• Julia Fischer
Currently traveling
August 2025

Paris - Wir kommen

Wie kriegt man Andi nach Paris? Richtig, einfach auf sein Fahrrad setzen. 650 Kilometer trennen uns von der Stadt der Liebe. Ich hoffe wirklich, wir kommen trocken an. Read more
  • Last seen 💤
    Today
    Wie sieht ein guter Start in den Tag aus? Richtig, mit einem Frühstück auf unserer Terrasse
    Nachdem wir gestern den Eiffelturm nur von außen bestaunt hatten, mussten wir heute unbedingt hoch.Schon ein sehr beeindruckendes Gebäude. Andi wollte gar nicht mehr aufhören zu FilmenHinter diesem wunderschönen Model könnt ihr links am Horizont die "Sacre Coeur" entdeckenOb wir es hier mögen? Ja, wir mögen erhöhte Aussichtspunkte!Weiter geht's an der Seine entlang. Der Kaffee macht sich zwar auf dem Bild gut, schmeckt aber nichtNächster Stop: Galleries Lafayette. Ein großes Kaufhaus mit prächtig verzierten Balkonen und KuppelTime to eat im "Pink Mama". Schmeckt sehr lecker hier, wie bei unseren Mamas zu Hausedefinitiv ein Instagram-Spot. Aber wirklich wunderschön. Ich hab mich sehr wohlgefühltIch meine, schaut euch dieses mit Liebe dekorierte und bepflanzte Treppenhaus anUnd der Teller passt zu dem Muster auf meinem Rock. Es war sehr lecker (bekanntlich das Wichtigste)Anschließend ging nach Montmartre, dem künstlerischen Viertel. Die Kunst ist tatsächlich ganz coolAber überall nur Touris hier. Das ganze Viertel quoll über. FurchtbarIch wollte an bzw unter der SacreCouer unbedingt noch ein Bild von 2018 nachstellen.Hier seht ihr das Ergebnis.Andi mit Cocktail in der Hand beim AbendessenJardin du Luxembourg im Abendlicht. Sehr schöner AbendspaziergangDas Abbild der Freiheitsstatue ist sehr klein geraten und daher eher enttäuschendLetzter Stopp: das Louvre im AbendlichtWir saßen eine ganze Weile dort und haben das immense Gebäude und die Stimmung auf uns wirken lassen

    Tag 8 - Ein ganzer Tag in Paris

    August 9 in France ⋅ ☁️ 17 °C

    INTRO
    Wir haben den ganzen Samstag Zeit, Paris zu erkunden. Bedeutet auch einen ganzen Tag lang mal kein Fahrrad fahren. Klingt gut.

    EIFFELTURM
    Den Anfang machte der Eiffelturm. (Gestern hatten wir ihn ja schon im Abendlicht und von verschiedenen Punkten der Stadt aus bestaunt.) Diesmal aber bei Tag und vor allem: Von oben. Obwohl wir noch vor Öffnung dort waren, trafen wir auf einige andere Touristen mit dem gleichen Vorhaben vor uns. Letztlich brachte uns der Aufzug sicher in den zweiten Stock, wo wir sehr viel Spaß an der Aussicht hatten.
    Er ist nicht umsonst, das Wahrzeichen der Stadt.

    GALERIE LAFAYETTE
    Weiter ging es zur Galerie Lafayette, einen teuren Modekaufhaus. Uns interessiert Mode jetzt eher weniger - vor allem nicht, wenn sie Tausende von Euros kostet. Wir sind für das besondere Gebäude hergekommen: die glitzernden Balkone und die prachtvolle Kuppel zogen uns direkt in den Bann. Die Aussichtsplattform auf dem Dach dort eher weniger, da wir ja schon etliche Meter höher auf dem Eiffelturm waren und von dort aus einen besseren Blick hatten.

    PINK MAMA
    Von dort führte uns der Weg ins Pink Mama, ein charmantes liebevoll und vor allem sehr grün eingerichtetes Restaurant mit italienischem Flair und köstlichem Risotto – erneut eine kleine Reise nach Italien mitten in Paris. Obwohl das Restaurant definitiv ein Instagram-Hotspot ist, hatten wir einen sehr ruhigen Platz und konnten in aller Ruhe unser Essen genießen.

