• s'Bachmes
Huidige
  • s'Bachmes

Bachmes on Tour... :)

Wir gönnen uns eine Familienauszeit und reisen um die Welt... Meer informatie
  • Kai Iwi Lakes

    13 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ 🌧 24 °C

    Nach einer eher unruhigen und lärmigen Nacht auf dem Parkplatz, mussten wir nach dem Frühstück noch unser Abwasser dumpen, nochmals etwas Essen einkaufen gehen und Frischwasser tanken. Danach setzten wir Kurs auf die Kai Iwi Lakes. Auf dem Weg dorthin setzte der erwartete Regen ein, welcher jedoch nicht so stark war und bei den Lakes bereits wieder aufgehört hatte. Nach kurzer Beratung, ob wir wirklich hier bleiben sollen (auf den ersten Blick hat uns der Campingplatz nicht so überzeugt), bezahlten wir dann für eine Nacht.
    2 Nächte in Folge auf demselben Platz war nicht möglich, da morgen alle powered Plätze bereits ausgebucht sind.
    Das Wetter verbesserte sich und wir gingen noch in dem wunderschönen klaren See baden. Nach ca. einer Stunde jedoch fing es dann ziemlich heftig an zu regnen und auch Gewitter setzte ein. So verliessen wir den See und gingen zurück zum Camper.
    Dummerweise hatten wir alle Fenster und Dachlütfer offen gelassen da es drückend schwül war und wir etwas lüften wollten.
    Tja, so trafen wir dann das Bett der Jungs mit einem riesigen Wasserflecken an. 😟
    Die Matratze und das Duvet waren nass, sodass wir es trocknen mussten.
    Zum Glück ist unser Platz hier mit Strom ausgestattet, so konnten wir den Föhn einsetzen, was die Sache doch wesentlich beschleunigte. 😄
    Als es dann wirklich aus allen Kübeln gegossen hat, haben wir dann umgeswitcht auf Schule und Arbeiten.
    Trockene Abschnitte folgten den Wolkenbrüchen, so konnten wir zwischendurch doch mal trocken aufs WC.
    Cool sind die wilden Hasen hier auf dem Platz, die relativ zutraulich sind. Bis auf ca. 2-3 Meter kann man an sie heran gehen, ohne dass sie die Flucht ergreifen.
    Morgen schauen wir mal wieviele Menschen es hierhin zieht und entscheiden dann, auch wetterabhängig, ob wir noch etwas hier bleiben oder unseren Weg zurück Richtung Süden antreten.
    Meer informatie

  • Die Waipu Höhlen

    12 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ ☁️ 23 °C

    Nachdem wir gestern ziemlich spät ausserhalb der Büroöffnungszeiten auf dem Campingplatz angekommen sind, mussten wir uns heute Morgen noch vor 10 Uhr quasi an-und abmelden gleichzeitig. Wir bekamen sogar noch einen extra günstigen Preis für den kurzen Aufenthalt. Am schönen aber ziemlich windigen Strand von Owera machten wir einen Planungs-Schul-Zwischenstopp um die letzten Tage in Neuseeland zFade zschloh… Leider müssen wir uns aus Zeitgründen von der Idee, an den nördlichsten Zipfel zu fahren, verabschieden. Dafür planen wir einen gemütlichen Badetag an den wunderschönen Kai Iwi Lakes ein…
    Nach einem Zmorge-Zmittag machten wir uns dann auf den Weg zu unserem nächsten Zwischenziel: den Waipu Caves. Unterwegs begann es dann leicht zu regnen. Ups, hätten wir bei unserer Planung vielleicht auch noch das Wetter berücksichtigen sollen? 🤔 Höhle und Badeseen bei Regen? Hmm, mal schauen, wie das wird…
    Uf jede Fall fuhren wir weiter Richtung Waipu Caves und dann plötzlich aus dem Nichts: Gravel Road (=Schotterstrasse)! In Neuseeland ist diese Spezies halt auch immer wieder anzutreffen und eigentlich ja auch kein Problem, wenn nicht im Mietvertrag des Campers ausdrücklich stehen würde, dass Gravel Roads nicht befahren werden dürfen… Psst, bitte verratet es niemandem! Wir sind trotzdem weitergefahren… 😇
    Bei der ersten Höhle, der „Milky Way“ Cave fuhren wir schnell wieder weiter. Geführte Touren auf betonierten Wegen mit Geländern entspricht nicht unseren Vorstellungen einer Höhlentour. Die zweite war dann zum Glück ganz unser Ding! Regenjacke an, Stirnlampe auf, Wanderschuhe an… oder doch lieber die Badelatschen wie die andern Höhlengänger? 🤔 Vielleicht geht es ja durch Wasser, also Crocs auch noch eingepackt und los ging‘s in die Höhle… richtig, nicht weit und wir wechselten auf die Badelatschen… 😉 kurz durch knöcheltiefes Wasser und wir standen in einer grossen „Halle“. Licht aus und zack, da waren sie: tausende von Glühwürmchen leuchteten von der Decke - wie ein Sternenhimmel mitten in der Höhle! 🤩
    Das Weitergehen brauchte dann doch etwas Mut: knietief im trüben Wasser und geduckt wegen der tiefhängenden Decke… Nach dieser nassen Etappe wären dann doch die Trekkingschuhe wieder besser gewesen: mit den Badelatschen ist es doch cheibe gschlifrig auf feuchten Steinen. Bei Janosch gab’s jedenfalls ein dreckiges Füdli und ein weiteres „Souvenir“, diesmal am Knie…
    Nach der Höhlentour und einer ausgiebigen Schuhputzete, fuhren wir noch weiter bis nach Dargaville. Dieses Städtchen, wie allgemein die Gegend hier, ist jetzt nicht gerade das, was man in Neuseeland unbedingt gesehen haben muss, aber es ist halt strategisch gerade gut gelegen. Von hier aus können wir morgen je nach Wetter entscheiden, ob doch Badeseen oder wieder zurück Richtung Süden…
    Meer informatie

