• Peter Lewald
Atual
  • Peter Lewald

Bikepacking von Porto nach Freiburg

Mit dem E-Bike von Porto über Galizien entlang der spanischen und französischen Atlantikküste nach Nantes. Weiter durch das Tal der Loire über Tours bis Nevers und Besancon bis Freiburg im Breisgau als Ziel. Leia mais
  • Atualmente em
    🇪🇸 Portugalete, Spanien

    Iglesia de Santa María / Laredo

    Ontem, Espanha ⋅ ☁️ 16 °C

    Besuch der Iglesia de Santa María. Die Kirche ist ein weithin sichtbares Beispiel spanischer Küstengotik und steht in der Tradition der burgundischen Zisterzienser – zumindest laut Begleitheft. Visuelle Details dazu in dem angehängten Video.Leia mais

  • 19. Etappe Astillero / Castro Urdiales

    Ontem, Espanha ⋅ ☁️ 14 °C

    Die ersten 1.000 Kilometer sind rum! Laut Gemäß Auswertung der Daten mit etwas über 15.000 Höhenmetern.
    Dank an alle , die mir folgen und die Reise begleiten.

    Der Tag begann früh. Die Strecke führte zunächst über eine vielbefahrene Landstraße, später über einen Autobahnzubringer in Richtung Orejo. Kurz vor dem Ziel dann eine unerwartete Hürde: Die Brücke war gesperrt. Umweg erforderlich, aber letztlich den Bahnhof Orejo trotzdem pünktlich erreicht.

    Der Zug stand bereits bereit – allerdings wirkte es zunächst etwas irritierend. Er wurde offenbar erst ab Orejo eingesetzt. Die Darstellung in der Renfe-Planungs-App bleibt für mich weiterhin rätselhaft, denn die Verbindung ist auch ab Santander mit Halt in Orejo angegeben.

    Die Auflösung: Zur planmäßigen Abfahrtszeit kam dann tatsächlich ein Renfe-Bus in Orejo an, aus dem mehrere Fahrgäste ausstiegen und direkt in den bis dahin leeren Zug einstiegen. Offenbar wurde der erste Streckenabschnitt tatsächlich per Bus überbrückt. (Wie das wohl mit dem Rad geklappt hätte ???)

    Zwischenstopp in Laredo
    In Laredo legte ein erster Halt. Besuch der Iglesia de Santa María. Die Kirche ist ein weithin sichtbares Beispiel spanischer Küstengotik und steht in der Tradition der burgundischen Zisterzienser – zumindest laut Begleitheft. Visuelle Details dazu in einem separaten Footprint mit Video.

    Weiterfahrt nach Castro Urdiales
    Bei leichtem Nieselregen weiter nach Castro Urdiales. Dort steht gleich am Hafen die Iglesia de Santa María de la Asunción, eine markante gotische Kirche in spektakulärer Lage direkt an der Küste. Unmittelbar daneben befinden sich die Ruinen der Iglesia de San Pedro. Diese stammen aus dem 12. Jahrhundert und sind die Überreste einer romanischen Kirche.

    Die Radwege in Castro sind auch super. Aus der Tiefgarage meines Hotels, fuhr ich die drei Kilometer zur Promenade fast nur auf tollen Radwegen durch Grünanlagen.
    Leia mais

  • 17. Etappe Colunga / Colombres

    25 de abril, Espanha ⋅ ⛅ 11 °C

    Mit dem Rad zunächst von Colunga nach Ribadesella. Zum Teil über sehr stille Landstraßen, dann wieder über wilde, kaum befahrbare Küstenwanderwege. Dort gab es auch eine Begegnung mit „El Torro“ (siehe Foto: friedlich).

