• YanMel
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Namibia & Botswana 2024

Angola, Namibia, Botswana und Simbabwe Read more
  • Trip start
    August 5, 2024

    Luanda

    Aug 5–6, 2024 in Angola ⋅ ☁️ 18 °C

    It‘s time for Africa 🇦🇴 🇳🇦 🇿🇼

    Nun beginnt unser Abenteuer 2024:
    Nach einem 8stündigen Nachtflug von Frankfurt landeten wir planmäßig in Angolas 🇦🇴 Hauptstadt Luanda. Eigentlich sollten wir um 11 Uhr weiterfliegen, aber bereits im Voraus wurde unser Flug gestrichen, sodass wir einen Tag in Angola 🇦🇴 einreisen würden. Im Gegenzug zu Yannick, war Melly nicht sehr begeistert über dieses Abenteuer. Voller Tatendrang hatte Yannick bereits eine Stadttour gebucht und so wurden wir um 8 Uhr zu einer 6stündigen Stadttour abgeholt. Yvone war unsere super sympathische und kompetente Stadtführerin, die uns ihre Heimat vorstellte.
    Wir besuchten tolle Orte und Sehenswürdigkeiten Luandas: Moonviewpoint, das Sklavenmuseum, ein Maussoleum, das Parlament, den Eisenpalast von Gustave Eiffel, das Fort São Miguel, die Strandpromenade und die schöne Ilha. Für Yannick war es besonders interessant, da das portugiesischsprachige Land Chancen zum Fremdsprachenlernen und einen kleinen kulturellen Einblick bot.
    Am Nachmittag chillten wir am Pool und im Hotelzimmer, da wir nach der langen Reise sehr müde waren. Zum Abendessen gab es leckeres Buffet mit einem überragenden Nudelkoch. ♥️🙏
    Bis Bald schönes Angola 🇦🇴, beim nächsten Mal wird Melly wohl nicht mitkommen. 😂
    Dennoch war der Zwischenstopp für uns beide sehr aufregend und natürlich haben wir uns erst im Hotelzimmer richtig sicher gefühlt. Am nächsten Tag werden wir dann mit der eigentlichen Tour in Namibia 🇳🇦 starten.
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  • Krumhuk

    August 6, 2024 in Namibia ⋅ 🌙 8 °C

    Unsere Anreise zu unserem eigentlichen Ziel „Namibia“ ging heute Morgen weiter. Nach einem ausgiebigen Frühstück in Luanda wurden wir zum Flughafen gebracht.

    2h 30 Minuten und wir kamen in Windhoek an. Abgeholt wurden wir von unserer Autovermietung. Nach einer mehrstündigen Einweisung zu unserem 4x4 und dem Aufbau des Dachzelts ging das Abenteuer los.

    Da wir in den nächsten Tagen campen und als Selbstversorger unterwegs sind, mussten einige Lebensmittel und Getränke eingekauft werden. Die Nacht lies nicht mehr lange auf sich warten und vor uns lag noch eine 45-Minütigen Autofahrt zu unserer Unterkunft. Rechtsverkehr, Dunkelheit, kein Internet und nicht geteerte Straßen waren keine Hilfe, um unsere Unterkunft zu finden.

    Nach dem anstrengenden Tag waren wir unendlich froh, kein Zelt mehr aufbauen zu müssen und den Abend mit leckerem Essen auf einer Farm auszuklingen zu lassen.
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  • Kalahari

    Aug 7–8, 2024 in Namibia ⋅ 🌬 32 °C

    Ab in die Wüste 🌵

    Beim Frühstück stellten wir fest, dass zufällig Mellys Hausarzt Dr. Heinz mit Familie aus Schwaigern an unserem Tisch saß. Bereits am Abend davor war die Familie Melly bekannt vorgekommen.

    Danach fuhren wir Richtung Kalahari, eine sehr bekannte Wüste im südlichen Teil Afrikas. Der Campingplatz auf der Janson Farm war super gemütlich mit eigenen Stellplätzen und WCs ausgestattet. Nun hatten wir endlich die Möglichkeit unser Dachzelt aufzubauen und ins Campingleben einzutauchen. War wirklich ein aufregendes Gefühl, nun stand unser Jeep voll aufgebaut am Rande der Steppenwüste.

    Für den Abend stand eine Sundowner Tour auf der Ladefläche eines Jeeps an. Auf dem Weg zu den rotgefärbten Sanddünen sahen wir Oryx, Antilopen, Zebras 🦓, Giraffen 🦒 und Sträuße.
    Was für ein schöner Sonnenuntergang 🌅 hinter den Sanddünen…bei Bierchen und internationalem Publikum.

    Die letzten Abendstunden verbrachten wir dann im gemütlichen Dachzelt. Ein richtiges Freiheitsgefühl unter dem herrlichen Sternenhimmel. 🌟
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  • Kalahari

    August 8, 2024 in Namibia ⋅ 🌙 13 °C

    Die erste Nacht in unserem Dachzelt war sehr aufregend. Mitten in der Nacht ging die Autoalarmanlage von unserem Nachbarn an und das nicht nur einmal 🙈 An die Geräuschkulisse der Natur, der anderen Camper und an Yannick’s Schnarchen müssen wir uns noch gewöhnen. Nichtsdestotrotz war es im Zelt kuschlig und zum Glück nicht kalt.

    Am Morgen packten wir unsere Sachen und verließen die Jansen Farm. Schließlich hatten wir noch eine 5 stündige Autofahrt vor uns und die Suche nach einer Simkarte ging weiter 😄 Gefrühstückt wurde an einer Raststätte, neben einer Pavianfamilie - war nicht all zu entspannt.

    Beim Fahren wechselten wir uns ab und die Natur und Landschaften sorgten dafür, dass diese auch schnell rumging. Unser Weg kreuzten Oryxe und die Sanddünen der Kalahari waren unglaublich schön.