    SACRE COUER
    Sehr viel mehr Trubel spielte sich durchs Montmarte ab auf dem Weg zur Sacre Couer. Keine Ahnung, wo all diese Menschen herkommen. Es war auf jeden Fall recht anstrengend. Immerhin erstrahlten die weißen Kuppeln diesmal - im Vergleich zu meinem Besuch 2018 - in der Sonne. Dennoch war uns das Treiben dort zu bunt und wir suchten uns Ruhe in einem kleinen Park hinter der Kirche.

    PAUSE IM HOTEL
    Da wir echt schon einige Kilometer in den Beinen hatten und müde waren, verzichteten wir auf den eigentlich geplanten Besuch im Louvre und nahmen die Metro zu unserer Unterkunft zurück bzw .direkt ins Bett.

    ABENDESSEN UND JARDIN THE LUXEMBURG
    Ich war noch nichtmal richtig wach, setzte bei mir schon der Hunger ein. Daher fuhren wir mit der Metro direkt zum Restaurant unserer Wahl, ganz in der Nähe der Jardin du Luxembourg, einer grünen Oasen inmitten der Stadt.

    LOUVRE
    Da wir den Besuch im Louvre gegen einen Mittagsschlaf eingetauscht hatten, mussten wir unbedingt noch dorthin. Und wir hätten es nicht besser timen können: die Glaspyramide dort erstrahlte gerade im Sonnenuntergang. Während wir das Treiben auf dem rießigen Platz einen ganze Weile beobachten, konnten wir den sanften Klängen einiger wunderschöner Liebeslieder eines Straßenkünstlers lauschen.
    Fazit: Auch wenn wir nicht ins Louvre hineingegangen sind, war allein der Anblick des beleuchteten, beeindruckenden Gebäudes und der Glaspyramide ein perfekter Abschluss unseres Paristages.
    Read more

  • Tag 7 - Von Meaux nach Paris

    August 8 in France ⋅ ☁️ 23 °C

    INTRO
    (Dass das Zimmer in Meaux nicht so toll war, hatte ich ja am Vortag schon angeteasert. Geweckt wurde ich von dem in regelmäßigen Abständen quietschendem Bett unserer Nachbarn…).

    Aber ansonsten hieß das Motto des Tages:
    Paris, Paris, wir kommen! Gerade mal gute 60 Kilometer waren noch zu bewältigen.
    Ich konnte es kaum erwarten und freute mich wie ein kleines Schnitzel auf die Stadt der Liebe.

    FAHRRADTOUR
    Meaux (der Ort, an dem wir starteten) ist eine recht große Stadt und nicht allzuweit von Paris entfernt. Zusätzlich sind die Franzosen ja bekannt fürs Fahrradfahren. Von daher war ich der festen Überzeugung, dass die Radverbindung von Meaux nach Paris super sein muss. Leider Fehlanzeige. Wir fuhren teils über Stock und Stein und auf schlechten Straßen durch kleine Dörfer. Erst die letzten 20 Kilometer am Fluss entlang ins Zentrum von Paris waren wirklich schön.

    ANKUNFT IN PARIS
    Einen Kaffeestop später sind wir im engeren Stadtkreis angekommen. Es lies sich wirklich super fahren mit dem Rad durch die Stadt. Ich war begeistert von all den schönen und hellen Gebäuden und den goldigen Restaurants am Straßenrand. Als wir den Place de la Concorde passierten, war es dann soweit: wir konnten zum ersten Mal auf den Eiffelturm blicken. Bei mir machte sich sofort das Gefühl der Freude breit: Wir hatten es geschafft und sind endlich am Ziel angekommen! Vor lauter Freude kamen wir erstmal die Tränen.

    Nachdem wir noch ein paar Bilder mit uns, den Rädern und dem Eiffelturm gemacht hatten, gingen wir dann erstmal in unsere Unterkunft. Praktischerweise ist sie keine 10 Minuten vom Eiffelturm entfernt.

    UNTERKUNFT
    Unser AirBnB ist super, zentral und hat eine große Terrasse. Wir mögen es hier.

    STADTSPAZIERGANG
    Noch mehr mögen wir aber gutes Essen, daher machten wir uns - nach einer wohlverdienten Dusche - auf den Weg zum Lokal fürs Abendessen. Der ausgewählte Italiener war super nah und hatte sowohl glutenfreie Pizza als auch Pasta im Angebot. Ich entschied mich für die Carbonara und sie war extrem lecker!! Ich feier es total, dass die Auswahl an glutenfreien Speisen so groß ist.