    An dieser Stelle ein großes Lob für die spanische Eisenbahngesellschaft Renfe: Heute wusste ich am Bahnhof in Ribadesella nicht so recht weiter. Bei unbesetztem Schalter gibt es dort die Möglichkeit einer Videokonferenz – per Knopfdruck war ich sofort mit einem englischsprachigen Mitarbeitenden verbunden. Meine Frage wurde direkt geklärt. Das Ticket konnte ich anschließend am Automaten kaufen und per Kreditkarte bezahlen („Metálico“ wäre auch gegangen – so wird Bargeld hier genannt). Die Bahnfahrt ging von Ribadesella bis Llanes.

    Nach dem Besuch im hübschen Städtchen Llanes ging es weiter mit dem Rad über fast unbefahrene Landstraßen bis zum Playa de La Franca. Sehr schön dort.

    Von dort war es nur noch ein kurzes Stück, und schon war ich in Colombres, dem Zentrum der asturischen Indianos-Kultur. Mehr dazu im Video.
    Leia mais

  • Lastres-Colunga Ruhetag

    23 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 15 °C

    Kaum habe ich es gestern angesprochen, hat es heute Vormittag tatsächlich geregnet. Nach zwei Stunden war es vorbei, und die Luft wurde merklich schwüler.

    Gut, dass heute Ruhetag ist – so bleibt Zeit, ohne Stress nach den Spuren der Dinos zu suchen. An einem Strand mit Steilhang in der Nähe von Lastres lassen sich tatsächlich große Fußabdrücke von Sauropoden entdecken. Beeindruckend groß.

    Weiter ging es nach Lastres, das selbst eher verschlafen wirkt. Aus der Distanz macht der Ort mehr Eindruck als bei einer Erkundung im Detail.
    Leia mais

  • 16. Etappe Aviles / Lastres (Colunga)

    23 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 12 °C

    Früh weg aus Avilés nach einem sehr guten Frühstück. Zunächst per Bahn bis Gijón. Ich hatte befürchtet, wegen der Pendler Probleme mit dem Rad zu bekommen. Nichts da – es ist erstaunlich, wie wenige Fahrgäste es zur vermeintlichen Stoßzeit gibt.

    Gijón hat mir bei dem kurzen Besuch gut gefallen: Radwege entlang der Strandpromenade und eine schöne Altstadt. Merken!

    Von Gijón ging es ostwärts, und die Dichte der Rennradfahrenden nahm sprunghaft zu. Die Straßen sind wirklich gut, der Verkehr mäßig. Außerdem ist das Verhältnis von Streckenkilometern zu Kaffeestopps ganz hervorragend. Das passt zum angepassten Fahrkonzept: Sattel verstellt, Wiegetritt am Berg, weniger sitzen, häufiger Pausen, mehr Kaffee. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

    In Colunga schließlich auf äußerst grüner Strecke angekommen und den Ort noch etwas erkundet.

    Morgen ist Ruhetag. Dann geht es an den Strand, um Saurierspuren zu suchen und Postkartenmotive zu entdecken.
    Leia mais

  • 15. Etappe Luarca / Aviles

    22 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 15 °C

    Wieder eine Bahnfahrt zu Beginn der Etappe, heute von Luarca weiter Osten bis Cudillero. Dieses Fischerdorf ist in eine Felsenbucht gebaut und war früher weder von Land noch von der See zu entdecken. Es soll eines der schönsten Dörfer Nordspaniens sein. Für mich nur ein kurzer Stopp.
    Weiter ging es über breite, wenig befahrene und langweilige Strecken bis Aviles. Hier habe ich mich in einen der wenig charmanten Vororte einquartiert. Ist ja nur für eine Nacht. Es gibt Probleme mit dem Sitzen auf dem Rad. Doof.
    Leia mais

  • Luarca Ruhetag

    20 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute in Luarca die ersehnte Pause vom Radfahren. Luarca ist der Hauptort der Gemeinde Valdés im Westen der autonomen Gemeinschaft Asturien. Luarca hat etwa 5.200 Einwohner und neben dem Fischereihafen ist der Tourismus heute der wichtigste wirtschaftliche Faktor wobei die Mehrzahl der Besucher aus Spanien kommt.

