• Julia Keil
  • Rainer Eckert
  • Julia Keil
  • Rainer Eckert

Zauber des Orients & Thailand

Orientkreuzfahrt mit der Mein Schiff 4 und Phuket Baca lagi
  • Abendessen...

    17 Februari, Thailand ⋅ 🌧 27 °C

    Nachdem wir uns heute mit Teilen der Reisegruppe kurzgeschlossen hatten, beschlossen wir wieder ins Yum Yum einzukehren. Ein Paar hatte ein Lokal in der anderen Richtung ausprobiert und fand das Essen kacke, ein anderes Paar hatte im Hotelrestaurant gegessen und fand das auch kacke. Wir teilten also unseren "Geheimtipp" und hofften noch einen Platz zu bekommen heute Abend. War allerdings nichts los und wir waren auch zum zweiten Mal begeistert...Baca lagi

  • Ein Tag Urlaub

    18 Februari, Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Für heute hatten wir nichts geplant, nich dass das hier noch in Stress ausartet. Gegen 9 Uhr ging es zum Frühstück, dann kurzer Plausch am Pool mit Teilen unserer Reisegruppe, die jetzt auch Namen haben - aus dem kleinen Feldwebel und ihrem Mann wurden Gerlinde & Kurt aus Gifhorn.
    Wir sind dann los in die "City" um nochmal Getränke und Snacks für den Ausflug morgen zu kaufen. Auf dem Rückweg sind wir zu einer Thai Massage eingekehrt. Rainer 60 Min mit Kokosöl, ich 90 Minuten mit Kräuteröl. Meine letzte Thai Massage in der Schweiz war ne halbe Nahtoderfahrung, aber wo, wenn nicht hier sollte ich dem Ganzen nochmal eine Chance geben!? Es war ganz toll, wir waren begeistert und wollen nochmal hin.
    Mittlerweile war Mittagszeit und das Yum Yum lag ebenfalls auf dem Weg, also gab es ein kleines Mittagessen, bevor wir ins Hotel sind. Hier wollten wir uns eigentlich Badeklamotten anziehen, Sachen zusammen packen und zum Strand gehen baden und Flugzeuge schauen. Ein Blick in den Himmel und die Wetter App ließ uns allerdings zögern - zum Glück. Keine Stunde später hatte wieder einer den Hahn aufgedreht und es gab einen ordentlichen Regenguss. Dafür, dass es hier vorher die letzten 2 Wochen nicht geregnet hat, bekommen wir gerade verhältnismäßig viel ab. Machte aber nix - saßen gemütlich aufm Balkon - Rainer mit Candy Crush und Sudoku und ich mit Recherche und Planung.
    So ging der Nachmittag ganz gemütlich rum. Am Abend wieder ins "Stammlokal" und diesmal war der eine Teil der Reisegruppe schon da, die seit heute Maria Franziska und Dieter heißen und der andere Teil, Gerlinde und Kurt, kamen später auch. Nachdem wir uns erst quer über die Tische unterhielten, setzten wir uns nach dem Essen alle zusammen. Nach kurzweiligen Unterhaltungen gab es noch Tequila und B52. Wir wissen mittlerweile auch, dass Gruppe "Hannover" heute von noch niemandem gesehen wurde und Gruppe "Blaue Koffer" morgen einen Kochkurs macht.

    Es ist mittlerweile 23.15 Uhr, wir gehen jetzt schlafen. Um 5.15 Uhr werden Gerlinde & Kurt und wir beide abgeholt für unseren Ausflug.
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  • Phi Phi Islands

    19 Februari, Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute war mal wieder ein Ausflug dran. Um viertel nach 5 ging es in den Bus und an den Hafen. Hier war schon ordentlich Betrieb und wir wurden auf die Boote aufgeteilt - mit dem Schnellboot zu den Phi Phi Island. Unser Reiseleiter für heut stellte sich vor und sagte seinen Namen, wie die Brille Ray Ban...da ich nur halb zugehört hatte weiß ich nicht ob er Ray oder Ban hieß, aber nett war er. Wir mussten einen Zettel unterschreiben (ne Art Haftungsausschluss) und dann wollte er Tabletten gegen Übelkeit verteilen - die wollte aber keiner. Ob das wohl ein Fehler war?
    Dann ging es aufs Boot, angekündigt wurden 0.5 m hohe Wellen. Hat mich jetzt nicht wahnsinnig beeindruckt und dann ging es los - eine Stunde Fahrt zu verschiedenen Bade- und Schnorchelstopps. Aus den 0,5 m hohen Wellen wurden plötzlich 1,5 m hohe Wellen und wer bis heute keine Rückenprobleme hatte, hat sie hier gratis dazu bekommen. Die Fahrt glich einer Achterbahnfahrt, zum Glück ohne Looping - ein Gerumpel und Schläge ohne Ende. Wusste nicht, ob mir zuerst schlecht wird oder ich Kopfweh bekomme - beides blieb aus aber das war wirklich grenzwertig. Heute Abend werden alle Teilnehmer eine Massage brauchen. Ray Ban beobachtete aufmerksam die Gesichter und fand es wohl größtenteils lustig.

