• Irgendwo zwischen Rovaniemi und Muonio

    May 27 in Finland ⋅ ☁️ 9 °C

    Jetzt bin ich also in Lappland und es hat sich tatsächlich etwas geändert: Die Kiefern sind deutlich weniger geworden und es gibt immer mehr Tannen; der dominante Baum ist aber für Birke. Alles wird kleinwüchsiger. Und womit ich inzwischen immer rechnen muss, sind am Straßenrand fressende Rentiere, die auch ab und zu die Straßenseite wechseln. Zwischen den Seen und Wälder gibt es auch immer wieder Hochmoore. Mücken sieht man kaum. Dazu ist es noch zu kalt.

    Gestern plante ich noch einmal um und beschloss, dass ich mich jetzt langsam Richtung Norwegen orientiere. Auf dem Weg dorthin liegt noch der Nationalpark Pallas-Yllästunturi zu dem ich noch einen Schlenker machte. Gleich vorweg: Auch hier wartet noch alles auf die kommenden Besucherströme; fast alles, was mit Tourismus zu tun hat, ist noch geschlossen.

    Was ich dann sah, war das krasse Gegenteil von dem, was ich in Finnland bisher gesehen hatte. Es gibt recht hohe Berge, romantische Bachläufe, kleine Flüsse und schöne Wanderwege.
    Zum Übernachten bin ich aber wieder an einem See gelandet.
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