• Uta Vogel
  • Uta Vogel

Wohnmobiltour durch Österreich

Wunderschöne, abwechslungsreiche und erlebnisreiche Wohnmobil-Reise durch ein liebenswertes, gastfreundliches und bildschönes Land, das auch kulinarisch begeistert. Читать далее
  • Übernachtung auf dem Wohnmobilstellplatz Ebensee

    2 августа, Австрия ⋅ ⛅ 28 °C

    Ich hatte schon die große Befürchtung, dass wir am Traunsee keinen Platz finden würden, doch gleich beim ersten Anlauf auf dem ersten Wohnmobilstellplatz haben wir großes Glück: Am heutigen Sonntag reisen einige Österreicher gerade wieder nach Hause ab. Wir zahlen 30 Euro für 24 Stunden und haben den Badestrand direkt vor der Haustür.

    Der Traunsee ist für viele der landschaftlich eindrucksvollste See des gesamten Salzkammerguts. Mit rund 191 Metern ist er der tiefste See Österreichs und wird von markanten, steilen Bergen wunderschön eingerahmt.
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  • Hochzeitstag im Wirtshaus Poststube 1327

    2 августа, Австрия ⋅ ☁️ 27 °C

    Für den Abend habe ich einen Tisch im Wirtshaus Poststube 1327 reserviert. Da es für das Wohnmobil direkt vor Ort keine Parkmöglichkeit geben wird, packen wir kurzerhand die Fahrräder aus und radeln ein Stück auf dem Salzkammergut-Radweg R2 am See entlang. Das Hotel ist erstklassig geführt und beheimatet sogar ein Sternelokal, doch wir genießen unser Abendessen ganz entspannt in der gemütlichen Gaststube auf der Terrasse.Читать далее

  • Spaziergang durch Taunkirchen

    2 августа, Австрия ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach unserem Essen machen wir noch einen kleinen Verdauungsspaziergang durch den Ort, der für viele als der schönste direkt am See gilt. Zu den besonderen Highlights zählen hier die berühmte Fischerkanzel in der Pfarrkirche, ein stimmungsvoller Spaziergang hinauf auf den Johannesberg, die verwinkelten kleinen Gassen sowie zahlreiche wunderschöne Fotomotive an jeder Ecke.Читать далее

  • Absacker am See am Stellplatz

    2 августа, Австрия ⋅ ☁️ 26 °C

    Es ist heute Abend so unglaublich tropisch warm, dass selbst um diese späte Stunde noch viele Kinder im Wasser planschen und schwimmen. Wir genießen währenddessen einen entspannten Absacker direkt am See, lassen den Abend nach unserem wunderbaren Essen und unserer kleinen Radtour gemütlich ausklingen und blicken auf das ruhige, glitzernde Wasser.Читать далее

  • Das Seeschloss Ort in Gmunden

    3 августа, Австрия ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute ist es extrem heiß, und trotzdem halten wir an unserem Plan fest: Wir machen eine Radtour um einen großen Teil des Traunsees und legen unsere erste Station am weltberühmten Seeschloss Ort ein, dem unbestrittenen Wahrzeichen des Sees. Es liegt idyllisch auf einer kleinen Insel und ist über einen malerischen, 123 Meter langen Holzsteg mit dem Festland verbunden. Die historische Schlossanlage lädt zu einem gemütlichen Spaziergang ein und beherbergt neben einer wunderschönen Kulisse auch ein beliebtes Restaurant.

    Schloss Ort zählt zu den ältesten Gebäuden des Salzkammergutes – erster urkundlich erwähnter Besitzer war im Jahr 1080 Hartnidus von Ort. Zunächst handelte es sich um einen schlichten Holzbau, ehe im frühen Mittelalter eine Burg aus Stein folgte. Ebenso entstand zu dieser Zeit im Wasser rund um das Schloss ein einfacher Schutzwall aus Baumstämmen.

    Ab der Gotik (14./15. Jahrhundert) kam als beliebtes Baumaterial „Traunseer Marmor“ zum Einsatz, ein rötlicher Kalkstein vom Ostufer des Sees: Einfassungen für die gotischen Fenster und das Burgtor wurden daraus hergestellt, ebenso wie später in der Renaissance die Säulen für die Arkaden im Innenhof. Im Jahr 1634 wurde das Seeschloss durch einen Brand fast völlig zerstört und anschließend in seiner heutigen Form wieder aufgebaut.

