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Nykyinen
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Schatzsuche im Paradies

Quer überm grossen Teich auf der Suche nach dem Paradies um Neues zu entdecken und meine Freude zu finden Lue lisää
  • Tällä hetkellä paikassa
    🇨🇷 Río Segundo, Costa Rica

    Guatemala

    Tänään, Pazifischer Ozean ⋅ 🌬 26 °C

    Abwechslungsreiche Landschaft, gesäumt vom Meer, gespickt mit Vulkanen, überdacht von vielen Wäldern und durchzogen mit unzähligen Flüssen. Leider sind diese so stark vermüllt und verschmutzt wie in Indien. Der Plastikmüll häuft sich am Strand, die Müll-Verbrennung am Strassenrand ist alltäglich und auch ums eigene Haus wird nicht Sorge getragen.Ab und zu nimmt die Brandrodung der Felder auch ein Wellblechhaus mit, denn das Leben ist vergleichbar simpel. Die Leute grundsätzlich bettelarm und kinderreich.

    Trockenzeit bedeutet auch hier 3-6 Monate ohne Regen, perfekt zum Motorradfahren, wenn da nicht die dunklen Regenwolken in den Bergen wären. Die kühlere Luft auf 1500m über Meer passt mir sehr gut und die kurvigen Strassen durch die Hügel und Vulkane bleiben trocken. Der Verkehr ist wie in ganz Zentralamerika recht dicht, viele Lastwagen und kleinere Motorräder auf den wenigen Strassen durch die Berge.

    In Guatemala ist die Maya-Kultur noch richtig spürbar. Viele Ruinen säumen das Land, die verschiedenen Indigenos machen rund 70% der Bevölkerung aus und zumindest in Antigua zeigen sie sich stolz in ihrer bunten Tracht. Anderswo werden sie als Säufer, faul und schmutzig betrachtet, was womöglich auch ein Körnchen Wahrheit beinhaltet. Was jedoch auffällt, sind die vielen Frauen und deren Töchter, die am Strassenrand ihre handgefertigten Artisenales verkaufen. Denn die Schulbildung ist zwar kostenlos, doch für die Mädchen leisten sich die wenigsten Familien Schulbücher und Uniformen. Und so ist Guatemala trotz Wirtschaft und Tourismus ein Land mit mieserabler Bildung, viele auf dem Land können nicht schreiben und rechnen und haben keine Perspektive auf ein besseres Leben ausserhalb des Dorfes, in dem sie aufgewachsen sind.
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  • Procession

    Eilen, Guatemala ⋅ 🌙 17 °C

    Zurück in Antigua ist Verkehrs-Chaos. Denn bis Ostern findet jeden Sonntag eine Prozession statt, wobei die Gläubigen die überschwenglich gestalteten Krippen auf ihren Schultern auf einem Pilgerpfad durch die Region tragen. Es hat etwas von Fasnacht mit Guggemusig und nummerierten Gruppen und Umzugswagen...doch bei uns wird gerollt, nicht getragen. Und das massive Leiden der Gläubigen unter der Last der prunkvollen Verehrung ihres Gottes passt irgendwie nur zu gut Christentum.Lue lisää

  • Abschied

    Eilen, Guatemala ⋅ ☀️ 25 °C

    Ein geschäftiger letzter Tag in Antigua. Vom Röntgen meines gebrochenen Zehs gehts fast direkt zum Motorradverkauf in der kleinen Bude, wo ich einst ein Motorrad gemietet habe. Der Papierkram ist diesmal komplexer, da war meine erste Anwältin doch einiges serviceorientierter und hat sich selber mit der Webseite vom Strassenverkehrsamt rumgeschlagen... und so zieht mein treues Motorrad weiter, vielleicht als erstes grosses Mietfahrzeug in der noch jungen Firma.
    Anschliessend wird noch meine Wette vom Büro erfüllt, denn um die Ecke hats ein Couffeursalon, der doch grad noch einen Termin frei hat um mir eine neue Frisur zu verpassen... bevor mein privates Taxi mich an den Flughafen fährt. Und dabei quaseln wir über Motorräder, Gesundheitskosten und Mietpreise, wo's doch gar nicht so anders ist hier in Guatemala wie in der Schweiz
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  • Mangroven

