Südostasien ruft

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February - August 2020
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  • Day41

    Ungeplant nach Singapur

    March 17 in Singapore ⋅ ☀️ 31 °C

    Von Kambodscha sollte es eigentlich für knapp 2 Wochen nach Vietnam gehen. 2 Tage vor meinem Flug traf ich im Hotel eine aufgebrachte Gruppe Franzosen, die eigentlich gerade in den Flieger nach Vietnam einsteigen sollten. Allerdings ist es für manche Europäer dank des Corona Virus ab sofort nicht mehr möglich einzureisen. Natürlich gilt dies auch für Deutschland :( .

    Also ging es für mich statt Vietnam nach Singapur und von dort schließlich zurück nach Deutschland. Die Welt spielt komplett verrückt.

    In Singapur angekommen war ich erstmal beeindruckt von der Stadt/dem Land und dem völligen Kontrast zu allem was ich bisher in Asien gesehen habe. Die Stadt ist top modern, sauber, perfekt strukturiert und alle Schilder (zum Teil ausschließlich) auf englisch. Das hilft mir natürlich zurecht zukommen.

    Mit dem Taxi ging es vom Flughafen in Richtung Zentrum und zum Check In ins Apartment. Anschließend ging es für mich noch einkaufen im Supermarkt und etwas essen. Die Preise sprengen für asiatische Verhältnisse jeglichen Rahmen und liegen deutlich über dem was wir in Deutschland zahlen. Eine 1.5l Flasche Wassee kostet im Supermarkt 2€ und ein Bier in der Bar etwa 7€. Das bleibt aber meine einzige böse Überraschung während meines Aufenthaltes.

    Am ersten richtigen Tag in Singapur ging es für mich erstmal zu den bekannten und futuristischen Stadtgärten Garden by the Bay. Bevor man hier ankommt sieht man bereits aus kilometerweiter Entfernung das Marina Bay Sand0 Gebäude, welches neben den Gärten selbst mittlerweile eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt ist. Die Gärten selbst fande ich absolut fantastisch, so dass ich mir diese ein zweites Mal am Abend anschaute, wenn diese beleuchtet sind. Davor erkundete ich noch Chinatown, was mich ebenfalls beeindruckte.

    Am zweiten Tag schlief ich das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit etwas länger und ging nach dem Frühstück nach Little India. Dies war eine absolute Empfehlung meines Taxifahrers am ersten Tag. Nachdem ich mir einige Lädchen und Restaurants angeschaut hatte, verschwand ich aber wieder, da ich mir hier mehr erhofft hatte. Den verbleibenden Tag nutze ich noch für einen Spaziergang durch die Stadt und etwas Shopping in einem der vielen Einkaufszentren der Stadt.

    Am dritten und letzten richtigen Tag in Singapur fuhr ich mit der Metro und dem Bus an den Zoo in Singapur. Dieser ist ein Sinnbild für die gesamt Stadt. Modern, sauber und einfach sehenswert. Der Zoo hat in den letzten Jahren viele Preise abgeräumt und man vergesst teilweise, dass die Tiere dennoch in einem Gehege sind, da diese dem natürlichen Lebensraum nachempfunden und sehr groß gehalten sind. Nach dem Zoogang ging es zurück ins Hotel und so langsam konnte ich meine Sachen packen und mich von Singapur und Asien verabschieden.

    Zum Zeitpunkt meines Abflug begannen sich verstärkt die Grenzen vieler Länder zu schließen und unzählige Corona- und Reisewarnungen wurden gestreut. Da mein Flug in Dubai stoppt, schlief ich zumindest mit einem etwas unguten Gefühl ein und hoffe das die Rückreise nach Deutschland reibungslos verläuft.
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  • Day37

    Die Tempelanlage um Ankor Wat

    March 13 in Cambodia ⋅ ☀️ 34 °C

    Vom Hostel in Bangkok ging es für mich am frühen Morgen mit dem Taxi mal wieder an den Flughafen Don Muaeng und von dort mit dem Flieger nach Siem Reap. Nach etwa 2h Flug sind wir sicher gelandet und gemeinsam mit einem Engländer teilte ich mir das Taxi in die Stadt.

