• Angelika Baur-Schermbach
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Weltreise 2025/2026 - AIDA

Einmal um die Nordhalbkugel der Welt Meer informatie
  • Tag 45 - Seetag - Heiligabend

    24 december 2025, Pazifischer Ozean ⋅ 🌬 20 °C

    Merry Christmas an alle zu Hause. Besonders an meine wunderbare Familie, meine vier Töchter Katharina, Victoria, Alexandra und Anna mit meinen lieben Schwiegersöhnen und Schwiegertochter und meine zauberhaften Enkelkinder - Joulina, Liliana, Finnja, Hermina, Henry, Greta, Frida, Elisa und den kleinen Miray. Das erste Mal in meinem Leben, dass ich ohne meine Familie Weihnachten verbringe. Wir hatten einen Videocall mit allen zusammen, das war sehr berührend. Es ist ein sehr komisches Gefühl. Da wird einem wieder sehr bewusst, dass das wichtigste im Leben, neben guten Freunden, die Familie ist.
    Andreas und ich haben heute erst einmal im French Kiss schön gefrühstückt.
    Dann konnte ich nicht anders und habe mir alle drei Folgen "Sissi" hintereinander angeschaut. 🤣Eine ganz neue Erfahrung an Heiligabend Zeit zu haben. Wir sind dann für drei Stunden in eine Wellness-Suite gegangen. Sehr entspannend mit eigener Weihnachtsmusik, die Sauna mit Blick auf das Meer, eigenem kleinen Balkon, einem Wasserbett und Whirlpool haben wir die Stunden ganz für uns gehabt. Anschliessend sind wir lecker ins East Fusion gegangen. Leider hat das Essen so lange gedauert, so dass wir erst 15 Minuten vor der beginnenden Weihnachtsgala fertig wurden. Einen Platz zu bekommen, war leider hoffnungslos, da die meisten schon zwei Stunden vorher im Theatrium saßen. Wir sind dann aufs Pooldeck und haben uns dort die Live Übertragung in Decken eingehüllt angeschaut. Die Stimmung war natürlich eine andere als wenn man direkt dabei gewesen wäre, aber es war dennoch sehr schön. Die eigentliche Show der Aida Stars war ok, hat mich nicht berührt. Die Weihnachtsstimmung stellte sich dann langsam ein, als die Crew Mitglieder der Philippinen ein traditionelles Weihnachtslied in ihrer Sprache sangen. Aber dann kam unser Kapitän, ein Mann, der immer in jeder Situation weiss, was er tut und so eine Ruhe und Sicherheit ausstrahlt. Als er dann an die Liebsten zu Hause, aber auch der Menschen gedachte, die nicht mehr unter uns weilen, versagte ihm immer wieder die Stimme und Tränen flossen- sehr berührend. Als sich dann fast noch die ganze Crew versammelte und DAS Weihnachtslied "Stille Nacht" in mehreren Sprachen und am Ende in Deutsch mit dem Publikum sang, hatte auch ich Tränen in den Augen.
    Wir liessen den Abend dann auf unsere Kabine mit unserer kleinen Bescherung ausklingen. Wir hatten auch noch von Aida eine kleine Aufmerksamkeit bekommen. Es war ein anderes Weihnachtsfest, auch mal schön es zu erleben, aber ich weiss, dass ich es zu Hause mit meinen Liebsten verbringen möchte.
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  • Tag 44 - Seetag

    23 december 2025, Pazifischer Ozean ⋅ 🌬 17 °C

    Heute haben wir wieder einen Seetag. Das Wetter ist durchwachsen, windig und 13 Grad. Erst einmal ging es zum Sport und dann zum Frühstücken. Andreas wollte den Walk to Hawaii mitmachen- eine symbolische Reise von San Fransico nach Hawaii. Wurde aber leider wegen einsetzenden Regen abgebrochen. Ich habe mir um 11 Uhr von unserem Lektor Ingo Bauernfeind- Pearl Habor die wahre Geschichte- Teil 1 angehört. Äussert interessant. Er hatte ein unfassbares Hintergrundwissen über dieses Thema. Nach einer Recherche wusste ich auch warum.
    Bauernfeind studierte Marinegeschichte und historischen Dokumentarfilm an der Hawaii Pacific University in Honolulu. Dort arbeitete er später u. a. als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei historischen Projekten rund um den Pazifikkrieg und das USS Arizona Memorial.
    Danach bin ich mit meinem Laptop unter dem Arm und meinem Buch in den Wellnessbereich. Auch da lässt es sich gut arbeiten.
    Am Abend waren wir im French Kiss essen. Ich muss ehrlich sagen, nach so vielen Wochen Essen auf dem Schiff, was durchaus gut ist, ist mir das viele Essen zuviel.
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  • Tag 43 - Seetag

