Joined December 2019
  • Day81

    Von einer Wellnessliege zur anderen

    July 12 in Germany ⋅ ☀️ 18 °C

    Man könnte denken wir wollten zum Wellness!
    Wir sind ganz zufrieden das der Startpunkt unserer Wanderung gut mit dem Auto zu erreichen ist. Immer schön bergauf und einen super Parkplatz direkt am Waldrand. Jetzt müssen wir aber selber noch bergauf wasteln. Das Wassertretbecken wollen wir uns für den Rückweg aufheben. Diesmal übertreibt unsere Freundin Komoot mit dem ausgesuchten Weg... in gerade Linie den Berg hoch.🥵🥵🥵Aber nicht mit uns. Lieber machen wir einen kleinen Umweg und kehren erst nach 10 Minuten auf den geplanten Weg zurück.
    Erste Wanderwegzeichen zeigen uns die Weite der Region , die wir noch erforschen können. Wir wollen gleich mal sehen was es am Wolfgangsbrunnen gibt! Die Freude an den schönen breiten Weg der sich dort durch die Natur schlängelt währt nicht lange. Komoot meint wieder nächste LINKS. Mit großen Augen sehen wir , schon wieder bergauf. Diesmal gaben wir folgsam nach. Wir folgten den S-Weg der sich hier durch das Fichtelgebirge zieht. Stellenweise wildromantisch und stellenweise fast sehr naturbelassen.
    Am Kreuzstein (823Meter) steht die 2. Wellnessliege direkt an der Waldklimastation. Trinkpause und einfach sich an der Natur erfreuen. So viele Schmetterlinge und immer wieder Fingerhut in allen Größen und Farben begleiten uns dann weiter. Wir wollen den Weg ja nicht als Wanderweg bezeichnen. Es ist nur ein kleiner Pfad, wo wir nur vorsichtig vorwärts kommen. Da.... ein Schwarzspecht und ein paar Meter weiter noch ein paar Haubenmeisen.
    Ab den Tressenbergweg haben wir wieder super Wanderwege mit Weitsicht. So lieben wir das. Wir schauen hinüber zum Ochsenkopf und eigentlich sind wir froh nicht dort zu sein. Hier sind wir fast allein. Am Wurzbachweiher genießen wir unsere Brotzeit und schauen den anderen Wandersleuten zu . Schön hier!
    Weiter gehts natürlich bergauf den Wurzbachsteig hinauf zu der Juchhe. Bestimmt war es früher romantisch, aber heute eine Bank ohne Aussicht....
    Weiter gehts. Nun fragte ich mich schon wer hat den Weg ausgesucht???? Bergauf, immer nur Bergauf. Wir wollten schon aufgeben. Nein nicht schwach werden! Der Weg kann manchmal auch das Ziel sein. Nach langer Zeit wieder ein Wanderwegzeichen ( GEO- Weg) und dann endlich die 3. Wellnessliege auf dem Schanzberg( 742Meter). Ganz entspannt genießen wir die herrliche Aussicht und kommen zu der Erkenntnis: Urlaub in Franken ist schön.
    Zur Abwechslung mal geht es bergab auf den Geo-Weg noch an verschiedenen Hinweistafeln vorbei. Einen "schweren Stein" schleppe ich natürlich mit nach Hause. Auf der Waage dann das spannende Ergebnis . Der Vergleichsstein wiegt nur die Hälfte. Wieder etwas gelernt im Fichtelgebirge. Noch ein paar 100te Schritte und wir kommen geschafft am Wassertretbecken an. Natürlich dürfen die Wanderfüße sich im Eiswasser erholen. Wir schauen von der hier stehenden Wellnessliege entspannt Richtung unseren Parkplatz. Ganz zum Schluß sehen wir noch einen Großen Schillerfalter der sich am Wegrand gemütlich gemacht hatte.
    15828 Schritte Urlaub und über die Höhenmeter möchte ich heute garnicht sprechen🙊🙈🙊🙈. Bedanken möchte ich mich nur bei meinen Mitwanderer für die liebevolle Gesellschaft an diesem Sonntag!
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  • Day76

    Riesenburg und weiter

    July 7 in Germany ⋅ ⛅ 13 °C

    Die Riesenburg (Versturzhöhle) stellt die Überreste einer ausgedehnten Karsthöhle aus sogenanntem Frankendolomit dar, die durch die Einwirkung von Wasser entstand.

