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2026 07 Dänemark

Pengembaraan 43hari oleh A und B unterwegs & RockyRacoonGC Baca lagi
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    🇩🇰 Aarösund, Dänemark

    Årøsund

    Semalam, Denmark ⋅ ☁️ 18 °C

    Vejen ist der letzte Landkreis auf dem Festland von Jütland, in dem wir noch keinen Geocache gefunden haben. Daher fahren wir, nachdem wir den ruhigen Übernachtungsplatz am Museum verlassen haben, zuerst dorthin. 

    Am Stadtrand gibt's ein Sportzentrum mit einem Kunstobjekt, das den Menschen als Müllweltmeister darstellt. Schnell ein Foto gemacht und die Aufgabe für den Geocache ist erledigt. Passend zum Thema gibt es gleich daneben eine der vielen in Dänemark üblichen Mülltrennstationen. Hier können wir unseren Müll von gestern entsorgen, denn am Museum haben wir natürlich nichts hinterlassen.

    Eigentlich wollen wir nicht mehr weit fahren, heute Vormittag haben wir schon 50 Kilometer zurück gelegt. Ein Stellplatz am Schloss in Gram, nochmal 25 Kilometer südlich, ist unser Ziel. Aber als wir dort ankommen, gefällt uns der Schotterplatz überhaupt nicht und daneben steht nur ein Gutshaus.

    Wir beschließen weiterzufahren, ein wenig Meerblick wäre schön. Aus den 50 Kilometern Richtung Osten werden dank großzügiger Baustellenumleitung ein paar mehr. Aber es lohnt sich. In Årøsund gibt es noch einen Platz in der ersten Reihe mit Blick auf den Yachthafen am Kleinen Belt und auf die Insel Årø.

    Ein Spaziergang durch den Hafen führt uns zu einem Restaurant. Nach dem Essen spazieren wir noch am Ufer entlang. Auch hier gibt es wieder einen Bunker, aber inzwischen mit Geocache.
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  • Brande

    10 Ogos, Denmark ⋅ ☀️ 20 °C

    Wir verlassen die Küste und fahren ins Landesinnere, denn wir wollen uns die Stadt Brande ansehen. Nach 70 Kilometern, einem Stopp beim LIDL und einem weiteren an der Tankstelle erreichen wir das Stadtzentrum. Schon der Parkplatz ist mit Wandmalereien umgeben. Und darum geht es heute.

    1966 riefen zwei Männer das Projekt der  "Giebelmalereien" ins Leben, das die kahlen Giebel in der Stadt verschönern sollte. Sie konnten eine Künstlergruppe zum Mitmachen animieren. Im Sommer 1968 ging es los, und nach einigen Monaten Arbeit und kreativer Entfaltung entstanden 23 große, farbenfrohe Kunstwerke. Die Künstler gewannen nach und nach den Respekt der Menschen, indem sie selbst die Mauern vor dem Bemalen instand setzten. Brande wurde 1969 zur Stadt des Jahres gekürt. Kunst im öffentlichen Raum ist seitdem ein Markenzeichen der Stadt.

    Dazu gehört auch ein Streetart-Festival, das seit 10 Jahren jährlich stattfindet. Die großen Bodenbilder sind vor allem im Zentrum zu bewundern.

    Bevor wir die Stadt verlassen, werfen wir noch einen kurzen Blick in die Dorfkirche. Deren Geschichte geht zurück auf das Jahr 1175, zuletzt restauriert und umgebaut wurde sie 1939.

    Nach dem interessanten Stadtrundgang fahren wir 15 Kilometer südlich zum Parkplatz vor dem Museum in Give Sogn und hoffen auf einen Abend ohne Verkehrslärm.
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  • Juelsminde

    9 Ogos, Denmark ⋅ ⛅ 24 °C

    Nur noch sieben Kilometer, und wir haben Juelsminde erreicht. Da wir unbedingt eine Möglichkeit zum Entsorgen brauchen, fahren wir den Campingplatz an. Der hat noch mehrere Stellflächen auf dem separaten Wohnmobilplatz frei. Später sehen wir, dass der kleine örtliche Wohnmobil-Stellplatz am Hafen ohnehin voll ist.

    Einmal um die Ecke, und schon sind wir im "Zentrum", das aus einer kleinen Einkaufsstraße besteht. Die Geschäfte sind natürlich heute, am Sonntag, alle geöffnet. Nachdem wir die Straße einmal rauf und runter gegangen sind, kehren wir in einem Restaurant ein und essen eine Smørrebrød-Platte. Sehr lecker! Schade, dass es sowas in Deutschland nicht gibt.