    Eine Luftaufnahme zeigt, wie die unregelmäßige Außenform des Seeschlosses den auf der Insel verfügbaren Platz optimal ausnützt, und man erkennt im Wasser noch die Reste jener Pfähle, auf denen die neuen Befestigungsanlagen nach den Bauernkriegen ab 1626 errichtet wurden. Wir zahlen gerne die fünf Euro als Eintritt für den Erhaltungsaufwand des Schlosses, schauen uns das kleine Museum sowie den Trauersaal an und genießen anschließend eine kleine Stärkung auf der Terrasse des Schlossrestaurants mit herrlichem Blick auf den See.
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  • Bezauberndes Gmunden - die Perle am Traunsee

    3 августа, Австрия ⋅ ☀️ 32 °C

    Gmunden ist eine jener Städte, die auf den ersten Blick durch ihre außergewöhnliche Lage begeistern. Am Nordufer des Traunsees gelegen und eingerahmt von den steilen Felswänden des Traunsteins, wirkt die Stadt beinahe mediterran. Schon im 19. Jahrhundert zog dieses besondere Landschaftsbild wohlhabende Sommerfrischler aus Wien und dem Ausland an. Kaiser, Künstler, Industrielle und Schriftsteller verbrachten hier die warmen Monate und prägten den Ruf Gmundens als elegante Kur- und Villenstadt.

    Der Reichtum Gmundens gründet sich jedoch auf eine viel ältere Geschichte. Über viele Jahrhunderte hinweg war die Stadt eines der bedeutendsten Zentren des Salzhandels. Das „weiße Gold“ wurde aus dem Salzkammergut über den Traunsee nach Gmunden transportiert und von dort auf dem Landweg weiter in viele Teile Europas gebracht. Dieser Handel brachte Wohlstand und ließ prächtige Bürgerhäuser, Speicher und öffentliche Gebäude entstehen, die bis heute das historische Stadtbild prägen.

    Beim Spaziergang durch die Altstadt fällt sofort der charmante Rathausplatz mit seinem keramischen Glockenspiel und den farbenfrohen Fassaden auf. Enge Gassen führen hinunter zur Seepromenade, von der aus sich immer wieder herrliche Ausblicke auf den See und die umliegenden Berge eröffnen. Besonders eindrucksvoll ist das direkt im Wasser gelegene Schloss Ort, das über eine rund 120 Meter lange Holzbrücke erreichbar ist. Das mittelalterliche Schloss zählt zu den bekanntesten Fotomotiven Österreichs und diente einst als Kulisse für die beliebte Fernsehserie Schlosshotel Orth.

    Untrennbar mit Gmunden verbunden ist auch die weltberühmte Gmundner Keramik. Seit mehr als 500 Jahren wird hier hochwertiges Geschirr von Hand gefertigt, wobei das typische grün geflammte Dekor längst zu einem festen Symbol österreichischer Tischkultur geworden ist. Besucher können in der Manufaktur hautnah erleben, wie jedes Stück in sorgfältiger Handarbeit entsteht.

    Ein weiteres technisches Wahrzeichen ist die historische Gmundner Straßenbahn. Sie gilt als eine der steilsten Adhäsionsstraßenbahnen Europas und verbindet seit über 130 Jahren die Innenstadt mit dem Bahnhof. Heute ist sie Teil einer modernen Regionalbahn, hat sich dabei aber ihren nostalgischen Charme bewahrt.

    Die lange Esplanade lädt zum Flanieren ein. Cafés, kleine Geschäfte und Gastgärten säumen das Ufer und bieten einen wunderbaren Blick auf Segelboote, historische Raddampfer und den imposanten Traunstein, der mit seinen 1.691 Metern beinahe direkt aus dem See aufzusteigen scheint. Wer etwas Zeit mitbringt, kann von hier aus eine Schifffahrt über den Traunsee unternehmen oder mit der Seilbahn auf den Grünberg fahren. Oben erwarten Besucher ein Baumwipfelpfad, zahlreiche Wanderwege und ein eindrucksvoller Panoramablick über den gesamten Traunsee.

    Heute verbindet Gmunden auf ganz besondere Weise Geschichte, Kultur und Natur. Die Stadt ist lebendig, ohne hektisch zu wirken, traditionsbewusst und zugleich modern. Gerade diese Mischung aus historischer Altstadt, jahrhundertealter Salzkultur, weltbekannter Keramik, eindrucksvoller Bergkulisse und entspannter Atmosphäre macht Gmunden zu einem der schönsten Orte im Salzkammergut und zu einem idealen Ausgangspunkt, um die Region rund um den Traunsee zu entdecken.
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  • Wandern am spektakulären Miesweg

    3 августа, Австрия ⋅ ☀️ 30 °C

    Für geübte Wanderer ist der Miesweg am Ostufer des Traunsees ein echtes Abenteuer. Der alpine Steig beginnt direkt am Ziel unserer Radtour, führt an den steilen Felswänden des Traunsteins entlang über Holzbrücken sowie Stege und bietet eine einzigartige, naturnahe Perspektive auf den See. Eigentlich ist es viel zu heiß für eine solche Tour, aber wenn wir schon mal hier sind – zumal man mit dem Wohnmobil gar nicht direkt zum Startpunkt fahren darf –, wollen wir den Steig natürlich auch wandern.