    Mehrere Felsbögen mit einer Spannweite bis zu 11.5 Meter zeigen ein einziges Naturdenkmal. Die Gesamtlänge der im Frankendolomit angelegten Höhle beträgt 43 Meter bei einer Höhendifferenz von 25 Metern. Die Naturbrücken und Felsen sind Überreste eines eingestürzten Höhlendaches.
    Die Riesenburg, damals im Besitz des Grafen Schönborn, wurde schon Anfang des 19. Jahrhunderts zu einem Ausflugsziel, das unter anderem König Ludwig I. besuchte. Daran erinnert der in den Fels gemeißelte Zweizeiler: "Folgend dem Windzug, kommen zum Felsen die Wolken und weichen, unveränderlich steht aber der Fels in der Zeit."
    Seit Juli 2007 gehört die Riesenburg offiziell zu den 100 bedeutendsten geologischen Naturwundern Bayerns und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

    Wieder einmal bischen Text geklaut,aber nur damit wir was lernen. Gegenleistung sind von uns die anstehenden Höhenmeter, die wir uns nach oben zu schleppen🥵🥵🥵. Ja es war anstengend, aber schön. Buchenwälder und schmale Pfade schlängeln sich nach oben. Wir haben immer noch die Musse und schauen durch die Täler nach unten und genießen zum Teil den Weitblick. Im Dorf Engelhardsberg klauen wir uns 3 reife Kirschen. Es könnte sein, das noch mehr Bäume komme und wir sind mit unseren Mundraub bescheiden. Den richtigen Wanderweg zu finden ist eigentlich nicht schwer, aber manchmal geht man auch Kompromisse ein. Soll doch alle ein Mitspracherecht haben. Unser Senior entscheidet sich einen ihn bekannten Weg zu gehen. So ist das nun mal! Gewohnheitsrecht oder moderne Technik🤔🤫🤔. Wir kommen am frisch freigelegten Adlerstein vorbei. Natürlich muß ich gleich mal hoch klettern. Von oben sieht die Hexe eben mehr! Weiter laufen wir durch den Wald, er errinnert uns stellenweise an den Eibgrat. Von der Entstehungszeit könnte es ähnlich sein. Die Wanderwegzeichen werden immer häufiger. Eine Bank und der Hinweis Quakenschloss laden uns zur ersten Pause ein. Ich gönne den alten Herren ihre Ruhe und gehe allein zum Schloss. Man darf aber kein Prunk erwarten nur eine kleine Höhle die sich wie ein kleiner Saal anschaut.

    Das Quackenschloss ist eine Höhlenruine, deren Reste zu einem sehr hoch gelegenen (505 m) und damit sehr altem Höhlensystem gehören.
    Weiter führt und ein schöner Weg, der sich sachte ins Tal schlängelt. Noch ein paar Treppenstufen und wir sind an der Wiesent. Noch ein paar Schritte und wir können sagen : MITTAGSPAUSE!!!
    Wohl verdient. Eigentlich bin ich froh das alles hier etwas dauert( Vor uns müssen noch 30 Leute abgefertigt werden). Ich weiß nach dieser Pause geht es noch mal kräftig bergauf. Allso erst mal Kräfte sammeln. Dann ging alles ganz schnell und die gut ausgeruhten Wanderer sind ruckzuck wieder oben auf der Höhe namens Babylon. Dieser Name ist aber nur die fränkische Übersetzung von Pavillon🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️. Nun reihen sich die Höhepunkte wie Perlen auf eine Schnur. Oswaldhöhle, Hoher Berg mit Aussichtsturm und immer wieder Fernsicht. Eine kurze Pause auf einer schattigen Bank ist gut, um dann mit neuen Schwung die letzte Etappe anzutreten. Ein Geständnis unseres Senior: Hier war ich noch NIE! In meiner Hexenseele macht sich gleich ein wenig Zufriedenheit breit. Eigentlich nur noch bergab und wir sind wieder am Auto.19728 Schritte und 500 Höhenmeter eine stolze Leistung. Ich Danke meinen Mitwanderer für Geduld und die schöne Zeit die wir auf weiten Teilen des Frankenweges verbracht haben!
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  • Day67

