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Tobina Pura Vida 🇨🇷🇪🇨🇵🇪

A 52-day adventure by Janina Ornella & Tobias Read more
  • Tag 15 - Galapagoooos 🥳

    July 30 in Ecuador ⋅ ⛅ 28 °C

    Bereits um dreiviertel 6 Uhr morgens ging es los zum Flughafen Quito. Von dort aus ging es durch so einige Checks - das TCT von der Regionalregierung Galapagos' sowie den "Biosicherheitscheck", in dem das Gepäck auf biologische Sicherheit gescannt wurde.

    Nachdem das alles super smooth funktioniert hat und wir noch ein bisschen in der Flughafenlounge verweilten, ging es endlich los: 1000 kilometer quer über den Pazifik.
    Dort gelandet mussten wir wieder durch einen Biosicherheitscheck und wurden dann per Bus zur Fähre gebracht, die brachte uns zu einem Bus, und dieser brachte uns in den Hafenort Puerto Ayora. Dort haben wir in ein - wir haben es uns ein bisschen schöner vorgestellt und es war auch in der Buchung anders beschrieben - Kellerzimmer eingecheckt.

    Dort hat es uns natürlich nicht lange gehalten und los ging die Entdeckungstour. Wir mussten nicht weit gehen und sahen Meeresleguane, Seelöwen, Pelikane, Haie und Co. Den restlichen Tag schlenderten wir durch das Hafenstädtchen, tranken und aßen gut, und stolperten immer wieder über Tierbekanntschaften 🦎🦈 🦭
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  • Tag 14 - auf dem Weg nach Ecuador

    July 29 in Ecuador ⋅ ☀️ 24 °C

    Von Kaffee und einer Papaya gestärkt fuhr uns Tobi heute Morgen von Monteverde nach Alajuela, und lernte nebenbei die kleinen Wunder des Schwarmwissens auf Waze zu schätzen.
    Angekommen hielten wir kurz in einem Plus City Äquivalent um was zu besorgen, bevor wir das Auto zurück gaben. Am Flughafen wollten wir nur Tobis Rucksack aufgeben, doch eine kleine Fügung des Schicksals sorgte dafür, dass auch meiner kostenlos mit eingecheckt wurde (und unser einkalkuliertes Risiko einer Kontrolle beim Boarding hat sich damit ganz von selbst erledigt).

    Kurz darauf verabschiedeten wir uns für die nächsten 3h voneinander, die längste Zeit die wir in den letzten 14 Tagen voneinander getrennt waren 👀

    Irgendwo zwischen Gedanken und Wolken lies ich die letzten Tage nochmal vorbeiziehen.
    Manchmal fühlt sich unsere Reise fast ein bisschen zu perfekt an. Und doch gibt es sie, diese ganz normalen unperfekten Momente. Wir sind manchmal überfordert, manchmal verwirrt, manchmal einfach voller Gefühle, die erst ihren Platz finden müssen. Manchmal hängen wir gedanklich irgendwo zwischen Zeitzonen.
    Gleichzeitig tragen uns all die Erlebnisse so sehr, dass das Schöne im Vordergrund ist. Also beschließen wir, vorerst einfach weiter optimistisch durchs Leben zu reisen und erfreut in die Zukunft zu schauen. Wer weiß, vielleicht wird manches allein deshalb wahr, weil wir fest genug daran glauben (und ob das jetzt Quantenphysik ist oder doch eher eine Self-Fulfilling Prophecy aus dem Psychologieunterricht, bleibt wohl offen 🙈).

    Nach so viel Reflektion gibt’s jetzt erstmal Chips und Bier in Quito, bevor‘s morgen nach Galapagos geht ✈️
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  • Tag 13 - Tarzan Swing

    July 28 in Costa Rica ⋅ 🌧 24 °C

    Heute war ein spannender Tag - es ging in den Extremo Park, wo wir aus 143 Metern wie erhabene Adler durch die Luft gleiteten (fast 😅).

    Nachdem ein wilder Sturm über Monteverde hinwegfegte (nein wir haben ihn nicht verursacht mit dem Sprung), haben wir den restlichen Tag den Regentropfen zugehört und gekuschelt 🥰
    Abends gingen wir noch Essen und sahen uns unseren (vorerst) letzten Sonnenuntergang in Costa Rica an, und nachdem wir die Sterne beobachtet haben saßen wir noch bei einem Lagerfeuer.
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  • Tag 12 - Monteverde Nebelwald

    July 27 in Costa Rica ⋅ ☁️ 23 °C

    Nach all den Eindrücken und Abenteuern der letzten Tage merkten wir gestern, dass wir mal einen ruhigen Tag brauchen, der nur uns gehört.