    Das Hotel für die kommenden Tage war das bis dato beste der kompletten Reisen und hat sogar einen eigenen Pool Bereich. Premiere :)

    An meinem Ankunftstag erkundete ich lediglich noch die Stadt und ging etwas essen. Am nächsten Tag lieh ich mir ein Fahrrad im Hotel und fuhr zum Ticketschalter von Ankor Wat. Aufgrund des Corona Virus wurden die Tickets für Besucher verlängert und mir reichte das 1 Tages Ticket, um die Tempelanlage 2 Tage in Folge zu besuchen. Der Haupttempel Ankor Wat ist absolut fantastisch und es ist nur schwer vorstellbar, wie die Menschen vor einigen hundert Jahren all diese Anlagen mit all den Details errichten konnten. Während meines gesamten Besuchs in Kambodscha waren die Besucherzahlen in Ankor sehr überschaubar. Nachdem ich den Haupttempel 1h besichtigte, ging es für mich mit dem Fahrrad zu den umliegenden Tempelanlagen. Insgesamt hat die "kleine Tempelrunde" knapp 30km und lässt sich daher auch ohne privatem Fahrer sehr gut meistern. Nach etwa 7h hatte ich genug von der Hitze und den Tempeln und lies den Tag am Hotelpool ausklingen.

    An meinem dritten Tag in Kambodscha ging es für mich erneut mit dem Fahrrad etwa 25km südlich Richtung Tonle Sap. Dem größten Süßwassersee in Asien. Die Tour selbst begann sehr einfach, nach einigen Kilometer gab es allerdings keine richtigen Straßen mehr und ich bahnte mir meinen Weg über Wiesen und Sandwege. Die kleinen Dörfchen, die am Fluss und später sogar AUF dem See liegen, sind sehr schlicht und man erhält eine Vorstellung mit welchen Mitteln die Leute hier Leben müssen. Sobald ich mit dem Fahrrad kurz pausierte, um etwas zu trinken, kommen kleine Kinder angerannt und betteln nach Kleingeld.

    Der See selbst hat aufgrund der Trockenzeit wenig Wasser und ich konnte mit dem Fahrrad über Teile des trockenen Sees in Richtung der schwimmenden Dörfer fahren.

    Die Tour selbst war sehr schweißbadend. Am Abend gab es für mich noch ein kulinarisches Highlight im Insekten Restaurant in Siem Reap. Neben Ameisen, Grillen, Würmer standen auch Tarantel und Skorpion auf dem Speiseplan. Nach etwas Überwindung wusste das Essen aber zu überzeugen und rundete meinen kurzen Aufenthalt in Kambodscha ab.
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  • Day33

    Tauchparadis auf den Malediven

    March 9 on the Maldives ⋅ ⛅ 29 °C

    Vom Flughafen in Colombo ging es für mich nun weiter auf die Malediven. Die Vorfreude hier war groß, vor allem da mich das Tauchen auf Koh Tao eher enttäuscht hatte und die Malediven daher nun abliefern müssen ;)

    Nach etwa 1,5h Flug landete ich auf der Hauptinsel Male. Von dort aus sollte mich eigentlich jemand von meinem Guesthouse empfangen und mir das Boot zu meiner eigentlich Insel Maafushi zeigen. Dieser jemand war allerdings nicht vor Ort und so schloss ich mich einer kleineren Gruppe an, die ebenfalls nach Maafushi wollten

    Die Fahrt mit dem Speedboat nach Maafushi dauerte etwa 45 Minuten. Wenig später war ich dann auch in meiner Unterkunft angekommen. Hier buchte ich für den nächsten Tag auch direkt meinen ersten Tauchtrip. Es sollten insgesamt 7 Stück in 3 Tagen werden. Das Tauchen hier ist wirklich gigantisch. Die Farben des Meers wechseln von türkis auf dunkelblau und die Sicht Unterwasser ist absolut top. In meinem ersten Tauchgang konnte ich dann auch direkt kleinere und größere Haie sowie unzählige Schildkröten sehen. Am zweiten Tauchtag hatten wir riesiges Glück und konnten einen kleinen Walhai sehen, der sich hierher verirrt hatte. Normalerweise halten die sich nämlich an anderen Tauchspots auf den Malediven auf. Auch am dritten Tag waren wir weiterhin vom Glück verfolgt und konnten 10-15 Pilotwale neben unserem Boot verfolgen.

