Thailand-Nepal-Australien-Neuseeland
  • Day114

    Unglaubliche 4 Monate

    January 19 in Switzerland ⋅ ⛅ 2 °C

    Es ist kaum zu glauben, dass ich bereits in paar Stunden wieder zurück in der Schweiz bin und mein langersehntes Abenteuer zu Ende geht. Ich durfte während dieser 4 Monate eine unvergessliche Zeit in vier recht unterschiedlichen Länder verbringen, erlebte viele unvergessliche Momente und lernte nette Leute kennen. Eines der Highlights war ganz klar das Wiedersehen mit meiner thailändischen Gastschwester Mild. Auch das Gefühl, als ich denThoronga Pass mit seinen 5416 Meter erreichte, werde ich nie vergessen. Mit dem Bereisen der australischen Westküste ging ein Traum von mir in Erfüllung und das Wiedersehen mit meinen Eltern war wunderschön. Es ist für mich immer noch ein bisschen unglaubwürdig, dass sie den lange Weg, für drei Wochen mit mir, auf sich genommen haben.
    Nach 10 Wochen Trennung konnte ich Töbu in Neuseeland begrüssen, ein weiterer wunderschöner Moment. Die sechs Wochen, welche wir zusammen in Neuseeland verbrachten und die vielen schönen Momente werde ich nie vergessen.
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  • Day113

    Auckland

    January 18 in New Zealand ⋅ ⛅ 5 °C

    Am Mittwoch gaben wir schweren Herzens unseren liebgewonnenen Camper ab und schliefen seit langem wieder einmal in einem etwas grösseren und bequemerem Bett. Die Nacht war schlussendlich aber die schlimmste in diesen 6 Wochen, ja sogar in diesen 4 Monaten. Das Hostelzimmer war ziemlich schmudelig, das Bett noch unbequemer als im Camper und die Umgebung extrem laut. Bis um 5 Uhr machten ein paar Party direkt unter unserem Fenster und schlafen war kaum möglich. Relativ müde packten wir unsere sieben Sachen und verstauten alles im Gepäckraum. Für die schönen Flecken von Auckland zu sehen, entschieden wir uns für den Hopp on Hopp off-Bus. Schon bald sassen wir mit vielen anderen Touristen im gelben Bus und stiegen an diesen Orten aus, die uns gefielen. Den Bus verliessen wir das erste Mal beim Michael Joseph Savage Memorial. Dieses befindet sich auf einem Hügel und man hat wunderschöne Sicht auf Auckland und die Insel Rangotiti.
    Der nächste Stopp machten wir bei einem berühmten Rosengarten, bevor es zum Mount Eden ging. Der Berg ist einer der 50 nicht mehr aktiven Vulkäne in Auckland. Auch von dort hatte man perfekte Sicht auf die Stadt. Bevor es in die Pizzeria ging, bezogen wir unser Hotel für die letzten zwei Nächte. Das Zimmer war riesig, dad Bett sehr bequem, die Dusche schön warm und das Badezimmer sauber. Perfekt nach 5 Wochen Campingferien.
    Am Freitagmorgen nahmen wir die Fähre nach Devonport, ein kleines Städtchen vis a vis vom City Center. Es gab nicht so viel zu erkunden wie angenommen und wir waren relativ schnell wieder zurück. Den letzten Abend genossen wir am Hafen mit grosser Wehmut, dass alles schon vorbei ist.
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  • Day110

    Die letzten Campingtage

    January 15 in New Zealand ⋅ ☀️ 21 °C

    Am Samstag liessen wir Thames hinter uns, fuhren durch Auckland und beendeten unsere Fahrt in Whangarei. Die Autofahrt war anstrengend, da wir eindeutig nicht die einzigen waren, die an diesem Wochende in den Norden ans Meer wollten und uns das Navi Mitten in Auckland falsch navigierte. Am Ziel angekommen zogen wir unsere Badesachen an, genossen das eher kühle Meerwasser und entspannten uns in der Abendsonne. Am Sonntag ging es dann nochmals knapp 300km weiter nördlich, an den nächsten Strand, nach Katikati Peninsula. Der Strand ist extrem schön, extrem lang und es hatte praktisch keine Leute. Der Campingplatz war direkt am Meer und wir machten einmal zwei Tage nichts anderes ausser baden und sönnele. Ja sogar ich ging ins Meer und genoss die Abkühlung.
    Gestern Morgen verabschiedeten wir uns vom tollen Strand und fuhren wieder zurück in die Nähe von Whangarei. Wir hatten uns wieder einen Campingplatz mit Meereszugang ausgesucht, das Baden liessen wir aber aus, da es am Nachmittag zu regnen anfing.
    Heute Morgen stand packen und putzen auf dem Programm, bevor wir uns Richtung Auckland aufmachten. Am späteren Nachmittag verabschiedeten wir uns von unserem Camper und geniessen nun die letzten paar Tage in Auckland.
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  • Day105

