Evalicious3

“Ich war noch nicht überall, aber es steht auf meiner Liste.“ [ Susan Sontag ]
Living in: Siegen, Deutschland
  • Day22

    Home sweet Home

    January 23 in Germany ⋅ ☀️ 2 °C

    Nach einem 12-stündigen Flug landete die A380-800 mit 5-minütiger Verspätung um 6.00 Uhr auf dem Frankfurter Flughafen. Wir waren froh den Flug geschafft zu haben, hatten wir auch auf dem Rückflug, trotz Nachtflug, keinen wirklich geruhsamen Schlaf gefunden.
    Gegen viertel nach 6, nachdem wir uns unsere zweite Klamottenschicht übergeworfen hatten, waren wir an der Gepäckausgabe 20/21.
    Und da standen wir dann und warteten und warteten. Bis um 6.50 Uhr endlich, fast zeitgleich, unsere beiden Rucksäcke auf den beiden Gepäckbändern erschienen.
    Am Abholpunkt angekommen, riefen wir die Airportparker an, um abgeholt zu werden.
    Um 7.10 Uhr waren sie da und um 7.30 Uhr saßen wir im Auto Richtung Heimat. Chris kämpfte mit
    einer Kontaktlinse. Also fuhr ich. Aber nicht nach Hause, sondern geradewegs zu meinen Eltern.
    Die warteten nämlich mit einem Frühstück auf uns, hatten wir uns doch gutes Siegerländer Schwarzbrot und gescheite Wurscht und Käse gewünscht.
    Um 8.45 Uhr kamen wir endlich in Dreis-Tiefenbach an. Lecker gefrühstückt und satt gegessen, haben wir noch die Haare gemacht bekommen, bevor wir dann mittags zu Hause ankamen. Jetzt hieß es gegen die Müdigkeit kämpfen, damit wir schneller wieder in den normalen Tagesrhythmus kamen.
    Chris räumte ein bisschen, ich brauchte allerdings ein kleines Päuschen auf der Couch, weil meine Augen vor Müdigkeit brannten.
    Gegen 14 Uhr rafften wir uns nochmal auf und gingen mal ein Stündchen in den Wald, um uns an die Temperaturen zu gewöhnen und die müden Knochen zu bewegen.
    Zu Hause angekommen, betrieben wir etwas Gesichtspflege, um die 3 Wochen Sonnencreme aus den Poren zu bekommen.
    Danach heiße Dusche, Kamin auf Hochtouren und gemütlich machen mit Pasta auf der Couch. Ab morgen grooven wir uns so langsam wieder in den Alltag ein. Und ab nächste Woche hat uns die Arbeit dann wieder!
    Auf Wiedersehen, Thailand - Hallo Deutschland!
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day21

    Abschied & Nachruf für treue Flip Flops

    January 22 in Thailand ⋅ ☀️ 32 °C

    Eine ganz schön lange Zeit habt ihr mich getragen, über Stock und Stein bewegt.
    So manchen Strand habt ihr mit mir gesehen,
    so viele Straßen musstet ihr mit mir gehen.

    So viele Kilometer und Länder haben wir zusammen erkundet.
    Doch nun ist Schluss, jetzt macht ihr schlapp, biegt euch in alle Richtungen.

    Selbst Klebeband hätt‘ eure Sohlen nicht mehr gehalten, drum war‘s jetzt an der Zeit zu schalten.
    Gute Dienste habt ihr mir geleistet, dafür dank ich euch am meisten!

    Das Land des Lächelns war nun eure letzte Station. Ich nehme Abschied von euch in einer Mega-Metropol. In Bangkok findet ihr eure letzte Ruh, ihr ward wirklich klasse Schuh!

    Ersatz zu finden wird nicht leicht.
    Aber dennoch schaffe ich‘s vielleicht?!?
    Ob die neuen Schuhe mich wohl tragen,
    genauso weit ohne zu klagen?!

    Lebt wohl, geliebte Flip Flops!
    Euer Christian
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  • Day21

