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  • Day16

    Einmal andersrum bitte

    August 15, 2019 in France ⋅ ⛅ 20 °C

    Es ist nicht mehr so früh morgens, als wir aufwachen. So viele Eindrücke hatten sich in den letzten Tagen in unseren Köpfen gesammelt, das braucht selbst für Kurzschläfer wie Sonja etwas mehr. 😀
    Wir fahren bald los und verabschieden uns von Uli, der Besitzerin des Hofes. Viereinhalb Stunden sind wir unterwegs, es geht in eines der kulinarischen Zentren von Frankreich, nach Dijon. Was verbinden wir damit? Ich für meinen Teil guten Senf, guten Wein und ein seit Jahren fixer Stopp des TGV. Nur das Zweitere haben wir gekostet. Und eigentlich sind wir extra fürs Essen angereist: Ein würdiger Abschluss der Ferien wollten wir uns bescheren - guten Service und feinste französische Küche wollten wir uns gönnen. Aber soweit kam es nicht. Das Restaurant war leider enttäuschend. Der Service war nur noch knapp genügend, das Essen jedoch excellent.
    Highlight war unser Altbauappartement sowie der Rest der Stadt, die sich nach eigenen Angaben rausgeputzt hat in den letzten Jahren. Man siehts! Wir folgen dem Eulenweg bis wir genug Eindrücke haben und den Heimweg nach Grenchen antreten.
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  • Day15

    Das unbekannte Frankreich

    August 14, 2019 in France ⋅ ⛅ 17 °C

    Wir sind wieder auf dem "Festland". Zwei Stunden hatte die Reise gedauert und ist trotz ruhiger See für mich und Sonja einigermassen flau verlaufen. Von Fähren haben wir in nächster Zeit etwas die Nase voll. Nichts desto trotz fiel der Abschied von Guernsey schwer, wir haben die Zeit auf dieser wunderbaren Insel sehr genossen.
    Und jetzt? Direkt nach Hause? So wie Sonja dies bei ihren Trips zu tun pflegt? Nein nicht dieses Mal. Wir entscheiden uns für eine Auszeit der Auszeit. Also sozusagen Ferien in den Ferien. Warum ich dies so beschreibe? Schaut mal auf der Karte, wo wir gelandet sind :-) Irgendwo in einem längst vergessenen (oder noch nicht entdeckten) Teil von Frankreich. Genauer, im Regionalen Naturpark Perche. Kennst du nicht? Da bist du nicht der Einzige. Wir entschliessen uns, dort, eingebettet in grosse Wälder und eines grossen Pferdetreibens Halt zu machen auf einem kleinen Bauernhof, der ein (1) Zimmer zu bieten hat. Wir sind aber schon ca. 4 Stunden unterwegs nach der Fähre und fallen müde ins Bett. Am Folgetag besuchen wir dann die nähere Umgebung und finden die Schönheit dieser touristisch fast vollkommen vernachlässigten Region Frankreichs, wo es fantastische kleine typische Dörfchen, unglaublich guten Apfelsaft und mind. genau so gutes Rindfleisch gibt. Wir erholen uns noch etwas, ehe es morgen weiter zum letzten Halt in Dijon geht.
    Mein Highlight im Naturpark: Das Dorf Bellême, welches uns von der österreichischen Inhaberin des Zimmers empfohlen wurde. Wir haben den Rundgang sichtlich genossen.
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  • Day13

