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Across The Line

"See the line where the sky meets the sea? It calls me... And no one knows, how far it goes..."
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  • Day26

    Station 10: Picton

    April 3 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    Picton liegt am Ende der Südinsel Neuseelands. Der Ort ist klein, beschaulich und SCHWEINEKALT! Und ich hatte auch noch das Glück ein billighostel ohne Heizung erwischt zu haben. Brrr.

    Von Picton aus kann man mit der InterIslander Ferry zur Nordinsel fahren, so wie ich, oder eine Antarktis-Expedition starten, so wie Verrückte, die hier her kommen und sich denken "Weißt du, worauf ich jetzt Bock hab? Noch mehr Kälte!".

    Picton liegt auch an einem echt schönen Fjord. Ich hab einen freien Tag verwendet, einen der Wanderwege entlang zu laufen und hatte eine tolle Aussicht.
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  • Day25

    Oh, wie schön ist Neuseeland!

    April 2 in New Zealand ⋅ 🌙 12 °C

    In Christchurch gab es noch etwas lustiges, von ich echt hiffe, dass es irgendwann auch mal in Deutschland ankommt. Ein Service namens "Lime", der überall in der Stadt kleine E-Scooter verteilt, die man dann per app und 9 cent die Minute freischalten kann. Ich dachte ich probier's mal aus und es hat echt Spaß gemacht. Ich glaub ich hab mein neues Lieblingsfortbewegungsmittel gefunden! :) Ich bin 'ne halbe Stunde gefahren, hat mich um die 10 Neuseeland Dollar gekostet (6 Euro) hab viel mehr von der Stadt sehen können und nebenbei ist's auch noch gut für die Umwelt. Ob man sone Dinger wohl auch in Berlin fahren darf?

    Nach meinen zwei Tagen in Christchurch begann ich meinen großen Neuseeland-Trek. Einmal durch das ganze Land, ohne zu fliegen. Mein nächstes Ziel war Picton, am Ende der Südinsel. Weil ich aber unbedingt mehr von Neuseeland sehen wollte, war ich mit dem KiwiRail unterwegs. Ein Zug der speziell für Leute wie mich gedacht ist, mit tiesigen Panorama-Fenstern und schön viel Platz um's sich gemütlich zu machen.
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  • Day23

    Station 9: Christchurch

    March 31 in New Zealand ⋅ ⛅ 19 °C

    So, jetzt hab ich soziemlich alles in Australien gemacht, was ich machen wollte. Wird Zeit den Känguruhs, Didgeridoos und verwirrenden Schildern tschüss zu sagen und hallo zu den Kiwis, den Schafen und den Herr der Ringe-Touris.

    Kapitel 2 meiner Ozeanien-Tour ging nach Neuseeland. Ich weiß nicht so ganz wieso, aber irgendwie kam mir Neuseeland immer wie das Land vor, das einem Paradies vermutlich am nächsten kommt. Wunderschöne Natur, Menschen, die für ihre Freundlichkeit und gute Laune bekannt sind und keine politischen Dramen und Streitereien. Im Ernst! Ich hab vor einer Weile gehört, das die Neuseeländische Regierung überlegt hat ihre Flagge neu zu gestalten. (Richtig so! Warum ist da immer noch der Union Jack drauf? Neuseeland und Australien sind zwar noch im britischen Commonwealth, aber ansonsten völlig unabhängig von der UK. Gut für sie!) So etwas würde wohl in jedem anderen Land für nationalistische Aufstände sorgen. In Neuseeland aber, haben sie daraus einen Wettbewerb gemacht, an dem jeder Teilnehmen konnte und in die engere Wahl kam unter anderem eine Flagge mit einem Kiwi, der Laserstrahlen aus seinen Augen schoss. Gewonnen hat schließlich eine schöne schwarz-blaue Flagge mit einem weißen Farnblatt und dem Kreuz des Nordens drauf, dann allerdings die Abstimmung gegen die alte ursprüngliche Flagge verloren hat. Schade. Der Killer Kiwi wird für immer meine Neuseeland-Flagge sein!