    Also haben wir heute Morgen ausgeschlafen, und ließen den Tag ganz langsam beginnen. Am Nachmittag führten uns nur ganz kurz zwei Erledigungen fast beiläufig ins Dorf, kaum mehr als ein kurzer Schritt hinaus.

    Zurück in unserem Airbnb verbrachten wir den Tag draußen auf der Terrasse. Wir saßen nebeneinander, hörten der Natur zu, und genoßen einfach die Ruhe die der Tag mit sich brachte.

    Als schließlich Wolken begannen über den Nebelwald zu ziehen, als würden sie die Erde sanft berühren wollen, und der Himmel seine Klarheit verlor und diese warmen, beinahe unwirklichen Farben annahm, gingen wir noch in den Whirlpool, bevor wir uns wieder ins Bett kuschelten.
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  • Tag 11 - Monteverde Racing Team

    July 26 in Costa Rica ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute Morgen ging es gaaanz gemütlich los, nachdem wir um 8 sanft aufgewacht sind, haben wir uns langsam fertig gemacht und zusammen gepackt. Frühstück gab's in Omi's kleiner Ecke - in "La Esquinita de la Abuela", wo es traditionellen Kaffee und gute Speisen gab.

    Danach ging es zur Autovermietung, wo wir um 11:00 unser Gefährt abholen wollten - woraus jedoch nichts wurde, da der bestätigte Abholtermin nicht ganz bis zur Filiale durchgedrungen ist 🙃
    Naja, 1,5 Stunden später war endlich Abfahrt. Der Weg nach Monteverde war ein sehr spannender Ritt, der an die gute Heimat erinnerte - etwa durch die vielen Baustellen, wie es wir vom Tunnel Niedernhart kennen, aber auch die sehr kurvige Bergstraße nach Monteverde, für die ich in meinen Teenagerjahren durch Fahrten nach Traberg ausführlich trainiert habe, wobei die Brunnwald Bezirksstraße optisch nicht ganz so viel zu bieten hat 🌲🌴

    In der Unterkunft angekommen eröffnete sich dann die wohl schönste Aussicht, die wir je gesehen haben: golden strahlende Sonne, die sich über die saftig grünen, rollenden Hügel von Monteverde ausbreitete ☀️🌈
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  • Tag 10 - Pura Vida

    July 25 in Costa Rica ⋅ 🌧 23 °C

    Heute Morgen hatten wir den perfekten Reiseplan, doch dann verloren wir uns, wie so oft, in Gesprächen, und verpassten unser Boot.
    Wie so oft auf dieser Reise leitete uns das jedoch zu einem glücklichen Moment, den wir sonst wohl nicht erlebt hätten. Ein zweites Boot hielt an, der Captain nahm uns mit und als er im Wasser ein Spitzkrokodil entdeckte, konnten wir es kurz in seiner ruhigen Eleganz genauer beobachten.

    In La Pavona setzten wir unseren Weg fort, stiegen von einem Bus in Cariari in den nächsten, geleitet von dem Vertrauen, dass wir unseren Weg schon finden werden. Selbst als ich in Guápiles die falschen Tickets kaufte, fühlte es sich irgendwie nicht wie ein Fehler für uns an, und so saßen wir wenig später wieder in einem sehr einfachen Linienbus, umgeben von Einheimischen, und von spanischen Klängen, die wie Musik in den Ohren klangen. Wir fuhren an einfachen Häusern mit Wellblechdächern vorbei, an Autos, die bei uns längst keine Zulassung mehr bekommen würden, und an Menschen, die mit wenig ein glückliches Leben führen.

    In San José angekommen, saßen wir abends in einem kleinen einheimischen Lokal, und genoßen eine leckere Mahlzeit, die von einer Oma zubereitet wurden, und während der Opa uns einen Filterkaffee machte, fühlte es sich an, als hätten wir heute viel gelernt. Über das Land, über uns selbst, über das Leben.

