Janine Heß

Joined June 2017Living in: Dresden, Deutschland
  • Day20

    Saigon / Ho Chi Minh City 2 + 3

    November 16 in Vietnam

    Unseren vorletzten Tag starteten wir mit einem guten Frühstück, das erste Mal mit Buffet, und dem Check In in unser eigentlich gebuchtes Hotel. Das Zimmer ist ganz schick, der Pool auf dem Dach sieht erstmal super aus 😍 aber erstmal wollten wir uns noch etwas in der Stadt umschauen. Der eigentliche Plan mit dek Rad zu fahren wurde aus Mangel an Ausleihstationen und aus Sicherheitsgründen wieder verworfen. Es gibt viele große Straßen, voll mit Autos und Rollern, und das war mir dann trotz Fußschmerz zu unsicher. Also zu Fuß weiter und in der Innenstadt rumgeschlendert, zu ein paar Sehenswürdigkeit, wie dem Wiedervereinigungspalast, der rosanen Kirche Tân Định und dem Flussufer. Immer mal wieder Stopps mit Kaffee, Saft oder Snacks im Park gemacht, da ich echt Probleme hatte mit meinen bereits durchgelatschten FlipFlops. Im Hotel wollten wir uns am späteren Nachmittag von dem anstrengenden Walk erholen. Immerhin waren es dabei auch gute 34°. Da schien der Pool optimale Erholung zu bieten, aber dafür dass er nicht besonders groß war, waren um die Zeit einige Leute, die ziemlich laut waren dort. Das war mir dann doch zu voll und so zogen wir etwas enttäuscht wieder ab. Wir haben uns aber nochmal aufgerappelt und sind los zum Markt, der noch ein paar Shoppingmöglichkeiten bieten sollte und bei dem es wieder leckeres StreetFood für uns gab. Auch zur Partymeile der Stadt wollten wir nochmal schauen. Die "Backpackerstraße" hatten wir zwar tagsüber schon mal mitgenommen, da war aber gar nichts los. Abends blinkte es uns von jeder Seite bunt entgegen, es war höllisch laut mit (für uns) grauenvoller Musik und sehr vielen trinkwütigen Menschen. In einer Kneipe ohne Musik haben wir uns das Spektakel noch bei einem Bier aus der 3.Etage angeschaut 😂.

    Freitag, Abreisetag.
    Um den Pool nochmal zu nutzen klingelte der Wecker halb 7. Wir waren tatsächlich die einzigen, nur die nächste kleine Enttäuschung war, dass er an der tiefsten Stelle nur bis zum Bauchnabel ging. Also ein paar Züge schwimmen war auch nicht drin. Nur für einen Moment den Ausblick genießen. Immerhin. Nach Frühstück und Check Out hatten wir uns heute noch das Kriegsmuseum vorgenommen. Schwere Kost zum letzten Tag, aber wirklich interessant. Die Fotografien von den Opfern oder Missbildungrn aufgrund der chemischen Angriffe waren schon krass. Doer verbrachten wir bis zum Mittag.
    Danach verbrachten wir die letzten Stunden nochmal im Markr, wo Stand an Stand gequetscht uns wieder jeder alles aufquatschen wollte 😅 Ein paar Dinge wurden noch geshoppt und dann ging es im strömenden Regen im Taxi zum Flughafen. Mit ein wenig Verspätung geht es jetzt erstmal wieder los nach Doha! 🛫
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  • Day18