    Wochenende in der Wüste Frankens

    June 28 in Germany ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir hatte eine liebevolle Einladung für ein Wochenende, auch mit der Begründung, bei uns regnet es nie!!!! Also Sommerkleid angezogen, etwas leckeres zum Essen eingepackt und los gehts. Bei der Ankunft wußte ich schon ,das mit dem Sommerkleid funktioniert so nicht.... Macht aber nix, denn der weibliche Teil der Wochenendrunde hat ja auch noch ein wunderbares Hobby!! Ohne schlechten Gewissen werkelten wir zu einem positiven Ergebnis hin. Stolz packten wir zusammen und gingen mit den Männern noch eine Runde in den Biergarten!!! Sonntag früh wurden wir natürlich von Regentropfen geweckt. Nur das exzellente Frühstück brachte die gute Stimmung wieder!
    Am Vormittag noch ein Schwätzchen hier und da. Dann war schon wieder Mittagessen angesagt! Aus der Zeitung hatten wir von einem Naturlehrpfad erfahren. Das sollte unser Nachmittagsziel werden. Na ja , für uns Leute vom Land war es bißchen wenig. Die Kinder der Stadt werden sich bestimmt freuen . Auf der Rückfahrt ließen wir Wanderhexen uns aussetzen und wanderten einige Kilometer bis zum Quartier zurück.
    Ein Gläschen Wein rundete das perfekte Wochenende ab.
    Dank gilt ganz besonders unseren Quartierseltern für das Gesamtpaket " Wochenende mit Regen " in Westfranken
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  • Day62

    82,7+64,8+55,0=3 lustige Wanderer

    June 23 in Germany ⋅ ☀️ 21 °C

    Noch einmal ging es für uns nach Plech und dann wollten wir eigentlich an der Antoniuskapelle starten. Was sich aber vor Ort als sehr schwierig gestaltete. Keine Strasse führte dahin und sonst war das Naturschutzgebiet weiträumig durch Sperrschilder blockiert. Nun da mußte eben eine gute Improvisation her. Auto geparkt und die Route leicht umgeplant. Sonnenschein und viele schöne Blumen. Nun ich sehe den roten Fingerhut überall. Lichte Kiefernwälder und die ersten Pilze sehen wir auch. Die Vögel zwitschern uns immer wieder neue Lieder. Bald verlassen wir den breiten Wanderweg, denn wir wollen ja zum Hühnerfelsen. Dieser liegt etwas abseits, doch mit meiner Freundin Komoot ist er schnell gefunden. Was nicht so schön ist der sehr naturbelassene Pfad. Wir kommen nur sehr vorsichtig weiter. An der nächsten großen Kreuzung , an der Herzingtanne halten wir unsere Mittagspause. SEHR spartanisch, noch nicht mal eine Bank!!!!
    Wir begnügen uns mit den Mitgebrachten und freuen uns über den Schatten. Weiter wandern wir den breiten Weg und unser Senior findet das nächste Wanderwegzeichen. Nun gut gehen wir da lang... nicht so geplant, aber wunderschön. Der Weg schlängelt sich immer an der Pegnitz, die hier als kleines Flüsschen durch die Wiesen schlängelt. Unmengen von Libellen und Schmetterlinge belohnen uns. Auch sehen wir noch einen gelben Eisenhut ( sehr giftig). Von weiten hören wir schon die DB, sonst fast nix. Nur manchmal hören wir auch den Kuckuck. Kurz vor dem nördlichsten Punkt der Wanderung sehen wir noch eine botanische Besonderheit. Dazu mußte ich auch erst einmal das www.... bemühen!
    2,3 Klicks und dann fündig geworden.

    Die Braunrote Stendelwurz ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 20 und 80 Zentimetern erreicht. Sie bildet ein kurzes, oft mehrtriebiges Rhizom mit zahlreichen fleischigen Wurzeln.
    Die Pflanze blüht von Juni bis August mit aufrechtem, im oberen Teil dicht behaartem, meist purpur überlaufenem Blütenstand. Die zygomorphen Blüten können bisweilen in ihrer Farbe variieren, sind in der Regel aber braunrot oder auberginefarben gefärbt und werden durch Insekten, oft durch Bienen, bestäubt oder sind selbstbestäubend. Und steht auf der rotenListe!!!!!

