August - Dezember 2014
  • Explore, what other travelers do in:
  • Day112

    Rio - Copacabana

    December 17, 2014 in Brazil ⋅ ☀️ 28 °C

    Mal wieder hatte ich mich viel zu wenig mit dem nächsten Ziel beschäftigt (in diesem Fall dem letzten Ziel) und der Start in Rio war ein bisschen holprig. Wie der Zufall aber dann wollte bin ich in einem Hostel an der Copacabana gelandet. Zwei Blöcke und ich bin am wohl berühmtesten Strand Südamerikas. Und ja, mir geht es gut :DRead more

  • Day107

    Iguaçu Wasserfälle Brasilien

    December 12, 2014 in Brazil ⋅ ⛅ 31 °C

    Zum schreiben ist es viel zu warm, also mache ich es mir mal einfach und zitiere einen Auszug aus Wikipedia ;)

    "Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Die Wassermenge an den Fällen schwankt von 1500 m³/s bis über 7000 m³/s. Das umgangssprachlich Garganta del Diablo (spanisch) beziehungsweise Garganta do Diabo (portugiesisch) oder „Teufelsschlund“ genannte Wasserfallsystem ist eine U-förmige, 150 Meter breite und 700 Meter lange Schlucht. Da die meisten Fälle in Argentinien liegen, ist der größere Panoramablick von der brasilianischen Seite aus möglich. Die Fälle sind durch mehrere größere und kleinere Inseln voneinander getrennt. Von den 2.700 Meter Ausdehnung fließt über ungefähr 900 Meter kein Wasser. Die Fälle liegen sowohl im argentinischen Nationalpark Iguazú als auch im brasilianischen Nationalpark Iguaçu. Diese wurden 1984 (Argentinien) und 1986 (Brasilien) zum UNESCO-Welterbe ernannt."Read more

  • Day106

    Colonia del Sacramento

    December 11, 2014 in Uruguay ⋅ ⛅ 20 °C

    Ja, die Sache mit Uruguay, die war so. Seit der Fußball-WM 2010 war mir das kleine Land in Südamerika mit gerade mal 3 Millionen Einwohner ein Begriff. Stellt euch mal vor Berlin stellt ein Nationalteam, verliert im Spiel um Platz drei gegen Deutschland und stellt den besten Spieler des Turniers. Abgesehen davon soll es super schöne Strände haben und liegt nur eine Stunde von Buenos Aires entfernt. Da musste ich einfach hin.

    Einfach war es allerdings nicht. Wir hätten die Warnungen mal nicht ignorieren sollen. Ursprünglich waren fünf Tage geplant, dann drei und zum Schluss sollte es ein Tagesausflug werden. Die Tickets waren erst zu teuer, dann gar nicht mehr verfügbar, dann nur noch bei einer Fähre, da mussten wir allerdings online buchen und das Internet war zu langsam. Lange Rede kurzer Sinn, nach vielen Rückschlägen hatten Nadine und ich also ein Ticket in der Hand. Beim Check-In hieß es dann noch, der Wellengang sei sehr hoch und wir könnten unsere Tickets zurück geben. Nein, nein, wir wollen doch nach Uruguay!

    Nach einer kalten Stunde auf der Fähre kamen wir also in Colonia an und tja, waren wohl ein bisschen enttäuscht. Es gab Häuser und Straßen, Cafés und Restaurants, braunes Meer und einen Leuchtturm. Was machten wir also? Laufen, essen und aufs Meer schauen.

    Abends liefen wir also zurück zum Terminal und waren kurz irritiert, da sich vor unserem Schalter keine Schlange befand, sondern ein aufgeregter Haufen (Schlange stehen ist hier Volkssport). Und dann erfuhren wir den Grund, die Fähre vorher sei schon nicht gefahren, aber offizielle Informationen hatte es noch nicht gegeben. Gerade die, die die Fähre vier Stunden vorher schon hätten nehmen sollen, waren gelinde gesagt sehr aufgebracht.

    Nachdem die Gruppe also mehrmals laut gerufen und geklatscht hatte um Aufmerksamkeit erregen, tauchte schließlich eine völlig überforderte Mitarbeiterin des Fährunternehmens auf. Das machte die Situation natürlich nicht besser. An dieser Stelle kürze ich mal ein bisschen ab (schön war es eh nicht), nach langem Hin- und Her stand schließlich fest, dass auch eine andere Fähre wegen eines kaputten Fensters nicht fahren kann und die einzige Möglichkeit nach Buenos Aires zurückzukommen die Fähre am nächsten Morgen um 5.30 Uhr war.