    „Pura Vida“ hört man hier überall, es bedeutet so viel wie „Genieß das Leben, so wie es ist“ und vielleicht beginnen wir gerade erst das so richtig zu verstehen. Dass es nicht darum geht, dass alles im Leben stets perfekt sein muss. Sondern darum, dankbar zu sein für das, was wir haben, und im Einklang zu leben, mit der Natur, mit anderen und mit uns selbst. Dass wir uns unsere Lebensfreude im Herzen bewahren unabhängig von den Umständen im Leben, und dass wir die vielen glücklichen Momente erkennen und schätzen 🩵
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  • Tag 9 - Tortuguero

    July 24 in Costa Rica ⋅ 🌧 27 °C

    Nachdem wir gestern bis spät in der Nacht Meeresschildkröten beobachteten, sind wir heute zwei weitere Touren erwartend aufgewacht: eine Kanaltour, und einen Night Walk.
    Um 08:45 trafen wir also unseren Guide Brandon, der uns heute durch die Flussysteme des Ortes navigierte. Brandon erwies sich als Goldgriff: er zeigte uns spannende Tiere, und verstand sofort was wir wollten, nämlich sein brilliantes Wissen über die hiesigen Tiere und einen persönlichen Touch. Nachdem wir Affen und einen Kaiman erspähten, brachte er uns tief in die Kanäle hinein - menschenleer, und dabei der Dschungel von seiner ganz rohen Seite: wild und doch so perfekt und wunderschön, das hat uns wirklich beeindruckt.
    Nach der Tour gab es Mittagessen und wir erkundeten das Dorf: ein wilder Strand, nette Menschen, und viele bleibende Eindrücke, wie die Bewohner des Dorfes, die - oft ohne selbst viel zu besitzen - immer unglaublich hilfsbereit und zuvorkommend waren.
    Abends gab es noch ein Highlight: den Night Walk, in dem uns der Guide die Tierwelt bei Nacht zeigte, und uns dabei half, imposante Bilder zu machen. Die ist nämlich unglaublich faszinierend, wie wir beim Betrachten der Bilder feststellen 🌴🦎🕷️
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  • Tag 8 - Regen & Tuuuurtleeees

    July 23 in Costa Rica ⋅ 🌧 26 °C

    Heute morgen fuhren wir von San José aus nach Cariari, und kaum angekommen, wollten wir uns mutig in den strömenden Regen stürzen um zum nächsten Bus zu gehen, doch ein freundlicher Busfahrer sammelte uns kurzerhand direkt ein und nahm uns mit nach La Pavona.
    In seinem Bus regnete es etwas rein, doch Kübel standen bereit, und laute Musik sorgte dafür, dass niemand auch nur daran dachte, sich die Laune verderben zu lassen. Vorbei an Kühen die im Wasser standen, und einem Mann mit Machete, erreichten wir schließlich die Bootsanlegestelle, wo ohne das wir es wussten bereits alles für uns organisiert war.

    Während wir durch die weiten Wasserlandschaften glitten, wurde uns langsam bewusst, dass wir nicht bloß in der Regenzeit nach Tortugero kamen, sondern mitten in ein überschwemmtes Gebiet reisten. Wir entschlossen uns daraufhin kurzfristig doch nur zwei Nächte hier zu verbringen, was uns durch die Freundlichkeit des Rezeptionisten erstaunlich leicht gemacht wurde, da er uns die gebuchte dritte Nacht großzügig nicht verrechnete.

    Am Abend durften wir einer Schildkröte dabei zusehen, wie sie ihre Eier legte. Es war zugleich berührend und widersprüchlich, ein Wunder, dem man ehrfürchtig beiwohnt, und doch das leise Gefühl, eigentlich nicht hierher zu gehören. Brandon, unser Guide, sprach darüber mit einer Ehrlichkeit, die berührte. Ja, wir stören… und doch, sagte er, liegt genau darin auch Schutz. Dass diese Begegnungen gelenkt, behütet und begrenzt sind, und dass unser Dasein, so widersprüchlich es sich anfühlt, dazu beiträgt, dass diese Geschöpfe überhaupt noch eine Zukunft haben.
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  • Tag 7 - Back in Town