    Angekommen im Roadhouse Camp bauten wir unser Zelt auf und machten uns auf dem Weg zum Wlan. Yannick durfte das Basketballspiel ja nicht verpassen. Am Abend gab es selbstgemachte Wraps und eine heiße Dusche vor dem Schlafengehen ✨
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  • Fish River Canyon

    Aug 9–10, 2024 in Namibia ⋅ 🌙 8 °C

    Fish River Canyon ⛰️🏕️🇳🇦

    Langsam gewöhnt sich unser Körper an die Natur, da wir mit dem Sonnenaufgang 🌄 aufwachten. Nachdem wir unser Dachzelt zusammengebaut hatten, ging es 30 Minuten südlich zum Fish River Canyon - dem zweitgrößten Canyon der Erde.
    Die Aussicht über dieses Naturwunder war unbegreiflich schön…

    Wir spazierten am Rande der Schlucht entlang und frühstückten unser Müsli 🥣 am Viewpoint. Der Abstieg war strengstens verboten 🚫, da immer wieder Wanderer ohne Guide verschwinden und nicht gefunden werden können.

    Am Nachmittag wuschen wir unsere erste Ladung dreckiger Klamotten per Hand und chillten zum ersten Mal in diesem Urlaub am eiskalten Pool - sehr ungewöhnlich für uns, so wenig zu baden.

    Zum Abendessen gab es eine selbstgemachte Reispfanne mit Gemüse und ein Bier an der Bar.
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  • Lüderitz

    Aug 10–11, 2024 in Namibia ⋅ 🌙 14 °C

    Unsere erste Nacht, in der wir aus dem Zelt mussten, um aufs Klo zu gehen und schon hatte Yannick eine Begegnung mit einer laut Wikipedia sehr scheuen afrikanischen Wildkatze. Zum Glück wollte die Katze nicht viel von uns wissen und verstreckte sich unter dem Auto. Doch der Schreck sorgte nun dafür, dass wir abends weniger trinken 🤭

    Am Morgen klingelte der Wecker um 06:00 Uhr. Nach einem Kaffee, haben wir das Zelt abgebaut und machten uns auf dem Weg nach Lüderitz. Die Strecke war voll von wunderschönen Landschaften und Tieren - so wird das Autofahren nie langweilig 😊

    Lüderitz ist eine deutsche Kolonialstadt und liegt direkt an der Atlantikküste. Nach einem späten Frühstück machten wir uns auf dem Weg zum Diaz Point. Hier entdeckte der Portugiese Bartholomeu Diaz als erster Europäer 1488 die Bucht von Lüderitz. In der Bucht entdeckten wir Flamingos, jede Menge anderer Wasservögel und Reptilien.

    Am Abend aßen wir in unserem Hotel „Alte Villa“ zu Abend. Serviert wurde uns ein unglaublich leckeres 3-Gänge Menü.

    Mit vollem Magen und einem warmen Bett gingen wir schlafen ✨
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  • Tirasberge

    Aug 11–12, 2024 in Namibia ⋅ ⛅ 14 °C

    Der perfekte Fototag! Ob Geschichte, Natur oder Tiere - alles hat gepasst.

    Am Morgen gingen wir noch in Lüderitz als alte Schatzsucher auf Achats suche zum gleichnamigen Achatsstrand. Leider fanden wir keine Quarze, jedoch schöne andere Steine.

    Unser Tagesplan führte uns weiter in die deutsche Geschichte Namibias. Um 10 Uhr hatten wir eine Führung in der Geisterstadt Kolmanskuppe. Hier wurden 1908 Diamanten entdeckt. Ein regelrechter Diamantenrausch entwickelte sich in der Wüstenstadt und machte sich zu der reichsten Stadt der Welt seiner Zeit. Hier gab es das erste Röntengerät Afrikas und bekannte Stars Europas traten hier auf.
    Eine sehr faszinierende und beeindruckende Stadt, die nach dem Boom wieder verlassen wurde. Seitdem türmt sich von Jahr zu Jahr mehr Sand in den Gebäuden.

    Im Anschluss ging es Richtung Aus zu den weltberühmten Wildpferden der Namibwüste. Die Tiere waren relativ unscheu und näherten sich der Aussichtsplattform. Vermutlich sind sie seit längerer Zeit Menschen gewohnt. Dennoch war es ein ganz besonderes Erlebnis, da es weltweit nicht mehr viele Wildpferde gibt.

    Weiter ging es Richtung Tirasberge entlang der Namib. Auch hier wieder tolle Fotomotive und schöne Wildtiere. Am Nachmittag erreichten wir unsere Campsite inmitten der rotgefärbten Bergketten. Zum Abendessen gab es leckere Nudeln mit Ei und Speck. Wir ließen den Abend bei einem gemütlichen Lagerfeuer ausklingen.

    What a fantastic day…
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  • Namib Desert

    August 12, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 33 °C

    Auch heute Morgen wachten wir mit dem Sonnenaufgang auf. Zu beginn des Tages machten wir uns einen Kaffee und genossen die wunderschöne und weite Landschaft um uns herum. Danach starteten wir eine kleine Trekkingtour durch die Wildnis. Leider zeigten sich bis auf zwei Springböcke keine weiteren Tiere.

    Um unser nächstes Ziel zu erreichen, mussten wir 4 Stunden Richtung Norden fahren. Unsere Fahrt zog sich durch die berühmte Namib Wüste. Hohe Temperaturen und trockene Landschaften begleiteten unsere Autofahrt.

    Angekommen an unserem Ziel, wollten wir in unserem Camp einchecken. Wir sahen den Typ von der Rezeption sehr irritiert an, als er uns einen Zimmerschlüssel in die Hand drückte. Als er uns erklärte, dass das Camp nur aus Unterkünften besteht und es keine Zeltplätze gibt, waren wir sehr happy bei über 30 Grad kein Dachzelt aufbauen zu müssen. Nicht nur das, uns erwartete ein super schönes Zimmer und eine Lodge mit Pool und Aussicht auf die Dünen.

