• Helena Schön
  • Jan Moll
  • Esther Grubenmann
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Schatzsuche im Paradies

Quer überm grossen Teich auf der Suche nach dem Paradies um Neues zu entdecken und meine Freude zu finden Leia mais
  • Der Schatz

    1 de março, Nicarágua ⋅ 🌬 31 °C

    Liebes Reisetagebuch
    Ich bin gefühlt am Ende meiner Reise und habe den Schatz doch noch gefunden!
    Es sind die Begegnungen mit Menschen, die mich zu tiefst berühren. Die neuen Freundschaften, die entstanden sind. Die kurzen aber intensiven gemeinsame Erlebnisse. Bereichert durch tiefgründige, erheiternde und erleuchtende Gespräche. Und dazu zeigen mir diese Menschen, was mir wirklich wichtig ist im Leben: sich verbunden fühlen
    Und manchmal gehört dazu, sich etwas mehr treiben zu lassen im Fluss des Universums, Gelegenheiten annehmen und die kopflastige Planung etwas gelassener zu sehen.
    Mit grosser Dankbarkeit blicke ich zurück auf eine unglaubliche Reise voller warmherzigen Begegnungen, voller gemeinsamen Erlebnissen und gemeisterten Kriesen.
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  • Costa Rica

    2 de março, Nicarágua ⋅ 🌙 27 °C

    Ein Land, das Kontinente verbindet. Ein Land, das aus den Nachbarländern raussticht. Bekannt als Schweiz von ZentralAmerika. Teuer ist es. Und bürokratisch. Aber dafür im Vergleich zu Zentralamerika auch gut organisiert mit Infrastruktur und Geldwesen.
    Die Bevölkerung besteht aus Normalverdienern und reichen Ausländern und daneben die Nicos, Billigarbeiter aus Nicaragua, die jedes Wochenede heimreisen, um mit dem gewonnenen Geld eine neue Kuh für die Familie daheim zu kaufen.
    Tiere am Strassenrand sind selten, keine Strassenhunde, kaum Hühner und keine Ochsenkarren. Selten einen Leguan auf der Fahrbahn, immernoch besser als in den Händen gieriger Strassenverkäufer wie in Nicaragua.
    Die Fahrzeuge sind mehrheitlich modern, selten so viele Motorräder über 200cc gesehen. Hier fahren sie die 600cc aufwärts, und dazu noch die neueren Modelle. Voll ausgestattet mit Reisekoffern und Schutzkleidung. Doch auch die Bürokratie sei rigoros. Kein Führen fremder Fahrzeuge, kein Fahren ausserhalb des Landes ohne Bescheinigung. Importtaxen für Fahrzeuge älter als 2 Jahre: bis zu 80% des Kaufpreises. Und dazu monatelange Wartefristen auf einen Termin beim Amt. Wohl doch nicht ganz so einfach wie zu Hause.
    Dafür sind die Strassen recht gut im Schuss, nur gelegentliche Schlaglöcher, sichtbare Markierungen und gute Strassenführung. Auch hier sind einige Naturstrassen abseits der Hauptstrassen dabei, dann jedoch breit genug um sich eine geeignete Fahrspur zu suchen. Und dazu gibt es einige traumhaft kurvige Strassen in die Berge, perfekt asphaltiert und geschwungen, leider mit allzu viel (Schwer-)Verkehr auf allen Achsen. Der Stau fürs Wochenende an den Strand und Sonntags zurück in die Stadt beträgt normalerweise 3-4h. Also für eine Strecke von 45min. Und bei Baustellen stehen die Autofahrer schon mal kilometerweise neben dem Fahrzeug beim Warten auf die nächste Grünphase. Wie gut, bin ich mit dem Motorrad husch vorbeigeschlängelt, mal links, mal rechts, wie die Einheimischen halt.
    Die 16 Klimazonen wechseln sich hier innert wenigen Kilometern fleissig ab, ein einzelner Fahrtag ist überraschend vielfältig von Klima und Landschaft. Morgens am Strand, zum Zmittag über die Berliner Voralpen in den Regenwald und nachmittags über die Steppenlandschaft in die Hochwälder neben der nächsten Küste.
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  • Nicaragua

