor. Rubén und seine Familie, vor allem die drei aufgeweckten Kids (1,3 und 6) hatten es uns wirklich angetan.
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    Barbara Siegel

    idilisch 🤩

    12/16/19Reply
    Barbara Siegel

    und? es war kalt?

    12/16/19Reply

    Wooooow Juli

    12/16/19Reply
    2 more comments
     
  • Day157

    Puno - Lac Titikaka - Iles Uros

    February 10, 2020 in Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    Le mythique lac Titikaka, le plus haut lac navigable du monde (3800 m), sépare le Pérou de la Bolivie. Les Incas y auraient abandonné un trésor au XVIeme siecle. Le coté Péruvien acueille, à 5 Km de la côte, une communauté qui vit sur des iles fabriquées en roseaux et ammarées a la terre ferme. La partie qui se visite est très touristique mais permet tout de même de montrer au enfants cet étonnant mode de vie...."oui ils vivent là pour de vrai" !Read more

    Celine Maslard

    Tellement beau.

    2/13/20Reply
    Gaëlle Charlut

    quelle découverte!!!

    2/23/20Reply
     

You might also know this place by the following names:

Puno, Punu, Горад Пуна, Пуно, San Carlos de Puno, Πούνο, Punjo, Պունո, プーノ, პუნო, 푸노, Punum, Punas, ปูโน, 普诺

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