meine erste kastenwagentour geht an den Niederrhein
  • Day13

    Ende

    August 6, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute geht meine Reise endgültig zu Ende. Gestern morgen ging es erst einmal ans Zusammmenpacken, keine Aufgabe die einen erfreut, aber leider notwendig. Gegen Mittag ging es dann über die A 40 und A 57 wieder Richtung Köln und nach Hause.

    Gleich werde ich meine Zuhause für 12 Tage wieder beim Vermieter abliefern.
    So geht eine schöne Reise zu Ende, die mir wieder mal eine Stück Deutschland näher gebracht hat.
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  • Day11

    Freilichtmuseum Grefrath

    August 4, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 21 °C

    Fahrtrichtung Süden gilt heute. Näher nach Hause, denn die Reise neigt sich dem Ende zu. Doch noch steht ein schöner Punkt auf dem Programm, nämlich die Besichtigung des niederrheinischen Freilichtmuseums in Grefrath. Diesmal bin ich schon recht früh unterwegs, aber nach gut einer Stunde Landstraße, rechts abbiegen, links abbiegen, bin ich froh endlich vor Ort zu sein. Es ist "pay as much as you like", aber ich zahle den regulären Eintritt (4.,50€). Das Museum ist zwar nicht riesig groß, etwa 6/7 Häusergruppen befindet sich auf dem Terrain, aber alles ist sehr idyllisch angelegt. Die Häuser liegen in einer typisch niederrheinischen Landschaft mit Wiesen, kleinen Bächen und den allgegenwärtigen Kopfweiden. Interessant ist der Kontrast zwischen den einfachen Katen mit wenigen Zimmern und Lehmboden, den größeren Hofanlagen besser gestellter Bauern und letztlich dem Herrenhaus Gut Dorendorf. So wird auf engem Raum das Leben am Niederrhein anschaulich dargestellt. In der Anlage befindet sich auch das Pannekoekenhuus, das mich in der Mittagszeit auf seine schattige Terrasse lockt. Ich bestellte die Hausspezialität "Schwarzwald" mit Spinat, Tomaten und Käse ünerbacken. Obendrauf noch den namensgebenden Schwarzwälder Schinken. Sehr mächtig, aber auch sehr lecker.

    Nach diesem schönen Besuch, muss ich mir nur noch einen passenden Stellplatz (d.h. mit Entsorgungsmöglichkeit suchen. Ich finde einen schönen kleinen Platz in Aldekerk und genieße dort noch mal den Rest des Tages
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  • Day10

    Lost in Emmerich

    August 3, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Gemäß dem gestern ausgeheckten Plan mach eich mich heute auf den Weg nach Emmerich. Da ich schon vor 10.30 Uhr startklar bin und gar nicht weit fahren muss, bin ich schon recht früh am Stellplatz im Yachthafen und ergattere einen der Plätze mit Blick auf selbigen. Von meinen neuen Nachbarn, die mit ihrer Gelbstirnamazone Rudi unterwegs sind (Neid kommt auf; meine Sittiche ließen sich nicht in den Reisekäfig verfachten) erfahre ich, dass wohl in NL alle Stellplätze übervoll sind. Gut dass ich in heimischen Gefilden geblieben bin.
    Nach einer kleinen Pause mit Beobachtung der ein- und auslaufenden Motorjachten, beschließe ich eine kleine Radtour; Ziel ungewiss. Und ehe ich mich versehe bi ich schon in Emmerich, war gar nicht so weit. Ich schaue mir die Rheinpromenade an, für die Emmerich bekannt ist und stelle fest, dass sie viel schöner ist, als auf den mir bekannten Fotos dargestellt. Ein Ort zum Verweilen. Und Schiffe gucken.
    Auch die Restaurants vor Ort sind verlockend. Ich suche mir ein Restaurant mit Aussichtsplätzchen und genieße eine Portion Kabeljau mit Bratkartoffeln.
    Danach soll es wieder zurück gehen, es lockt jedoch eine Fahrt durch die Fußgängerzone. Wenn das nicht mal ein Fehler war, denn leider verliere ich meine Orientierung, auf die ich mich sonst immer gut verlassen kann. Tatsächlich stelle ich dank google maps fest, dass ich eine Zeit lang in die falsche Richtung gefahren bin. Ich hatte doch gleich so ein komische Gefühl. Also muss ich ein ganzes Stück wieder zurück fahren, finde aber mein WoMo zum Schluss doch wieder.
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  • Day9

