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Der Kälte entfliehen

Bis zum Frühling dauert es noch so lange, die Tage sind oft grau, das Wetter nasskalt. Und so fahren wir wieder mal dem Frühling entgegen, suchen Sonne, Wärme, erwachende Pflanzenwelt. Wohin es geht? Egal! Read more
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    🇩🇪 Dormettingen, Deutschland

    Zu Hause

    Today in Germany ⋅ 🌧 7 °C

    Wo kommt bloß all das Wasser her? Seit nun fast 48 Stunden stehen und fahren wir jetzt durch Regen bzw. Schnee, auch den Heimathafen erreichen wir so. Warum sollte sich auch ausgerechnet auf den letzten Metern das Grundthema dieser Reise ändern 😳.
    Jetzt bleibt noch das ganze Gerödel wieder aus zu laden, die Wäsche zu waschen und das Fahrzeug für die nächste Tour auf Vordermann zu bringen. Es bleibt zu hoffen dass die Mandelblüte in der Pfalz nicht all zu lange auf sich warten lässt.
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  • Ins Jostäle

    Feb 20–21 in Germany ⋅ 🌧 5 °C

    Auch in Besancon werden wir zugeschüttet, fast bin ich erstaunt wenn mal kein Regen aufs Dach trommelt. Wegen des Hochwasserstands des Doubs verkneifen wir uns die direkte Straße am Fluss entlang. Wo wir ins Tal hinuntersehen oder näher ans Wasser kommen sehen wir auch hier überschwemmte Felder, Weiden unter Wasser und die Staustufen sind wirbelnde, schäumende Wildwasser geworden. Einmal, auf der Autobahn kurz vor der deutschen Grenze sehen wir fast so etwas wie Licht durch die Wolken blitzen, kurz wird es heller, dann setzt der Regen wieder ein. Eine Abwechslung bereitet uns erst der Schwarzwald: Nebel und Schnee.
    Die Tour in den Frühling bescherte uns dieses Mal keine Bräune, ich bin bloß froh dass wir keinen Schimmel angesetzt haben.
    Im Jostalstüble lassen wir den Abend gemütlich ausklingen. Morgen sind wir zu Hause.
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  • Bis Besancon

    Feb 19–20 in France ⋅ 🌧 8 °C

    Regen und Sturm haben uns eingeholt. In der Nacht werden wir wieder mal durchgeschüttelt und zugeschüttet. Am Morgen ist die Sonne hinter seeehr dicken Wolken versteckt, den ganzen Tag über wird es nicht richtig hell. Die Tages Etappe bis Besancon legen wir auf der Landstraße zurück, oft entlang der Saone die das angrenzende Land fast in eine Seenlandschaft verwandelt hat. Zur Nervenstärkung besorgen wir Gummibärchen bei Lidl und eine nette Auswahl an Käsespezialitäten in einer kleinen genossenschaftlich organisierten Käserei am Wegesrand.
    Der Doubs empfängt uns ebenfalls mit Hochwasser, kein Wunder, es hat den ganzen Tag durch geregnet, und auch auf dem Parkplatz unterhalb der Festung gibt es kein trockenes Fleckchen. Einen Spaziergang zur Stadt verkneifen wir uns.
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  • Prisse, Terres Secretes

    Feb 18–19 in France ⋅ ⛅ 15 °C

    Mit etwas Sonnenschein starten wir den Weg weiter nach Norden. Bei Orange erreichen wir die Rhone, der wir auf der Autobahn folgen. Im Osten sieht man die Berge der Seealpen und im Westen die Ardeche. Hinter Valence überqueren wir die Isere, beide Flüssen blieben in ihren Betten, die Saone, die wir hinter Lyon erreichen, war nicht so zurückhaltend. Auf mehreren hundert Metern sind Weiden und Felder überflutet. Wir müssen einen Zwischenstop einlegen um eine Versicherung fürs neue Auto zu suchen damit das Autohaus es nun doch früher als gedacht anmelden kann. Das kostet uns 2 Stunden, das Tagesziel Chalon sur Saone erreichen wir deshalb nicht. Nun müssen wir leider, leider doch in Prisse am Weingut Terres Secretes haltmachen. Den Macon Rouge mögen wir beide gern, eigentlich haben wir ja schon in Chusclan ordentlich zugeschlagen aber wo wir jetzt schon mal da sind .....
    Den Stellplatz nördlich von Lyon können wir auf jeden Fall wärmstens empfehlen 😊
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  • Abschied vom Meer

