• Uta Vogel
  • Uta Vogel

China 🇨🇳 und Vietnam 🇻🇳

Et 23-dags eventyr af Uta Læs mere
  • Chien‘s Lodge Du Gai

    25. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 18 °C

    Gegen Mittag erst habe ich dieses Hotel gebucht, eigentlich wollte ich eine andere Unterkunft, aber da war das letzte Doppelzimmer plötzlich weg, hier haben wir es jedoch auch nicht schlecht getroffen. Die Lodge liegt idyllisch inmitten von Reisfeldern, umgeben von anderen kleinen Homestays. Wir sind ziemlich platt als wir nach 100 km und rund 4,5 Fahrtstunden ankommen, daher trinken erst einmal was. Ich schieße noch ein paar Fotos der umliegenden Häuser und dann genießen wir gemeinsam das Nichtstun in unserem lichtdurchfluteten Zimmer mit Blick auf die Berge und die herrliche Abendsonne.

    Um 19:00 Uhr gibt es ein leckeres Family Dinner, das bedeutet, dass wir mit anderen Gästen zusammen an einem Tisch sitzen. Zu uns gesellen sich zwei sehr interessante und weitgereiste Paare aus Frankreich und Holland. Wir haben einen ganz wunderbaren Abend, tauschen uns über Urlaubs-Erlebnisse aus und besonders beeindrucken uns die Holländer, die grundsätzlich nur mit einem Flugticket und allenfalls noch einer ersten Übernachtung verreisen und das in ganz exotische Länder wie Indien, Nepal oder Surinam. Wir haben auch dank Happy Water einen wunderschönen, sehr lustigen, kurzweiligen und inspirierenden Abend und sind umgeben von drei Homestays, in denen ordentlich gefeiert, getanzt und Karaoke gesungen wird - noch lange, nachdem wir ins Bett gegangen und feste eingeschlafen sind.

    Kleine Kosten-Zusammenfassung des heutigen Tages:
    Miete Motorrad inklusive Versicherung für vier Tage: 80 €
    Wasser unterwegs: 0,30 €
    Mittagessen: gebackener Reis mit Hühnchen, gebackene Nudeln mit Tofu und vier Mango Shake: 7 €
    Tanken: 5 €
    Übernachtung: 23 €
    Hier kann man also durchaus sehr günstig Urlaub machen.
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  • 2. Tag auf dem Ha Giang Loop

    26. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 13 °C

    Von Du Già nach Đồng Văn (120 km)

    Nach einem kleinen, spartanischen Frühstück machen wir uns gegen 9:30 Uhr auf dem Weg. Maurice hat nur 400 m von uns entfernt übernachtet und zufällig sehen wir ihn noch ganz kurz heute Morgen. Es geht ihm gut und er freut sich sehr, in der Gruppe unterwegs zu sein, ist doch viel interessanter als mit den Eltern. Ein Stück fahren wir seiner Gruppe noch hinterher, aber wir haben gestern schon getankt und sie müssen erst einmal tanken gehen. Die ersten Kilometer hatten wir gestern schon einmal zurückgelegt und dann geht es wieder rein in die einsame Bergwelt. Von Anfang an haben wir wenig Verkehr auf unserer Strecke, so können wir die gigantische Landschaft uneingeschränkt genießen. Das Abenteuer kann beginnen!Læs mere

  • Nhà Hàng Cánh Đồng - Countryside Field

    26. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir sind schon rund anderthalb Stunden unterwegs, als wir in diesem idyllischen kleinen Restaurant direkt am Fluss mit Aussicht auf die Reisfelder und umliegenden Berge einkehren und zwei Mango Shakes trinken. Sehr lecker und sehr idyllisch, hier läuft ganz dezent sehr schöne Musik und wir genießen die wärmenden Sonnenstrahlen.Læs mere

  • Hmong Village Làng H'Mông Pả Vi

    26. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 19 °C

    Pa Vi liegt im Nordwesten Vietnams, eingebettet in das beeindruckende Karst- und Gebirgsland des Dong Van Karst Hochplateaus. 