    Anschließend schlenderten wir noch eine ganze Weile durch den Park am Eiffelturm. Der Abend war richtig schön.
    Read more

  • Frühstücken im zauberhaften Garten
    Ready to take offNochmal meinem Wunschdomizil "tschüss" sagenZeit zum SnackenEntlang an der angeblichen Touristenroute. Nur das erneut weit und breit niemand außer uns warDer wunderschöne Blick auf die Weinberge gefällt auch Andi.Abendessen. Zitat Andi "du ernährst dich hier auch nur von Bowls"Time to relax. Haben wir uns aber auch verdient

    Tag 6 - Von Epernay nach Meaux

    August 8 in France ⋅ ☀️ 14 °C

    INTRO
    Heute stand die letzte lange Etappe vor der Zieleinfahrt in Paris an. Also rauf auf die Räder und ab geht’s!

    DIE FAHRRADTOUR
    Der Anfang war ziemlich cool, wir entledigten uns relativ schnell der überschüssigen Kleidung und genossen die Fahrt durch die Weinberge im Sonnenschein. Nach zwei Stündchen Fahrt gab’s dann für koffeinbedürftige und unterzuckerte Fahrradfahrerinnen und -fahrer Kaffee, Cola und Nüsse. (Wir waren überrascht, dass es tatsächlich ein Café direkt am Straßenrand gab, wo doch sonst eher wenig Menschen hier unterwegs sind).

    Ich, naiv und zufrieden, dachte, wir rollen jetzt weiter gemütlich vor uns hin.
    Kurzum: Ich wurde bitter enttäuscht. Die Straßen waren super schlecht, der Verkehr nahm zu und die Höhenmeter machen sich leider nicht mehr von selbst. Immerhin war uns ein ganz kurzes Stück am Fluss entlang gegönnt, an dem wir uns direkt ins Gras fallen ließen.

    Mittlerweile brutzelte die Sonne auch ganz schön. Bis zum nächsten geplanten Stop, einem Supermarkt, wurde unsere Laune zusehends schlechter.

    Erfahrungsgemäß hilft ja Schokolade und Koffein gegen miese Stimmung. Beim snacken schauten wir sicherheitshalber ergänzend - auf Rat eines guten Freundes - Videos von Ottern, Ozelots (sehen aus wie kleine Kätzchen) und Meerschweinchen auf meinem Handy an. Alle Tierchen strahlten so putzig in die Kamera, dass auch wir wieder lachen mussten und uns - nach einem weiteren Stück Schoki- wieder fit genug fühlten, auf die Sättel zu steigen.

    Es blieb aber zäh, und während es bei Andi nach einer weiteren Pause deutlich besser lief, hatte ich so gar keinen Bock mehr, nach über 100 Kilometern jetzt noch mit dem Gepäck den Berg hochzufahren. Aber hilft ja alles nix. Also trat ich ganz brav Stückchen für Stückchen in meine Pedale.

    Oben angekommen waren wir leider immer noch nicht am Ziel. Hatte ich schon erwähnt, dass ich müde war…?
    Aber hey, zum Ende wurden wir mit einer sehr schönen Abfahrt belohnt (bevor wir dann nach einem Mini-Schlussanstieg wirklich unser Domizil erreichten.)

    DIE UNTERKUNFT
    Auf deutsch übersetzt trägt die Unterkunft den Namen „Elia’s Nest“. Sie war wirklich goldig eingerichtet, allerdings mehr auf Dekoration getrimmt als auf wirklich sinnvolle oder hochwertige Einrichtung. (So quietschte beispielsweise das Bett einfach schon beim Drauflegen recht bedenklich.)

    Per Lieferdienst organisierte Andi eine leckere Bowl und zwei Pizzen. Dieser funktionierte übrigens (ähnlich zu unserer Erfahrung mit der französischen Bahn) deutlich schneller als in Deutschland. Irgendwie war es sogar fast schon romantisch, mangels Tisch nebeneinander auf dem Boden zu sitzen und zu essen.
    Den Abend ließen wir entspannt im eigenen Whirlpool ausklingen, der der Grund für die Buchung dieses Zimmers war.