    Er ist wirklich wunderschön, abwechslungsreich und bietet herrliche Ausblicke auf den See sowie verschiedenste einladende Badestellen unterwegs. Allerdings läuft uns bei der Hitze der Schweiß in kleinen Rinnsalen das Gesicht herunter, und ausgerechnet heute haben wir natürlich nichts zu trinken dabei!
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  • Die Kleine Freiheit-Bistro am See

    3 августа, Австрия ⋅ ☀️ 34 °C

    Wenn man einen besonders stimmungsvollen Platz am Traunsee sucht, dann ist die „Kleine Freiheit“ in Altmünster eine hervorragende Wahl, die uns auch schon auf dem Hinweg mit dem Fahrrad aufgefallen war.

    Das Bistro liegt direkt am Hafen und bietet einen traumhaften Blick über den Traunsee hinüber zum mächtigen Traunstein. Schon allein diese Lage macht den ganz besonderen Reiz des Lokals aus. Ganz nach dem Motto „Anlegen – Wohlfühlen – Bleiben“ gibt es hier ausschließlich Terrassenplätze, weshalb das Lokal vor allem bei schönem Wetter seinen einzigartigen Charme entfaltet. Die Speisekarte bietet erfrischende Limonaden, hausgemachten Eistee und wunderbare Salate. Während wir dort sitzen, genießen wir die entspannte Atmosphäre und die freundliche Bedienung. Zwischendurch macht immer wieder das ein oder andere Segelboot am Steg fest, und die jeweiligen Mannschaften kehren ebenfalls auf einen Sprung ein – das Bistro scheint ein wirklich sehr beliebter Treffpunkt unter Einheimischen zu sein.
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  • Vorderer Langbathsee

    4 августа, Австрия ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute Morgen klingelt der Wecker bereits um 7:00 Uhr, denn ich möchte endlich mal früh los, bevor es mittags wieder so extrem heiß wird. Doch bis wir den Camperservice erledigt, unsere völlig entladene Aufbaubatterie wieder einigermaßen geladen und die Einkäufe im Kasten haben, wird es dann doch 8:30 Uhr, bis wir endgültig loskommen. Zum Glück dauert die Fahrt zum Parkplatz am Vorderen Langbathsee nur rund 20 Minuten und führt uns durch ein wunderschönes Tal mit netten Parkmöglichkeiten an einem kleinen Fluss. Das merken wir uns direkt für den Rückweg, denn dort können wir die größte Mittagshitze später entspannt am Wasser ertragen.

    Der Vordere und der Hintere Langbathsee im oberösterreichischen Salzkammergut – am Nordfuß des Höllengebirges gelegen – zählen zu den malerischsten und ökologisch wertvollsten Bergseen der gesamten Region.

    Die Entstehung dieser beiden Seen ist eng mit den eiszeitlichen Gletschern verknüpft. Während der Würm-Kaltzeit war das Höllengebirge stark vergletschert. Ein mächtiger Gletscher wälzte sich damals aus den Karen des Gebiets nach vorne und formte das Tal aus. Als er sich am Ende der Eiszeit zurückzog, hinterließ er am heutigen Ostufer des Vorderen Langbathsees einen deutlichen Endmoränenwall aus Sand, Kies und Bänderschluff. Dieser Wall fungiert seit Jahrtausenden als natürlicher Staukörper, der das Wasser des Vordersees zuverlässig zurückhält.
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  • Der bildschöne Hintere Langbathsee

    4 августа, Австрия ⋅ ☀️ 27 °C

    Der bildschöne Hintere Langbathsee liegt malerisch am Talschluss und bietet unzählige fantastische Postkartenmotive. Die umgebenden Felswände des Höllengebirges bestehen hauptsächlich aus Hauptdolomit und Kalken der Nördlichen Kalkalpen. Da dieses Gestein stark verkarstet ist, versickert das Niederschlagswasser im Gebirge oft unterirdisch, speist aber gleichzeitig zahlreiche Quellen, die beide Seen mit glasklarem und erfrischend kaltem Wasser versorgen. Die Wanderung hierher hat sich trotz der großen Hitze des heutigen Tages wirklich absolut gelohnt!Читать далее

  • Flußwanderung im Mitterweißenbach

    4 августа, Австрия ⋅ ☀️ 33 °C

    Zum Glück waren wir heute etwas früher unterwegs, denn es ist tropisch heiß im Salzkammergut! Daher suchen wir uns für den Nachmittag zunächst ein schattiges Plätzchen am Langbathbach ein Stück unterhalb unserer Wanderung, wo Joe die ganze Zeit von Schmetterlingen umschwärmt wird. Als es uns dort zu warm wird, fahren wir weiter zum Mitterweißenbach, der an der Verbindungsstrecke zwischen Traun- und Attersee liegt.