    Das Dorf wurde ab 2016 bewusst als Kultur- und Tourismusdorf entwickelt: Seitdem existiert das Projekt eines „Gemeindebasierten Kultur-Tourismusdorfes“ der ethnischen Gruppe der H’mông. Inzwischen leben dort etwa 26 bis rund 30 H’mông-Haushalte, die Gäste beherbergen und lokale Kultur aktiv erlebbar machen.

    Das Gelände des Dorfes umfasst rund 46.000 Quadratmeter und ist in drei Hauptbereiche gegliedert. Die Gebäude sind traditionell und in der typischen Architektur der H’mông-Ethnie errichtet: Lehm- oder Stampferdwände, Yin-Yang-Ziegeldächer, stabile Holzrahmen, robuste Steinmauern und umgebende Steinfassaden.

    Das Dorf wurde arrangiert — so heißt es — in Form von drei „Pfirsichblüten“, jede dieser „Blüten“ besteht aus etwa zehn traditionellen Häusern. Diese Gestaltung vermittelt einen sehr harmonischen, zusammenhängenden Eindruck — weit entfernt vom anonymen Massen-Tourismus, vielmehr als bewusste Bewahrung und Präsentation der H’mông-Lebensweise.

    Touristisch ausgelegt bietet Pa Vi zahlreiche Möglichkeiten, Kultur, Alltag und Natur hautnah zu erleben: Man kann in traditionellen Häusern, in Homestays übernachten, das sind teils einfache Behausungen, teils komfortabler ausgestattet mit modernen Annehmlichkeiten. Darüber hinaus gibt es im Dorf Gemeinschaftseinrichtungen wie ein Kulturhaus, Ausstellungshäuser für traditionelles Kunsthandwerk und einen zentralen Platz, auf dem kulturelle Darbietungen und traditionelle Aufführungen stattfinden.

    Als wir hier sind, ist nicht viel los. Die Homestays bereiten sich gerade auf neue Gäste vor, die gestrigen sind schon ausgecheckt.
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  • Bootstour auf dem Sông Nho Quế

    26. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Nho Quế ist nur ein paar wenige Kilometer, aber dafür eine abenteuerliche Streckenführung entfernt von unserer Tour, er fließt durch eine spektakuläre Schlucht in einer einzigartigen Karstlandschaft, gesäumt von schroffen Kalksteinfelsen. Tiefe Schluchten und grüne Berge prägen das Panorama. Die berühmte Schlucht wird oft als tiefste Schlucht Südostasiens bezeichnet – mit senkrechten Felswänden, die bis zu etwa 800 Meter hoch sind. Auf der Bootsfahrt gleitet man durch ruhiges, jadegrünes Wasser — besonders fotogen bei ruhigem Wetter, mit Reflexionen der Berge und Felsen. Allerdings muss man sich darauf einstellen, dass unzählige asiatische Touristen stundenlang damit beschäftigt sind, das Bootplateau für Selfies und sonstige Fotoshootings in Beschlag zu nehmen. Das kann schon ein bisschen nerven und den Genuss trüben.

    An manchen Stellen sieht man entlang des Flussufers kleine traditionelle Häuser und Dörfer von ethnischen Minderheiten (z. B. H’Mông, Tày), was das Erlebnis mit kultureller Authentizität bereichert.
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  • Dong Van Cliffside House

    26.–27. nov. 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute übernachten wir in diesem kleinen Hotel wieder nur 400 m von Maurice und seiner Gruppe entfernt. Das Schöne daran: es bietet ein ein geschlossenes Restaurant, denn nachts wird es hier oben in den Bergen empfindlich kalt und wir freuen uns schon darauf, in einem gemütlichen Raum Abendessen zu dürfen, in dem es nicht zieht. Die Betten sind super bequem, wir haben (Luxus!) heute Nacht eine Heizung und eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt, aber auch auf die davorliegende Großbaustelle. Doch sobald es dunkel geworden ist, werden die Arbeiten eingestellt und es herrscht Ruhe, wir sind ohnehin ziemlich platt vom langen Fahrtag.Læs mere

