Day 1 🇨🇭
2 июля, Швейцария ⋅ ⛅ 25 °C
Let's go 🥳✈️
Day 2 🇪🇹🇿🇦
3 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 18 °C
Nach dem ersten Flug von Zürich nach Addis Abeba mit Zwischenlandung und ca. 1.5h Aufenthalt in Mailand konnten wir am Flughafen erst einmal unsere Nati in der zweiten Halbzeit supporten. Anschliessend ging es auch schon weiter in den nächsten Flieger in Richtung Johannesburg. In Johannesburg holten wir als erstes unser Mietauto ab und mussten uns (bzw. musste sich Dömu) durch die Stadt vom Flughafen zum Hotel zuerst einmal wieder an den Linksverkehr gewöhnen. Da wir von der Reise sehr müde waren haben wir uns etwas in unserem Hotel erholt bevor wir zum Abendessen aufbrachen. In der statistisch gefährlichsten Stadt der Welt gehen wir nach Sonnenuntergang noch etwas flanieren. Heute gab es etwas auf was wir seit 3 Jahren gewartet haben: Südfrikanisches Barbecue 😋Читать далее
Day 3 🇿🇦 Part 1
4 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 18 °C
WOW
Heute war wohl der ereignisreichste und gleichzeitig wahrscheinlich der dümmste Tag den wir jemals erlebt haben.
Um 0900 holt uns unser Guide ab. Wir fahren aus Melrose nach Soweto. Das ist wortwörtlich der extremste Unterschied den man machen kann in Südafrika. Aus der Top 1% Gegend, wo Rolls Royce und gepanzerte Land Rover neben uns verkauft werden in die grösste Township Südafrikas.
Soweto ist eine Abkürzung und bedeutet SOuth, WEstern TOwnships und macht zirka 3 Millionen Menschen aus. Hier passierte Südafrikas Geschichte. Hier wohnte Nelson Mandela bis zum Zeitpunkt seiner Verhaftung, Desmond Tutu, der Friendsnobelpreisträger lebt nur eine Strasse weiter. Nicht weit entfernt davon, Liegt der Platz an dem 1976 das Apartheid Regime das Feuer auf Kinder von bis zu minimal 8 Jahren eröffnete. Von den rund 15'000 protestierenden Kindern, die sich gegen die Einführung der Bantu-Education (Bantu Schulsystem, welches nicht weisse zwang in einer sprache unterrichtet zu werden, die sie nicht mal verstehen (Afrikaans) haben es laut Angaben der Apartheid Regierung 23 nicht überlebt, unser Guide, der selbst Familie dort hatte meint es seien mindestens 500 gewesen, da viele auch einfach spurlos verschwanden.
Dies war der Auslöser, dass die internationalen Sanktionen einstimmig von der UN akzeptiert wurden, was dann 14 Jahre später die Wirtschaft der Apartheid Regierung soweit geschwächt hatte, dass sie das Regime nicht mehr aufrecht erhalten konnte.
In der Zwischenzeit jedoch mussten die Goldminen einfach das Doppelte Volumen fördern, als dass sie das sowieso schon taten, was zu unglaublichen Menschenrechtsverletzungen führte durch das ganze Band der Gesellschaft, vom Wohnen bis hin zum Wasserzugriff.
Heute ist Soweto vieles, kulturelle und geschichtlicher Hauptpunkt Südafrikas (Hier fand beispielsweise auch das Eröffnungsspiel der WM 2010 statt) aber es ist eben auch immer noch eine Township und es gibt beinahe tägliche Meldungen von Raubüberfällen auf Touristen und monatliche Morde an Touristen. Wir fahren mit dem Fahrrad durch...
Und das war wohl die beste Entscheidung die wir hätten treffen können, High Fives von Fremden auf der Strasse, Kinder die mit unseren Fahrrädern spielen wollten und tiefgehende Diskussionen mit einem Autoliebhaber der seinen Toyota vorführen wollte. Einladungen zum Essen etc...
Bis auf einen Mann der wahrscheinlich der rassistische Mensch ist, den ich je getroffen habe. Er hat uns die Teufel genannt und mit Schamanenflüchen belegt und brennende Streichhölzer nach uns geworfen. Dies war ein Mitglied der March for South Africa Organisation, die alle illegalen Ausländer seit dem 30 Juni aus dem Land haben will. In Soweto gab es deswegen gestern erst eine Schiesserei mit ca 100 Verletzten. Aber ansonsten waren alle unglaublich herzlich.
Zum Mittag assen wir in Soweto auf dem Feuer gekochtes tradionelles Essen der Township, was wer hätte es gedacht dazu führt dass wir schlussendlich auf dem WC fest sassen.
Naja um knapp 15:00 sind wir wieder zurück in Melrose, wo wir uns bereit machen für Part 2Читать далее
Day 3 🇿🇦 Part 2
4 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 18 °C
Part 2:
Jetzt geht es die Kultur der Afrikaaners entdecken, nämlich zum Rugby Spiel Springboks vs. England.
Wer es noch nicht mitgekriegt hat oder einfach vergessen hat, oder auch gar nicht erst weiss... JoBurg liegt auf 1700 Meter über Meer und hat jetzt gerade Winter... Es schneit nicht aber kalt ist es allemal...
Wir wussten es ja schon aber erst jetzt fällt uns deutlich auf, wie beängstigend diese Situation eingentlich war... Das Stadium steht nämlich in Johannesburg CBD, das ist die Downtown. Wortwörtlich der gefährlichste Ort auf der Welt. Vor allem für Weisse in der Nacht und ratet mal wer zum Sonnenuntergang Anpfiff hat?
Naja das Stadium ist einfach das grösste in den ich jemals war. Grösser als Wembley und gebaut nur für die Springboks. Wir sitzen zu oberst und ich gehe absolut unter mit meinem England Shirt. Mele fügt sich jedoch perfekt ein. Leider kennen wir die Regeln von Rugby so überhaupt nicht und wundern uns die halbe Zeit lang, was eigentlich passiert. Aber man müsste blind sein um nicht zu sehen wie viel besser die Springboks sind. Wir haben uns nach dem Spiel sagen lassen, dass es ein unglaubliches Spiel war und wir sind froh es besucht zu haben.
Leider ist jetzt nach dem Spiel das Thema des Standortes wieder präsent und ich briefe Mele bereits zum Verhalten im Notfall,
Wenn gefährlich muss sie wegrennen an einen Ort, den sie erreichen kann und von Menschen umgeben ist, ohne auf mich zu achten.
Niemals mit dem Rücken zur Wand stehen.
Seiner Umgebung bewusst sein.
Unbedingt genau gleichzeitig wie ich ins Uber einsteigen.
Das Handy nicht offen nutzen.
Keine Nähe zulassen (Schwieriger als man denkt in Südafrika)
Gelegenheit macht Verbrecher...