    2 de março, Nicarágua ⋅ 🌙 27 °C

    Ein riesiges Land, jedoch grösstenteils Urwald und umso dichter besiedelt an der Pazifikküste. Ein günstiges Land mit aufkommendem Tourismus. Und einer sich verändernden Regierung über die man nicht spricht.
    Doch den Menschen gehts gut. Krankenversorgung kostenlos. Schulbildung kostenlos. Tourismus nimt stark zu und damit auch die Gentrifizierung kleiner Ortschaften. Denn die Landschaft ist schön, abwechslungsreich. Von dürr bis tropisch hat dieses Land doch einiges zu bieten. Nur leider kaum Tiere, denn die werden hier noch immer zu fleissig gejagd um am Strassenrand hochgepriesen. Was die Nicos an Leguan und Gürtentier so lecker finden, will ich gar nicht wissen.
    Die Häuser bestehen aus Wellblech, die Autos sind zerbeult und es hat erstaunlich viele Ochsenkarren unterwegs. Viele gehen zu Fuss oder mit einem klapprigen Rad, Viel Armut in den Nebenstrassen, die öffentlichen Schulen überfüllt von den durchschnittlich 6 Kindern pro Familie. Und so kommen mir heute rund 100 Teenies in Uniform entgegen, da haben wohl 2 Schulklassen früher Feierabend.
    Die Strassen sind schmutzig, überall liegt Müll am Strassenrand oder wird gleich da offen verbrannt. Sogar die Polizei wirft das Papierli auf die Strasse. Es fehlt ein Sinn für das Grössere rundum. Jeder macht nur das Nötigste und gute Arbeiter die mitstudieren sind schwer zu finden.
    Der Verkehr entspricht dem durchscnittlichen Chaos von Zentralamerika. Etwas wild duchreinander, gelegentlich eine endende Fahrbahn oder Hindernisse ohne Hinweise. Schlaglöcher sind bis zu 40cm tief und manchmal fehlt einfach der Belag. Die neue Geschwindigkeitsregelung von 40kmh für Motorräder ausserorts wird nicht wirklich beachtet. Gut so, denn ansonsten wirst du viel zu oft vom massiven Schwerverkehr überholt. Die Nebenstrassen sind dagegen eher überlaufen als befahren, gehalten wird wos grad passt und Signalzeichen sind überflüssig. Das Leben findet auf der Strasse statt, die Vorgärten sind asphaltiert und bestuhlt, um dem Treiben zuzuschauen. Und ab und zu kreuzt ein Hausschwein die Fahrbahn oder der Hirt mit seinen 3 Kühen.
    Neue Infrastrukturprojekte im Land sind massiv. Von Naturstrasse zu zweispurigem Highway in 6 Monaten, die Häuser links und rechts liegen nun 6m tiefer als die Strasse und schaufeln sich eine eigene Zufahrt. Die 4spurige Schnellstrasse im Süden endet an der Grenze in einem Zaun neben einem Trampelpfad, denn dahinter hat CostaRica kein Interesse für eine neue Verbindung ins Migrationsland nebenan.
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  • El Rancho

    3 de março, Nicarágua ⋅ 🌙 27 °C

    Eine Nacht ausserhalb der hektischen Grenzstadt klingt ganz verlockend. Dazu noch auf einer Ranch mit Restaurant.
    Um 21Uhr bin ich nun ganz alleine mit den Hunden und den vorbeifahrenden Trucks hier im Nirgendwo und hoffe auf eine friedliche Nacht... denn das Hotel im kleinen Grenzdorf hab ich halbwegs storniert und bin mir nicht so sicher, obs da nicht ruhiger wäre. Werds wohl nie wissen...Leia mais