    Rückreisetag | Ko Libong-Trang-Bangkok

    January 22 in Thailand ⋅ ☀️ 32 °C

    Die Nacht war wieder sehr warm. Wir schliefen nicht ganz so lang und gingen gegen 8.00 Uhr zum Frühstück zu Habib. Es gab nochmal Fisch-Sandwich :-). Chris wäre gerne nochmal an den Strand und schwimmen gegangen. Ich an für sich auch, aber Schwimmen war ja nicht.
    Also gingen wir nur in den Garten der Unterkunft und machten es uns dort in den Hängematten bequem. Unsere Host sagte, dass der Strom aus wäre. Das käme schon mal vor. Wir sagten, dass das nicht so schlimm sei. Momentan bräuchten wir ja keinen. Dazu aber später mehr ;-).
    So gegen 11 Uhr gingen wir wieder hoch ins Zimmer, um zu packen und zu duschen. Nur wenige Minuten im Zimmer und man war klatschnass geschwitzt. Als wir duschen wollten, stellten wir fest, dass jedoch nicht nur der Strom nicht mehr ging, sondern es auch kein Wasser mehr gab. Die Dusche konnten wir uns also abschminken. Ein kleines Fünkchen Hoffnung hatten wir ja noch, dass der Strom und das Wasser gleich wieder kommen würden bis wir abreisten. Aber das war leider nicht so. Also machten wir Katzenwäsche mit ein wenig Trinkwasser und feuchten Tüchern bevor wir unsere Rucksäcke aufschnallten und uns von unserer Host verabschiedeten. Sie war so nett und hatte ein Taxi-Moped für uns bestellt, dass uns zum Pier fahren sollte. Nun konnten wir dieses Transportmittel wohl auch von unserer Liste streichen. Ganz so wohl fühlten wir uns allerdings nicht auf dem Teil, brachten wir mit Rucksäcken doch einiges Gewicht auf die Waage. Ich hatte so meine Zweifel, ob dieses Metallgestell das halten würde und wir nicht mit der kleinen Thai, die das Ding fuhr, in der nächsten scharfen Rechtskurve umkippen würden. Wir schafften es aber heil am Pier anzukommen und waren doch sehr erleichtert. Am Pier kauften wir uns die Tickets für‘s Longtail und kurze Zeit später konnten wir das Boot mit drei elegant gekleideten Thai-Frauen und weiteren Thais besteigen. Die Damen waren auf dem Weg zu einer Hochzeit auf dem Festland. Das hatte uns unsere Host erzählt, als sie sich um die Fahrzeit des Longtails für uns erkundigte.
    Drüben angekommen, suchten wir Taxi Nr. 3, das uns laut unserer Host am Pier erwarten und nach Trang zum Flughafen bringen sollte. Weit und breit keiner zu sehen. Also warteten wir. Gegen 13.15 Uhr wurden wir ein wenig unruhig, da wir bis spätestens 14.25 Uhr unser Gepäck aufgegeben haben mussten und es bis zum Flughafen ca. 45-50 Minuten Fahrt waren. Nach wie vor war kein Taxi Nr. 3 zu sehen. Also sprachen wir eine Thai an, die uns zuvor kurz angesprochen hatte, als wir am Haad Yao Pier angekommen waren. Wir fragten sie, ob sie uns behilflich sein und ein Taxi für uns rufen könnte. Sie sagte sie führ Taxi und zeigte auf ihren schicken, weißen Toyota SUV. Es war uns klar, dass das kein offizielles Taxi, sondern eher so was „Grab“ mäßiges war, aber das war uns in dem Moment egal. Wir verhandelten den Preis mit ihr und dann ging‘s los. Um kurz nach 2 kamen wir am Flughafen an. Trang Airport ist wirklich überschaubar. Schnell hatten wir das Gepäck abgegeben und die Sicherheitskontrolle überwunden. Dann konnten wir in der Wartehalle Platz nehmen. Mit etwas Verspätung landete unser Flieger und rollte direkt vor die Glasscheiben der Wartehalle. Wenig später konnten wir einsteigen und dann ging‘s auch schon los. Auf Wiedersehen Trang - Willkommen zurück in Bangkok! Um 16.30 Uhr landeten wir am Don Mueang International Airport. Der Flughafen in Bangkok für die Inlandsflüge.
    Da wir ja erst um 23.50 Uhr ab Bangkok Suvarnabhumi Airport nach Frankfurt fliegen würden, hatten wir ja noch Zeit. Also zogen wir eine Nummer am Taxistand und ließen uns dann von unserem Fahrer zum Big C Supermarkt in der Nähe unserer ehemaligen Unterkunft fahren. Die Fahrt dauerte durch die Rushhour ewig. So kamen wir erst gegen 18 Uhr in der Stadt an. Chris wollte nach neuen FlipFlops gucken.
    Im Big C gaben wir wieder unsere Rucksäcke ab und wollten dann auf dem „Weihnachtsmarkt“ vorm Gebäude erst einmal etwas Essen gehen. Allerdings war es nun kein Weihnachtsmarkt mehr, sondern war zu einem Food Festival mutiert. Hört sich erstmal gut an, war es aber nicht. Man konnte kaum erkennen, was die Stände anboten. Zudem dröhnte extrem laute Musik von überall her und nirgends konnten wir Sitzgelegenheiten zum Essen finden. Viele Asiaten schoben sich durch die engen Gänge. In nur wenigen Minuten waren wir total genervt. Gefühlt war die Stadt aufgrund des anstehenden Chinesischen Neujahrs noch voller als sonst. Vielleicht waren wir den Trubel aufgrund der letzten Tage auf den kleinen, beschaulichen Inseln Süd-Thailands auch einfach nicht mehr gewohnt. Wir flüchteten also in einen Food-Court vom „Market“ Einkaufszentrum. Uns war klar, dass hier die Preise hoch sein und das Essen wenig Original Thai, aber das war uns in dem Moment egal. Gesättigt griffen wir nochmal an nach FlipFlops für Chris zu suchen. Wir fanden aber keine und mussten auf der Suche nach diesem einen Geschäft, was wir im Kopf hatten, aber nicht mehr wussten, welches das gewesen ist, mehrfach die Treppe zum Skywalk hoch und runterlaufen. Auch das nervte uns ganz schön! Hätten wir uns Bangkok doch einfach gespart und wären von einem Flughafen direkt zum anderen gefahren. Oder wären wir doch einfach zu der Massage-Bude gelaufen, wo wir die bisher beste und ungeschlagene Thai-Massage bekommen hatten und hätten uns dort einfach nochmal massieren lassen, wie wir es ursprünglich geplant hatten. Nachher ist man immer schlauer. Gegen 20 Uhr gaben wir genervt auf und suchten uns ein Taxi. Der wollte mal wieder kein Taximeter an machen. Also Preis verhandelt und ab ins Taxi zum Flughafen. Gegen 21.00 Uhr kamen wir dort an. Bis wir uns umgezogen, die Taschen abgegeben und den Securitycheck durchlaufen hatten, war es bereits 22 Uhr. Um 22.50 Uhr sollte Boarding sein. Nachdem wir noch schnell ein paar Einkäufe vom restlichen Geld gemacht hatten, buchten wir uns bei Express-Massage jeweils 30 Minuten Fuß- und Beinmassage. Das tat gut vor dem langen Flug. Um 22.50 Uhr kamen wir am Gate an. Nach ein paar Minuten Wartezeit ging‘s los mit dem Boarding unsere A380-800. Einfach ein wahnsinnig großes Flugzeug!
    Auf Wiedersehen Bangkok - Bis bald Frankfurt!
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  • Day20