    Saigon / Ho Chi Minh City ️

    November 14 in Vietnam

    Heute ging es schon zu unserer letzten Station: Saigon! Wir wurden gegen 9 Uhr vom Hotel abgeholt und zum "Futa"-Busbahnhof der Busse gebracht, mit denen es dann weiter ging. Es waren "Sleeper"-Busse, also auch zum Liegen mit zwei Plätzen übereinander. Hatten schon viele Berichte davon gehört und Bilder gesehen und es war quasi auch genau so wie erwartet. Silvio ist natürlich viel zu groß dafür. Während ich mit meinen Füßen gerade in dem Fußraum anstieß, der quasi wiederum unter der Liege des Vordermanns ist, sah es bei Silvio nicht allzu bequem aus. Es waren ca. 4h Fahrzeit angesetzt, die mussten ausgehalten werden. Die Fahrt war kalt, super holprig und der Fahrer ist tatsächlich gefahren wie ein Henker mit wildem Hupen und Überholmanövern. Dösen geschweige denn schlafen waren also eher schwierig. Allerdings kamen wir schon nach knapp 3h an, also hatte es auch etwas gutes. Die Taxifahrer rissen sich direkt beim aussteigen schon um einen, die wimmelten wie aber an und nahmen einen der zur Busfirma gehörte. Für unsere letzten zwei Nächte wollte ich noch mal ein wenig etwas luxuriöseres und so hatten wir ein Hotel mit Dachpool gebucht 😍 der Empfangsbereich sah auch direkt sehr schick aus. Nur schade, dass uns der Manager mit vielen Entschuldigen mitteilte, dass es wohl ein Problem gibt und wir diese Nacht nicht dort verbringen können. Er hatte uns aber ein anderes hotel um die Ecke gebucht, und da wir schlecht eine Wahl hatten nahmen wir das natürlich an. Auch das ist ganz schick, hat aber nicht die besten Bewertungen gerade was das Frühstück angeht, aber wir lassen uns überraschen. Morgen wird unser Gepäck wieder vom anderen Hotel abgeholt und eingecheckt.

    Es war nun mittlerweile Nachmittag, wir hatten Hunger und wollten etwas von der Stadt sehen. Auch hier wird wieder viel gebaut. Es gibt aber auch ein paar grüne Parks, die Straßen sind aber wieder genauso chaotisch und laut wie eh und je. Wenn man nachmittags an einer Schule vorbei kommt ist es ganz verrückt, es stehen super viele Eltern mit dem Roller draußen und warten auf ihre Kinder, und alle rennen oder fahren kreuz und quer.
    Wir hatten heute keine großen Ziele, wir kamen aber schon an einem beliebten Markt/Nachtmarkt vorbei, an der 'Notre Dame' Kathedrale und am großen Hauptpostamt. Als Mittagssnack gab es wieder ein tolles Banh Mi Baguette an einem kleinen Stand am Straßenrand, von denen es wirklich einige gibt, und zum Abendessen hatten wir super Lust auf Sushi. Wir fanden ein tolles Restaurant und haben es uns da sehr gut gehen lassen 👌
    Zurück im Hotel sind wir nochmal in den Pool gehüpft. Hier ihr es also auch einen, allerdings nicht auf dem Dach, also kein vollwertiger Ersatz 😬
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  • Day17