    Feb 17–18 in France ⋅ ⛅ 18 °C

    Regen und Sturm haben in der Nacht nachgelassen und im Lauf des Vormittags lockern die Wolken weiter auf. Weil die Sonne sich nun auch hin und wieder blicken läßt möchte ich einen letzten Blick auf Strand und Meer werfen. Wir fahren deshalb noch einmal auf den schmalen Landstreifen zwischen Agde und Sete zum Stellplatz Trois Digue. Es ist einer meiner liebsten Strände, weit, feinsandig und mit vielen schönen bunten Muscheln. Leider hat die Sonne dann ihr Licht doch nicht so freigiebig verteilt wie erhofft, die Fahrt entlang der teilweise ganz schön überschwemmten Landzunge und der Spaziergang am Strand sind etwas dunkler geraten als gedacht. Die Tour endet heute in Chusclan, westlich von Orange auf dem örtlichen (kostenlosen) Stellplatz direkt neben einer Winzereigenossenschaft. Den Einkauf mussten wir also nicht weit tragen.Read more

  • Heimwärts

    Feb 16–17 in France ⋅ 🌧 15 °C

    Selbst das Studium immer neuer Wetter Apps und meteorologische Vermutungen ändern nichts an den Tatsachen: Regen und Sturm, kühle Temperaturen und wenige frühlingshafte Augenblicke. Wir fahren zurück. Nach der stürmischen Nacht in Castello d'Empuries fahren wir bis Rivesaltes, übernachten dort - wenn wunderts - in Regen und Sturm auf dem örtlichen Campingplatz, um heute, nachdem wir die Narbonnaise auf der Autobahn passiert haben, die Vorräte bei Carrefour auffüllen konnten nun bis Gruissan kommen. Wir parken auf dem Stellplatz im Hafen und erwarten ausnahmsweise mal Regen und Sturm für die Nacht.Read more

  • ...oder auch bloß Sturm

    Feb 14–15 in Spain ⋅ 🌬 15 °C

    Wir haben heute Wäsche erledigt und einen sturmgeschützten Platz in Castello d'Empuries gesucht. Den Plan haben andere auch gehabt, hinter dem Damm steht man im Windschatten.

  • Cardona - auf Salz gebaut

    Feb 12–13 in Spain ⋅ ☀️ 19 °C

    In Sichtweite der Pyrenäen liegt Cardona, bekannt durch eine gewaltige Festung und ein 100 ha großes Areal von Salzvorkommen. Der Salzstock ist ca. 2000 m stark, er wächst durch den Druck aus dem Erdinnern immer noch, gleichzeitig tragen Wind und Regen die oberen Deckschichten ab. Die Salzvorkommen haben Cardona reich und mächtig gemacht, der Bau der Festung zeugt von seiner Bedeutung ab dem Mittelalter. Von der Jungsteinzeit bis 1990 wurden verschiedene Salze abgebaut und verarbeitet. Seit 2003 kann man einen Schaustollen besuchen um dabei die farbprächtigen Schichten anzuschauen und Informationen zum Abbau zu erhalten. Das Salz kommt hier an vielen Stellen an die Oberfläche, so dass der Berg in der Sonne glitzert. Da Führungen auf spanisch gehalten werden haben wir uns vorab Infos besorgt, es gibt aber auch ein Faltblatt auf Deutsch. Spannend wars auf jeden Fall. Der Ort hat einen kostenlosen Stellplatz den wir heute nutzen. Eine Bevölkerungswarnung gabs grad auch wieder🤔Read more

  • Wetterkapriolen

    Feb 11–12 in Spain ⋅ 🌬 18 °C

    Jetzt haben wir die Wetterberichte jeden Tag angeschaut und darauf hin entschieden wohin es geht. Nur gestern nicht. Auf dem gemeindeeigenen Stellplatz ist es ruhig, wir haben einen gemütlichen Abend und gehen gegen 23:30 Uhr zu Bett. Kurze Zeit später erfasst uns eine Riesenfaust und schüttelt das ganze Womo. Dann geht's los😵‍💫: bis 7:30 Uhr tobt der Sturm über uns, zu unserem Glück kommt er fast genau von hinten, wären wir seitlich erwischt worden wäre es vielleicht noch gefährlicher geworden. Der Lärm und die Befürchtung, losgerissene Gegenstände könnten uns treffen, lassen uns beide nicht zur Ruhe kommen. Der Morgen trifft uns übernächtigt an, wir frühstücken lange, nutzen Frischwasser vor Ort um zu duschen und fahren am Nachmittag -leider umsonst- zwei Kellereien an, sie öffnen erst gegen Abend. Uns fehlt heute der Wille weiter zu suchen, damit bleiben uns die Geheimnisse von Cava und Penedes Weinen verschlossen. So fahren wir durchs Hügelland und auf kleinen Nebenstraßen, durch Dörfer mit engen Gassen bis Manresa. Hier erreicht uns die Bevölkerungswarnung der Regionalbehörden mit Warnungen vor Sturm und Regen. Im Windschatten der Sporthalle sollten wir dem Wind nicht so ausgesetzt sein, die Regenmenge soll sich in Grenzen halten. Morgen geht es Richtung Pyrenäen, es scheint uns nach Hause zu ziehen.Read more