    Kurvige Angelegenheit

    January 10 in New Zealand ⋅ ⛅ 21 °C

    Von Tauranga gings gestern weiter nach Coromandel. Der Weg dorthin ist extrem kurvig und wir mussten eine Zwischenstopp in Whitianga einlegen und konnten erst weiter, als mein Wohlbefinden wieder besser war. Der Weg nach Coromandel war schrecklich, eine Kurve nach der anderen. Leider waren alle Campingplätze in Coromandel voll und wir mussten nochmals 40 Minuten, wieder nur Kurven, nach Thames fahren. Ich brauchte viel Chips und Ruhe, bis es mir wieder besser ging.
    Der heutige Tag startete früh, sehr früh für unsere Verhältnisse. Um 5 Uhr klingelte der Wecker, um 20 nach 5 waren wir bereits auf dem Weg nach Stony Bay. Vor uns lagen 2.5 Stunden Weg, viel davon nur auf Gravel Roads. Von dort aus ging es zu Fuss dem Coastal Way entlang zum Fletcher Bay. Leider haben wir ganz am Anfang den falschen Einstieg genommen und wanderten die ersten paar Kilometer auf der Mountainbike-Strecke. Es ging ziemlich stark bergauf, dafür wurden wir oben mit einer wunderbaren Aussicht belohnt. Der Coastal Way, laut Ausschreibung eine leichte Wanderung, war am Ende doch anstrengender als angenommen. Nach 18 Kilometer waren wir wieder zurück beim Auto und hatten wieder 2.5 Stunden Autofahrt vor uns.
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  • Day103

    Algen- und Schwefelgeruch

    January 8 in New Zealand ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute machten wir uns auf nach Rotorua. Auf dem Weg in die Stadt, welche für die heissen Quellen bekannt ist, stoppten wir an den Huka Falls. Diese Wasserfälle sind ganz in der Nähe von Taupo.
    Immer wieder fuhren wir an Thermalbad-Wegweiser vorbei. Es war heute aber definitiv zu warm für Wasser aus heissen Quellen.
    Kurz vor Rotorua besuchten wir das Maoridorf Whakarewarewa. Es war eindrücklich und spannend zu sehen, wie die Ureinwohner von Neuseeland heute leben und wie sie ihre Traditionen immer noch ausüben. Der Besuch an der Show, an welcher traditionelle Musik und Tänze aufgeführt wurden, durfte nicht fehlen. In diesem Dorf hat es zudem viele heisse Quellen, die einen nicht so angenehmen Schwefelgeruch verbreiten. Wegen dieses Geruchs, der auch über ganz Rotorua liegt, entscheiden wir uns, die Nacht irgendwo anders zu verbringen. Wir fanden ein schönes Plätzchen in einem Park in der Hafenstadt Tauranga. Der Schein trügte jedoch, das Meer verbeitete einen fast unaushaltbaren Algengestank. Weil es doch schon relativ spät war, blieben wir trotz Gestank dort und hatten eine angenehme und ruhige Nacht.
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  • Day102

    Ein Tag im Tongariro Nationalpark

    January 7 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Gestern wollte die stürmische Fahrt von Wellington nach Taupo nie enden. Die knapp 400 km kamen uns ewigs vor und wir erreichten unseren Campingplatz erst am Abend. Die Rösti zum Znacht gab uns genug Energie für den heutigen Wandertag.
    Heute Morgen, nachdem wir mehr als 10 Stunden geschlafen hatten, fuhren wir in den Tongariro Nationalpark. Die erste Wanderung führte uns zu den Tupapakarua Wasserfälle. Diese waren nicht so ganz spektakulär wie angenommen. Die zweite Wanderung war ein Rundweg zum Taranaki Wasserfall. Auf dem ganzen Weg hatten wir immer die beiden Vulkäne, Mount Tangariro und Mount Ngauruhoe, in Sicht.
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  • Day100

    Tschüss Südinsel

    January 5 in New Zealand ⋅ ☁️ 17 °C

    Nach einem eher gemütlichen Tag mit einer zweistündigen Wanderung zum Snout View Aussichtspunkt in Picton nahmen wir um Mitternacht die Fähre auf die Nordinsel, nach Wellington. Nach zwei Stunden in der Schlange warten konnten wir endlich auf die Fähre fahren. Mit Kissen und Decke im Handgepäck suchten wir uns einen gemütlichen Platz, an dem wir die nächsten dreieinhalb Stunden hoffentlich schlafend verbringen können. Zirka um 3 Uhr durften wir wieder in unser Auto einsteigen und uns einen Schlafplatz in Wellington suchen. Der erste Campingplatz, welchen wir ansteuerten war voll, beim zweiten fanden wir zum Glück ein freies Plätzchen. Um 4 Uhr lagen wir dann endlich im Bett. Der nächste Morgen kam früh und ausgeschlafen fühlt sich anders an. Nach dem Frühstück und dem Einkaufen gab es eine warme Dusche in einem Sportzentrum. Bevor wir uns in Richtung Taupo aufmachten, schlenderten wir ein wenig durch das Stadtzentrum von Wellington.Read more