  • Lebensfrohe Altstadt von Đồng Văn

    26. november 2025, Vietnam ⋅ 🌙 11 °C

    Nach den leckeren Abendessen machen wir noch einen Abendspaziergang durch die kunterbunte und lebensfrohe Altstadt von Đồng Văn. Es ist mitten in der Woche und es wird gefeiert, was das Zeug hält. Alles konzentriert sich auf den Marktplatz und ein schönes kleines Café, in dem authentische Tänze vorgeführt werden. Und wieder geht es unglaublich laut zu.Læs mere

  • Tag 3 auf dem Ha Giang Loop

    27. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 13 °C

    Von Đồng Văn nach Yên Minh

    Der Morgen in Đồng Văn beginnt stiller als gedacht. Die kühle Bergluft hängt noch zwischen den steinernen Häusern, während wir unser Motorradstarten. Ein letzter Blick zurück auf das Karstplateau, dann tauchen wir wieder ein in die schmale, sich windende Straße, die uns heute nach Yên Minh führen soll.

    Schon kurz nach dem Ortsausgang öffnet sich die Landschaft wie ein aufgeschlagenes Bilderbuch. Schroffe Felsen ragen aus dem Boden, dazwischen kleine Felder, die mühsam den Bergen abgerungen wurden. Frauen in farbenfrohen Trachten tragen Körbe den Hang hinauf, Kinder winken uns lachend zu.

    Die Straße ist heute weniger spektakulär als der gestrige Ma-Pi-Leng-Pass, aber dafür umso abwechslungsreicher. Sanfte Kurven wechseln sich mit steilen Abfahrten ab und geben den Blick frei auf tiefe Täler und dicht bewaldete Bergrücken. Wir halten öfter an – nicht, weil wir müssen, sondern weil man diese Weite kaum im Vorbeifahren begreifen kann.

    In kleinen Dörfern verlangsamt sich das Tempo automatisch. Wasserbüffel blockieren die Straße, Hühner flattern davon, und aus einfachen Holzhäusern dringt der Duft von Feuerholz und Suppe.

    Am Nachmittag rollen wir müde, staubig und zufrieden in Yên Minh ein. Keine große Sehenswürdigkeit, kein Wow-Moment und trotzdem wunderschön.
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  • Kulturdorf Làng Cam

    27. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 13 °C

    Das hübsche, kleine Kulturdorf trägt stets den Zauber des friedlichen Lebens der einheimischen Bevölkerung in sich; die ruhige Atmosphäre sorgt für ein wunderschönes Bild, das Mutter Natur selbst schenkt. Vor einer majestätischen Naturkulisse aus Bergen und Wäldern, findet man schlichte, traditionelle Häuser voller Ursprünglichkeit. Das Dorf bewahrt viele typische kulturelle Merkmale des H’Mong-Volkes. Derzeit leben hier drei ethnische Gruppen: Lo Lo, H’Mong und Han.

    Die Dorfbewohner von Lung Cam bauen weiterhin Gemüse, Buchweizen, Bohnen und Flachs an. Der Ort gilt zudem als eines der schönsten Dörfer der „Weißen H’Mong“, mit vielen alten Häusern, deren traditionelle Architektur und Geschichte über 100 Jahre zurückreichen.

    Eines der Häuser wurde 1947 von Herrn Mua Sua Pao erbaut. Heute gehört es Herrn Mua Sinh Gia, dem Enkel von Mua Sua Pao. Das gesamte Haus ist in einer geschlossenen Architektur nach vier Seiten hin angelegt und außen befindet sich ein geräumiger, luftiger Innenhof.

    Das Haus besteht aus gestampfter Erde, hat ein Yin-Yang-Dach aus Dachziegeln, niedrige Holztüren, und der Außenhof ist mit grünen Kalksteinplatten gepflastert. Beim Besuch des Inneren sieht man, dass sich unter dem Haupthaus ein Keller befindet, in dem Herr Mua Sua Pao früher Opium lagerte.

    Gegenüber dem Hauptgebäude liegt ein großer Hof mit Stallungen für das Vieh. Vor dem Tor steht eine hölzerne Reismühle, und gegenüber befindet sich ein Nebengebäude, das als Lagerraum und Küche dient. Beim Betreten des Hauses spürt man sofort eine etwas düstere, stickige und uralte Atmosphäre.