    Heute war auch Putz- und Flickstunde: Endlich Zeit, sich wieder einmal um das Rad zu kümmern. Kette und Schaltwerk brauchten etwas Aufmerksamkeit.

    Ansonsten Entspannung pur.

    Daher heute kein Video und nur wenige Fotos.
    Leia mais

  • 14. Etappe Foz / Luarca

    20 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute ging es von Foz weiter Richtung Osten. Dabei habe ich Galicien verlassen und mit der Überquerung des Río Eo die Region Asturien erreicht.

    Von Foz ging es zunächst für ein paar Kilometer mit einer Schmalspurbahn bis nach Ribadeo. Es fahren zwei Züge pro Tag, Fahrräder fahren kostenfrei mit, und bezahlt wird beim Schaffner. Dieser sprach erstaunlich gut Englisch, was bisher in Spanien eher die Ausnahme ist. In Ribadeo endete die Zugfahrt, und die Grenze zu Asturien überquerte ich über den sehr schmalen Fußgängerweg an der großen Autobahnbrücke (Ponte de Santos).

    Die eigentliche Radtour war geprägt von langen, geraden Landstraßen mit wenig Verkehr und gelegentlichen Abstechern auf schmalere Straßen durch landwirtschaftlich genutzte Regionen. Es gab wenig Markantes zu sehen. Auffällig waren lediglich die Hórreos, die hier in Asturien ein anderes Aussehen haben – größer und breiter gebaut als in Galizien.

    In Luarca angekommen, habe ich in der Ferienwohnung zunächst die Waschmaschine gefüllt und ein paar Dinge eingekauft. Noch ein kurzer abendlicher Spaziergang, ein paar Fotos vom Hafen und mit einem Glas Wein schließe ich diesen Tag ab.

    Strecke 54km, bei 635 Höhenmetern. Wetter bedeckt leicht diesig. Leichter Gegenwind.
    Leia mais

  • 13. Etappe Espasante / Fox

    19 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 20 °C

    Und wieder so eine Etappe mit 1.300 Höhenmeter. 70km bei kräftigem, andauerndem Gegenwind. Anstrengend!
    Die Strecke war schön und weitestgehend asphaltiert. Sehr wenig Verkehr. Wenn ich angehalten habe, dann für ein paar Postkartenfotos. Motive gab es einige an der Strecke.

    Strecke: 70km bei 1.300 Höhenmetern. Starker Gegenwind und zum Ende der Tour gab essonniges Wetter.
    Leia mais

  • 12. Etappe Naron / Espasante

    18 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 17 °C

    Abfahrt in Narón gegen 9:30 Uhr. Ich habe gut ausgebaute Wege und Straßen genutzt, die größtenteils nur wenig befahren waren. Die Strecke führte durch eine sehr ländliche Gegend mit viel Landwirtschaft und Forstwirtschaft. Größere Ortschaften gab es praktisch keine.

    Es herrschte akuter Kaffeemangel! Erst in der Nähe von Ortigueira fand ich eine Bar, die sehr guten Kaffee anbot.

    In Espasante, meinem heutigen Zielort, sind die Bürgersteige noch hochgeklappt – die Saison beginnt erst in etwa zwei Monaten. Dafür gibt es schöne Strände rechts und links der Ortschaft, die auf einer Landzunge liegt. Es ist angenehm ruhig hier.

    Strecke: 49 km, 990 Höhenmeter, starker Gegenwind.
    Leia mais

  • 11. Etappe A Coruna / Naron (Xuvia)

    17 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Beginn des Tages war geprägt von drei großen Dingen:

    * ein großes Frühstück
    * große Mengen an Touristen (drei Kreuzfahrtschiffe lagen heute im Hafen)
    * große Mengen an Abgasen, da ich aus A Coruña heraus weitestgehend an großen Straßen entlanggeführt wurde

    Und die Autofahrer müssen heute bei einem Foto ganz stark sein!

