Janine Heß

Joined June 2017Living in: Dresden, Deutschland
  • Day4

    Abschied von Pilsen

    April 22 in Czech Republic ⋅ ☀️ 19 °C

    Ostermontag = Abreisetag 🙁
    10 Uhr war heute auschecken angesagt. Wir frühstückten in Ruhe, denn es war genügend Zeit. Punkt 10 Uhr verließen wir unser traumhaft schönes Appartement, packten die Autos und liefen nochmals gemütlich in die Stadt, um auf dem Ostermarkt noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Heute war der Wind etwas frisch und ein Jäckchen wäre sinnvoll gewesen. Aber es ging auch ohne😎, denn die Sonne verwöhnte uns.
    Nach einer Stunde hieß es dann Abschied nehmen und so fuhren wir alle wieder nach Hause.
    Ich für mich würde sagen: Es waren sehr schöne Tage in einer schönen Stadt mit tollen Erlebnissen. Mal sehen, wohin es uns im nächsten Jahr verschlägt 🧐🤓.
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  • Day3

    Die Quelle des Glückes

    April 21 in Czech Republic ⋅ ☀️ 18 °C

    Ein Highlight stand uns ja am Nachmittag bevor. So war der Vormittag (also nach den ausgedehnten Frühstück) für sonstige Aktivitäten frei. Der Zoo hier soll so eines der Sehenswürdigkeiten sein. Ca. 25 Minuten Fußmarsch am Flüsschen und Gärten vorbei und wir waren am Ziel. Der Zoo von Pilsen ist sehr schön angelegt und da Ostersonntag war und 1-A-Wetter, waren wir nicht allein😄👨‍👩‍👧‍👦👩‍👩‍👧‍👦👩‍👩‍👧👨‍👩‍👧👩‍👦‍👦. 😂
    Es waren schöne Stunden, wir beobachteten viele Tiere, wie auch Giraffen, Bären, Tiger und Rhinos, Löwen, Pumas und Flamingos - eben alles, was ein. Zoo so zu bieten hat. Doch irgendwann drängte die Zeit und wir traten den Heimweg an. Es waren schon wieder einige Kilometer an Strecke zusammen gekommen 🙈. Kurze Pause und dann auf zur Brauerei 🍻. Wir hatten eine Führung bei Pilsner Urquell gebucht.
    20 Minuten Fußmarsch später erreichten wir das Gelände der Pilsner Urquell Brauerei. Die Führung dauerte ca. 90 Minuten und war sehr interessant. Wir konnten die große moderne Abfüllanlage bestaunen, das alte und neue Sudhaus mit den kupfern glänzenden Kesseln, stiegen in die alten Keller hinab. Eine beeindruckende Gewölbeanlage, die dort damals mit Muskelkraft hineingehauen wurde und über eine Gesamtlänge von 9,6 km führt. Und kalt war es dort unten. Nur gut, dass wir vorsichtshalber Jacken dabei hatten, denn bei 5 bis 7 Grad fröstelte es doch ein wenig. Am Ende der Führung gab es aus einem großen Holzfass ein gutes Glas frisches ungefiltertes Pilsner Urquell 😍🍺. Ein Genuß 👌.
    Nachdem wir das Sonnenlicht wieder erblickt und uns aufwärmen konnten, genossen wir vor Ort gleich noch ein Frischgezapftes 🍺.
    Es war jetzt auch schon Zeit, sich was zum Abendessen zu suchen und wir wurden im "Salzmannu" fündig. Dort gab es eine Käse-Wurst-Platte als Vorspeise, frittierten Käse für Janine, Rippchen für Sören und Haxe für den Rest. Und das erste Mal schafften wir es nicht, aufzuessen, so viel war es. 🍖
    Ausklang des Abends gemütlich mit einer Runde Carcassonne und Exploding Kitten.
    Morgen geht's schon wieder heim🙁
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  • Day2