    22 december 2025, Pazifischer Ozean ⋅ 🌬 17 °C

    Heute haben wir den ersten von fünf Seetagen auf dem Weg nach Hawaii. Nach sechs wunderbaren Tagen an der Westküste Amerikas tut es gut die vielen Eindrücke zu verarbeiten. Die Tage waren so spannend und ich muss sagen Kalifornien hat uns verzaubert. Wir sind ohne grosse Erwartung hierher gekommen und waren einfach begeistert.
    Nach meinem morgendlichem Fitnessprogramm und einem leckeren Frühstück war heute wieder ein bisschen Arbeiten angesagt. Danach ging es in den Wellness-Bereich um ein wenig zu entspannen und mich meinem Buch zu widmen.
    Der Abend stand dann ganz im Zeichen der Wohltätigkeit. Aida "Cruise & Help" unterstützt viele Projekte, bei unserer Reise stand dann der Bau von Schulen aus Regionen unserer Crew im Vordergrund. Die Gäste konnten Lose kaufen, was wir natürlich auch gemacht haben. Wir haben es als Spende gesehen, denn gewinnen stand nicht im Vordergrund. So kamen mit dem Kauf der Lose 13950 € zusammen und mit der anschliessenden Auktion haben die Gäste über 22.000 Euro gespendet. Eine tolle Aktion um Bildung und Kinder zu unterstützen. Wir hatten zuvor im EastFusion gegessen und sind dann noch ins Marktrestaurant auf einen Nachtisch gegangen. So ging ein entspannter Tag zu Ende.
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  • Tag 42 - San Francisco

    21 december 2025, Verenigde Staten ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute sind wir gleich nach dem Frühstück auf dem menschenleeren Pier entlang gelaufen zur Cable Car Station. Hat alle super geklappt. Tickets gekauft und wir waren die 7. in der Reihe, die sich nach uns extrem gefüllt hat. Und dann ging dieses Abenteuer rauf und runter über die Hügel von San Francisco. Das war schon ein Erlebnis. Es gibt heute noch drei aktive Linien, die durch die Stadt fahren. Die Kabelstraßenbahnen sind eines der Wahrzeichen der Stadt und das letzte manuell betriebene Kabelbahnsystem der Welt. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt und dienen heute sowohl als öffentliches Verkehrsmittel als auch als Touristenattraktion.
    An der Endstation sind wir dann zurück durch die Stadt gelaufen vorbei an der berühmten Geary Street, auf der die Geschäfte aller namhaften Designer zu finden sind. Unten am Pier angekommen ging es durch die Markthallen und es musste natürlich ein Abstecher noch einmal zu Boudin sein, der leckeren Bäckerei seit 1849 im Familienbesitz, die berühmt ist für eine ganz besondere Art von Sauerteig. Ich habe eine Crab Chowder, eine cremige Suppe mit Krabbenfleisch, Kartoffeln und Zwiebeln gegessen. Und das Besondere daran ist, dass es in einer Schale aus Brot serviert wird. Sooo lecker, war absolut seine 18 $ WertWar glaube ich die teuerste Suppe, die ich je gegessen habe. 🤣🤣
    Um 13.30 waren wir dann wieder pünktlich zurück am Schiff. Um 14.00 sind wir dann losgefahren auf dem Weg nach Hawai mit fünf Seetagen, die nun folgen. Ich bin dann erst mal zu einer Rückenmassage und dann in die Sauna.
    Der Abend entfaltete sich zu einem wahrhaft magischen Erlebnis. Aus 40 Passagieren entstand ein Chor, der mit seinen warmen Stimmen den Raum mit festlichen, weihnachtlichen Liedern erfüllte. Sie hatten viele Proben und haben wirklich mit grosser Begeisterung gesungen. Als besondere Zugabe stimmten sogar die Offiziere mit ein und verliehen diesem Moment eine ganz eigene Note.
    Doch damit war der Zauber noch nicht vorbei. Anschließend folgte die Crew-Parade: Zwölf Abteilungen hatten mit unglaublich viel Herzblut Kostüme entworfen, gebastelt, geschminkt und sich verkleidet. Zu einem eigens für diese Weltreise komponierten Lied zog die Parade durch das Theatrium. Es war zutiefst bewegend zu erleben, wie hier Menschen aus so vielen Bereichen als ein einziges Team zusammenkamen und diesen besonderen Moment gemeinsam lebendig werden ließen.
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  • Alcatraz - Gefängnis