    Am Sonntag stand für mich dann noch ein Schnorcheltrip zur Shark Bay an, da ich aufgrund meines Fluges am nächsten Tag nicht tauchen konnte. Auch der Schnorcheltrip war ein Highlight und wir konnten nicht nur viele Nurse Sharks sehen, sondern auch mit Delphinen schwimmen.

    Die Malediven haben insgesamt wirklich abgeliefert. Die Insel selbst erfüllt seinen Zweck, ist allerdings auf Dauer sehr klein und auch nicht das einsame Paradies, dass man von manchen Insta Foto kennt.
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  • Day28

    Der Abschluss in Galle

    March 4 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 30 °C

    Die letzten beiden Tage meiner Sri Lanka Rundreise verbrachte ich in Galle.

    Am ersten Tag brachte mich ein Tuck Tuck Fahrer zu einigen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Darunter der Spice Garden, den ich persönlich sehr interessant fande. Nach einer kurzen Führung gab es noch eine kostenlose Massage mit einigen Ölen aus den Pflanzen des Gartens. Danach ging es weiter zu einer Schildkröten Aufzucht. Hier werden kranke und verletzte Schildkröten aufgepäppelt und ( sofern möglich) wieder ins Meer entlassen. Einige der Schildkröten haben Flossen oder Teile des Panzers durch Schiffsschrauben verloren oder haben aufgrund des Plastiks anderweitige Krankheiten. Insgesamt sind hier knapp 10 ausgewachsene und viele kleinere Schildkröten beherbergt. Nach der Führung konnte ich noch eine der Baby Schildkröten in den indischen Ozean aussetzen.

    Danach ging es für mich noch auf den täglichen Fischmarkt. Interessant zu sehen, doch der Geruch ist auch hier sehr grenzwertig. Ausklingen ließ ich den Tag mit einem Spaziergang durch den Dutch Fort.

    Den Folgetag verbrachte ich ausschließlich am Strand bevor es mit dem Zug zurück nach Colombo und von dort auf die Malediven geht.
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  • Day26

    Ab zum Surfen nach Weligama

    March 2 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 31 °C

    Von Mirissa ging es in nur wenigen Busminuten weiter nach Weligama. Das kleine Küstenstädtchen ist eines der Top Surferspots in Sri Lanka und auch für Beginner ideal geeignet. Der Tourismus ist an diesem beschaulichen Örtchen allgegenwärtig und ein riesiges Mariott Hotel ist wohl von jedem Punkt der Stadt aus sichtbar.

    Am Tag meiner Ankunft ging ich direkt zur Surfschule, um mich zu informieren. Da die Wellen aufgrund des Windes gerade nicht gut zum Surfen waren, ging es für mich erst am Morgen des nächsten Tages das erste mal aufs Board.

    Nach einer kurzen Trockenübungam Strand ging es mit Surflehrer das erste Mal ins Meer. Tatsächlich hatte ich mir das Surfen viel schwieriger vorgestellt. So half mir mein Lehrer noch die ersten Wellen zu stehen, schaffte ich dies nach kurzer Zeit auch von alleine. Ab jetzt heißt es nur noch üben, üben, üben. Nach etwa 1.5h ging es für mich aus dem Wasser, da die Sonne zu hoch stand. Am Abend gegen 16 Uhr ging es für mich nochmal ins Wasser ohne Lehrer. Ich brauchte einige Zeit, doch die ein oder andere Welle konnte ich auch hier stehen. Das Surfen macht wirklich Spaß, allerdings war ich nach den paar Stunden auch wieder froh aus dem Wasser zu sein. Anstrengend ist das ganze schon.

    Abends lud mich mein Gastgeber noch zum Tee ein und ich aß ein letztes mal Rice & Curry.
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  • Day24

    Meine ersten Schildkröten in Mirissa

    February 29 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 32 °C

    Nach Tangalle stand mit Mirissa die nächste Küstenstadt auf dem Programm. Gesundheitlich ging es mir deutlich besser als die Tage zuvor.