Mit alle dem im Kopf machen wir uns auf. Sogar Security und mehrere Fans sagen uns wie dumm diese Idee ist. Doch Uber kann nicht direkt zum Stadium fahren, wir beordern diesen also einen Block weiter und sind nur einzelne Sekunden wirklich an einem unsicheren Ort. Aber wie gesagt... JB CBD ist nicht ohne Grund der gefährlichste Ort der Welt... Und ja das ist tatsächlich mit aktiven Kriegsgebieten verglichen... Und ich bin so nervös wie noch nie zuvor. Wir schaffen es aber ohne Probleme dann zum Uber und folglich zum Hotel. Auch der Uberfahrer kennt CBD gut und hält an keiner roten Ampel oder lässt Fussgänger passieren. Nichts dergleichen.
Jetzt sind wir wieder im Hotel und erwarten gespannt morgen. Wobei es um einiges weniger gefährlich wird.Читать далее

ПутешественникDas haben unsere Verwandten dort unten uns auch berichtet. Sie halten nicht mal zum pinkeln….. oh gut das Ihr heil zurück seid ins Hotel. Man spürt wörtlich die Angst in deine Zeilen.

ПутешественникGuet sit dir ohni Zwüschefau ids Hotel cho,isch sicher äs mulmigs Gfüehl gsi🙈
Day 3 🇿🇦 Part 3
4 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 18 °C
Das muss man gehört haben.
Day 4 🇿🇦
5 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 24 °C
Wir können es nicht lassen. Wir müssen auch hier unbedingt den ganzen Tag Auto fahren, sonst wäre es ja nicht eine unserer Reisen.
Ursprünglich wollten wir noch Pretoria besichtigen, was ich auch zu einem gewissen Teil zumindest vom Auto aus gemacht habe aber Mele kämpfte die ganze Nacht und auch noch weit in den Tag hinein mit der Lebensmittelvergiftung aus Soweto und hat so gut wie die ganze insgesamt 7 stündige Fahrt verschlafen.
Wir kennen es ja eigentlich schon und doch ist es immer wieder überraschend, wenn die Leute auf der Autobahn kreuz und quer umher wandern, sie überqueren, Autostopp machen, etc. Das beste war aber das Vorsicht Nilpferdeschild. Eine andere Art des Wildwechsels.
Am Abend kommen wir dann in der Lodge, die Mele unseren Aufenthalt geschenkt hat, dem Hippo Hollow (Nilpferd Unterschlupf) an. Wir kriegen das Abendessen noch dazu geschenkt und werden am besten Platz für das Dinner platziert. Hier sehen wir dann vom Tisch aus, wie die Nilpferde grasen kommen. Und wir spüren wieder die Nostalgie von 2023.
Danach wickeln wir uns in der Kuscheldecke auf dem Liegestuhl unseres Balkons ein und schauen den Nilpferden aus zirka 5 Metern Entfernung beim Gras mampfen zu.Читать далее
Day 4 🇿🇦 Part 2
5 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 24 °C
Nächtlicher Besucher in unserem Zimmer 🥰
Day 5 🇿🇦
6 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 24 °C
Morgens noch von Dixon, dem General Manager, über das Areal geführt geworden, wobei wir auch interessantes zur Infrastruktur von Lodges lernen konnten und Mele sich die Zimmer ansehen musste.
Um dann Nachmittags auf die Panoramaroute zu fahren. Eine der schönsten Strassen Südafrikas mit verschiedenen Aussichtspunkten wobei das Highlight der Blyde River Canyon und die Three Rondevels (<- Afrikaans super ähnlich zu deutsch, worum geht es hier also?)
Es fällt direkt auf, dass diese ganze Region wirtschaftlich stark ist, denn die Dörfer sind gepflegter, die Häuser sind "neuer" und der öffentliche Verkehr hat tatsächlich Haltestellen, an die sich gehalten wird. Es sind auch vielmehr Einheimische mit dem Auto unterwegs... Trotzdem gibt es die Kuh auf der Ausserorts-Strasse ab und zu doch noch.
Der erste Stopp war die Tankstelle nach zirka 20min Fahrt. Wo wir auch gleich wieder umdrehen konnten, weil Mele ihr Handy vergessen hatte (das Dömu nicht eingepackt hat...) 🤦🏼♀️. Nach dem Abstecher wieder zurück zur Unterkunft zum ersten tatsächlichen Stopp. Dem MacDonalds Wasserfall ähh MacMac Wasserfall natürlich. Um einiges weniger Spektakulär als erwartet, aber Menschen und fallendes Wasser 🤷🏼♀️.
Dann ist angedacht zum nächsten Wasserfall zu fahren, da Chatty (ChatGPT) uns sagte, dass es so eine stetige Steigerung der Qualität sei. Wir wissen es aber schlussendlich doch besser und fahren daran vorbei (vollends geplant) und kommen zum Gods Window und dem Regenwald daneben. Das Gods Window zeigt die Aussicht von den Felsklippen über den Krüger bis nach Maputo (Hauptstadt Mozambiques) Leider hat es etwas Smog in der Luft und wir sehen Mozambique gerade nicht.
Der Regenwald ist tatsächlich ein Regenwald, dies ist den Klippen geschuldet, denn diese blockieren die tiefliegenden Wolken die sich aus der Verdunstung des indischen Ozeans bei Durban und Maputo bilden. Welche somit ihre Feuchtigkeit hier praktisch täglich entladen. Dies ist der Grund wieso das Great Karoo (Südafrikanische Halbwüste, die zirka einen Drittel des Landes ausmacht) existiert... Es gibt praktisch keinen Niederschlag von hier bis zu den angolanischen Bergen. Wir kriegen von einem solchen Regen jedoch überhaupt nichts mit.
Nach diesem Gods Window wurde auch die Nationalblume Südafrikas, die South African Primrose oder wie sie auf lateinisch heisst, "dei finistra" benannt.
Danach weiter zu den Lucks Potholes. Da trifft sich der Blyde River mit einem Zubringer, welcher unterschiedlichst viel Wasser führt, während der Blyde River aber eigentlich immer gleich viel mitbringt. So entsteht ein Rückstau des Wassers vom Zubringer wenn dieser deutlich mehr Wasser als gewohnt hat, was dann wiederum zu Strudelbewegungen führt, weil das Wasser halt trotzdem nur am niedersten Punkt abfliessen kann. Dieser Strudel schneideten sich über Jahrhunderte nun deutlich in den Stein ein und es entstanden die Potholes (Schlaglöcher).Читать далее
Day 5 🇿🇦 Part 2
6 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 24 °C
Jetzt noch ein letzter Stopp, Blyde River Canyon und den Rondevels, dieser Canyon ist der Drittgrösste der Welt nach dem Grand und dem Fish River (waren wir auch schon) und der grösste "grüne" Canyon. die three Rondevels wie bereits angemerkt sind einfach drei runde Felsen, Bergspitzen, die halt einfach markannt sind. Die Aussicht hier. Topp. Das lohnt sich also.