    Ko Libong

    January 21 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Es war warm heute Nacht, konnten wir den Ventilator doch nicht laufen lassen, weil es sonst zu windig gewesen wäre, lies der Ventilator sich leider nicht auf eine kleinere Stufe regulieren. Dennoch schliefen wir ganz gut. Es war schön durch das Meeresrauschen und das „Schnattern“ eines kleinen Lurchis geweckt zu werden, der die Nacht in unserem Zimmer unter der hohen Decke verbracht hatte.
    Wir blieben noch etwas liegen, war der Blick aus dem Schlafzimmer nach draußen zwischen den weißen Vorhänge hindurch einfach zu schön. Gegen 9 Uhr fuhren wir mit unseren Rollern zu Habib zum Frühstücken. Wir bestellten uns ein leckeres Kokos-Shake, einen thailändischen Bananen-Pancake (Roti) sowie ein Fisch-Sandwich. Die Inhaberin gestand uns, dass wir die Ersten seien, die je ein Fisch-Sandwich bestellt haben. Es war aber sehr lecker, so dass wir es nicht bereuten. Da wir die Roller noch bis 14 Uhr behalten konnten, fuhren wir nochmal komplett über die Insel bis zum dritten Dorf Baan Maphrao, stiegen dort von den Rollern ab und liefen die Straße zu Fuß ab. Viel gab’s nicht zu sehen. In dem Laden, wo wir gerne einen Dugong-Magnet aus Holz gekauft hätten, war leider keiner. Nach ein paar Minuten warten, gaben wir auf und fuhren ohne Dugong-Kühlschrankmagnet ins nächste Dorf Ban Ba Tu Pu Pe zum einzigen Bank-Automaten, den es scheinbar auch noch nicht sehr lange auf der Insel gibt. Meine Mastercard Kreditkarte wollte er nicht, auf Chris Visacard gab er aber auch kein Geld aus. Der Mann vor uns hatte scheinbar auch kein Geld bekommen. Demnach schlussfolgerten wir, dass der Automat vermutlich leer sei. Gut, dass wir noch Bargeld hatten. Spätestens in Trang am Flughafen würden wir wahrscheinlich nochmal was holen können.
    Wir fuhren zurück in unser Dorf Lhang Kao und und gaben dort die beiden Roller ab, auch wenn wir erst 11.00 Uhr hatten.
    Dann liefen wir zur Unterkunft, machten dort ein kleines Päuschen und gingen gegen 12.00 Uhr zum übernächsten Nachbarn, dem Libong Beach Resort, und fragten nach, ob wir gegen 13 Uhr eine Massage bekommen könnten. Die hatten dort nämlich zwei Holzpavillons für Outdoor-Massagen mit Blick auf den Strand. Sie stimmten zu. Die 3/4 Stunde bis zur Massage gingen wir an den Strand. Ich legte mich direkt in den Schatten, war mir doch schon im Schatten viel zu heiß. Chris versuchte es zunächst in der Sonne, kam aber nach wenigen Minuten auch in den Schatten. Schade auf Ko Libong ist, dass der Strand leider nicht so schön ist bzw. der Einstieg ins Meer nicht möglich ist. Es gibt wieder sehr viele Steine hier, und durch die Gezeiten ist es nicht möglich hier zu Schwimmen. Selbst bei Flut ist das Wasser recht flach und meist kommt die Flut zu Zeiten, an denen man nicht mehr schwimmen geht.
    Um kurz vor 1 liefen wir zurück zu den Massage-Pavillions. Chris entschied sich für eine Rücken- und Nacken-Massage. Ich buchte wieder die klassische Thai-Massage. Chris war ganz zufrieden mit seiner Massage. Ich anfangs auch, aber zum Schluss hin wurde meine Thai ein bisschen rabiater und ruppiger als vorher. Im Großen und Ganzen taten die Massagen aber wieder ganz gut.
    Als wir fertig waren, legte ich mich wieder in den Schatten an den Strand und schrieb weiter Berichte. Chris lief mal den Strand entlang bis zu den Felsen, die den anderen Strand, an dem wir gestern Nachmittag waren, von unserem Strand trennen. Als er wieder kam, war er nass geschwitzt. Am späten Nachmittag gingen wir rüber ins Andalay Resort, tranken dort etwas und aßen eine Kleinigkeit. Dann gingen wir in unsere Unterkunft, schauten von unserem Balkon aus den letzten Sonnenuntergang, duschten und liefen dann zu Fishermen‘s Kitchen zum Abendessen. Nach dem Abendessen gingen wir nochmal zum Andalay Resort, um ein Abschiedscocktail auf den letzten Abend und unseren Urlaub in Thailand zu trinken.
    Zuhause angekommen, gingen wir ins Bett. Morgen Vormittag hatten wir noch genügend Zeit zum Packen, müssen wir unsere Rückreise erst gegen Mittag antreten. Gute Nacht Ko Libong!
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  • Day19