    8. maaliskuuta, Guatemala ⋅ ⛅ 26 °C

    Früh morgens gehts in die Mangroven mit den sympathischen Zimmer-Nachbarn aus Österreich und Italien-Guatemala. In einer kleinen Lancha und ohne Motor lauschen wir den vielen Vögeln in aufgehenden Morgenrot und geniessen die mysthische Stimmung zwischen Mangrovenwurzeln und Schwimmpflanzen. Und dazwischen hüpft ein lustiger 4äugiger Fisch übers Wasser.
    Auf spanisch raten wir die verschiedenen Vögel und geniessen dazwischen den Moment der Stille mit dem Plätschern des Bootes in den seichten Wellen.
    Zurück gehts dann auf der Ladebrücke vom Pick-up wie die Locals, denn im Hotel muss ich noch mein Motorrad ausbuddeln, denn die Hoteldame hat den weichen Sand nicht erwähnt beim einweisen.
    Nach einem gemütlichen Morgen mit Frühstück am Meer und abkühlen im Hotelpool gehts leider schon wieder weiter. In dieser Oase wär ich gern länger geblieben
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  • El Salvador

    7. maaliskuuta, El Salvador ⋅ ☀️ 31 °C

    Bunt und lebensfroh ist das Land heute. Gastfreundlich und hilfsbereit. Mit echtem Interesse an dem Menschen gegenüber. Womöglich auch daher, da jeder hier die anderen Zeiten kannte. Als noch vor 5 Jahren deine Kinder nicht allein in die Schule gehen konnte aus Angst, von den Banden rekrutiert zu werden. Als die Korruption in alle Schichten zog und jeder gegen jeden kämpfte. Und dann kam Bukele, der neue Präsident, und räumt radikal auf. Alle Bandenmitglieder wandern innerhalb von 6 Monaten ins Gefängnis, mit dazu unzählige tätowierte Unbeteiligte. Ohne Prozess, Lebenslang, was die wohl in diesen Gefängnissen 3-5 Jahren überleben. Menschenrechtlich eine Katastrophe. Doch ich sehe nun auch die andere Seite. Ich sehe die Bevölkerung aufleben. Ich sehe die Freude und den Stolz auf ihr Land, ihre Kultur, was sie sich alles erschaffen. Ich sehe ihren Ehrgeiz, neues entstehen zu lassen, neue Geschäfte zu eröffnen, die Türen für Touristen zu öffnen und in Ihrem Land willkommen zu heissen.
    Und so werden Schulen erbaut, der Dollar hat die Korruption verglimpflicht und die konstante Überwachung tadelt auch kleinste Verbrechen...doch die Leute sind freier als je zuvor. Und so denke ich mir noch: wenn dann würd ich mich in El Salvador niederlassen, das ist das erstrebenswerteste Land in Zentralamerika. Wie schön, höre ich kurz darauf, dass sich Barbara und Robert hier in San Francisco Lempert ein Grundstück gekauft haben...jetzt wo die neue Strasse auch geteert ist 😉
    Die Strassen werden immer besser, teils schon im europäischen Standard, teils einfach drüber asphaltiert (und die Gullis sind dann 10cm tiefer mitten in der Strasse 😳) und teils säu.en die Schlaglöcher die restlichen Adphaltbrocken oder der Belag schwindet ganz dahin. Der Müll liegt leider auch in diesem Land überall, nur die Hotels säubern das Rundherum, der Rest kippt alles vor die Haustüre.
    Doch innendrinn ist bunt, liebevoll eingerichtet mit kleinem Geld das Beste gemacht. Häuser im Kollonialstil mit bunten Fassaden und Holzmöbeln aus längst verggessener Zeit. Hier wird einfach weiter genutzt, was bei uns schon im Museum steht.
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  • Meh Meer