    Gleich hinter dem Restaurant befindet sich der Hafen, wo ziemlich viel Betrieb ist. Wir leisten uns ein teures Eis, das wir in der Sonne verspeisen, beobachten Leute und Schiffe und beenden damit die heutigen Outdoor-Aktivitäten.
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  • Palsgaard Schlossgarten

    9 Ogos, Denmark ⋅ ☁️ 21 °C

    Ein Geocache weist uns auf den Palsgaard Schlossgarten hin. Nach 37 Kilometern erreichen wir den Parkplatz. Direkt daneben gibt es mehrere interessante alte, gelb gekalkte Bauernhofgebäude. 

    Wir gehen in den Park und stehen bald vor dem dreiflügeligen Schloss, das teilweise von einem Wassergraben umgeben ist. Das Gebäude ist im Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. 

    Aber allein der 31 Hektar große Schlossgarten ist einen Besuch wert. Es gibt sechs kleine Seen und eine große Anzahl seltener Bäume und Pflanzen, die um 1800 vom früheren Besitzer mitgebracht wurden. Im Park verstreut befinden sich einige Kunstwerke.
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  • Vejle

    8 Ogos, Denmark ⋅ ☁️ 21 °C

    Inzwischen ist es Mittag und wir essen eine Kleinigkeit im Wohnmobil, bevor wir nach Vejle weiterfahren. Nach 32 Kilometern erreichen wir den Stellplatz, der leider nicht - wie fast schon gewohnt - am Hafen liegt, sondern ungemütlich und laut zwischen Stadtzentrum und neuer Hafenstadt. Aber hier in der Gegend haben wir keine Auswahl an Stellplätzen.

    Auch in Vejle hat man in den letzten Jahren eine Hafencity mit Luxuswohnungen aus dem Boden gestampft. Dazu gehören zwei besondere Bauwerke: das Fjordenhus und der futuristische Wohnungskomplex Bølgen – die Welle.

    Das Fjordenhus ist Hauptsitz einer dänischen Investmentgesellschaft und das erste Bauwerk des Künstlers Olafur Eliasson. Das markante Gebäude besteht aus vier zusammenhängenden Zylindern, die sich 28 Meter aus dem Wasser erheben. Das hohe Erdgeschoss ist öffentlich zugänglich. Das Ein-Stern-Restaurant im 1. Obergeschoss ignorieren wir weitestgehend, werfen nur einen Blick auf die Speisekarte, in der das Tagesmenü für ungefähr 330 Euro angeboten wird. Immerhin inklusive Wasser und Kaffee. Aber wir wollten heute Abend ja selbst kochen.

    Dann kommen wir zur Welle, ein preisgekrönter Wohnkomplex an der Bucht Skyttehusbugten am Vejle Fjord gelegen. Das Bauwerk ist fünf aufeinanderfolgenden Wellenbergen nachempfunden und besteht aus einer Stahl- und Betonkonstruktion mit Glasfront. Die Uferpromenade davor ist frei zugänglich, so dass wir uns die Gebäude näher ansehen können.
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  • Give Sogn Museum

    8 Ogos, Denmark ⋅ ⛅ 18 °C

    Auf dem sehr großen Parkplatz am Museum haben wir eine absolut ruhige Nacht verbracht, insgesamt hatten sich sechs Wohnmobile dort weitläufig verteilt. Wir sind aber morgens die Einzigen, die auch mal ins Museum reingehen. Wieder gibt es einen Rentner-Tarif. Und wieder haben wir zufällig eine wunderbare Schatztruhe der Geschichte entdeckt. 

    Wir begeben uns auf eine Zeitreise zum Ende des 19. und zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Museum ist eine Handwerksstraße aufgebaut, in der wir bei Händlern, bei Handwerkern und im Dorfgasthaus vorbeischauen können. 

    Im zweiten Gebäudeteil hat man einen alten Bauernhof mit Stallungen errichtet. Hier können wir das Alltagsleben und die Alltagsaufgaben der Moorbauern betrachten. Nicht fehlen darf auch ein altes Klassenzimmer aus der Zeit, in der noch Disziplin und Lernen angesagt war.
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  • Horsens

    7 Ogos, Denmark ⋅ 🌬 18 °C

    Nach unserem Spaziergang fahren wir weitere 28 Kilometer nach Horsens, wo wir eigentlich übernachten wollen. Doch die schlechten Bewertungen des kleinen Stellplatzes auf Park4Night treffen leider zu. Hier bleiben wir nicht. Für die verlangten 30 Euro wirken die vier Parkflächen viel zu eng und in eine dunkle Ecke gedrängt.

    Daher beschränken wir uns auf einen Geocache im Neubauviertel am Hafen. Das wirkt ähnlich wie die Hafencity in Hamburg, nur etwas kleiner. Da es mittlerweile 14 Uhr ist, kehren wir in eines der Restaurants ein und genießen ein richtig leckeres Nudelgericht. 