  • Honduras

    4 de março, Honduras ⋅ 🌙 27 °C

    Auf kürzestem Wege durch Honduras solls gehen. Denn die Sicherheit steht beim Reisen ganz weit oben. Und als alleinreisende Frau geht man schon weniger Risiken ein.
    Und so durchfahre ich Honduras lediglich auf der Schnellstrasse im Süden, dem kürzesten Weg durchs Land. Und dennoch ist es ein Land mit neuen Fahrzeugen, guten Strassen und viel Infrastruktur wie Strassenbeleuchtung, Kreiseln, modernen Gebäuden und sogar die Kinder tragen neue Schuhe und passende Kleidung. Hier wird nicht gespart. Zumindest in den Städten. Denn auf dem Land sind die Häuser immernoch aus Wellblech und der Gaul vor dem Karren gespannt.
    In der Tankstelle gibts zu Mittag den ersten frischen Schnittsalat seit langem, mit einer Getränkeauswahl europäischer Marken vom feinsten. Es scheint wohl doch anders zu sein als was man hört. Denn mein Mitschlüler aus dem Sprachschule war für ein Wochenede in Honduras. Begleitet von einem Freund aus dem hiesigen Militär. Ein höheres Tier und entsprechend gut umsorgt mit Privatchauffeur und dem nötigen Kleingeld fürs Mittagessen im Roof-Top-Restaurant. Nur dass man hierzulande mit dem abgedunkelten Fahrzeug in die Tiefgarage und mit dem Lift direkt ins Restaurant fährt. Auf der Strasse läuft man nicht herum, nicht mal tagsüber. Denn das Gefälle zwischen Arm und Reich ist immens. Und die Kriminalität entsprechend auch.
    Vor Jahren schon erlebten zwei andere Reisende, dass man als Tourist leider nicht so willkommen ist, denn alles was sie in dir sehen ist das Geld, dass sie in deinen Taschen vermuten und auf deine weisse Stirn gedruckt steht.
    Gründe genug, dieses Land nicht alleine zu erkunden. Aber mit meinen drei Miezekatzen aus Rumänien auf ihren 1200ern BMWs und KTMs passiere ich alle Polizeikontrollen ohne Zeit für ein mulmiges Gefühl und fliege an den suspekten Ecken der Strassen nur so vorbei.
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  • Aufm Wasser

    5 de março, O salvador ⋅ ☀️ 24 °C

    "Es hat ne kleine Fähre, fährt alle 30min oder wenn genügend Autos da sind" ...meinte Barbara noch so kurz. Und da ich heute aufgrund des Verkehrslärms schon um 5Uhr auf bin, ist alles etwas früher dran. Und so gönne ich mir die super kurvige Strecke und geniesse die Strassenbereifung an meinem Moped. Endlich mal richtig ausführen...
    Nur dass der Belag plötzlich aufhört und die nächsten 13km in jeglichen Belagswechseln vorhanden sind, das hab ich nicht erwartet. Und so nehm ichs ruhig und kämpf mich durch den Offroad-Part, ICH wollte ja ein Abenteuer und hier ist es nun.
    Nur doof, haben sie mir erst am Ende erzählt: es gibt ne nigelnagelneue Strasse in bestem Asphalt parallel dazu, nur google weiss das noch nicht
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  • Übern Berg

    6 de março, O salvador ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach einem gemütlichen Morgen auf der Ranch mit Barbara und Robert bin ich wiedermal am verzweifeln. Nun hab ich noch zu viel Zeit und weiss nicht recht, welche Strecke ich nehmen soll. Doch nochmal an den Surferstrand grotz geprelltem Zeh? Oder doch eher einfach durchfahren?
    Barbaras Tipp hat mich dann doch sehr fasziniert und so fahre ich nach stundenlangem hin und her zum Töff verkaufen doch noch Mittags los richtung Strand. Natürlich über die kurvigste Strecke, die mir die beiden empfehlen konnten. Von wegen nur 30m geschottert: 5x 100m und die ersten beiden Abschnitte wurden grad frisch aufgeschüttet, verdichten macht dann der rollende Verkehr hier am Arsch der Welt 🙄 na immerhin hab ich die Arbeiter dann überholt und bin auf der hartgefahrenen alten Dreckstrasse heil runtergekommen. Also bis zur Kreuzung, da wartet dann bester Asphalt, bunt markiert und in traumhafter Kurvenführung. Hier auch gut zu erkennen: Geschwindigkeits-Vorgaben sind eher Hinweise, denn niemand fährt mit 20-30kmh den Berg runter. Oder ist das die Grenze für die Rodler?
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  • Meh Meer

    7 de março, Guatemala ⋅ ☀️ 31 °C

    Und so gehts vom einen Strand über die Kaffeepause am nächsten Strand, entlang von Brandrodungen und zum wohl letzten hier in Guatemala. Ziel ist Monterrico, das ehemalige Packpacker-Paradies, das nun heruntergekommen ist und langsam von Luxushotels übernommen wird. Also das eigentliche Ziel ist ja, die gefühlt kleinste Fähre der Welt zu nehmen. Nur rückwärts aufladen trau ich mich dann doch nicht über diese Planken. Und so schippern wir zu 5t auf der Fähre durch die Mangroven dem Meer entgegen.Leia mais