    Wandertag

    April 20 in Czech Republic ⋅ ☀️ 21 °C

    Gut ausgeschlafen und nach ausgedehntem Frühstück mit frischen Brötchen vom Kaufland um die Ecke ging es an die Tagesplanung. Ein wenig shoppen und die Besteigung des Glockenturmes der St. -Bartholomäus-Kathedrale war unser Vorhaben. Danach einfach mal schauen.
    Los gings.
    Zunächst zum Platz der Republik und der Kathedrale. Der Kirchturm ist 102 m hoch, die Aussichtsplattform auf 56 m Höhe. Der Aufstieg war demnach nicht allzu schwer, die Aussicht über die Stadt aber toll. Kurz vor 12 Uhr stiegen wir wieder ab, um nicht direkt die Glockenschläge hautnah mitzubekommen. Hm. Es gab keine. Also war die Eile umsonst.☺️ In die Kathedrale selbst konnten wir leider nicht, sie wird gerade restauriert. Also zu nächsten Programmpunkt. So eine richtige Shoppingmeile hat Pilsen nicht und so viele Geschäfte hatten auch nicht geöffnet. Also war dieser Teil schnell abgehakt.
    Als nächstes Ziel suchten wir uns einen Park und in der Nähe an einem Stausee eine Beachbar aus, wo es sich evtl. lohnt, hinzuwandern. Es war eine sehr schöne, wenn auch lange Strecke, teilweise am Flüsschen durch Wald entlang. Auf dem Weg besichtigten wir eine Kirche und am See genehmigten wir uns ein Kaffee-/Bierpäuschen. Wir genossen das schöne sonnige Wetter und, da wir das noch nicht so gewohnt waren, ließ der Sonnenbrand nicht lange auf sich warten.
    Der Rückweg war anstrengend, mir taten Füße und Hüften ziemlich weh. Im Endeffekt liefen wir ca. 15. km😌... Zwei Stündchen Erholung und anschließend zum Abendessen. Nicht weit entfernt (!☺️) war das indische Restaurant "Everest", wo wir es uns richtig schmecken ließen. Zu Hause ließen wir den Abend gemütlich ausklingen. Wir schmissen den Jacuzzi an, und während der ein oder andere darin sich durchquirlen ließ, spielten wir anderen das coole Katzenspiel😁👍.
    Der Plan für den nächsten Tag stand auch schon relativ fest: Zoo und Brauerei. Na dann....
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  • Day1

    Karfreitag

    April 19 in Czech Republic ⋅ ☀️ 18 °C

    Der Morgen begann relativ entspannt. Gegen 9:30 Uhr war das Auto beladen und los ging es in den Osterurlaub.
    Erster Stop war Erfurt, wo wir uns mit Lena trafen und die Sommerreifen umluden. Leider kann sie uns nicht begleiten, da Ostern auch bei ihr die ganze Familie zusammenkommt.
    Die Fahrt verlief entspannt und kurz nach der tschechischen Grenze machten wir ein Mittagspāuschen am Stausee Jeseniče bei Cheb (Eger) mit Gulasch und Knödeln.
    In Pilsen kamen wir fast gleichzeitig mit den Dresdnern an und bezogen unser Appartement in der Nähe des Zentrums.
    Wow! Ein ausgebautes Dachgeschoss mit zwei Etagen, super sauber und stylisch eingerichtet. So lässt es sich aushalten.
    Nach kurzem Ausruhen, Käffchen und Willkommensbierchen starteten wir bei grandiosem Wetter ins Zentrum. Auf dem zentralem Platz vor der Kathedrale lud der Ostermarkt zum bummeln und zum ersten Pilsner Urquell ein.
    Tulpenrabatten animierten zum Fotografieren und die ein oder andere Sehenswürdigkeit wurde ausgekundschaftet . Wieder am Markt angekommen verführte uns die Außengastronomie zum Bierchen in der Sonne. In einem anderen Gasthaus (Sweik) aßen wir dann lecker zu Abend.
    Wieder in der Wohnung verbrachten wir den Rest des Abends mit „Exploding Kittens“, einem richtig guten amüsanten Spiel.
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  • Day20