    Cần Thơ 2

    November 13 in Vietnam

    Unser Tag begann heute sehr früh, der Wecker klingelte 3:40 Uhr. Wir haben eine Bootstour gebucht, die uns zu den für hier typischen schwimmenden Märkten bringen sollte. Man braucht ein wenig dort hin und am frühen Morgen ist am meisten Betrieb, also wurden wir ca. halb 5 Uhr vom Hotel abgeholt und zum Boot gebracht. Wir machten uns in der Dunkelheit mit einem weiteren deutschen Pärchen, unserer freundlichen und meist verständlich englisch sprechenden Reisebegleiterin Nhu sowie dem Bootsmann auf den Weg. Auch um die Uhrzeit waren noch angenehme 25°. Die Fahrt beim langsam heller werdenden Tagesanbruch war an sich sehr entspannend, der Motor unseres kleinen Boots und der umliegenden war aber ganz schön laut. Erste Station war der kleinere der beiden 'flowting markets'. Auf kleinen Booten bieten dort die Verkäuferinnen allerlei Früchte und Gemüse an. Wir hielten direkt mit unserem Boot daneben und Nhu kaufte etwas Obst ein. Das gab es gleich an einer Anlegestelle nach dem eigentlichen Frühstück (Nudelsuppe mit Rind), was beides super schmeckte.
    Vom großen Fluss Boden wir dann in kleine Flussarme ab und schipperten durch die Kanäle zwischen kleineren "Villages". Überall wuchsen Obstbäume und Kokospalmen, einfach herrlich anzusehen!
    Nächste Station war eine Kakao-Farm, was echt interessant war. Dort werden die Früchte noch traditionell geerntet, die Bohnen getrocknet, gemahlen und dann je nachdem zu Pulver, Kakaobutter etc. Wir kosteten Kakao Nibs, 100%ige Schoki und sogar Kakao-Wein 👌
    Danach besuchen wir auch noch eine kleine Reisnudelfabrik. Auch hier erklärten sie uns grob, wie der Reis zu Nudeln verarbeitet wird und wir durften alle mal ein großes Reispapier "zum trocken ausrollen". Mini Highlight waren die frisch geschlüpften Hundewelpen einer Verkäuferin am Ausgang, wobei das andere Mädel und ich dahinschmolzen😊 auf dem Boot gab es dann einen weiteren Snack für uns - Reisnudelpizza, auch nett! Der größere der beiden schwimmenden Märkte ist vermutlich eher für den Großabnehmer gedacht. Hier kaufen z. B. auch wieder kleinere Verkäufer, die dann durch die Kanäle zu den Dörfern fahren. Da wir so früh gestartet sind, waren wir gegen Mittag schon zurück.
    Mit der Tour waren wir auf jeden Fall super zufrieden, es war entspannt, informativ, konnten auch so ein paar Fragen an Nhu los werden und bekamen Essen, was will man mehr 😁

    Etwas geschafft legten wir aber erstmal ein Nickerchen ein, es sollte eh regnen. Wir buchten den Bus für morgen und chillten etwas. Auch das Abendprogramm blieb entspannt. Mit dem Rad in die Stadt, ein wenig schlendern durch die Märkte, auf ein Bier in der Kneipe und zum Essen suchten wir einen nahe gelegenen Nachtmarkt auf. Super Wahl dieses Mal! Es leuchtete überall, es gab sehr viele Stände, kaum Touristen und somit nichts auf Englisch. Die erste Wahl war angelockt von einem englisch sprechenden Gast. Es gab eine kleine Pfanne mit Fleisch und kokos mit Reis in Brotform. Abgesehen von der unbemerkten Chili in meinem Mund sehr lecker. Aber noch nicht genug, also zweiter Halt ein Stand mit vielen Spießen, die an sich aussucht und dann gebraten werden. Das Seafood ließen wir links liegen und bestellten vom appetitlich aussehendem quer Beet etwas. Das meiste war Huhn oder Fisch in Panade, Wurst im Schlafrock, Ei etc. Waren sehr zufrieden und satt! Und mit Getränken für nicht mal 7€ wieder schön günstig.

    Der Tag hat den gestrigen auf jeden Fall wieder wett gemacht und wir freuen uns auf unsere nächste, aber leider auch letzte Station: Ho-Chi-Minh-City! 🌆
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  • Day16