    July 22 in Costa Rica ⋅ 🌧 22 °C

    Heute sind wir wieder mal bald aufgestanden und haben unsere sieben Sachen gepackt, um ins nächste Abenteuer zu starten. Dazu wurden wir um 7 von einem Pick up Truck zum Strand gefahren (Janina durfte beim Gepäck auf der Ladefläche mitfahren 😉) und dort wurden wir von Captain Hans vom Boot Richtung Sierpe abgeholt.
    Dort angekommen, haben wir einen sehr schnellen Kaffee getrunken, um den Bus zu erwischen, den wir dann ohnehin verpassten 🙃
    Janina hat dann schnell geschalten und wir haben ein günstiges Taxi Richtung Palmar Norte bekommen. Dort ging es dann mit dem Bus weiter Richtung San José. Bei einem Zwischenstopp habe ich mitbekommen, dass Janina 15.000 Colones (etwa 36 Euro) für einen Becher Mangostücke bezahlen wollte - sind wir froh, dass der Kassierer ehrlich war 😂
    In San José angekommen haben wir uns Waschmittel fürs Waschbecken besorgt um die Costa Ricanischen Waschmaschinen nicht überzubelasten, dann haben wir noch gut gegessen, und Gott sei Dank hatte der Duschkopf im Hostel keinen Wasserdruck, denn dieser hat uns jetzt ein Upgrade in die Honeymoon Suite des Hostels verschafft 🌝
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  • Tag 6 - Tuuuurtleees & Hai

    July 21 in Costa Rica ⋅ ☁️ 28 °C

    Unser Tag startete bei Empanada und Café am Strand, und kurz darauf saßen wir schon im Boot, auf dem Weg zu einer Schnorcheltour 😏🤿

    Am ersten Schnorchelspot zeigte sich das Meer verschlossen, als hätte es beschlossen, seine Wunder heute noch ein wenig zu verstecken. Wir erkannten darin die perfekte Gelegenheit, mit unbeschwerter Freude unsere Actionkamera zu auszuprobieren.

    Später, nachdem wir auf einer kleinen Insel süße Ananas gegessen hatten, stiegen wir in unseren Flip Flops durch den Dschungel hinauf zu einem Aussichtspunkt, von dem aus sich das Meer weit und offen vor uns ausbreitete.

    Beim zweiten Tauchgang offenbarte sich das Meer dann endlich klar, lebendig, und voller Bewegung. Fische glitzerten, als hätten sie sich extra herausgeputzt, und ein kleiner Hai, zog kurz an uns vorbei wie ein schüchterner Star. Plötzlich sahen wir eine Schildkröte, und natürlich schwamm sie nicht einfach irgendwohin, nein, sie steuerte direkt auf Tobi zu. Wirklich direkt. Als hätte sie auf ihn gewartet. Ich musste unter Wasser lachen, so gut es eben ging, über diese leise, wunderbare Selbstverständlichkeit, mit der selbst ein Geschöpf des Meeres seine Nähe suchte. Für einen Augenblick verweilte sie, sah ihn an (da bin ich mir sicher!) bevor sie weiter zu ihrer Partnerin schwamm.

    Zwischen Gesprächen über unsere Avocado 🐢, weiteren Inseln, und einem wohltuenden Nichtstun, das nur ein solcher Tag erlaubt, verging unser letzter Tag in Corcovado 🩵
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  • Tag 5 - Cocalito

    July 20 in Costa Rica ⋅ 🌧 27 °C

    Heute haben wir es etwas langsamer angehen lassen, indem wir uns bis 7 ausgeschlafen haben 😉 und uns dann ein Frühstück an der Veranda der Unterkunft zubereitet haben- mit Besuch 🦜
    Danach sind wir, eine halbe Stunde quer durch den bunten, ultra-whimsy Dschungel, zum Cocalito Beach gegangen, um einen Strandtag zu machen. Wir hatten dabei viele kleine Mit-Badegäste 😅 und sogar Monkeys haben wir zum Schluss gesehen.
    Der täglich aufkommende Regen hat uns dann zum Heimgehen gebracht, wobei wir da noch nicht wussten, dass das auch notwendig war. Am Heimweg fanden wir dann für Janina unwiderstehlich aussehende pinke Bananen, die sie dann probierte, wobei sie das sofort bereute - sie waren noch nicht reif, bitter, und schleimig 😂
    Zuhause angekommen haben wir dann bemerkt: wir sind ein bisschen rot geworden 🌴
    Danach haben wir uns noch einen Schnorcheltrip für morgen gecheckt und abends waren wir - von zwei Stromausfällen im Dorf unterbrochen - sehr lecker Abend essen, es gab Tuna Steak 😍
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  • Tag 4 - Paradies auf Erden