    Das Haus wurde als Drehort für den sehr berühmten vietnamesischen Film „Paos Haus“ ausgewählt – einer der Filme, die den „Goldenen Drachen“ der vietnamesischen Filmakademie gewonnen haben. Daher zieht das Haus heute zahlreiche Besucher an, die darin Erinnerungsfotos machen.
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  • Am Dốc Thẩm Mã

    27. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 15 °C

    Der Tham-Ma-Hang ist einer der legendärsten und schönsten Gebirgspässe auf dem Loop.„Tham Ma" bedeutet in der lokalen Sprache „Pferdeprüfung". So
    wurde hier einst die Zugkraft von Packpferden geprüft. Starke Pferde, die die neun steilen Kurven bewältigen konnten, wurden behalten und aufgezogen. Mit seinen neun aufeinanderfolgenden Serpentinen bietet der Tham-Ma-Hang eine majestatische und spektakulare Schönheit, wie ein sanftes Seidenband, das sich über die zerklüfteten, katzenohrförmigen Felswände schmiegt.

    Von hier oben bietet sich uns ein atemberaubender Blick auf die weite Naturlandschaft von Ha Glang.
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  • Das Van Chai Felsbuch

    27. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 16 °C

    Eine großartige Szenerie mit Hunderten von Karstkegeln, die die Landschaft überziehen. Doch die Kegel haben eine besondere innere Struktur – sie bestehen aus Hunderten dünner Kalksteinschichten, die alle gleichmäßig in eine Richtung geneigt sind. Eine Seite der Kegel ist recht sanft, während die gegenüberliegende Seite sehr steil abfällt. Wissenschaftler nennen dies eine „schiefe Dach-“ oder „Hogback-“ Landform. Andere sprechen von einem Felsbuch – die dünnen Schichten erscheinen wie die riesigen Seiten eines Buches über die „Geschichte der Erde“.

    Vor mehr als 380 Millionen Jahren lag dieses Gebiet noch unter dem Meeresspiegel. Die tonreichen Karbonatgesteine, die heute die Landschaft prägen, wurden damals am Meeresgrund abgelagert. Waren die Ablagerungsbedingungen stabil, bildeten sich mächtige Schichten, manchmal mehrere Dutzend oder sogar Hunderte Meter dick. Bei wechselhaften Bedingungen entstanden dagegen nur dünne Schichten, manchmal nur wenige Zentimeter, die zunächst nahezu horizontal lagen.

    Mit den veränderten tektonischen Rahmenbedingungen wandelten sich Ozeane in Kontinente und umgekehrt; die Gesteinsschichten des Meeresbodens wurden herausgehoben und bildeten Festland. Durch Kollisionen wurde zudem ein Ende der Schichten stärker angehoben als das andere, sodass sie gleichmäßig zu einer Seite hin geneigt wurden. Nachfolgende geologische Prozesse wie Erosion, Verwerfungen usw. formten allmählich die heutigen Kegel und legten die „Felsseiten“ frei.

    Wissenschaftler blättern gewissermaßen in diesen „Felsseiten“, um vergangene Umwelt-, Klima- und Lebensbedingungen zu rekonstruieren und so die Entwicklungsgeschichte der Erde in dieser Region besser zu verstehen.
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  • Bống Bang Homestay 2 in Yên Minh

    27. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 18 °C

    Gestern hatten wir uns etwas früher um die heutige Unterkunft gekümmert, aber die Auswahl war nicht mehr sehr groß. Wir übernachten heute direkt an der Hauptstraße von Yên Minh und von der Straße aus sieht das Homestay völlig unspektakulär aus, doch sobald man es betritt, spürt man die Herzlichkeit, mit der Gäste empfangen werden. Alles ist schön arrangiert, liebevoll dekoriert und teilweise auch schon weihnachtlich geschmückt. Das Allerschönste ist jedoch der hintere Bereich an einem künstlich angelegten See, den man nur über zwei hübsche Brücken erreichen kann mit einem blumengesäumten Restaurant unter Bäumen.