    Reisetag & Ko Libong

    January 20 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute Morgen hörten wir wieder unsere Nachbarn um 7 Uhr. Allerdings quatschten sie dieses Mal nicht so viel, so das Chris noch bis 7.30 Uhr bis zum Weckerklingeln schlafen konnte. Gegen 8.30 Uhr fragten wir an der Rezeption, ob wir die Abholzeit unseres Longtailbootes von 12.00 Uhr auf 9.30 oder 10.00 Uhr vorziehen könnten. Es klappte. Also frühstückten wir, packten die letzten Sachen in unsere Rucksäcke und gingen um 9.45 Uhr an die Rezeption, um unsere Rechnung zu begleichen.
    Dann warteten wir. In der Zwischenzeit kamen Igly und Georgia vorbei, um sich zu verabschieden und sich für die Tipps zu bedanken, die wir ihnen gegeben hatten. Um 10.10 Uhr kam Maria zu uns und sagte, dass unser Longtailboot unterwegs wäre, aber ein wenig Verspätung hätte. Gegen 10.30 Uhr legte ein älterer Herr mit seinem Boot an. Maria sagte uns, dass er noch Sprit besorgen müsse, es dann aber gleich losgehen würde. Als er ankam, scheuchte Maria ihn und hielt ihn an sich zu beeilen, weil er die Ruhe selbst war. Wir mussten herzlich über dieses Spektakel lachen, waren wir selbst ja tiefenentspannt. Im Prinzip war es ja jetzt auch egal, ob es 10 Minuten früher oder später los ging. Die 3/4 Std Verspätung war verkraftbar, zumal wir ja keinen Zeitdruck hatten. Gegen 10.45 Uhr fuhren wir dann von Ko Kradan los und genossen die Fahrt.
    Ungefähr eine 3/4 Stunde später kamen wir in Ko Libong an. Unser Fahrer hatte allerdings Schwierigkeiten uns an Land zu bringen. Kurz vor unserem Hotel blieben wir an den Steinen im flachen Wasser hängen. Also musste er aussteigen, uns wieder raus buchsieren und uns etwas weiter links vorm Libong Beach Resort rauslassen. Wir schnalten uns die Rücksäcke auf und liefen am Strand entlang. Beobachtet von den Hotelgästen, die im Schatten auf ihren Liegen lagen. Durch den niedrigen Wasserstand und die vorgelagerten Steine, war schwimmen gerade nicht möglich. Dementsprechend war nichts los im Wasser und alle versteckten sich im Schatten.
    Zwei Mitarbeiter vom benachbarten Andalay Resort kamen uns entgegen. Wir versuchten ihnen klar zu machen, dass wir gar nicht bei ihnen untergebracht waren, sondern bei dem Nachbarnhotel „Mythra Mahasamuthra“. Trotzdem nahmen sie uns die Taschen ab und trugen sie uns bis zur Unterkunft. Das nenne ich mal Service!
    Im Mythra wurden wir herzlich willkommen geheißen, sogar mit einem Holzschild mit unseren Namen darauf, und bekamen unser Zimmer gezeigt. Ab dem Zeitpunkt war ich schon total glücklich, denn das Zimmer war der Hammer! Mit Abstand die schönste Unterkunft, die wir in ganz Thailand hatten!
    Im Garten tranken wir ein kühles Getränk, stellten unserer Host ein paar Fragen und schmiedeten einen Plan.
    Zunächst wollten wir mal ein wenig die Umgebung zu Fuß erkunden. Chris hatte seinen Plan, sich ein Fahrrad zu mieten, wieder über den Haufen geworfen, nachdem unsere Host davon abgeraten hatte und er die Fahrräder vom Fahrradverleih im Andalay gesehen hatte.
    Wir liefen eine kleine Runde durch‘s Dorf, aber es war unerträglich heiß. Der Schweiß schoss uns aus allen Poren. Also liefen wir zurück und kehrten im Fishermen‘s Kitchen ein, um eine Kleinigkeit zu essen.
    Eine Sache bzw. ein Transportmittel fehlte auch noch auf unserer to Do Liste.
    Schräg über die Straße vorm Restaurant und direkt bei uns um die Ecke gab es einen Mopedverleih. Dort leihten wir uns kurzerhand zwei Roller, um die Insel damit zu erkunden.
    Auf Ko Libong gibt es zwei Hauptstraßen, die die drei einzigen Dörfer auf der Insel miteinander verbindet. Zudem gibt es ein paar Aussichtspunkte.
    Unter anderem gibt es einen View Point für Dugongs. Dugongs sind Meereskühe, von denen es in Thailand nur noch sehr wenige gibt. Es werden Touren zum Dugong Watching verkauft. Wir wollten diese aber nicht buchen, weil wir gelesen haben, dass man meistens eh keine sieht, da die Tiere sehr scheu sind. Außerdem wollen wir die Meereskühe in Ruhe lassen und sie in ihrem natürlichen Lebensraum nicht stören. Innerhalb von rund 3 Stunden hatten wir so gut wie die komplette Insel, inklusive einem Sprung ins Meer an einem Strand sowie Stopps an fast allen Aussichtspunkten, abgefahren.
    Es machte uns einen mords Spaß mit den Rollern über die Insel zu pesen.
    Der Stopp am Strand zeigte uns zwei Seiten. Zum einen der Blick auf‘s Meer. Sobald wir uns aber rum drehten, blickten wir auf Tonnen von Müll.
    Wie so oft, sind die schönsten Strände vorne hui und hinten pfui und verdeutlichen, dass es auf der Welt in der Tat ein riesiges Plastik- bzw. Müllproblem gibt.
    Gegen 17.30 Uhr waren wir zurück in der Unterkunft. Chris schnappte sich eins der Kajaks und paddelte zur kleinen Insel, die direkt gegenüber von unserer Unterkunft und unserem Zimmer liegt. Ich machte es mir in einer Hängematte im Garten gemütlich und fing an den heutigen Bericht zu schreiben. Als Chris wieder zurück kam, tranken wir noch gemeinsam was und gingen dann hoch zum Duschen.
    Hach, in so einem tollen, stilvollen und sauberen Bad zu duschen ist schon was Feines. Ein bisschen Luxus hatten wir uns ja jetzt auch verdient.
    Zum Abendessen liefen wir rüber zu Habib und bekamen leckeres Thai-Food. Zudem hatten wir ein wirklich nettes und langes Gespräch mit der Inhaberin. Ihr Englisch war zwar nicht so gut, aber trotzdem konnten wir sie im Groben und Ganzen verstehen. Der Großteil der Einheimischen hier auf Libong sind übrigens Muslime und 5 x täglich hört man den Muezzin zum Gebet rufen. Bier bzw. Alkohol kaufen ist hier gar nicht so einfach. Aber zu Christian‘s Beruhigung auch nicht unmöglich ;-).
    Heute war wieder ein sehr ereignisreicher und schöner Tag für uns. Morgen steht der letzte, richtige Urlaubstag an, bevor wir die Heimreise antreten werden...
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  • Day18

