• Helena Schön
  • Jan Moll
  • Esther Grubenmann
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Schatzsuche im Paradies

Quer überm grossen Teich auf der Suche nach dem Paradies um Neues zu entdecken und meine Freude zu finden Read more
  • Lagune

    January 5 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Eine Nacht an der vielgelobten schönen Lagune von Bacalar. Durch meine Absage vom Tauchen bin ich nun schon Nachmittags hier und geniesse noch den Sonnenuntergang mitm Kajak auf dem See.
    Anschliessend ein hungrig langer Spaziergang in die Stadt. Die ist gar nicht mal so hübsch, eher durchschnittlich mexikanisch. Dank den vielen Empfehlungen von meiner Unterkunft finde ich ein gutes Restaurant abseits der Lagune mit fabelhaftem Essen und wunderbarer Unterhaltung. Denn am Tisch nebenan setzen sich zwei Schweizer und bitten mich dazu. Da stellt sich raus, wir haben die selbe Reise, nur umgekehrt 😀 Und so plaudern wir lange über gute Reiseziele, Busgesellschaften, Aktivitäten und philosophieren über die lokalen Gewohnheiten. Was für ein toller Abend mit Cornelia und Patrick.
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  • Zelt auspacken

    January 6 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Endlich kann ich mal einen weiteren grossen Teil vom Gepäck nutzen, das ich dank den Rollen nur halb mühsam seit 3 Wochen mitschleppe.
    Der Taxifahrer schaute schon fragend, was ich mit dem Rollkoffer im Trailer-Park will. Erst recht die beiden Besitzer als ich für ein Zeltplatz fragte. Da haben sie mir doch glatt die Preisliste der Cabañas-Hütten hingelegt 😅

    Und so verweile ich hier die nächsten Tage auf einem fast leeren Campingplatz, an einer ruhigen Bucht am Meer und geniesse es, ohne Zeitdruck noch 2-3 Tage bleiben zu können. Der touristische Teil kommt dann noch früh genug.

    Vielen Dank an Barbara, die dank ihrem Reiseblogg ride2seetheworld.de diesen Platz so gelobt hat, dass man hier einfach vorbeischauen muss.

    P.s. der Sturm zieht auf und so pack ich bei Sonnenuntergang mein Zelt und verschiebe weg vom Ufer und hoffe auf eine ruhigere Nacht als damals in Griechenland, als ich mit der Zeltwand kuschelte
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  • Föhrig Zeit

    January 7 in Mexico ⋅ 🌙 23 °C

    Liebes Reisetagebuch
    Heute war ein regnerischer Tag und ich hab nichts gemacht ausser mitm braungebrannten Campingnachbarn Patrick aus Kanada zu plaudern, mit ihm in die Stadt fahren zum einkaufen und weiterplaudern. Im Regen noch Zelt verschieben und in die Hängematte sitzen. Ein föhriger Tag also.
    Und es ist nicht mal schlimm, einen Tag verschenkt zu haben. Denn ich hab noch so viele Tage Ferien, in meinem Leben und überhaupt. Heute wird mir klar: es kommt wirklich auf den Moment drauf an, diesen zu geniessen, oder auch einfach nur sein lassen wies ist. Und es ist gut so.
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  • Grenzübertritt

    January 8 in Belize ⋅ ☀️ 29 °C

    Leider ein mieses Geschäft, der Transport von Touristen. Nachdem ich nicht mit der übelst bewerteten Kleinbusgesellschaft fahren wollte, zahlte ich 1.5x so viel für eine andere Gesellschaft. Hat sich dann rausgestellt: sie vermitteln nur, und zwar an die erstere Transportfirma. Und so sitze ich nun doch in einem schäbigen Bus und habe 20$ für Nichts gezahlt. Nicht mal die Infos waren besser vorab.
    Und der Frust geht weiter. An der mexikanischen Grenze verlangen sie 55$ Visagebühren, welche ja beim Flugticket schon dabei waren. Dieses habe ich aber nicht mehr, scheiss Onlinechecking. Und so kehren die Touristen vor mir um, ich zahle (bar und ohne Quittung) und höre danach, die Touristen hinter mir haben so viel diskutiert, dass alle andern von unserem Bus ohne Zahlen durchgekommen sind. Mist 😖