    In Mirissa ging es zunächst an den Cocos Tree Hill, einem beliebten Punkt für Social Media Fotos. Der kleine Hügel mit seinen unzähligen Kokosnusspalmen gibt aber auch einiges her. Von hier aus konnte ich im Meer auch meine erste kleinere Schildkröte sehen.

    Später ging es noch an den Strand und auf eine kleine Insel, die nur unmittelbar von diesem entfernt liegt. Die Insel ermöglicht einen schönen Blick über einen Teil der Stadt.

    Am nächsten Tag ging es für mich morgens zum Schnorcheln. Das entpuppte sich zu einem echten Glücksgriff und wir konnten mit insgesamt 5 grünen Schildkröten schnorcheln.

    Bevor es zum Surfen weiter nach Welingama ging, holte ich aus der Wäscherei noch meine Klamotten ab.
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  • Day23

    Das erste Mal Strand in Tangalle !

    February 28 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 32 °C

    So schön die Farm inklusive Safari Tour auch gewesen ist, so schlecht ging es mir anschließend. Starke Kopfschmerzen, Magenprobleme und ein Schwächefefühl begleiteten meinen 2.5 tägigen Aufenthalt in Tangalle.

    Aber es war zumindest hilfreich zunächst für einige Zeit am gleichen Ort zu sein. Nach der Ankunft mit dem Bus in Tangalle checke ich im Hotel ein und später verabredete ich mich mit anderen Reisenden zum Abendessen. Danach ging es zum Rekawa Beach, um dort Schildkröten am Strand anzuschauen. Hier angekommen musst wir allerdings erstmal warten und ein Guide erklärte uns, dass der Strand aktuell von seinem Team nach Schildkröten abgesucht wird und sobald welche gefunden werden, werden die Touristen gegen eine kleine Gebühr hingeführt. Nach 1.5h Wartzeit war unsere Müdigkeit größer als die Sehnsucht nach den Schildkröten und wir gingen zurück ins Hotel.

    Die nächsten beiden Tage stand lediglich Strand auf dem Programm. Dieser ist in Tangalle sehr leer und weitläufig. Lediglich die starken Wellen und damit der schwierige Zugang zum Meer verhindern die perfekte Location.

    Nächster Stop: Mirissa.
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  • Day20

    Farm statt National Park

    February 25 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 32 °C

    Noch in Ella lernte ich ein holländisches Pärchen kennen, welches mir von einer Farm inklusive Krokodile und Elefanten mitten im Nirgendwo erzählte. Da ich ohnehin noch einige Tage in Sri Lanka habe, wollte ich mit diese ebenfalls anschauen und brach gemeinsam mit anderen Backpackern aus Norwegen, Schweden und Usbekistan auf.

    Nach einer 1h Fahrt mit einem private Driver wurden wir pünktlich an der Pick Up Station abgeholt und mit einem 51 (!) Jahre alten Jeep auf das Grundstück des Farmbesitzers gebracht. Da wir die einzigen Gäste waren, erhielten wir noch ein Zimmer Upgrade und hatten ein Bungalow direkt am angrenzenden See/ Tümpel. Dieser beinhaltet wohl zwischen 10-15 Krokodile. Mit etwas wackeligen Kanus ging es zunächst inklusive Guide etwa 1h über den See. Nach etwa 25 Minuten sah ich die ersten freien Krokodile in meinem Leben.

    Zurück an Land zogen wir uns für die Safari Tour um. Nach etwa 3h in denen wir das umliegende Land abfuhren, konnten wir lediglich einen Elefanten und unzählige Wasserbüffel entdecken. Die Elefanten weckten uns dann dafür mitten in der Nacht, als Sie den See überquerten und eine Wasserstelle aufsuchten.

    Der Abend wurde abgerundet mit einem BBQ der einheimischen Fische sowie Hühnchen.