    Ko Kradan

    January 19 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Den Wecker hatten wir uns für 8.00 Uhr gestellt. Allerdings wurden wir bereits unschön um kurz vor 7 von unseren lieben Nachbarn aus Bungalow 12 geweckt, weil die meinten sich lauthals vor der Tür unterhalten und dabei dabei den Bungalow aufräumen sowie Stühle mehrfach hin und her rücken zu müssen. Selbst die Ohropax konnten vor dem Schwarzwald-Slang nicht schützen. Also standen wir auf und waren dann um 8.00 Uhr beim Frühstück. Es gab Buffet und wie immer staute sich alles am Toaster. Auch hier unterhielten unsere Nachbarn sich so laut, dass man quasi alles verstand.
    Nach dem Frühstück erkundigten wir uns nach einem Transfer für morgen nach Ko Libong. Scheinbar gab es mit dem Speedboot keinen direkten Transfer, sondern nur mit Stopps zunächst auf Ko Muk, am Festland beim Haad Yao Pier und von dort aus dann nach Ko Libong.
    Der private Transfer mit einem Longtail war etwas günstiger. Zudem konnten wir eine Wunschzeit festlegen und wären schneller da.
    Also entschieden wir uns für einen Privattransfer
    um 12 Uhr.
    Nachdem wir gebucht hatten, schnappten wir uns die Strandtaschen und liefen zum Sunset Beach. Als wir dort gegen 9.30 Uhr ankamen, waren wir die Ersten. Was ein Traumstrand!
    Wir suchten uns ein schönes Plätzchen bei einem großen Felsen, der uns auch ein wenig Schatten spenden würde, und sprangen dann erst einmal ins Wasser.
    Die Anzahl der Besucher blieb erstmal überschaubar. Vielleicht 6-8 Personen maximal.
    Gegen 11 Uhr legten unsere Italiener mit dem Kajak an und waren fix und fertig. Chris und ich gingen schnorcheln und konnten wieder viele tolle und bunte Fische beobachten,
    Gegen Mittag wurde es unerträglich heiß am Strand und es gab so gut wie keinen Schatten. Also entschieden wir uns dazu gegen viertel vor 1 im Paradise Lost was Essen und Trinken zu gehen, um so der Mittagssonne zu entgehen. Uns kamen auf dem Weg immer mehr Leute entgegen, aber wir wussten, dass die nicht lange bleiben würden! Die Hitze und der fehlende Schatten würden dafür sorgen.
    Und wir behielten recht! Als wir gegen 14.30 Uhr wieder beim Strand ankamen, war der wie leer gefegt. Nur ein weiteres Pärchen war dort und versuchte zu schnorcheln.
    Wir hatten unsere Handtücher auf die andere Seite des Felsens gelegt, wussten wir doch, dass dort nach unserer Rückkehr Schatten sein würde.
    Am späten Nachmittag zog es sich etwas zu und es regnete sogar 5 Minuten. Danach klarte es nochmal auf und die Sonne zeigte sich wieder.
    Nach und nach kamen wieder mehr Leute, um den Sonnenuntergang zu schauen. Unser italienisches Pärchen auch. Die schickten wir dann oben auf den Aussichtspunkt, wo wir gestern gestanden hatten und wo der Ausblick wirklich fantastisch war.
    Nach dem Sonnenuntergang ging‘s zum Duschen in die Unterkunft. Bonnie und Clyde waren vom Personal scheinbar zum Ausziehen genötigt worden. Wir hatten nichts dagegen. Nach dem Duschen liefen wir zum Essen ins Kalumé Garden Beach. Wir hatten gelesen, dass es dort leckere Pizza geben sollte. Und irgendwie hatten wir Hunger darauf. Die Inhaber sind Italiener aus Modena und haben die Anlage vor zwei Saison übernommen und renoviert. Das Hotel ist eins der wenigen, das Plastikfrei ist und seinen Müll recycelt. Die Pizza war wirklich lecker, hatte aber auch ihren Preis. Berücksichtigt man, dass die meisten Zutaten aus Italien importiert werden, war dies aber gerechtfertigt.
    Nach dem Essen packten wir unsere Rucksäcke, laßen noch ein wenig über Ko Libong und gingen dann ins Bett. Unsere Nachbarn aus dem Schwarzwald waren mal wieder nicht zu überhören. Die würden wir nicht vermissen. Ko Kradan und insbesondere den Sunset Beach hingegen schon, hatte uns diese Insel an für sich doch auch ganz gut gefallen!
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  • Day17

    Reisetag & Ko Kradan

    January 18 in Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Gegen 8.15 Uhr gingen wir frühstücken. Dieses Mal hatte ich nicht ganz so gut geschlafen, wie zuvor die Nacht.
    Es waren sogar recht viele Gäste beim Frühstück, hatten wir doch die Vermutung, dass wir fast die einzigen Gäste waren, die im Bulone Viewpoint Resort gebucht hatten. Heute Morgen gab es Buffet. Das war etwas besser als das American Breakfast, das wir gestern morgen bekommen hatten.
    Die Chefin des Resorts sprach uns an, wie wir nun weiterreisen würden. Man sah ihr den Ärger an, als wir sagten, dass wir unsere Tickets bereits oben im Restaurant gekauft hätten und gleich hier abgeholt würden. Kurze Zeit später telefonierte sie und lief hektisch nach oben. Wir hatten den Eindruck sie würde oben jetzt erstmal ein Donnerwetter loslassen, weil die es gewagt haben uns die Speedboot Tickets zu verkaufen. Gegen 9.15 Uhr kam die kleine Thai aus dem Restaurant, um uns abzuholen und uns mitzuteilen, dass die Abholung mit dem Longtail wegen des Wasserstandes nicht klappen würde. Das hatten wir uns schon gedacht. Stattdessen schnallte sich ein Thai unsere beiden Rucksäcke auf und fuhr sie mit seinem Moped rüber auf die andere Seite in die Bucht zum Bulone Resort.
    Gleichzeitig mit der kleinen Thai kam die Hotelmanagerin angeschossen und sagte wir müssten rüberlaufen. Es sah so aus, als ob die kleine Thai uns gerne begleitet hätte, aber dass die Hotelmanagerin es ihr verboten hat. Stattdessen lief sie selbst vor uns her, quasi als Begleitung, obwohl das total überflüssig war!
    Wahrscheinlich hat sie den Restaurantbesitzern das Geld, dass wir bezahlt hatten, wieder abgeknüpft. Gegen 9.30 Uhr kamen wir am Whitesand Beach an und trafen dort die beiden Schweizerinnen aus unserer Unterkunft, die wir gestern dort gesehen hatten, sowie einen Kanadier. Die drei warteten auch auf das Speedboot und wollten nach Ko Muk.
    Kurze Zeit später bestiegen wir alle mit noch weiteren Gästen ein Longtailboot. Nach wenigen Minuten Wartezeit legten neben uns zwei Speedboote unterschiedlicher Anbieter an. Wir bestiegen unser Boot und nach ca. 1 1/4 Std legten wir bereits um 11.15 Uhr in Ko Kradan an.
    Ein junger, schmächtiger Thai vom Kradan Beach Resort schnallte sich unsere Rucksäcke auf und trug sie strammen Schrittes ein paar Meter über den Strand bis zu unserer Unterkunft. Wir wurden nett von Maria an der Rezeption empfangen, die uns mitteilte, dass unser Bungalow noch nicht fertig sei. Also zogen wir uns die Badesachen an und gingen erstmal schwimmen.
    Ko Kradan ist schon wesentlich touristischer als Ko Bulon Leh. Auf der einen Seite des Strandes reihen sich unzählige Longtails aneinander und Ausflugsschiffe liegen vor Anker.
    Mein erster Eindruck: hier ist mir schon zu viel los!
    Als wir nach 12 Uhr hatten, checkten wir ein und bezogen unseren Bungalow. Obwohl dieser etwas günstiger war, als die Unterkunft auf Ko Bulon Leh, war er schon besser, aber noch immer kein Knaller.
    Wir packten die Strandtaschen. Während Chris die Insel erlaufen wollte, machte ich es mir im Schatten am Strand gemütlich. Als Chris am Nachmittag zurück kam, schnorchelten wir noch gemeinsam im Wasser. Danach gingen wir duschen und liefen zum „Paradise Lost“ Restaurant, um zu Abend zu essen. Von dort aus war es über einen kleinen Trampelpfad nicht mehr weit bis zum Sunset Beach oder besser gesagt zum Aussichtspunkt oberhalb des Sunset
    Beach, von dem aus wir den Sonnenuntergang beobachteten und einen super Blick auf den Strand hatten. Die kleine Bucht hatte es mir angetan. Chris hatte nach seiner Wanderung schon angedeutet, dass er für morgen einen Plan hätte. Und ich freute mich darauf!
    Nach dem Sonnenuntergang liefen wir wieder runter zum „Paradies lost“, um dort noch ein Dessert zu essen und ein Bierchen zu trinken. Dann wechselten wir in unsere Unterkunft Kradan Beach Resort, wo unsere Rezeptionistin Maria mit ihrer Band ein paar Klassiker zum Besten gab. Sie sang wirklich toll. Neben uns am Tisch saß ein italienisches Pärchen, Georgia und Igly, mit denen wir ins Gespräch kamen. Der Abend war sehr nett und wir tranken ein paar Cocktails. Und die einheimische Thai Trommel Gruppe gab sein Können zum Besten. Als die Trommeln verstummten und Maria ihr letztes Lied gesungen hatte, steuerten wir unseren Bungalow an. Bevor wir allerdings schlafen gehen konnten, mussten wir im Badezimmer erstmal auf Kakerlakenjagd gehen und zwei Kakerlaken in zwei 360° Apartments stecken, was gar kein leichtes Unterfangen war. Fast wäre eine der beiden noch ins Schlafzimmer gehuscht, ich konnte es aber gerade noch unter Einsatz meines Lebens und heftigen Wedeln der Fußmatte verhindern. Kein schönes Gefühl die beiden nebenan zu wissen und gleichzeitig nicht zu wissen, ob sie noch weitere Freunde eingeladen hatten. Wenn ja, hätten wir ein Problem. Wir hatten nämlich keine Gläser mehr! Die Nacht blieb ruhig und unsere Freunde „Bonnie & Clyde“ blieben artig in ihren Apartments in unserem Badezimmer. Lediglich eine kleine Eidechse zwängte sich durch einen Schlitz in unserer Decke in unser Schlafzimmer. Chris versicherte mir aber, dass die sicherlich mehr Angst vor uns hätte, als wir vor ihr haben müssten. Damit ich nichts um mich herum mit bekam, steckte ich mir wieder Ohropax in die Ohren und zog mir erneut mein Buff über die Augen. Gute Nacht, Ko Kradan!
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  • Day16