    Und so gehts im nicht ganz so schlimmen Kleinbus quer durch Belize. Dieses Land, das ja eigentlich vor Jahren schon mein Ziel war und ich nun nicht mal ein Zwischenhalt mache...bis aufs miese Mittagessen. Bagel aus noch mehr Weissbrot 😞
    Anschliessend noch 2h rumsitzen, auf den nächsten Kleinbus warten. Der hat zwar weniger Klebeband im Bus drin, dafür ist die Klimaanlage so laut, dass ich trotz Noise-Canceling-Kopfhöhrer einen Tinitus befürchte. Sind ja nur rund 4-5h Fahrzeit.
    Mit jedem Halt werden die Sitznachbarn weniger und neu gemischt. Umso schwieriger, dann an der Grenze zu Guatemala alle zusammenzuhalten. Also Gepäck wieder runter, alle zu Fuss zur Grenze, ausstempeln, einstempeln, weiter an den Desinfektionsschleusen für Fahrzeuge vorbei, quer über den chaotischen Platz ins nächste Gebäude, da nochmals ein Stempel, ausm Gebäude raus an Fahrzeugkolonnen und Bauchläden vorbei. Oh oh, keine Touristen mehr zu sehen. Bin ich doch falsch? Einfach mal weitergehen, zwischen Lastwagen und Schrammbord durchschlängeln mit meinem Offroadkoffer...da vorne wird Gepäck aufgeladen! Es sind Touristen! Es sind meine Sitznachbarn 😀
    Was für ein Chaos!

    Weiter gehts durch Guatemala. Schöne kurvige Strassen, hügelig, da wünscht man sich glatt ein Motorrad. Bis mittendrin der Asphalt aufhört. Oder nur einseitig liegt. Oder die Löcher im Belag das ganze Motorrad verschlucken....dann doch lieber mitm Bus den Bergauf schleichen.

    Nach rund 14h im Kleinbus (anstatt 6h nach GoogleMaps) wirds Zeit für ne erfrischende Dusche und etwas zu Essen...also andersrum. Das Hotelrestaurant ist zu und so treffe ich die Franzosen ausm Bus wieder im Restaurant. Und morgen womöglich zum Kaffee. Dann seh ich, ob ich in meinem Zimmer hinter der Bar schlafen konnte oder doch auch lieber in den Djungel umziehe
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  • Touri-Hotspot

    January 9 in Guatemala ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einer langen Busfahrt in das teurere Hotel ausserhalb vom Touristenzentrum, das klingt nach einem guten Plan.
    Nachts um halb 10 im Hotel angekommen die Ernüchterung: die Partystadt dröhnt über den See direkt durch meine Lamellenfenster und Moskitotüre, dazwischen ein paar Böller und wieder mehr Bass. Zum Glück wurden meine angepassten Ohrschützer 2 Tage vor den Ferien fertig, so kann ich wenigstens schlafen...
    Morgens dann angenehm ruhig (abgesehen von den Böllern) erst mal frühstücken und die Stadt anschauen, bevor alle Touristen auf die Strassen wandern. Dazu die Festlichkeiten begutachten und eigentlich hab ichs um 11Uhr schon gesehen und will nur noch Ruhe.
    Nach ewigem Hin und her mitm Arzt am Telefon wird umgeplant. Flug gestrichen, Ohren haben Vorrang. Und so buche ich mir für Sonntag einen Nachtbus nach Antigua, dasmal aber FirstClass!
    Und dazu wechsel ich nach langer Überlegung mein Hotel, denn hier komm ich nicht zur Ruhe. Was ein Glück, hat Nadine gestern vom Dschungelhostel am andern Ende des Sees erzählt, also aufm Weg zu den Ruinen... nur der Weg dahin ist mit ATM-Suche und Busfahrt etwas langwierig und meine Nerven liegen blank.
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  • Maya