    Saigon / Ho Chi Minh City 2 + 3

    November 16, 2018 in Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Unseren vorletzten Tag starteten wir mit einem guten Frühstück, das erste Mal mit Buffet, und dem Check In in unser eigentlich gebuchtes Hotel. Das Zimmer ist ganz schick, der Pool auf dem Dach sieht erstmal super aus 😍 aber erstmal wollten wir uns noch etwas in der Stadt umschauen. Der eigentliche Plan mit dek Rad zu fahren wurde aus Mangel an Ausleihstationen und aus Sicherheitsgründen wieder verworfen. Es gibt viele große Straßen, voll mit Autos und Rollern, und das war mir dann trotz Fußschmerz zu unsicher. Also zu Fuß weiter und in der Innenstadt rumgeschlendert, zu ein paar Sehenswürdigkeit, wie dem Wiedervereinigungspalast, der rosanen Kirche Tân Định und dem Flussufer. Immer mal wieder Stopps mit Kaffee, Saft oder Snacks im Park gemacht, da ich echt Probleme hatte mit meinen bereits durchgelatschten FlipFlops. Im Hotel wollten wir uns am späteren Nachmittag von dem anstrengenden Walk erholen. Immerhin waren es dabei auch gute 34°. Da schien der Pool optimale Erholung zu bieten, aber dafür dass er nicht besonders groß war, waren um die Zeit einige Leute, die ziemlich laut waren dort. Das war mir dann doch zu voll und so zogen wir etwas enttäuscht wieder ab. Wir haben uns aber nochmal aufgerappelt und sind los zum Markt, der noch ein paar Shoppingmöglichkeiten bieten sollte und bei dem es wieder leckeres StreetFood für uns gab. Auch zur Partymeile der Stadt wollten wir nochmal schauen. Die "Backpackerstraße" hatten wir zwar tagsüber schon mal mitgenommen, da war aber gar nichts los. Abends blinkte es uns von jeder Seite bunt entgegen, es war höllisch laut mit (für uns) grauenvoller Musik und sehr vielen trinkwütigen Menschen. In einer Kneipe ohne Musik haben wir uns das Spektakel noch bei einem Bier aus der 3.Etage angeschaut 😂.

    Freitag, Abreisetag.
    Um den Pool nochmal zu nutzen klingelte der Wecker halb 7. Wir waren tatsächlich die einzigen, nur die nächste kleine Enttäuschung war, dass er an der tiefsten Stelle nur bis zum Bauchnabel ging. Also ein paar Züge schwimmen war auch nicht drin. Nur für einen Moment den Ausblick genießen. Immerhin. Nach Frühstück und Check Out hatten wir uns heute noch das Kriegsmuseum vorgenommen. Schwere Kost zum letzten Tag, aber wirklich interessant. Die Fotografien von den Opfern oder Missbildungrn aufgrund der chemischen Angriffe waren schon krass. Doer verbrachten wir bis zum Mittag.
    Danach verbrachten wir die letzten Stunden nochmal im Markr, wo Stand an Stand gequetscht uns wieder jeder alles aufquatschen wollte 😅 Ein paar Dinge wurden noch geshoppt und dann ging es im strömenden Regen im Taxi zum Flughafen. Mit ein wenig Verspätung geht es jetzt erstmal wieder los nach Doha! 🛫
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  • Day18