    20 december 2025, Verenigde Staten ⋅ ☁️ 13 °C

    In den 1850er-Jahren wurde Alcatraz zunächst als militärische Festung gebaut. Dort entstand auch der erste Leuchtturm an der US-Westküste.
    Ab 1860 diente die Insel als Militärgefängnis für Deserteure und andere Straftäter.
    Von 1934 bis zur Schliessung 1963 wurde es zum Bundesgefängnis mit höchster Sicherheitsstufe - heute als Supermax Prison bezeichnet. Man brachte dort Häftlinge unter, die in anderen Gefängnissen als besonders gefährlich oder ausbruchswillig galten. Alcatraz war das erste dieser Art in den USA. Heute gibt es 35 solcher Gefängnisse, die sich in der Art der Bauweise kaum verändert haben.
    Alcatraz galt als ausbruchsicher, da das kalte Wasser, starke Strömungen und Haie eine Flucht nahezu unmöglich machen sollten. Dennoch kam es zu mehreren Fluchtversuchen. Der bekannteste aus dem Jahr 1962 ist bis heute ungeklärt.
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  • Tag 41 - San Francisco und Sausalito

    20 december 2025, Verenigde Staten ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute sind wir den zweiten Tag in San Francisco. Nach dem Frühstück ging es zu Fuss zum Alcatraz Landing Pier. Dort bekamen wir von unserer Guide die Tickets und es ging dann mit der Fähre rüber nach Alcatraz. Angekommen stiegen wir hoch bis zum Hauptgebäude. Mit unserem Audio Guide begannen wir den Rundgang. Was soll ich sagen. Zu sehen, wie die Schwerverbrecher hier in ihren Zellen gelebt haben ist schon erdrückend. Mini-kleine Zellen, alle offen, 0,0 Privatsphäre. Eine Besonderheit war, dass der letzte noch lebende Gefangene William G. Baker # 1259 vorort war und man konnte sein Buch signieren lassen.
    Zurück mit der Fähre ging es mit dem Bus nach Sausalito, ein kleiner Ort nördlich vor den Toren San Franciscos.
    Im 19. Jahrhundert hatten viele reiche Familien aus San Francisco hier ein Sommerhaus, denn das Wetter soll dort immer schön sein
    Ausser heute🤣
    Während des Goldrauschs zwischen 1840 bis 1850 entwickelte sich Sausalito zu einem wichtigen Hafen- und Werftstandort.
    In den 1920 während der Prohibition wurde hier viel Alkohol illegal verkauft.
    In den 1930/40/50 begann sich die LGBTQ+-Gemeinschaft hier zu etablieren.
    Sally Stanford (1903–1982) war eine bekannte Persönlichkeit in Sausalito. Ursprünglich betrieb sie ihr Bordell in den 1940- er Jahren in San Francisco, doch als die Stadtregierung strengere Regeln einführte und Druck machte, musste sie es schließen. Daraufhin zog sie nach Sausalito, wo die Behörden lockerer waren und sie weiterhin ihr Bordell betreiben konnte
    Später wurde sie eine prominente Geschäftsfrau und Politikerin und wurde sogar Bürgermeisterin von Sausalito in den 1970er-Jahren,
    Im Zweiten Weltkrieg spielte die Stadt eine bedeutende Rolle im Schiffbau. Nach Kriegsende wandelte sich Sausalito dann zu einem Künstlerort.
    In den 1950 entstanden viele "Floating homes", die es heute noch gibt, allerdings als feststehende, kleine Häuser am Ufer.
    Das berühmte Aufnahmestudio "Record Plant Studio" hatte in den 1960er und 1970 die Lieder vieler bekannter Musiker aufgenommen, u.a. von Santana, Prince, Janis Choplin, Aerosmith, Bob Dylan
    Fleetwood Mac- Rumers und später auch Mariah Carrey.
    Das Wetter war zwar heute nicht so schön, aber es hat wenigstens nicht geregnet und so sind wir durch die Strassen und am Pier entlang gelaufen. Der Bus hat uns nach SF zurückgebracht und wir sind an der Cable Car Hauptstation ausgestiegen, denn der Plan war noch eine Runde damit zu fahren. Es standen so viele Personen an, dass wir entschieden haben es auf morgen zu verschieben, was sich als gute Entscheidung gezeigt hat, denn es gab einen totalen Stromausfall. Der Blackout traf etwa 125.000 Einwohner. Tram und Trolleys fuhren nicht mehr und es gab Mega Staus. Wir sind dann gemütlich zum Schiff zurück gelaufen.
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  • Tag 40 - San Francisco - USA