    7. maaliskuuta, Guatemala ⋅ ☀️ 31 °C

    Und so gehts vom einen Strand über die Kaffeepause am nächsten Strand, entlang von Brandrodungen und zum wohl letzten hier in Guatemala. Ziel ist Monterrico, das ehemalige Packpacker-Paradies, das nun heruntergekommen ist und langsam von Luxushotels übernommen wird. Also das eigentliche Ziel ist ja, die gefühlt kleinste Fähre der Welt zu nehmen. Nur rückwärts aufladen trau ich mich dann doch nicht über diese Planken. Und so schippern wir zu 5t auf der Fähre durch die Mangroven dem Meer entgegen.Lue lisää

  • Übern Berg

    6. maaliskuuta, El Salvador ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach einem gemütlichen Morgen auf der Ranch mit Barbara und Robert bin ich wiedermal am verzweifeln. Nun hab ich noch zu viel Zeit und weiss nicht recht, welche Strecke ich nehmen soll. Doch nochmal an den Surferstrand grotz geprelltem Zeh? Oder doch eher einfach durchfahren?
    Barbaras Tipp hat mich dann doch sehr fasziniert und so fahre ich nach stundenlangem hin und her zum Töff verkaufen doch noch Mittags los richtung Strand. Natürlich über die kurvigste Strecke, die mir die beiden empfehlen konnten. Von wegen nur 30m geschottert: 5x 100m und die ersten beiden Abschnitte wurden grad frisch aufgeschüttet, verdichten macht dann der rollende Verkehr hier am Arsch der Welt 🙄 na immerhin hab ich die Arbeiter dann überholt und bin auf der hartgefahrenen alten Dreckstrasse heil runtergekommen. Also bis zur Kreuzung, da wartet dann bester Asphalt, bunt markiert und in traumhafter Kurvenführung. Hier auch gut zu erkennen: Geschwindigkeits-Vorgaben sind eher Hinweise, denn niemand fährt mit 20-30kmh den Berg runter. Oder ist das die Grenze für die Rodler?
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  • Aufm Wasser

    5. maaliskuuta, El Salvador ⋅ ☀️ 24 °C

    "Es hat ne kleine Fähre, fährt alle 30min oder wenn genügend Autos da sind" ...meinte Barbara noch so kurz. Und da ich heute aufgrund des Verkehrslärms schon um 5Uhr auf bin, ist alles etwas früher dran. Und so gönne ich mir die super kurvige Strecke und geniesse die Strassenbereifung an meinem Moped. Endlich mal richtig ausführen...
    Nur dass der Belag plötzlich aufhört und die nächsten 13km in jeglichen Belagswechseln vorhanden sind, das hab ich nicht erwartet. Und so nehm ichs ruhig und kämpf mich durch den Offroad-Part, ICH wollte ja ein Abenteuer und hier ist es nun.
    Nur doof, haben sie mir erst am Ende erzählt: es gibt ne nigelnagelneue Strasse in bestem Asphalt parallel dazu, nur google weiss das noch nicht
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  • El Rancho

    3. maaliskuuta, Nicaragua ⋅ 🌙 27 °C

    Eine Nacht ausserhalb der hektischen Grenzstadt klingt ganz verlockend. Dazu noch auf einer Ranch mit Restaurant.
    Um 21Uhr bin ich nun ganz alleine mit den Hunden und den vorbeifahrenden Trucks hier im Nirgendwo und hoffe auf eine friedliche Nacht... denn das Hotel im kleinen Grenzdorf hab ich halbwegs storniert und bin mir nicht so sicher, obs da nicht ruhiger wäre. Werds wohl nie wissen...Lue lisää