    Am Abend kochten wir in unserer Outdoorküche Wraps und ließen den Abend in unserer Unterkunft ausklingen.
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  • Sossuvlei

    August 13, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 30 °C

    Die höchste Sanddüne der Welt 🏜️☀️

    Nach einer erholsamen Nacht mit bequemen Betten 🛌, fuhren wir direkt in den nahegelegenen Nationalpark. Auf dem Weg nach Sossuvlei umgaben uns riesige Sanddünen, die mit atemberaubenden Bergketten verschmolzten. Wir hatten mehrere Wanderwege zu den Sanddünen zur Auswahl, entschieden uns letztendlich aber für den Aufstieg zur höchsten Sanddüne im Sossuvlei, die zwischrn 289-380 meter hoch ist, je nachdem wo man zu messen beginnt.

    Angekommen am vorletzten Parkplatz konnten wir bereits den Massentourismus vor Ort erahnen. Der letzte Abschnitt fuhren wir durch tiefen Sand, was unheimlich aufregend war, da hier einige schon stecken geblieben sind. Am Parkplatz sahen wir den steilen Anstieg und überlegten uns aufgrund des Zeitmangels nur die halbe Düne zu erklimmen. Nach 30 Minuten waren wir bereits auf dieser Höhe und konnten uns als Sportlehrer die ganze Challenge nach ganz oben nicht nehmen lassen. 15 Minuten später waren wir am Dünengipfel. Geschafft, bei den Temperaturen war dies ganz schön anstrengend. Das Wüstenpanorama war optimal für schöne Fotos. 📸🏜️

    Der Rückweg ging dann ganz schnell. Wir rannten im tiefen Sand die Düne hinab und fühlten uns frei. Ein schönes Gefühl als ob wir wieder Kinder wären. Wir kamen direkt im Deadvlei an, eine Tonpfanne, die früher ein Meer war und in welcher heute abgestorbene Bäume stehen. Ein wirklich surrealer Ort..

    Danach ging es erschöpft zu unserer nächsten Unterkunft, eine einsame Farm, auf welcher wir die einzigen Camper waren. Nach dem leckeren Abendessen beobachteten wir Oryx - Antilopen von unserem Dachzelt aus. Die leuchteten Augen waren unheimlich und so begann eine aufregende Nacht…
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  • Swakopmund

    August 14, 2024 in Namibia ⋅ ☁️ 10 °C

    … immer mal wieder öffneten wir in dieser Nacht die Fenster unseres Zeltes und schauten nach den leuchtenden Augen. Gegen 4 Uhr fing es dann auch noch an zu stürmen. Es fühlte sich so an, als ob unser Zelt gleich davon fliegt.

    Nach einer Nacht mit wenig Schlaf, wachten wir noch vor Sonnenaufgang auf. Wir nutzten das frühe Aufstehen, packten unsere Sachen zusammen und fuhren Richtung Swakopmund.

    Kurz vor unserem Ziel hielten wir in der Walfischbucht und beobachteten während unseres Frühstücks tausende von Flamingos.

    In Swakopmund angekommen ruhten wir uns noch etwas aus, bevor wir mit der Stadtbesichtigung begannen. Die Stadt wurde Ende des 19. Jh. von Deutschen gegründet, da sie strategisch für Windhoek besser als Lüderitz lag. Sie gilt als deutscheste Stadt Namibias und obwohl nur noch 5% deutschstämmige Menschen hier leben, ist sehr viel hier Deutsch geblieben. Immer wieder entdeckten wir deutsche Namen an den Straßenschildern oder an den Häusern, welche in deutschem Jugendstil erbaut wurden. Yannick kam mit zwei Deutschnamibier ins Gespräch und wir hörten interessiert zu, als diese uns von ihren Geschichten erzählten. Sie gingen beide von noch 3000-5000 Deutschen hier in Swakopmund aus. Ihre Kinder gehen hier zur deutschen Schule und sie haben hier ihre Traditionen und ihre Kultur erhalten. Jetzt im September werden sie den Rheinländer Karneval feiern. Ihre Sprache war dabei relativ dialektfrei.
    Das war schon immer Yannicks Ziel gewesen über das Leben und die Ahnengeschichten der Deutschnamibier zu erfahren. Wirklich aufregend und unvorstellbar hier in Afrika auf „Deutsches“ zu treffen…

    Am Abend gab es eine leckere Pizza mit einem wunderschönen Sonnenuntergang am Meer.
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  • Swakopmund

    Aug 15–16, 2024 in Namibia ⋅ 🌫 15 °C

    Walvis Bay Bootstour 🐬🦭🦩 🌊🚤

    Wir lieben die Natur und vor allem die Beobachtung von frei lebender Tiere. Dies wurde uns an diesem kalten, aber wunderschönen Tag wieder bewusst. ❤️

    Nach dem Frühstück wurden wir in unserer Unterkunft abgeholt und zur Walfischbucht (Walvis Bay) gebracht, wo wir heute eine Bootstour vor der Küste gebucht hatten. Mit einer netten südafrikanischen Familie und einem deutschen Pärchen teilten wir unser kleines Motorboot. Die Stimmung war sehr gut und so konnten wir die Zeit mit unserem witzigen Kapitän genießen. Die Familie sprach mit dem Kapitän Afrikaans, was dem Niederländischen sehr ähnelt und für uns war auch sehr interessant mit unserer Reisegruppe in Kontakt zu kommen.

    Durch die raue See ging es Richtung Leuchtturm am Ende der Bucht. Während der Fahrt entdeckten wir ein altes Wrack und ein stillgelegtes Schiff, welches nun als „Vogelzuhause“ diente. Immer wieder landeten wunderschöne Pelikane und Möwen auf unserem Bootsdach. Die Vögel aßen Fische aus unseren Händen, was viel Spaß machte. Angekommen am Leuchtturm sahen wir eine sehr große Robbenkolonie. Der Kapitän meinte, dass in diesem Areal bis zu 3 Millionen Robben leben würden. Anschließend machten wir uns auf Walsuche und wurden dabei von Delfinen begleitet. Kurz vor dem Mittagessen konnten wir dann den Rücken eines Wals sehen.

