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Wandern im Bayerischen Wald

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  • Trip start
    March 9, 2026

    Anreise mit Umwegen

    March 9 in Germany ⋅ ☁️ 9 °C

    Der erste Tag meiner Reise war gleich ein kleines Abenteuer. Eigentlich lief alles gut an, bis mein RE plötzlich sehr viel Verspätung hatte. Dadurch hätte ich alle meine Anschlusszüge verpasst. Kurz gesagt: Plan A war erledigt.
    Also musste spontan Plan B her. Ich habe mir kurzerhand ein Flixbus-Ticket nach Regensburg gebucht. Von dort wollte ich dann wieder mit der Bahn weiterfahren. Zum Glück hat das alles erstaunlich gut funktioniert.
    In Regensburg hatte ich etwa eine Stunde Umstiegszeit. Die habe ich genutzt, um mir Sushi zum Abendessen zu holen. Danach ging es mit dem Zug weiter Richtung Hotel. Insgesamt bin ich etwa zwei Stunden später als ursprünglich geplant angekommen, aber immerhin: ich war da.
    Das Hotel ist wirklich richtig süß. Alles ist sehr bayerisch eingerichtet, viel Holz, sehr gemütlich und total liebevoll gemacht. Der Gastgeber ist auch super nett.
    Am Ende des Tages konnte ich also ganz in Ruhe meine Sachen auspacken, mich ins Bett legen und nach der langen Anreise ziemlich entspannt einschlafen.
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  • Ein entspannter Tag in Zwiesel

    March 10 in Germany ⋅ ☁️ 7 °C

    Ich habe erst einmal entspannt ausgeschlafen und bin gegen neun Uhr zum Frühstück gegangen. Das Frühstück war wirklich schön gemacht und sehr liebevoll vorbereitet. Besonders gefreut habe ich mich über die vegane Auswahl: zwei vegane Milch, verschiedene Marmeladen und eine große Teeauswahl.
    Danach habe ich mich auf den Weg nach Zwiesel gemacht, um mir die Stadt anzuschauen. Das Hotel liegt etwas außerhalb, deshalb musste ich erst ein Stück hineinlaufen. In der Stadt habe ich mir verschiedene Kirchen angeschaut und natürlich auch das Wahrzeichen von Zwiesel: die Kristallglas-Pyramide. Zwiesel wird nicht umsonst „Glasstadt“ genannt. Rund um die Stadt dreht sich vieles um Glasherstellung, deshalb gibt es auch viele kleine Glasläden und Glasbläsereien.
    Danach bin ich noch durch den Stadtpark spaziert. Eigentlich wollte ich auch das Kneippbecken ausprobieren, aber leider war es wegen Bauarbeiten geschlossen. Trotzdem war es eine schöne und entspannte Runde durch den Park.
    Gegen 13 Uhr bin ich wieder zurück ins Hotel gegangen. Dort habe ich mir in Ruhe ein paar Wanderungen für die nächsten Tage angeschaut und nach Restaurants für den Abend gesucht. Das war gar nicht so einfach, weil dienstags bei vielen Restaurants Ruhetag ist. Gerade vegetarische Optionen sind hier in Bayern auch nicht überall selbstverständlich.
    Am Ende habe ich mich für eine Pizzeria entschieden, und die Pizza war wirklich sehr lecker.
    Am Abend habe ich nur noch die Wanderung für morgen fertig geplant und bin dann relativ früh ins Bett gegangen, weil mir von den letzten Tagen noch etwas Schlaf gefehlt hat.
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  • Eine Wanderung mit Hindernissen

    March 11 in Germany ⋅ ☁️ 10 °C

    Der Tag begann wieder mit einem entspannten Frühstück im Hotel. Danach habe ich direkt von dort aus eine Wanderung gestartet.
    Zuerst ging es ein Stück entlang der Loipe, die im Winter für Langlauf genutzt wird und im Sommer als Wanderweg dient. Nach einer Weile habe ich mich entschieden, nicht ins Tal weiterzugehen, sondern den Weg Richtung Berg zu nehmen. Dort wartete erst einmal ein ziemlich ordentlicher Anstieg. Nachdem ich das geschafft hatte, wurde der Weg wieder angenehmer und führte zunächst bergab. Ich konnte den Wald und die Ruhe dort richtig genießen. Später kam ich zu einem Bach, an dem laut Karte eigentlich eine Brücke sein sollte. Auf dem eigentlichen Weg war aber keine zu sehen. Ich habe ein bisschen rechts und links geschaut und schließlich ca. 50 bis 100 Meter weiter doch noch eine Brücke entdeckt. Das war eine große Erleichterung, denn über die Steine im Bach zu gehen wäre wegen des Eises ziemlich rutschig gewesen. Das Eis war sowieso immer wieder ein Thema auf der Wanderung. Schon beim Aufstieg und oben auf dem Berg waren viele Stellen vereist, sodass ich deutlich vorsichtiger laufen musste.
    Die schwierigste Stelle kam später: ein ziemlich steiler Abschnitt, bei dem man fast schon klettern musste. Dort gab es ein Holzgeländer, an dem man sich festhalten konnte. Der Weg selbst war allerdings komplett vereist. Wirklich Halt hatte man kaum, sodass ich mich mehr am Geländer hochziehen musste und ein paar Mal fast wieder heruntergerutscht wäre. Nachdem dieser Teil geschafft war, wurde der Weg wieder deutlich entspannter. Es ging längere Zeit bergab Richtung Innenried. Dort kam ich auch an einer kleinen Kapelle vorbei, bevor der Weg schließlich wieder zurück Richtung Hotel führte.
    Nach einer kleinen Mittagspause im Hotel bin ich später noch einmal nach Zwiesel in die Stadt gelaufen, um ein paar Snacks für die nächsten Wanderungen zu kaufen. Abends habe ich noch die Sauna genutzt, die ich sogar ganz für mich allein hatte. Danach bin ich ziemlich müde, aber zufrieden ins Bett gefallen.
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  • Ein verregneter Tag am Weißwurst-Äquator