  • Nicaragua

    2. maaliskuuta, Nicaragua ⋅ 🌙 27 °C

    Ein riesiges Land, jedoch grösstenteils Urwald und umso dichter besiedelt an der Pazifikküste. Ein günstiges Land mit aufkommendem Tourismus. Und einer sich verändernden Regierung über die man nicht spricht.
    Doch den Menschen gehts gut. Krankenversorgung kostenlos. Schulbildung kostenlos. Tourismus nimt stark zu und damit auch die Gentrifizierung kleiner Ortschaften. Denn die Landschaft ist schön, abwechslungsreich. Von dürr bis tropisch hat dieses Land doch einiges zu bieten. Nur leider kaum Tiere, denn die werden hier noch immer zu fleissig gejagd um am Strassenrand hochgepriesen. Was die Nicos an Leguan und Gürtentier so lecker finden, will ich gar nicht wissen.
    Die Häuser bestehen aus Wellblech, die Autos sind zerbeult und es hat erstaunlich viele Ochsenkarren unterwegs. Viele gehen zu Fuss oder mit einem klapprigen Rad, Viel Armut in den Nebenstrassen, die öffentlichen Schulen überfüllt von den durchschnittlich 6 Kindern pro Familie. Und so kommen mir heute rund 100 Teenies in Uniform entgegen, da haben wohl 2 Schulklassen früher Feierabend.
    Die Strassen sind schmutzig, überall liegt Müll am Strassenrand oder wird gleich da offen verbrannt. Sogar die Polizei wirft das Papierli auf die Strasse. Es fehlt ein Sinn für das Grössere rundum. Jeder macht nur das Nötigste und gute Arbeiter die mitstudieren sind schwer zu finden.
    Der Verkehr entspricht dem durchscnittlichen Chaos von Zentralamerika. Etwas wild duchreinander, gelegentlich eine endende Fahrbahn oder Hindernisse ohne Hinweise. Schlaglöcher sind bis zu 40cm tief und manchmal fehlt einfach der Belag. Die neue Geschwindigkeitsregelung von 40kmh für Motorräder ausserorts wird nicht wirklich beachtet. Gut so, denn ansonsten wirst du viel zu oft vom massiven Schwerverkehr überholt. Die Nebenstrassen sind dagegen eher überlaufen als befahren, gehalten wird wos grad passt und Signalzeichen sind überflüssig. Das Leben findet auf der Strasse statt, die Vorgärten sind asphaltiert und bestuhlt, um dem Treiben zuzuschauen. Und ab und zu kreuzt ein Hausschwein die Fahrbahn oder der Hirt mit seinen 3 Kühen.
    Neue Infrastrukturprojekte im Land sind massiv. Von Naturstrasse zu zweispurigem Highway in 6 Monaten, die Häuser links und rechts liegen nun 6m tiefer als die Strasse und schaufeln sich eine eigene Zufahrt. Die 4spurige Schnellstrasse im Süden endet an der Grenze in einem Zaun neben einem Trampelpfad, denn dahinter hat CostaRica kein Interesse für eine neue Verbindung ins Migrationsland nebenan.
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  • Costa Rica