    July 19 in Costa Rica ⋅ ☁️ 28 °C

    Für den heutigen Tag gibt es eigentlich keine richtigen Worte, und ehrlicherweise sind wir sprachlos…

    Auf dem Weg zur Sirena Station im Corcovado Nationalpark schwamm eine Walmutter mit ihrem Jungen neben uns, und für einen Moment schien es als würde die Zeit selbst innehalten. Und während wir dies beobachteten, fast ehrfürchtig, wanderten unsere Gedanken unweigerlich zu unseren eigenen Mamas, zu ihrer bedingungslosen Liebe, für die wir so dankbar sind.

    Im Dschungel dann wurden wir von einer Eule empfangen, als wären wir erwartet worden, und zwischen uralten Bäumen, die Geschichten flüsterten, und Lianen, die sich wie Gedanken durch die Luft zogen, bewegte sich das Leben in all seinen Formen. Wir entdeckten Vögel, Affen, Schmetterlinge, Frösche, Leguane und zahlreiche Lebewesen deren Namen wir nicht kannten.

    Am Strand kam ein Coati so nah zu uns, als wollte er uns begrüßen, und nur wenige Schritte weiter ruhte ein Tapir im warmen Sand, ganz versunken in seinen Mittagsschlaf. Unser Guide sprach von Karma, und vielleicht, ja vielleicht hat er damit ja recht.

    Als wir dann abends über unser gemeinsames Glück schwärmten besuchten uns zwei Aaras, und als wir uns sicher waren, dass so das Paradies aussehen würde, kamen noch zwei Tukane vorbei. Als ob der Tag nicht schon perfekt genug gewesen wäre, sahen wir dann noch einen Kolibri in einem Blatt baden, und einen Lizard der direkt vor unserer Nase herumbalzte.

    Wir sind jedenfalls sprachlos darüber wie wunderschön diese Welt sein kann. Sprachlos darüber wie viel Glück wir doch haben Momente wie diese miteinander erleben zu dürfen… 🦋
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  • Tag 3 - Bus, Kokosnuss & Aras

    July 18 in Costa Rica ⋅ 🌧 27 °C

    Heute ging es endlich los mit der Reise in den ersten Nationalpark: Corcovado 🌴
    Nach einer Quesadilla und Mango am Morgen haben wir uns auf zum Bus gemacht, in dem wir 6 Stunden verbrachten. Der Weg war jedoch unterhaltsam: wir haben uns Rambutans gekauft und die Fahrt durchgesnackt, und dabei immer wieder die Eindrücke der Landschaft genossen, und sogar das erste Krokodil gesehen.
    Beim Bootanleger angekommen, haben wir noch schnell umgepackt und uns direkt eine Kokosnuss gekauft, die wir genüsslich (und *vielleicht* mit einem Schuss Rum) geschlürft haben. Tobi wurde von oben mit Früchten beworfen - von einem Ara 🦜
    Danach gings ganz wild 1,5 Stunden per Boot nach Drake Bay, wo wir ins Wasser gehüpft sind und per Pick Up Truck abgeholt wurden.
    Da wir nach der Ankunft unbedingt noch Wasser und Bier brauchten, sind wir bei strömendem Regen raus und haben uns das gecheckt (und sind dabei bis auf die Unterhose nass geworden)... naja, zum Abschluss gabs noch Meeresfrüchterisotto, und jetzt gehen wir bald ins Bett, da es morgen um 05:00 wieder los geht ⛵ 🌴 🐒
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  • Tag 2 - Schmetterlinge & Imperial

    July 17 in Costa Rica ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute Morgen sind wir einfach losgezogen - erste Entdeckungstour, ohne Plan, dafür mit umso mehr Neugier 👀

    San José macht sich keine Mühe, zu gefallen. Laut, chaotisch, ein bisschen komisch, aber genau deshalb irgendwie sympathisch. Zwischen all dem sind wir im Mercado Central gelandet und haben ein Eis gegessen, das genauso wenig Sinn ergibt wie die Stadt selbst… und genau deshalb perfekt war.