    January 10 in Guatemala ⋅ ☁️ 21 °C

    Früh morgens schon wach, zu früh sogar. Um 5Uhr fahre ich meine französischen Zimmernachbarn im Auto nach Tikal, der grossen Mayaruine. Echt witziges Pärchen, spontan, gewieft, erinnern mich stark an Andy und Helen 😀
    Und so spazieren wir früh morgens durch den leeren Dschungel, hören allerlei Vögel und ab und zu raschelt es im Dickicht. Laut ist es hier, aber dich mag die Brüllaffen lieber als Partytiger 😉

    Meine Guided Tour hab ich sausen lassen, wir stampfen ohne Hintergrundwissen über Felsen und Türme. Ich setz mich ab und zieh noch etwas mit einem weiteren bekannten Gesicht rund um die Tempelanlagen.
    Leider seh ich die Franzosen nur noch von weitem, wusste nicht dass sie bereits heute abreisen und ihre beiden kleinen Rucksäcke im Auto alles sind, was sie mit sich führen. Schade, hätte mich gern verabschiedet.

    Es wird langsam warm, der Nebel lichtet sich und die Sonne strahlt duch das Blätterdach. Der nächste Tempel will erklommen werden, und nochmals Stufen hoch und runter. Den letzten, höchsten, geb ich mir noch, danach ist Schluss für heute... das sagen mir auch die Massen von Touristen, die nun nach 10Uhr reinströmen. Ganz nett hier, massiv grösser als erwartet aber früh dran sein, lohnt sich sehr!
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  • Kokodrillos

    January 10 in Guatemala ⋅ ☁️ 29 °C

    Schwimmen im Naturreservat, echt schön hier, gemütliche Truppe die Nadine hier in bei AlicesGuesthause kennt.
    Ein gemütlicher Nachmittag am See, schwimmen über den versunkenen Steg und kurz vor Sonnenuntergang vor Moskitos und Krokodilen flüchten, das besagt zumindest das Schild 😉Read more

  • Dschungelwanderung

    January 11 in Guatemala ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute gings zur kleineren Ruinenstadt Yaxha. Soll sehr verlassen sein, man fühle dich wie IndianaJones und es habe viele Tiere da.
    Also den Töff (oder so) vom Campingplatz gemietet und mit Gabrielle hinten drauf morgens losgetuckert.

    Und so warten wir kurz vor dem Reservat den Regen ab und machen anschliessend auf den Weg, quer durch den Dschungel, über rutschige Treppen und um die wenigen Ruinen. Schade, ich habe mir einiges mehr erhofft. Die Ruinen sind leider so im Vergleich zu gestern in Tikal sehr marginal. Beziehungsweise kaum eine davon ausgebuddelt. Denn unter jedem Hügel liegt eine weitere Ruine versteckt. Vielleicht hat IndianaJones doch eher ne Schaufel als Machete im Gepäck gehabt.
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  • Töff fahren