    2. maaliskuuta, Nicaragua ⋅ 🌙 27 °C

    Ein Land, das Kontinente verbindet. Ein Land, das aus den Nachbarländern raussticht. Bekannt als Schweiz von ZentralAmerika. Teuer ist es. Und bürokratisch. Aber dafür im Vergleich zu Zentralamerika auch gut organisiert mit Infrastruktur und Geldwesen.
    Die Bevölkerung besteht aus Normalverdienern und reichen Ausländern und daneben die Nicos, Billigarbeiter aus Nicaragua, die jedes Wochenede heimreisen, um mit dem gewonnenen Geld eine neue Kuh für die Familie daheim zu kaufen.
    Tiere am Strassenrand sind selten, keine Strassenhunde, kaum Hühner und keine Ochsenkarren. Selten einen Leguan auf der Fahrbahn, immernoch besser als in den Händen gieriger Strassenverkäufer.
    Die Fahrzeuge sind mehrheitlich modern, selten so viele Motorräder über 200cc gesehen. Hier fahren sie die 600cc aufwärts, und dazu noch die neueren Modelle. Voll ausgestattet mit Reisekoffern und Schutzkleidung. Doch auch die Bürokratie sei rigoros. Kein Führen fremder Fahrzeuge, kein Fahren ausserhalb des Landes ohne Bescheinigung. Importtaxen für Fahrzeuge älter als 2 Jahre: bis zu 80% des Kaufpreises. Und dazu monatelange Wartefristen auf einen Termin beim Amt. Wohl doch nicht ganz so einfach wie zu Hause.
    Dafür sind die Strassen recht gut im Schuss, nur gelegentliche Schlaglöcher, sichtbare Markierungen und gute Strassenführung. Auch hier sind einige Naturstrassen abseits der Hauptstrassen dabei, dann jedoch breit genug um sich eine geeignete Fahrspur zu suchen. Und dazu gibt es einige traumhaft kurvige Strassen in die Berge, perfekt asphaltiert und geschwungen, leider mit allzu viel (Schwer-)Verkehr auf allen Achsen. Der Stau fürs Wochenende an den Strand und Sonntags zurück in die Stadt beträgt normalerweise 3-4h. Also für eine Strecke von 45min. Und bei Baustellen stehen die Autofahrer schon mal kilometerweise neben dem Fahrzeug beim Warten auf die nächste Grünphase. Wie gut, bin ich mit dem Motorrad husch vorbeigeschlängelt, mal links, mal rechts, wie die Einheimischen halt.
    Die 16 Klimazonen wechseln sich hier innert wenigen Kilometern fleissig ab, ein einzelner Fahrtag ist überraschend vielfältig von Klima und Landschaft. Morgens am Strand, zum Zmittag über die Berliner Voralpen in den Regenwald und nachmittags über die Steppenlandschaft in die Hochwälder neben der nächsten Küste.
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  • Der Schatz

    1. maaliskuuta, Nicaragua ⋅ 🌬 31 °C

    Liebes Reisetagebuch
    Ich bin gefühlt am Ende meiner Reise und habe den Schatz doch noch gefunden!
    Es sind die Begegnungen mit Menschen, die mich zu tiefst berühren. Die neuen Freundschaften, die entstanden sind. Die kurzen aber intensiven gemeinsame Erlebnisse. Bereichert durch tiefgründige, erheiternde und erleuchtende Gespräche. Und dazu zeigen mir diese Menschen, was mir wirklich wichtig ist im Leben: sich verbunden fühlen
    Und manchmal gehört dazu, sich etwas mehr treiben zu lassen im Fluss des Universums, Gelegenheiten annehmen und die kopflastige Planung etwas gelassener zu sehen.
    Mit grosser Dankbarkeit blicke ich zurück auf eine unglaubliche Reise voller warmherzigen Begegnungen, voller gemeinsamen Erlebnissen und gemeisterten Kriesen.
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  • Peceña Helvetica

    28. helmikuuta, Costa Rica ⋅ ☁️ 22 °C

    Der Regen zieht auf, ich sehe einen Punkt Aufschrift mit Peceña Helvetia, perfekt um meine Regenjacke anzuziehen.
    Und so lehne ich überm verschlossenen Tor des ehemaligen Restaurants, als mich die Dame des Hauses auf schweizerdeutsch reinbittet und mir das Gasthaus und Hof zeigt. Mit echten Simmerthalern Kühen im Stall... heute fühl ich mich echt zu Hause
    Und nach einem riesen Burger zum Mittagessen kann ich nicht mehr fahren und verquasel den Nachmittag mit Gerard im Restaurant und geniesse anschliessend den warmen Pool um die Ecke... nicht ganz die geplante Route, dafür dem Bauch nach
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  • Umedümple