    Ein ausgedehnter Kaffeestopp an der Praia Grande de Miño (Strand) mit Blick auf das Städtchen Sada auf der anderen Seite der Bucht.

    Eine kurze Schraubereinlage wegen eines Problems mit dem rechten Lenkerhorn und dem Griff: Das lockerte sich ständig, auch nach wiederholtem Anziehen der Inbusschraube. Letztlich war es eingedrungenes Wasser, das den „Rutschfaktor“ stark erhöht hatte. Also alles auseinandergenommen, getrocknet, wieder montiert – und weiter ging es.

    Ankunft in Narón, einem eher schmucklosen Örtchen.

    Strecke: 58 km, 860 Höhenmeter, leichter und kühler Gegenwind.
    Leia mais

  • A Coruña / Ruhetag

    16 de abril, Espanha ⋅ ☀️ 13 °C

    Man kann A Coruña als eine entspannte Hafenstadt am Atlantik mit einer Mischung aus Geschichte und Küstenleben beschreiben. Wahrzeichen ist der alte Leuchtturm Torre de Hercules, der in der Römerzeit errichtet wurde. In der Altstadt rund um den zentralen Platz, die Plaza Maria Pita, geht es etwas städtischer zu. Benannt ist der Platz nach María Pita, einer lokalen Heldin, die im 16. Jahrhundert die Stadt gegen einen englischen Angriff verteidigte.

    An der langen Promenade dagegen gibt es Wind, Wellen, reichlich Meerblick und als Bonus sehr gute Radwege, die entlang der Küstenlinie um die ganze Stadt führen. Und dann gibt es noch diesen interessanten Skulpturenpark nahe dem Herkulesturm direkt an felsigen Atlantikküste.

    Insgesamt fühlt sich die A Coruna groß an, ist aber gleichzeitig angenehm unaufgeregt. Schnell ist man am Wasser, kann entspannt Rad fahren, spazieren gehen oder einfach den Wellen des Atlantiks zuschauen, die sich mächtig an den Felsen brechen.
    Leia mais

  • 10. Etappe Malpica / A Coruna

    15 de abril, Espanha ⋅ ⛅ 14 °C

    Eine schlechte Nacht gehabt. Unter der Wohnung sprang alle 45 Minuten ein Kompressor für 15 Minuten an. Super Urlaub!!!

    Dafür ein leckeres Mittagsmahl im Hafenort Caion. Gegrillte Schwertmuscheln. Ein Gedicht.

    Die Strecke war recht bewegt, und so kamen über 1.200 Höhenmeter zusammen. Lange Abschnitte führten durch Gebiete, in denen im letzten Jahr große Brände gewütet hatten. Die Spuren sind überall sichtbar, und ein leichter Brandgeruch liegt noch immer in der Luft.

    Ankunft in A Coruña bei heftigem Nieselregen und geringem Akkustand. Das war knapp.

    Am späteren Abend ein Gang zum ältesten aktiven Leuchtturm der Welt: dem Herkulesturm aus dem ersten Jahrhundert.
    Leia mais

  • 9. Etappe Laxe / Malpica

    14 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute ging es entspannt von Laxe nach Malpica – eine eher unspektakuläre Etappe, gedacht als Überbrückung auf dem Weg nach A Coruña.

    Ein Highlight gab es dann doch: der Monte Branco mit seinem Blick auf das breite Flussbett des Río Anllóns und die beeindruckenden Sanddünen im Delta. Gleichzeitig sind noch Spuren der Waldbrände zu sehen, die hier im letzten Jahr gewütet haben.

    Nach einem kurzen Kaffeestopp in Corme ging es weiter Richtung Ziel. Am Wegesrand immer wieder farbenfrohe Blüten – ich sehe die Botaniker schon mit ihren Apps beschäftigt, um jede einzelne zu bestimmen 😉.