    Der Fluss ist hier wunderschön: Wir tauchen erst einmal beide direkt ins kühle, erfrischende Nass ein. Danach wandere ich ein Stück den Fluss aufwärts, biege rechts unter einer Brücke ab und gelangt zu einem kleinen Wasserfall, wo gerade auch Schüler der Internationalen Schule St. Gilgen einen Ausflug machen. Wie gerne wäre ich jetzt mit ihnen im Neoprenanzug unterwegs! Das Wandern direkt im Fluss und am Wasserfall macht unglaublich viel Spaß, auch wenn man dabei natürlich nicht wirklich schnell vorankommt.

    Im Nachhinein brechen wir dann viel zu früh zum Attersee auf und fahren das gesamte östliche Ufer entlang. Hier reiht sich ein Fahrzeug an das andere, jede Parklücke ist restlos besetzt und von einem Übernachtungsplatz ist weit und breit keine Spur. Wir beschließen daher, weiterzuziehen, und fahren durch bis nach Völklabruck. Hier ist es glücklicherweise weniger drückend, wir finden einen schönen Parkplatz sowie eine nette Einkehrmöglichkeit direkt an einem kleinen Fluss. Hier bleiben wir einfach sitzen, bewegen uns bei der Hitze so wenig wie möglich und genießen ein erfrischendes Getränk.
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  • Kann man getrost sein lassen: Vöcklabruck

    4 августа, Австрия ⋅ ⛅ 35 °C

    Am Attersee ist es uns viel zu voll – an einen Parkplatz ist überhaupt nicht zu denken, erst recht nicht an einen für die Nacht. Daher flüchten wir weiter nach Vöcklabruck, das man auf dem Weg ins Salzkammergut sonst oft nur im Durchfahren wahrnimmt. Wir finden einen wunderschönen Stellplatz und kehren gegenüber erst einmal in einer netten Bar ein.

    Ich glaube, damit haben wir eine der schönsten Ecken von Vöcklabruck tatsächlich schon erkundet, denn der anschließende kleine Bummel durch die Stadtmitte ist eher ernüchternd. So viele leere Schaufenster, verfallene Häuser, ungepflegte Vorgärten und das allgemein trostlose, eher graue Erscheinungsbild der Stadt bewegen uns schließlich dazu, uns doch noch auf die Suche nach einem alternativen Übernachtungsplatz zu machen.
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  • Übernachtungsplatz in Lambach

    4 августа, Австрия ⋅ ☀️ 33 °C

    Welch eine Freude – Park4Night empfiehlt uns einen kostenfreien Parkplatz direkt neben dem Freibad und neben der Steckerlfischbraterei Harald Wenk. Eigentlich hatten wir gar keinen Hunger, doch hier duftet es so wunderbar nach gegrilltem und geräuchertem Fisch, dass wir gar nicht anders können, als uns eine Makrele und einen geräucherten Saibling zu bestellen. Zusammen mit zwei Hopfengetränken sowie Gurken-, Kartoffel- und Krautsalat zahlen wir knapp 38 Euro für ein superleckeres, rustikales Abendessen. Was haben wir doch für ein Glück, dass wir kurz vor Ladenschluss da sind und noch etwas abkriegen!

    Wir genießen die Abendstimmung an der hier schon deutlich ruhigeren Traun und hoffen, dass es heute Nacht noch ein bisschen abkühlt oder zumindest etwas Wind aufkommt, der durch unser Wohnmobil bläst. Leider hat sich die etwas kühlere Luft erst für übermorgen angekündigt – hoffen wir mal, dass wir sie nicht noch tagelang vor uns herschieben müssen.
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  • Wallfahrtskirche Zur Allerheiligsten Dreifaltigkei

    4 августа, Австрия ⋅ 🌙 30 °C

    Nach dem reichhaltigen Abendessen mache ich in der Abenddämmerung noch einen kleinen Spaziergang zur nahe gelegenen Wallfahrtskirche. Die Idee und der Bau gehen auf Abt Maximilian Pagl (Abt des Stiftes Lambach) zurück. Als Dank dafür, dass die Umgebung von Lambach von der Pest verschont geblieben war, löste er im Jahr 1714 ein Gelübde ein, eine Kirche zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit auf dem östlichen Ausläufer des Paurahügels zu errichten. Er muss sehr entschlossen und schnell gehandelt haben, denn die Kirche wurde bereits in den Jahren von 1714 bis 1724 erbaut.