    ✈️Flug nach Cần Thơ

    November 12 in Vietnam

    Am Montag ging es also mit dem Taxi nach Da Nang Airport, von da aus flogen wir nach Cần Thơ. Diese haben wir uns z. B. wegen der guten Anbindung, den guten Startmöglichkeiten ins Mekong Delta ausgesucht. Sie ist aber auch wieder sehr groß, mit mehr als 1 Millionen Einwohnern.
    Auf dem Flughafen in Da Nang konnten sie mal wieder das ß nicht richtig deuten in meinem Pass und ich musste noch ein paar Leute fragen, die mich dann durch ließen. Der Flug an sich war erst nicht besonders anders, doch kamen wir 5 Minuten durch ein paar dichte Wolken, es wurde ziemlich ruckelig, wo mir doch ganz schön das Herz in die Hose gerutscht ist. Hab mich am lachenden Silvio festgeklammert und dann war es auch schon wieder vorbei. Am Flugzeug angekommen wieder ins nächste Taxi und die Hoteladresse gezeigt, nach 10 Minuten hat der Gute in einer Nebenstraße gehalten und mit Maps gesucht, und sagte sogar durch den Google Translator das Hotel sei geschlossen. Ein Anruf, 5 Minuten Google und 1 Minute Weiterfahrt später finden wir uns auf einer Art Parkplatz, aber mit dem Schriftzug des Hotels neben einem Glaseingang wieder. Laut Adresse wäre es zwar um die Ecke, aber von den Bilder her stimmte es. Ein älterer Vietnamese nahm uns "in Empfang", ohne Frage nach unseren Namen, Pässen etc, und zeigte uns das Zimmer. An sich nichts zu meckern, außer der Ausblick - 10 cm nach dem Fenster kommt eine Ziegelwand 😂 Nun gut. Es stellte sich auch heraus, dass der Mann nur ersatzweise da war, die weiteren Mitarbeiter sind doch sehr freundlich und sprechen englisch.

    Wie immer machen wir uns zunächst zu Fuß auf den Weg die Stadt zu erkunden. Gegen Nachmittag war aber auch an den vermeintlichen Hotspots kaum einer anzutreffen, wie wir lernten erwacht die Stadt erst gegen Abend zum Leben. Es ist auch deutlich wärmer und drückender hier unten. Wir suchten uns ein paar wenige "Sehenswürdigkeiten" heraus, doch wir merkten dass die Stadt und nicht allzu viel zu bieten hat. Mit Maps zu einem Park und einem See führen lassen, um den lauten Straßen zu entgehen, aber es sah einfach trostlos aus. Dreck, Matsch, Müll. Zudem kam, dass ich noch nicht so gut zu Fuß war und sie mir nach ner Stunde gelatsche weh taten.
    Wir haben aber unterwegs unsere Bootstour für den nächsten Tag gebucht, und so machen wir uns erst wieder zum Hotel und abends wieder los zur Nahrungssuche. Auch hier hatten wir heute kein Glück. Der erste Versuch gab nur ein warmes Bier her, beim Anblick der Art und Weise der Bedienungen, Sauberkeit und der Karte verging uns der Appetit. Wir folgten als nächstes also einer Empfehlung unseres Hotels und kamen in einem großen Restaurant eines Hotelresorts an. Wir hatten langsam wirklich Hunger, also wollten wir die Karte studieren. Der Kellner wich uns dabei nicht von der Seite, war aber leider auch nicht für englische Erklärungen zu gebrauchen. Wir hangelten uns durch Frosch, Ziege und Co. zum Reis durch, bestellten einfach irgendwas schlichtes und Frühlingsrollen. Letztere waren super, der Rest war einfach eher trockener Reis mit Ei und vermutlich eher als Beilage für ganze Familienessen gedacht. Hauptsache wir waren satt.
    Alles in allem war es also eher nicht über den Top 10 unserer Reisetage 😬 Der nächste Tag versprach aber Besserung!
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  • Day15

    Hội An 4

    November 11 in Vietnam

    Sonntag, Tag 4 in Hội An. Eigentlich wollten wir nur 3 Nächte hier verbringen, aber da wir gesehen haben, dass es statt dem geplanten Flug nach Ho Chi Minh City und dann Bus nach Can Tho auch gleich einen Direktflug gibt, allerdings erst Montag, haben wir hier noch für eine Nacht verlängert.