    Malpica selbst zeigt zwei Gesichter: auf der einen Seite der kleine, geschäftige Hafen, auf der anderen – nur zwei Straßen weiter – ein weiter Sandstrand.
    Leia mais

  • 8. Etappe Muxia / Laxe

    13 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 12 °C

    Lernmoment: Man spricht das übrigens „Muschia“ und „Lasche“ – wurde mir gesagt!

    Eigentlich war dieser Abschnitt als entspannte Fototour geplant: Küste, Felsen, Wasser – genau was ich wollte für Landschaftsfotografie. Und ja, das bekam ich auch. Aber die Komoot-Leute scheinen einen ausgeprägten Sinn für humorvolle Überraschungen zu haben.

    Schon bald hieß es wieder: absteigen und schieben. Diesmal nicht wegen steiler Anstiege, sondern wegen faustgroßer Kieselsteine, die den Weg über längere Passagen praktisch unbefahrbar machten (Siehe Foto). Als Krönung wartete dann noch eine ordentliche Moraststelle.

    Das Ergebnis: Kette, Schaltwerk und Kassette komplett verdreckt – an Weiterfahren war nicht mehr zu denken.

    Zum Glück tauchte nach einigen hundert Metern ein Strandaufgang auf. Und tatsächlich: es gab eine Fußdusche! Perfekter Ort, erstklassiges Timing. Wasserflasche gefüllt, improvisierte Reinigung gestartet – und nach kurzer Schrauber-Einlage lief alles wieder.

    Und dann waren sie wieder da: diese großartigen Ausblicke, die alles wettmachen.

    Dann Ankommen in Laxe war dann ein Klacks! Alles gut hier. Hotel mit ordentlichem Zimmer und einen tollen Garagenplatz mit Stromversorgung direkt im Untergeschoss. Sehr angenehm.

    Und dann gibt es noch diese Dünenlandshaft direkt an der Straße.

    Strecke: 38km, 650 Höhenmeter, zwei Regenschauer. Teilweise ungeeignet für Räder r aller Art.
    .
    Leia mais

  • 7. Etappe Fisterra / Muxia

    12 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 11 °C

    Um zwei sehr steile Anstiege zu vermeiden, habe ich die Strecke angepasst und eine Route etwas mehr im Landesinneren gewählt.
    So hatte ich mehr Zeit für Fotos auf der Strecke und für Muxia.
    Zum Teil waren die Streckenabschnitte wieder recht wild durch den Wald gelegt. Selbst mit MB nicht so einfach. Einige Male habe ich dann geschoben.
    Die Landschaft in Verbindung mit dem Atlantik ist wirklich großartig. Zum Glück war das Wetter deutlich besser als vorhergesagt.
    Stecke: 30km bei 450 Höhenmetern. Zwei heftige Schauer.
    Leia mais

  • 6.Etappe Santiago / Fisterra

    11 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 9 °C

    Das war eine harte Nummer. Viele Kilometer (für meine Verhältnisse) und viele Rauf und Runter. Dann auch noch Gegenwind. Zum Teil waren die Anstiege so steil, dass ich geschoben habe, auch um den Akku nicht komplett leer zu fahren. Das hat geklappt. Noch zwei Balken hatte ich am Schluss. Schaut die Videos, da sind einige Zusatzinfos.
    Strecke: 84km bei 1400 Höhenmetern. Start im leichten Niesel bei 19 Grad. Schnell kam die Sonne raus.
    Fisterra galt schon früher als das Ende der Welt. Hier endet der Pilgerweg nun auch wirklich. Um Leuchtturm des Kap Fisterra herum sind dazu ein paar Zeichen hinterlassen.
    Leia mais