    January 11 in Guatemala ⋅ ☁️ 27 °C

    So habe ich mir meine erste Fahrt in Guatemala ja nicht vorgestellt...
    Der Rückweg von der Dschungelwanderung, also die anstrengenden 13km Naturstrasse, sind nun nass und rutschig. Diese Strecke nehme ich ohne Gabrielle. Für sie habe ich einen Platz im Jeep vom TourGuide zweier Touristen erbettelt, da ist sie sicherer aufgehoben. Er meint aber, er fahre schnell, er setzt sie an der Hauptstrasse dann ab. Passt.
    Und ich mach mich gefasst auf eine Rutschpartie im Schlamm zusätzlich zu den groben Furchen im letzten Rest Asphalt, dem Schotter und dem steilen Gefälle auf dem kleinen Moped ohne richtige Bremsen.
    Also hinterm Auto hergefahren, hui der ist ja doch echt schnell unterwegs auf dieser Schlaglochpiste...ich aber auch. Und schon fühlt sichs wieder nach Töfffahren an. Nur noch für mich sorgen. Nur noch den Weg im Blick. Und ein kleines leichtes Moped mit nun etwas mehr Leistung zwischen den Schenkeln. Und irgendwoe rutschts gar nicht. Die Reifen sind besser als gedacht. Und mein Schotterfahren auch. Und so bretsche ich dem Jeep hinterher, überhol ihn noch und finde richtig Spass am Offroadfahren über diese Schlaglochpiste, dem Schotter in den Wasserfurchen und den steilen Passagen, die nun gar nicht mehr so schlimm erscheinen wie aufm Hinweg mit Gabrielle hintendrauf. Ich bin sogar schneller als der Jeep, hab noch Zeit ein paar Fotos zu knipsen bis sie nachkommen und vorbeirauschen... nur bis ich sie wieder überhole, grinsend, stehend auf meinem viel zu kleinen Moped 😀
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  • Busfahren wie lokals

    January 11 in Guatemala ⋅ 🌧 22 °C

    Irgendwie läufts ja doch nicht wie geplant. Und so sitze ich mit schmerzendem Ohr rund eine Woche nachm Tauchen nun endlich im Spital. Den Flug musste ich verstreichen lassen ohne Rückvergütung. Sei besser so fürs Trommelfell meint die TCS-Hotline. Stattdessen habe ich mir einen luxuriös ausschauenden Nachtbus bereits vor 2 Tagen reserviert und sehe jetzt, der Nachtbus wurde kurz vorher storniert. Keine weiteren Busse verfügbar heute und morgen um 09:00 fängt meine Spanisschule an 😱
    Also mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen, der meint, nur noch 2te Klasse verfügbar. Eigentlich hätte ich da zur Busstation rüberlaufen sollen und was vor Ort kaufen. Stattdessen stresse ich mitm TukTuk quer durch die Stadt zum Bezahlen und wieder zurück zur Busstation. Schon wieder auf Touristenvermittlung reingefallen, denn die haben keine eigenen Busse.

    Und so sitze ich zwischen den Lokals ganz hinten im Nachtbus nach Guatemala City und hoffe auf einen reibungslosen Anschluss in die nächste Stadt...und ein rechtzeitiges Erscheinen in der Sprachschule 🙄

    Immerhin die Fahrt mitm Collectivo gestern und heute war echt angenehm. Die kleinen lokalen Kleinbusse fahren Sonntags nur noch alle Stunde, dafür aber recht pünktlich und superschnell. Und kosten für 1h Fahrt rund 4.- und immer gleich viel, die zocken dich nicht ab. Nur die Kinderarbeit als Türöffner, Kassier und Gepäckverstauer finde ich etwas fragwürdig. Insbesondere da sie ja auch unter der Woche gefühlt den ganzen Tag im Bus sind. Aber der heutige Junge meint, er gehe schon zur Schule
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  • Blauäugig