    Pilgern in Kevelaer

    August 2, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 22 °C

    Meine heutige Tour führte mich in den Wallfahrtsort Kevelaer. Als Kind war ich ein paar Mal mit meiner Großtante dort und ich war gespannt, ob ich noch etwas wiedererkennen. Erinnerungsfetzen aus einer fernen Vergangenheit oder kürzlich betrachte Bilder im Internet.... wer weiß das schon??
    Das Parken war dieses mal recht einfach, konnte ich nämlich dafür den städtischen Stellplatz (kostenlos) nutzen, der zudem nur wenige hundert Meter vom Zentrum entfernt liegt. Das Zentrum, der Kapellenplatz beherbergt auch gleich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt: die Kerzenkapelle, die Gnadenkapelle mit dem Gnadenbild "Consolatrix Afflictorum" und natürlich die Marien-Basilika (gebaut 1858 bis 1864, recht schnell, würde ich meinen). Ich hatte Glück und konnte an der 12 Uhr Messe teilnehmen und kam so in den Genuss der Klänge der größten deutsch-romanischen Orgel weltweit. Und der Organist holte alles aus dem Instrument heraus. Von innen ist die Basilika auf jeden Fall einen Besuch wert. Ich habe weltweit schon viele Kirchen von innen gesehen, aber eine derart schöne Wandmalerei (von Friedrich Stummel und seinen Schülern) habe ich noch nicht gesehen; wirklich sehr beeindruckend.
    Nachdem ich auch noch das obligatorische Kerzchen an der Kerzenkapelle angezündet hatte, bummelte ich noch weiter durch den Ort. Leider habe ich es nicht bis zum Solegarten geschafft, das wäre bestimmt noch mal ein besonderes Erlebnis gewesen. Statt dessen kehre ich im Cafe Teeblatt ein und genieße untypisch für den Niederrhein Tee mit Scones, Clotted Cream und Erdbeermarmelade auf einer winzigen Terrasse im Sonnenschein.
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  • Day8

    Mal nach Goch

    August 1, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 26 °C

    Dies Nacht gab es wohl ein Gewitter. Von Ferne konnte ich ein gewisses Grummeln vernehmen und Regen klopfte beharrlich auf mein WoMo Dach. Am Morgen gab es außer feuchten Spuren auf Tisch und Stuhl jedoch keine Hinweise mehr; der Himmel war blau mit nur einzelnen Wolken.
    Ich entschließe mich noch 2 Nächte hier auf dem Platz zu bleiben. Er ist jetzt nicht unbedingt der schönste, aber da die Anzahl der WoMos gering ist, hat jeder seine Privatsphäre. Fazit : zu weit im Voraus planen, hindert die Spontanität.
    Von hier aus soll es dann nach Goch und Kevelaer gehen.
    Heute ist Goch an der Reihe. Goch ist ein kleines Städtchen mit eine quirligen Fußgängerzone. Hier konnte ich alles, was notwendig geworden war erledigen und auch Sachen kaufen, die nicht notwendig waren. Auf meinem Weg sind mir mindestens 3 Eisdielen begegnet, welche verlockender Gedanke.
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  • Day7

    Rhein sehen

    July 31, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute stand mir so gar nicht der Sinn nach Stadt. Ich wollte Wasser sehen, genauer gesagt das Wasser des Rheins. Immerhin hat er der Gegend seinen Namen gegeben. Also beschließe ich zunächst zu einem Park-/ Stellplatz n der Nähe von Kleve zu fahren, den ich auf Park4Night gefunden hatte. Sollte schön auf einer Rheinarminsel liegen- ich erwarte ein Idyll. Es stellt sich jedoch auch als äußerst schwierig heraus, dort hin zu gelangen. Ich folge zwar treu meinem Navi (etwas anderes bleibt mir auch nicht übrig, da ich mich hier ja nicht auskenne), das aber keinerlei Rücksicht auf "Für Autos gesperrte" Strassen oder PERSONENfähren (statt Brücken) nimmt. So stehe ich also irgendwann auf einem einspurigen Weg oben auf einem Rheinarmdeich und sehe eine Furt. Da möchte ich wirklich nicht durch. Also wenden in 100 Zügen . Also vergesse ich dieses Ziel und versuche es mit dem zweiten: dem Hansestädtchen Grieth. Das Navi führt mich hierhin und dorthin, weiter am deich lang (ich denke an Ostfriesland) bis es nicht mehr weitergeht, weil die Unterführung nur 2,60 m hoch ist. Da passe ich nicht durch. Ich schon, aber ObiVANKenobi nicht. Auf diese Weise bekomme ich aber in Griethausen die älteste Eisenbahnbrücke Deutschlands zu sehen und kann dann auch eine Stück des Altrheinarms betrachten. Vorsichtshalber orientiere ich mich für die Weiterfahrt kurz auf google Maps und überliste so das Navi. Es gab zwar ein paar Umleitungen aber letztendlich lande ich in Grieth und kann endlich einen Blick auf den Niederrhein werfen. Es sind 31° und ich gönnen mir eine kalte Cola und ein Stück Erdbeerkuchen. Dann mache ich mich auf den Rückweg zum Stellplatz Moyland und genieße einfach die Fahrt durch die schöne Landschaft des Niederrheins.Read more