  • Day98

    Guter Start ins neue Jahr

    January 3 in New Zealand ⋅ ⛅ 5 °C

    Am Neujahr haben wir voller Vorfreude auf einen wunderschönen Sandstrand den Parkplatz verlassen und den Wharariki Beach angesteuert. Wir wurden mit viel Sand, viel Wind und einem schönen Strand belohnt. Baden war wegen des Windes leider nicht möglich, nötig wäre es jedoch gewesen, da wir nach dem Passieren der Sanddünen mit Sand übersät waren.
    Am Wasser konnten wir wieder einmal Seelöwen beim Baden und entspannen in der Sonne beobachten. Auf dem Rückweg passierte es, ich stiess mir den kleinen Zehen so fest an einer Wurzel an, dass die vorgesehene Wanderung im Abdel Tasman National Park kurzerhand gestrichen wurde. Der Zeh ist mittlerweile blau, tut nicht mehr ganz so weh und die Hoffnung, dass er doch nicht gebrochen ist, wird immer grösser.
    So besuchten wir am Nachmittag Orte, die mit wenig Bewegung erreichbar sind wie zum Beispiel die grösste Süsswasserquelle Neuseelands.
    Am späteren Nachmittag erfuhren wir das erste Mal in 3 Wochen wie es ist, wenn der angesteuerte Campingplatz bereits um 15 Uhr besetzt ist. So mussten wir nochmals 30 km zum nächsten Parkplatz fahren, welcher zum Glück noch frei war, die Aussicht jedoch nicht ganz so toll.
    Da wir momentan wegen meines Zehens relativ eingeschränkt sind und geplante Wanderungen nicht gemacht werden können, geniessen wir zur Zeit das Schlendern durch die Städte und das Autofahren.
    Gestern besuchten wir Nelson und fuhren über eine kurvenreiche Strasse nach Picton. Leider waren auch gestern die vorgesehenen Campingplätze voll und wir mussten die Nacht auf einem sehr unruhigen Parkplatz verbringen.
    Heute steuerten wir Blenheim an, weil wir hofften, dort Ersatz für den kaputten Kühlschrankstecker zu finden. Nachdem wir gefühlte 1000 Einkaufszentren, Baumärkte und Automobilzubehörläden abgeklappert haben, wurden wir schlussendlich doch fündig und unser Kühlschrank kann endlich wieder als Kühlschrank benutzt werden. Am Nachmittag genossen wir ein paar Stunden in Blenheim.
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  • Day95

    Silvester am Meer

    December 31, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 5 °C

    Heute ist Silvester und wir entschieden uns heute Morgen, nicht wie geplant nach Nelson zu fahren und den letzten Tag des Jahres dort zu verbringen, sondern zum Farewell Spit zu fahren. Farewell Spit ist der Kiwischnabel auf der Südinsel, liegt in der Golden Bay Region und ist ein bekanntes Vogelschutzgebiet. Ganz in der Nähe fanden wir einen Platz zum Übernachten und marschierten am Nachmittag vom Campingplatz zum Farewell Spit und zurück. Nach diesen 16 km waren wir ganz schön müde.
    Unser Schlafplatz lag direkt am Meer und bot eine wunderbare Aussicht. Am Abend war dann das Wasser jedoch verschwunden.
    Nach einem feinen Apero genossen wir die selbstgemachten Hamburger mit einem Glas einheimischem Rotwein.
    Auf das neue Jahr haben wir unter wunderschönem Sternenhimmel und mit Meerrauschen angestossen.
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  • Day94

    Der Kampf um die Plätze

    December 30, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 2 °C

    Nach einer angenehmen Nacht auf dem Parkplatz in einem Park in der Nähe von Nelson besuchten wir am Sonntagmorgen den Markt in Motueka. Wieder einmal entsprach das Angebot nicht so unseren Vorstellungen und das einzige was wir uns kauften war ein guter Kaffee. Nach einem feinen Frühstück im Städtchen fuhren wir wieder zurück nach Tahunanuni, wo wir den halben Nachmittag in der Laundry verbrachten. Auf dem Weg dorthin konnten wir das erste Mal die Ebbe und Flut beobachten, welche in dieser Region sehr stark zu erkennen ist. Bei der Hinfahrt war alles trocken, bei der Rückfahrt fuhren wir einem See entlang.
    Nach dem Waschen machten wir es uns am Strand mit einer Glace gemütlich, bevor wir wieder zurück auf den bereits bekannten Parkplatz im Park fuhren.
    Am Montag wollten wir eigentlich auf der naheliegenden Rabbit Island einen Strandtag machen. Uns wurde aber am Morgen das erste Mal bewusst, dass die Anzahl der Campertouristen extrem zunahm und der Kampf um die besten, kostenlosen Plätze bereits am frühen Morgen anfängt. So entschieden wir uns spontan, nochmals nach Motueka zum Campingplatz direkt am Meer zu fahren. Wir wurden belohnt und konnten uns noch einer dieser sehr beliebten Plätze ergattern. Bereits um 16 Uhr, als wir von unserem Spaziergang zurück kamen, war der Platz mit 22 Plätzen voll.
    Am frühen Abend wagte Töbu den Sprung ins kalte Meerwasser, mir war es definitiv zu windig und zu kalt. Den Abend verbrachten wir das erste Mal draussen, bis es dunkel wurde.
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