    Dabei planen wir unsere weitere Reiseroute und entscheiden uns, die nächste Nacht auf dem Parkplatz am Museum etwas außerhalb von Give Sogn zu verbringen. Nachdem wir die 40 Kilometer geschafft haben - dank des Navis über völlig sinnlose Nebenstraßen - drehen wir eine Runde durch den angrenzenden Wald und finden auch einige Geocaches.
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  • Vestermølle (Skanderborg)

    7 Ogos, Denmark ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute fahren wir zuerst ungefähr 26 Kilometer zur Vestermølle am Stadtrand von Skanderborg. Im Mittelalter gehörte die Mühle zum Ring-Kloster. Dessen Besitztümer wurden 1536 vom König zunächst beschlagnahmt, danach verpachtet und als Getreidemühlen weiter betrieben. Im 20. Jahrhundert wurde die Müllerei eingestellt, da die Wasserkraft für die Stromerzeugung benötigt wurde. Heute gibt es hier am See ein kleines Museum, ein Restaurant und diverse Gebäude, die für Feiern genutzt werden.Baca lagi

  • Norsminde

    6 Ogos, Denmark ⋅ 🌬 20 °C

    In Silkeborg gibt es eine SB-Wäscherei, und die fahren wir um 9 Uhr an. Hier ist heute Vormittag schon reichlich Betrieb. Aber wir haben Glück und finden direkt vor der Eingangstür einen Parkplatz. Dort  frühstücken wir, während die Wäsche in der Waschmaschine und im Trockner ist. Heute gibt es mal etwas Neues: bevor die Wäsche in den Trockner kann, muss sie erst mal in die Zentrifuge zum fertigschleudern.

    Gegen 11:30 Uhr sind wir mit allem fertig und machen uns auf den Weg nach Odder. Allerdings wechseln sich heute Sonne, Wolken und Regen ab und ständig weht ein Wind mit Windstärke 5. Daher belassen wir es in Odder bei einem Geocache und einem Einkauf im LIDL. 

    Anschließend fahren wir nach Norsminde zu einem Stellplatz an der Marina. Kurz vor 15 Uhr sind nur noch wenige Plätze frei. Von unserem Platz haben wir einen schönen Blick auf den Norsminde Fjord, der in Sichtweite in das Kattegat mündet. 

    Wir wollen uns etwas die Füße vertreten und eine große Runde um den Platz drehen. Schon bald ziehen aber dichte dunkle Wolken auf und ab und an tröpfelt es. Also wird die Runde kürzer als gedacht. Passend vor dem nächsten Sturzregen sind wir zurück im Wohnmobil.
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  • Silkeborg

    5 Ogos, Denmark ⋅ 🌬 24 °C

    Dann folgen weitere 35 Kilometer bis Silkeborg. Hier stehen wir am Rand eines Parkplatzes, auf dem vier große Parkflächen für Wohnmobile ausgewiesen sind. Parkgebühren (ca. 1,30 Euro pro Stunde) fallen nur bis 18 Uhr und wieder ab 9 Uhr an. Gezahlt wird mit der EasyPark-APP.

    Vom Parkplatz ist es nicht weit zum Zentrum, aber genau wie in Hammel heute Vormittag bietet auch Silkeborg nichts Besonderes. Eine Einkaufsstadt mit Leerstand und Baustellen. Zurück zum Wohnmobil gehts über die Uferpromenade entlang des Silkeborg Langsø. Aus dem Wohnmobil schauen wir genau auf den See.

    Dort startet gegen 21:30 Uhr die abendliche Wasserfontänen-Illumination. Wir gehen hin und betrachten die sehenswerte Show, bis die Mücken uns vertreiben.
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  • Hammel

    5 Ogos, Denmark ⋅ 🌬 25 °C

    Genau wie in der Wetterprognosen angekündigt, beginnt um ein Uhr nachts das Gewitter. Wetterleuchten, ein immer stärker werdendes Brummeln, das sich langsam bis zum Donner steigert und dann Blitze quer über den gesamten Himmel, überall über der Marina. Dann geht auch der Regen los, erst einzelne dicke Tropfen, dann immer mehr. Aber glücklicherweise kein Hagel. Laut ist es trotzdem. Irgendwann schlafen wir wieder ein.

    Der Wecker bleibt aus, etwas Schlaf ist nachzuholen. So stehen wir später auf als an den anderen Tagen und fahren auch später los. 

    Zuerst geht's wegen eines Geocaches 55 Kilometer südöstlich in den Ort Hammel, wo wir einen kleinen Rundgang machen und zur Abwechslung mal eine Pizza essen.
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  • Viborg

    4 Ogos, Denmark ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach einem kurzen Geocaching-Stopp in Skive fahren wir zu unserem eigentlichen Ziel für heute: Viborg.

