• Sir Nervelott und sein Adjudant

    23. maj, Guernsey ⋅ 🌙 15 °C

    Es beginnt mit einem Namen. Und endet bei "Sir Nervelott", "Süssbert", "Ignorbert", "Schüh" und "Skyii". Jeder Hundebesitzer kennt das – die Spitznamen sind kein Zufall, sie sind Ausdruck einer ganz besonderen Verbindung. Und die verdient jeder Hund – zusammen mit seinem ganz persönlichen Partner im Crime.

    "Süssbert" jedenfalls schlief bereits selig, als wir die Tür hinter uns zuzogen. 🐾

    Unser Ziel: Le Nautique, direkt am Hafen von St. Peter Port. Und was für ein Abend das werden sollte 🌟

    Den Auftakt machten ein Dutzend Austern von der Nachbarinsel Herm – dazu Champagner, (natürlich?). Keine gewöhnlichen Austern: statt Rotweinessig und Schalotten kam Essig mit rosa Pfeffer auf den Tisch. Klein aber fein – und der Ton für den Abend war gesetzt 🦪

    Danach hatten wir beide eine Komposition aus regionalem Guernsey-Krebs – zart, frisch, genau richtig um Appetit auf mehr zu machen.

    Dann die Hauptgänge: Stefan erlebte einen Beef Strindberg aus der Region – eine Interpretation des Klassikers, die man so schnell nicht vergisst. Ich hatte den besten Wolfsbarsch meines Lebens. Mit Ingwer und Koriander, zubereitet so, dass man eigentlich gar nicht aufhören möchte 🐟

    Den Abschluss setzte Stefan mit einem grossartigen Käseteller – und wir beide liessen den Abend mit einem 12-jährigen Fonseca Vintage Portwein ausklingen. Besser geht es kaum ✨

    Der Heimweg? Ein Taxi – nicht sofort, aber schnell genug. Der Fahrer kannte seine Inselstrassen, und in unter fünf Minuten standen wir wieder vor dem Duke. Zurück im Zimmer wartete "Skyii" – heute ganz "Süssbert", kein bisschen "Sir Nervelott" – auf seine Abendrunde. Entspannt und glücklich freuen wir uns auf morgen 🐾
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