• Trondheim - der europäische Nachmittag

    June 21 in Norway ⋅ 🌬 15 °C

    Was ich bei meiner Euphorie über den europäischen Charakter Trondheims vergaß, ist, dass sich nicht nur die Struktur und das Stadtbild ändern, sondern auch das Tempo. So wich nachmittags, als sich die Stadt besonders an den Sightseeing-Highlights füllte, meine über Wochen erworbene Gelassenheit immer mehr einem Kulturdruck. Und so liest sich die Liste der besuchten Orte sehr beeindruckend: Dom, Museum für Industriedesign, Garten der königlichen Residenz, Wissenschaftsmuseum und die Rockhalle.
    Besonders erwähnen möchte ich davon noch einmal den Dom, der nicht nur das größte geistliche Gotteshaus Nordeuropas ist und natürlich über die. Jahrhunderte munter umgebaut und ergänzt wurde, sondern auch innen ausgesprochen harmonisch ist.
    In der Rockhalle kann man sich über die populäre Musik Norwegens von den 50er Jahren bis in die Gegenwart informieren. Da ich immerhin drei norwegische Interpreten kenne, nämlich A-ha, Rebecca Bakken und die Gruppe Katzenjammer, und nur A-ha gewürdigt wird, war ich natürlich angemessen enttäuscht. Sonst ist es ein tolles Museum mit vielen Hörbeispielen und Spielereien.
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