    Da es heute nicht regnen sollte und wir sonst keine größeren Ausflüge mehr vor hatten, wollten wir endlich mal einen Strandtag einlegen und starteten mit den Rädern in die Richtung. Ich hatte mich schon drauf gefreut, da wir ja noch nicht viel am Wasser waren. Leider hab ich mir da aber gut einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auf der Suche nach dem perfekten Foto mit leuchtend grünen Reisfeldern und Wasserbüffeln, an denen wir vorbei fuhren, hielt ich am Wegesrand an. Der Weg war nur sehr schmal und da aber oft Roller vorbei düsten machte ich natürlich Platz und wollte auf dem Gras "parken". Das war aber gar nicht so stabil wie es erst aussah und ich machte einen filmreifen Abgang in den Graben neben mir. Mit Rad. Übern Beton in den Matsch. Aua! Ohne Silvio wäre ich vermutlich nicht mal mehr wieder raus gekommen. Jetzt habe ich einige schöne Schürfwunden und einen blutigen schmerzenden kleinen Zeh. So ein Mist aber auch! 😓
    Wir sind also wieder zurück geradelt, haben mich sauber gemacht und verarztet. Strand war also für mich auch nicht mehr die schönste Option und so sind wir wieder in die Stadt, dort hab ich mir auf den Schock erstmal neue FlipFlops gekauft (Schuhe drücken ganz schön schmerzhaft jetzt, hoffe sehr, dass sich das ganz fix legt), sowie neue Shorts und ein Kleidchen. Und Fast Food hab es auch wieder.

    Das war es für heute, leider nicht der schönste Abschied, aber hätte bekanntlich auch noch schlimmer kommen können! Morgen geht es ab nach Da Nang zum Flieger nach Can Tho im Mekong Delta 🙃
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  • Day14

    Hội An 3

    November 10 in Vietnam

    Heute, Samstag, schnappten wir uns wieder beide je ein Motorbike. Ausflugsziel war das ca. 1-1,5h entfernte My Son, eine Tempelstadt der Cham-Kultur. Die Tempel dort sollen ab dem 4. bis zum 14. Jahrhundert erbaut worden sein. Sie sind lange in Vergessenheit geraten und erst um 1900 von französischen Archäologen wiederentdeckt worden. Auch vor dieser Sehenswürdigkeit hat der Vietnamkrieg nicht Halt gemacht, so wurde auch hier wieder viel zerstört. Restaurationen werden anscheinend immer noch durchgeführt, doch gestalten diese sich schwierig, da (Wikipedia:) "die fugenlose Bauweise der Cham bisher nicht reproduzierbar ist und der Einsatz von Mörtel zu unschönem Moosbewuchs führt."
    Beeindruckend waren die Ruinen allemal! Es hatte etwas mystisches.

    Auch das Roller fahren hat heute wieder Spaß gemacht. Wir sind zwar bei der Hinfahrt wieder in einen kleinen Regenschauer geraten, aber wir konnten uns kurz unterstellen und uns wieder schicke Capes besorgen. Die Wege führten uns vorbei an Reisfeldern, Volleyball spielenden Kindergruppen, durch kleinere Dörfer und über etwas unbehagliche, aber dennoch stabile, Brücken.

    Den Abend lassen wir wieder beim Bummeln ausklingen. Da es statt Mittag eine Pho-Suppe nachmittags gab, haben wir uns zum Abend gerade ein paar Leckereien auf dem Nachtmarkt bei verschiedenen Ständen geholt. So z. B. so etwas wie "Reispapier-Pizza", Wurst in Ei-Panade, Schaschlik, für Silvio gab es Oktopus, was ihm ganz gut schmeckte, und für mich dann doch lieber noch einen Bananen-Crepe 😊
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  • Day13