    19 december 2025, Verenigde Staten ⋅ ☁️ 13 °C

    Ab heute für die nächsten 2.5 Tage sind wir in San Francisco. Unser Einlaufen begann schon sensationell. Unser Kapitän Michael Schmid hat auch hier wieder etwas besonderes vollbracht . Wir haben unter der Golden-Gate-Bridge eine 360 Grad Drehung gemacht, die vor uns noch kein Schiff machen durfte.
    Ein paar Fakten zu der Brücke
    * Bauphase von 1934-1937
    * Eröffnung: 1937
    * Länge: ca. 2,7 km
    * Hauptspannweite 1.280 m
    * Höhe: ca. 227 m über dem Wasser
    * Jede der Kabel, die die Brücke trägt besteht aus 25.000 Drähten. Wenn man sie aneinanderlegen würde, könnte man 5 mal die Welt unrunden.
    *Farbe: International Orange – gewählt, um im Nebel gut sichtbar zu sein und sich harmonisch in die Umgebung anzupassen.
    Was ganz spannend ist, dass während der Bauphase unter der Brücke Netze gespannt wurden, die die Bauarbeiter auffingen, falls sie abrutschten. Somit kam wirklich am Ende nur ein Bauarbeiter ums Leben. Die Überlebenden haben den Club"Half way to hell" gegründet, in dem alle Mitglieder geworden sind, die runtergefallen sind und es überlebten.
    Wir sind nach dem Anlegemanöver, begleitet von Walen und Seerobben gleich um 12 Uhr vom Schiff und in den Hop on Hop off Bus gestiegen. Wir hatten uns entschieden unten Platz zu nehmen. Man hat zwar nicht so gut alles gesehen wie oben, aber ich wusste schon, dass es regnen wird, was es dann auch hat. Wäre dann oben sehr nass geworden🤣🤣Die Tour ging zwei Stunden zu allen wichtigen Orten. Eine sehr interessante Stadt, geprägt von vielen Geschichten der Musik- und Filmszene. Vorbei an der Strasse, in der Janis Choplin geboren und aufgewachsen ist und der Steiner Street, der Adresse zu der Mrs. Doubtfire kommen sollte. Wir sind dann auch über die Golden Gate Bridge gefahren und vorbei am Golden Gate Park, einem Park, der 55.000 Hektar gross ist und in dem über 8000 Pflanzen und Bäume leben.
    Zurück mit dem Bus sind wir dann am Pier entlang gelaufen in das Boudin. Eine französische Bäckerei. Unfassbar leckeres Brot, dass in den Schaufenstern zubereitet wurde. Sie lassen es sich aber auch bezahlen. Zwei Sandwich und zwei süsse Teilchen für 50 Dollar🤣 auf dem Weg zurück zum Schiff kamen wir noch an einem Candy Shop vorbei. Da schlägt das Herz eines jeden, der Süsses mag höher. Leider war das Wetter immer noch regnerisch, so dass wir dann wieder an Bord sind.
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  • Tag 39 - Santa Barbara - USA

    18 december 2025, Verenigde Staten ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute sind wir in Santa Barbara bei Sonnenaufgang eingefahren und Tendern war wieder angesagt, dieses Mal mit unseren eigenen Booten. Nach dem Frühstück sind wir runter und konnten gleich problemlos ins Boot. Andreas hat wieder einen Radausflug gemacht mit 40 km und 600 Höhenmeter. Ich bin erst einmal mit einem kostenlosen Bus in die Stadt gefahren. Von dort wollte ich zu der Bus Trolley Startstelle, aber mir wurde eine falsche Adresse angezeigt. Nach einem flotten halbstündigen Marsch durch die Stadt stand ich vor einer Baustelle, aber weit und breit kein Bus😂😂. Naja egal dann habe ich die Stadt auf eigene Faust erkundet. Vorbei an den Gebäuden einer alten Siedlung, durch grüne Gassen, So eine zauberhafte Stadt mit so viel Charme. Was natürlich nicht fehlen durfte war das Historische Museum.
    Spanische Entdecker erreichten die Küste am 4. Dezember 1602, dem Gedenktag der heiligen Barbara. Zu dieser Zeit war es üblich, neu entdeckte Orte nach dem Heiligen des jeweiligen Tages zu benennen. Deshalb erhielt die Region den Namen „Santa Bárbara“.
    Die heilige Barbara gilt als Schutzpatronin gegen Blitz, Feuer und plötzlichen Tod – ein passender Name, da die Entdecker an diesem Tag ein starkes Gewitter erlebten.
    1786 wurde dann die Mission Santa Barbara gegründet. Sie diente der Christianisierung und Kontrolle der indigenen Bevölkerung und wurde zu einem religiösen und wirtschaftlichen Zentrum.
    Zwischen 1821 und 1848 war die Region unter mexikanischer Herrschaft bis sie dann 1948 nach dem mexikanisch-amerikanischen Krieg mit Florida an die USA fiel.
    Mit 15.000 Schritten war heute viel Laufen angesagt. Ich habe dann auf Andreas gewartet und ihr glaubt nicht, was passiert ist. Ich wurde wieder interviewt, von einem regionalen Sender 😇. Um 14 Uhr haben Andreas und ich uns wieder getroffen. Wir sind zusammen noch durch diese wunderbare Stadt geschlendert, ein Besuch in Starbucks durfte natürlich nicht fehlen. Um 16.15 Uhr ging es dann mit dem letzten Tenderboot zurück auf das Schiff. Wir fuhren an einem Steg vorbei auf dem unzählige Robben in der Sonne lagen- einfach so. Noch ein kurzer Abstecher in die Saunaoase und ein kurzes Abendessen haben diesen Traumtag abgerundet.
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  • Tag 38 - Los Angelas - USA Teil 1