    Nun wird es aber noch interessanter, wir kommen an eine Stelle die ich schon oft als Zugreisende gesehen habe und noch nie besucht hatte. Eine kleine Brücke, eine Tafel und ein romatisches Tal. Nach über 15 Jahre der Fernbeobachtung bin ich endlich hier!!! Zur Belohung steht im Schatten auch noch eine Bank. Die erste auf dieser Tour. Aber ab jetzt sollen noch etliche kommen. Wir treten den Rückweg an. Laufen an den 2 Kammerweihern noch entlang. Sofort ist der Entschluß gefasst, hierher müssen wir noch mal mit Ferngläsern. Mit bloßen Augen könne wir Reiher, Reiherenten und Kanadagänse sehen. Nun müssen wir noch bischen leiden, denn es geht noch ein großes Stück durch die pralle Sonne. Ein letztes mal bergauf, nochmal den Kuckuck hören und wir sind wieder am Auto.20841 Schritte durch eine zauberhafte Landschaft, die zum Veldensteiner Forst gehört!
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  • Day58

    Via Imperii

    June 19 in Germany ⋅ 🌧 18 °C

    Manchmal möchte man wissen, was war vor etwa 500 Jahren an dieser Stelle🤷‍♀️. Aber langsam und von vorn!
    Mein Wandertaxi ist heute wieder mal in Betrieb und ich nutze die Gelegenheit. Wieder mal 2 Autobahnausfahrten weiter und dann mal versuchen einen anderen Weg zurück zu gehen. Ganz still ist es in der Landschaft... so sehe ich 2 Füchse bei ihren Morgenspaziergang. So schön kann das Leben sein! Ich gönne mir eine kleine Pause zum träumen auf den Stufen eines Windrades. Windschatten und Weitblick, eine tolle Kombination.
    Ich wende meine Schritte in die grobe Richtung meiner Kurstadt. Eins erstaunt mich aber trotzdem. Es gibt immer noch Wege die ich nicht kenne. So auch in Wasserknoten. Schon oft wollte mich das Navi im Auto mich diesen Weg rein lotsen und heute eben zu Fuß. Schöne Aussicht und die Entdeckung einer alten Streuobstwiese mit Walnussbäumen. Aber wo endet der Weg?
    Ich bin gespannt und werde bischen enttäuscht. Ich komme nicht oben an der Via heraus, sondern unten an der Abzeigung. Nun muß ich eben etwas die Strasse weiterlaufen😏😏😏. Direkt an der "Schnitzelburg" sehen ich aber wieder Wanderzeichen. Nun den Weg kenne ich auch noch nicht. Es geht eben wieder bergauf🤪. Nach ein paar Schritten kommt mir ein Gestank entgegen..... Stinkmorchel (so viele habe ich noch nie gesehen)
    Dann komme ich direkt auf die Via Imperii. Wieder muss ich zugeben das ich eine Wissenslücke schließe. Ich finde ein Prospekt in dem die Via beschrieben wird. 1501 wurde er schon dokumentiert.
    Verlauf ging damals von Nürnberg, Bayreuth,Gefress nach Hof. Die Strassenbreite wurde damals auf 3 Speerlängen festgelegt. Weiter kann ich nur noch erwähnen, das ich noch an der Burg Hohenberneck und der Marienkapelle vorbei geschaut habe. Schöne Tour!!!!
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  • Day51

    WALDVÖGELEIN

    June 12 in Germany ⋅ 🌙 19 °C

    Heute wollten wir mal zu Dritt los. Unser Mitwanderer hat eine Vorliebe für die große Richtung Fränkische Schweiz. Natürlich wollen wir auch gern mal ins diese Richtung, Schnell ist eine Planung gemacht und los gehts. A9 bis Plech , dort ist am Ortsende schnell ein guter Parkplatz gefunden. Zuerst folgen wir der Bezeichnung Höhlenweg. Alles ist gut Beschildert. Schon auf den ersten Metern im Wald sehen wir die erste Gruppe Orchideen , genannt Waldvögelein. Die Freude ist groß. Der Wanderweg ist mäßig anstrengend, da er uneben ist und mit vielen Wurzeln durchzogen. Super Gebilde aus Kalkstein erscheinen immer wieder. Fleischhöhle, Saalburghöhle und viele kleinere Löcher. Kinder erforschen immer wieder die Steinhöhlchen! Wir gehen weiter und freuen uns immer wieder über die vielen Blüten. Die eine oder andere Bank bot uns eine schöne Aussicht.,,,,,
    Nun mussten wir nur noch die größte Höhle finden. das Geisloch, da soll es einen unterirdischen See geben. Endlich gefunden, hat uns der Mut verlassen in dieses steiles Loch hinein zu krabbeln. Wir wollten nur noch weiter bis vielleicht zu einem Biergarten!!! Aber Wunschdenken , hier und auch im nächsten Ort NIX!!!!Wieder am Auto hatten die beiden Männer nur noch einen Wunsch... Biergarten. Ein Wunsch der heute nicht so leicht zu erfüllen war, Ruhetag, geschlossen, Urlaub🤷‍♀️🤷‍♀️🤷‍♀️. Der letzte Biergarten wo wir eigentlich noch nie Glück hatten, war uns heute gnädig. Wir hatten auch noch eine Auswahl an freien Tischen und eine leckere Brotzeit und ein kühles Bier krönten den Tag!!!!
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  • Day48