    Die Stadt gehört zu den ältesten  Dänemarks. Hauptattraktion ist der Dom. Die Bauarbeiten der Vorgängerkirche begannen schon 1120. Wie so häufig in der Geschichte historischer Bauwerke, brannte auch diese mehrmals ab, wurde immer wieder baulich verändert und schließlich 1863 komplett abgerissen. Der Dom, den wir heute (für 10 Kronen = 1,34 Euro) besichtigen, wurde 1876 fertiggestellt und inzwischen zweimal gründlich renoviert. Sehr beeindruckend sind die Fresken, mit denen alle Wände und die Decke verziert sind.

    Als wir den Dom verlassen, hat sich der Himmel dunkelgrau zugezogen und schon bald fallen die ersten Tropfen. Wir eilen ins nächstbeste Restaurant zum Mittagessen. Als wir fertig sind, hat der Regen aufgehört, die Sonne ist zurück, und wir machen einen Rundgang durch die Innenstadt. Auch hier wechseln sich moderne und alte Gebäude ab und es gibt eine lange Einkaufsstraße, auf der am Wochenende wahrscheinlich mehr Menschen unterwegs sind.

    Übernachten wollen wir heute in Hjarbæk, wieder in der Marina, direkt am Hjarbæk Fjord. Ab Mitternacht soll ein Gewitter über uns hinweg ziehen.
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  • Freilichtmuseum Hjerl Hede

    3 Ogos, Denmark ⋅ ☁️ 19 °C

    Das Museum wurde 1930 von Hans Peter Hjerl Hansen gegründet und besteht aus über 50 verschiedenen Gebäuden, die die Geschichte Jütlands präsentieren und einen Einblick in das alte dänische Dorfleben geben. 

    Das Museum will „lebendige Geschichte“ vermitteln. Im Sommer werden  verschiedene alte Handwerksberufe vorgeführt. Das nutzen wir gerne aus und kaufen in der Bäckerei einen frischen, noch warmen Hefezopf und in der Molkerei frische Butter. 

    Wir genießen das später im Wohnmobil. Sehr lecker!
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  • Thyborøn

    2 Ogos, Denmark ⋅ 🌬 17 °C

    An der Nordspitze der Landzunge Harboøre Tange, die durch den Thyborøn-Kanal von der Landzunge Agger Tange getrennt wird, liegt der kleine Ort Thyborøn. Hier gibt es ein ganz besonderes Gebäude, das Sneglehuset (Schneckenhaus). 

    Der Fischer Alfred Pedersen hatte seiner Frau Poula versprochen, ein so einzigartiges Haus zu bauen, dass Menschen von nah und fern anreisen würden, um es zu besichtigen. Das Ergebnis ist ein Haus, bei dem jeder Quadratzentimeter mit Schneckenhäusern und Muschelschalen verziert ist. 1974 vollendete er sein Kunstwerk nach 25 Jahren. Heute ist das Gebäude ein Mini- Shop und Mini-Museum mit Mini-Imbiss.

    Wir werfen einen kurzen Blick in die Kirche von Thyborøn, die auch eine interessante Geschichte hat. Die Bewohner des Ortes besuchten ursprünglich die Kirche im nördlich gelegenen Agger. Nachdem die Februarflut 1825 die feste Landverbindung zerstört hatte, setzte das eine Überfahrt mit dem Schiff voraus. Erst 1908 erhielt der Ort eine eigene Kirche. Zahlreiche Umbauten, ein schlechtes Fundament und die harten Witterungsbedingungen führten 2003 zum Beschluss, die Kirche durch einen Neubau zu ersetzen, der 2011 eingeweiht wurde. Ungewöhnlich ist eines der Votivschiffe, der originalgetreue Fischkutter „Anne-Line“ mit einer Länge von 1,30 Metern.

    Nun aber geht's ins Zentrum, wo wir im Café ein sehr leckeres Mittagessen zu uns nehmen. Danach spazieren wir zum Wahrzeichen der Stadt, die gelb getünchte Trafostation. Von hier aus schauen wir auf den Thyborøn-Kanal, die Verbindung zwischen Limfjord und Nordsee. Interessant ist der Sandstrand, auf dem kleine Bereiche durch ca. 2,50 Meter hohe Kiefern abgetrennt sind. Die wachsen dort nicht, sondern wurden als Windschutz in den Sand gerammt und sind inzwischen nicht mehr grün sondern braun.