    17 december 2025, Verenigde Staten ⋅ 🌫 14 °C

    Heute waren wir in LA. Eigentlich war der Plan ein Besuch der Universal Studios, aber wir haben uns umentschieden, was eine sehr gute Entscheidung war. Zuerst ging es mit dem Uber in Stadt. Wir hatten einen super netten Fahrer aus LA direkt mit dem ich mich blenden unterhalten habe.
    Gegründet wurde LA am 4. September 1781 (meine Tochter Anna wurde auch an einem 4. September geboren🫶). Der ursprünglicher Name war "El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles" und wurde von 44 Siedlern aus der spanischen Kolonialzeit gegründet. Und heute leben hier 4 Mio mit den Aussenbereichen über 10 Millionen. Angekommen am Hollywood Boulevard liefen wir es erst einmal entlang des Walk-off-fame. Komisch mein Name war nicht zu finden🤣Von dort starteten wir in dem Hop- on Hop- off Bus. Den Sunset Boulevard entlang nach Beverly Hills, zum berühmtem Rodeo Drive. Wechsel in eine andere Route und raus nach Santa Monica. Offiziell wurde der Ort am 10. September 1875 gegründet.
    Der Name Santa Monica geht auf die spanische Portolá-Expedition aus dem Jahre 1769 zurück und bezieht sich auf die heilige Monika. Hier wurden zu Beginn sehr viele Filme gedreht, aber das Wetter war oft sehr nebelig, somit haben sich die grossen Filmstudios dann in LA etabliert. Es werden aber heute die Strände oft für Filmaufnahmen eingesetzt. Wie schön war es bitte dort. Und überall der Flair der Filmwelt, der Reichen und Schönen. Hatten wir dann auch an einer Rechnung gemerkt. Ein Latte, ein Cheese-Ham Croisaant und ein Käse Sandwich waren dann mal schlappe 32$. 🤣Aber war sehr lecker . Wir kamen an dem Fifth Helena Drive, Brentwood vorbei dem Haus in dem Marilyn Monroe am 4.8. 1962 verstarb. Ebenso dem Haus in dem der Mord an Nicole Simpson ermordet wurdet - South Bundy Drive, Brentwood. Sehr zum Schmunzeln waren für uns die silber gespritzten Hydranten, denn " hässliche" gelbe gehen für das elitäre Beverly Hill so gar nicht🤣🤣
    Wir bummelten dann noch ein wenig auf dem Hollywood Boulevard und zurück ging es mit dem Uber. Das hat wirklich super geklappt. Tipp wenn man "etwas günstiger" auswählt, dann kommt der Fahrer eben ein paar Minuten später, aber nie länger wie 10 Minuten und es hat pro Fahrt ca 40 Euro ausgemacht.
    Es war ein wirklich sehr schöner Tag wieder mit vielen Eindrücke, die man erst verarbeiten muss.
    Morgen sind wir in Santa Barbara. Es wurden viele Ausflüge abgesagt ( Whale watching und Hubschreiber Rundflüge) wohl wegen schlechtem Wetter. Meine App sagt Sonne 20 Grad. Wir sind gespannt🙏
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  • USS - Midway Museum - Teil 1

    16 december 2025, Verenigde Staten ⋅ ⛅ 17 °C

    Besonders war für mich der Besuch des USS Midway Museum. Der ehemalige Flugzeugträger, der seit 2004 als Museum im Hafen liegt, vermittelt eindrucksvoll die maritime Geschichte der USA. Die USS Midway wurde 1945 in Dienst gestellt und war fast fünf Jahrzehnte im Einsatz – vom Kalten Krieg, Vietnamkrieg bis zum Golfkrieg.