Die Sonne beginnt schon unterzugehen und eigentlich wollen wir noch an den Wasserfall den wir verpasst hatten, also düsen wir los und schaffen es auch tatsächlich noch hin.
Zum Abend sind wir wieder zurück in der Lodge und bereiten die Kameras für morgen vor mit ein paar direkt vergleichen hier vor. Gewisse Amerikaner empfanden es als schlau mich auszulachen, weil ich ein Panoramabild wie vom Blyde River Canyon mit einer Weitwinkel Kamera gemacht habe (Handy) während ich meine Spiegelreflex umhatte. Wie auch immer die ernsthaft dachten ich verstünde sie nicht... Naja die Leviten wurden gelesen und ich will hier kurz aufzeigen welche Kamera was genau macht.
1. Handy
Perfekt für Weitwinkel also sehr breite Bilder die nicht detailgetreu sein müssen oder sollen.
2. GoPro
Ideal für schnelle Videoaufnahmen, da grosse Frameanzahl auf geringe Framequalität, besser gesagt super Video, scheiss Einzelbild.
3. Spiegelreflex
Nimmt jede einzelne Lichtabstraktion auf, da sie nicht digital verändert und erweitert sondern eben das Licht bündelt und exakt so darstellt wie "gesehen" was bedeutet super für detailreiche oder "Schwierige" - Fotografie zb. Porträts oder Nacht oder Wasser. Absolut verschwendet an detaillose Weitwinkel motive wie der Blyde River Canyon liebe Amerikanische Vollidioten.
Von unserem Balkon aus hörten wir dann auch wieder die Hippos brummeln.Читать далее
Day 6 🇿🇦
7 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 25 °C
Und ab in den Krüger, erstmals auf dem Weg zur Lodge eine Self Drive Safari. Und dann von der Lodge aus ein Game Drive. Da die Lodge sich im Krüger Park befindet, können wir auch ausserhalb der Parköffnungszeiten eine Nachtsafari machen.Читать далее
Day 7 🇿🇦 Part 2
8 июля, Южная Африка ⋅ 🌙 17 °C
Unser neues Haustier 😍😍😍

ПутешественникSind gewöhnt was zu fressen zu bekommen warten auf den znack
Day 7 🇿🇦
8 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 26 °C
Heute geht es nach einer Morgensafari dann ins SleepOut Camp wo wir dann ohne Internet und allem unter den Sternen schlafen werden.
Zum Abend hin auch nochmals eine Pirschfahrt um den Leoparden zu finden.Читать далее
Day 8 🇿🇦
9 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 26 °C
Vom Sleep Out, wo wir draussen übernachtet haben marschieren wir jetzt mit James und Oranse zurück zum Camp das sind zirka 10km durch den Busch.
Es ist ja wie gesagt Winter hier und in der Nacht wird es auch entsprechend kalt. Bei 10 Grad draussen zu schlafen verlangte von Mele alles ab, sogar den Poncho den wir für Game Drives erhalten haben.Читать далее
Day 8 🇿🇦 Part 2
9 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 26 °C
Wir sind nicht nur auf dem Sleep Out Internetlos sondern auch heute, sind wir im Plains Camp. Dieses liegt wirklich mitten im Bush und besteht aus den Zelten der Gäste einem Essens und Gemeinschaftszelt einem Pool und den Mitarbeiterzelten. Wir sind tatsächlich aber die einzigen Gäste.
Am Abend gehen wir nochmals auf einen Game Drive und nehmen das Sundowner Picknick dann direkt neben einem Nilpferd ein, dass seit unserer Ankunft uns zu verscheuen versucht. Aber die Guides haben alles super im Griff.
In der Nacht schlafen wir natürlich wieder mit den Bushbabys ganz warm ein. Bushbabys nennen die Südafrikaner die Wärmeflaschen.Читать далее
Day 9 🇿🇦🇸🇿
10 июля, Свазиленд ⋅ ☀️ 21 °C
Heute verlassen wir den Krüger aber nicht bevor wir nochmals eine kurze Walkingsafari machen. Diesmal zeigen uns die Guides die Pflanzen der Umgebung und die Lebensräume verschiedenster Arten. So finden wir beispielsweise einen Dunghaufen eines Nashorns welcher dem Mistkäfer als super Mistquelle dient, welcher dann wiederum Insektenjäger anlockt, welche wiederum Vögel anlocken und welche dann wiederum Kleinkatzen etc etc etc anlocken... So erneuert sich die Natur immer und immer wieder. Beispielsweise ist genau das jetzt relevant, da im vergangenen Südsommer Rekordfluten aufkamen, welche den Lebensraum von Millionen von Tieren zerstörten. Die Löwen die wir in den vergangen Game Drives gesehen haben, sind alle neue Familien, dasselbe mit den Wildhunden die wir sahen oder den Hyänen.
Wir hören ein Brüllen eines Löwen während der Walking Tour und die Guides meinen er sei wahrscheinlich nur gerade auf der anderenseite der Buschreihe und verteidigt wohl gerade seine Beute. Wir gehen dann aber nicht näher, da er bereits aggressiv war.
Nach der Tour checken wir dann aus und machen uns auf zum nächsten Ziel...
Das Ziel liegt auf der andrenseite des Krügers also fahren wir nochmals einmal quer durch und beeilen uns auch nicht wirklich dabei. Da es aber Mittag ist finden wir keine Jäger mehr aber dafür Zuhauf Pflanzenfresser, die trinken gehen und dabei die Strasse überqueren.
Am späten Nachmittag verlassen wir dann den Park und kaum eine Stunde später sind wir offiziell im Land Nummer 38 (Dömu) & 35 (Mele)...
Swaziland 🇸🇿
Es heisst zwar neuerdings Eswatini aber keiner nennt es wirklich so, auch die Einheimischen nennen es weiterhin Swaziland und in der kurzen Zeit die wir bisher hier sind muss man sagen. Es ist auf jedenfall einen Besuch wert...Читать далее
Day 10 🇸🇿
11 июля, Свазиленд ⋅ ⛅ 22 °C
Zum Glück habe ich (Dömu) darauf bestanden, einen ganzen Tag in Swaziland zu verbringen. Das Land ist unglaublich. Es ist in drei Ebenen aufgeteilt die subtropische, die Talebene und die Berge.
In den Subtropen werden Ananas und Wassermelonen angebaut. Die Talebene ist mit der Hauptstadt Mbabane das Industrieherzstück und die Berge liefern Edelmetalle und vor allem Holz.