    25. helmikuuta, Costa Rica ⋅ 🌙 24 °C

    So seit mer, wenn man Tage verstreichen lässt. Und das mache ich hier im Dschungelparadies. Eigentlich war geplant, den nächsten Nationalpark zu besuchen und dann abzureisen, doch die nächsten verfügbaren Tickets sind Donnerstag morgen. Und so dümple ich zwei weitere Tage rum: stehe morgens früh auf und quaseln bis nachmittags, um dann noch kurz ans Meer zu fahren und den Sonnenuntergang anzuschauen und mir beim Surfboard-Verleih den immernoch schmerzenden Arm massieren zu lassen.
    Eigentlich wunderschön aber nun bin ich zu viel rumgesessen und hab Hummeln im Hintern. Das erste Mal seit meiner Reise kann ich nicht mehr stillsitzen und bin froh um ein straffes Tagesprogramm morgen im Nationalpark und die folgenden restlichen 10 Tage mit einer stressigen Rückreise durch alle 5 Länder.
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  • Verwandelt

    23. helmikuuta, Costa Rica ⋅ ⛅ 27 °C

    Ein kleiner Spaziergang durch den Urwald, hoch zum el Miro. Hier steht immernoch das fast fertige Hotel des verrückten Nachbarns, das nach seinem Tod nie fertig gebaut wurde und nun durch all die bunten und positiven Sprayereien zu neuem Leben erblüht. Was für eine gute Stimmung hier oben.Lue lisää

  • Aufwärts

    22. helmikuuta, Costa Rica ⋅ 🌙 24 °C

    Nach einem sehr gmüetlichen Tag wollen wir heite doch mal noch was unternehmen und fahren zur Eisdiele 😉
    Also hinter einer Enduro-Spezialistin her, auf ihrem niemals zu hohen Bike....die leichte Offroad-Strecke hoch zum kleinen Restaurant um frischen Fruchtsaft zu schlürfen.
    Bergauf liess ich dann mein Bike auf einem zu grossen Stein tanzen und teste zum ersten mal meine Sturzbügel und meinen Helm....nur die Schulterpads sollten besser sein 😣
    Dafür war das Mittagessen zum frischen Ananas-Smoothie perfekt, um den Regen abzuwarten... und Miel fragt sich immernoch was los ist, ist doch noch mindestens 1 Monat lang dry-season und nun regnets schon wieder seit 3 Tagen
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  • Dschungel-Paradies

    21. helmikuuta, Costa Rica ⋅ ⛅ 25 °C

    Bald keine Nerven mehr für die vielen unterschiedlichen Kleinigkeiten des gemeinsamen Reisens und des steten vorwärts stressen, landen wir nach unglaublich heissen 8h auf dem Motorrad und vorbei an kilometerweise Stau vor Baustellen endlich an der nächsten Unterkunft.
    Eher per Zufall auf Bunk-a-Biker gefunden, zelte ich die erste Nacht auf der moskitosicheren Veranda, umgeben von Dschungel und entspanntem Grillenzirpen.
    Den ersten Tag hier haben wir total verquaselt und alles rundum vergessen. Denn Miel ist eine faszinierende PowerNudel, am liebsten Offroad und mit einer herzlich lockeren Art, da ists spannend wie sie ihre nur 50Jahre so vielseitig verbracht hat hier in CostaRica.
    Und so bleiben wir nochmals, morgen testen wir eine ihrer Hausstrecken ohne Gepäck. Aber erstmal die Strecke anschauen, denn heute und gestern hats ungewöhnlicherweise geregnet hier unten in der Trockenzeit. Hab ich mir wohl etwas zu viel Abkühlung gewünscht 🤔😉
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  • Strand-Tag