    Saigon / Ho Chi Minh City ️

    November 14, 2018 in Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute ging es schon zu unserer letzten Station: Saigon! Wir wurden gegen 9 Uhr vom Hotel abgeholt und zum "Futa"-Busbahnhof der Busse gebracht, mit denen es dann weiter ging. Es waren "Sleeper"-Busse, also auch zum Liegen mit zwei Plätzen übereinander. Hatten schon viele Berichte davon gehört und Bilder gesehen und es war quasi auch genau so wie erwartet. Silvio ist natürlich viel zu groß dafür. Während ich mit meinen Füßen gerade in dem Fußraum anstieß, der quasi wiederum unter der Liege des Vordermanns ist, sah es bei Silvio nicht allzu bequem aus. Es waren ca. 4h Fahrzeit angesetzt, die mussten ausgehalten werden. Die Fahrt war kalt, super holprig und der Fahrer ist tatsächlich gefahren wie ein Henker mit wildem Hupen und Überholmanövern. Dösen geschweige denn schlafen waren also eher schwierig. Allerdings kamen wir schon nach knapp 3h an, also hatte es auch etwas gutes. Die Taxifahrer rissen sich direkt beim aussteigen schon um einen, die wimmelten wie aber an und nahmen einen der zur Busfirma gehörte. Für unsere letzten zwei Nächte wollte ich noch mal ein wenig etwas luxuriöseres und so hatten wir ein Hotel mit Dachpool gebucht 😍 der Empfangsbereich sah auch direkt sehr schick aus. Nur schade, dass uns der Manager mit vielen Entschuldigen mitteilte, dass es wohl ein Problem gibt und wir diese Nacht nicht dort verbringen können. Er hatte uns aber ein anderes hotel um die Ecke gebucht, und da wir schlecht eine Wahl hatten nahmen wir das natürlich an. Auch das ist ganz schick, hat aber nicht die besten Bewertungen gerade was das Frühstück angeht, aber wir lassen uns überraschen. Morgen wird unser Gepäck wieder vom anderen Hotel abgeholt und eingecheckt.

    Es war nun mittlerweile Nachmittag, wir hatten Hunger und wollten etwas von der Stadt sehen. Auch hier wird wieder viel gebaut. Es gibt aber auch ein paar grüne Parks, die Straßen sind aber wieder genauso chaotisch und laut wie eh und je. Wenn man nachmittags an einer Schule vorbei kommt ist es ganz verrückt, es stehen super viele Eltern mit dem Roller draußen und warten auf ihre Kinder, und alle rennen oder fahren kreuz und quer.
    Wir hatten heute keine großen Ziele, wir kamen aber schon an einem beliebten Markt/Nachtmarkt vorbei, an der 'Notre Dame' Kathedrale und am großen Hauptpostamt. Als Mittagssnack gab es wieder ein tolles Banh Mi Baguette an einem kleinen Stand am Straßenrand, von denen es wirklich einige gibt, und zum Abendessen hatten wir super Lust auf Sushi. Wir fanden ein tolles Restaurant und haben es uns da sehr gut gehen lassen 👌
    Zurück im Hotel sind wir nochmal in den Pool gehüpft. Hier ihr es also auch einen, allerdings nicht auf dem Dach, also kein vollwertiger Ersatz 😬
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  • Day17