Eswatini spricht SiSwati, was eine Bantu Sprache ist und da ich ja seit nun 100 Tagen Swahili lerne, was auch eine Bantusprache ist, kann ich einige Dinge verstehen, ebenso mit isiZulu und isiTswana. Auch interessant hier ist, dass indoeuropäische Sprachen konjugieren. Ich du er wir ihr sie etc etc... das macht jede indoeuropäische sprache. Bantusprachen machen das nicht. Die haben stattdessen die Nomenklassen bspw. M-Mi oder Ki-Vi etc. diese definieren dann was der Wortstamm also das Nomen im Detail bedeutet. In Swahili zb. Ist ein Wortstamm "handisi" das heisst etwas wie "erschaffen" wenn ich die Nomenklasse M-Mi anwende wird es zu Mhandsi (singular) oder Mihandisi (plural) die M-Mi Klasse wird verwendet für Personen, Orte und Pflanzen (zumindest in Swahili) das heisst ein Mhandisi ist ein Mensch der erschafft, also ein Ingenieur bspw. Worauf ich jetzt also hinaus will... Viele Orte beginnen hier mit einem M wie eben die Hauptstadt Mbabane, dies nutzt genau diese Nomenklassen und heisst nichts anderes als der Ort Namens Babane, und so nennen sie es dann eben auch. Babane. Dies ist ein Phänomen dass man praktisch in ganz Afrika beobachten kann, da eigentlich ganz Subhara-Afrika Bantusprachen spricht.
Btw diese Sprachen sind nominell zwar auf der selben Ebene wie die indoeuropäischen Sprachen das heisst Zulu ist von Swahili nominell gleichweit entfernt wie Albanisch von Norwegisch doch tatsächlich sind alle Sprachen sehr ähnlich und in etwa so weit entfernt wie holländisch zu schweizerdeutsch, wenn man also eine Bantusprache spricht kann man tatsächlich mit einem ganzen Kontinent sprechen und zirka 1 Milliarde Leute, man kann es also nur empfehlen.
Das heutige Eswatini entstand im frühen 19. Jahrhundert unter König Sobhuza I. und König Mswati II., nach dem das Volk der Swasi und später auch das Land benannt wurden. Unter Mswati II. konnte das Königreich sein Gebiet ausdehnen und sich gegen benachbarte Völker behaupten.
Ende des 19. Jahrhunderts geriet Eswatini zunehmend unter den Einfluss europäischer Kolonialmächte. Nach dem Zweiten Burenkrieg (1899–1902) übernahm Großbritannien die Verwaltung des Landes und erklärte es 1903 zum britischen Protektorat Swaziland. Im Gegensatz zu vielen anderen afrikanischen Staaten blieb die traditionelle Monarchie jedoch bestehen. Die britische Verwaltung regierte gemeinsam mit dem Königshaus, wodurch viele kulturelle Traditionen erhalten blieben.
Am 6. September 1968 erlangte Swaziland seine Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich. Zehn Jahre später löste König Sobhuza II. das Parlament auf und führte wieder eine absolute Monarchie ein, ein politisches System, das bis heute besteht. Seit 1986 regiert König Mswati III., einer der letzten absoluten Monarchen der Welt.
Im Jahr 2018, zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit, wurde der Staatsname offiziell von Swaziland in Eswatini geändert. Der neue Name bedeutet in der Landessprache siSwati „Land der Swasi“ und sollte die nationale Identität stärken sowie Verwechslungen mit der Schweiz (Switzerland) vermeiden.
Kulturell spielen Traditionen bis heute eine zentrale Rolle. Besonders bekannt sind die Umhlanga-Zeremonie (Schilftanz), bei der jedes Jahr Tausende unverheiratete Frauen dem Königshaus ihre Ehre erweisen und traditionelle Tänze aufführen, sowie die Incwala-Zeremonie, das wichtigste religiös-kulturelle Fest des Landes. Diese Feste verdeutlichen, wie eng Geschichte, Kultur und Monarchie in Eswatini bis heute miteinander verbunden sind.
Als Aktivität verfolgten wir heute mehreres zum einen das traditionelle Bangen um die eingezogene Kreditkarte am Bankautomaten und den folgenden Gang zur Bank und die unglaubliche Hilfe der Angestellten ihren Arbeitstag unseretwegen zu verlängern und nochmals das halbe Land zu durchqueren um uns die Karte zurückgeben zu können, sowie das bereitstellen des eigenen limitierten Internets für uns damit die Karte in der App entsperrt werden konnte.
Natürlich ist das nichts traditionelles und rückblickend auch eher lustig aber zum Zeitpunkt schon sehr beängstigend. Aber eben auch sehr bezeichnend der Kultur der Swasi. Sie sind unglaublich hilfsbereit und würden alles für Leute tun, die Respekt zeigen. Letzterer Teil ist aber wirklich essentiell.
Danach gehen wir auf eine Reitsafari und wir sind uns einig... Das ist das wohl allerbeste Erlebnis das man machen kann... Denn die Tiere scheuen sich nicht vor den Pferden und man ist wirklich hautnah an den Tieren. Wir hätten wohl die grasenden Zebras sogar berühren können wenn wir gewollt hätten so nah waren wir und die Pferde fühlten sich auch so wohl neben den Wildtieren, dass auch sie selbst direkt zu fressen begannen. Einfach ein unglaubliches Erlebnis.
Zum Schluss noch das Cultural Village wo wir alles über die Kultur der Swasi lernen und auch hier sind wir uns einig es ist schön es mal gesehen zu haben aber die Kultur ist wahrhaftig schockierend für uns...Читать далее
Day 11 🇿🇦
12 июля, Южная Африка ⋅ ☁️ 21 °C
Und wieder zurück in Südafrika aber nicht bevor wir in Eswatini noch die Kerzenfabrik besichtigt haben. Wir dachten erst dass es halt einfach an der Route liegt und wir nicht vieles sonst machen könnten heute, da wir wieder lange unterwegs sind. Es war aber erstaunlich interessant, da sie wirklich noch traditionell arbeiten im Sinne von Handschnitzereien der Kerzen etc.
Wieder unterwegs geht es nach zirka 3 Stunden in Eswatini dann wieder über die Grenze nach Südafrika. Wir sind inzwischen ja Experten im Überqueren von Afrikanischen Grenzposten und das ganze nimmt gerade mal 10 Minuten in Anspruch.
Danach fahren wir durch verschiedene Nationalparks, die Autobahn ist hier Teil des Parks und die Geschwindigkeit ist einfach auf 60 gedrosselt für die Tiere, aber sonst ist es wie jeder andere Nationalpark.
Bis wir dann gegen den späteren Nachmittag in Hluluwe (gesprochen Schluschluwii) ankommen, dies liegt am False Bay des Lake Saint Lucia und der Nationalpark hier ist der Nationalpark in dem die Nashörner, die in Menschenobhut waren wieder erstmals ausgewildert werden, dementsprechend hat es sehr viele Nashörner hier und wir hoffen eines zu Gesicht zu bekommen morgen...
In der Zwischenzeit spazieren wir noch über das 70ha Gelände unserer Lodge und entdecken verschiedenste Tiere auch wieder hautnah...