    Küstenfieber

    August 12, 2019 in Guernsey ⋅ ⛅ 17 °C

    Herm mag sicherlich eine tolle Insel sein, aber davon mitbekommen habe ich leider nicht so viel. Die Überfahrt hat meinen Magen etwas in Mitleidenschaft gezogen.
    Grund genug, den letzten Tag auf dieser zauberhaften Insel etwas ruhiger zu verbringen.
    Ruhig? Mit Sonja und Jack? 😉 Denkste, der Morgen sieht jedenfalls nicht so aus - wir starten Richtung Westen, Richtung Küste. Dort gibt es, will man dem Reiseführer glauben, schöne Forts zu besuchen.
    Wir steigen in den vollgepackten Bus (erstmals vollbebackt) und fahren mit anderen neugierigen Touristen Richtung Küste. Und dann entdecken wir die raue Schönheit der Nordwestküste Guernseys bei Ebbe (Vermerk der Redaktion: Sicher auch bei Flut sehenswert) während wir langsam am Strand von Eere bis zur "Gun Battery" hochlaufen, die dann auch für mehrere Fotos "hinhalten" muss. Das ständig wechselnde Licht macht Himmel, Meer und die ganze Atmosphäre zu einen unvergleichlichen Naturschauspiel.
    Wir fühlen uns privilegiert, dran teilzuhaben und geniessen unseren letzten Tag, ehe wir am Mittag des Folgetags wieder mit der Ferry Richtung St. Malo shippern.

    Ich bin überzeugt, hierhin kommen wir nochmals, richtig Sonja?
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  • Day12

    The Marathon Man oder "die Insel Herm"

    August 11, 2019 in Guernsey ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute war ein Ausflug auf eine kleinere Kanalinsel geplant. Sark wirbt damit wunderbare Ausblicke aufs Meer und Autofrei zu sein. So weit so gut - als wir gegen 9.30 Uhr ankamen wurde uns mitgeteilt, dass die Fähre voll ist. Die nächsten freien Plätze für Montag 15.00 Uhr.

    Also entschieden wir uns spontan für die kleinere (unpopuläre) Insel "Herm". Mit 2.4km Länge und 800m Breite die kleinste bewohnte Kanalinsel.

    Die Überfahrt war etwas stürmisch - so ein kleines Schiff kann ganz schön schaukeln. Dies hat unter anderem dazu geführt, dass Stefan bei der Ankunft leider ziemlich grün im Gesicht wurde😵. Auch mir war etwas flau im Magen. Daher entschlossen wir uns die "kleinere" Rundtour über die Insel zu machen damit wir die Retourfähre in 2h nehmen konnten. Plötzlich hatte Stefan ein Tempo drauf, da mussten Jack und ich schauen wo wir blieben.

    Doch es gab immer wieder eine Verschnaufpause. Die Strände auf Herm sind perlmuttweiss und das Wasser wunderbar türkisblau. Leider darf Jack nicht auf den Badestrand - hier sind sie sich nicht so wohlerzogene Hunde gewohnt.

    Wir schauen uns also weiter um. Etwas abgelegen sehen wir Felsen welche sich bewegen die "Caquobert" - Seelöwen sonnen sich vor der Küste. Etwas daneben die "Puffin Bay". Leider sind wir zu spät - sie sind schon vor ca. zwei Monaten ausgeflogen.

    Nach knapp 1.5h sind wir wieder am Hafen, das ging schnell - was für einTempo.

    Es war ein eindrücklicher Ausflug nach Herm. Man könnte auch 1-2 Tage auf dieser Insel verbringen um die Badestrände zu geniessen und die Fauna zu beobachten.

    Etwas sagt mir wir waren nicht zum letzten Mal hier.
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  • Day11

    Kleines, Grusliges und Wunderbares

    August 10, 2019 in Guernsey ⋅ ⛅ 18 °C

    Ein Tag wie das Leben selbst! Wir machen uns heute auf, das innere der Insel und St. Peter Port zu entdecke. Alle sind motiviert dabei, als wir zum ersten, etwa 45 Minutüigen Spaziergang Richtung Flughafen laufen. Moment: was ist den dort? Guernsey ist klein, das macht es "härzig" und überschaubar. Denn eigentlich wollen wir etwas nördlich des Flughafens eine der kleinsten Kapellen Europas / der Welt anschauen, "The little Chapel". Sie besteht vor allem aus Keramik und Muscheln! Wir haben Glück: Als wir eintreffen, ist der "Touristenbus" aus dem Hauptort noch nicht da. Das führt dazu, dass Sonja und Jack einen ersten Rundgang in der Kirche machen. Jack ist beeindruckt, wie man den Bildern entnehmen kann.
    Wegen einer kleinen "Lauf-Flaute" nehmen wir den Bus für ins Hotel zurück, wo wir uns mit Scones und anderen Süssigkeiten den Mittag versüssen.
    Am Nachmittag möchten wir etwas über die Besatzungszeit wissen und entschliessen uns, ins German Military Underground Hospital zu gehen. Evtl. hätten wir dies lieber sein lassen, es hat uns beiden etwas den Magen gekehrt 😖 Die Ausstellung und die Räume sind beklemmend und geben ein Gefühl, wie die Besatzungsmächte Kranke und Verletze gepflegt haben

    Punkt.