    Der frühe Morgen am See

    June 9 in Germany ⋅ 🌧 12 °C

    Nun gibt es endlich mal wieder etwas zu berichten. Die vergangenen Tage war ich schwer beschäftigt, meist mit einem kleinem Gerät
    namens Nahttrenner!!!! Aber es hat sich gelohnt. Morgen sollte die geheime Mission eigentlich veröffentlich werden. Heute aber kam die Mitteilung ,das erst am Freitag es so weit ist. Aber was ich noch brauchte waren einige schöne Fotos. Allso schnell auf das Regenradar geschaut und gleich am frühen Morgen los. Wir besuchten einen See hier im schönen Frankenland, der seinen Ursprung 1505 hatte. Schon damals wurde der Damm aufgeschüttet und der Natur sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich zu renaturasieren . Welch ein Zeitgeist muß dieser Mensch gewesen sein. Was würde er heute alles machen?
    Nun machten wir ein paar schöne Fotos und konnten auch noch unser Tagespensum an Bewegung erledigen.
    Kaum hatten wir unsere schöne Kurstadt wieder erreicht öffneten sich die Regenschleusen und wir konnten den Rest des Tages nicht wieder vor die Tür.. Alles richtig gemacht!!!!
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  • Day34

    Wernstein& Spechte

    May 26 in Germany ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute können wir endlich unseren Urlaub fortsetzen. Rein ins Auto und ab nach/ in den Westen! Bei einer kleinen Rast entdeckten wir einen Mittelspecht! Etwas abseits von unserem Spargelbauern hatten wir noch eine Tour geplant. Schon schnell sahen wie die Burg Wernstein. Leider kann man den privaten Besitz nicht besichtigen. Aber es lohnt sich die Umgebung zu erkunden. Das Auto lassen wir unterhalb der Burg stehen und wir wandern los in Richtung Wasserfall. Überall sind Hinweisschilder und wir kommen gut voran. Viele Vogelstimmen sind uns bekannt. Wir werden auf dem Ruf des Kuckuck aufmerksam. Aber was war das? Ein Kleinspecht flog von einem Baum weg und wir konnten die hungrigen Kleinspechtbabys in der Höhle hören. Natur kann so schön sein. Immer leicht bergauf und schon sollten wir in der Nähe des Wasserfalls sein. Aber wo ist das Hinweisschild . Nix zu sehen und ohne meiner Freundin Komoot wären wir einfach daran vorbei gelaufen. Wir hatten Glück, das es in den letzten Tagen geregnet hatte und so wenigstens etwas Wasser runter kam. Der Buntspecht lachte uns schon aus.... Vatsbrunnen war auch noch am Weg. An der nächsten Kreuzung viel es uns des erste mal auf, die privaten Hinweisschilder. Schön das es Menschen gibt die ihr privates Wissen auf dieser Weise weitergeben. Eigentlich dachten wir das wir schon oben sind , aber wir mußten noch einen kräftigen Endspurt hinlegen. Geschafft, schnauf ...😜😤😜 endlich sind wir auf dem Turm vom Patersberg angekommen. Herrliche Fernsicht . Von Coburg , Staffelberg, Ochsenkopf, Schneeberg und Rauher Kulm konnten unsere Blicke wandern. Beim Abstieg schauten wir noch nach einer Stelle mit Basaltabbruch. Auch hier Dank an den Herrn Gerd aus Danndorf für seine Schilder.
    Aber mal ehrlich, das nächste Schild war nur zum Kopfschütteln. Noch nie haben wir so etwas gesehen.
    Warum es so ist kann ich nicht sagen!!!!
    Jedenfalls nicht wegen der C... Zeit, denn die Schilder sind älter. Vielleicht hat der nächste Specht es gesehen und nur deshalb haben wir auch kurz darauf 2 Schwarzspechte gesehen. Schöne Ausblicke und schon waren wir wieder im Dorf. Leider war nur der Bioladen mit Pflanzenverkauf offen. Nebenan das Cafe war geschlossen. Einen Blick noch auf die schöne Kirche und noch ein paar Schritte und wir sahen schon wieder die Burg.
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  • Day29