    Da wir so früh dran sind, weil wir den Abstecher zum Aussichtspunkt ganz im Norden von Vietnam ausgelassen haben, können wir hier Mittagessen und uns danach ein Zimmer aussuchen. Wir entscheiden uns für ein kleines hinten raus, in dem man den ganzen Nachmittag Sonne hat, das zwar deutlich kleiner ist, als das von uns gebuchte Deluxe-Zimmer. Am Preis können man jedoch nichts machen. Kein Problem, wir zahlen die 21 € sehr gerne für das gemütliche, kuschelige und sehr praktisch eingerichtete Zimmer. Man warnt uns allerdings auch vor, dass heute Abend im Restaurant Karaoke gesungen werden wird. Das kennen wir inzwischen vom Loop und kann auch nicht schlimmer sein als gestern, wo die Party mitten in der Stadt bis nach 23:00 Uhr ging und bis hoch in unser Homestay gedröhnt hat.

    Gegen Abend kommen dann drei Gruppen von Yasemins Hostel, junge Menschen aus der ganzen Welt, die wahrscheinlich, wie unser Maurice in seiner Gruppe, sehr viel Spaß zusammen haben. Zum Essen gibt’s „Happy Water“ - Vietnamesischen Schnaps - bis zum abwinken und dann wird der Dancefloor eröffnet, im Gegensatz zu gestern Abend mit Hits, die uns auch sehr gut gefallen.
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  • Runde außerhalb des Loops

    27. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 21 °C

    Nachdem wir heute schon so früh in unserer Unterkunft waren, suchen wir uns über Komoot noch eine kleine Zusatzrunde durch die Bergwelt aus und fahren eine kleine, meist in Einzelplatten betonierte Nebenstraße hoch in einsame Regionen außerhalb des inzwischen viel befahrenen Loop. Sehr ländlich und abgelegen ist es hier. Uns begegnen Schweine, Wasserbüffel (die ich leider nicht, fotografiert habe), Hühner und ein Kalb. Auch hier wird wieder ein ausgewachsenes Schwein auf einem Roller transportiert, das haben wir schon öfter gesehen. Wir sind uns noch immer nicht ganz sicher, ob diese Schweine schon tot sind oder erst zum Metzger gefahren werden. Man transportiert auch Enten, Gänse, Hühner, oder auch mal eine Schubkarre auf dem Roller. Ich bin meist zu langsam zum Fotografieren. Sehr schade!

    Am Ende unserer Strecke ist die kleine Straße gesperrt, weil ein Teil neu betoniert wurde. So nehmen wir einen Schleichweg, der eigentlich nur für Fußgänger geeignet ist. Klappt aber, ich habe ja auch den weltbesten Easy-Rider.
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  • Tag 4 auf dem Ha Giang Loop

    28. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 10 °C

    Von Yen Minh zurück nach Ha Giang.

    Wir haben wunderbar geschlafen und freuen uns, als die Sonne rauskommt und uns herrlich wärmt. Nach Frühstück steht uns heute Morgen nicht der Sinn, wir quatschen stattdessen noch ein bisschen mit einer deutschen Gruppe, die gemeinsam im Auslandssemester in Hongkong und jetzt zusammen auf dem Loop unterwegs ist und mit einem spanischen Paar, die beide 28 Jahre alt sind, und meinten, sie seien zu alt für eine Gruppenreise wie diese, denn alle anderen Teilnehmer seien maximal 25 Jahre alt, dabei fanden wir die Stimmung und die Musik gestern Abend schon sehr cool!

    Heute starten wir bei klirrender Kälte. Es dauert ganz schön lange, bis wir das Gefühl haben, warm zu werden. In der Sonne ist es ganz angenehm, doch sobald man im Schatten fährt, ist es eiskalt. Kein Wunder, wir haben hoch oben in den Bergen übernachtet.

    Zwischendurch nehmen wir auch mal Wege abseits der Hauptroute, das lohnt sich und ist sehr, sehr ländlich und ursprünglich.
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  • Spannende Pause am Fluss

    28. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 14 °C

    Nachdem wir sehr lange durch einsame, sehr ärmliche und abgelegene Dörfer fahren in denen es keine Gelegenheit gab, irgendwo einzukehren, spricht uns diese kleine Location jenseits der Brücke an. Bunte Fahnen laden uns ein und wir bestellen zwei vietnamesische Kaffees und nehmen uns jeweils eine kleine Packung Kekse. Unser heutiges Frühstück.