    19. helmikuuta, Costa Rica ⋅ ⛅ 31 °C

    Zum loslassen heute einen zweiten Tag am Strand verbringen und dabei den Muschel-Strand besuchen und etwas zu viel Sonne abkriegen.
    Zurück aufm Camping mit der netten Familie quaseln, die uns schon wieder zu Tisch bitten und verköstigen.
    Und abends dann zum herrlichen Sonnenuntergang noch einen freien Ritt auf einem Pferd im kitschigen Sonnenuntergang. Wär ich doch nur etwas romantischer, dem häts gefallen...
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  • Natürlich gut

    15. helmikuuta, Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Hier wo's ruhig ist, nehme ich gerne einen Tag Pause. Lass mich von den beiden Schweizern Giudo und Agi mit lecker Essen verwöhnen und geniesse die Natur am Fluss auf den hauseigenen Wanderrouten auf den 65hektaren Land. Nur das Wasser bekam mir nicht so, hab ich doch meine Flasche am falschen Wasserhahn aufgefüllt und verbringe nun energielos meinen Tag aufm Campingplatz... immerhin auf einem der schönsten bisher 😊Lue lisää

  • En Tag verschänkt

    15. helmikuuta, Costa Rica ⋅ ☀️ 29 °C

    Was hast du so gemacht? Fragt mich die App... leider gar nichts ausser warten. Denn wer um 11.30 an die Grenze kommt, steht lange an. Ohne Kaffee und Frühstück gehts an die Ausreise aus Nicaragua. Wer hätte gedacht, dass diese gleich aufwändig wie die Einreise ist... und rund 1.5h später sind wir raus. Und wollen rein nach CostaRica. Nur schwer, hier das Ende der Schlange zu finden, denn wir stehen hinter einigen Reisebussen an. Das sind dann 3x80 Personen vor dir...und so stehen wir 3h in dieser Schlange, überhitzt, hungrig und totmüde von der miesen Nacht bis wir endlich einreisen können.
    Und um 17.30 sind wir endlich fertig und sehen: niemand ist mehr am Anstehen. Um diese Zeit bist du in 10min durch 😳

    Und wiedermal fahren wir erst zum Sonnenuntergang zum nächstbesten Campingplatz aber diesmal etwas ruhiger als im Garten der Feuerwehr
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  • Insel-blues

    14. helmikuuta, Nicaragua ⋅ ☀️ 26 °C

    Morgens noch mit dem Papagei quaseln und anschliessend zum Frühstück an die chillige Seite der Insel, denn die Nacht war lärmig so nah an der Strasse, der Fähre und auch wegen Pippas Schrei wegen der Fledermaus, die vom anlaufenden Ventilator auf ihr landete.

    Nun entspannen wir im angesagtesten Hostel auf der Terasse, geniessen fancy food und vielleicht spring ich noch ins Wasser. Der See ist so gross, du siehst nicht mal das andere Ende. Süsswasser wohlbemerkt. Aber leider voller Hammerhaie 😬

    Besser aussen rum als mitten durch und so nehmen wir den langen Rückweg rund um die Insel... die Strassen beginnen gut bis zur Baustelle. Dann nehmen wir wiedermal GoogleMaps 🫣
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  • Alternatives Insel-feeling

    13. helmikuuta, Nicaragua ⋅ ☀️ 28 °C

    Die paradiesische little Corn Island war geplant. Nochmals paar Tage tauchen, die Seele baumeln lassen in einem perfekten Paradies ohne Touristen. Doch leider war das kleine Flugzeug auf mehrere Tage ausgebucht.
    Und so sind wir nach meinem Papierkram in der Hauptstadt weitergezogen auf die Vulkan-Insel Ometepe. Touristisch, viel bevölkert, ohne Korallenriff und Sandstrand.
    Das bedeutet: offen bleiben für neue Begegnungen und den Tag nehmen wie er kommt....Aber zuerst wird noch das Motorrad gewaschen 😉
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