    January 12 in Guatemala ⋅ ⛅ 14 °C

    Liebes Reisetagebuch
    Gestern hab ich mich viel mit einem Studenten für Politik und Sicherheitsbelangen unterhalten. Reiseerfahren wohlverstanden. Und schon eine Woche hier in Antigua. Und so ganz nebenbei stellt sich raus, ich bin wohl doch etwas blauäugig und naiv unterwegs. Sei doch Guatemala längst nicht so sicher wie Mexiko. Insbesondere Nachts und auch tagsüber auf Nebengassen... und so erzähle ich von meinem Tripp mitm Taxi von Guatemala City nach Antigua, nachts um 4 Uhr im zweitbesten Taxi. Also in dem, dessen Fahrer nicht nach Alkohol roch. Warum dieser hier aber ne Machete neben der Mittelkonsole griffbereit hat, hab ich zum Glück nicht rausgefunden. Na immerhin hab ich während der Fahrt mit Esther geschrieben. Da meint der Sicherheitsexperte zurecht: die hätte ja wahnsinnig viel erreichen können bei ner Entführung von der andern Seite der Welt aus. Und doch habe ich mich morgens um 5.30 auf den leeren Strassen in Antigua relativ gesehen sicherer gefühlt als aufm hell beleuchteten Busbahnhof in Guatemala City...
    So im nachhinein bin ich ganz dankbar für meine vielen kleinen naiven und doch gut verlaufenen spontanen Tripps nachts in Tulum, in irgendwelchen Kleinbussen, per Anhalter und auch mitm Scooter durch die Slums von Cozumel.

    Trotzdem: ich lass mir wohl heute noch paar Tipps geben, vielleicht wärs doch mal angemessen für mehr absolute Sicherheit.
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  • ¿Hablas español?

    January 12 in Guatemala ⋅ ⛅ 16 °C

    Pünktlich mit Kaffee intus bin ich an der Spanischschule und hör mir 1h lang das Marketing der Schule und Reisetipps zu Antigua an. Im Halbschlaf wohlverstanden. Anschliessend beim Spanischtest nicht mal die Hälfte ausgefüllt und eingestuft:
    Lass uns ganz von vorne beginnen 🙄

    Die Klasse hat nur 5 Schüler aber das Niveau könnte nicht unterschiedlicher sein. Ich werde wohl spätestens morgen mal mit den Organisatoren sprechen, da mach ich lieber Privatstunden.

    Glück ghabt, sie haben doch noch eine etwas fortgeschrittenere Klasse, die grad beim Thema ser und erar ist, genau da wo ich mit meiner Babbel App aufgehört habe 😀
    Die 4h am Morgen habens in sich, keine Ahnung wie andere Nachmittags nochmals 2h Intensivkurs verarbeiten können. Ich bin froh um meine Freizeit, die Tage verstreichen auch so schnell genug und viel Zeit davon verbringe ich im Innenhof der Schule, da ists einfach mega gemütlich
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  • Töff kaufen

    January 14 in Guatemala ⋅ ⛅ 23 °C

    Was für ein Abenteuer mich noch erwartet, kann ich langsam erahnen. Hier in Antigua fahren sie mir um die Ohren, all die 150-300cc Motorräder, wo ich doch gerne auch eins hätte. Die Auswahl ist riesig, leider nur von Neufahrzeugen. Da dauert das Einlösen 4-6 Wochen, die Zeit nehme ich mir nicht. Also muss ich mich auf die Suche im Netz machen.

    Heute war ich mal aufm Amt, meine temporäre Aufenthaltsbewilligung holen. Denn früh morgens hab ich mir dafür von der Gastfamilie eine Stromrechnung ergattert als Nachweis meiner Residenzia und bin 2h später um eine Nummer reicher. Nur gekostet hats irgendwie nichts, weiss nicht ob die Gastfamilie da noch was bekommt 😬

    Und die Woche drauf dann endlich zugesagt fürs Motorrad, also für das vom Freund des Verkäufers. Abends noch nach nem langen Wochenende probefahren und todmüde nicht mal mehr verhandelt 😣
    Und so sitzen wir für einen einfachen Verkaufsvertrag bei deren Anwältin, wollte ja eigentlich nur n Zettel in der Hand, bevor ich 32'000.- überweise.
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  • Antigua

    January 15 in Guatemala ⋅ ☀️ 22 °C

    Die bunte Stadt voller Pflastersteine und Touristen am Fusse des Vulkans.
    Und täglich grüsst die Rauchwolke vom Vulkan herab auf die Terasse.