    Die Bootstour war ein absolutes Highlight für uns. ❤️

    Am Nachmittag shoppen wir Lederartikel und ein Stirnband. Des Weiteren sahen wir uns Sehenswürdigkeiten in Swakopmund an.

    Am Abend ging es ins Brauhaus, wo wir unbedingt das deutsche Essen in Namibia testen mussten. Es gab Kässpätzle und ein Wienerschnitzel - super lecker & ein toller Abschluss für den Tag. Danach ging es dann schon Richtung Hotel, da bei Dunkelheit die Straßen von Namibia gefährlich sind…
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  • Swakopmund

    August 16, 2024 in Namibia ⋅ ⛅ 14 °C

    Was für ein blöder Tag…

    Heute Morgen voller Tatendrang wachten wir vor dem Wecker auf, packten unsere Sachen, genossen das super leckere Frühstück im Hotel und fuhren los zum Einkaufen. Versorgt für die nächsten Tage Camping wollten wir los nach Uis zu unserem nächsten Ziel fahren. Doch leider sei uns kein Urlaub ohne Werkstatt gegönnt…

    Am Cockpit leuchteten sämtliche Symbole orange und rot auf. Die Gänge ließen sich nur schwer reinmachen und der Tacho zeigte keine Geschwindigkeiten mehr an. Na super, was sollte das jetzt?!

    Wir riefen unserem Autovermieter an und dieser schickte uns sofort zur Werkstatt seines Vertrauens. Zum Glück waren wir noch in der Stadt und nicht irgendwo in der Wüste. Nach 7 Stunden Werkstatt wurde uns mitgeteilt, dass unser Auto heute nicht mehr fertig wird - die Elektronik sei kaputt.

    Unser Autovermieter zahlte uns als Entschuldigung eine Nacht in unserem ursprünglichen Hotel und teilte uns am Abend mit, dass wir am nächsten Tag ein neues Auto bekommen würden.

    Nach diesem Tag gönnten wir uns eine Pizza und versuchten so gut wie es geht unsere Verärgerung über den verlorenen Tag zu vergessen.
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  • Palmwag

    August 17, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 33 °C

    Zurück ins Inland 🌵 ⛰️🏜️

    Am Morgen warteten wir auf unser neues Auto. Ein Fahrer sollte es aus den 4-Stunden entfernten Windhoek zu uns nach Swakopmund bringen. Am Vorabend war dies das einzig zur Verfügung stehende Auto, welches gerade von einer Reise zurückkam. Folglich musste dieses dann am Morgen noch geputzt werden. Wir durften jedoch nicht viel Zeit verlieren, da wir nun eine Unterkunft überspringen mussten und 6 Stunden unterwegs sein würden. Bei Einbruch der Dunkelheit wäre das Fahren aufgrund der Tiere zu gefährlich.

    Mit Glück konnten wir dann mit allen Vorbereitungen und Umräumarbeiten vom alten zum neuen Auto um 11 Uhr starten. Hoffentlich geht alles gut mit dem neuen Auto 🚗

    Der Weg führte uns entlang der Küste Richtung Norden. Diese wird als Skeleton Coast bezeichnet, da hier sehr viele Schiffswracks und Walknochen liegen. Es ist neblig und es herrscht eine raue See. Hier sahen wir auch das beeindruckende Zeila Schiffswrack, welches 2008 hier gestrandet war.

    Danach ging es Nordöstlich Richtung Palmwag. Die Landschaft veränderte sich und wir kamen vom kalten, windigen Küstenwetter nun wieder in die heiße Wüstensavanne mit schönen Berglandschaften.
    Im Dickicht sahen wir dann auch unseren ersten Wüstenelefanten.

    Am Abend zauberten wir leckere Burritos und erholten uns vom ganzen Stress der letzten Tage.
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  • Etosha West

    August 18, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 27 °C

    Den Morgen ruhig angehen lassen - so wollten wir eigentlich in den Tag starten. Joshua, ein Mitarbeiter vom Camp, kam auf uns zu und plapperte los, doch wir verstanden kein Wort - bis er auf unseren Reifen zeigte. Na super - unser „neues“ Auto hatte einen Platten. Für etwas Geld und zu unserem Glück wechselte Joshua gekonnt den kaputten Reifen.

    Nach dem Reifenwechsel blieb uns nicht mehr viel Zeit und wir checkten von unserer Campsite aus. Dennoch ließen wir es uns nicht nehmen, noch einmal in den eiskalten Pool zu springen und in Ruhe zu frühstücken.

    Auf dem Weg zum Etosha Nationalpark kamen immer wieder Warnschilder mit Elefanten darauf. Wir hielten die Augen offen und beobachteten die Landschaft genau. Bis Yannick drei Giraffen direkt am Straßenrand sah.

    Angekommen auf unserem neuen Campingplatz richteten wir uns wieder ein. Nahmen bei über 30 Grad eine kalte Dusche und liefen zum nahegelegenen Wasserloch. Doch leider sahen wir hier nur wenig Tiere. Über all rannten Klippschliefer herum und zwei Klippspringer, kleine Antilopen, konnten wir auch beobachten.
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  • Etosha Nationalpark

    August 19, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 31 °C

    First lucky Safari Day 🦓🐘🦒🦏

    Am Morgen standen wir bewusst früh auf, da der Etosha Nationalpark bereits zum Sonnenaufgang öffnet und Tierbeobachtungen in den Morgen- und Abendstunden erfahrungsgemäß sehr gut sind. Etosha ist übrigens der berühmteste Nationalpark Namibias, der in seiner Mitte eine ausgetrocknete Salzpfanne hat, welche früher ein See war.

    Für uns ist der Etosha eines unserer Highlights, da wir durch diesen Nationalpark in Eigenregie ohne Guide fahren dürfen.