  • Santiago de Compostela / Ruhetag

    10 de abril, Espanha ⋅ ☀️ 23 °C

    In der Nähe der Unterkunft gibt es einen Park und einen Campus der Fonseca Uni mit Cafeteria. Dort den Koffeinpegel wieder justiert. Weiter durch den Alameda Park in die Altstadt.
    Auf wenig belebten Nebengassen in Richtung Norden gegangen mit dem Ziel, Convento de San Francisco de Santiago. Eine Kirche mit eindrucksvoller Front mit einer Mischung aus Barock und Neoklassik. Mittig steht eine Statue, die den Heiligen Franziskus darstellt.. Hier war es vor und in der Kirche deutlich ruhiger als in der Kathedrale.
    Und dann heute am Nachmittag wurde es richtig voll. Sehr viele Pilger und Gruppen scheinen angekommen zu sein.
    Noch ein paar Fotos mit Licht und Schatten gemacht. Dann zurück ins Hotel, um die morgige Tour vorzubereiten.
    Leia mais

  • 5. Etappe Caldas de Reis / Santiago d C

    9 de abril, Espanha ⋅ ☀️ 14 °C

    Recht spät bin ich von Caldas los. Sonnencreme wieder reichlich aufgetragen und eine relativ entspannte Tour durch Wald, Feld und kleine Dörfer gemacht. Nur selten musste ich auf große Straßen.
    Der Vorteil von Straßen ist der, dass die Pilger auf dem Fußgängerweg sind. Auf den Nebenstrecken teilen sich Radfahrer und Fußgänger die Wege und viele Pilger scheinen nicht so gut zu hören, zumindest wird bei freundlichem Warnklingeln häufig nicht reagiert. Aber das ist jammern auf hohem Niveau. Denn es sind immer freundliche Begegnungen und man kommt bei Pausen schnell ins Gespräch.
    Ankunft in Santiago bei bestem Wetter. Heute ist noch Waschtag für mein Zeug. Da Morgen mein Ruhetag ist, kann die Wäsche gut durchtrocknen.
    Über Santiago selbst mache ich dann Morgen einen ausführlichen Fotobericht. Es ist spannend hier.
    Strecke 43km, bei 711 Höhenmetern. Wenig Wolken zum Ende nur Sonne.
    Leia mais

  • 4. Etappe Vigo / Caldas de Reis

    8 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 13 °C

    Von Vigo aus ging es über eine gut ausgebaute Radstrecke (ehemals ein Bahndamm / nicht in Komoot verzeichnet) Richtung Ponteverde und weiter nach Caldas de Reis. Somit habe ich die Küste zunächst verlassen und das Salz in der Luft fehlt.
    Über eine alte Steinbrücke Ponte Sampeio über das Flüsschen Verdugo ging es zum Teil im Wald und mit steilen Abschnitten bis nach Ponteverde. Dort Kuchenstopp; ganz wichtig! Der letzten Teil dieser Tour bis nach Caldas de Reis war entspannt.

    Allerdings ist die Zahl der Pilger auf vielen Wegen immens. Stramm Kilometer machen ist nicht möglich. Ganze Gruppen und einige Paare sind unterwegs Richtung Santiago de Compostella. Das merkt man auch in Caldas de Reis. Es ist schwierig, einen Platz im Restaurant zu bekommen.

    Die Landschaft ist hügelig und grün vom vielen Regen. Trekkingräder sind für einige
    Abschnitte dieser Radwege durch das Gelände eher ungeeignet. Mit meinem Cube Cross dagegen komme ich auf diesem Terrain gut zurecht.
    Überhaupt macht das Rad die Tour bisher gut mit. Trotz der Belastungen auf der Strecke sieht alles okay aus. Gut gemacht, Jonas Schroer vom Hotbike Team. Auch die Pedale mit den Metalldornen sind eine gute Empfehlung vom Hotbike-Team gewesen. Teilweise geht’s richtig steil hinauf.
    Strecke knapp 60km, 760 Höhenmeter, Wetter bedeckt kaum Regen.
    Leia mais