    Ich habe das ganze Schiff erkundet. Es war wirklich beeindruckend zu sehen, wie die Offiziere hier auf engstem Raum Monate gelebt haben. Man konnte alles sehen, die engen Schlafquartiere der Mannschaft bis zu den exklusiven Quartiere der oberen Offiziere, dem Admiral, dem Kapitän. Man konnte die technischen Anlagen und die Kommandobrücke ansehen, ebenso die Wäscherei, das Hospital, die Küchen usw.. Im Hangar aber auch auf dem Flugdeck waren über sechzig Flugzeuge ausgestellt. Sie zeigen deutlich die technische Entwicklung der Marinefliegerei. Der Besuch hat mich schwer beeindruckt.
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  • Tag 37 - San Diego - USA

    16 december 2025, Verenigde Staten ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute morgen sind wir in San Diego angekommen. Geweckt wurden wir um 4.30, dass es einen medizinischen Notfall an Bord gibt, und die Ärzte bitte sofort zu Kabine xxxx kommen sollen. Wir haben noch ein bisschen geschlafen und dann ging es auch schon um 7 Uhr zum Frühstück. Die Sicherheitskontrolle lief dann doch anders als geplant. Die amerikanischen Offiziere wollten nun doch wieder die Fingerabdrücke, so dass sich alles extrem nach hinten verzögert, bis zu drei Stunden. Wir hatten aber Glück, denn wir waren in Gruppe A, da Andreas einen frühen Radausflug gemacht hat. Er ging dann um 8.30 Uhr von Bord, ich kurz nach 9 Uhr. Ein kurzer Weg und schon war ich an der Old Town Trolley Station direkt am Pier. Ich fuhr mit einem offenen Bus durch diese interessante Stadt. Am Morgen waren fast keine Menschen auf den Strassen ausser ein paar Obdachlose. Viel Grün, schöne Häuser, alles sehr sauber und einladend.
    In Old Town State Historic Park bin ich ausgestiegen und habe mir angeschaut, wie die Menschen früher hier gelebt haben. Ein kleiner Mittagssnack bei einem original mexikanischen Restaurant durfte nicht fehlen.
    Die Gegend um San Diego war bereits vor Tausenden von Jahren von indigenen Völkern, insbesondere den Kumeyaay, besiedelt. Der erste Europäer, der diese Region entdeckte, war Juan Rodríguez Cabrillo im Jahr 1542. 
    Die eigentliche europäische Ansiedlung begann aber erst zwei hundert Jahre später 1769, als die Mission San Diego de Alcalá gegründet wurde. Dieser Zeitpunkt gilt als Gründung der Stadt im spanischen Kolonialstil.
    Sie wuchs nur sehr langsam weiter. Von 1821 bis 1848 gehörte das Gebiet zu Mexiko, bevor es mit dem Vertrag von Guadalupe Hidalgo an die USA fiel.
    San Diego entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem Zentrum für Militär, Schifffahrt, Luftfahrtindustrie und Technologie. Die US-Marine spielte dabei eine große Rolle. Was mich dann nach einer kurzen Fahrt zurück zu dem USS Midway Museum brachte, das ich drei Stunden erforschte - Hochinteressant.
    Danach habe ich mich mit Andreas wieder getroffen, der auch gerade von seinem Fahrradausflug zurückkam. Er ist wieder 60 km gefahren mit 400 Höhenmeter. Es ging durch die Strassen, entlang am Pazifik und sie haben eine riesige Robbenfamilie bewundern dürfen - wie süss können denn diese Tiere sein. Ein Besuch im Starbucks und ein Spaziergang rundeten unseren Tag ab. Noch ein kurzes Abendessen im French Kiss und ich bin in unsere Kabine, Andreas in die Sauna.
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  • Tag 36 - Seetag

    15 december 2025, Pazifischer Ozean ⋅ 🌬 18 °C

    Heute ein weiterer Seetag. Das ist aber auch gut, denn wir sind auf dem Weg in die USA und sechs aufregende Tage warten auf uns. Morgen früh startet erst einmal wieder die Sicherheitskontrolle. Da Andreas einen frühen Radausflug gebucht hat, sind wir in der glücklichen Lage mit Buchstaben A, die ersten zu sein, die die Prüfung der amerikanischen Einwanderungsbehörde durchlaufen.😇
    Heute ging es nach dem Frühstück erst einmal nach langer Zeit für mich in die Wellness Oase. So lieb, wie alle gefragt haben und mich schon vermisst haben.
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  • Tag 35 - Seetag