    Ende gut, alles gut.
    Read more

  • Tag 5 - Von Bar-le-Duc nach Epernay

    August 7 in France ⋅ ☀️ 13 °C

    INTRO
    Liebe Familie, liebe Freunde,
    meinem Knie geht es wieder besser. Also wieder rauf auf s Rad. Auch wenn die Zugfahrt am Vortrag sehr entspannt war und wir es auch noch länger in unserer schnuckeligen Unterkunft mit leckerem Frühstück ausgehalten hätten, sind wir ja hier zum radeln.

    DIE FAHRRADTOUR

    Wären wir nicht auf die Idee gekommen, mit den Rädern nach Paris zu fahren, wären wir hier sicher niemals hergekommen. Dabei ist die Landschaft so schön und ruhig hier.

    Der Weg führte uns nämlich nicht (mal wieder nur) am Kanal entlang, sondern erstmal durch eine Million Champagnerfelder. Schließlich sind wir mittlerweile in der Champagne angekommen. Die wunderschönen und geschwungenen Strässchen machten die Fahrt sehr abwechslungsreich und wir genossen sie sehr.

    Wir folgten der „Route touristique de Champagne“, doch außer uns hatte sich niemand hier her verirrt. Auch Einheimische trafen wir kaum. Wo sind denn alle?

    Ab der Mittagspause kamen wir dann wieder an den Fluss zurück, so weit so gut. Ich finde den Flair dort nach wie vor schön, außerdem funkelte das Wasser im schönsten Sonnenlicht. Andi fand die graden Straßen irgendwann langweilig.
    Zu seiner Verteidigung, ich hatte auch irgendwann anfangen Musik zu hören und den schönen Anblick von ihm auf dem Rad ja direkt vor mir.

    DIE UNTERKUNFT
    Ach, sie war bezaubernd. Insbesondere der mit sehr viel Liebe angelegte Garten begeisterte uns. Wo man hinschaute, war etwas bepflanzt oder dekoriert. Auserdem gab es viele Sitzmöglichkeiten. (Mama, die Plätzchen hätten dir allesamt auch gefallen). Nach der Radtour ruhten wir uns erstmal in dieser Oase aus. Ich wollte gar nicht mehr los.

    DIE STADT
    Da wir aber aber natürlich noch essen wollten, blieb uns nichts anderes übrig, als in die Stadt zu laufen.
    Nach dem leckeren Abendessen hatte Andi mir noch ein Glas Champagner in Aussicht gestellt. Letzten Endes wurden es im Rahmen einer kleinen Champagnerprobe dann doch sechs verschiedene Sorten, von denen mir glücklicherweise der Grosteil auch zusagte.

    Mittlerweile war das Abendlicht so schön geworden, dass wir auf dem Rückweg zu unserem temporären zu Hause noch einen Mini-Stadtspaziergang einlegten. Und wir entdeckten das schönste Schloss, das ich je gesehen hatte (ist auf den Bildern zu sehen). Am liebsten wäre ich sofort eingezogen. Da es aber schon recht spät war, wurden wir von den Wärtern freundlich darauf hingewiesen, dass der Schlosspark jetzt geschlossen wird, woraufhin ich meine Umzugspläne wieder verwerfen musste und wir uns auf den Heimweg machten.
    Read more

  • Tag 4 - von Nancy nach Bar-le-Duc

    August 5 in France ⋅ ☁️ 21 °C

    Die Story gibt’s heute in Form von Bildern und Videos. Liebe Grüße

  • Tag 3 - Von Buhl-Lorraine nach Nancy

    August 5 in France ⋅ ☁️ 19 °C

    DAS POSITIVE:
    - Obwohl es morgens stark danach aussah, hat es den ganzen Tag nicht geregnet. Die Sonne hatte sich den Tag immer wieder durchgekämpft und so kamen wir sogar bei strahlenden Sonnenschein in Nancy an. Unverhofft kommt oft 😉
    - Wir sind heil im Ziel angekommen, und das obwohl wir bei Kilometer 10 einen kleinen Unfall hatten. (Ich war damit beschäftigt, die schönen Blumen am Wegrand anzuschauen und nicht den Weg vor mir. Somit hatte ich nicht mitbekommen, dass Andi gebremst hat, und bin voll in ihn reingefahren. Glücklicherweise hatten seine Satteltaschen den Aufprall sehr stark gedämpft, sodass nur ich vom Rad gefallen bin. Ist nicht viel passiert).
    - Die Streckenabschnitte waren teils echt wunderschön.
    - Unser Zielort Nancy überraschte mit imposanten Gebäuden. Eine wunderschöne und sehr gepflegte Stadt. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus.
    - Ich war mit meiner Auswahl zum Abendessen sehr happy: es gab eine Bowl.
    - Die anschließenden Drinks in einer von Andi ausgesuchten Bar waren ebenfalls lecker und ein toller Start in den Abend.
    - Zu unserem Glück findet aktuell jeden Abend eine Beleuchtung des Stadtplatzes statt. In Karlsruhe würde man das Spektakel als Schlosslichtspiele bezeichnen. Hat sich definitiv gelohnt, so lange wach zu bleiben.

