• Ferien auf dem Bauernhof

    25 июня 2022 г., Коста Рика ⋅ 🌧 23 °C

    Nun also Costa Rica, nach Belize, Guatemala und Nicaragua das vierte Land auf unserer Reise durch Zentralamerika. Nach allem was wir gelesen hatten erwartete uns hier das touristisch und auch allgemein fortschrittlichste Land der Region. Armee bereits 1948 zugunsten der Bildung und Gesundheit abgeschafft, 100 Prozent Ökostrom und 27 Prozent der Landesfläche unter Naturschutz.

    Startpunkt für uns war eine Hacienda unmittelbar am Rincon de la Vieja Nationalpark. Gleich der erste Eindruck vermittelte professionellen Tourismus. Grüne Bändchen wiesen uns als Hotelgäste aus und per Whatsapp wurden wir gleich über das üppige Angebot an Aktivitäten informiert. Das Gelände weitläufig und grün. Gleich neben unserem Zuhause für die nächsten vier Tage war eine Pferdekoppel, wie sich herausstellte allerdings nur eine kleine Aussenstation, da auf dem Gut parallel zum Tourismus weiterhin aktive Landwirtschaft mit Rindern und Pferden betrieben wurde. Für Frühaufsteher bestand auch die Möglichkeit sich einen Tag lang als Cowboy oder Cowgirl zu betätigen. Wegen des Arbeitsantritts um 5:30 Uhr entschieden wir, dass FF dann doch eher Räuber und Gendarm spielen soll.

    Gleich am ersten Tag unternahmen wir eine Wanderung zu einem kleineren Wasserfall. Ähnlich wie bereits das Wasser im Pool: Saukalt. Half aber alles nichts. Schließlich waren wir auch für die Fotos hier, also reingehüpft, wenngleich sich der Großteil der Familie die Hüfte beschränkte. War man erstmal drin ging es und klang vielversprechender als die Schlammpools, die ebenfalls angeboten wurden.

    Besonders für FF war sein erster Ausritt in der freien Natur. Grundsätzlich mit einer gesunden Vorsicht vor größeren Tieren ausgestattet, hatte er in Händen der sehr professionellen Begleiter keine Scheu. Naja, einer war auch ein echter Goucho mit Lederchaps, Peitsche und Pistole. Was konnte da schief gehen. Und so machten wir uns auf Chingo (FF), Melissa (Miss I) und Atulejo über Stock und Stein auf bis zum nächsten Halt wo sich unsere Wege trennten, da ich mich für den etwas abenteuerlicheren Teil mit Zip Line, Abseiling und einer fünf Kilometer langen River Rafting Tour entschieden hatte. Die Familie entschied sich Papa erstmal die Haltbarkeit der Stahlseile testen zu lassen und ging stattdessen schlammbaden.
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