    Die Farm " The Kingdom Ecolodge" ist absolut empfehlenswert und besitzt vollkommen verdient eine 5 Sterne Bewertung auf Google Reviews.
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  • Day18

    Die Kleinstadt Ella im Hochland

    February 23 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 24 °C

    Ella ist eine sehr touristische "Kleinstadt" und besteht im wesentlichen aus einer Hauptstraße mit einigen netten Restaurants und Clubs sowie einige Homestays etwas außerhalb. Die meisten Sri Lanka Reisenden kommen früher oder später nach Ella, da es hier einfach einiges zu entdecken gibt.

    So gibt es hier beispielsweise den Little Adams Peak als Mini Ausgabe des Adams Peak. Diesen habe ich nach meiner ersten Nacht hier auch direkt bestiegen und der Aufstieg war im Vergleich zum großen Bruder wirklich ein Kinderspiel. Die Aussicht ist dennoch wunderschön. Um zum Berg selbst zu kommen startet man übrigens am Bahnhof und läuft einige Kilometer AUF den Gleisen entlang.

    Nach dem Abstieg besuchten wir noch eines der bekanntesten Social Media Motive - die Nine Arches Bridge. Hier tummeln sich viele Touristen für Schnappschüsse und das perfekte Urlaubsbild. Sobald allerdings einer der wenige Züge vorbeirollt, beginnt das wilde Treiben und die Leute bringen sich in Sicherheit.

    Zum Abendessen ging es während meiner Zeit hier i.d.R. ins Chill Cafe, das wirklich zu empfehlen wird und ein absoluter Hot Spot ist.

    Am nächsten Tag stand noch die Wanderung auf den Berg Ella Rock an, die etwa 4h in Anspruch nimmt. Der Weg zur Spitze ist nicht ganz einfach zu finden und wird von einigen Locals erschwert. Diese versuchen Touristen bewusst auf einen falschen Weg zu führen, um sie anschließend für Geld wieder auf den richtigen Weg zu führen.

    Nach dem Adams Peak besuchten wir noch die Raaven Wasserfälle und gingen nochmal in die Stadt.

    Am nächsten Tag geht es weiter zur Safari zum The Kingdom Ecolodge.
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  • Day15

    Zur Spitze des Adams Peak

    February 20 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 27 °C

    Mit dem Zug ging es morgens zunächst weiter von Kandy nach Hatton. Mit dem Bus anschließend weiter nach Dallhouse, einem der Startpunkte für den Aufstieg auf den Adams Peak. Die Busfahrten in Sri Lanka sind ein Erlebnis für sich und nichts für schwache Gemüter. Hier erlebt man mehrere Nahtoderfahrungen in kürzester Zeit.

    In Dallhouse angekommen ging es für mich lediglich noch ins Hostel etwas essen und früh ins Bett. Der Wecker klingelt nur wenige Stunden später, da man am besten mitten in der Nacht aufbricht, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf der Spitze zu sein. Gemeinsam mit einem Franzosen ging es für mich um 2 Uhr nachts dann los. Der Aufstieg über die etwa 6000 Treppenstufen dauert normalerweise etwa 3h. Da morgen allerdings ein Feiertag anstandt, waren die Treppen vollgestopft mit Pilgern und Touristen, was die Sache erschwerte. Der Adams Peak ist der bekannteste Berg in Sri Lanka und dient Buddhisten, Muslimen, Christen und Hindus als wichtige Pilgerstätte. Die Einen sehen in ihm den Fußabdruck Buddhas, für die Anderen ist es der Ort an dem Adam seinen Rauswurf aus dem Paradies beweinte.

    Gemeinsam mit dem Fransosen quetschten ich mich durch die Menschenmassen und nahm auch den ein oder anderen Shortcut zur Spitze. Pünktlich zum Sonnenaufgang kamen wir oben an. Die Aussicht ist hier bemerkenswert und die Sache ohnehin eine Erfahrung wert.

    Unten angekommen packte ich meinen Backpack und nahm den Zug in Richtung Ella. Da es in Sri Lanka wohl private als auch öffentliche Züge gibt und mein Ticket für den Zug, in den ich einstieg, nicht gültig war wurde ich mitten auf der Strecke gemeinsam mit anderen Touristen abgesetzt. Nach 2h warten auf den nächsten Zug kam ich schließlich in Ella an.
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