    Also let‘s start the safari🦁♥️

    Mithilfe einer Karte machten wir uns dann auf und fuhren jegliche Wasserlöcher von West nach Ost ab. Besonders zur aktuellen Trockenzeit war es der absolute Wahnsinn wie viele Tiere wir immer wieder beobachten konnten. Da geht einem das Herz auf.♥️ Wir waren wieder so wie damals in Kenia total fasziniert… das sollte jeder unbedingt einmal im Leben gemacht haben. 🤗😍

    An den Wasserlöchern sahen wir dann jede Menge Zebras 🦓 und Springböcke. Darunter mischten sich häufig Oryx- und Kuhantilopen. Vereinzelt sahen wir auch Elefanten, Giraffen, Steinböckchen und Schakale an den Wasserlöchern. 🐘🦒
    Es war der Wahnsinn und die Tiere begegneten uns sogar am Straßenrand.
    Leider vergaßen wir in unserer Euphorie, dass wir in der Wildnis waren und diese knallhart war: am Straßenrand sahen wir einen toten jungen Elefanten, welcher noch nicht lange tot war. Die Bilder wollen wir hier ersparen…😥

    Am Nachmittag kamen wir dann nach 6 Stunden Safari in unserer Lodge im Etosha an, wobei die Zeit uns wie 2 Stunden vorkam. In der Lodge hatten wir ein Wasserloch, welches wir im Laufe des Abends immer wieder besuchten. Da sahen wir dann unsere ersten Nashörner 🦏 Es waren 4 und 1 Baby. Der Hammer, wenn man bedenkt, dass diese vom Aussterben bedroht sind. Hierbei handelte es sich um Spitzmaulnashörner. Die anderen Breitmaulnashörner kommen hingegen eher in Südafrika vor. Außerdem sahen wir Hyänen und eine riesige Elefantenherde mit über 40 Tieren. 🐘

    Mit den schönsten Erlebnissen eines Tages schliefen wir an unserem Safari-Tag sehr glücklich ein. ♥️😍
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  • Etosha Nationalpark

    August 20, 2024 in Namibia ⋅ 🌙 26 °C

    Second lucky safari day☀️

    Wieder einmal wurden wir vor dem Wecker wach. Voller Euphorie standen wir auf und liefen gespannt zum Wasserloch. Ein Elefantenpaar mit ihrem Jungen genossen hier ungestört den frühen Morgen.

    Nach dem Frühstück ging die eigenständige Safari-Tour weiter. Schon beim ersten Wasserloch standen so viele Autos herum, dass wir eigentlich keine Lust hatten zu halten. Doch zum Glück lockten auch uns die vielen Beobachter an, denn zwei Löwen machten es sich hier am Wasser bequem - alle anderen Tiere blieben erstmal auf Abstand. Des Weiteren sahen wir heute Warzenschweine, Kudus und Impalas.

    Während unserer Suche nach den Wasserlöchern überquerten immer wieder Elefanten, Giraffen, Zebras und Springböcke unseren Weg. Unglaublich wie nahe wir den Tieren kamen. Zwischendurch legten wir Stopps ein, da wir irgendwelche Bewegungen im Busch erkennen konnten. So entdeckten wir drei Geier, die sich um einen Kadaver stritten und in der Ferne vier im Schatten liegende Geparden.

    Nach sechs Stunden machten wir uns auf dem Weg zu unseren Camp. Dieses liegt zwar außerhalb des Parks, dennoch umfasst das Gebiet ein eigenes Reservat, indem die Tierbeobachtung weitergehen kann.
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  • Onguma Reservat

    August 21, 2024 in Namibia ⋅ 🌙 22 °C

    Entspannungstag 🌴

    Da wir auf einer sehr spannenden und aufregenden Reise sind und keinen Urlaub machen, kommt die Erholung teilweise zu kurz. Wir fahren fast jeden Tag zwischen 3-6 Stunden und erleben so viele schöne Dinge, dass kaum Zeit bleibt diese auch zu verarbeiten. 🧠👀

    Aus diesem Grund freuten wir uns heute, dass ein Entspannungstag auf dem Programm stand, sodass wir sogar ausschlafen konnten. In unserer Campsite chillten wir am Vormittag mit unseren Büchern am Pool. Ein Augenblick der Ruhe und Zeit für Reflexion.

    Am Abend hatten wir dann eine Sundowner Safari Rundfahrt gebucht. Bei untergehender Sonne sahen wir wieder viele tolle Tiere. Wir sind sehr dankbar für die Sichtungen, dennoch bleibt ein kleiner unerfüllter Traum: wir wollen unbedingt den Leopard 🐆 noch bei dieser Reise sehen, der letzte, der uns noch bei den Big Five fehlt. Wenn möglich auch noch einmal Geparden und Löwen. 🦁 Die Raubkatzen sind einfach so spannend.

    Nach dem Sundowner gab es dann noch leckeres Essen in der Lodge. Das erste Mal, dass wir Oryx-Antilope aßen. Sehr lecker!
    Der Tag war gut zum Energie tanken.
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  • Divundu

    August 22, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 31 °C

    Kilometermacher 💨

    Noch in der Dunkelheit standen wir auf, da wir heute eine lange Fahrt vor uns hatten. 6 Stunden und 30 Minuten Autofahren, einkaufen und tanken - endlich kamen wir in Divundu an.

    Die Stadt Divundu liegt am Anfang des Caprivi Streifen und direkt am Okavango-Fluss.

    Dort angekommen bezogen wir unser kleines Baumhaus, dass direkt am Flussrand liegt. Nur mit Strohwänden bedeckt und einen Meter über dem Boden werden wir heute Nacht ganz nahe bei den Krokodilen und Flusspferden übernachten.

    Wer kann schon sagen, dass er im Okavango-Fluss gebadet hat? Wir auf jeden Fall. Ein Unterwasserkäfig, ausgegeben als Pool, ermöglicht es im selben Wasser wie die gefährlichsten Tiere Afrikas zu baden. Natürlich ließen wir uns das nicht entgehen, doch etwas mulmig war uns schon dabei.