    Wir übernachten heute wieder in Struer am Hafen. Gegen 16 Uhr haben wir noch zwischen einigen Plätzen auswählen können. Zwei Stunden später ist er voll belegt.
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  • Struer

    1 Ogos, Denmark ⋅ ⛅ 18 °C

    Knapp 60 Kilometer südlich liegt Struer, unser heutiges Ziel. Während der Fahrt stellen wir wieder fest, wie sauber es hier überall ist. Am Straßenrand liegt so gut wie kein Müll. 

    In Struer fahren wir direkt auf den Stellplatz am Hafen, wo gegen Mittag noch viele Plätze frei sind. Nach ein paar hundert Metern sind wir in der Innenstadt, schlendern entlang der Fußgängerzone und landen schließlich in einem kleinen Restaurant, wo wir ein leckeres Fischgericht zu uns nehmen.

    Dann gehen wir am Hafen entlang zurück zum Wohnmobil. Dabei passieren wir auch einen speziell als "Traditionsschiffbecken" ausgewiesenen Bereich. Die "Oldtimer"-Boote stammen aus den Jahren 1900 bis 1960. Davor befinden sich Infoständer, die uns die jeweilige maritime Geschichte näher bringen.

    Nach einer kurzen Pause machen wir uns auf den rund einen Kilometer langen Weg nach Bremdal. Das liegt nördlich der Venø-Bucht und ist über einen Damm zu erreichen. Grund ist natürlich ein Geocache, denn davon gibt es hier nur sehr wenige.

    Heute haben wir sehr wechselhaftes Wetter. Vor dem Duschen durfte die Heizung arbeiten, denn es waren nur 15 Grad im Wohnmobil. Dann wechselten sich Sonne, Wolken und Wind ab und es ist mal mehr, mal weniger warm. Gegen 18 Uhr zieht ein starker Regenschauer über uns hinweg. Der Abend bleibt trocken und die Sonne kommt nochmal raus.
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  • Morsø Traktormuseum

    31 Julai, Denmark ⋅ ☀️ 19 °C

    Bei Vilsund fahren wir über die Brücke auf die Insel Morsø. In der Nähe von Nykøbing gibt es ein Traktormuseum. Das wollen wir uns anschauen. Die Ausstellung umfasst über 150 Fahrzeuge von rund 100 verschiedenen Marken, alles Modelle bis maximal zum Jahr 1960. Es macht großen Spaß, alles anzusehen und die Erklärungen zu lesen, die es auch in deutscher Sprache gibt.

    Wir verbringen dort mehr Zeit als geplant und sind deshalb erst nach 15 Uhr am Stellplatz in Nykøbing. Der ist voll, was vermutlich nicht schlecht ist, denn aus der nahen Stadt kommt hier ziemlich viel Lärm und laute Musik an. Also fahren wir wieder 20 Kilometer zurück zum Hafen von Vilsund, wo wir den vorletzten Stellplatz  bekommen.
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  • Hanstholm Fyr

    31 Julai, Denmark ⋅ 🌬 16 °C

    Nicht weit von unserem ruhigen Übernachtungsplatz entfernt steht der  Leuchtturm "Hanstholm Fyr". Er ist der älteste Leuchtturm an der dänischen Westküste, der erste dänische Linsenleuchtturm und mit einer Feuerhöhe von 65 Metern das am höchsten gelegene Leuchtfeuer des Landes. Er wurde im Jahr 1843 erbaut und steht am Rande des Nationalparks Thy. Wir schauen uns auf dem Gelände um und fahren dann durch den Nationalpark südlich Richtung Vorupør.

    Der Nationalpark Thy ist Dänemarks ältester Nationalpark. Wir erfreuen uns am Anblick der Dünenlandschaft, aus der aber immer wieder Bunker hervorlugen. In Vorupør angekommen, sehen wir, dass dort irgendein Großereignis stattfindet. Alle Parkplätze sind belegt, Menschenmassen sind unterwegs. Also sind wir froh, aus dem Ort wieder rauszukommen.
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  • von Aalborg bis Slettestrand

    30 Julai, Denmark ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach einer unruhigen Nacht, die von der Jagd nach Mücken geprägt war, hält sich die Hitze auch am Morgen noch in Aalborg. Wir verlassen den Stellplatz nach dem Duschen und fahren die wenigen Kilometer bis zum SB-Waschsalon, der sich auf der anderen Seite des Limfjords befindet. Frühstück gibt es, während die Wäsche gewaschen und getrocknet wird. Dann beeilen wir uns, dem Hitzekessel zu entfliehen.

    Nur 12 Kilometer südwestlich von Aalborg auf einem Hügel bei Sønderholm finden wir die "Dolmen Troldkirken" (Troll-Kirche). Die Anlage gilt als eine der markantesten Hügelgräber Dänemarks und wurde schon Anfang des 19. Jahrhunderts unter Denkmalschutz gestellt. Sie stammt aus der Jungsteinzeit etwa 3500–2800 vor Christus und war damals wohl noch vom Wasser des Limfjords umgeben. Heute sind dort Felder, Wiesen und Schafe. Die Tiere suchen nicht nur unter den Bäumen Schatten sondern auch mitten im Dolmen.