    Ko Bulon Leh

    January 17 in Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Unglaublich aber wahr: Ich habe geschlafen wie ein Stein! Und ich habe das erste Mal keine Rückenschmerzen, weil sonst bisher alle thailändischen Betten so hart waren. Dieses scheint also für mich ganz gut zu sein.
    Bei Chris sah‘s anders aus. Er musste des Öftern auf Toilette und hatte nachts im Bad wohl auch eine nicht so schöne Begegnung. Eine Kakerlake schaute ihn plötzlich an. Das erklärte auch, warum heute früh eine Wolldecke vor dem Schlitz der Badezimmertür lag. Ein weiterer, aber kleinerer Kakerlaken-Freund lief ihm im Schlafzimmer über die Füße. Ich bekam nix davon mit und war total ausgeknockt.
    Beim Frühstück erzählte mir Chris dann davon und brachte mich erstmal herzlich zum Lachen, weil er meinte, dass er der Kakerlake ja gerne ein „Apartment mit 360° Blick“ verpasst hätte, so wie damals bei der Kakerlake auf Madeira, aber er konnte leider kein Glas finden.
    Nach dem wirklich spärlichen und bisher schlechtesten Frühstück in Thailand, hatte ich Chris versprochen mit ihm die Insel zu erkunden und diese nach der Heatmap abzulaufen.
    Unsere Bucht bot heute früh einen kahlen Blick auf die Steine und war von der Ebbe wie leer gefegt. Wir konnten einen Thai beobachten, wie er mit seinem Moped mit Beiwagen so mir nichts dir nichts über die Steine bis zu einem ebenfalls gestrandeten Longtail fuhr, um es zu beladen. Die Thais sind schon krass, was die mit ihren Mopeds anstellen und vor allem, was und wie viel die damit transportieren!
    Von unserer Bucht ging’s in die benachbarte Panka Bay. Dort sah‘s ähnlich aus, wie bei uns. Auch Ebbe und viele große Steine. Sogar noch etwas unaufgeräumter und chaotischer als bei uns. Von dort ging‘s zurück durch‘s Dorf, an der Moschee, einigen Restaurants, Unterkünften und und sogar dem Insel-Schreiner vorbei, der fleißig am Schleifen war. In der Mango-Bay angekommen, wussten wir gar nicht so recht wo wir herlaufen sollten, weil alles voller Reusen stand und wir keinem durch den „Garten“ laufen wollten. Wir fanden einen Weg, schauten uns die Fischer-Bucht an, fanden aber nicht den Weg, den wir eigentlich weiter laufen wollten. Also ging‘s auf dem selben Weg zurück, der uns übrigens an einer kleinen Kautschuk Plantage vorbei führte. Auch auf Ko Jum hatten wir bereits beobachtet, dass die Bäume angezapft werden, um Kautschuk zu gewinnen.
    Weil wir auf dem Hinweg zur Mango-Bay an einer kleinen Garküche vorbei gelaufen sind, wo‘s lecker duftete, gab‘s auf dem Rückweg für Chrissi ein lecker mariniertes Hähnchenspieß auf die Hand.
    Am BBQ Grill angekommen, der scheinbar zu unserem Hotel gehörte und wo‘s die Treppe zu unserem „Resort“ runter ging, buchten wir kurzerhand unsere Speedboot Tickets für die Überfahrt nach Ko Kradan am morgigen Tag.
    Nachdem Chris das Polizei Hüttchen gefunden und fotografiert hatte, liefen wir zum White Sand Beach, legten einen kurzen Getränke-Boxenstopp bei der Hug Bulon Bar ein und hüpften dann endlich ins Wasser. Das wiederholten wir das ein oder andere Mal. Gegen Nachmittag aßen wir was in der Hug Bulon Bar und gingen später wieder schwimmen. Es war so schön ruhig dort. Und das Wasser war so still. Kaum eine Welle. Wir haben es geliebt uns einfach auf den Rücken zu legen und treiben zu lassen. Außer das Knistern des Wassers und das ein oder andere Longtail Boot war nichts zu hören. Nur Stille um einen herum. Einfach toll!
    Am frühen Abend, als die Sonne untergegangen war und der Strand im Schatten lag, liefen wir zum Bulone Resort und buchten uns spontan eine Thaimassage. Unsere erste Outdoor Massage. Wie bisher jedes Mal haben die Mädels uns ganz schön geknetet und auseinander genommen. Aber wieder richtig gut und wohltuend. Die Thai Massagen werden wir jedenfalls ganz schön vermissen, wenn wir wieder in Deutschland sind, auch wenn die zuhause auch nicht schlecht sind!
    Am Restaurant angekommen, wo wir unsere Speedboot Tickets gekauft hatten, kehrten wir für‘s Abendessen ein. Danach packten wir die Rucksäcke und gingen ins Bett.
    Auch wenn die Anreise beschwerlich und die Unterkunft nicht so prall war, hat uns Ko Bulon Leh schwer begeistert! Der Norden der Insel und das Dörfchen sind sehr ursprünglich, aber genau das erdet einen nochmal. Im Osten der Insel am White Sand Beach tummeln sich die Touristen, wobei diese absolut überschaubar sind. Ist man ein paar Tage auf der Insel, kennt man alle. Und der Strand mit seinem feinen, weichen Sand, wie ich ihn bisher nur in Australien erlebt habe, sowie das stille, sanfte und erfrischende Meer, in dem man sich einfach treiben lassen kann, sind einfach grandios. Für Ruhesuchende, die keinen Luxus brauchen, ist Ko Bulon Leh einfach ein Träumchen! Wir haben uns ein bisschen verliebt und würden auch nochmal wieder kommen. Dann aber für länger, fällt es uns doch ein wenig schwer von der kleinen Insel, die unser Herz erobert hat, Abschied zu nehmen 🥰🇹🇭🏝.
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  • Day15