    Der Punkt ist, alles scheint in Neuseeland sehr viel entspannter zu sein. Und das kann ich auch total bestätigen. An meinem ersten Tag in Chrustchurch bin ich durch die Straßen gelaufen und hab nach einem Ort zum Essen gesucht. Ich hab versucht in ein Cafe zu gehen, dass aber schon geschlossen war. Da kam sofort von innen ein Typ angelaufen, hat sich erstmal überschwänglich dafür entschuldigt, dass sie schon geschlossen haben und sich dann die Zeit genommen, mir einige gute Restaurants in der Gegend zu nennen, die noch geöffnet haben, mitsamt Wegbeschreibungen. Das war eindeutig mehr Freundlichkeit, als ich es aus Deutschland gewohnt bin.

    Aber dann ist da natürlich der Elefant im Raum. Ich dachte mir, ich flieg nach Neuseeland in ein heiles, unkompliziertes Land, weit weg von dem hasserfüllten Mist, den es überall sonst gibt... und dann kam genau dieser Mist dort nur zwei Wochen vor mir an. Ich meine natürlich die rassistisch motivierte Massenschießerei in einer Moschee hier in Christchurch. Ich weiß nicht, ob in Deutschland darüber berichtet wurde, aber in Australien und Neuseeland sind die Medien immer noch voll davon. Man hört so viel von rassistischer Gewalt und Massenschießereien und White Supremacy Terrorismus (Ja, AfD, es ist nicht nur Terrorismus wenn's Muslime tun), die in gewissen... anderen... Ländern praktisch andauernd passieren (reimt sich auf Schmereinigte Schmaaten von Schmamerika), dass man irgendwie unterschätzt wie gewaltig es an einem so unschuldigen Ort wie hier ist. Und das natürlich völlig zurecht. In Schmamerika hätten die Nachrichten längst über die nächste Schießerei oder bescheuerten Trump Tweet berichtet und diesen Vorfall nie wieder erwähnt, wenn er überhaupt je relevant gewesen wäre. Aber hier hängen noch immer sämtliche Fahnen auf Halbmast. Überall.

    Aber ich glaube nicht, dass das Neuseelands Ruf ruiniert, im Gegenteil. Der Täter, der fünfzig Muslime erschoss, die nur friedlich ihrem Glauben nachgehen wollten, war kein Neuseeländer sondern Australier, mit Beziehungen zu amerikanischen und europäischen Extremistengruppen, aber keinen zu Neuseeland. Ich finde Neuseelands Premierministerin Jucinda Ardern hat es ganz gut formuliert: "Wir wurden nicht ausgewählt, weil wir rassistisch sind, oder intolerant, oder hasserfüllt. Wir wurden ausgewählt, weil wir nichts davon sind."
    Ich finde, dieses kleine Land, das noch nicht mal auf allen Karten auftaucht (Im Ernst. Achtet mal drauf.) beweist gerade mehr Charakterstärke und moralische Überlegenheit, als so manch andere "bedeutendere" Länder. Und um das noch völlig zu unterstreichen: Nur 24 Stunden nach dem Angriff war die Neuseeländische Regierung bereits dabei, ihre Waffen- und Antiterror-Gesetze zu verbessern damit so etwas nie wieder passieren kann. Wie eine echte Regierung eben. Mach's nach, Schmamerika!

    (Okay, zu real. Nächstes mal wird's wieder lustiger. Ich versprech's!)
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  • Day21

    Ornithorhynchus anatinus

    March 29 in Australia ⋅ 🌬 27 °C

    Erblicket und staunt, unwürdige Sterbliche! Ich präsentiere euch das einzigartige, das umwerfende, das anbetungswürdige SCHNABELTIER! Sonnt euch in all seiner Pracht ...wenn ihr könnt. Hab leider nur verschwommene Fotos hingekriegt, weil das Teil echt flink durch das Wasser flitzt... aber das ist gut so, denn diese Kreatur in all seiner geschnäbelten Pracht sollte uns niederen Menschen womöglich ewig ein Mysterium bleiben. So wie Big Foot.