    Cần Thơ 2

    November 13, 2018 in Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Unser Tag begann heute sehr früh, der Wecker klingelte 3:40 Uhr. Wir haben eine Bootstour gebucht, die uns zu den für hier typischen schwimmenden Märkten bringen sollte. Man braucht ein wenig dort hin und am frühen Morgen ist am meisten Betrieb, also wurden wir ca. halb 5 Uhr vom Hotel abgeholt und zum Boot gebracht. Wir machten uns in der Dunkelheit mit einem weiteren deutschen Pärchen, unserer freundlichen und meist verständlich englisch sprechenden Reisebegleiterin Nhu sowie dem Bootsmann auf den Weg. Auch um die Uhrzeit waren noch angenehme 25°. Die Fahrt beim langsam heller werdenden Tagesanbruch war an sich sehr entspannend, der Motor unseres kleinen Boots und der umliegenden war aber ganz schön laut. Erste Station war der kleinere der beiden 'flowting markets'. Auf kleinen Booten bieten dort die Verkäuferinnen allerlei Früchte und Gemüse an. Wir hielten direkt mit unserem Boot daneben und Nhu kaufte etwas Obst ein. Das gab es gleich an einer Anlegestelle nach dem eigentlichen Frühstück (Nudelsuppe mit Rind), was beides super schmeckte.
    Vom großen Fluss Boden wir dann in kleine Flussarme ab und schipperten durch die Kanäle zwischen kleineren "Villages". Überall wuchsen Obstbäume und Kokospalmen, einfach herrlich anzusehen!
    Nächste Station war eine Kakao-Farm, was echt interessant war. Dort werden die Früchte noch traditionell geerntet, die Bohnen getrocknet, gemahlen und dann je nachdem zu Pulver, Kakaobutter etc. Wir kosteten Kakao Nibs, 100%ige Schoki und sogar Kakao-Wein 👌
    Danach besuchen wir auch noch eine kleine Reisnudelfabrik. Auch hier erklärten sie uns grob, wie der Reis zu Nudeln verarbeitet wird und wir durften alle mal ein großes Reispapier "zum trocken ausrollen". Mini Highlight waren die frisch geschlüpften Hundewelpen einer Verkäuferin am Ausgang, wobei das andere Mädel und ich dahinschmolzen😊 auf dem Boot gab es dann einen weiteren Snack für uns - Reisnudelpizza, auch nett! Der größere der beiden schwimmenden Märkte ist vermutlich eher für den Großabnehmer gedacht. Hier kaufen z. B. auch wieder kleinere Verkäufer, die dann durch die Kanäle zu den Dörfern fahren. Da wir so früh gestartet sind, waren wir gegen Mittag schon zurück.
    Mit der Tour waren wir auf jeden Fall super zufrieden, es war entspannt, informativ, konnten auch so ein paar Fragen an Nhu los werden und bekamen Essen, was will man mehr 😁

    Etwas geschafft legten wir aber erstmal ein Nickerchen ein, es sollte eh regnen. Wir buchten den Bus für morgen und chillten etwas. Auch das Abendprogramm blieb entspannt. Mit dem Rad in die Stadt, ein wenig schlendern durch die Märkte, auf ein Bier in der Kneipe und zum Essen suchten wir einen nahe gelegenen Nachtmarkt auf. Super Wahl dieses Mal! Es leuchtete überall, es gab sehr viele Stände, kaum Touristen und somit nichts auf Englisch. Die erste Wahl war angelockt von einem englisch sprechenden Gast. Es gab eine kleine Pfanne mit Fleisch und kokos mit Reis in Brotform. Abgesehen von der unbemerkten Chili in meinem Mund sehr lecker. Aber noch nicht genug, also zweiter Halt ein Stand mit vielen Spießen, die an sich aussucht und dann gebraten werden. Das Seafood ließen wir links liegen und bestellten vom appetitlich aussehendem quer Beet etwas. Das meiste war Huhn oder Fisch in Panade, Wurst im Schlafrock, Ei etc. Waren sehr zufrieden und satt! Und mit Getränken für nicht mal 7€ wieder schön günstig.

    Der Tag hat den gestrigen auf jeden Fall wieder wett gemacht und wir freuen uns auf unsere nächste, aber leider auch letzte Station: Ho-Chi-Minh-City! 🌆
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  • Day16