    Wir machten also das Beste aus der Situation, holten uns ein Bier, lösten den erhaltenen Gutschein gegen ein Sandwich ein und schauten uns das River Plate Spiel an. Gottseidank wies uns eine Argentinierin darauf hin, dass wir uns hinten in der Ecke registrieren müssen um nicht auf das 11 Uhr Boot zu rutschen. Wenn wir eines in Südamerika gelernt haben, dann ist es keine Fragen zu stellen und die hinterste Ecke zu suchen. Dort trafen wir auf eine Deutsche, einen Schweizer und ein Spanisch-Japanisches Paar, das sich vor 10 Jahren in Leipzig kennengelernt hat und dort lebt. In diesem Fall unsere Rettung.

    Dieser genannte Spanier half uns zu übersetzen und siehe da, wir konnten ein Telefon im Büro benutzen. Wir hatten nämlich für den nächsten Morgen einen Flug nach Iguaçu, den wir auf keinen Fall schaffen würden. Nachdem wir also das Telefon gefunden hatten, die richtige Vorwahl hatten und dann doch noch ein anderes Telefon suchen mussten, buchte uns der Spanier unseren Flug um. Dazu erhielten wir auch noch die Umbuchungsgebühr vom Fährunternehmen bar auf die Hand. Also wir waren erst mal zufrieden. Andere Reisende hatten nicht so viel Glück und verpassten wohl ihre Flüge am nächsten Tag, weil sie nicht mehr umbuchen konnten.

    So suchten wir uns also eine freie Bank, bzw. den roten Teppich der ersten Klasse und versuchten zu Schlaf zu kommen. Mittlerweile war es bestimmt ein oder zwei Uhr nachts. Gottseidank hatte ich aus irgendwelchen Gründen eine Leggins, eine Strickjacke und Socken dabei. Dennoch war es in der großen Halle ziemlich kühl und an Schlaf war erst mal nicht zu denken.

    Schließlich bekamen wir auch schon unsere Tickets, holten uns mal wieder Stempel von den Grenzbeamten und durften auf die Fähre. Diese fuhr nicht nur eine Stunde sondern drei, wodurch wir wenigstens zu noch ein bisschen Schlaf kamen.

    Ja, so war also die Sache mit Uruguay in der Kurzversion ;)
    Read more

  • Day104

    Buenos Aires - Tango

    December 9, 2014 in Argentina ⋅ ⛅ 27 °C

    Der letzte Abend nach einer unglaublich tollen Woche in Buenos Aires (so lange war gar nicht geplant), sollte im Zeichen des Tango stehen. Der Tango hat sich von Buenos Aires aus in die ganze Welt verbreitet und gehört zu Argentinien wie der Wein und die Steaks. Wein und Steaks hatten wir zur Genüge, nur der Tango fehlte noch :)

    Allerdings wählten wir nicht die klassische Variante und gingen zu einer der Tangoshows (für Touristen), sondern suchten uns eine Milonga, also ein Tango-Tanzlokal. Und zwar nicht irgendeines, sondern das Alternativste, das es wohl gibt. Eine ehemalige Lagerhalle, in die bunt gewürfelte Tisch- und Sitzgelegenheiten gestellt wurden, große Bilder und bunte Glühbirnen und dazu regnete es auch noch halb hinein. Eine wahnsinns Atmosphäre!

    Eigentlich wollten wir nur was essen und ein bisschen gucken. Als sich für den Tanzkurs aber dann mehr junge Männer als Mädels meldeten, konnten wir das natürlich nicht auf uns sitzen lassen. Wenn die sich trauen, können wir das auch. So fand sich also eine internationale Runde zusammen, die den spanischen Anweisungen mehr, aber vor allem weniger, folgen konnte.

    Anschließend waren die erfahrenen Tänzer an der Reihe, Leute wie ihr und ich, ohne extravagante Anzüge und Kleider, richtig authentisch. Selbst unsere Kellnerin gab sich mit Schürze dem doch sehr intimen und sinnlichen Tango hin. Wir wussten gar nicht wo wir hin schauen sollten. Zur Krönung des Abends gab es dann noch eine Live-Band. Ein perfekter Abend einer wirklich tollen Woche in Buenos Aires!
    Read more