    Der Grundgedanke, das Mysterium des dreieinigen Gottes in eine architektonische Form zu übersetzen, stammte von Abt Pagl selbst.

    Die Pläne dazu wurden schließlich vom Linzer Baumeister Johann Michael Prunner verwirklicht. Das Gebäude besitzt einen äußerst außergewöhnlichen Grundriss: Ein Zentralbau bildet als Sinnbild einen Kreis für den unendlichen, ewigen Gott, welcher von einem gleichseitigen Dreieck umschrieben wird. Dieses Dreieck symbolisiert dabei die Dreifaltigkeit Gottes – bestehend aus Gott Vater, Gott Sohn und dem Heiligen Geist.
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  • Benediktinerstift Lambach

    5 августа, Австрия ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute Morgen bleibt uns gar nicht viel Zeit für ein langes Frühstück: Weil es heute wieder extrem heiß werden soll, planen wir ein „Schlechtwetterprogramm“, das mit einem Besuch im Benediktinerstift Lambach beginnt, welches wir in nur 15 Minuten zu Fuß erreichen. Auf eigene Faust tauchen wir in fast 1.000 Jahre Klostergeschichte ein. Leider können wir ohne Führung zwar nicht jeden Winkel besichtigen, doch für uns ist das überhaupt nicht weiter tragisch. Zu den absoluten Höhepunkten gehören:

    - Die prachtvolle Stiftsbibliothek: Zwei beeindruckende barocke Säle mit rund 60.000 historischen Büchern. Besonders faszinierend sind hier die Deckenfresken von Melchior Steidl sowie das einzigartige barocke Bücherrad aus dem Jahr 1730, mit dem man mehrere Bücher gleichzeitig aufschlagen und nutzen konnte.

    - Das Sommerrefektorium: Der repräsentative Speisesaal der Mönche mit seiner kunstvollen barocken Ausstattung, der einen lebendigen Eindruck vom klösterlichen Alltag vermittelt.

    - Die Stiftskirche: Mit ihrer reichen barocken Pracht und einer Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht.

    - Die romanischen Fresken: Sie gehören zu den ältesten und bedeutendsten Wandmalereien Österreichs aus dem 11. Jahrhundert und gelten als echtes kunsthistorisches Highlight des Stiftes.

    Erstaunlicherweise bieten die dicken alten Mauern allerdings gar nicht die erhoffte Abkühlung vor der Hitze, und so ziehen wir nach unserem Rundgang schon recht bald wieder weiter.
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  • Stift Kremsmünster – das absolute Highligh

    5 августа, Австрия ⋅ ☀️ 29 °C

    Unsere zweite Station ist das über 1.200 Jahre alte Benediktinerstift – bereits im Jahr 777 gegründet, zählt es zu den bedeutendsten Klöstern Österreichs. Besonders sehenswert sind hier:

    * Die prachtvolle Stiftskirche
    * Der beeindruckende Kaisersaal
    * Die historische Bibliothek
    * Die Kunst- und Wunderkammer
    * Der Fischkalter (ein außergewöhnliches historisches Wasserbecken im Kloster)
    * Die Schatzkammer mit dem berühmten Tassilo-Liutpirc-Kelch

    Der Mathematische Turm, eine barocke Sternwarte aus dem 18. Jahrhundert, gilt als eine der ältesten erhaltenen Sternwarten Europas. Er beherbergt historische wissenschaftliche Instrumente sowie naturkundliche Sammlungen und bietet von seiner Aussichtsplattform aus einen herrlichen Rundblick bis hin zu den Alpen. Leider ist er nur im Rahmen von Führungen zu besichtigen.

    Der um 780 entstandene Tassilo-Kelch gehört zu den bedeutendsten Goldschmiedearbeiten des frühen Mittelalters in Europa und wird bis heute zu ganz besonderen Anlässen verwendet.
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  • Der Fischkalter von Kremsmünster

    5 августа, Австрия ⋅ ☀️ 29 °C

    Erst wusste ich gar nicht, was gemeint ist, als mich die Dame im Klostershop fragte, ob ich den Fischkalter für zwei Euro auch besichtigen möchte. Okay, zwei Euro sind nicht viel – den nehme ich mit! Eine gute Entscheidung, denn der Fischkalter des Benediktinerstifts Kremsmünster ist weit mehr als ein ehemaliges Fischbecken: Er gilt als eines der außergewöhnlichsten barocken Wasserbauwerke Europas. Bereits auf den ersten Blick beeindruckt die harmonische Verbindung aus Architektur, Wasser und Natur. Fünf große Wasserbecken werden von eleganten Arkadengängen mit insgesamt 78 toskanischen Säulen umrahmt, sodass der Eindruck eines offenen, lichtdurchfluteten Innenhofes entsteht. Das leise Plätschern des Wassers, die Spiegelungen der Säulen und die darin schwimmenden Fische verleihen dem Ort eine beinahe meditative Atmosphäre. Weltweit sind nur wenige Fischkalter von dieser künstlerischen und architektonischen Qualität erhalten geblieben.