    Hội An 2

    November 9 in Vietnam

    Am Freitag hat uns das Wetter zunächst leider etwas im Stich gelassen. Es schüttete gleich morgens ziemlich, so dass wir uns nach dem Frühstück noch ein bisschen Zeit gelassen haben, um in die Stadt zu gehen. Dort gibt es mehrere alte Häuser, kleinere Tempel, alte Versammlingshallen und Museen. Mit einem Sammelticket kann man am Tag 5 Sehenswürdigkeiten besichtigen, wir haben uns quasi von jedem etwas ausgesucht. Es war alles ganz nett anzuschauen, Highlights gab es aber eher weniger und es war teilweise echt viel los. Da wir die Fahrräder wieder dabei hatten, machten wir uns nochmal auf, die ca. 25 min zum Strand zu radeln. Die Abschnitte die wir sahen, haben uns leider nicht wirklich vom Hocker gehauen. Ob es am Müll lag, dem eher unpassenden Wetter oder ob wir nur nicht an der schönsten Ecke waren, wer weiß. Wir wollen es bei besserem Wetter noch einmal probieren, wenn die Zeit reicht. Also fuhren wir zurück, stellten die Räder ab und schmissen uns wieder ins abendliche Getümmel durch die Gassen zum bummeln, Cocktails trinken und essen suchen. Fündig wurden wir bei letzterem an einem einfachen Food Court, wo mehrere Stände mit je einem längeren Tisch mit Bänken standen. Wir nahmen bei "Mr. Son" Platz und wurden nicht enttäuscht. Es gab für uns fast standardmäßig frische Sommerrollen, dazu wieder besagte Spezialitäten der Stadt und eins der günstigen Fassbiere.Read more

  • Day12

    Hội An 1

    November 8 in Vietnam

    Am Donnerstag sind wir gleich nach dem Frühstück in Da Nang mit dem Taxi nach Hoi An aufgebrochen. Für die ca. 40 minütige Fahrt haben wir 10€ bezahlt, was es uns definitiv wert war, nicht erst noch zum Busbahnhof zu gondeln und auch in Hoi An nach dem Hotel zu suchen. Unser Hotel bzw. Homestay in Hoi An ist schön und unser junger Gastgeber ist sehr hilfsbereit und nett. Fahrräder konnten wir uns kostenlos von dort leihen und so erkundeten wir erstmal gemütlich die Altstadt und das Flussufer. Ich habe schon sehr viele positive Berichte gehört. Und die Stadt ist wirklich süß, überall hängen die Lampions, die man bereits von den Fotos kennt. Und überall sind Läden, die mit Souvenirs und Kleidern locken. "Locken" wollen dabei aber auch die Verkäuferinnen, da man nirgends schauen kann, ohne nicht mit "wanna buy something?", "best prices, good quality, happy hour!" bombardiert zu werden. Ein paar Klamotten wanderten aber so auch schon in unseren Besitz 😁
    Nach Sonnenuntergang bekommen die Gässchen noch einmal einen besonderen Charme, wenn die Lampions bunt die Straßen erhellen. Am Flussufer reihen sich Restaurants und Bars aneinander. So nutzten wir zunächst die fast überall herrschende Happy Hour für Cocktails in der schön grün eingerichteten ersten Etage einer Bar mit fabelhaftem Ausblick auf die gegenüberliegende Restaurantmeile. Danach ab in ein anderes Restaurant mit tollem Essen, unter anderem auch den lokalen Spezialitäten "white roses" (gefüllte Teigtäschchen), Wonton (frittierte Teigtäschchen?), Cao Lau (eigentlich wieder Nudeln mit Rind und Soße, Gewürzen etc. aber irgendwie auch wieder anders!), Fisch in Bananenblättern gegart, und so weiter 😊. Auch hier gab es wieder Cocktails. In der Straße lockten aber noch viele weitere, mit vielen Touris besetzten Kneipen. Am großen Irish Pub mit toller Live-Musik kamen wir nicht ohne ein großes Tiger-Beer vorbei. Ausklingen haben wir den Abend dort und noch einmal in Ruhe am Rand des Flusses 🍻.
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  • Day11

    Nach Hue, der einstigen Kaiserstadt, sind wir vor allem gekommen, um die Zitadelle zu besichtigen. Die Zitadelle war früher quasi als Stadt in der Stadt für die Kaiser und deren Familien erbaut worden. Auf dem Gelände kann man heute z. B. noch ein paar Tempel, die Wohnstätte der Mütter und die Parkanlage ansehen. Vom großen Palast und einigen anderen Bauten sind nur noch, wenn überhaupt, ein paar Grundrisse zu erkennen. Vor allem durch den Vietnamkrieg wurde viel zerstört. Im Reiseführer wird es als wichtigste Sehenswürdigkeit, aber auch als trostloser Ort bezeichnet, was irgendwie stimmte.