    Erster Halt war dann Maya Bay. Maya Bay ist die bekannteste Attraktion auf den Phi Phi Islands. Die Bucht ist berühmt für ihre Schönheit und war daher auch Schauplatz für den Hollywood-Film “The Beach”. Seither will natürlich jeder Thailand-Tourist auf den Spuren von Leonardo DiCaprio wandeln. Die Maya Bay liegt auf der unbewohnten Insel Koh Phi Phi Ley. Sie ist etwa 6,6 Quadratkilometer groß und ist die kleinere der beiden Hauptinseln der Phi Phi-Inseln in der Provinz Krabi. Die größere Zwillingsschwester heißt Koh Phi Phi Don. Doch aufgrund der beeindruckenden Landschaft und ihrer kristallklaren Gewässer ist vor allem Koh Phi Phi Ley ein beliebtes Anfahrtsziel für Bootstouren. An allen Stränden tummeln sich Yachten, Longtail- und Motorboote. Vor allem an der filmmreifen Westseite, wo sich die magische Maya Bucht befindet. Diese ist nach einer dreijährigen Schließung seit Januar 2022 wieder für den Tourismus geöffnet. Ursprung der frühen Tour, waren die noch verhältnismäßig wenigen Leute um die Uhrzeit....ähm ja...möchte dann bitte nicht wissen, wie es aussieht, wenn noch mehr da sind. Gerlinde und Kurt waren ganz unangenehm berührt von den vielen jungen Menschen, die so selbsverliebt vor der Kamera posierten - fühle ich sehr.

    Nächster Stopp war eine Höhle - Viking Cave (Ko Phi Phi Le): Diese Höhle ist berühmt für ihre Schwalbennester und historische Zeichnungen von Booten an den Wänden.
    Die Schwalbennester werden "geerntet" und in einem aufwendigen Prozess zubereitet bzw verarbeitet und zwar zu Schwalbennestersuppe - eine asiatische Delikatesse aus dem gehärteten Speichel von Salanganen (also eigentlich tatsächlich nicht wirklich Schwalben), die oft in Hühnerbrühe serviert wird und für ihre gelatinöse Textur sowie gesundheitsfördernde Wirkung (traditionelle chinesische Medizin) geschätzt wird. Sie gilt als teures, mild schmeckendes Gericht. Man muss wirklich nicht alles vertehen....

    Als nächstes ging es zum Monkey Beach.
    Dort kann man die vermeintlich putzigen Tierchen tatsächlich in freier Wildbahn und aus nächster Nähe beobachten. Darunter den seltenen Weißhandgibbon und südlichen Brillenlangur, und vor allem Javaneraffen und Bärenmakaken.
    Als wir ankamen machten wir an 2 verschiedenen Spots Halt - an beiden keine Affen zu sehen, also Beach ohne Monkey.

    Nach einem kurzen Badestop ging es dann auf der Hauptinsel zum Mittagessen und einen kleinen Bummel durch die sehr touristische Fußgängerzone. Zum Abschluss gingen wir auf Bamboo Island nochmal an Land für eine Badepause am Strand.
    Die Rückfahrt war glücklicherweise wesentlich weniger heftig, als die Tour am Morgen.
    Wir haben heute nochmal eine ganz neue Ecke gesehen, die wir auch super schön fanden...naja bis auf die Menschen - aber die existieren halt.
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  • Phuket Tour

    20 Februari, Thailand ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute ging es eine Runde quer über die Insel - heute wieder mit Woodi und Maria & Dieter sowie Gerlinde & Kurt. Pünktlich um 6.30 Uhr waren wir alle beim Frühstück und um 7 Uhr ging es mit unserem kleinen Bus los.
    Den Tag habe ich wieder in mehrere Footprints aufgeteilt um alle Infos unterzubekommen.
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  • Karon Viewpoint