    Errichtet wurde die Anlage zwischen 1690 und 1692 nach Plänen des bedeutenden Barockbaumeisters Carlo Antonio Carlone. Als das Stift in den folgenden Jahrzehnten weiter ausgebaut wurde, ergänzte Jakob Prandtauer – der spätere Erbauer des Stifts Melk – die Anlage um zwei weitere Becken und vergrößerte das mittlere Bassin. Ursprünglich hatte Carlone sogar vorgesehen, dass das Wasser nach den Becken in einer Kaskade in den tiefer gelegenen Gartenteich fließen sollte. Dieses eindrucksvolle Wasserspiel wurde jedoch nie verwirklicht.

    Für Klöster war eine solche Anlage von enormer Bedeutung, denn die Benediktiner mussten an zahlreichen Fasttagen im Jahr auf Fleisch verzichten. Frischer Fisch war daher ein unverzichtbarer Bestandteil ihrer Ernährung. Im Fischkalter wurden unter anderem Forellen, Saiblinge, Karpfen und Störe bis zu ihrer Zubereitung in ständig fließendem, sauerstoffreichem Quellwasser gehalten. So standen den Mönchen das ganze Jahr über frische Speisefische zur Verfügung.

    Besonders bemerkenswert ist, dass der Fischkalter keineswegs nur als funktionales Wirtschaftsgebäude geplant wurde. Er wurde mit kunstvollen Wasserspeiern, Figuren und einer repräsentativen Architektur ausgestattet und entwickelte sich so zu einem wahren barocken Lustgarten des Wassers. Schon Reisende des 18. und 19. Jahrhunderts beschrieben die Anlage als außergewöhnliche Sehenswürdigkeit: Manche bewunderten ihre schiere Schönheit, während andere sich darüber wunderten, dass die Fische hier in einer weitaus prächtigeren Umgebung lebten als so mancher Mensch jener Zeit.
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  • Barocke Stiftskirche Spital am Pyhrn

    5 августа, Австрия ⋅ ☀️ 29 °C

    Die große Stiftskirche von Spital am Pyhrn ist der Aufnahme Mariens in den Himmel (Maria Himmelfahrt) geweiht und wird wegen ihrer imposanten Größe und ihrer beiden hohen Türme oft auch ehrfurchtsvoll als „Dom am Pyhrn“ bezeichnet. Ihre Geschichte beginnt jedoch lange vor dem heutigen Bau:

    Bereits im Jahr 1128 wurde am wichtigen Pyhrnpass eine Pilgerherberge gegründet, aus der um 1190 ein Hospital für Reisende hervorging – daher trägt der Ort bis heute den Namen Spital am Pyhrn. Im Jahr 1418 wurde das Hospital in ein Kollegiatstift der Chorherren umgewandelt, das im Laufe der Jahrhunderte zu großem Wohlstand gelangte.

    Anfang des 18. Jahrhunderts wollte der damalige Propst dem bedeutenden Stift eine repräsentative Kirche geben, da die alte gotische Kirche den prunkvollen barocken Vorstellungen nicht mehr genügte.

    Im Jahr 1714 begann der Linzer Baumeister Johann Michael Prunner mit dem Neubau, wobei die prächtige Innenarchitektur von Domenico Antonio Carlone stammt. Nach rund 16 Jahren Bauzeit war die Kirche 1730 fertiggestellt; 1736 erfolgte schließlich ihre feierliche Weihe.

    Was macht sie so besonders?

