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  • Day12

    Mit dem Moped quer durch Koh Phangan

    April 2, 2017 in Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Unser Tag startete mit einem Starkregen. Das Regenwasser lief in Bächen die Straße hinunter. Wir überlegten wie für zum Frühstück kommen, welches nur eine Treppen tiefer zu erreichen ist. Doch das Wetter meint es gut mit uns nach 30 Minuten regnete es nicht mehr. Wir schmiedten Pläne für unseren Tag und schwups war der Rucksack startklar für das nächste Abendteuer.

    Wir ließen uns ins Dorf bringen und mieten uns zwei Bikes. Lieber Papa du wärst stolz auf mich gewesen (Julia) die Fahrt endete nicht vorzeitig im Zaun und wir sind Steigungen von gefühlten 100% mit den Kidies wie die Profibiker gefahren.

    Als erstes schauten wir uns unsere Bucht von oben an, weiter ging es zu dem Wasserfall "Thong Nang" welcher heut durch den Starkregen braun war und besonders gut gefüllt. Wir kletterten 100 Meter in den Dschungel hinab und standen am oberen Ende des Wasserfalls. Dabei stolperten wir über eine Ananaspflanze, welche wir zum ersten Mal in Natura sahen.

    Der Strand "Haad Than Sadet" war unser nächstes Ziel. Kurz davor begrüßten uns zwei Nationalparkranger an einem Schlagbaum. Also packten wir die Mopeds und trugen uns ins Gästebuch ein. Danach ging es zu Fuß weiter an den Strand. Ein feiner weißer Sandstrand mit Restaurant begrüßte uns. Aus dem Baden wurde leider nichts, da das Wasser durch die starken Regenfälle schokobraun war. Also genossen wir das Farbenspiel von schlammig braunem Süß- und türkisfarbenem Meerwasser. Wir genossen das Mittagessen und sahen am Horizont Regenwolken aufziehen. Also ging ich zurück zu den Mopeds. Mit dem ersten Regentropfen erreichten wir die Hütte der Ranger. Wir trugen uns aus dem Gästebuch aus und der Starkregen begann. So sprachen wir mit den Ranger und sahen andere Touristen, die nicht so viel Glück hatten und nicht trocken blieben. Auch dieser Schauer vergehen und wir brachen zu den Elefanten auf.

    Nach einer gemütlichen Fahrt kamen wir auch schon im Camp an. Dort buchen wir auch gleich eine Tour und konnten zwei Elefanten besteigen. Der Respekt vor den Dickhäutern stieg, Sekunde um Sekunde und schon saßen wir auf ihnen. Julia knipste entspannt jedes mögliche Motiv, Arvid hielt verbissen Linus und sein Rucksack fest. Dann endete auch schon die Tour und der nächste Regenschauer sowie die nächsten Elefantenreiter kündigen sich an. Wir tranken und aßen noch etwas im Trockenen und brachen danach auf in Richtung Baan Tai Strand.

    Leider erlitten wir zwischendurch ein kleines Spiegelmalör und da wir die nächsten Regenwolken sein beschlossen wir zur Jungle Farm zu fahren. Der Weg dahin entpuppte sich als steil und dann steil, steinig und ausgewaschen, so dass es zu Fuß weiterging. Dort angekommen: fütterten wir Kaninchen, Hühner, Tauben und Schweine und schossen mit einer Zwille Tonkugeln durch den Dschungel.

    Da es schon um 5 Uhr war und die Nacht hier pünktlich um 6 Uhr beginnt, ging es schnell zum Moped und wieder zurück. Jedoch musst mir noch tanken. Am Straßenrand wird Benzin in alten Schnapsflaschen zu 50 Baht das Stück verkauft. Wir entschieden uns aber für eine Tankstelle. Dies ist aber eher eine Art Getränkeautomat, indem man mindestens 20 Baht einwirft und dann Benzin bekommt, bis das Geld alle ist. Zum Glück hatten wir einheimische Hilfe und das Tanken ging reibungslos.

    Also zurück zum Mopedverleih und die Sache mit dem Spiegel klären. Wir wollten ihn nur einstellen, er ist einfach abgefallen, ich kann mir auch nicht erklären wie das funktioniert, probieren Sie es selbst, das müsste eigentlich so funktionieren, jetzt ist das Spiegelglas zerbrochen. Oh Mist, da hat Arvid wohl was kaputt repariert, wir teilten uns den Schaden mit der Vermietung. In Deutschland hätte uns der Spiegel locker das zehnfache gekostet. Kaputt von den vielen Eindrücken ging es mit dem Shuttle zurück zum Hotel. Wir spielten noch Etwas. Danach fielen wir müde in die Betten und schliefen ein. Die Geckos sind wir übrigens noch nicht los.
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