    Der Besuch in St. Peter Port ist da viel heller, viel wunderbarer. Es gibt eine kleine aber beschauliche Shoppingmeile, es werden viel Schmuck und Antiqitäten gehandelt und auch die klassischen UK Stores wie Boots oder M&S sind präsent. Wir schliessen den Tag im "The Hook", einem Sushi- und Steakrestaurant. Premiere für mich: das erste Mal warmer Sake (nicht mein Ding).

    Aloah from St. Peter Port 🇬🇬
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  • Day10

    Déjà vu?

    August 9, 2019 in Guernsey ⋅ ⛅ 20 °C

    Wir sind auf Guernsey angekommen 🇬🇬.
    Die Freude ist gross, denn eigentlich ist es unser Hauptreiseziel, wo wir auch die meisten Ferientage verbringen.
    Natürlich stellt sich schon bei der Ankunft die Frage, ob denn diese Insel so gänzlich anders sein kann als Jersey, denn Luftlinie trennen die beiden nur ein paar Kilometer. Sollten wir ein déjà-vu erleben?

    Die Frage kann ganz klar verneint werden:
    - Die Strassen sind auf Guernsey fussgängerfreundlicher
    - Während Jersey mehr Kliffwege besitzt, hat Guernsey mehr Badebuchten.
    - Während St. Helier (Jersey) eher gross ist als Hauptort, so zeigt sich St. Peter Port eher übersichtlich.
    - Guernsey ist die "stürmischere" Insel, es windet meistens.
    - Das ÖV-Netz auf Guernsey ist besser ausgebaut.

    Wir kommen im Bella Luce, unserem Hotel, an und geniessen erstmal den Pool ehe wir dinieren. Das Hotel produziert seinen eigenen Gin - Grund genug uns am ersten Abend für das Gin Tasting anzumelden. Den Hausgin finden wir super.

    Der Rest ist Geschichte 😀

    Nein, Guernsey ist anders - anders als Jersey und anders als England. Wir tauchen ein und lernen Land & Locals kennen.
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  • Day9

    Muscheln und ihre Schätze

    August 8, 2019 in Jersey ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute ist unser letzter Tag auf Jersey - was für eine wunderschöne Insel.

    Zum Abschluss möchte ich mir ein Souvenir holen welches mich immer an diese Insel erinnert.

    Mein Wunsch ist Jersey Pearls (https://www.jerseypearl.com). Ein Familienunternehmen welches seine Traditionen seit 1985 pflegt. Während Stefan und Jack am Strand entlang spazieren mache ich eine Führung, lasse mich beraten und staune über die Vielfalt.

    Der Licht durchflutete Showroom bietet für jeden etwas. Die Geschichte wie Perlen geerntet werden, das Handwerk wie sie verarbeitet sind sowie ein gemütliches Café mit wunderschönem Ausblick auf den Atlantik.

    Nach einer Stunde habe ich viel neues gesehen, meine Souvenirs von Jersey in der Tasche und mache mich auf die Suche nach Stefan und Jack.

    Heading Guernsey 🇬🇬
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  • Day8