    20 Februari, Thailand ⋅ 🌬 27 °C

    Unser erste Halt war Karon View Point. Der Karon Viewpoint, lokal oft „Dreistrände-Aussichtspunkt“ genannt, ist einer der berühmtesten Aussichtspunkte auf Phuket. Er liegt im Süden der Insel und bietet einen spektakulären Panoramablick auf die drei Buchten Kata Noi, Kata und Karon
    Vorher ging es allerdings erst einmal durch Patong und an Karon und Kata Beach entlang. Touristisch alles wesentlich erschlossener als unser Eck, aber wir waren uns alle relativ schnell einig, dass wir hier keinen Urlaub machen wollten. Vor allem Patong ist der bekannteste und lebhafteste Touristenort auf der thailändischen Insel Phuket, berühmt für seinen 3,5 km langen Sandstrand, das exzessive Nachtleben rund um die Bangla Road und günstige Einkaufsmöglichkeiten. Es ist das touristische Zentrum der Insel mit vielen Hotels, Restaurants und einer hohen Dichte an westlichen Besuchern. 
    Auch Karon und Kata Beach im Südwesten Phukets sind beliebte, nebeneinander liegende Urlaubsziele. Karon bietet einen sehr langen, breiten Sandstrand, ist ruhiger und ideal für Familien. Kata Beach ist etwas malerischer, kompakter und besonders bei Surfern sowie Familien beliebt. Beide bieten gute Infrastruktur, Restaurants und Nachtleben.
    Den Große Buddha von Phuket (Big Buddha) konnten wir heute leider nur aus der Ferne bewundern, weil der Zugang aktuell gesperrt ist. Der Big Buddha ist eine 45 Meter hohe, weiße Marmorstatue auf dem Nakkerd-Hügel, die weithin sichtbar über der Insel thront. Sie bietet einen 360-Grad-Panoramablick auf die Chalong-Bucht und ist ein wichtiges religiöses Wahrzeichen, das durch Spenden finanziert wird. "Leider" wird durch diese Spenden auch eben gerade Zufahrt und Parkplatz erneuert....aber beim nächsten Mal dann.
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  • Promthep Cape

    20 Februari, Thailand ⋅ 🌬 29 °C

    Nächster Halt auf unserer Tour war das Promthep Cape (Laem Promthep) - der südlichste Punkt der Insel Phuket in Thailand und ein berühmter Aussichtspunkt über dem Andamanischen Meer. Dieser felsige Kap-Bereich, auch als "Gotteskap" bezeichnet, bietet atemberaubende Panoramablicke und ist ein beliebter Treffpunkt für Touristen.
    Hier am Cape befindet sich auch ein bekannter hinduistischer Schrein, der Brahma Elephant Shrine. Hunderte von geschnitzten Elefantenfiguren in allen Größen wurden dort von Anhängern als Zeichen der Dankbarkeit platziert. Der Schrein ist ein spiritueller Ort, an dem Besucher beten und Opfergaben wie Blumen und Räucherstäbchen hinterlassen
    Der Leuchtturm am Promthep Cape (den ich zunächst gar nicht als solchen erkannt hätte) ist ein ikonischer Aussichtspunkt an Phukets Südspitze, bekannt für spektakuläre Sonnenuntergänge. Der 1996 zu Ehren von König Bhumibol Adulyadej errichtete Turm ist oft frei zugänglich (manchmal wegen Renovierung geschlossen), bietet ein kleines Museum und einen Panoramablick auf die Andamanensee, inklusive Phi-Phi-Inseln.
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  • Wat Chalong (Wat Chaithararam)