    Die riesigen Pflastersteine lassen die Autos langsam fahren, die unzähligen Motos brummen durch die Gassen und die Fussgänger quetschen sich aufm schmalen, teils 50cm hohem Trottoir vorbei. Jede Gasse scheint anders und doch hab ichs Gefühl, da war ich schon. Die Orientierung hab ich längst aufgegeben, denn alle 5m hats eine Tür mit einem andern Laden drin. Alles parallel, alles ähnlich. GoogleMaps ist mein Freund, der mir hilft, auch nach ner Woche noch die Schule zu finden.

    Das Essen schmeckt, ist absolut zahlbar und dank den vielen Touristen wird die Stadt auch sauber gehalten. Und dank den einheimischen Arbeitern hier in der Stadt, gibts zwischendurch auch ganz normale Beizen, Läden und anderes Gschmeus. Also eine echt tolle Mischung dieser kollonialen Stadt.
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  • Einfach bunt

    January 16 in Guatemala ⋅ 🌙 15 °C

    So ganz schlicht angezogen, steche ich in diesem HippieDorf richtig raus. Denn dies scheint die Hochburg von Rastas, Ohms und Batikfarben zu sein. Und vielleicht genau deshalb ist es so hübsch hier...weils einfach gut ist wies ist. Und man gut isst.Read more

  • Blau mache

    January 17 in Guatemala ⋅ ☀️ 16 °C

    Übers Wochenende weg aus der Stadt, mitm gemieteten Motorrad über kurvige Schnellstrassen an den Lake Atitlan zum MotorradBekannten Cisco in dessen Haus...also eher Villa am See 😅

    Die Fahrt mit der 200er Hero ist zäh, das Motorrad hat keine Leistung und ich quäls die kurvigen Strassen hoch und runter. Auf 100km/h komm ich, darüber ists mir nicht mehr wohl. Zumindest weiss ich jetzt, das Ding kauf ich mir nicht, auch wenns halb so viel kostet wie die VStrom 250, die ich am Freitag morgen früh probegefahren bin.

    Der Stress am Freitag mittag hat sich gelohnt, denn hab wirklich die 3h nach GoogleMaps gebraucht und bin kurz nach Sonnenuntergang angekommen.
    Wow! Was für ein riesiger See! Und nun bin ich den ganzen Samstag hier zum Nichts machen, quaseln, kayaken und den herrlichen See geniessen.
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  • Töfftour

    January 18 in Guatemala ⋅ ☀️ 18 °C

    Zu dritt gehts auf die Töfftour um den Lake Atitlan. Mit obligatem Streetfood und leckerem, üppigem Frühstück.
    Anschliessend fahr ich alleine zurück, also zurück an den See, denn mittags ists schon heiss und ich will gar nicht weg hier... also nochmals zurück an den See und mit den Locals baden, die sich hier Sonntags die Haare im See waschen. Jetzt weiss ich auch, warums keine Fische mehr hat 🙄

    Den Rückweg nehm ich anders kurvig durch die hübsche bhüglig bergige Landschaft und werd von einer Sandstrasse mit anschliessender Flussdurchfahrt überrascht. Immerhin haben sie kurz davor ein Schild montiert, das hilft wahnsinnig viel.Zum Glück grad noch knapp ein Motorrad durchfahren gesehen: seitlich müssts also klappen denn mittig säuft alles ab.
    Doch das richtige Motorrad für die heutige Tour, und dennoch habe ich mir die erste Sandstrasse zum See runter nicht zugetraut.
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  • Hin und Zurück