  • El Salvador

    7 de março, O salvador ⋅ ☀️ 31 °C

    Bunt und lebensfroh ist das Land heute. Gastfreundlich und hilfsbereit. Mit echtem Interesse an dem Menschen gegenüber. Womöglich auch daher, da jeder hier die anderen Zeiten kannte. Als noch vor 5 Jahren deine Kinder nicht allein in die Schule gehen konnte aus Angst, von den Banden rekrutiert zu werden. Als die Korruption in alle Schichten zog und jeder gegen jeden kämpfte. Und dann kam Bukele, der neue Präsident, und räumt radikal auf. Alle Bandenmitglieder wandern innerhalb von 6 Monaten ins Gefängnis, mit dazu unzählige tätowierte Unbeteiligte. Ohne Prozess, Lebenslang, was die wohl in diesen Gefängnissen 3-5 Jahren überleben. Menschenrechtlich eine Katastrophe. Doch ich sehe nun auch die andere Seite. Ich sehe die Bevölkerung aufleben. Ich sehe die Freude und den Stolz auf ihr Land, ihre Kultur, was sie sich alles erschaffen. Ich sehe ihren Ehrgeiz, neues entstehen zu lassen, neue Geschäfte zu eröffnen, die Türen für Touristen zu öffnen und in Ihrem Land willkommen zu heissen.
    Und so werden Schulen erbaut, der Dollar hat die Korruption verglimpflicht und die konstante Überwachung tadelt auch kleinste Verbrechen...doch die Leute sind freier als je zuvor. Und so denke ich mir noch: wenn dann würd ich mich in El Salvador niederlassen, das ist das erstrebenswerteste Land in Zentralamerika. Wie schön, höre ich kurz darauf, dass sich Barbara und Robert hier in San Francisco Lempert ein Grundstück gekauft haben...jetzt wo die neue Strasse auch geteert ist 😉
    Die Strassen werden immer besser, teils schon im europäischen Standard, teils einfach drüber asphaltiert (und die Gullis sind dann 10cm tiefer mitten in der Strasse 😳) und teils säu.en die Schlaglöcher die restlichen Adphaltbrocken oder der Belag schwindet ganz dahin. Der Müll liegt leider auch in diesem Land überall, nur die Hotels säubern das Rundherum, der Rest kippt alles vor die Haustüre.
    Doch innendrinn ist bunt, liebevoll eingerichtet mit kleinem Geld das Beste gemacht. Häuser im Kollonialstil mit bunten Fassaden und Holzmöbeln aus längst verggessener Zeit. Hier wird einfach weiter genutzt, was bei uns schon im Museum steht.
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  • Mangroven

    8 de março, Guatemala ⋅ ⛅ 26 °C

    Früh morgens gehts in die Mangroven mit den sympathischen Zimmer-Nachbarn aus Österreich und Italien-Guatemala. In einer kleinen Lancha und ohne Motor lauschen wir den vielen Vögeln in aufgehenden Morgenrot und geniessen die mysthische Stimmung zwischen Mangrovenwurzeln und Schwimmpflanzen. Und dazwischen hüpft ein lustiger 4äugiger Fisch übers Wasser.
    Auf spanisch raten wir die verschiedenen Vögel und geniessen dazwischen den Moment der Stille mit dem Plätschern des Bootes in den seichten Wellen.
    Zurück gehts dann auf der Ladebrücke vom Pick-up wie die Locals, denn im Hotel muss ich noch mein Motorrad ausbuddeln, denn die Hoteldame hat den weichen Sand nicht erwähnt beim einweisen.
    Nach einem gemütlichen Morgen mit Frühstück am Meer und abkühlen im Hotelpool gehts leider schon wieder weiter. In dieser Oase wär ich gern länger geblieben
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  • Abschied

    9 de março, Guatemala ⋅ ☀️ 25 °C

    Ein geschäftiger letzter Tag in Antigua. Vom Röntgen meines gebrochenen Zehs gehts fast direkt zum Motorradverkauf in der kleinen Bude, wo ich einst ein Motorrad gemietet habe. Der Papierkram ist diesmal komplexer, da war meine erste Anwältin doch einiges serviceorientierter und hat sich selber mit der Webseite vom Strassenverkehrsamt rumgeschlagen... und so zieht mein treues Motorrad weiter, vielleicht als erstes grosses Mietfahrzeug in der noch jungen Firma.
    Anschliessend wird noch meine Wette vom Büro erfüllt, denn um die Ecke hats ein Couffeursalon, der doch grad noch einen Termin frei hat um mir eine neue Frisur zu verpassen... bevor mein privates Taxi mich an den Flughafen fährt. Und dabei quaseln wir über Motorräder, Gesundheitskosten und Mietpreise, wo's doch gar nicht so anders ist hier in Guatemala wie in der Schweiz
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  • Procession