    20 Februari, Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Der nächste Punkt stand auf meiner Liste ganz weit oben. Strahlend, majestätisch und voller spiritueller Energie – der Wat Chalong (วัดฉลอง), auch als Wat Chaithararam (วัดไชยธาราราม) bekannt - nicht nur der größte, sondern wohl auch der schönste und bedeutendste Tempel auf Phuket. Er gehört zu den insgesamt 29 Tempeln auf der Insel, ist aber mit Abstand der bekannteste und wichtigste. Mit seinen kunstvollen goldenen Verzierungen, den imposanten roten Dachstrukturen und den eindrucksvollen Statuen erweckt dieser Tempel eine fast magische Aura, die jeden Besucher in ihren Bann zieht.
    Er zählt zu den beeindruckendsten und am meisten verehrten Tempelanlagen der Insel und ist gleichzeitig eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Phukets. Sowohl gläubige Einheimische als auch neugierige Reisende strömen täglich hierher, um zu beten, Räucherstäbchen zu entzünden oder einfach die atemberaubende Architektur und die friedliche Atmosphäre zu genießen.
    Im Wat Chalong werden primär die hochverehrten Mönche Luang Pho Chaem (oder Cham) und Luang Pho Chuang geehrt. Sie werden für ihre Rolle bei der Beendigung der chinesischen Rebellion 1876 und ihre medizinischen Fähigkeiten (Kräuterkunde) zur Behandlung Verletzter verehrt. 
    Einige Menschen knieten sich hin und schüttelten Stäbchen in einem Becher. Schien recht merkwürdig, wurde uns aber erklärt: Das Schütteln von nummerierten Stäbchen (meist „Kau Cim“ oder „Siem Sii“ genannt) ist ein in thailändischen und chinesischen Tempeln weit verbreitetes Orakelritual. Besucher schütteln einen Bambusbecher, bis ein Stäbchen herausfällt, dessen Nummer zu einem entsprechenden Zettel mit einer Weissagung oder einem Ratschlag für die Zukunft führt.
    Der Becher wird vor einer Buddha-Statue oder einem Altar geschüttelt, oft nachdem eine Spende oder ein Gebet geleistet wurde.
    Das herausgefallene Stäbchen trägt eine Zahl.
    Mit der Nummer holt man sich aus einer Schublade oder von einer Tafel den passenden Zettel. Die Zettel enthalten Vorhersagen zu Glück, Gesundheit oder Karriere. Ist die Wahrsagung positiv, nimmt man den Zettel mit. Bei einem negativen Ergebnis wird der Zettel oft im Tempel gelassen (an einen Baum gehängt oder an den Schrein gebunden), um das Unglück abzuwenden.
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  • Kulinarisches

    20 Februari, Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Reis im Bambusrohr (oft Lemang oder Khao Lam genannt) ist eine traditionelle asiatische Spezialität, bei der Klebreis mit Kokosmilch, Salz und teils Bohnen in frischen Bambusröhren über offenem Feuer oder im Dampf gegart wird. Der Bambus verleiht dem Reis ein rauchiges, aromatisches Aroma, während Antioxidantien den Reis länger haltbar machen.
    Woodi gab uns auf dem Markt vor Wat Chalong eine Runde davon aus und das hat richtig gut geschmeckt. Hält sich so ungefähr 40 Stunden und im Kühlschrank eine Woche.

    Die Cashewnuss ist ein einheimisches Produkt, und im Vergleich zu den Preisen in westlichen Ländern relativ günstig.
    Die Cashewnuss, in Thailand Mamuang himaphan ("Mango des Waldes") genannt, ist besonders im Süden (z.B. Phuket, Koh Phayam) ein wirtschaftlich bedeutendes Agrarprodukt. Sie ist fester Bestandteil der thailändischen Küche, ein beliebtes Souvenir, geschätzter Snack und Gegenstand traditioneller Erntefeste. Der Anbau und die Verarbeitung in Handarbeit sind tief in der lokalen Kultur verwurzelt.
    Sri Bhurapa Orchid ist eine bekannte Cashewnuss-Fabrik und ein beliebtes Ausflugsziel in Phuket - hier ging es als nächstes hin. Wir konnten den manuellen Prozess der Cashewnuss-Extraktion beobachten und zusehen, wie die Nüsse aus ihren harten Schalen gelöst werden. Die Fabrik verfügt auserdem über einen großen Laden, in dem zahlreiche Cashew-Variationen (z. B. mit Honig, Knoblauch, Schokolade, Chili oder Wasabi) sowie getrocknete Früchte probiert und gekauft werden können. Hier haben wir uns einmal quer durch das Sortiment gefuttert und eine Sorte war besser als die andere. Eingekauft haben wir natürlich auch.
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  • Old Phuket Town