    January 24 in Guatemala ⋅ ☀️ 22 °C

    Und um 07.00 kann ich endlich mein Motorrad abholen... also guatemalan Time um 7.30 (bin fast erfroren beim Warten)
    Und dann kurz packen, Motorrad beladen und ab in die Grossstadt, Sturzbügel montieren. Das bedeutet: 1.5h chaotische Fahrt den Berg übern Highway runter und mich durch unglaublich viel Stau schlängeln. Links, rechts, mittig, aufm Trottoir...halt wie die Einheimischen 🤫
    Der Sturzbügel gibts bei ner Firma, die auch geantwortet hat, nicht wie Suzuki GT..und dazu werden sie noch innert 10min auf der Strasse montiert. 3 Mann, ruckzuck. Denn die Werkstatt ist schon voll 😉
    Tja und dann doch um die Ecke zu Suzuki, hinteres Federbein etwas weicher einstellen lassen, das ist echt hart... oder wohl eher durch, wie der Mechaniker meint. Es hält den Tripp noch aus, wär aber besser ich lass es am Montag anschauen. Nö, die Zeit hab ich nicht, dann wander ich den Vulkan runter.... und da hör ich doch glatt die Stimme meiner künftigen Mitreisenden am Telefon vom Mechaniker neben mir. Tatsächlich, sie steht 15min von hier und das Bike springt nicht an. Also kurz den Mech hingefahren, überbrückt, Moped zurück zur nur offiziell geschlossenen Suzuki-Garage und meins auch grad da stehen lassen...sollen sies Montag grad mal anschauen.
    Und so reisen wir zusammen im Uber zurück nach Antigua und quaseln uns den Mund fuslig
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  • Volcán Acatenango

    January 25 in Guatemala ⋅ ☁️ 9 °C

    Und nun klappts wirklich, die kurzfristig gebuchte zweitägige Wanderung zum Vulkan, den ich nun zwei Wochen lang von der Terasse aus angeschaut habe.
    Die Wanderung sei hart aber lohne sich.

    Und so treffen wir die anderen, lediglich 3 Teilnehmenden, am Sonntag morgen vor der Spanisch-Schule. Eine kleine gemütliche Truppe, Nicola aus Luzern, Todd und Margreth aus den Staaten und ich mit Pippa. Und so starten wir mit geliehener Ausrüstung die steile Wanderung mit undglaublich viel Gegenverkehr. Sonntag morgen, alle einheimischen Ausflügler kommen uns entgegen (gerannt), zum Teil in Sandalen und mit einfachsten Wolldecken für die eisige Nacht...und ich hab so viel Ausrüstung mitgebracht, dass ich sogar nen Rucksackträger dazubuche 🫣
    Die Sonne brennt runter, der Weg geht sandig und steil nach oben, an jedem Plateau ein riesen Menschenauflauf und dazwischen ein kleiner Kiosk. Und an jedem Plateau brauch ich eine Pause, die andern zum Glück auch. Das Tempo passt recht gut, der geübte Guide und der sportlich junge Nico passen sich zum Glück an. Denn die 1300 Höhenmeter auf sandigem Grund lassen mich ausser Atem kommen, oder vielleicht doch eher die dünne Luft auf 3600m über Meer. Spannenderweise ist die Baumgrenze hier massiv höher und bringt etwas Schatten an diesem heissen Tag.

    Und an dessen Ende folgt ein unglaublich schöner Sonnenuntergang vom BaseCamp aus, mit Blick auf den stetig leicht pupsenden Vulkan Acatenango nebenan. Was tagsüber nur Rauchwolken sind, wird nachts zum wahren Spektakel eines brodelnden Vulkans. Ausbruch alle 10min, einer grossartiger als der andere. Und die vielen Taschenlampen auf de. Weg hoch zum Fuego leuchten wie eine Girlande am brodelnden Hang.
    Das Donnergrollen weckt mich sogar aus dem leichten Schlaf,denn der ist in dieser Höhe eh nicht so toll. Und bei 0° trägt man auch alle Kleidung, die man mitgebracht hat. Und etwas mehr, als es um 4Uhr auf den Gipfel hoch geht für den Sonnenaufgang auf dem Dach der Welt.