    Seien wir ehrlich! Das Schnabeltier ist der wahre König der Tiere. Legen Löwen vielleicht Eier obwohl sie Säugetiere sind? Nö! Lebten Säbelzahntieger an Wasser UND an Land und hatten einen sechsten Sinn für elektromagnetische Energiefelder, sowie Giftstacheln an den putzigen kleinen Flossen? Nö! Hatte der Tyrannosaurus Rex etwa einen Schnabel und einen Biberschwanz? Natürlich nicht!!! Deswegen sind Schnabeltiere die WAHRE Krönung der Schöpfung! Heil dir, Schnabeltier!!!

    Bin danach zu den Erdmännchen weitergegangen. Naja, ist halt nur ein Schnabeltier. Die machen nicht viel. Und guck mal wie putzig die kleinen Erdmännchen daliegen. Oooh!
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  • Day21

    Was hier noch so kreucht und fleucht

    March 29 in Australia ⋅ ⛅ 27 °C

    Der Wildlife-Park war nett, hat aber nicht gereicht. Schade, dass einer der besten Zoos der Welt nicht gleich auf der anderen Seite des Sydney Harbors rumliegt.
    Ach, warte mal... doch, da ist ja einer der besten Zos der Welt auf der anderen Seite des Sydney Harbors. Na, so ein Zufall.

    Der Taronga Zoo gehört auch zu den Dingen, die einem der City Go Pass ermöglicht UND ein 48 Stunden hop-on hop-off Wassertaxi auch. Gleich zwei gute Gründe den allmächtigen Pass anzubeten und Krieg gegen die Ungläubigen zu führen.

    Der Taronga Zoo war wirklich einzigartig. Zunächst musste man mit einer Gondel hochfahren, wobei man über den ganzen Zoo hinwegflog, weil er quasi schräg einen Berg hinaufführt. Alles war sehr schön gestaltet und es gab eine Menge cooler Tiere. Leider waren einige No Shows dabei, die sich absolut nicht zeigen wollten. Da war ne große Tiger Attraktion und dann hat meinen keinen einzigen Tiger gesehen. Schade. Aber ratet mal WEN ich gefunden hab!!!
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  • Day20

    From Dusk Till Dawn

    March 28 in Australia ⋅ ⛅ 25 °C

    In dem Sydney Wildlife Park hab ich auch diese kleinen Knilche getroffen. Das sind Dusk und Dawn, zwei kleine Känguruh-Mädchen. Känguruhs werden in Australien leider immer wieder mal angefahren und so auch Dusks und Dawns Mutter. Der Fahrer hat aber die Geistesgegenwart besessen, im Beutel nachzuschauen und hat dort diese zwei entdeckt. Jetzt leben sie in dem Park und werden liebevoll von den Wärterinnen aufgezogen. Ich konnt eins sogar etwas streicheln. Aber kein Schimmer ob das Dusk oder Dawn war.

    Fun fact: Als Captain James Cook, der erste Europäer in Australien so ein Tier gesehen hat, hat er einen Aboriginie gefragt "Was ist das?" Und der Aboriginie hat sowas geantwortet wie: "Kang a rooh!", das heißt, "Ich kann dich nicht verstehen!"
    Zumindest erzählt man sich das.
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  • Day20

    Auf Safari

    March 28 in Australia ⋅ ⛅ 24 °C

    In Australien ging's mir natürlich hauptsächlich um die Natur. Und davon hab ich im Outback auch viel sehen können. Ich hab Steine gesehen und Steine gesehen und jede Menfe Steine gesehen. Außerdem Sand und ein paar Pflanzen. Aber wovon ich bisher etwas enttäuscht war, war die Fauna. Australien ist doch bekannt für sein einzigartiges Wildlife. Wo sind denn die Kängeruhs, die ständig Eukalyptus-bekifften Koalas und natürlich die majestätischen, eierlegenden Säugetierschönheiten auch bekannt als Schnabeltier? Alles was ich gesehen habe, waren ein paar Punk-Tauben, müde Krokodile und deren kleine Kosengs und jede Menge Fliegen.

    Naja, weil der Outback mich in der Hinsicht etwas enttäuscht hat, hab ich beschlossen meine Zeit in Sydney zu nutzen, um das nachzuholen. Könnte ich auch einfach in Deutschland in irgeinden Zoo gehen? Joa! Ist das dasselbe? Nö!