    20 Februari, Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    "Old Phuket Town” ist die Hauptstadt der Insel Phuket. Die Stadtgeschichte ist eng mit dem Zinnabbau verbunden, der im 19. Jahrhundert begann. Das silbrig glänzende Schwermetall war die Quelle des Reichtums und mitunter war der Wert des “schwarzen Goldes” so groß, dass es als Tauschmittel eingesetzt wurde. Was die wenigsten Urlauber wissen, die sich in ihren Strandhotels “verschanzen”: bis heute kann man die Herrenhäuser der Zinnbarone bewundern und in den wunderbar restaurierten alten “Shop Houses” shoppen gehen.
    Man sagt, wer diesen zauberhaften Teil der Insel nicht gesehen hat, der hat Phuket nicht gesehen - bunte Häuserfassaden, Street Art und hippe Cafés machen Phukets charmante Altstadt aus.
    Kurz haben wir überlegt, morgen nochmal in Ruhe herzufahren aber da kein Platz mehr im Koffer für Shopping ist, war die Idee gleich wieder verworfen.
    Morgen haben wir nochmal was schönes geplant, nachdem wir heute eine fragwürdige Begegnung mit einem Elefanten hatten...
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  • Bukit Elephant Park

    21 Februari, Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Nachdem wir mit Woodi bei unserer Inselrundfahrt ein etwas fragwürdiges Erlebnis mit einem Elefanten hatten, der angekettet für Fotos von uns gefüttert wurde, wollten wir gerne nochmal Elefanten besuchen, denen es etwas besser geht. Der Bukit Elephant Park - so steht es im Internet - ist ein ethisches Schutzgebiet für Elefanten, das sich auf das Wohlergehen der Tiere konzentriert, ohne Reiten oder Baden anzubieten. Besucher können die Elefanten im Dschungel beobachten, füttern und mit ihnen spazieren gehen.
    Also um es vorweg zu sagen: mit Sicherheit geht es den Elefanten hier besser, als wenn sie Touristen auf ihrem Buckel rumtragen oder angekettet für Fotos zu posieren oder tanzen müssen. Wie ethisch und natürlich es für die Elefanten ist, jeden Tag um die 100 Leute durch ihr "Wohnzimmer" trampeln zu lassen und sich von den Pflegern mit Futter von einer zur anderen Fotostation locken zu lassen, sei mal dahingestellt. Ich hatte auch nicht das Gefühl, das die Leute hier ein ethisches Erlebnis mit Elefanten wollten, sondern Poser Fotos für ihr Social Media. Jeder der Elefanten hier hat seine Geschichte, alle hatten es wirklich schlecht und haben Narben und Verletzungen davongetragen, aber diese romantische Darstellung von "hier können sie leben und tun was sie wollen" ist schlicht und ergreifend nicht wahr. Am Ende nächtigen sie trotzdem in ihrem Gatter. Ich fand es schön den Tieren so nah zu sein, ich hätte mir aber mehr Beobachten und Abstand gewünscht und weniger Menschen. Ich glaube einfach nicht, daß das die Tiere nicht stresst und ich persönlich würde es nicht wieder machen. Spenden oder ne Patenschaft, definitiv ja aber nicht diese Massenveranstaltung unter dem Deckmantel des Tierschutzes. Ich hatte hier schwer den Eindruck, dass es trotz und vor allem darum ging weiter mit den Tieren so viel Geld wie möglich zu verdienen. Und ja, das Geld muss ja irgendwo herkommen, um sich zu kümmern, das ist mir klar - aber ich hab das hier nicht gefühlt. Muss am Ende jeder selbst wissen... Fazit für mich: es klang wesentlich schöner, als es am Ende war.
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  • Letzter Tag

    22 Februari, Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute haben wir nochmal alles gemacht, was man so in einen halben Tag stopfen kann, vor der Abreise.
    Frühstück im Hotel, kurzer Abstecher zum 7eleven, Thai Massage, Einkehr im Yum Yum, Strand und Baden, Bananen Kokos Smoothie am Strand, Duschen und ab zum Flughafen.Baca lagi

  • Heimreise

    23 Februari, Jerman ⋅ ☁️ 11 °C

    In Phuket ging es pünktlich los, der Flug war nett, wir saßen sogar zusammen. Zwischenlandung in Dubai, Koffer wanderten automatisch weiter, so hatten wir einfach vier laaaaange Stunden zum rumsitzen und Kaffee trinken. In Dubai konnten wir dann erst mit einer Stunde Verspätung los, wohl wegen Nebel. Den zweiten Flug fand ich ätzend, mein Hintern tat weh, ich konnte nicht schlafen, naja und er ging in die Falsche Richtung.
    Jetzt sitzen wir zu Hause, die Koffer sind ausgepackt und wir hundemüde. Versuchen bis heute Abend wach zu bleiben, damit wir morgen halbwegs normal wieder unseren Alltag starten können.
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    Tamat perjalanan
    23 Februari 2026