    ✈️Flug nach Cần Thơ

    November 12, 2018 in Vietnam ⋅ ⛅ 32 °C

    Am Montag ging es also mit dem Taxi nach Da Nang Airport, von da aus flogen wir nach Cần Thơ. Diese haben wir uns z. B. wegen der guten Anbindung, den guten Startmöglichkeiten ins Mekong Delta ausgesucht. Sie ist aber auch wieder sehr groß, mit mehr als 1 Millionen Einwohnern.
    Auf dem Flughafen in Da Nang konnten sie mal wieder das ß nicht richtig deuten in meinem Pass und ich musste noch ein paar Leute fragen, die mich dann durch ließen. Der Flug an sich war erst nicht besonders anders, doch kamen wir 5 Minuten durch ein paar dichte Wolken, es wurde ziemlich ruckelig, wo mir doch ganz schön das Herz in die Hose gerutscht ist. Hab mich am lachenden Silvio festgeklammert und dann war es auch schon wieder vorbei. Am Flugzeug angekommen wieder ins nächste Taxi und die Hoteladresse gezeigt, nach 10 Minuten hat der Gute in einer Nebenstraße gehalten und mit Maps gesucht, und sagte sogar durch den Google Translator das Hotel sei geschlossen. Ein Anruf, 5 Minuten Google und 1 Minute Weiterfahrt später finden wir uns auf einer Art Parkplatz, aber mit dem Schriftzug des Hotels neben einem Glaseingang wieder. Laut Adresse wäre es zwar um die Ecke, aber von den Bilder her stimmte es. Ein älterer Vietnamese nahm uns "in Empfang", ohne Frage nach unseren Namen, Pässen etc, und zeigte uns das Zimmer. An sich nichts zu meckern, außer der Ausblick - 10 cm nach dem Fenster kommt eine Ziegelwand 😂 Nun gut. Es stellte sich auch heraus, dass der Mann nur ersatzweise da war, die weiteren Mitarbeiter sind doch sehr freundlich und sprechen englisch.

    Wie immer machen wir uns zunächst zu Fuß auf den Weg die Stadt zu erkunden. Gegen Nachmittag war aber auch an den vermeintlichen Hotspots kaum einer anzutreffen, wie wir lernten erwacht die Stadt erst gegen Abend zum Leben. Es ist auch deutlich wärmer und drückender hier unten. Wir suchten uns ein paar wenige "Sehenswürdigkeiten" heraus, doch wir merkten dass die Stadt und nicht allzu viel zu bieten hat. Mit Maps zu einem Park und einem See führen lassen, um den lauten Straßen zu entgehen, aber es sah einfach trostlos aus. Dreck, Matsch, Müll. Zudem kam, dass ich noch nicht so gut zu Fuß war und sie mir nach ner Stunde gelatsche weh taten.
    Wir haben aber unterwegs unsere Bootstour für den nächsten Tag gebucht, und so machen wir uns erst wieder zum Hotel und abends wieder los zur Nahrungssuche. Auch hier hatten wir heute kein Glück. Der erste Versuch gab nur ein warmes Bier her, beim Anblick der Art und Weise der Bedienungen, Sauberkeit und der Karte verging uns der Appetit. Wir folgten als nächstes also einer Empfehlung unseres Hotels und kamen in einem großen Restaurant eines Hotelresorts an. Wir hatten langsam wirklich Hunger, also wollten wir die Karte studieren. Der Kellner wich uns dabei nicht von der Seite, war aber leider auch nicht für englische Erklärungen zu gebrauchen. Wir hangelten uns durch Frosch, Ziege und Co. zum Reis durch, bestellten einfach irgendwas schlichtes und Frühlingsrollen. Letztere waren super, der Rest war einfach eher trockener Reis mit Ei und vermutlich eher als Beilage für ganze Familienessen gedacht. Hauptsache wir waren satt.
    Alles in allem war es also eher nicht über den Top 10 unserer Reisetage 😬 Der nächste Tag versprach aber Besserung!
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  • Day15

    Hội An 4

    November 11, 2018 in Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Sonntag, Tag 4 in Hội An. Eigentlich wollten wir nur 3 Nächte hier verbringen, aber da wir gesehen haben, dass es statt dem geplanten Flug nach Ho Chi Minh City und dann Bus nach Can Tho auch gleich einen Direktflug gibt, allerdings erst Montag, haben wir hier noch für eine Nacht verlängert.