    Schon die Fassade beeindruckt mit ihrer Höhe und den schlanken Zwiebeltürmen. Im Inneren öffnet sich ein außergewöhnlich heller und hoher Raum, der als eines der schönsten barocken Kirchenensembles in ganz Oberösterreich gilt.
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  • Dr.-Vogelgesang-Klamm

    5 августа, Австрия ⋅ ☁️ 29 °C

    Gestern Abend haben wir einen Österreicher kennengelernt, der sechs Jahre lang in einem Wohnmobil gelebt hat – er hat uns zur Abkühlung diese Klamm empfohlen: Die Dr.-Vogelgesang-Klamm bei Spital am Pyhrn zählt zu den eindrucksvollsten Naturdenkmälern Oberösterreichs und gehört mit ihrer tief eingeschnittenen Schlucht zu den längsten begehbaren Felsenklammen des Bundeslandes. Auf einer Strecke von rund 1,5 Kilometern führt der Weg durch eine wildromantische Felslandschaft, in der sich der Klammbach über zahlreiche Kaskaden und kleine Wasserfälle seinen Weg gebahnt hat. Etwa 500 Holz- und Steinstufen sowie kunstvoll im Fels verankerte Stege ermöglichen es, dieses Naturschauspiel aus nächster Nähe zu erleben. Das Rauschen des Wassers, die moosbewachsenen Felswände und die angenehm kühle Luft machen die Wanderung besonders an heißen Sommertagen zu einem unvergesslichen Erlebnis, auch wenn aktuell nur recht wenig Wasser fließt.

    Ursprünglich trug die Schlucht den Namen Fallbachklamm. Ihren heutigen Namen erhielt sie zu Ehren des Gemeindearztes Dr. Moritz Vogelgesang, der sich Anfang des 20. Jahrhunderts mit großem Engagement für die touristische Erschließung eingesetzt hatte. Als Obmann des Verschönerungsvereins erkannte er den besonderen landschaftlichen Wert und veranlasste den Bau der ersten Stege, sodass die Klamm im Jahr 1906 erstmals begangen werden konnte. Bereits zwei Jahre später zerstörte jedoch ein schweres Hochwasser die gesamte Anlage. Erst in den Jahren 1926 und 1927 wurde sie mit den heute charakteristischen Stegen und Treppen neu aufgebaut. Seitdem werden diese Wege jeden Frühling sorgfältig überprüft und während der Saison laufend instand gehalten.

    Für den Aufstieg auf rund 1.000 Meter Seehöhe brauchen wir exakt eine Stunde. Von oben eröffnet sich ein herrlicher Blick auf die umliegenden Berge des Pyhrn-Priel-Gebiets, bevor wir unseren Weg zur Bosruckhütte fortsetzen und den Klammbesuch mit einer gemütlichen Einkehr verbinden.
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  • Wanderung um den Kleinkersee

    5 августа, Австрия ⋅ ☁️ 25 °C

    ChatGPT empfiehlt mir noch die Wanderung um den Kleinkersee – das klingt sehr gut und machen wir natürlich gerne. Als wir den kostenlosen Parkplatz erreichen, kommen uns gerade zahlreiche Badegäste entgegen, die den Heimweg antreten und offensichtlich einen wunderschönen Tag am See verbracht haben. Ich bin ganz fasziniert von dem tollen Biohof Seebauer, dem Restaurant direkt am See, das auch einen kleinen, sehr idyllischen Campingplatz betreibt. Hier sind so viele Familien in Zelten zu Gast, und auch einige Wohnmobile stehen etwas weiter oben. So viele Kinder spielen auf dem wunderschönen, naturnahen Spielplatz, und rund um den See wird noch ordentlich gebadet, gesprungen und getobt.

    Wir umrunden den See ebenfalls und springen danach noch selbst ins kühle Nass – was für eine Wohltat bei dieser Hitze! Doch kaum haben wir uns wieder angezogen, braut sich am Himmel plötzlich ein Gewitter zusammen. In den Bergen donnert es bereits gewaltig, weshalb wir unseren Schritt deutlich beschleunigen. Wir erreichen unser Wohnmobil gerade noch rechtzeitig, als die ersten dicken Regentropfen fallen.
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  • Abendessen im Wohnmobil

    5 августа, Австрия ⋅ ☁️ 23 °C

    Das Abendessen gibt's dann gemütlich im Wohnmobil, während draußen die Regentropfen auf das Dach prasseln und endlich die ersehnte Abkühlung bringen. Heute Nacht haben wir ganz wunderbar geschlafen – in einer Region, in der das Freistehen übrigens gar kein Problem mehr ist. Hier gibt es viele wunderschöne Parkplätze für wenig Geld oder sogar, so wie in dieser Nacht, völlig kostenlos. Schauen wir mal, was der heutige Tag bringt, während die ersten Sonnenstrahlen gerade durch die Wolken brechen.Читать далее

  • Wanderung mit Nervenkitzel

    6 августа, Австрия ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute Morgen ist das Wetter deutlich besser als erwartet: Als wir unsere erste Tasse Kaffee getrunken haben, kommt sogar die Sonne heraus und vertreibt den Nebel und die Wolken. Daher beschließen wir, noch ein bisschen in der Gegend zu bleiben und – wie von dem österreichischen Wohnmobil-Experten vor zwei Tagen empfohlen – nach Hinterstoder zu fahren, um mit der All-in-Tageskarte der Wurzeralm-Seilbahn und dem Höss-Express ganz nach oben zu gelangen. Von dort aus soll es eine schöne Panoramarunde geben, die wir natürlich gerne in Angriff nehmen, wobei wir uns abschnittsweise für die Trailrunning-Strecke entscheiden, da sie viel abwechslungsreicher und von der Streckenführung her deutlich spannender ist.