    Als erstes ging's also in einen kleinen Wildlife Park in Sydney, der ausschließlich australische Tiere (häufig kranke oder verwundete) beherbergt. Aber als erstes: Australier! Bitte! Macht bessere Schilder! Es ist so schwierig bei euch irgendwas zu finden. Ich bin bestimmt dreimal um das Gebäude gelaufen, bis ich den Ticket Counter gefunden hab, weil alles nach Sealife oder Madame Tussauds aussah und mich eure Schilder aufs Meer raus geschickt hätten. (Mal ehrlich! Geradeaus ist doch ein Pfeil nach oben und nicht nach links, oder? Aber offenbar machen die hier das überall anders.)
    Naja, ich hab den Ticketschalter schließlich gefunden (da wo "Toilets" dranstand) und hab tatsächlich die "Aussie Big Five" gesehen... abgesehen von dem Schnabeltier, das sich wohl nicht danach gefühlt hat uns mit seiner Anwesenheit zu beglücken.

    Wird mir diese einzigartige halb in Wasser, halb an Land lebende Schönheit ewig verwehrt bleiben?
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  • Day18

    Viele, viele Häuser

    March 26 in Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Weitere Impressionen von Sydney. Um möglichst viel von der Stadt innerhalb von vier Tagen zu sehen, hab zu ein paar alten Tricks gegriffen. Oh, ja! Dies ist die Rückkehr des allmächtigen City Go Passes! Blicket auf und staunt all ihr passlosen Sterblichen!

    Als erstes hab ich 'ne Staftrundfahrt gemacht. Und dabei viel gesehen, vor allem Häuser. Alte Häuser, neue Häuser, Opernhäuser, Rathäuser, Häuser die leben, Häuser die ganz eindeutig nicht leben. Viele Häuser leben.Read more

  • Day17

    Station 8: Sydney

    March 25 in Australia ⋅ ☁️ 26 °C

    ZIVILISATION!!!!!!!!!!

    Das interessanteste an meinem ersten Tag in Sydney, war die Geheimbar, die ich zufällig entdeckt hab. Kein Witz! Da war einfach so etwas, dass wie ein altmodischer Hotdogladen aussah, aber nichts und niemand war drin. Keine Bedienung, keine Küche nur 'ne altmodische Kasse und ein Getränkeautomat. Das fand ich etwas seltsam und da hab ich mir das näher angesehen. Dabei hab ich rausgefunden, dass man den Getränkeautomaten wie eine Tür öffnen konnte und dahinter war eine riesige Bar namens "Soda Factory". Ich kam mir vor wie in Harry Potter.

    Die Soda Factory kann man zwar auf Google Maps finden, aber vor Ort gibt es keinen Hinweis auf diesen Laden. Die Var war aber gut besucht, also muss es sich wohl rumgesprochen haben.
    Ich bin auch gleich da essen gegangen und hab den fettesten Hotdog verdrückt, den ich je gesehen hab.

    Am Tag danach bin ich erstmal durch den Hyde Park gewandert. Ich dachte immer, der ist in London, aber offenbar ist das wue bei McDonald's und die Marke gibt es überall.
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  • Day17

    Raus aus'm Outback!

    March 25 in Australia ⋅ 🌬 17 °C

    Als ich meine Schuhe gekauft hab, waren die Sohlen schwarz. Nach zwei Wochen Outback sehen sie aus, als wären sie schon immer rot gewesen. (Die charakteristische rostrote Erde Australiens liegt übrigens an ihrem ungewöhnlich hohen Eisengehalt, genau wie auf dem Mars.)

    Nachdem ich noch zwei Tage in Alice abgehangen ab, ging's wieder auf in die Luft, raus aus dem Outback und auf nach Sydney. (Mit Zwischenlandung in Adelaide. Normalerweise zähle ich Zwischenlandungen nicht, aber so siehg es auf der Karte cool aus.

    Aber mal ehrlich... Wo waren die Schnabeltiere? Ich will Schnabeltiere!!!
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