    14 december 2025, Pazifischer Ozean ⋅ 🌙 25 °C

    Heute haben wir wieder einen Seetag und waren auf Weg zur berühmten Cabo-San-Luca Passage. Hierhin hat unser lieber Kapitän, Michael Schmid, einen Abstecher gemacht, damit man das Naturschauspiel vom Nahen sehen konnte. Er ist einfach super, er hat das Schiff einmal um seine eigene Achse gedreht, damit alle von allen Seiten Fotos machen konnten.
    Cabo San Lucas liegt im Süden der Baja California in Mexiko, an .
    Sie ist vorallem bekannt
    für seine Strände, Resorts und das Felsentor „El Arco“ und das Walbeobachten.
    Wir haben dann doch wirklich auch Wale gesehen.
    Andreas hat sich heute ein Zwei-Stunden Spinning Marathon gegeben. Wahnsinn, man bekommt ihn kaum mehr vom Fahhrad🤣. Bei heisser Musik auf dem Sportdeck wurden die Sportbegeisterten von Saskia und Magdalena aus dem Body & Soul Sport angeheizt.
    Für mich ging es dann zu einer Abendshow von Hera Lind. Sie erzählt authentisch ihre Geschichte, als sie sich Ende 1999 mit vier Kindern neu verliebt hat und die Presse sie zerrissen hat und sie fast ruiniert wurde. Auch gab sie uns ihr musikalisches Können zum Besten. In unserer Prime Time Sendung wurden die Smiling Awards vergeben. Eine anerkennende Auszeichnung für Crew Mitglieder überreicht von unserem Kapitän und HR Chef.
    Den Ausklang hatten wir mit einem Weihnachtskonzert und anschliessend einer leckeren Pizza.
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  • Tag 34 Puerto Vallarta - Mexiko

    13 december 2025, Mexico ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute sind wir noch mal in Mexiko, in Puerto Vallarta einer sehr bunten und kulturell vielseitigen Stadt. Sie ist eine der LGBTQ-freundlichsten Städte Mexikos.
    Andreas macht heute eine Survival Tour 🫶
    Zuerst ging es mit dem Schnellboot auf eine andere Insel, dann mit dem Unimog zum Basecamp- vor dort ca. 30 Minuten Aufstieg mit Pferden. Oben angekommen begann das Abenteuer. Mit dem Zipline, Abseilen am Felsen und Wasserrutschen ging es wieder ins Tal. Fotos konnten sie keine machen, aber sie bekommen noch Bilder von einem Fotografen. Komplett nass, aber super happy (O-Ton, einer der schönsten Ausflüge) ging es zurück zum Schiff.
    Heute sind wir schon um 15 Uhr losgefahren, weil wir einen Weg vor uns haben nach San Diego. Wir werden einen Abstecher machen zu der Cabo-San-Lucas-Passage.
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  • Tag 33 - Seetag

    12 december 2025, Pazifischer Ozean ⋅ ☁️ 28 °C

    Die ersten 33 Tage der Reise liegen hinter uns und 100 noch vor uns. Es ist noch lange und dennoch rast die Zeit. Heute haben wir wieder einen Seetag. Ich habe mir eine "gute Woche" ausgesucht um krank zu sein🤣, denn die ganze nächste Woche werden wir jeden Tag die Westküste von Amerika entdecken, von San Diego über Los Angelas, Santa Barbara und als Highlight drei Tage San Fransico, bis es dann nach Hawai geht.
    Ich erhole mich bei warmer Meeresluft und guten Büchern und dazwischen ein bisschen Arbeit.
    Andreas ist den ganzen Tag in der Sauna bei gefühlt mind. sechs Aufgüssen und viel Sonne am Sonnendeck.
    Auch dieses Buch hat mich wieder sehr beeindruckt. Es ist die Geschichte von Adele Bloch-Bauer, die Gustav Klimt Modell saß für das berühmte Gemälde "die Dame in Gold". Sie war jung und verheiratet und er war ihre grosse Liebe. Sehr sinnlich und wunderschön geschrieben.
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  • Tag 32 - Seetag