    Ruhiger Feiertag

    May 21 in Germany ⋅ ☀️ 19 °C

    Eigentlich gibt es heute nix zu berichten. Eine alte Tour von mir einfach in der Gegenrichtung gelaufen. Einen kleinen Umweg noch zugefügt um wieder den idyllischen Blick aufzusuchen. Die Aussicht auf meinen ersten Arbeitsplatz bringen viele Erinnerung zurück. Weiter,weiter,weiter einen kurzen Eintrag in die Wanderbox zum Vatertag. War eigentlich überrascht wieviele Wanderer sich schon verewigt haben. Wieviele werden aber auch da gewesen sein, ohne einen kleinen Eintrag. Bei der nächsten Bank, die ganz versteckt in einer Hecke ist, konnte ich zwei Radler erschrecken🤣🤣🤣. Sie haben mich einfach nicht gesehen bei ihrer Rast auf dem Berg. So sind Wanderhexen eben. Auf einem Steinfeld fand ich noch einen schönen Stein. Er rief mir leise zu : Nimm mich mit!!!
    Okay! Steine die nur 1006 Gramm wiegen dürfen den schattigen Platz in meinem Wanderrucksack genießen. Trage ihn auch an dem kleinen (Wasser)Haus am Wald vorbei. 18613 Schritte durch mein schönes Urlaubsland.
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  • Day28

    Wandertaxi

    May 20 in Germany ⋅ ☁️ 19 °C

    Nun fährt es wieder, mein Wandertaxi. Es soll mich 2 Autobahnausfahrten mitnehmen. Am P+R steige ich aus und blicke nochmals sorgenvoll zum Himmel. Der Himmel so grau wie meine Gedanken der letzten Stunden. Eigentlich bin ich den Weg schon paar mal gegangen und so konnte ich Schritt für Schritt einfach weiter gehen. Immer auch mit den Gedanken : Das mache ich später... Jetzt ist es zu spät😪. Nix sollte man aufschieben und immer seine Träume nach Möglichkeit zeitnah realisieren. Vorbei geht es an einen schönen Teich mit vielen Enten. Sogar eine Reiherente war zu sehen. Das Teichhuhn zog ihre 5 Kleinen wie eine Perlenschnur hinter sich her. Noch ein Stück weiter standen 4 junge Bullen auf der Weide. Haben die mich mißtrauisch angeglotzt. Noch paar Schritte und ich kann unsere 2 Berge, den Schneeberg und den Ochsenkopf mit dem schönen Morgenlicht sehen. Schritt für Schritt gehts weiter. Mancher sitzt hier im Dorf beim Frühstück mit Kaffee am Fenster. Von weiten sehe ich die Burgkapelle Stein. Ich wollte aber nicht nach unten laufen. Die Strasse ist mir zu steil und Strasse laufen macht auch keinen Spass. Ganz brav laufe ich heute mal nach Wanderwegzeichen und werde belohnt. Die Alternative geht noch etwas im Dorf entlang. Hier gibt es einige versteckte Ecken, so schön!!! Unten am Bach angekommen, kommt das Thema: Vergänglichkeit wieder auf. Der Wald hat unter dem Borkenkäfer stark gelitten und es wurden viele Bäume gefällt. Im Ölschnitztal kommen die ersten Wanderer entgegen. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Kurpark. Mal schauen ob schon Wasser im Kneippbecken ist. Nur gut es ist erst halbvoll, also nur halb so kalt🥶🦶🥶🦶. Aber gesund für meine Wanderbeine und meinen Kopf. Ich hatte immer noch Ausschau nach den Wasseramsel gehalten. Auf einmal hörte ich sie und nach kurzer Suche konnte ich sie auch sehen.Read more

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