  • Day6

    Schloß Moyland und Beuys

    July 30, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 23 °C

    Die Reise mit einem Wohnmobil, genauer gesagt mit einem Kastenwagen verändert mein Reiseverhalten. Ich muss nicht mehr alle Sehenswürdigkeiten unterwegs mitnehmen, es reicht wenn ich einfach langsam zum nächsten Ziel zottele und von meinem neuen Lager aus , die Gegend im Umkreis erkunden kann. Es bringt also Ruhe in meine Art zu reisen. Das hat natürlich den Vorteil, dass man am Ende des Tages viel entspannter ist. Das ist jedenfalls das Fazit meiner Tour bis hierhin. Und das ich mich die nächsten Tage nicht sklavisch an meinen Plan halten werde.....ui, einfach in Blaue hinein reisen. Mal sehen, wie gut das klappt.

    Heute stand als Ziel das Schloss Moyland auf dem Plan. Der dazugehörige Stellplatz umfasst ca 100 Plätze, die Hälfte davon mit Strom. Und der Platz hat Wifi...endlich kann ich meine Footprints erstellen.
    Das Schloss liegt sehr schön in einem Landschaftsgarten voller Skulpturen und einer bemerkenswerten Hortensiensammlung. Im Vorplatz zum Schloss gibt es ein kleines Selbstbedienungscafe, das aber um die Mittagszeit fast überlaufen ist. Ich schaue mir also zuerst die Beuys Ausstellung an. Danach erhasche ich doch noch ein Plätzchen um einen Kaffee und ein Stück Kucken zu essen.
    Danach schlender ich zwischen den vielen roten, rosaroten, blauen und lilafarbenen Hortensien wieder zurück. "Leider" gibt es einen schönen Museumsshop, der mich sehr an die in den britischen National Trust Lokalitäten erinnert und natürlich werde ich fündig.
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  • Day5

    Landesgartenschau

    July 29, 2020 in Germany ⋅ ☀️ 18 °C

    Von Rheurdt meinem schönen Stellplatz unterhalb der Windmühle sind es nur wenige Km bis Kamp-Lintfort und ich kann "schon" gegen 10.30 Uhr vor Ort sein. Hunderte andere Menschen aber auch; es hat sich eine lange Schlange gebildet, und zunächst stelle ich mich mal an, weil ich nicht sehen kann, wo die Schlange hinführt: Eingang oder Kasse. Letztlich entschließe ich mich für Kasse und da ich mein Ticket schon online gekauft hatte, gehe ich wie einige andere an der Schlange vorbei und zum Eingang. Obwohl ich vorher gedacht habe mich würde der Zechengarten eher weniger interessieren als die Anlage um Kloster Kamp bin ich sehr angenehm überrascht. Unter dem alten Zechenturm entfaltet sich eine immense Blütenpracht. Besonders anziehend fand ich die angelegten Gärten, die es in einer großen Vielfalt zu bewundern gab. An jeder Ecke entfaltete sich etwas neues Schönes. Ich bin wirklich begeistert.
    Nach diesem grandiosen Einstieg fahre ich mit dem Shuttle zur Anlage um das Kloster Kamp. Eine sehr schöne Anlage, aber bei weitem nicht so eindrucksvoll wie der Zechenpark. Aber es ist Zeit für eine Pause und ich gönnen mir ein "Stückchen" Pflaumenkuchen, das leicht über den Tellerrand ragt. Noch ein par Fotos und der Shuttlebus bringt mich zurück zum Parkplatz.
    Das war ein sehr schöne Ausflug und es bleibt mit noch Zeit auf dem Stellplatz einen geruhsamen Resttag zu verbringen.
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  • Day4