    Da es heute nicht regnen sollte und wir sonst keine größeren Ausflüge mehr vor hatten, wollten wir endlich mal einen Strandtag einlegen und starteten mit den Rädern in die Richtung. Ich hatte mich schon drauf gefreut, da wir ja noch nicht viel am Wasser waren. Leider hab ich mir da aber gut einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auf der Suche nach dem perfekten Foto mit leuchtend grünen Reisfeldern und Wasserbüffeln, an denen wir vorbei fuhren, hielt ich am Wegesrand an. Der Weg war nur sehr schmal und da aber oft Roller vorbei düsten machte ich natürlich Platz und wollte auf dem Gras "parken". Das war aber gar nicht so stabil wie es erst aussah und ich machte einen filmreifen Abgang in den Graben neben mir. Mit Rad. Übern Beton in den Matsch. Aua! Ohne Silvio wäre ich vermutlich nicht mal mehr wieder raus gekommen. Jetzt habe ich einige schöne Schürfwunden und einen blutigen schmerzenden kleinen Zeh. So ein Mist aber auch! 😓
    Wir sind also wieder zurück geradelt, haben mich sauber gemacht und verarztet. Strand war also für mich auch nicht mehr die schönste Option und so sind wir wieder in die Stadt, dort hab ich mir auf den Schock erstmal neue FlipFlops gekauft (Schuhe drücken ganz schön schmerzhaft jetzt, hoffe sehr, dass sich das ganz fix legt), sowie neue Shorts und ein Kleidchen. Und Fast Food hab es auch wieder.

    Das war es für heute, leider nicht der schönste Abschied, aber hätte bekanntlich auch noch schlimmer kommen können! Morgen geht es ab nach Da Nang zum Flieger nach Can Tho im Mekong Delta 🙃
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  • Day14

    Hội An 3

    November 10, 2018 in Vietnam ⋅ 🌙 25 °C

    Heute, Samstag, schnappten wir uns wieder beide je ein Motorbike. Ausflugsziel war das ca. 1-1,5h entfernte My Son, eine Tempelstadt der Cham-Kultur. Die Tempel dort sollen ab dem 4. bis zum 14. Jahrhundert erbaut worden sein. Sie sind lange in Vergessenheit geraten und erst um 1900 von französischen Archäologen wiederentdeckt worden. Auch vor dieser Sehenswürdigkeit hat der Vietnamkrieg nicht Halt gemacht, so wurde auch hier wieder viel zerstört. Restaurationen werden anscheinend immer noch durchgeführt, doch gestalten diese sich schwierig, da (Wikipedia:) "die fugenlose Bauweise der Cham bisher nicht reproduzierbar ist und der Einsatz von Mörtel zu unschönem Moosbewuchs führt."
    Beeindruckend waren die Ruinen allemal! Es hatte etwas mystisches.

    Auch das Roller fahren hat heute wieder Spaß gemacht. Wir sind zwar bei der Hinfahrt wieder in einen kleinen Regenschauer geraten, aber wir konnten uns kurz unterstellen und uns wieder schicke Capes besorgen. Die Wege führten uns vorbei an Reisfeldern, Volleyball spielenden Kindergruppen, durch kleinere Dörfer und über etwas unbehagliche, aber dennoch stabile, Brücken.

    Den Abend lassen wir wieder beim Bummeln ausklingen. Da es statt Mittag eine Pho-Suppe nachmittags gab, haben wir uns zum Abend gerade ein paar Leckereien auf dem Nachtmarkt bei verschiedenen Ständen geholt. So z. B. so etwas wie "Reispapier-Pizza", Wurst in Ei-Panade, Schaschlik, für Silvio gab es Oktopus, was ihm ganz gut schmeckte, und für mich dann doch lieber noch einen Bananen-Crepe 😊
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