  • Ins Penedes

    Feb 10–11 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Da nun leider doch keine Karten für Sagrada Famiglia zu bekommen sind verlassen wir die Küste und fahren hoch in die Muntanyas d'Ordal und, nach überqueren der "Passhöhe" in 487 m, hinein ins Weinanbaugebiet der Penedes. Das kleine Sant Sardurni d'Anoia bezeichnet sich als Hauptstadt der Cavaherstellung. Ich muss gestehen weder vom Ort noch dem Weinbaugebiet je etwas gehört zu haben 😳. Wir werden sehen ob wir was zu trinken finden. Rund um Vilafranca de Penedes gibt es etliche kostenlose Stellplätze, einen davon haben wir belegt.Read more

  • Bis Cabrera de Mar

    Feb 9–10 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

    Beim aufwachen sehe ich blitzblauen Himmel, kein Wind weht mehr, in den Lagunenbecken neben uns ist das Wasser glatt, nur draussen, wo der Fluss ins Meer mündet spritzt weiße Gischt. Vor dem Womo empfängt mich empfindliche Kühle, trotzdem sitzen in einiger Entfernung andere Camper vor ihrem Fahrzeug und genießen die frühe Sonne.
    Nach dem Frühstück geht es weiter Richtung Süden, heute bis Cabrera de Mar auf den Stellplatz Area Camper Barcelona Beach. Achim will eine Fahrpause einlegen und übermorgen wollen wir uns ins Abenteuer stürzen, mit den Öffis nach Barcelona zu fahren und uns die Sagrada Famiglia anzuschauen, vorausgesetzt wir bekommen noch Karten. Mal sehen ob es klappt.
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  • Sant Pere Pescador

    Feb 8–9 in Spain ⋅ ⛅ 17 °C

    Aus ob der Nationalpark Narbonnaise nicht schon mehr als genug Wasser abbekommen hätte regnet es fast die ganze Nacht. Der Canal de la Robinie neben uns ist voll bis zum Rand. Die D32, die durch das Labyrinth des Feuchtgebietes führt, muss dem sumpfigen Gelände mal mühsam abgerungen worden sein. Wir verlassen die Gegend immer noch im Regen und fahren mitten durch Perpignan (😵‍💫) und dann auf die Autobahn auf. Der Schnee auf den Bergen der Pyrenäen glitzert aber bald im Sonnenlicht und auf der Passhöhe meldet das Thermometer 17 Grad. Der Stellplatz in Sant Pere Pescator wird um 15 Uhr erreicht. Ein Spaziergang zum Strand handelt mir kalte Ohren ein, es bläst ein böiger, kalter Wind von Osten, vielleicht treibt er ja die Tiefdruckfront über Spaniens Westen auseinander.Read more

  • Die Schätze der Ardeche

    February 7 in France ⋅ 🌫 8 °C

    Gleich vor dem Stellplatz führt ein steiler Weg hinunter zum Fluss. Es ist noch neblig und eine Vielzahl von Vögeln lässt die unterschiedlichsten Melodien hören. Zuerst geht man durch Auwald, dann durch einen Streifen von niederen Büschen, durch einen Streifen feinen hellen Sandes und endlich kommt man zum breiten Kiesbedeckten Flussufer. Ich würde am liebsten zwischen den von fingernagel- bis brockengroßen Steinen sitzen und die vielen Farben, Schattierungen, Zusammensetzungen anschauen und einsammeln. Ich kann mich aber beherrschen und spaziere eine Weile auf dem Sentier des Gorges, dem Flusswanderweg entlang. Das Wasser fließt manchmal ruhig und an anderen Stellen springt und wirbelt es über große Steine. Über mir bellt und jault ein Hund, immer wieder gibt er Laut und die Felswände werfen ein Echo zurück, es ist als ob er mit sich selbst spricht. Ganz langsam wird es etwas heller und man kann blauen Himmel durch den Dunst erkennen. Jetzt gibt's Frühstück.Read more