    Bei Aggersund nutzen wir die 1942 eingeweihte Aggersundbrücke zwischen dem Nord- und dem Südteil der Ortschaft zur Überquerung des Aggersundes. Der verbindet den östlichen und den westlichen Teil des Limfjordes miteinander. Auch diese Brücke ist wieder eine Klappbrücke, aber zum Fotografieren der durchfahrenden Schiffe sind wir ein wenig zu spät. Die Brücke schließt sich gerade wieder.

    Wir fahren weiter nach Slettestrand. Hier sind wir am Skagerrak. Es ist immer noch recht warm, aber es weht ein frischer Wind. Der Ort hat keinen Hafen. Daher liegen einige Boote am Strand, sie werden mit einer Seilwindenanlage oder mit Traktoren aus dem Wasser gezogen.

    In einem der vielen Restaurants genießen wir ein leckeres Mittagsbuffet und fahren anschließend knapp 50 Kilometer südlich nach Hanstholm. Dort gibt es in der Nähe eines kleinen Einkaufszentrums Parkplätze, die für Wohnmobile ausgewiesen sind.  Die Übernachtung ist kostenlos, Strom bzw. Ent-/Versorgung gibt es nicht. Abends nimmt der Wind stetig zu und es kühlt stark ab, statt 32 sind es nur noch 20 Grad.
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  • Kloster Børglum

    29 Julai, Denmark ⋅ ☁️ 23 °C

    Unser Hauptziel ist heute Kloster Børglum, ausgezeichnet als Dänemarks bestes Museum in 2025. Es entpuppt sich als bunte Mischung aus Kirche und Sonderausstellungen.

    Für heute Nachmittag ist ein Orgel/Trompetenkonzert angekündigt. Deshalb gehen wir zuerst in die über 800 Jahre alte Kathedrale, solange es dort noch verhältnismäßig leer und leise ist und wir Fotos machen können. Sie wurde in den letzten zwei Jahren renoviert und ist erst seit Mai wieder geöffnet.

    Daneben liegt der Klostergarten. In der Scheune gibt es Informationen zum Kloster, in den Stallungen eine Ausstellung zur Mode im Wandel der letzten beiden Jahrhunderte. Eine kleine Ausstellung zu den Folgen von Krieg und Industrialisierung darf genauso wenig fehlen wie Kunst in Form von überwiegend blauen Gemälden und ein wenig Weihnachten. Prunkstück im Speicher ist der dänische Teppich von Bayeux. Daran haben neun Stickerinnen 14 Jahre gearbeitet - mit Unterstützung des normannischen Museums.

    Im Café gibt es einen leckeren Imbiss und dann machen wir uns auf den Weg nach Aalborg. Hier wollen wir morgen die SB-Wäscherei nutzen, die wir schon von voriger Woche kennen.
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  • Hirtshals, Leuchtturm und Bunkermuseum

    28 Julai, Denmark ⋅ 🌬 17 °C

    Unser eigentliches Ziel ist heute Hirtshals. Die Stadt kennen die meisten wahrscheinlich nur als Fährhafen nach Norwegen oder Island. Wir bisher auch.

    Wir steuern den Leuchtturm an und damit gleichzeitig einen großen Dünenbereich, der auch ein "Bunkermuseum" ist. Im Café am Leuchtturm gibt es leckeren Kuchen. Frisch gestärkt wenden wir uns dann dem Bunkermuseum zu, quasi ein Freilichtmuseum, das weder in irgendeiner Weise abgeschlossen ist noch Eintritt kostet.

    Während des 2. Weltkrieges baute die deutsche Wehrmacht 7.500 Bunker in Dänemark, davon 6.000 entlang der dänischen Küsten. Hier bei Hirtshals hat man 54 Bunker freigelegt und den Besuchern zugänglich gemacht, außerdem Kanonen-, Mörser- und Maschinengewehrstellungen. In einige Bunker kann man reingehen, teilweise wurden sie wieder eingerichtet.

    Bei unserem Gang durch die Dünenlandschaft sehen wir nicht nur Bunker und die Nordsee, sondern von oben auch den Stellplatz von Hirtshals. Das ist mehr ein Parkplatz ohne Strom, Ver- und Entsorgung. Wir fahren ein paar Kilometer Richtung Zentrum, aber vor der Stellplatzeinfahrt steht ein Schild, dass er voll belegt sei. Die anderen Parkplätze in der Stadt haben eine Höhenbeschränkung.  Die wenigen Parkstreifen, die es gibt, sind voll. 