    9 de março, Guatemala ⋅ 🌙 17 °C

    Zurück in Antigua ist Verkehrs-Chaos. Denn bis Ostern findet jeden Sonntag eine Prozession statt, wobei die Gläubigen die überschwenglich gestalteten Krippen auf ihren Schultern auf einem Pilgerpfad durch die Region tragen. Es hat etwas von Fasnacht mit Guggemusig und nummerierten Gruppen und Umzugswagen...doch bei uns wird gerollt, nicht getragen. Und das massive Leiden der Gläubigen unter der Last der prunkvollen Verehrung ihres Gottes passt irgendwie nur zu gut Christentum.Leia mais

  • Guatemala

    10 de março, Pazifischer Ozean ⋅ 🌬 26 °C

    Abwechslungsreiche Landschaft, gesäumt vom Meer, gespickt mit Vulkanen, überdacht von vielen Wäldern und durchzogen mit unzähligen Flüssen. Leider sind diese so stark vermüllt und verschmutzt wie in Indien. Der Plastikmüll häuft sich am Strand, die Müll-Verbrennung am Strassenrand ist alltäglich und auch ums eigene Haus wird nicht Sorge getragen.Ab und zu nimmt die Brandrodung der Felder auch ein Wellblechhaus mit, denn das Leben ist vergleichbar simpel. Die Leute grundsätzlich bettelarm und kinderreich.

    Trockenzeit bedeutet auch hier 3-6 Monate ohne Regen, perfekt zum Motorradfahren, wenn da nicht die dunklen Regenwolken in den Bergen wären. Die kühlere Luft auf 1500m über Meer passt mir sehr gut und die kurvigen Strassen durch die Hügel und Vulkane bleiben trocken. Der Verkehr ist wie in ganz Zentralamerika recht dicht, viele Lastwagen und kleinere Motorräder auf den wenigen Strassen durch die Berge.

    In Guatemala ist die Maya-Kultur noch richtig spürbar. Viele Ruinen säumen das Land, die verschiedenen Indigenos machen rund 70% der Bevölkerung aus und zumindest in Antigua zeigen sie sich stolz in ihrer bunten Tracht. Anderswo werden sie als Säufer, faul und schmutzig betrachtet, was womöglich auch ein Körnchen Wahrheit beinhaltet. Was jedoch auffällt, sind die vielen Frauen und deren Töchter, die am Strassenrand ihre handgefertigten Artisenales verkaufen. Denn die Schulbildung ist zwar kostenlos, doch für die Mädchen leisten sich die wenigsten Familien Schulbücher und Uniformen. Und so ist Guatemala trotz Wirtschaft und Tourismus ein Land mit mieserabler Bildung, viele auf dem Land können nicht schreiben und rechnen und haben keine Perspektive auf ein besseres Leben ausserhalb des Dorfes, in dem sie aufgewachsen sind.
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  • Durch die Wolken

    10 de março, Costa Rica ⋅ ☀️ 25 °C

    Und so fliege ich nach Hause. Mit Umwegen. Denn von Guatemala nach CostaRica fliegt das Flugzeug nur einmal täglich und auf Nummer sicher fliege ich einen Tag früher. Hab nur nicht erwartet, dass ich für den zweiten Flug innerhalb von CostaRica mit dem kleinsten Flugzeug der Welt 😉 nach Liberia fliege...und ich mit Gepäck auf die Waage stehen muss, denn hier wird noch richtig gerechnet, wieviel ins Flugi passt.
    Der Sitz in der ersten Reihe bringt wunderbare Aussicht und beruhigt auch etwas meinen Magen auf diesem holprigen Flug...oder wars eher die schlechte Empanada am Flughafen?
    Heil zurück am Boden, sanftere Landung als mit dem letzten Passagierflugzeug, und das Gepäck wird direkt auf dem Rollfeld ausgeladen. Also ab an den Strand, also erstmal noch Mietwagen mitorganisieren, denn meine Flugbegleitung übernachtet im selben Hotel wie ich 😅
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  • Heiweh oder Verlängere?