Haarscharf kommen wir noch in der Helle des Tages zurück um 17:30 ist dann auch das letzte Licht weg...Читать далее

ПутешественникTolle Bilder hoffe Ihr sieht paar Nashörner ich hatte leider nie das Glück 🍀 in Kenia
Day 12 🇿🇦
13 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 21 °C
Wie angekündigt noch die letzte Safari auf unserem Trip. Und was für eine...
Angefangen mit den Löwen, dann auf die Suche nach den seltenen Spitzmaulnashörnern, die sehr scheu sind und dazu noch gerne Blätter essen, besser gesagt sich in Wäldern und dichtem Buschwerk befinden. Leider finden wir sie nicht... Dann weiter in den Süden des Parks wo sich die Steppe zeigt. Hier findet man das Breitmaulnashorn am häufigsten. Diese finden wir dann auch. 6 im ganzen. Die Chancen hier stehen sehr gut für eine solche Anzahl Sichtungen.
Wieder auf dem Rückweg kommt uns dann ein gewisser Herr Olifant entgegen auf der Strasse. Wir und er auch erschrecken uns extrem, da wir direkt in der Kurve aufeinander treffen. Kaum die Situation begriffen, droht der gute Herr uns auch schon so gleich... Er ist zu diesem Zeitpunkt maximal 10 Meter vor uns. Mele, die zu diesem Zeitpunkt fährt kriegt es bereits mit der Panik zu tun und kann den Rückwärtsgang nicht richtig einlegen und lässt den Motor aufheulen. Das wiederum irritiert den grössten Elefantenbullen, den wir jemals gesehen haben nochmals mehr, denn Tiere sehen Autos als hässliche Elefanten an, dementsprechend empfand der gute uns dank der normalen Geschwindigkeit mit der wir um die Kurve fuhren und dem Motoren aufheulen als einen Elefanten an, der auf ihn losstürmte und dann trötete... Die grösste Provokation die es für Elefantenbullen gibt...
Also stürmt er jetzt vollends auf uns zu... Mele kriegt den Rückwärtsgang noch rechtzeitig rein und wir fahren mit 50 rückwärts schnallen uns gleichzeitig ab, denn der Elefant ist immer noch direkt vor uns und stürmt auf uns zu... Bis nach zirka 200 Metern wir nun zirka 20 Meter Abstand gewonnen haben wird er langsamer und steigt den Hügel auf der Seite hoch doch das Einlenken geht vergessen und wir krachen mit nun vielleicht 20kmh im rückwärtsgang in ein Bäumlein... Dies bemerkt der Elefant wiederum und er kommt wieder näher, ohne zu rennen aber immer noch drohend... Mele legt den vorwärts Gang ein und wir müssen jetzt die kleine Grube zwischen Strassenrand und Strasse überqueren sowie von dem Baum loskommen und es wird wieder immens Gas gegeben. Der Elefant richtet sich nun wieder direkt uns zu und wir düsen so zirka 2m an ihm vorbei, diesmal aber vorwärts. Er stürmt jetzt wieder hinterher und wir beschleunigen bis auf 95 bei den erlaubten 40, aber wir wollen einfach weg von dem. Als er uns dann nicht mehr sehen kann nach der nächsten Kurve beendet der Elefant die Verfolgungsjagd dann...
Wir treffen auf andere Fahrzeuge und teilen ihnen mit, dass sie unbedingt Abstand zu dem halten sollten... Während die Ranger die nun dazu gestossen sind dies auch tun. Die Ranger meinen auch zu Mele und auch ich schliesse mich dem vehemenst an... Dass sie genau richtig reagiert hatte und unglaublich mutig handelte.
Joa so müssen wir jetzt morgen zu Europcar und das ganze Versicherungsgedönst angehen, weil das Auto hat schon bessere Tage gesehen als die nach dem Date mit Baum...Читать далее

ПутешественникWas für eine Action! Also, ganz ehrlich, ich bin nicht unglücklich sind eure Ferien bald vorbei und ihr wieder gesund zu Hause!
Day 13 🇿🇦
14 июля, Южная Африка ⋅ ☀️ 21 °C
Geschichtlicher Nachtrag zu gestern:
Der Hluhluwe-iMfolozi Park ist das älteste offiziell ausgewiesene Wildschutzgebiet Afrikas. Bereits 1895 wurden die damaligen Hluhluwe- und iMfolozi-Reservate gegründet, um die stark bedrohte Tierwelt der Region zu schützen. Das Gebiet diente zuvor unter König Shaka als königliches Jagdgebiet der Zulu. Im 19. Jahrhundert führten jedoch unkontrollierte Jagd auf Elfenbein, Felle und Nashornhorn sowie der Verlust von Lebensräumen zu einem dramatischen Rückgang vieler Tierarten.
Besonders kritisch war die Situation des Südlichen Breitmaulnashorns. Ende des 19. Jahrhunderts galten die Tiere bereits als nahezu ausgestorben, bis 1894 im Gebiet des heutigen iMfolozi-Reservats die letzten rund 50 Exemplare entdeckt wurden. Diese kleine Restpopulation veranlasste die Behörden, das Schutzgebiet einzurichten. Dank konsequentem Schutz konnte sich der Bestand langsam erholen und erreichte bis in die 1950er-Jahre wieder etwa 400 Tiere.
Mit der wachsenden Population entstand jedoch ein neues Problem: Alle Südlichen Breitmaulnashörner lebten in einem einzigen Gebiet. Eine Krankheit, Naturkatastrophe oder verstärkte Wilderei hätte die gesamte Art erneut auslöschen können. Deshalb initiierte der Wildhüter Dr. Ian Player gemeinsam mit dem damaligen Natal Parks Board Ende der 1950er-Jahre die weltberühmte Operation Rhino. Ziel war es, Nashörner lebend einzufangen und in andere Schutzgebiete innerhalb Südafrikas sowie später in weitere afrikanische Länder und Zoos auf der ganzen Welt umzusiedeln. Dabei wurden innovative Fang- und Transportmethoden entwickelt, die bis heute im modernen Wildtiermanagement angewendet werden.
Operation Rhino entwickelte sich zu einer der grössten Erfolgsgeschichten des internationalen Naturschutzes. Hunderte Nashörner wurden erfolgreich umgesiedelt und gründeten neue Populationen in Reservaten wie dem Kruger-Nationalpark sowie in Namibia, Botswana, Simbabwe und Kenia. Aus den weniger als 50 Tieren, die Ende des 19. Jahrhunderts im heutigen Hluhluwe-iMfolozi Park überlebt hatten, entwickelte sich eine weltweite Population von mehreren Tausend Südlichen Breitmaulnashörnern. Fast alle heute lebenden Tiere dieser Unterart stammen von dieser kleinen Restpopulation ab.