    Reisetag & Ko Bulon Leh

    January 16 in Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir hatten uns gestern im Hotel-Restaurant erkundigt, was der Fähren-Verkäufer nun auf unseren Abholzettel geschrieben hatte. Und da musste selbst die Hotel-Managerin schmunzeln. Wir sollten nämlich um 8.00 Uhr am Tamarindenbaum sein. Sie wusste Gottseidank, welcher damit gemeint war und erzählte uns, dass manchmal einfach nur „Treffpunkt am großen Baum“ auf den Zetteln stand. Da hatten wir ja mehr Glück eine genauere Definition auf unserem stehen zu haben ;-).
    Nach dem frühen Frühstück um 7.30 Uhr, schnallten wir uns unsere Rucksäcke auf und liefen nach rechts durch die Bucht ca. 700 Meter zum besagten Tamarindenbaum. Es war bereits recht warm und mit dem Rucksack auf dem Rücken hatte es direkt was von Frühsport. Als wir um 8.01 Uhr um die Ecke auf den Weg bogen, hatte Chris den Eindruck der Fahrer des Pick-ups wollte gerade aufbrechen. Dann sah er uns aber und öffnete die Ladefläche seines Pick-Ups. Einen Teil des Weges war Chris gestern bereits gelaufen als er den Berg erklommen hatte. Nach ein paar Kilometern bogen wir einen erneuten Weg ab und sammelten noch eine Mutter mit ihren beiden Kindern Levin und Vera am Rock ViewTerrace ein. Auf der Fahrt erfuhren wir so einiges von den Dreien, u.a. dass Vera gerade 8 geworden war und die beiden von der Schule durch eine Sondergenehmigung für eine Art Bildungsreise durch Vietnam, Thailand und Malaysia für insgesamt 68 Tage freigestellt worden sind. Sehr beeindruckend und für die Kids sicherlich eine prägende Erfahrung.
    Durch die Abholung mit dem Auto sahen wir so doch noch was von der Insel, da wir zum Anleger Mu Tu Pier quer über die Insel gefahren wurden. Somit hatten wir quasi auch eine kleine Inselrundfahrt bekommen und ich musste mich nicht ärgern, dass ich mich nicht wirklich aufraffen konnte die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Sowohl von Familie Schwarz als auch von einem Österreicher, den wir am Anleger kennenlernten, erfuhren wir aber, dass es sich jedoch lohnen würde, die Insel zu erkunden.
    Um 9.15 Uhr legte dann unser Longtail nach Ko Lanta ab. Wir hatten schon damit gerechnet, dass wir keinen direkten Transfer nach Ko Bulon Leh bekommen würden. In Ko Lanta angekommen, wurden wir wieder „sortiert“ und bekamen erneut kleine Aufkleber für unsere T-Shirts sowie unser Gepäck. Kurze Zeit später bestiegen wir das Speedboot. Chris und ich hatten Glück und waren die ersten an Bord. So konnten wir uns die Sitzplätze frei auswählen und fragten den Kapitän, ob wir den Doppel-Hochsitz direkt neben ihm besetzen durften, anstatt uns auf einen der unteren seitlichen Plätze zu setzen. Und wir durften! Jackpot! Denn als die restlichen Gäste einstiegen, wurde schnell klar, dass das die besten Plätze waren! Während die anderen Gäste sich richtig zusammenquetschen mussten, das Gepäck vor die Füße gestapelt bekamen und kaum was sahen, weil sie tiefer saßen und nur hinten rausschauen konnten, hatten wir freie Sicht nach vorne und zur Seite. Yay! Wir freuten uns. Dann ging‘s los und der Käptain gab Gas.
    Wir hatten gerade mal ein Drittel von Ko Lanta auf der Backbord-Seite hinter uns gelassen, als er das Boot abrupt abbremste. Irgendwas schien nicht in Ordnung zu sein. Ein anderes Boot kam uns zur Hilfe und warf uns ein Ersatzteil rüber. Käptain und Gehilfe schraubten also fleißig an einem der beiden Motoren rum und kurze Zeit später konnte es weiter gehen. Zunächst fuhren wir Ko Ngai [ Ko Hai ] an. Leute und Gepäck raus. Andere Leute und Gepäck rein. Nächste Station war Ko Muk. Gleiches Spiel. Danach ging‘s nach Ko Kradan. Hier würden wir ja nach Ko Bulon Leh stranden. Der Käptain sagte „Ab jetzt noch eine Stunde bis Ko Bulon Leh und 2 Stunden bis Ko Lipe“. Wir waren froh, dass das Ende der Bootsfahrt nun absehbar war. So gut der Sitzplatz auch war, es war trotzdem warm, sobald das Boot stehen blieb und Leute ein- und auslud. Zudem lag immer der Geruch von Benzin in der Luft und wir hatten nicht viel zu trinken dabei, verkniff man sich das doch, um nicht auf die Bootstoilette gehen zu müssen. Folge waren Kopfschmerzen bei mir.
    Als wir Ko Bulon Leh erreichten sahen wir als erstes einen weißen Sandstrand. Das Speedboot hielt in einer Bucht an und ein Longtail kam, um zwei Gäste zu bringen und uns abzuholen. Der Bootsmann fuhr uns für 50 Baht pro Person in die Bucht, in der unser Hotel Bulon Viewpoint Resort lag und ließ uns dort raus. Wir hatten ja nichts Gutes über unser Hotel gelesen. Zumindest die letzten Rezensionen ließen nichts Gutes verheißen. Dennoch wurden wir recht freundlich begrüßt und in unsere Unterkunft, einen Deluxe Bungalow, unweit vom „Strand“ gebracht.
    Was sollen wir sagen? Das „Deluxe“ mag es mal gegeben haben und die Anlage war sicherlich auch mal schön gewesen, ist aber alles in allem ziemlich in die Jahre gekommen. Da helfen auch die Kissen mit „Stay happy“ nicht die Stimmung im bzw. über den Bungalow aufrecht zu erhalten.
    Was soll‘s?! Irgendwie würden wir auch diese Unterkunft überstehen. Wir waren von Kuba teilweise Ähnliches gewohnt, wobei die Unterkünfte meist mit viel mehr Liebe gestaltet waren.
    Wir gingen erstmal schwimmen, wobei unser Strand aus Muscheln und Steinen bestand und schwimmen nicht wirklich möglich war. Also liefen wir kurze Zeit später rüber zum schönen White Sand Beach und fühlten uns dort direkt wohler. Als die Sonne unterging, liefen wir den Strand bis zum Ende und kehrten dann in der Hug Bolone Bar zum Essen und Cocktails trinken ein. Sowohl Essen als auch Cocktails waren top!
    Der Weg nach Heim war ein wenig abenteuerlich, war er doch teils recht dunkel und wir hatten nur noch wenig Akku an unseren Handys für die Taschenlampe. Schafften es aber in unser Deluxe Appartment. Neben dem Bungalow raschelte es die ganze Zeit und mir war das Ganze ehrlicherweise ganz schön suspekt, ging mir doch der eine Satz aus meinem Reiseführer nicht aus dem Kopf, dass sich auf dieser Insel auch gerne Varane und Schlangen tummeln. Letzteres ist ja mein absoluter Alptraum! Also steckte ich mir meine Ohropax tief in die Ohren, zog mir einen Buff als Augenklappe über, weil die Zwangsbeleuchtung vor unserem Bungalow brannte, und fiel recht schnell in den Schlaf... Gute Nacht, Bulone!
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  • Day14