    Bonne nuit from Jersey

    August 7, 2019 in Jersey ⋅ ⛅ 19 °C

    Wer von euch kennt Claude Monet? Ich nur so wage, aber eins habe ich mir gemerkt: der hat wahnsinnig schöne Bilder zu Landschaften gemahlt. Die raue Küstenlandschaft Jersey hat mich heute an seine Bilder erinnert. Hier ist die Natur allein Künstler, sie scheint so unberührt wie ich sie schon lange nirgends mehr wahrgenommen habe. Wann bist du das letzte Mal beim spazieren von 20 Schmetterlingen umkreist worden? Wann hast du das letzte Mal bei einer Wanderung bei jedem Blick um die Ecke eine neue Pflanze, eine neue Farbe entdeckt? Oft/regelmässig/viel? Glückspilz. Wandern auf Jersey hat uns heute dieses Erlebnis beschert.
    Wir waren lange unterwegs, ca. 18 Kilometer auf und ab, über die kleine Bouley Bay zu der imposanten Bonne Nuit Bay, wo Jack (wie überall hier) sehr in Augenschein genommen wurde. Kanalinsler (ich nenne jetzt die Einwohner hier mal selbst ermächtigt so) scheinen Hunde zu lieben.
    Unsere intensive Wanderung endet beim "Hungry Man" in der Rozel Bay nahe unseres Hotels, wo wir eine Marshmallow Chocolate nehmen (es ist hier übrigens nicht kalt :-) ). Ich frage mich, wie Monet diese Küsten gemahlt hätte und einige mich darauf, dass er sie ohne Farbpinsel wie wir voller Begeisterung bewandert hätte.

    Für den leider letzen Abend ziehen wir uns nach dem Essen gemütlich in unser Zimmer zurück.
    Bonne nuit form Chateau la Chaire! 🇯🇪🌍
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  • Day7

    Dem Licht entgegen

    August 6, 2019 in Jersey ⋅ ⛅ 18 °C

    Bereits am ersten Tag habe ich meinen Lieblingsplatz auf der Insel Jersey gefunden.

    Leuchttürme fand ich schon immer sehr imposant und mir gefällt die Aufgabe welche sie erfüllen. Stefan, Jack und ich haben uns also aufgemacht zum Leuchtturm von "La Corbière" (Das Krähennest).

    Der Weg über eine Klippe hinunter durch das Meer hindurch bis zum Turm ist übersät mit Schneckenhäusern, Muscheln und umgeben von Felsen. Bei Flut liegt der Weg im Meer und es ist beeindruckend wenn man sich bewusst wird, dass dieser Leuchtturm der erste aus Beton war, 1873 erbaut und auch damals schon für den elektrischen Betrieb vorgesehen.

    Die Landschaft der Küste mit dem weissen Turm ist malerisch.
    Jack und ich setzen uns hin, geniessen die Aussicht und schaue Stefan beim Fotografieren der Landschaft zu.
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  • Day7

    1001 Nacht

    August 6, 2019 in Jersey ⋅ ⛅ 17 °C

    Der Tag nach dem Frusttag.
    Wir haben alle Dokumente zusammen und setzen uns vom Ibis etwas nervös in Bewegung Richtung Fährenterminal in St. Malo. Beide haben wir nur bedingt gut geschlafen und hoffen nun, dass alles glatt geht.
    Wo gehts eigentlich hin? Es geht zuerst nach St. Hélier, dem einzig relevanten Hafen auf Jersey. Die Kanalinseln (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kanalinseln) sollen, so preisen es alle konsultierten Reiseführer an, ein Juwel zwischen Frankreich und Grossbritannien sein und auch eine Symbiose der beiden Länder in kultureller, kulinarischer, linguistischer und noch vielen anderen Aspekten bilden. Davon überzeugen wir uns selbst: Die Überfahrt und alle formellen Prozesse bezüglich Jack gelingen, wir sind auf Jersey.
    Kaum im ca. 30 Minuten entfernten Hotel angekommen, kommt uns wieder in den Sinn warum wir uns vor cirka 8 Monaten für diesen Ferienort entschieden haben. Wir erleben ein Hotel, wie wir es alle auf unseren bisherigen Reisen wohl kaum gesehen haben. Der Stress fällt ab, wir sind nach der Normandie an unserem zweiten grösseren Etappenziel angekommen.
    Wir inspizieren unsere "Lounge" und es wird sofort klar, dass wir hier unser Märchen aus 1001 Nacht erleben, resp. so viele Tage problemlos hier bleiben könnten.
    Wir schauen uns auch noch das Pub um die Ecke an, wo wir äusserst lecker essen, ehe wir noch die Bay bestaunen. Die Küsten und ihre raue Schönheit kommen im nächsten Blog.

    Grüsse aus Jersey, wir sind angekommen und happy ☀️🇯🇪
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