    Am Abend lernten wir Grandt beim Angeln kennen. Da er aus Swakopmund kommt, konnte er uns noch bei einem Bier einige Tipps zu unsere Reise geben.

    Ein Mitarbeiter des Camps meinte, dass bei unserem Baumhaus nachts die Flusspferde aus dem Wasser steigen würden. Jetzt liegen wir im Bett, hören die Flusspferde brüllen und hoffen, dass diese nicht all zu nahe kommen werden..
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  • Caprivi East

    August 23, 2024 in Namibia ⋅ ☀️ 15 °C

    Die Hilfe anderer Menschen 🙏☺️

    Was für ein verrückter Tag heute zu Ende geht und wir nun beide platt in unserem Dachzelt liegen. Ja, die Überschrift könnte heute auch „Wunderschöne Bootstour auf dem Kwango“ heißen können, jedoch stand diese heute definitiv nicht in Mittelpunkt…
    Aber der Reihe nach…

    Nachdem wir gestern bei der Ankunft bemerkten, dass unser Kühlschrank im Auto streikte, waren wir schon etwas beunruhigt, da unsere ganzen Lebensmittel kaputt gehen könnten. Diesem Problem wollten wir uns dann heute morgen stellen. Zunächst aber trafen wir uns mit Grant und seiner Frau beim Frühstück. Sie hatten uns netterweise ihre Taschenlampe über Nacht ausgeliehen. Wir tranken Kaffee ☕️, aßen gemeinsam und unterhielten uns. Dabei gaben sie uns jede Menge Tipps für unsere weitere Reise. Sie wollten heute sogar noch 10 Stunden nach Swakopmund fahren, jedoch sollte sich alles noch verzögern. Wir verquatschten uns etwas und als ich von unserer erneuten Panne mit dem Kühlschrank erzählte, wollte uns Grant sofort helfen. Er ist ein Bastler und hat jede Menge Werkzeuge in seinem 4x4 Isuzu. Also reparierte er uns unsere Batterie und die kaputten Kabel innerhalb von zwei Stunden. Somit war klar, dass sie es heute nicht mehr bis Swakopmund schaffen würden und irgendwo schlafen werden müssen. Sie haben einfach so viel von ihrer Zeit für uns geopfert. Sie haben uns innerhalb von 2 Tagen soviel geholfen und uns zu sich nach Hause eingeladen. Grants Frau schenkte uns sogar noch Fleisch von deren eigener Farm. Was für hilfsbereite und tolle Menschen. Wir sind so beeindruckt und dankbar. ♥️♥️♥️🙏🙏🙏
    Auch wir haben sie zu uns nach Deutschland 🇩🇪 eingeladen.

    Danach konnten wir dann endlich 3 Stunden Richtung Caprivi East fahren. Hier nutzten wir dann sofort die Chance auf eine Sundowner Bootstour. Es war wirklich beeindruckend die Tiere vom Boot aus zu sehen. Neben Elefanten, Antilopen, Vögeln und Krokodilen 🐊, sahen wir auch zum ersten Mal Flusspferde 🦛 Diese Tiere sind sehr beeindruckend, aber verdammt gefährlich. Nachdem uns unser Guide von den Attacken von Hippos (wie man sie auch nennt) auf Touristenboote erzählte, hatten wir doch etwas Angst. Vor allem als es immer dunkler wurde und wir die Hippos kaum noch sehen konnten. Manchmal tauchen sie unter und können dann das Boot stoßen und sogar umdrehen. Verrückt… jedenfalls waren wir dann froh, als wir wieder an Land waren.

    Liebe Grüße an Grant und seiner Frau. Ihr seid Beispiele für das Gute in der Menschheit. ♥️
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  • Mudumu Nationalpark

    August 24, 2024 in Namibia ⋅ 🌙 20 °C

    Off Road fahren!

    Nach unserem morgendlichen Kaffee machten wir uns auf zum nahegelegenen Nationalpark Mudumu.

    Unser Plan war ein paar wenige Stunden durch den Park zu fahren und den Nachmittag am Pool zu verbringen. Letztendlich waren wir doch wieder 5 Stunden unterwegs - Wahnsinn wie schnell man die Zeit in der Wildnis vergisst.

    Mit unserem 4x4 durften wir die Wege des Nationalpark selbstständig fahren. Nach den ersten paar Kilometer wussten wir auch warum, immer wieder fuhren wir durch den tiefen Sand und über Stock und Stein. Eins können wir nach diesem Urlaub behaupten - wir besitzen nun Off Road Erfahrung 😄

    Wir sahen wieder einige Tiere, obwohl wir in der prallen Mittagssonne unterwegs waren. Flusspferde und Krokodile entspannten am Fluss. Die Affen turnten auf den Bäumen herum und die riesigen Elefanten kreuzten mal wieder unseren Weg. Darum hieß es für uns, Motor abstellen und warten bis die Herde an dem Auto vorbeigezogen ist.

    Am Abend machten wir noch ein Feuer, um das Fleisch von Grant zu grillen.
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  • Kasane

    August 25, 2024 in Botswana ⋅ ☀️ 14 °C

    Welcome to Botswana 🇧🇼 🐘

    Der Tag startete entspannt, da wir keine Touren oder ähnliches vorhatten. Lediglich 3,5 Stunden Fahrt und eine Grenzüberschreitung nach Botswana 🇧🇼, also alles ganz easy 😉

    Dann stellten wir jedoch fest, dass unsere provisorische Kühlschrankreparatur durch ein gerissenes Tape zunichte war und uns unsere Lebensmittel bald kaputt gehen würden. Die Mietwagenfirma wird uns in 2 Tagen einen Mechaniker schicken… wir werden sehen, sind aber in unserer Nahrungsaufnahme flexibel 🍝