    Am Tisch sitzen vier Männer, die offensichtlich nicht sehr beschäftigt sind, der erste Joint ist bereits gebaut und es braucht erst eine Weile, bis wir überhaupt bestellen können. Nebenan ist eine kleine Weberei, die ich zuerst gar nicht wahrnehme. Aber da arbeiten zwei Frauen, sie kochen das Mittagessen in einem großen Topf und weben und glätten den gewebten Stoff. Ich musste Videos drehen, weil ich das so spannend fand, mit welch einfachen Mitteln hier gearbeitet wird. Es sind übrigens überwiegend die Frauen, die hier arbeiten, die Zuckerrohr und Mais ernten und Feuerholz suchen und nach Hause schleppen, sie tragen die Kinder und trocknen und wenden vor der Haustür Mais und Gewürze.
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  • Zufälliges Wiedersehen mit Maurice

    28. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 15 °C

    Joe und ich machen einen kurzen Stop an einem schönen Aussichtspunkt, den wir ganz für uns alleine haben. Als wir ein Stück weiterfahren, sehen wir die Mad Monkey Roller rechts am Straßenrand stehen. Sie sind gut an den vielen Flaggen zu erkennen, die bisher keine andere Gruppe hatte. So entsteht ein schönes Gruppenbild von uns dreien, danach trennen sich unsere Wege wieder.Læs mere

  • Die restliche Strecke kennen wir schon

    28. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 20 °C

    Die letzten Kilometer sind wir vor vier Tagen bereits gefahren. In umgekehrte Richtung sieht es natürlich etwas anders aus. So lassen wir den Loop langsam ausklingen. Es waren vier erlebnisreiche Tage, die wir auf keinen Fall missen möchten. Es ist ganz schön was los auf der Strecke, doch es gibt viele Seitentäler und Nebenstrecken, die sehr abgelegen sind und das authentische Vietnam zeigen. Wir hatten unsere wunderschöne Unterkünfte ganz spontan über Booking.com gebucht, günstig übernachtet, sehr lecker gegessen und können den Loop jedem nur allerwärmsten empfehlen. Man begegnet so vielen insbesondere jungen Menschen und kommt überall so schnell ins Gespräch. Alle sind lebensfroh und gut gelaunt. Das ist ansteckend.Læs mere

  • Zurück im Hà Giang Xanh Retreat

    28. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 25 °C

    So schnell sind vier Tage vergangen und wir sind wieder hier am Ausgangspunkt unserer unvergesslichen Motorrad Reise. Die Rückkehr gestaltet sich etwas holprig. Unser sehr netter Gastgeber hat leider vergessen, unsere Wäsche waschen zu lassen und als wir die zwei Gepäckstücke zurückbekommen, muss ich feststellen, dass meinen Rucksackdeckel die Mäuse zerfressen haben. Es ist ihm ganz arg und er verspricht, die Wäsche bis morgen früh doch noch schnell zu waschen. Maurice kann auch noch ein paar Wäschestücke dazugeben. Für ihn ist das wichtiger als für uns. Wir hatten die letzten vier Tage eigentlich immer das gleiche an, alles ist staubgestärkt, aber das stört uns nicht.

    Wir bekommen dafür auch unser Wunsch Zimmer (das gleiche wie beim letzten Mal) und schon sind wir versöhnt. Jetzt wird es wohl doch Zeit für einen neuen Rucksack. Meiner hat schon so viele Wanderungen überstanden und er ist doch sehr in die Jahre gekommen, aber ich hätte ihn freiwillig sicherlich nicht aufgegeben.

    Es dauert eine ganze Weile, bis ich ihn sauber bekomme, da sich die kleinen Mäuse wohl an meinem Magnesium Tabletten verlustiert haben und dadurch alles aussieht, als wäre es mit Mehl bestäubt worden.