    DAS NEGATIVE:
    - wir konnten aufgrund des Wetters erst recht spät losdüsen und kamen folglich erst abends in der Nancy an.
    - die ersten Kilometer mussten wir einen sehr ländlichen Duft in unseren Nasen ertragen.
    - Teils sehr monotone Streckenabschnitte, wenig befahren und eine komplett fehlender Infrastruktur. Nicht mal ein Supermarkt war in der Nähe. Viel zu ländlich. Dabei wollte ich doch nur Schokolade und eine Cola. Das schmälerte dann doch etwas die Laune.
    (Also auf dem wenig besiedelten französischen Land wollte ich nicht wohnen. Hier sagen sich Fuchs und Has „Gute Nacht“. Ich würde eingehen vor Langeweile. Aber zum durchradeln ist es immerhin idyllisch.)
    - Anders als es der Hotelname „Hotel Litteraire Stendhal et Spa“ vermuten hätte lassen, hätten wir das Spa nur gegen einen horenten Aufpreis nutzen können. Naja, wir waren ohnehin viel zu spät dran und wollten dann auch Abendessen gehen.

    FAZIT:
    Alles in allem dann doch ein sehr schöner Tag trotz der Startschwierigkeiten.
    Read more

  • Zunächst sind wir sehr lange dem Rhein-Marne-Kanal gefolgtIch, bei der ersten Pause und beim Plündern des HimbeerstrauchesPäuschen in SaarburgAm alten Bachlauf entlang, sehr grün und etwas mystischAngekommen in unserer Unterkunft, mit wunderschönen GartenIm Garten gibt's auch HäschenUnser ZimmerBegrüßungsdrink zur Einstimmung auf den AbendVorspeiseDas Essen für sich vegetarisch ernährende Menschen mit GlutenunverträglichkeitDas Spa im HotelDer romantische Touch dürfte unverkennbar sein

    Tag 2 - Von Straßburg nach Buhl-Lorraine

    August 3 in France ⋅ ☁️ 18 °C

    INTRO
    Heute stand die zweite Etappe auf dem Plan. Wie angedeutet, war das Frühstück fabelhaft und wir konnten so einen sehr entspannten Start in den Tag genießen.

    DIE FAHRRADTOUR
    Heute sollte uns die Strecke von Straßburg aus sehr lange geradeaus entlang des Rhein-Marne-Kanal führen.

    Ich hatte verschiedenste BEFÜRCHTUNGEN:
    1. Nachdem wir gestern so viel Glück mit dem Wetter hatten, regnet es bestimmt heute.
    2. der Weg ist super eintönig und langweilig zu fahren.
    3. der Gastgeber ist unfreundlich bzw. der Aufenthalt am Zielort wird unentspannt. (Dieser Befürchtung ging eine schriftliche Konversation mit dem Gastgeber auf Booking.com voraus, in der ich in sehr freundlichen Ton anfragte, ob ich glutenfreies Essen bekommen könnte. Die Antwort: ein „pampiger Halbsatz“ in schlechtem Deutsch Auf meine äußert freundliche Nachfrage erhielt ich lediglich fragwürdige Stichwörter zurück.)

    So, und nun die REALITÄT:
    Die Strecke war ein Traum. Der Kanal ist unfassbar idyllisch. Nicht nur der Rad- und Spazierweg am Fluss entlang sondern auch der Kanal selbst wird von zahlreichen Schiffen genutzt, sodass es immer etwas zu gucken gab. Was mich aber wirklich grenzenlos begeisterte waren die zahlreichen Pauseplätzchen direkt am Wasser. Den ersten Stopp legten wir so an einem - meiner Einschätzung nach - öffentlichem Garten ein, an dem ich erstmal sämtliche Himbeersträuche plünderte. Auch ein Griff in den Tomatenstrauch lohnte sich. Selbst anbauen schmeckt einfach am besten.