    Da wir gleich frühs hin sind, waren wir gegen 12 Uhr fertig und wollten wieder nach Da Nang zurück. Der Wetterbericht kündigte mit 50% Regen an, aber auch den Tag davor hatte es mit der Ankündigung nur leicht genieselt und so waren wir optimistisch. Die erste Stunde ging locker flockig zurück, dann fing es tatsächlich leicht an zu regnen. Wir hielten noch einmal in einem Dorf für einen Kaffee an, dann wollten wir weiter, komme was wolle. Und es kam noch richtig schön nass von oben. Dazu peitschte der Wind und es wurde wunderbar ungemütlich. Wir mussten aber auch über unseren Optimismus lachen, wie schlimm könnte es denn schon werden, und da müsste man ja dann einfach durch 😂 und das mussten wir dann auch. Wir gönnten uns noch fix für 20ct superdünne Regencapes und kämpften uns über den Pass, ich verkroch mich schön hinter Silvios Rücken. Durchnässt aber froh, kamen wir wieder im Hotel in Da Nang an und sprangen erstmal unter die Dusche.
    Zum Abendessen machten wir noch einen kleinen Spaziergang, hatten uns aber bereits einen Italiener um die Ecke ausgesucht. Lange ohne Pizza schaffen wir es einfach nicht 🤗 Wir gönnten uns auf den Trip auch noch eine Käseplatte als Vorspeise und ich ein Tiramisu als Dessert. Das war es dann zunächst für uns in Da Nang, wir versuchen dem Trubel nun ab heute in Hoi An etwas zu entgehen 😊
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  • Day11

    Roadtrip nach Hue 1

    November 7 in Vietnam

    Die Stadt Hue liegt wieder etwas nördlicher als Da Nang, wir haben uns aber zunächst bewusst für einen kürzeren Ausflug von hier aus entschieden. Die zwei Städte verbindet der Hai Van Pass, der besonders bei Motorradfahrern sehr beliebt ist. Das lassen wir uns natürlich nicht lange bitten! In unserem Hotel haben wir zunächst ausgecheckt, aber wir haben geklärt, dass wir die großen Rucksäcke über Nacht lagern könnten. Mit unseren Tagesrucksäcken ging es zum Motorbike-Verleih. Die Damen von unserem Hotel wollten unseren Pass dabehalten, was wir natürlich nicht wollten. Der Kollege beim Verleih gab sich auch mit Silvios Krankenkassenkarte mit Bildchen zufrieden 😁 Für 200.000 Dong durften wir uns einen Roller für 2 Tage leihen. Ca. 7€, klingt fair. Damit ging es dann zu zweit ab auf die Piste. In Da Nang zunächst an der Küste entlang und dann auf die kurvige Strecke des Passes, der aber nur ca. 20km lang war (von den 90km nach Hue). Silvio hatte Spaß beim Fahren und die Aussicht war wirklich toll! Der Rest der Fahrt wurde ein wenig anstrengender, da es nicht unbedingt das bequemste Gefährt für längere Strecken ist. Aber wie sind durch kleinere Dörfer gedüst, durch den Wald und an der Küste lang. Das war schon toll.
    Kurz vor Hue haben wir uns noch bei ner Cola ein Hotel gebucht, in dem wir die Nacht verbringen wollten. Da haben wir eine gute Wahl getroffen, zentral, sauber und freundlich. Da wir doch erst gegen nachmittags ankamen, planten wir für den Rest des Tages nur einen gemütlichen Spaziergang durch die Stadt mit integrierter Essenssuche. So haben wir auch wieder Mal etwas Neues probiert, z. B. rice dumplings mit shrimps in Bananenblättern. Den ersten Regen unserer Reise hatten wir abends noch, konnten ihn aber bei ein paar Getränken gut überbrücken 🙂.
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