    10 de março, Costa Rica ⋅ ☀️ 30 °C

    Weder noch. Vor 2 Wuche hani mir no überleit, obi nöd irgendwie verlängere chan und eifach wiiterreise wied Pippa. Vo 50.- an Tag läbe und mis restliche Erspaarte ufbruche... und jetzt hani mi demit abgfunde, dass de Tripp es Endi hät. Dasi Zentralamerika verlahne, vilicht wieder zrugg chume oder doch de Rest vo de Welt entdecke. Aber fürs erste ischs guet so. Und nach em ganze Stress zum zruggfahre, Töff verkaufe und abeflüge gnüssi de letscht Tag imne entspannt schöne Hotel und es isch guet eso. Und irgendwie freui mi au druf, wieder hei zgah. i mis Bett zrugg zcho, nöd jede Tag wiiter zieh. Und dVorstellig vomne fixe deheime hät au öpis beruhigends. Und am meiste freu mi wohl druf, mini fründe wieder zgseh, vo de Abentüür zverzelle und sie mit dere Begeisterig vom Reise chönne aazsteckeLeia mais

  • Pura Vida

    10 de março, Costa Rica ⋅ 🌙 29 °C

    Ein letzter Tag am Strand, ein letztes Mal am Meer, den Tag geniessen und einfach mal nichts machen. Die kleinen Momente geniessen und die Zeit verstreichen kassen mit gutem Gewissen, denn das ist der heutige Plan. Und dazwischen gibts kleine Begegnungen mit offenen Touristen. Einfach schön.
    Und wenn der Fischer vom Boot aus an Land steigt und fragt; como estas? ...dann ist die Antwort perfekt: pura vida!
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  • Hei cho

    12 de março, Suíça ⋅ ☁️ 7 °C

    Und schon gehts zurück an den Flughafen, wo ich beim Anstehen wieder schweizerdeutsch höre, es geht also definitiv zurück.
    Und ausm Flieger raus erwarten mich sonnige 10° im Frühling. Die Bäume und Wiesen schauen karg aus, als wär erst noch Schnee drauf gelegen. Und so realisiere ich: ich hab einen ganze Jahreszeit ausgelassen, mal schauen ob ich dieses Jahr den aufblühenden Frühling gleich erheiternd erlebe wie nach einem langen Winter.
    Und überhaupt mal schauen, was sich hier alles verändert hat, wie sich meine Probleme relativiert haben und ob ich die Spontaneität und Gelassenheit auch in den Alltag weitertragen kann, denn der Flow fliesst hier genau so, man muss ihn nur sehen wollen nebst dem Alltagsstress
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  • Aa cho

    13 de março, Suíça ⋅ ☁️ 12 °C

    Zurück in einer hektischen Welt realisiere ich, wie entspannt ich bin, wie geduldig ich bin, wie gut es sich anfühlt, einfach sein zu können und den Moment zu geniessen, zu beobachten, wirken zu lassen und alle andern rundherum vorbeistressen sehen. Eine innere Ruhe, die es Wert ist zu behalten.Leia mais

  • Was wars Wert

    8 de abril, Suíça ⋅ 🌙 14 °C

    Und so steht die Billanz aus. Denn die grosse Frage ist: wann kann ich mir den nächsten Tripp leisten ;-D

    Bargeld: 2315.-
    Auswärts Essen: 860.-
    Lebensmittel: 193.-
    Unterkünfte: 1675.-
    Sprachschule: 780.-
    Flüge: 1600.-
    Transport: 1550.-
    Motorradkauf: 3300.- Verlust: 1300.-
    Gesundheit: 206.-
    Tauchen: 1050.-
    Ausflüge: 310.-
    Inet/Tel: 135.-

    Total für 3 Monate Zentralamerika: 12'000.- 🥹

    Davon fallen auf:
    Scooter-Miete 1 Woche: 300.-
    Moped-Miete 2 Tage: 120.-
    Motorrad-Kauf 30 Tage: 1200.- Verlust

    Tauchkurs Advanced 3 Tage: 500.-
    Tauch-Ausflug 1 Tag: 120.-
    Höhlen-Tauchen 1 Tag: 160.-

    Hotel in Antigua Guatemala: 35.-
    Hotel in Juayua ElSalvador: 25.- / 50.-
    Hotel in PlayaCarmen CostaRica: 110.- / 130.-

    Bester Fisch / Meeresfrüchte in
    Strand Mizata ElSalvador: 8.-
    AnderS PlayaConchal CostaRica 25.-
    SabordeMar 15.-
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    Final da viagem
    12 de março de 2026