    Später radelten wir ins sehr süße Saverne und liesen uns mit Blick auf die schöne Altstadt und den Hafen eine große Portion Koffein in Form von Cola und Kaffee schmecken.

    Irgendwann folgten wir dann nicht mehr dem belebten Kanal sondern der alten Version davon, einem ausgetrockneten Flussbett. Das war eine willkommene Abwechslung und hatte durch das ganze Grün und die verlassenen Häuschen am Wegesrand etwas mystisches. Hier kamen auch ein paar Höhenmeter zum Vorschein. Ich war völlig baff, mit wie viel Gegengewicht die Satteltaschen das Rad den Berg runter ziehen möchten. Mir ganzer Muskelkraft strampelte ich also bergaufwärts. Ich war gottfroh, dass der steile Abschnitt nur ein kurzes Stückchen war.

    Der letzte Streckenabschnitt führte uns dann wieder bergab durch Wiesen mit Kühen und Wälder bevor wir kurz darauf am frühen Abend unsere Unterkunft in Buhl-Lorraine erreichten. Seit wir die Strecke am Kanal entlang verlassen hatten, kamen uns immer weniger Menschen entgegen, sodass es nicht verwunderlich ist, dass sich Buhl-Lorraine als ganz ruhigen kleinen Ort im ländlichen Teil Frankreichs beschreiben lässt, an dem sich Fuchs und Has‘ Gute Nacht sagen.

    DIE UNTERKUNFT
    Wie ausgeführt, erwartete ich einen unfreundlichen und miesgelaunten Gastgeber. Stattdessen begrüßte uns der zauberhafte und deutsch sprechende Jill, der sich hier ein Paradies auf Erden eingerichtet hatte. Jill zeigte uns stolz seine Unterkunft und zwinkerte insbesondere mit Blick auf s große Bett und der ebenfalls großen Regendusche mit den Augen.

    Wir erhielten einen Begrüßungsdrink unserer Wahl. Zu Andis Überraschung war ich sofort beim Wein dabei, den wir uns in der wunderschönen Gartenanlage schmecken ließen. Es hatte etwas familiäres, da auch die anderen Gäste an dem schnuckeligen Plätzchen saßen. Nur ein einziger von ihnen konnte etwas englisch und so kamen wir direkt ins Gespräch. Nach einem netten Pläuschen und einer Dusche hieß es dann: auf zum glutenfreien Abendessen, was - anders als es der Chat im Voraus hätte vermuten lassen - gar kein Problem war. Ich durfte mir Omlette als eines meiner Lieblingsgerichte aussuchen. (Glücklicherweise konnten wir in der Unterkunft Abendessen, denn Restaurants in der Nähe waren quasi nicht vorhanden und die Supermärkte haben sonntags ja zu).

    Das absolute Highlight war jedoch das Spa, ein privater Saunabereich mit riesigem Whirlpool und sehr viel grüner Dell, in dem wir uns sehr wohl fühlten. Ein sehr schöner Ausklang des Tages.


    ABGLEICH BEFÜRCHTUNGEN UND REALITÄT
    1. wir kamen trocken ans Ziel (ja, Sonne wäre schön aber man kann ja nicht alles haben)
    2. die Strecke war wunderschön und abwechslungsreich.
    3. die Unterkunft inkl. Gastgeber kann ich jedem nur ans Herz legen.
    Read more

  • Mein bepacktes GravelbikeReady to take offWunderschöne Brücke, an der wir einen Forostopp einlegen musstenAuch Andi ist happyDer Streckenabschnitt nach dieser Brücke bis Straßburg war wunderschönEin Teil der wunderschönen Strecke nach StraßburgHappy AndiEinfahrt in Straßburg, grüner als wir es uns vorgestellt habenReges Treiben auf dem Wasser in StraßburgIm Hotel angekommenAlles im Fahrradfahrer-StyleUnser gemütliches und gleichermaßen modernes HotelzimmerDer glutenfreie Burger 🍔, der wirklich leckerer war als das Bild vermuten lässtDas interessante Bahnhofsgebäude in Straßburg

    Tag 1 - Von Rastatt nach Straßburg

    August 2 in France ⋅ ☁️ 20 °C

    INTRO
    Den ganzen Morgen hatte es geregnet. Immerhin sah die Wettervorhersage für den Mittag deutlich besser aus. Möchte man es positiv formulieren, spielte uns das Wetter sogar in die Karten, denn wir hatten sowieso noch nicht gepackt. Nach einem Mittagssnack hieß es dann aber tatsächlich: Räder beladen und ab auf die Sättel.