    March 12 in Germany ⋅ 🌙 5 °C

    Heute hat es hier den ganzen Tag über ziemlich viel geregnet. Deshalb habe ich meine ursprünglich geplante Wanderung lieber verschoben und stattdessen etwas umgeplant.
    Am Vormittag bin ich mit dem Bus zum Naturparkzentrum Bayerischer Wald gefahren. Dort verläuft der sogenannte Weißwurst-Äquator, den ich mir unbedingt einmal anschauen wollte. Ehrlich gesagt hatte ich mir das Ganze aber etwas spektakulärer vorgestellt. In meinem Kopf war das eher so etwas wie bei Land’s End, also ein richtiger Ort mit einem kleinen Platz oder einer besonderen Markierung. In Wirklichkeit steht das Denkmal direkt am Straßenrand, das war ein bisschen ernüchternd, aber trotzdem irgendwie witzig zu sehen. Nachdem ich mir den Weißwurst-Äquator angeschaut hatte, bin ich noch in das Museum im Naturparkzentrum gegangen. Dort gab es eine Ausstellungen über die Natur und die Landschaft im Bayerischen Wald. Danach habe ich mich zu Fuß auf den Rückweg nach Zwiesel gemacht. Der Weg führte durch einen kleinen Ort und zwischen Bauernhöfen entlang. Dabei habe ich unterwegs auch einige Tiere gesehen, unter anderem Alpakas, Kühe und freilaufende Hüner. Trotz des Regens war das eine sehr schöne und ruhige Strecke.
    Zurück im Hotel habe ich mich erst einmal etwas ausgeruht und abgetrocknet. Am Abend habe ich mir dann wieder Zeit für den Wellnessbereich genommen. Diesmal habe ich die Infrarotkabine ausprobiert und danach noch eine Weile am Pool entspannt. So ging der Tag eher ruhig und gemütlich zu Ende.
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  • Eine rutschige Moorwanderung

    March 13 in Germany ⋅ ⛅ 5 °C

    Heute bin ich etwas früher aufgestanden, um direkt zum Frühstück zu gehen und danach rechtzeitig zum Bahnhof zu kommen. Dort stellte sich allerdings heraus, dass mein Zug über eine Stunde Verspätung hatte. Statt um neun Uhr bin ich schließlich erst gegen 10:20 Uhr abgefahren.
    Mit dem Zug ging es Richtung Spiegelau. Von dort aus wollte ich ursprünglich mit dem Bus weiter Richtung Moor fahren und dort eine größere Wanderung starten. Während der Wartezeit im Zug habe ich allerdings noch einmal nachgeschaut und festgestellt, dass meine Planung nicht ganz aufgegangen ist: Die sogenannten Igelbusse fahren in dieser Gegend nur im Sommer und beginnen erst wieder ab Mai. Also habe ich spontan umgeplant und bin direkt von Spiegelau aus Richtung Großer Filz gelaufen. Dort habe ich eine kleinere Moorrunde gemacht, die über Holzstege durch das Moor führt. Die Landschaft dort war wirklich sehr schön. Allerdings war es auch diesmal wieder extrem rutschig. Eigentlich hätte ich mir das denken können. Trotzdem hat sich die Wanderung sehr gelohnt. An manchen Stellen lag gar kein Schnee mehr, sodass man schon ein bisschen erahnen konnte, wie die Landschaft im Frühling aussieht. Ich kann mir gut vorstellen, noch einmal im Frühling oder Sommer hierherzukommen, wenn alles grün ist und die Wege nicht mehr so glatt sind. Eigentlich wollte ich auf einem anderen Weg zurück nach Spiegelau laufen, um mir dort noch ein wenig den Ort anzuschauen. Als ich gesehen habe, dass der Weg ziemlich stark vereist war, habe ich den Plan aber verworfen. Stattdessen bin ich lieber denselben Weg zurückgelaufen, weil ich dort schon wusste, wo die rutschigen Stellen sind.
    Ganz ohne Sturz ging es trotzdem nicht: Einmal bin ich tatsächlich hingefallen.
    Am Nachmittag war ich gegen 15:30 Uhr wieder zurück im Hotel und habe mich erst einmal etwas ausgeruht. Später habe ich wieder meine kleine Wellnessroutine gemacht, während die anderen Gäste beim Abendessen waren. Ich bin also in die Sauna gegangen und habe noch etwas Zeit im Poolbereich verbracht.
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