    Also fahren wir zurück nach Tårs, wo wir letzte Nacht schon preiswert und absolut ruhig gestanden haben. Gegen 18 Uhr beginnt es zu regnen und das hält auch an. Macht uns nichts, wir sind ja im Trockenen.
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  • Hjørring

    28 Julai, Denmark ⋅ 🌬 17 °C

    In die Stadt Hjørring lockt uns eigentlich nur ein Geocache. Der ist in der Nähe der Fußgängerzone. Da wir nun einmal vor Ort sind, spazieren wir diese gleich mal rauf und runter und bekommen dabei einige der 160 Kunstwerke zu sehen, die die Stadt laut Reiseführer schmücken.Baca lagi

  • Grenen

    27 Julai, Denmark ⋅ 🌬 16 °C

    Die nördlichste Spitze Dänemarks heißt Grenen. Dort treffen die Nordsee (Skagerrak) und die Ostsee (Kattegat) aufeinander. Wir dachten, es sei klug, nicht sonntags sondern erst heute, am Montag, dorthin zu fahren. Nun, wir wissen nicht, was gestern dort los war. Aber als wir heute am Parkplatz ankommen, kommt uns direkt eine Helferin in Warnweste entgegen. Der Parkplatz sei voll, wir sollen bitte am Leuchtturm parken, das sei kostenlos.

    Am Straßenrand finden wir tatsächlich noch eine Lücke, in die wir passen. Dann gehen wir die paar hundert Meter zurück zur Sandormen-Haltestelle. Am Ticketautomaten zahlen wir ungefähr fünf Euro pro Person für Hin- und Rückfahrt. Der "Sandwurm" fährt alle paar Minuten los und bringt uns zur Spitze von Grenen. Dadurch sparen wir insgesamt sechs Kilometer Fußweg.

    Die Wellen beider Meere prallen sichtbar aufeinander. Wir könnten mit jeweils einem Fuß in einem anderen Meer stehen. Allerdings haben wir keine Lust, die Schuhe auszuziehen und ins kalte Wasser zu gehen. Überall auf dem Sand stehen Schuhe rum und die, die ins Wasser gehen, werden reichlich nass. Denn heute ist es extrem stürmisch und die Wellen peitschen hoch. Wegen der sehr starken und gefährlichen Strömungen ist das Baden streng verboten.

    Nach der Rückfahrt mit dem Sandormen kehren wir zum Wohnmobil zurück und fahren nach Gamle Skagen. Hier gibt es aber leider keinen Parkplatz für uns, so dass wir uns den hübschen Ort nicht anschauen können. Wir kehren erstmal nach Strandby zurück, wo wir die letzten zwei Nächte verbracht haben und wo unser Parkticket von gestern noch zwei Stunden gilt. Im Strandcafé gönnen wir uns ein leckeres spätes Mittagessen und planen die nächsten Tage. Allerdings sind die Pläne wetterabhängig.

    Heute fahren wir nur noch nach Tårs im Landesinneren. Dort gibt es einen sehr preiswerten Stellplatz bei einem Wohnmobilhändler. Der Sturm schaukelt uns bei Böen bis Windstärke 7 unangenehm hin- und her.
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  • Skagen

    26 Julai, Denmark ⋅ 🌬 16 °C

    Es geht weiter nördlich, zunächst mal nach Aalbæk. Die 20 Kilometer sind schnell zurückgelegt, aber im Ort führt uns das Navi in dichtbevölkerte Sackgassen und auf einen chaotischen Parkplatz, aber leider nicht zum Stellplatz. Und da es hier so überfüllt ist, verlieren wir die Lust am Ort.

    Stattdessen fahren wir nach Skagen, nochmal 20 Kilometer weiter. Hier finden wir denselben Zustand, allerdings mit geringfügig mehr Platz. Bei einem Dänemark-Urlaub sollte man bedenken, dass sonntags alle Geschäfte geöffnet sind und der Sonntag scheinbar der Haupteinkaufs- und Bummeltag ist. Selbst in den Discountern wie z.B. LIDL sind die Parkplätze dicht gefüllt.

    Wem das gefällt, der soll sich in den Trubel stürzen, für uns ist es nichts. Nun, auf dem großen zentralen Parkplatz in Skagen ist auch der Wohnmobilteil mit PKWs großzügig zugeparkt, aber wir finden ganz hinten noch etwas für uns. Gezahlt wird am Automaten, ausschließlich mit Kreditkarte. Man wählt die gewünschte Parkzeit und hat, wenn man früher wieder abfährt, die Möglichkeit, sich den zuviel abgebuchten Betrag erstatten zu lassen. Mal sehen, ob's klappt.