1989 wurden die zuvor getrennten Hluhluwe- und iMfolozi-Reservate durch einen Verbindungskorridor zum heutigen Hluhluwe-iMfolozi Park zusammengeschlossen. Der rund 960 km² grosse Park beherbergt heute die Big Five und zählt weiterhin zu den wichtigsten Schutzgebieten für Spitz- und Breitmaulnashörner weltweit. Trotz der Erfolge von Operation Rhino bleibt die Wilderei aufgrund der hohen Nachfrage nach Nashornhorn eine der grössten Herausforderungen. Um die Nashörner besser vor Wilderei zu schützen, wurden im Hluhluwe-iMfolozi Park seit 2024 über 1'000 Nashörner enthornt. Dabei wird das Horn unter Betäubung von Tierärzten entfernt, ohne das Tier dauerhaft zu verletzen. Da das Horn das Hauptziel der Wilderer ist, werden enthornten Nashörnern deutlich seltener nachgestellt. Seit Einführung dieser Massnahme ging die Wilderei im Park um rund 80 % zurück. Da das Horn nachwächst, muss der Eingriff jedoch regelmässig wiederholt werden.
Nun zu heute:
Heute hatten wir einen etwas ruhigeren Tag. Zuerst fuhren wir zum Europcarschalter am Flughafen in Richards Bay da uns gestern auf der Notfallhotline dies so geraten wurde. Am Schalter angekommen sagte uns die Dame aber, dass wir eigentlich vergeben gekommen sind solange das Auto noch fahrbar ist, können wir es weiter fahren und den Schaden dann erst bei der Rückgabe dokumentieren. So fuhren wir also weiter bis nach Ballito wo sich unser nächstes Hotel befindet. Nach dem Check-In in diesem (für uns etwas zu luxuriösen) 5 Sterne Resort machten wir uns auf den Weg um die bekannte Strandpromenade in Durban zu besichtigen. Durban ist nach Johannesburg und Kapstadt die 3. grösste Stadt in Südafrika. Den Abend genossen wir dann gemütlich im Hotel.Читать далее
Day 14 🇿🇦
15 июля, Южная Африка ⋅ ☁️ 16 °C
Heute geben wir das Auto ab und fliegen nach Kapstadt in den tiefsten Winter... Hier ist es nochmals kälter (15C) und regnet halt auch immer wieder. Aber wir lieben halt diese Stadt und haben leider letztes Mal nicht alles sehen können was wir wollten.
Dank Meles guter Beratung haben wir btw einen Selbstbehalt von 0 CHF und eine Schadensbeteiligung von 150 CHF (in Form des Deposits) - Autobahn Maut die auch davon abgezogen wird, also insgesamt zirka 100CHF für den Schaden zu bezahlen.
Wir nehmen in Kapstadt dann den neuen Suzuki Swift als Mietauto entgegen und fahren gerade zum Sonnenuntergang durch die Cape Flats, die zweit unsicherste Region Südafrikas nach Joburg CBD vor allem während der Dämmerungszeiten, doch der Flughafen liegt halt hier in den Flats. Es ist nichts passiert und es war auch nie auch nur annähernd gefährlich, aber ich dachte es zu erwähnen passte gut zum bisherigen.
Wir erreichen das Appartment, welches Private Safaris, also Meles Arbeitgeber, wer es nicht weiss, gehört. Mit einer spektakulären Aussicht auf den Tafelberg und über die ganze Stadt nur wenig später.
Danach etwas essen und das Halbfinal schauen gehen... Wer den Fussball mag sollte hier also wirklich für England sein... Aber natürlich... VARgentinien gewinnt wieder unverdient...Читать далее
Day 15 🇿🇦
16 июля, Южная Африка ⋅ ☁️ 18 °C
Heute machen wir grundsätzlich nochmals dasselbe wie vor drei Jahren nur mit weniger Stress...
Erst gehts and die V&A das ist die Victoria and Alfred Waterfront, besser gesagt der alte Hafen, den man vor gut 50 Jahren umfunktioniert hat in eine Begegnungszone.
Dann über Camps Bay nach Houts Bay und dann den Chapmans Drive fahren... Die Panorama Strecke entlang der Felsen des Kaaps.
Ans False Bay auf die andere Seite des Kaps der guten Hoffnung und wer Kapstadt kennt weiss bereits genau wo wir hin fahren...Читать далее
Day 15 🇿🇦 Part Pingwin
16 июля, Южная Африка ⋅ ☁️ 18 °C
Pinguin gefunden, FindPenguin nicht mehr nötig, man sieht sich 👋

ПутешественникIch glaube das weiss der selbst noch nicht so genau, basierend auf den Piroueten die der direkt davor gemacht hat.
Day 15 🇿🇦 Video Attachment
16 июля, Южная Африка ⋅ ⛅ 17 °C
Mit Ton für das Beste Erlebnis...
Day 15 🇿🇦 Part 2
16 июля, Южная Африка ⋅ ☁️ 16 °C
Und nach Boulders Beach in Simon Town dann noch zu Camps Bay zu den "Rocks" für den Sonnenuntergang.
Day 16 🇿🇦
17 июля, Южная Африка ⋅ ☁️ 16 °C
Heute machen wir, was wir eigentlich vor drei Jahren schon hätten tun wollen und wir gehen nach Robben Island.
Diese Sträflingsinsel war seit Anbeginn der Siedlungszeit eine Gefangeneninsel, es bietet sich halt auch perfekt dafür an. Sehr übersichtlich weit genug vom Festland entfernt, damit es kein Fluchtrisiko gibt und nahe genug damit es immer noch praktisch ist für die Betreiber. Die Dutch East India Company also die Holländische Ostindienfahrer nutzten sie um die Khoi und San, die sich gegen die Ausdehnung der Kapniederlassung wehrten als Kriegegefangene und Geiseln zu halten. Kurz darauf wurden erste politische Gefange aus den asiatischen Kolonien hergebracht darunter eine vielzahl an muslimischen Geistlichen aus dem heutigen Indonesien, nicht aber gezwungenermassen aus christlichen Gründen, sondern weil die Sharia den Handel mit Ungläubigen verbietet und die Ostindienfahrer das halt gar nicht abkönnen, also hat man sie zusammen getrieben und auf Robben Island verschifft damit die aus dem Weg sind. Diese geistlichen verbrachten dann ihr gesamtes restliches Leben auf Robben Island. Relativ frei aber halt trotzdem gefangen. Einige dieser geistlichen haben den Koran aus dem Gedächtnis niedergeschrieben auf Robben Island, was zirka 400 Jahre später dazu führte, dass die Apartheidgefangenen wie Mandela, etc. dann dementsprechend auch nicht christliche Ideen wahrnehmen konnten und zu dem Schluss kamen, dass die Menschen Produkte ihres Umfelds sind, was der Grundstein für die Verzeihungspolitik Mandelas war und somit zum Ende der Appartheid wahrscheinlich einen Bürgerkrieg verhinderte. Schon interessant, welchen Einfluss Dinge die man nie hätte voraussehen können schlussendlich haben.