    Den sonnigen Nachmittag genießen wir auf unserer wunderschönen Terrasse. Auf unserer Fahrt hab ich immer wieder Wasserbüffel gesehen, sie aber nie fotografiert. Und was passiert hier? Eine Hirtin treibt drei Wasserbüffel-Kühe mit ihren drei Babys direkt vor uns über die Wiese. Was für ein wunderbarer Anblick!
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  • Busfahrt über Hanoi nach Cat Ba

    29. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute liegt ein langer Fahrtag vor uns. Der Wecker klingelt um 5:30 Uhr, denn um 6:30 Uhr werden wir abgeholt. Es ist alles noch ein bisschen aufregend, weil wir gestern unsere Wäsche abgegeben hatten und heute Morgen noch niemand zu sehen ist. Doch wie immer klappt alles. Wir werden pünktlich 6:30 Uhr von unserem 16 Sitzer Bus abgeholt und sammeln danach weitere Gäste ein. Im Gegensatz zu der letzten Busfahrt haben wir heute einen sehr rücksichtsvollen, freundlichen und vorausschauend fahrenden Busfahrer, der für uns dezente Entspannungsmusik laufen lässt. Sehr schön.

    Abenteuerlich ist dagegen unser Frühstücksstopp. Es gibt kaum Essensauswahl, die uns zusagt, wir entscheiden uns einfach für Hühnchen (oder etwas ähnliches). Serviert wird das in Stücke gehackte Teil mit warmen Reis und kaltem Brokkoli. Das Fleisch ist eiskalt und nicht gewürzt. Hat uns jedenfalls überhaupt nicht geschmeckt. Wir haben einfach den Reis mit Sojasoße aufgepimpt, die ich zufällig noch unter der Schale mit Salz und Chilischoten gefunden habe, immerhin waren wir danach satt.

    Nächster Zwischenstopp war in Hanoi, wo wir erst einmal Geld gewechselt haben und auf den 600 m zwischen dem Ende unserer ersten Busfahrt und dem Beginn der weiteren wunderbar essen waren bei einem exzellenten Japaner. Das war wiederum positiv überraschend. Für vier Mango-Shakes und ein leckeres Menü besteht aus vier Gerichten haben wir umgerechnet 26 € bezahlt
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  • Mit dem Schnellboot nach Cat Ba

    29. november 2025, Vietnam ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach einem langen Fahrtag erreichen wir zum Sonnenuntergang den Fährhafen, von wo aus wir unsere kurze Überfahrt nach Cat Ba starten. Sie dauert tatsächlich nur wenige Minuten. Unterwegs hatten wir nette Gespräche mit einer Gruppe von deutschen jungen Frauen, die teilweise im zweiten Gabyear sind oder seit dem Abitur im Sommer auf Reisen. Sie haben so viel abenteuerliches erlebt und berichten davon, dass es auch ganz unkompliziert sei, alleine unterwegs zu sein.Læs mere

  • Bunte Klitzerwelt in Cat Ba

    29. november 2025, Vietnam ⋅ ⛅ 21 °C

    Cat Ba, einst beschauliche Insel voller wunderbarer Natur, wandelt sich gerade. In den letzten zwei Jahren wurde der Strand in der Stadt komplett umgepflügt, wie auch an anderen Stellen im Land entstehen neue Ressorts und Hotels. Ein neuer, breiter Sandstrand wurde aufgeschüttet, eine dahinterliegende Palmenoase gepflanzt und dazwischen entstehen große Hotel- und Apartmentanlagen, aktuell gerade teilweise noch im Rohbau, teilweise bezugsfertig. Es gibt eine Lightshow an einer Wasserfontaine, blinkende Elektro-Scooter, mit denen man die weitläufige Hafen-Anlage erkunden kann (was Joe und Maurice mit Begeisterung machen) und viele Dinge, die auf Kommerz und Genuss getrimmt sind. Vietnam befindet sich mit Turbogang im Wandel und das bestätigen auch immer wieder alle Reisenden. Überall, wo wir bisher waren, wird gebaut, erweitert und gestaltet, wobei wir den Eindruck haben, dass es noch ein bisschen an Ordnungsliebe mangelt und egal
    wohin man kommt: man möchte gleich die Ärmel hochkrempeln und putzen oder aufräumen. Gut, dass wir jetzt noch gekommen sind.
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