    Wir drehen also eine Runde durch Skagen mit seinen gelben Häusern. Eigentlich ganz nett. Fotografieren können wir nicht sehr viel, denn überall sind auch hier Menschenmassen unterwegs. 

    Bleiben werden wir hier nicht, denn die Übernachtungspreise sind extrem hoch und es ist zu voll. Wir fahren die 40 Kilometer zurück nach Strandby und finden wieder ausreichend Platz für unser Wohnmobil.
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  • Strandby

    25 Julai, Denmark ⋅ ☁️ 17 °C

    Für heute sind ganztägig Regenschauern gemeldet. Für die Natur ist es sehr notwendig, denn es gibt zum Beispiel keine grünen Grasflächen mehr. Alles ist hellbraun. Schon beim Frühstück tropft es draußen aus dem dicht bewölkten dunklen Himmel.

    Wir fahren mit einer kurzen Einkaufspause nur sieben Kilometer nördlich bis Strandby. Hier gibt es den nächsten Stellplatz, natürlich auch am Hafen. Plätze sind genug frei. Heute brauchen wir dringend Strom. Die Aufbaubatterie ist unter 50 % nach zwei stromlosen Tagen und auch unsere Powerbanks und andere Geräte brauchen Nachschub.

    Deshalb nehmen wir heute mal wieder eine Hafenkarte. Aber das Guthaben, das dann automatisch erstmal abgebucht wird, brauchen wir zumindest bis abends nicht, denn offensichtlich hat unser Vorgänger an der gewählten Steckdose noch ein Restguthaben hinterlassen.

    Gegen 12 Uhr nutzen wir eine Regenpause für einen Gang durch den Ort. Der ist nicht sehr interessant, wird im Reiseführer auch nicht erwähnt. Aber der Hafen ist mal wieder sehenswert. Wahnsinn, wie viele Schiffe hier überall liegen. Am Strand kommen wir auch vorbei. Der ist bei diesem Wetter natürlich menschenleer.

    Gegen 14 Uhr sind wir wieder am Wohnmobil und kehren im Hafencafé für ein Mittagessen ein. Heute gibt es wieder Smørrebrød mit Fischfilet und Krabben. Sehr lecker!

    Danach wird es wieder nass und stürmisch draußen. Wir beziehen die Betten frisch, was aufgrund der Enge nicht so einfach ist und länger dauert als zu Hause. Dann legen wir einen Lesenachmittag ein. Geputzt hatten wir gestern schon, nachdem starker Wind uns jede Menge Sand durch die geöffneten Fenster hereingeweht hatte. Und später werden Fotos bearbeitet, das Video geschnitten, der Text zusammengestellt und alles hochgeladen. Das dauert ja auch immer zwei bis drei Stunden.
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  • Frederikshavn

    24 Julai, Denmark ⋅ 🌬 19 °C

    Im Stadtzentrum von Frederikshavn soll es eine zwei Kilometer lange Einkaufsstraße geben, und die wollen wir uns heute mal ansehen. Gegen 11 Uhr sind wir dort und finden auf Anhieb einen passenden Parkplatz. 

    Wir schlendern die Fußgängerzone einmal hin und her. Viel Leerstand gibt es, viele Räume werden zur Miete angeboten. Ein paar Modegeschäfte, Kunsthandwerk, Apotheke und Drogerie, keine der bei uns üblichen Markenläden, aber sehr viele Restaurants. Es ist nicht sehr voll auf der Straße, aber die Restaurants sind gut besetzt. Dem schließen wir uns an und gehen gerade noch rechtzeitig für den letzten freien Tisch in ein Pfannkuchenhaus.

    Nach dem leckeren Essen fahren wir zum Stadtrand von Frederikshavn. Dort liegt das Erholungsgebiet Bangsbo mit Botanischem Garten, Kräutergarten, Steinpark, Tierpark, Küstenmuseum, Bunkermuseum, Restaurant, viel Wald und einigen Geocaches. Der Eintritt ist frei.

    Sehr ungewöhnlich ist Boolsens Stenhave („Boolsens Steingarten“). Der dänische Schriftsteller Johannes Boolsen sammelte über 1000 Steine aus über fünf Jahrtausenden, von Gebrauchssteinen aus der Steinzeit über mittelalterliche Schmucksteine bis hin zu Mühlensteinen der Neuzeit. 

    Die schöne Natur ist eine willkommene Abwechslung zur Fußgängerzone vom Vormittag. Aber irgendwann haben wir das Gefühl, für heute genug gelaufen zu sein und kehren zum Stellplatz von gestern zurück. Heute ist dort weniger los. Vielleicht liegt es daran, dass es schon den ganzen Tag stark bewölkt und sehr windig ist.
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