Südafrika ist als Kolonie ja immer schon recht speziell gewesen, da die Buren oder eben die Afrikaaner niemals im Namen der Niederlande agierten auch die Ostindienfahrer nicht sondern es waren Privatpersonen und eben ein Unternehmen, dementsprechend änderte sich einiges als die Briten dann schlussendlich übernahmen, denn durch den Abolition Act wurde beispielsweise der Skalvenhandel über Robben Island sofort aufgelöst, stattdessen wurde eine Leprakolonie aus Robben Island. Die Leprakranken wurden dann hier getrennt nach Rasse und Geschlecht, nach Rasse, da dies der Höhepunkt der Rassenlehre (Forschung der Menschlichenunterschiede) war und nach Geschlecht, weil die Kranken keine Kinder mehr zeugen sollten. (Btw die Ärzte hier spezifisch kamen zu dem Schluss dass es keine Unterschiede gibt) Nach 85 Jahren wurde die Leprakolonie schlussendlich aufgelöst, da das Heilmittel und einfachere Therapien entdeckt wurden.
Wieder etwas zurück in der Geschichte müssen wir darüber sprechen wie die Afrikaaner eigentlich die Macht in Südafrika erlangten.
Weil als die Briten die Kapregion übernahmen waren die ursprünglichen Siedler also eben die Niederländer, eigentlich gar nicht so stark abgetan davon, da dadurch das stärkste Militär der Welt ihre Expansion ins südliche Afrika und vorallem gegen die Khoi deckte und allenfalls sie vor anderen Europäern verteidigen würde sowie vor den Xhosa, die ab Port Elizabeth Richtung Eastern Cape lebten. Diese ursprünglichen Siedler waren absolute Psychopathen, denn sie jagten die Khoi als Sport und machten Vermögen damit sie an die Portugiesen als Sklaven zu verkaufen. Wer sich noch an die Footprints vor von 3 Jahren erinnert, weiss dass die Khoi als Volk ausgestorben sind und die San bis nach Namibia vertrieben wurden wo heute noch ein paar wenige Tausend leben. So schlimm war dieser Genozid...
Die Briten die den Abolition Act bereits ratifiziert hatten, meldeten sich hier aber entgegen den Hoffnungen der ursprünglichen Siedler stark gegen diese Praktiken in dem sie sogar mit dem Militär die Einheimischen beschützten und auch illegal verkaufte Sklaven mit Hilfe der Marine bis nach Brasilien verfolgte und zurückbrachte. Die Buren waren darüber so unglücklich, dass sie sich aus der Reichweite des Empires entziehen wollten und so begann der "Great Trek" und die viele machten sich auf den Weg ins Landesinnere und gründeten die Burenrepubliken Oranje Frejstaat und die Südafrikanische Republik Transvaal (heutiges JB, Pretoria bis zu den Grenzen mit Zimbabwe, Botswana und Mozambique)
Die stärkste Bedrohung für sowohl die Briten in der Kapregion und die Buren in den beiden autonomen Ländern waren die Zulu aus der heutigen Region KwaZulu-Natal, also Durban und Umgebung. Dies lieferte den Briten Grund genug die Republiken zu annektieren und als Landbasis gegen die Zulus zu nutzen während sie mit der Marine sowieso schon Wasserüberlegenheit hatten. Dadurch konnten sie dann 1879 die Region erobern. 1880 erklärte sich die Transvaal Region wieder unabhängig und die Siedler greifen die britischen Garnisionen an. Die Buren waren vorallem Bauern und Grosswildjäger und zu dieser Zeit wurde in professionellen Armeen wie der britischen in Reihen und Feuerformationen auf kurze Distanz gekämpft... Dementsprechend kriegten die Briten ziemlich auf den Deckel in diesem Krieg. Schlussendlich kriegte die Region Transvaal mit der Pretoria Convention das Selbstverwaltungsrecht zu gesprochen in allem ausser der Aussenpolitik. Als man dann aber 1986 die reichsten Goldvorkommen der Erde in Johannesburg entdeckte wollten die Briten dann auch die Innenpolitik zurück und damit ein grösseres Stück des Goldkuchens. Anfangs hatten die Buren wieder grosse Erfolge aber dann entsandte das Empire einen RIESEN Anteil ihrer gesamten militärischen Macht nach Südafrika. Insgesamt 450'000 Soldaten das war die grösste mobilisierte Armee allerzeiten zu diesem Zeitpunkt und machten etwa einen Drittel der gesamten Landkraftstreikräfte des Empires aus.
Damit eroberten die Briten ratzfatz Johannesburg, Bloemfontein und Pretoria und alle dachten der Krieg sei vorbei. Doch nein, die Buren erfanden eine komplett unbekannte Art der Kriegsführung... Der Guerillakrieg... Und die Briten antworteten mit der einzigen Möglichkeit gegen Guerilla tatsächlich vorzugehen. Absolute Brutalität. Sie vergifteten Brunnen, zerstörten Farmen, töteten Vieh und am schlimmsten... Sie sperrten tausende "Risiko" Buren und deren Familien in Konzentrationslager wo dann auch tausende an katastrophalen Gesundheitsbedingungen starben. Schlussendlich sahen sich die Buren gezwungen aufzugeben vor allem, da die Briten den Wiederaufbau sowie Kompensationen zahlen wollten und es auch taten.
Interessant hier im zweiten Burenkrieg war, dass die Zulus die die Buren als langwirige Rivalen sahen und auch immer noch sehen häufig für die Briten gekämpft haben. Meiner Einschätzung nach ein guter Indikator dafür, wieso dann die Bantueducation Act der letzte Strohhalm war für die Massenproteste 1976, wie beschrieben im Soweto Footprint.
Leider, für die Zulu, wurde für eine zukünftige Zusammenarbeit lokal dann aber die Buren, die sich ab jetzt Afrikaaners nennen, von den Briten gewählt, da diese sich als sehr wertvolle Ingenieure im Goldabbau und militärisches Personal auszeichnete, Dafür mussten sie aber im ersten Burenkrieg eroberte Gebiete an die britischen Protektorate Natal und Swazi abgeben, also Swaziland und KwaZulu-Natal.
8 Jahre später also 1910 wurden dann die Protektorate Kaap, Freistaat, Natal, Transvaal und Swazi zur Union Transvaal und daraus dann Union SouthERN Africa und schlussendlich nachdem der König von Swazi aus der Union austritt, die Union South Africa.