  • D290 Route des Gorges d'Ardeche

    Feb 7–8 in France ⋅ ⛅ 17 °C

    Eine Fahrt durch Steineichenwald, entlang von bizarren Felsen, gefühlt alle 2 km ein liebevoll und aufwendig hergestellter Aussichtspunkt mit immer neuen tollen Sichten auf Fluss, Schlucht und Kalksteinwände. Zwischendurch trifft man auf die wilden Ziegenherden, Nachkommen von sich selbst überlassenen Haustieren, und wer will kann entweder die Grotte St. Marcel oder Grotte Madelaine besuchen. Und das alles auf den knapp 40 km zwischen Vallon Pont d'Arc und Pont St. Esprit.
    Heute aufgenommen in meine Liste schönster Straßen. Auf dem Weg in den Süden finden wir blühende Mandelbäume und Mimosen und blauen Himmel bei 17 Grad. Übernachten werden wir in den Narbonnaise, dem Feuchtgebiet bei Narbonne, da der angepeilte Stellplatz im Hafen von Gruissan leider geschlossen hat. Das wäre ein toller Übernachtungsplatz mit Blick aufs Wasser gewesen 🤷‍♀️.
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  • Pont d'Arc

    Feb 6–7 in France ⋅ ⛅ 17 °C

    Um 15 Uhr verlassen wir die Anlage von Chauvet2, fahren wieder hinunter nach Vallon Pont d'Arc und folgen dann der D290, die hier als Route des Gorges meist oberhalb der Ardeche entlangführt und wunderbare Ausblicke auf Fluss und aufragende Felswände bietet. Am Pont d'Arc, dem natürlichen Felsbogen über die Ardeche machen wir Halt für einen Spaziergang zum Fluss hinunter und genießen dabei den Ausblick auf das beeindruckende Felsportal. Bei Sonnenschein und Sommertemperaturen muss das ein zauberhafter Ort sein. Aber auch heute mit sinkender Sonne und noch zurückhaltender Vegetation fühlt man die Kraft des Ortes. Einige hundert Meter weiter parken wir auf einem Stellplatz ein, abseits der Straße und in Hörweite des Flusses.Read more

  • Chauvet2

    February 6 in France ⋅ 🌫 17 °C

    1994 entdeckten Höhlenforscher eine Grotte. Gleich hinter dem Einstieg fanden sie erste Hinweise auf prähistorische Höhlenmalereien, wie sich später herausstellte sind sie zwischen 28.000 und 36.000 Jahre alt. Schon bald entstand die Idee, wie in Lascaux eine Nachbildung der Höhle mit den Malereien zu bauen, um möglichst vielen Menschen eine Ansicht zu ermöglichen ohne die empfindlichen Originale zu gefährden. 2014 wurde mit dem Bau begonnen und im gleichen Jahr wurde die Höhle ins UNESCO Welterbe aufgenommen.
    Die Besichtigung erfolgt in Gruppen, die Erklärungen auf französisch erfordern fortgeschrittene Sprachkenntnisse. Die Audioguides in verschiedenen Sprachen sind wesentlich kürzer gehalten als die Ausführungen der Guides, da bleibt einiges unerwähnt und es ist sicher sinnvoll, sich vorab mal zu informieren. In der Höhle selbst darf nicht fotografiert werden. Auf Arte gibt es eine interessante Dokumentation über den Bau der Anlage und über die Malereien findet man viele gute Beschreibungen und Deutungen. Der Rundgang dauert ca. 1 Stunde, ist auch ohne weitere Erklärungen eindrücklich und bewegend. Man kann tatsächlich vergessen dass man Nachbildungen betrachtet und ich hatte das Gefühl, weit in die Vergangenheit sehen zu können. Die Zeichnungen und Ritzungen sind zum größten Teil von beeindruckender künstlerischer Qualität und zeugen von einer exakten Kenntnis von Körperbau und Verhalten der dargestellten Tiere.
    Nicht unerwähnt soll das wirklich schöne Aussengelände mit Museum, Filmvorstellungen, Restaurant und natürlich Shop bleiben. Bei unserer Ankunft war alles in mystischen Nebel gehüllt, als wir die Grotte verlassen haben empfing uns die Sonne.
    Für Wohnmobilisten wichtig zu wissen: auf dem Gelände darf man nicht übernachten, wir fuhren dafür hinunter nach Vallon Pont d'Arc.
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  • An der Rhone entlang