    Kurz vor der Grenze frühstückten wir dann an einem kleinen Rastplatz. Dabei wollten wir auch die Lebensmittel essen, die wir nicht über die Grenze nehmen durften. Im südlichen Afrika gibt es viele Veterinärszäune, also Kontrollen, die verhindern sollen, dass Tierprodukte sich verbreiten und somit mögliche Seuchen.
    Also aßen wir noch Wurst- und Käsesandwiches mit Äpfeln. Kurz darauf kamen ein paar dünne Kinder von den umliegenden Dörfern, die in ihren zerrissenen Klamotten nach etwas zu Essen fragten. Wir zögerten nicht und machten kurzerhand einen „Sandwichstand“ auf und verteilen an 5 Kinder belegte Sandwiches 🥪 Kekse und Äpfel 🍎
    Die Kinder waren sehr dankbar und freuten sich. Wie gut es uns doch in Deutschland 🇩🇪 geht… und dennoch beschweren wir uns täglich über Nichtigkeiten…

    An der Grenze passierte uns dann ein großes Missgeschick. Wir fuhren zur Departure Seite von Namibia 🇳🇦, jedoch saß an diesem Schalter kein Beamter. Also gingen zum gegenüberliegenden Schalter und erzählten, dass wir ausreisen wollen. Er fragte wie lange und wir antworteten. Nichts dabei denkend fuhren wir über eine längere Brücke nach Botswana. Am gegenüberliegenden Immigrationsschalter erzählten uns dann die Beamten, dass die Namibier uns einen falschen Einreisestempel gegeben hatten und wir zurück müssten. Hä?! Wie kann das sein? Wir hatten doch alles besprochen gehabt. Also fuhren wir wieder zurück und warteten an dem unbesetzten Schalter. Dann plötzlich kam der Mann vom besetzten Schalter und uns Ging ein Licht auf. Er wechselte immer die Schalter von Arrival zu Departure Seite und war allein. 🙈 Er war ziemlich sauer und wir entschuldigen uns, da wir schon dachten, dass wir jetzt in den Knast oder so müssten…
    Letztendlich ging alles gut und an der Grenze von Botswana mussten wir dann noch all unsere Schuhe in ekliges Desinfektionsmittel stecken. Den genauen Grund erfuhren wir nicht…

    In Kasane angekommen chillten wir am Pool und freuten uns über unsere angenehme Unterkunft. Am Nachmittag gab es eine Massage. Am Abend wollte sich Yannick endlich mal rasieren 🪒. Dann war die Hälfte vom Bart ab und plötzlich konnte die alte Klinge nicht mehr gebraucht werden. Also mussten wir spontan mit halbem Bart in die Stadt und dringend noch einen Rasierer besorgen, die Leute schauten schon komisch bei dem komisch rasierten Bart 🧔‍♂️

    Danach gab es endlich leckere Pestonudeln mit Gemüse 🍝
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  • Victoriafälle

    August 26, 2024 in Zimbabwe ⋅ ☀️ 28 °C

    One day in Simbabwe 🇿🇼

    Heute stand eines der Highlights unserer Reise an: die Victoriafälle in Simbabwe.

    Um nach Simbabwe zu kommen, mussten wir schon wieder aus Botswana ausreisen und für einen Tag ins Nachbarland einreisen. Unser heutiger Fahrer Joe holte uns viel zu früh am Hotel ab. Mit viel zu früh meine ich, dass wir noch im Bett lagen und unser Wecker noch nicht einmal geklingelt hat 😄 Mit einem klopfen an der Tür und einem „Our Guide is here“ wurden wir geweckt. Total erschrocken standen wir auf und erklärten dem Guide, dass wir erst eine Stunde später gebucht hatten. Zum Glück hatten wir noch den Voucher mit der von uns genannten Uhrzeit.

    Joe nahm es ganz relaxt und kam eine Stunde später wieder zurück, um uns abzuholen. Gemeinsam und dieses Mal richtig, reisten wir aus und nach Simbabwe ein. Nach 1 1/2 Stunden kamen wir bei den Victoriafällen an.

    Die Victoriafälle gehören zu den größten Wasserfällen weltweit und fließen aus dem Sambesi zwischen den Grenzstädten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia. Diese wurden vom schottischen Missionar David Livingstone entdeckt und nach der britischen Königin Victoria benannt - die Europäer mal wieder.. Auf einer Breite von 1,7 Kilometer stürzen die Wassermassen des Sambesi-Flusses mit unbeschreiblich mächtigem Donnern über 100 Meter in die Tiefe.

    Wir spazierten entlang an den Fällen, bewunderten diese Naturgewalt und genossen die kühlenden Duschen entlang des Weges.

    Wir gönnten uns noch einen leckeren Bürger, schlenderten durch die Läden und ließen uns von Joe wieder nach Hause fahren.

    An der Grenze zu Botswana mussten wir wieder unsere Schuhe und Hände desinfizieren. Nun wissen wir auch warum, um sich vor den Affenpocken zu schützen. Dieser Virus breitet sich derzeit in Südafrika aus.

    Am Nachmittag wieder im Hotel angekommen, entspannten wir am Pool und planten die nächsten Tage.
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  • Elephant Sands

    August 27, 2024 in Botswana ⋅ ☀️ 13 °C

    Chobe Nationalpark 🏞️ 🐘 🦁

    Heute wurden wir bereits um halb 6 am Hotel abgeholt, da wir eine Pirschfahrt in den weltbekannten Chobe Nationalpark 🏞️ gebucht hatten. In diesem Park lebt die größte Elefantenpopulation Afrikas. Eine Safaritour am Morgen bucht man jedoch wegen der Raubkatzen.
    Zu Beginn sahen wir wenig und waren etwas überrascht, da der Park auch für sein Artenreichtum bekannt ist. Ein erfahrener Safarigänger erklärte uns aber, dass die Wildherden erst später am Chobefluss entlang ziehen.
    Dann plötzlich fuhr unser Guide ganz schnell los in Richtung des Flusses, wo wir 2 männliche Löwen 🦁 sahen. Sie liefen ganz gemütlich durchs offene Gelände und ließen sich nicht stören… der eine Löwe war 1 Meter von unserem Auto entfernt. Der Wahnsinn… die Bilder sagen alles 😍
    Außerdem sahen wir noch eine seltene Rappenantilope, die ganz spezielle Hörner hat.
    Die Safari war klasse…der Leopard 🐆 lässt jedoch weiterhin auf sich warten 😉