Bis 1948 regierten die Afrikaaner nun zusammen mit den Briten die Union South Africa. Die Buren brachten immer wieder Apartheid ähnliche Vorschläge und Legislatur ins Spiel hatten aber nie genügend Macht um diese auch durchzusetzen. Erst als 1948 nach dem zweiten Weltkrieg die britische Südafrikanischebevölkerung massiv gesunken war durch Kriegsopfer und vor allem durch viele britische Südafrikaner die nach Europa remigrierten nach dem Einsatz in Europa. Bekamen die Afrikaaner die Mehrheit im Parlament durch die National Party. Und prompt wurde die Apartheid eingeführt. Das UK protestierte dies zwar, hatte aber nicht genügend Mittel und Willen um wirklich etwas zu bewirken, vor allem da die verbliebenen britischen Südafrikaner der NP sehr kritische gesonnen waren, sah Grossbritannien nicht wirklich die Möglichkeit es zu unterbinden. Erst 1961 hatte Grossbritannien sich genügend erholt um es scharf zu verurteilen und Zwang Südafrika aus dem Commonwealth, was der erste der herben wirtschaftlichen Schläge gegen die Apartheidregierung war.
Jetzt wieder zurück zur Robben Island, denn ab 1948 werden hier die politischen Gegner des Apartheidregimes gefangen gehalten. Natürlich wurden auch die Gefangenen streng von einander getrennt, daher ist Robben Island "nur" das Gefängnis für die Schwarze und Coloured Bevölkerung, man betone das eben auch sehr viele Weiss sich aktiv gegen die Apartheid gewehrt hatten, diese wurden aber in Pretoria gehalten und gehen entsprechend auch häufig vergessen.
Beispielsweise unser Guide... Er wurde 1971 in der Nähe von Bloemfontein festgenommen im Alter von 14... Er wurde angeklagt ein Saboteur zu sein also ein Staatsfeind und Terrorist. Auch wurde ihm vorgeworfen Sprengstoff zu besitzen mit der Intention es zu benutzen. Sein Bruder war bereits auf Robben Island verstorben zu dem Zeitpunkt. Doch seine Mutter konnte Beweise hervorbringen, die ihn von diesen Vorwürfen hätten Freisprechen sollen, das Gericht hat dann einfach den Prozess an ihm unterbrochen und seine Mutter als zwanghafte Lügnerin diagnostizieren lassen damit sie nicht mehr als Zeugin aussagen konnte... So wurde sie in ein Irrenhaus gesperrt und er kam mit nun 15 nach Robben Island, wo er 18 Jahre lang blieb...
Alle Touren hier werden ausschliesslich von ehemaligen Insassen geführt und wir hatten mit mehreren zu tun. Jeder erzählte seine eigene Geschichte der Folter an diesem Ort teilweise gravierenste Psychologische und Körperliche Folter... Jeder von ihnen spricht sich jedoch trotz allem fūr die Versöhnung aus und gegen den Rassismus. Sogar als sich gewisse Amerikaner dafür aussprachen, dass die Wärter zur rechenschaft gezogen werden sollten, bedanken sie sich zwar für das Mitgefühl wollen aber dass man das Kapitel lieber hinter sich lässt und nach vorne sieht.
Btw schon recht ironisch, dass gerade die Amerikaner unbedingt irgendjemand zur Rechenschaft ziehen wollen, gleichzeitig aber ihre eigene Aktionen im Irakkrieg gekonnt ignorieren oder sogar feiern, oder Guatanamo... Während die betroffenen über der Rache stehen.
Die Anführer der Organisationen gegen die Apartheid wurden im Zellenblock B gehalten und mussten Zwangsarbeit in den Lehmminen verrichten, inklusive Mandela. Hier hatten sie eine Höhle, in der sie ihr Geschäft verrichten sollten und ausserhalb der Sonne essen konnten... Man stelle sich also den Gestank darin vor... Die Wärter kamen dementsprechend nie in diese Höhle und Mandela nannte diese Höhle später das erste Parlament der Republik.
Neben Mandela ist der wohl berümteste Insasse hier Professor Sobukwe er ist der Anführer der PNC (Pan Africanist Congress), eine Kommunistische Partei... Er wurde zu Lebenslang verurteilt und wurde als der gefährlichste politische Gegner Südafrikas gehandhabt. Er lebte in absoluter Isolation in der Gefangenschaft und durfte nicht mal mit den anderen Gefangenen sprechen... Als er festgenommen wurde hinterliess er 3 Söhne und eine Tochter. Alle wurden vom amerikanischen Botschafter adoptiert. Ich frage mich ob das wirklich ein Zufall oder eine nette Geste war... Da das zur Hoch-Zeit des Kalten Krieges geschah... Gegen den Einflussreichsten Kommunisten Afrikas... Ein Amerikanischer Botschafter....
Wieder zurück besuchen wir noch das Bookap, eine Nachbarschaft, die vor der Apartheid hauptsächlich von den Briten bewohnt wurde. Während der Apartheid wurde es Pflicht, dass auch die Häuser eine Art de Uniformität zeigten. Die ansässigen Briten zeigten ihre Zufriedenheit mit dem Apartheidregime in dem sie das genaue Gegenteil taten und jedes Haus anders bemalten. Eine politische Tradition wurde geboren, denn bis heute ist es normal, dass die Häuser eine politische Message möglichst Kreativ zeigen. Heute sind beinahe alle "Free Palestine".
Zum Abend bestellen wir essen ins Apartment und essen mal wieder ganz einfach.Читать далее

ПутешественникDanke für dä gschichtlich Überblick und die riise Arbeit.....

ПутешественникJa emmer wieder gern, grad för themene wo mer bi eus nur oberflächlech kennet

ПутешественникDas ganze land esch so. Do getts so vell glebti gschicht z gseh und zerlebe.
































































































































































































































































































































































































































































































Путешественник
Sit dir scho wider ungerwägs? Gniessets und häbet Sorg ❣️
ПутешественникSchön freue mich schon auf tolle Berichten
Путешественник
❤️gueti Reis! L.g.