• Tag 2 - Die ersten Tiere

    August 3 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    Nachdem wir alles ausgepackt haben , gucken wir uns kurz das nähere Gelände an. Bewaffnet im Imkeranzug, gebadet in Autan und mit 2 Doseninsektengift im Halfter begegnet Agnes todesmutig der afrikanischen Wildnis. Ganz ohne Scherz, sie hat das Haus sogar betreten ohne vorher ne Rauchgranate allestöter rein zu werfen. Ich bin ein wenig Stolz. Zum Glück hat sie am Kühlschrank nicht die Notfallnummern für Schlangenbisse und sonstige Gifte gesehen. Wir gehen ein wenig spazieren, dann fahren wir mitm Auto ins Reservat und sehen die ersten Tiere, leider sind einige Straßen blockiert, was bedeutet, dass ich 2 mal ewigkeiten wieder rückwärts muss. Auch hier gebe ich den anwesenden Wildtieren vorbildlich Zeichen mit meinem Scheibenwischer wo ich denn hin will . Wir sehen alle möglichen Böcke, Gnu, Giraffen und Strauße. Einer von denen findet Mariella wohl sehr spannend und tockt mal ans Fenster, Mariella erwidert diese Freude aber nicht so.
    Bela hat Angst dass wir vor Sonnenuntergang nicht raus sind und bei den Tieren schlafen müssen. Julian hat Kopfschmerzen. Nach ner Stunde fahren wir wieder raus, und nehmen einen riesen umweg , weil wir den direkten Weg den gekommen sind finden sondern bei einem Reiterhof raus fahren und ich wegen dem Verkehr nicht auf die richtige Straßenseite komme. Also fahren wir erstmal in die falsche Richtung bis wir drehen können. Das haben die Scheibenwischer auch allen Verkehrsteilnehmern gut erklärt. Hier sind einige sehr ordentliche Buschbrände direkt an der Straße, stört aber keinen. Während es hier 200 Meter von der nächsten Tanke brennt und die Leute direkt vorm Feuer, das keinen interessiert und keiner löscht, auf den Bus warten, wird halb Frankreich evakuiert. Wir halten kurz an der Wohnung , fahren dann aber sofort weiter Essen. Mittlerweile ist es dunkel und man sieht wenig auf den Straßen hier, zum Glück habe ich auf den 15 Minuten hin und zurück den Wassertank der Scheibenwaschanlage leer gemacht beim Versuch das Fernlicht abzuschalten. So hab ich zwar echt ne bombensaubere Scheibe, war aber trotzdem sehr dunkel. Essen war top. Halten wir uns kurz. Ab in die Wohnung. Geduscht. Zimmeraufteilung geklärt , alle man ins Bett. Achne , Agnes aus Spaß noch das Schild mit den Notfallnummern gezeigt. Sie schläft jetzt im Imkeranzug.
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