    Auf dem Weg Richtung Elephant Sands hielten wir dann noch am „Fast-Vierländereck“ zwischen Botswana 🇧🇼, Namibia 🇳🇦, Simbabwe 🇿🇼 und Sambia 🇿🇲. Sowas gibt es selten, wir standen auf der 2020 gebauten Brücke und konnten einfach 4 Länder von dort aus sehen. Weil Simbabwe 🇿🇼 und Namibia 🇳🇦 nicht aneinander Grenzen, spricht man von diesem „Fast-…“

    Am späten Nachmittag erreichten wir Elephant Sands. Es handelt sich hier um eine Lodge und währenddessen wir diese Zeilen schreiben hören wir Elefanten 🐘, die an unserem Dachzelt vorbeilaufen. Die Lodge hat ein Wasserloch für die Elefanten angelegt und außerdem bewegen sich die Tiere frei auf dem Campingplatz und bei den Häusern. Das ist sehr aufregend. Beim duschen 🚿 schauten uns die Elefanten einfach durch einen Spalt zu und waren 2 Meter entfernt. Wirklich irre hier…
    Vorher lief ein Elefant auf unser Auto zu und Melly versteckte sich sogar schon hinter der Grillstelle, doch dann bog der Elefant 🐘 noch ab…

    Nach einem anstrengenden Tag freuen wir uns auf eine erholsame Nacht mit Elefanten 🐘 Gebrüll🎤😉
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  • Xhumaga

    August 28, 2024 in Botswana ⋅ ☀️ 19 °C

    Als wir heute Morgen aufstanden, schauten wir gleich nach den Elefantenspuren neben unserem Dachzelt - und tatsächlich liefen die grauen Riesen in dieser Nacht einige Male an uns Schlafmützen vorbei.

    Nachdem wir unsere Sachen gepackt hatten, ging unsere Reise schon wieder weiter nach Xhumaga. Diese kleine Stadt liegt direkt am Eingang des Makgadikgadi Pans National Park. Doch heute wollten wir es ruhig angehen lassen, da wir mal wieder 4 Stunden reine Fahrtzeit hatten.

    Es ist unglaublich wie viele Giraffen, Elefanten und Sträuße wir unterwegs am Straßenrand sahen. So langsam gewöhnten wir uns schon an die Begegnungen mit diesen Tieren.

    Angekommen im neuen Camp machten wir es uns auf der wunderschönen Dachterrasse gemütlich und frühstückten.
    Am Nachmittag lernten wir Moritz und Jasmin am Pool kennen. Ein junges deutsches Paar aus Stuttgart. Wir redeten so lange und erzählten uns unsere Erfahrungen, bis die Sonne unterging. Die beiden liehen uns ihre Gasflasche aus, da unsere überraschender Weise leer war 😄 Oh man, wie viel kann denn auf so einer Reise noch schief gehen?!

    Nach dem Kochen verabredeten wir uns auf der Dachterrasse. Da die beiden auch viel auf Reisen sind und sogar den Tauchschein haben, machte es total viel Spaß sich über die Welt auszutauschen.
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  • Makgadikgadi Pans Nationalpark

    August 29, 2024 in Botswana ⋅ ☀️ 14 °C

    Zebra- und Gnumigration 🦓 🦓 🦓 😍

    Am Abend zuvor hatte uns ein anderer Deutscher auf unsere abgefahrenen Reifen angesprochen, ob wir noch nie steckengeblieben seien. - Eh nein, klappt tatsächlich gut. Wir kamen ins Gespräch und er berichtete uns, dass er am Nachmittag im Nationalpark nebenan gerade war und hunderte von Zebras 🦓 gesehen hatte. Wir waren komplett erstaunt, wollten wir diesen Nationalpark namens Makgadikgadi auslassen um uns etwas zu erholen. Außerdem laßen wir, dass die Raubkatzendichte nicht besonders hoch sei.

    Kurzum machten wir uns also doch gegen 11 Uhr auf in den Park mit seinen Salzpfannen, die so groß wie Belgien sind. Am Anfang sahen erstmal sehr wenig bis wir zu einem trockenen Flussbett mit ein wenig Wasser kamen. Im Fluss lagen viele Hippos 🦛 direkt neben großen Krokodilen 🐊 . Erstaunlich, dass diese sich in Ruhe ließen. Dazu waren noch ein paar Elefanten 🐘 am Trinken.

    Also fuhren wir am trockenen Flussbett entlang und sahen vereinzelt Zebras 🦓 und Gnus bis wir in der Ferne eine riesige Horde an Tieren sahen. Wir folgten dem Weg und konnten sogar durch den trockenen Fluss fahren bis wir plötzlich inmitten der riesigen Scharen von Zebras 🦓 und Gnus standen. Es war der Wahnsinn. Wir sahen hunderte von Zebras 🦓 🦓 🦓 und Gnus , die sich im Flussbett aufhielten und teilweise in eine Richtung liefen. Vereinzelt kämpften sich Elefanten 🐘 den Weg durch die Massen. Dann kam uns die Zebra- und Gnumigration in den Sinn, von welcher wir gelesen hatten. Nach der Regenzeit ziehen die Tiere zum Boteti um Wasser zu finden. Es handelt sich um die größte Zebra- und Gnumigration im südlichen Afrika. Einfach beeindruckend 😍

    Am Nachmittag führte uns der Weg nach Maun, was am Rande des weltberühmten Okavango Delta liegt. Hier werden wir 2 Tage bleiben und im Delta auf Safari gehen. 🥰
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