    Feb 5–6 in France ⋅ 🌨 12 °C

    Der Morgen begrüßt uns freundlich aber mit starkem Wind. Beim Bäcker erstehe ich noch fluffiges Baguette und Rosinenschnecken und schon sind wir wieder auf der Straße hinunter nach Vienne. Da die Sonne scheint und die Autobahn voll ist wechseln wir auf die D86 die uns die meiste Zeit auf dem rechten Rhoneufer nach Süden bringt. Wir durchqueren kleine Ortschaften, sehen viele Chateaus und Burgen, schauen uns ein Stauwerk mit Schleuse an und biegen dann südlich von Valence nach Westen ab und steigen auf in die Berge der Ardeche. Immer höher geht es hinauf Richtung Privas. Die Wolken, die im Lauf des Tages immer dicker geworden sind legen sich nun erschöpft auf die Bergspitzen. Durch den grauen Dunst schimmern dunkelgrüne Nadelbäume, schwarzbraune kahle Stämme von Eichen und Buchen, orangerote Blätter vom Vorjahr und gelbes verdorrtes Gras. Bergab Richtung Aubenas fängt es an zu regnen und bei der Ankunft in Vallon Pont d'Arc gießt es in Strömen. Die Wetteraussichten sind deprimierend. Morgen besuchen wir den Nachbau der Höhle von Chauvet.Read more

  • Auf der Suche nach dem Käse

    Feb 4–5 in France ⋅ ⛅ 15 °C

    Das französische Jura hat außer seiner sanften, gewellten Landschaft viele Spezialitäten zu bieten. In einer nahe gelegenen Käserei wollen wir Comte kaufen und das Sortiment bestaunen. Leider hat das Navi heute seinen wunderlichen Tag. Obwohl ich die korrekte Adresse der Fromagerie eingebe werden wir auf eine abenteuerliche Reise entlang des Doubs geführt. Die "Straßen" gingen zu Hause als ordentliche Radwege durch, hier benutzt man die Streifen abwechselnd, wer über eine bestimmte Strecke kein entgegenkommendes Fahrzeug bemerkt fährt mutig los. Der Gegenverkehr wartet an den wenigen Ausweichstellen ergeben auf freie Fahrt. Wir erregen mit unserem großen Fahrzeug etliche erstaunte Blicke. Der absolute Clou: am "Ziel" angekommen findet sich nichts! Kein Gebäude, schon gar keine Käserei, nur Gegend🙄.
    Na ja, wir habens später trotzdem gefunden, ein ordentliches Stück Comte, einen speziellen Streichkäse, ein fabelhaftes Baguette und eine Salami eingekauft und uns dann ein frugales Frühstück/Mittagessen bereitet das bis in den Abend hinein angehalten hat 😋. Gegen 13 Uhr ist auch wirklich blauer Himmel zu sehen und die Sonne wärmt angenehm. Bei Lyon haben wir Blick auf die schneebedeckten, grenzbildenden Alpengipfel um den Montblanc. Die Fahrt durch das Jura führt uns heute bis Vienne wo wir in einem Teilort (Massiol) die Nacht im Industriegebiet verbringen (in Sichtweite der Bäckerei mit bekanntermaßen saugutem Baguette) und morgen an der Rhone entlang weiter Richtung Süden wollen.
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  • Der Doubs bei Beure

    Feb 3–4 in France ⋅ 🌫 9 °C

    Nur gut dass es keine Pläne gab, die müssten wir jetzt verwerfen. Im Mittelmeerraum ist für die nächsten 14 Tage Starkregen verbunden mit Sturm vorhergesagt. Die befürchteten 500 l im Extremfall möchten wir lieber nicht live miterleben. Wir haben also 2 Wochen Zeit, ganz gemütlich durch Frankreich zu gondeln und uns hier nette Plätzchen und Sehenswürdigkeiten anzusehen. Ein solches Plätzchen findet sich bei Beure, südwestlichen von Besancon, am Doubs. Wir nutzen die 45 Minuten ohne Regen um ein Stückchen am Fluss entlang zu flanieren, Enten und Reiher zu beobachten und eine sehr in die Jahre gekommene Schleuse für Kajaks und andere kleine Freizeitboote zu finden. In der Nähe gibt es einen Käseladen mit regionale Sorten, den werden wir morgen mal besuchen😋Read more

  • Bäh

    Feb 2–3 in Germany ⋅ 🌨 0 °C

    Regen, Graupelschauer, Schnee und Kälte 😵‍💫 auf dem Weg durch den Schwarzwald bis Freiburg. In der Keideltherme genießen wir das warme Wasser und übernachten im Industriegebiet von Tiengen. Morgen geht's über die Grenze nach Frankreich.Read more

    Trip start
    February 2, 2026