    Im Nationalmuseum haben wir so lange wie möglich Schmetterlinge beobachtet 🦋 und sind dann einmal kurz durch die Geschichte gehüpft – viel Verlust, viel Entwicklung, und dieses seltsame Gleichgewicht aus Fortschritt und Dingen, die halt bleiben. Plötzlich haben wir erkannt, wie absurd luxuriös es ist, Jobs zu haben, über die man sich beschweren kann 🙈😅

    Am Ende des Tages gab‘s Calamares Ajillo und Chifrijo im Rinconcito Columbiana 🤩 Jetzt sitze ich hier mit einem Cocktail, der größer ist als mein Gesicht, während Tobi ganz verlässlich bei seinem Imperial bleibt 🍻😏
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  • Tag 1 - Lufthansa Held & Käsespätzle

    July 16 in Costa Rica ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir sind heute um 6:30 aufgestanden, und dann ging’s schon los mit dem Zug zum Flughafen Wien. Janina sieht irgendwie mit ihren Rucksack wie ein sehr motiviertes, leicht überladenes Alpaka auf Weltreise aus 😂

    Am Flughafen dann erstes kleines Abenteuer: Gepäckaufgabe = Puls leicht erhöht. Aber alles gut und wir heben ab Richtung Frankfurt. Plot Twist: +1 Stunde Verspätung. Und dann… wie aus einem Film: Unten auf dem Rollfeld steht unser persönlicher Lufthansa-Held mit einem Schild für San José. Wir werden eingesammelt wie VIPs, in einen kleinen Privatbus verfrachtet und irgendwo in geheime Flughafen-Unterwelten gebracht, wo unsere Pässe geprüft werden, exklusiver als jeder Fast Track 😎Zurück ans Gate, rein in den Flieger und plötzlich waren wir im Glück. Decken, Polster, Filme inklusive Bier und Käsespätzle über den Wolken 🍺

    Nach der Landung in San José ging’s mit dem Bus in die Stadt, ein bisschen durch die Gegend spazieren, und zum krönenden Abschluss: Fajitas + Bier um den offizieller Start unseres Abenteuers zu feiern 🌮🍻

    Fazit des Tages: wir sind da - Pura Vida 🇨🇷
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  • Unser letzter Tag in Österreich

    July 15 in Austria ⋅ ⛅ 29 °C

    Morgen geht’s los. Also wirklich.
    Sieben Wochen. Costa Rica, Ecuador, Peru.
    Drei Länder, unendlich viele Tiere und irgendwo dazwischen wir, leicht verloren, und überzeugt davon, dass genau das richtig ist.

    Die letzten Tage waren eine Mischung aus Urlaubsübergaben, halb geschriebenen Abwesenheitsnotizen, Wohnungsputz, und Tobias der sich fragt weshalb ich so viele Medikamente einpacke, dass wir eine Apotheke eröffnen könnten. Ich nenne es Vorbereitung. Er nennt es… Drogenschmuggel.

    Unsere aktuelle Hauptaufgabe: genug Freistädter & Wein trinken, um den Geschmack von Österreich im Herzen zu konservieren.
    Man weiß ja nie, wann man das wieder braucht. Survival-Skills und so.

    Und jetzt sitzen wir hier. Tobias mit seinem Freistädter, ganz ruhig, fast so, als wäre er bereits in Costa Rica, während ich noch versuche, alles festzuhalten: die Rucksäcke (zu voll), die Gedanken (zu viele), dieses kleine gerahmte Bild (zu kitschig).

    Unsere Rucksäcke sind übrigens ein perfektes Sinnbild unserer Beziehung: seiner logisch, effizient, jedes Teil hat einen Zweck. Meiner… sagen wir mal: emotional vorbereitet auf alle Eventualitäten inklusive „was, wenn ich plötzlich ein anderes Leben anfangen will“.

    Es ist seltsam, wie sehr man glaubt, immer vorbereitet sein zu müssen, und wie wenig davon am Ende zählt. Wir packen Dinge ein, die wir vielleicht nie brauchen werden, und vergessen gleichzeitig, dass das Leben ohnehin nicht planbar ist. Aber genau dort, irgendwo zwischen Jungle und Meer, werden wir vielleicht anfangen zu verstehen, was eigentlich wirklich wichtig ist 🩵 Oder zumindest, wer die Powerbank eingepackt hat.
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    Trip start
    July 16, 2026