    Runter gehts dann zum Glück schneller, als ich meine Wanderstöcke den beiden unfreiwillig rutschenden Turnschuh-Spezialisten ausleihe. Und für mich gehts ziemlich bald rückwärts den Berg runter, denn mein Knie schafft keine 1500m runter an einem Tag.
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  • Adios

    January 27 in Guatemala ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach einem zusätzlichen gemütlichen Erledigungstag in Antigua, gehts mit höllischem Muskelkater zum Abschienoch einmal ins Samsara... mein Folgetermin ruft aber Pippa redet noch den ganzen Abend mit Kai weiter. Was man für eine direkte, offene und spannende Begegnung manchmal am Nebentisch findet ☺️Read more

  • Endlos lang

    January 28 in Guatemala ⋅ ☁️ 12 °C

    Um 4Uhr aufstehen, um um 8Uhr in der Stadt als erste am Schalter vom Zollamt zu stehen. Echt jetzt?! Na immerhin gibts da ne Shoppingmall mit Cafe, öffnet um 6.30. Dann muss ich nur 1.5h mit Pippa warten und kann vielleicht mal meine Spanisch-Aufgaben machen.... denkste!

    Es isch 5:45 und jetzt scho 45min zuesätzlich wägem Stau id Stadt... für die letschte Kilometer zu mim Töff hocki im schäbigste Uber ever. D Reife quietsched de Berg abe, de Sitz isch nöd verankered und de Gurt funktioniert nöd...zum glück hockemer im Stau, da fühli mi wieder sicherer 🫣

    Und tatsächlich, mer schaffeds pünktlich zur Öffnigsziit zum Zollamt...nach 2.5h endloser "Fahrt" id Stadt.
    Und mer chömed au recht schnell wieder use. Leider ohni Zollpapier und es isch au kein Kafi und Zmorge in Sicht. Völlig usghungered giz am 10ni es typischs Zmorge us Eier, Bohnemuss und Wiissbrot vom Strassebistro. Hani ghofft, de Scheiss mussi nie meh ässe und jetzt ischs einzige wo schnell erreichbar isch. Das mit Prioritäte setze mümmer no chli besser anebringe.

    Und so gahts liecht greizt und eigentlich jetzt scho nudelfertig mitm Töff ändlich los richtig Süde. Morn sölls überd Gränze gah, ohni ihri Zollpapier.
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  • Endlos weit

    January 28 in Guatemala ⋅ 🌙 19 °C

    ...scheint die Welt, jetzt wo ich wieder mitm Motorrad unterwegs bin.
    Und die Laune steigt, die Schmerzen verschwinden, die Sonne scheint ins Gesicht und der Tag ist gerettet.
    Dieses Gefühl der Freiheit, die offene weite Welt aus kurvigem Asphalt, begleitet mich über die letzten Gebirgsketten von Guatemala, über provisorische Strassen und hinter russqualmenden Trucks hinterher. Und dennoch fühlt sichs gut an, denn ich fahre in die Endlose WeiteRead more

  • Nur kurz reinschauen

    January 28 in Guatemala ⋅ 🌙 24 °C

    ...welche Party mit Feuerwerk, Musik und soooo vielen Mopeds draussen gefeiert wird... und wir stehen mittendrin im lokalen Fussballstadion, gefüllt mit guatemalesischen Fans und nun noch zwei weisse Touristen, die für die hart erkämpften Fleisch-Taccos anstehen.Read more

  • Ankommen

    January 29 in El Salvador ⋅ ☀️ 32 °C

    Die Grenze erwartet uns, die erste überhaupt für mich und für Pippa die aufregenste, denn sie muss ihr nicht legales Motorrad neu immigrieren... da bleibt mir viel Zeit, bei den netten Zollbeamten von El Salvador mein Spanisch zu trainieren.
    Anschliessend gehts durch die brütend heisse Landschaft ab ans Meer... der Camping ist echt rudimentär, ohne fliessend Wasser aber dafür umso weniger besucht. Und der Strand ist einfach traumhaft. Ebenso das Essen hier aus der kleinen privaten Küche der Betreiber
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