    Ko Jum | Explore & Relax

    January 15 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Gegen 9 Uhr gingen wir zum Frühstücken runter ins Restaurant. Chris verspürte den Drang den höchsten Berg der Insel, den Khao Ko Pu, zu erklimmen. Also zog er nach dem Frühstück los. Mein innerer Drang befahl mir zu chillen und nach langer Zeit endlich nochmal ein Buch zu lesen. Also machte ich es mir in einem Liegestuhl am Strand in der Nähe des Hotels im Schatten gemütlich. Gerade als ich mich hin gesetzt hatte, hörte ich Geräusche in den Bäumen über mir und bekam plötzlich Besuch von 3-4 kleinen Affen. Da wir vom Hotel gewarnt wurden und ja auch diverse Videos von kleinen, süßen Äffchen im Internet kursieren, die von Touristen fotografiert werden und im gleichen Atemzug deren Handy, Fotoapparat und Hipbag klauen, war ich vorsichtig und wickelte meine Tasche erstmal um meine Beine. Mein Handy hab ich ja eh immer an meinem Band umhängen und umklammerte es fest, als ich versuchte die kleinen flinken Äffchen über mir zu fotografieren. Ich hatte Glück und sie wollten mich wohl nicht überfallen. So schnell wie sie kamen, waren sie auch wieder weg. Also konnte ich mich endlich meinem Buch widmen, dass ich beim Weihnachtswichtel erwichtelt hatte. „Unter der Mauer“, ein Kriminalroman von Melanie Lahmer, der u.a. auch von bzw. in Siegen handelte, fesselte mich schon nach wenigen Seiten. Oh, was tat das gut. Nichts tun, ohne schlechtes Gewissen haben zu müssen.
    Chris kam gegen die Mittagszeit wieder und berichtete von seinem Aufstieg auf den Khao Ko Pu. Als er oben ankam, blickte er in vier überraschte Gesichter. Eine junge Frau und Ihre Mutter hatten scheinbar zwei Guides für diese Tagestour auf den Berg gebucht und saßen gerade beim Mittagessen. „You came here on your own?“ fragte die Frau Christian. Auch die Guides schauten anerkennend und luden Chris ein einen Teller mitzuessen, was er dankend ablehnte, da er noch vom Frühstück gesättigt war.
    Den Nachmittag verbrachten wir gemeinsam miteinander am Strand mit schwimmen, lesen und Musik hören. Gegen Abend, kurz vor Sonnenuntergang, liefen wir diesmal zur Bar auf der anderen Seite unseres Hotels namens „No have Bar“. Die Stimmung dort war schon ausgelassen und es lief laute Musik. Wir gönnten uns ein, zwei Drinks auf dem Dach der Hütte, da die Theke schon voll besetzt war und gingen dann rüber ins Restaurant zum Essen. Nach dem Essen hieß es wieder packen, denn morgen würde wir wieder einen längeren Trip auf uns nehmen, um zur Insel Ko Bulon Leh zu kommen. Das wird der südlichste Punkt unseres Trips, liegt die winzig kleine Insel doch nur wenige Kilometer von Malaysia entfernt.
    Die letzten Seiten des Buchs las ich im Bett und übergab es dann an Chris.
    Was für ein schöner und entspannter Tag!
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