    11 december 2025, Pazifischer Ozean ⋅ ☀️ 27 °C

    Und wieder ein schöner Seetag. Heute morgen war es wirklich unerwartet extrem windig und wellig. Aber man gewöhnt sich an alles🤷‍♀️. Ich habe heute morgen gearbeitet, aber bin einfach nicht fit. Die kleinste Anstrengung und ich bin völlig ko. Naja wird schon. Andreas ist seit 10 in der Sauna.
    Ich werde mich einfach meiner Lektüre hingeben. Nach "die Muse von Wien, einem wunderschönen Buch, das die Geschichte der jungen Alma Schindler, Ehefrau von Gustav Mahler und ihrer Liebe zu ihm erzählt, bis sie mit Anfang dreissig Witwe wurde, lese ich nun die "Dame in Gold" aus meiner Serie mutiger Frauen zwischen Kunst und Liebe. Dazwischen gab es einen Thriller, aber dazu mehr, wenn ich alle drei Bände gelesen habe😅.
    Wir sind nun auf dem Weg nach der Mexiko auf der Pazifik Seite.
    Von dem Leben auf dem Schiff bekomme ich nichts mit. Ich bin froh meine Balkonkabine zu haben. Da kann ich auf das Meer sehen und bekomme immer gute, frische Luft.
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  • Tag 31 - Puerto Quetzal - Guatemala

    10 december 2025, Guatemala ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute sind wir in Guatemala, wieder einem neuen Land unserer besonderen Reise. Wie die Zeit vergeht, heute vor fünf Wochen sind wir in Hamburg aufgestiegen zu unserem Abenteuer um die Welt. Erst die kleine Norwegen/Dänemark Route bis Hamburg, wo dann die eigentliche Weltreise gestartet ist. Was haben wir in den letzten Wochen alles schon erlebt und was liegt noch alles vor uns. Manchmal kann ich es immer noch gar nicht realisieren.
    Mir ging es leider noch nicht so gut, so dass Andreas alleine eine Panoramafahrt nach La Antigua gemacht hat. Er fand es ok, aber alles sehr alt. Man hat schon einiges gesehen, aber es war eine lange Fahrt dorthin und er kam auch mit einer Stunde Verspätung zurück. Das Schiff konnte auch erst mit einer Stunde Verspätung ablegen, da 10 Busse noch im Verkehrschaos gesteckt sind.
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  • Tag 30 Seetag

    9 december 2025, Pazifischer Ozean ⋅ 🌧 26 °C

    Heute haben wir wieder Seetag. Bei strahlendem Sonnenschein. Leider bin ich immer noch nicht fit, aber ich ruhe mich in meinem Betti aus. Bei offener Balkontüre rauszuschauen, das leichte Plätschern des Meeres zu hören, zwischendrin lesen, wenn es geht . Da muss es ja bald besser werden. 😍Es ist immer schön, wenn ich dann mit meinen Töchtern schreibe oder telefoniere, wie es allen so zu Hause geht. Bei so vielen Kindern und Enkelkindern ist immer was los. Ich vermisse sie alle sehr💕. Ich war erst einmal so lange von allen getrennt, aber das liegt schon viele Jahre zurück.
    Andreas hat seinen Tag heute mit Sauna, Entspannen an Deck und eine Runde Spinnig genossen. Zwischen kümmert er sich liebevoll um mich und versorgt mich mit Essen.
    Wir sind nun auf dem Weg an die Westküste des Pazifik. Viele neue Destinationen, die Aida nun alle zum ersten Mal anfahren wird. Hoffe, dass ich bald wieder fit bin, um all die schönen Orte kennenzulernen.
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  • Tag 29 Puntarenas - Costa Rica

    8 december 2025, Costa Rica ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute sind wir wieder im wunderschönen Costa Rica angekommen. Leider hat es mich ziemlich erwischt, ich musste leider meinen tollen Ausflug zur Starbucks Plantage absagen. Aber Andreas wird für uns die Insel erkunden. Er macht heute eine Power Radtour - 58 km und 750 Höhenmeter - es waren dann 66 km und 775 Höhenmeter🤣Das war eine Challenge. Aber er ist gut ausgerüstet mit viel Wasser, LSF 50, Mückenspray. Bin gespannt, was er berichtet heute Abend.
    Ich war jetzt erst mal Arzt. Habe Gott sei Dank kein Corona und keine Influenza, aber eine Bronchitis. Habe mich nun mit Medikamenten und viel Trinken wieder ins Bett gelegt, da ich trotz 30 Grad friere🥶. Braucht kein Mensch.
    Andreas kam gesund und guten Mutes zurück. Er hatte eine tolle Tour mit vielen besonderen Eindrücken.
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