    Zu den Höhepunkten zählen der Dachsteinblick – auch wenn wir ihn heute leider nicht erkennen können – sowie weitere Aussichtspunkte am steil abfallenden Fels. Es ist herrlich hier oben, ein echter Geschenktag, da wir heute eigentlich den ganzen Tag über mit Regen gerechnet hatten, der laut Vorhersage erst gegen 18:00 Uhr einsetzen soll. Also wandern wir weiter zum auf 1.999 Meter Höhe gelegenen Schafkogel, und ich gehe alleine noch ein Stückchen weiter Richtung Schröcken. Der Weg wird sehr steil und felsig mit sandigen Passagen, er führt über einen Grat und danach steil an der Abbruchkante entlang – da flattern auch mir irgendwann gehörig die Hosen und ich kehre sicherheitshalber lieber um.

    Joe wartet derweil liebenswürdig auf mich, und so wandern wir über die Schneehöhle zurück zum Berggasthof Höss, wo wir erst einmal einkehren und das wunderbare Panorama genießen. Doch plötzlich donnert es in der Ferne und man sieht eine massive Regenwand auf uns zukommen. Zunächst ist sie noch ganz weit weg, nähert sich dann aber mit rasanter Geschwindigkeit, bis schließlich das pure Inferno über uns ausbricht: Es blitzt und donnert fast gleichzeitig, die Temperatur sinkt dramatisch und der Himmel öffnet alle Schleusen. Wir sprinten zum Sessellift, doch der fährt bereits nicht mehr. Wir stehen im Freien, haben glücklicherweise wenigstens eine Überdachung über dem Kopf und sind zusammen mit einer immer größer werdenden Menschenmenge den eisigen Naturgewalten ausgesetzt.

    Glücklicherweise hatte ich ausnahmsweise zwei dünne Jacken für Joe und mich eingepackt – zwar keine Regenjacken, aber sie wärmen immerhin unsere Oberkörper. Die beiden Mitarbeiter der Seilbahn sitzen währenddessen gemütlich im Warmen mit einem dampfenden Kaffee in ihrer Kabine und sprechen abwechselnd in das Telefon und das Walkie-Talkie; was genau sie besprechen oder vereinbaren, bleibt für uns im Dunkeln. Unwillkürlich muss ich an die Heilbronner Gruppe denken, die am Gründonnerstag, dem 15. April 1954, am Dachstein trotz schönen Frühlingswetters von einem schweren Schneesturm überrascht wurde. Das Unglück forderte damals 13 Menschenleben (drei Lehrer und zehn Schüler überlebten nicht, ein geretteter Lehrer löste damals die bis dahin größte Suchaktion der österreichischen Bergrettung aus).

    Das Tröstliche für uns heute: Irgendwie werden sie uns schon ins Tal schaffen! Nach etwa anderthalb Stunden haben die Seilbahner dann ein Einsehen und lassen uns endlich hinein ins Warme – eine großartige Erleichterung für viele von uns, insbesondere für Familien mit kleinen Kindern und eine 82-jährige Frau aus Hamburg, die nur in einem T-Shirt unterwegs ist. Endlich Wärme, kein Regen und kein Wind mehr! So lässt es sich auch dicht gedrängt beisammen aushalten. Die Seilbahnmitarbeiter erzählen uns, dass sie so etwas auch noch nie erlebt haben – jedenfalls nicht so extrem lange und schon gar nicht im Sommer, sondern eher im Winter. Sie haben wohl einen Bus angefordert, der uns abholen soll, doch dann tauchen plötzlich Fahrzeuge auf: ein VW-Bus und zwei Allradwagen. Kaum sind sie da, hört es auch auf zu regnen, und die Betreiber entscheiden, die Seilbahn wieder in Betrieb zu nehmen.

    Wir nehmen das Angebot für eines der Fahrzeuge dankend an, sitzen wunderbar im Warmen und unterhalten uns mit unserem netten Fahrer, der ganzjährig bei der Bahn beschäftigt ist. Am Ende sind wir einfach nur erleichtert, als wir unser Wohnmobil wieder heil erreicht haben.

    Was für eine Aufregung mit jeder Menge Nervenkitzel! Dieser Tag wird uns ganz sicher noch sehr lange in Erinnerung bleiben.
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