    Kempen oder doch nicht

    July 28, 2020 in Germany ⋅ ⛅ 20 °C

    Irgendwie habe ich voll verschlafen. Aber auch in den anderen „Häusern“ tut sich nicht viel. Scheinbar sind WoMo-Tourer allesamt Langschläfer.
    Es gibt also nur ein spartanisches Frühstück und schon bin ich unterwegs nach Kempen, erst mal zum OBI, eine Gießkanne kaufen. Dann versuche ich mein Glück mit einem Parkplatz in der Stadt… ist mit dem dicken Ding, heute liebevoll Obi Van Kenobi genannt so gut wie nicht möglich…vor allem, wenn man keine Parkscheibe dabei hat ☹.
    Ich gebe auf und finde per Zufall ein Hinweisschild zur Abtei Mariendonk, also fahre ich dorthin und verwahre mit Kempen für ans Ende der Tour. An der Abtei gibt es nicht viel zu fotografieren, nur ein wenig Einkehr und innere Ruhe. Die Klosterschwestern singen gerade das Mittagsgebet und es ist sehr besinnlich. Ich versuche es als nächste mit einer der vielen Windmühlen am Niederrhein, aber auch hier können dicke Dinger nicht parken. Ich gebe auf und fahre direkt nach Rheurdt auf den Stellplatz an der Windmühle, sehr idyllisch quasi am Ortsrand wie mitten im Wald. Also setze ich mich auf meinem Campingstuhl und lese Prospekte und mein 2. Buch, sehr geruhsam. Dann mal mit dem Feger durchs den Wagen und das WC Ding entsorgen…gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte.
    Zum Essen wandere ich ein kurzes Stück Richtung Hauptstraße und setze mich draußen in den Biergarten des Restaurants zur Post. Ich esse ein Rumpsteak mit Pfifferlingen; das habe ich mir für einen Tag voller Nichtstun verdient.

    keine Bilder....
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  • Day3

    Wachtendonk

    July 27, 2020 in Germany ⋅ ☁️ 25 °C

    Der Morgen begrüßt mich mit Regen; ein Grund etwas länger im Bett zu liegen. Aber auch um 8.30 Uhr hat sich an der Wetterlage nichts geändert, nur ich habe Kaffeedurst. Also muss ich doch aufstehen. Ich überlege, ob ich nicht noch eine Nacht länger bleiben soll, wenn es sowieso nur regnet und der Stellplatz ist schön. Schließlich lockt aber das WiFi, das es in Wachtendonk geben soll. Also fahre ich doch los, zuerst gemütlich „zottelnd“ noch mal durch die Schwalmaue, dann etwas zügiger über Autobahn und Landstraße zum Stellplatz Achter de Stadt. Leider hört es nicht wirklich auf zu regnen. Insgeheim bete ich, dass ich überhaupt einen Platz kriege. Aber so viele WoMo Fahrer wollten wohl nicht nach Wachtendonk, ich habe die freie Auswahl. Nur ein Wagen aus NL und ein Kölner. Letztere bringt mich auf eine grandiose Idee, er kommt nämlich gerade mit Kuchen von einer Bäckerei zurück. Übrigens WiFi gab es doch nicht.
    In einer Regenpause schaffe ich es mir die schöne Stadt anzuschauen und einen Bäcker zu finden. Wachtendonk ist wirklich sehenswert, es soll hier 120 denkmalgeschützte Häuser geben, aber heute ist die Stadt wie ausgestorben. Wegen des Regens und wohl weil Montag ist. Montags hat hier alles zu, auch die Tourist Info. Gottseidank hat der Bäcker auf und ich kann nach der Rückkehr eine superleckere Pfirsich-Maracujaschnitte verdrücken. Ich schaffe es gerade rechtzeitig zum Wagen, bevor der Regen wieder einsetzt. Man bedenke, ich habe ja die Regenjacke vergessen. Da bleibt nur gemütliches Lesen in der „Höhle“. Kurz vor 16.00 Uhr habe ich das erste Buch fertig, kurz nach 16.00 Uhr kommt die Sonne raus. Ich entschließe mich zu einem Spaziergang und da ich schon mittags das Hinweisschild zur Selbstbedienungsfähre gesehen hatte, wird das mein Ziel. Erst geht es direkt vom Stellplatz aus entlang die Nette, schnell über eine große Straße und hier finde ich dann auch endlich die am Niederrhein so bekannten Kopfweiden. Gemächlich schlängelt sich die Nette vorwärts, ich begleite sie ein Stück. Über eine neue Holzbrücke wechsele ich auf die rechte Uferseite und verlasse dann die Nette für eine kurze Weile und begleite die Niers ein Stück. Das heißt nachdem ich Sie mit der schwungradbetriebenen Fähre überquert habe. Knapp 200 Meter hinter dem Fährerlebnis treffen sich dann Nette, Niers und ich. Der Wasser.Blick 01. Zurück wandere ich entlang der Niers, den Kirchturm von Wachtendonk im Blick. Welch ein schöner Spaziergang.
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