  • 3. Etappe Caminha PT / Vigo ES

    7 de abril, Espanha ⋅ ☁️ 13 °C

    Mit einer abenteuerlichen Bootsfahrt (Sammeltaxi) ging es fix über den Rio Minho nach Galizien in Nordspanien. Das Wetter bekommt eine 5-Sternebewertung dafür, dass die Ausrüstung und Regenkleidung ausgiebig auf Dichtigkeit getestet werden konnte. Ergebnis: alles super! Jacke, Hose, Gamaschen und alle Taschen blieben innen trocken. Trotz dauerhaftem Regen heute.
    Die Radwege des EuroVelo 1 sind hier sehr gut gekennzeichnet und recht breit.
    Ein Café-Stopp in Oia beim Kloster, das leider geschlossen war. Kurz nach Oia waren die ersten Horreos zu sehen, die für die Gegend typischen, steinernen Getreidespeicher.
    Über Baiona ging es weiter bis Vigo (knapp 300.000 Einwohner), wo es äußerst gut markierte Radwege mit Ampeln nur Radfahrer gibt.
    Strecke 60km mit 610 Höhenmetern. Wetter: nur Regen.
    Leia mais

  • Caminha Ruhetag

    6 de abril, Portugal ⋅ ☀️ 20 °C

    Caminha liegt an der Mündung des Rio Minho in den Atlantik. Fluss-, Küsten- und Grenzlandschaften nah beieinander. Caminha hat eine ruhige Altstadt und bietet den Blick hinüber nach Spanien. Zwei schöne Kirchen im Ortskern sind den Besuch wert. Igreja da Misericórdia wurde 1559 eröffnet, doch nur das Hauptportal ist erhalten. Schmuckvoller Innenraum. Die Igreja Matriz de Caminha (Hauptkirche von Caminha) gilt als eine der bedeutendsten Kirchen in Nordportugal. Interessante architektonische Mischung: spätgotische Elemente und typisch portugiesischer manuelinischer Stil (reich verzierte Portale, maritime Symbole).
    Beim entspannten Schlendern durch den Ort finden sich vielseitige Motive.
    Auch sind viele Pilger unterwegs. Einige warten auf die kleinen Fährboote, die sie über Rio Minho nach Spanien bringen.
    Leia mais

  • 2. Etappe Esposende / Caminha

    5 de abril, Portugal ⋅ ☀️ 15 °C

    Einige sehr schöne Radwege. Aber wieder Kopfsteinpflaster. Die Pilgerdichte erhöht sich. Strecke 66km mit 370 Höhenmetern. Wovon allein 250 Höhenmeter von Caminha Ort bis zur Unterkunft betragen. Hier geht’s echt STEIL hoch. Sehr schöne Unterkunft in Caminha und in der Nähe ein Miradouro; da Fraga (siehe Fotos).Leia mais

  • 1. Etappe: Porto / Esposende

    4 de abril, Portugal ⋅ 🌙 14 °C

    Von der Ferienwohnung in Porto ging es abenteuerlich quer durch die Stadt. Da ich den sehr steilen Abschnitt zum Douro-Nordufer vermeiden wollte, habe diese verkehrsreiche aber machbare Route gewählt.
    Am nördlichen Ufer des Douro ging es bis zur Mündung und dann Richtung Norden immer am Atlantik entlang. Matosinhos, Vila Cha, Azurara, Praia da Codixeira und Povoa de Varzim lagen auf der Strecke. Viele Pilger sind hier mit Rucksäcken und teilweise in kleinen Gruppen unterwegs. Und die dürfen als Fußgänger auch die sehr gut ausgebauten Holzbohlenwege nutzen; Fahrradfahrer sind nicht erlaubt! . (Komoot sieht das allerdings anders 😉.)
    Die Bohlenwege führen über weite Strecken am Strand und an den Dünen entlang. Dem Fahrradfahrer bleiben die mühsamen Straßen mit reichlich Kopfsteinpflaster. Ankunft in Esposende gegen 16:30 Uhr in einer Pilgerunterkunft. Hier kocht jeder sein Abendessen in der Gemeinschaftsküche. (Ich hab mir erstmal einen Döner gegönnt!)
    Zusammengefasst lief die erste Etappe gut und nach weitestgehend nach Plan.
    Leia mais