    WIR FAHREN LOS
    Mein erster Gedanke: Ohje, mein leichtes, wendiges Gravelbike fühlt sich eher wie ein schwer beladener Packesel an. Hatte ich irgendwelche Luxusgüter dabei, die ich wieder zurück nach Hause bringen könnte, um das Gewicht meiner Satteltaschen zu verringern?
    Jedoch bis auf zwei Kleinigkeiten fiel mir leider nichts ein, auf das ich theoretisch verzichten könnte. Na das kann ja spaßig werden. Aber wie immer meinte es das Schicksal gut mit mir und ich gewöhnte mich glücklicherweise echt schnell an das Zusatzgewicht.

    Das erste Wegstück raus aus Rastatt war neu für mich und sehr schön, die anschließenden 30 Kilometer des Weges kannte ich dann aber schon. Bis auf den Wind aber eine nach wie vor sehr schöne und toll zu fahrende Strecke auf der französischen Seite des Rheins. (Als schwächeres Glied der Gruppe ist es ja sogar legitim, im Windschatten zu fahren). Zusätzlich hatte Andi eine weitere Optimierung an meinem Rad vorgenommen: er hatte den Hinterreifen getauscht und ein Modell ausgewählt, was sehr gut rollt. Somit düste ich - zu meiner Genugtuung- beim bergabrollen immer an ihm vorbei. Macht Spaß.

    Als der Verkehr später zunahm, war es dann kurzzeitig recht stressig am Straßenrand zu radeln…

    Was ich aber an Frankreich liebe?
    Die Dörfer sind oft wunderschön mit sämtlichen Blumen dekoriert, insbesondere die Plätze und Brücken. Ich kann mich daran einfach nicht sattsehen. Und so bogen wir auf einmal nach einer wunderschönen Brücke in den Wald ab. Und von da an waren wir nur noch begeistert: der Weg im Wald ging über in eine Art Damm, teils sonnig, teils schattig, direkt am Fluss entlang, leichte Kurven, es war unfassbar kurzweilig zu fahren. Definitiv der schönste Abschnitt, der am Rande zu Straßburg leider endete.

    Wir beide waren schon auf stressiges Stop und Go eingestellt, wurden aber vom Gegenteil überzeugt:
    Breite Fahrradwege direkt am Kanal entlang, perfekte Verkehrsführung, vielseitige und teils sehr moderne Gebäude (gemischt mit schönen alten). Quasi der Inbegriff von Naherholung. Uns war nicht bewusst, dass Straßburg auch so moderne und grüne Ecken hat. Eigentlich schade, dass wir schon im Hotel sind, dachten wir.

    DAS HOTEL TANDEM
    (Ein Tandem ist ein Fahrrad für zwei Personen)

    Das Hotel machte seinem Namen alle Ehre und hat alles im Stil von zwei motivierten Radfahrern gestaltet, passend also zu uns. Und genauso wohl fühlen wir uns von Sekunde 1 an. Im Radraum stehen unsere Räder sicher, das Zimmer ist toll und wie sich am nächsten herausstellt, übertrifft auch das regionale und nachhaltige Frühstück unsere Erwartungen.

    ABENDESSEN
    So einfach glutenfrei essen gehen in Deutschland (und vielen anderen Ländern) mittlerweile geworden ist, vergleichsweise unbekannt ist das Wort „glutenfrei“ in Frankreich. Und da uns unsere Tour auch durch dünn besiedelte Dörfer führen wird, wird es voraussichtlich noch ganz schön schwierig werden, für mich etwas zu essen zu finden.
    Aber: Straßburg zählt ja zu den größeren französischen Städten und somit habe ich tatsächlich einen Burgerladen ausfindig gemacht, der mir einen unfassbar leckeren glutenfreien Burger zauberte.
    Wer mich kennt, weiß dass mich gutes Essen glücklich macht und der Abend gar nicht hätte besser laufen können.
    Read more

    Trip start
    August 2, 2025