  • Versuch einer Wanderung

    11 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute durften wir uns am Morgen etwas Zeit lassen. Anders als bei allen anderen bezahlten Campingplätzen war im Dickson Holiday Park Check out nicht bis 10 Uhr, sondern bis Mittag. Sehr zur Freude der drei Faultiere unserer Familie….
    Ziel von heute war der Kaitarakihi Summit. Laut Beschreibung eine Wanderung voll in unserem Range: 400hm, 3h, kurze Kletterpartie zum Schluss. Also los! Beim Start war dann erst mal Schuhe putzen angesagt, zum Schutz der Kauribäume. Und dann ging‘s gleich ziemlich happig bergauf und durch einen gefühlten Dschungel. Hätten wir die Machete doch mitnehmen sollen! Immerhin war der Weg gut markiert mit orangen Pfeilen, so waren wir sicher, dass wir noch richtig waren. Die anfängliche Motivation liess bei allen dann schlagartig nach, als wir nach einer halben Ewigkeit mühsamem Auf und Ab einmal aus dem Dickicht kamen und vor uns einen riesengrossen Berg sahen. Da oben ist unser Ziel??? Wir waren also eigentlich noch gar nirgends… Also sass der Familienrat zusammen und diskutierte über das weitere Vorgehen: umkehren oder den inneren Schweinehund überwinden und weitergehen? Nach langem Debattieren, Abwägen und schon fast etwas Philosophieren liessen wir den Sauhund zurück und gingen weiter! Leider hat er uns aber ziemlich schnell wieder eingeholt. Wieso geht der Weg jetzt immer noch auf und ab? Wir sollten doch eigentlich nach oben? Die Luft war nach 3/4 des Weges definitiv draussen und der grosse Aufstieg (nochmals über 250 hm wirklich (!) steil gerade den Berg hoch) wartete erst noch auf uns. Da rauf und wieder runter und den mühsamen Weg, den wir bis jetzt zurückgelegt haben, auch noch zurück? - nope! Da vermochten selbst die besten Argumente niemanden mehr zu überzeugen… (nicht mal mehr uns selbst 😆) Also drehten wir um, assen beim „Bergblick“-Aussichtspunkt unser Mittagessen und bahnten uns den Weg zurück zum Camper.
    Immerhin 2 Sachen waren toll an diesem Weg: er war immer am Schatten und wir hatten ihn ganz für uns alleine! Vielleicht muss ich das nächste Mal doch noch etwas besser recherchieren…. 🤔
    Nach getaner Arbeit… also Wanderung, völlig durchnässt aus einer klebrigen Mischung von Schweiss und Sonnencrème, fuhren wir weiter. Der Weg führte uns in einen Vorort von Auckland, wo wir als nächstes den Auftrag hatten einen Gruss zu überbringen. Aber dieser speziellen schönen Geschichte widmen wir einen eigenen Post. 😊
    Nach dem Gruss ausrichten war’s dann auch schon wieder 20:00 Uhr und wir hatten ausser dem Sandwich, welches wir auf der Wanderung gegessen hatten, noch nicht viel im Magen. Da Restaurants hier relativ früh schliessen, blieb uns nur noch die schnelle Fastfood Variante übrig. So gab es (zur Freude der Jungs) ein Burger King Znacht, bevor es dann zum Schlafplatz in Orewa ging.
    Die Dusche tat diesmal besonders gut… 😁
    Meer informatie

  • s‘Tante Bethli

    11 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 23 °C

    Diesen Post erfassen wir ganz bewusst einzeln, um die Geschichte zu erzählen wie es zu diesem Treffen kam und dieser speziellen Begegnung auch einen besonderen Stellenwert zu geben.
    Das Ganze fing vorgestern am Dienstag an.
    Über unsere Schulapp, mit der Lehrer mit Eltern über schulische Dinge kommunizieren können, bekamen wir die Info des Werklehrers von Gian, dass sie einen Ausflug zu einer Robotikfirma in Luzern machen werden, genau in der Zeit wenn Gian nicht mitgehen kann.
    Wir haben den Werklehrer dann gefragt, ob es eine Möglichkeit gäbe, dass Gian diesen Besuch nacholen kann, da wir in Neuseeland seien.
    Seine Antwort begann dann wortwörtlich so:
    ‚Also zuerst ein Gruss am meine Tante Bethli in Neuseeland.‘
    Wir haben dann nachgefragt wo seine Tante denn wohne in Neuseeland und er hat uns dies dann auch geschrieben.
    Durch die Zeitverschiebung haben wir seine Antwort dann erst gestern am Mittwochmorgen gesehen.
    Kurz die Adresse in Google Maps eingegeben und zu unserer grossen Überraschung sahen wir dass dieser Ort nur 1,5 Stunden Autofahrt von uns entfernt war und ausserdem an unsere Route lag, die wir sowieso fahren würden.
    Kurzerhand entschlossen wir uns nach der ‚tollen‘ Wanderung, unseren Auftrag des Werklehrers umzusetzen und Tante Bethli seinen Gruss auszurichten. Schwups die Adresse ins Navi eingegeben und schon waren wir unterwegs zu Tante Bethli.
    Dort angekommen an wunderschöner Lage mit Blick auf das umgebende Land und den Sonnenuntergang, gingen wir dann doch etwas scheu auf das Haus zu, das mit einem Zaun und einem massiven Tor umgeben war.
    Wir sahen, dass die Fenster offen waren, deshalb waren wir guten Mutes, dass Bethli Zuhause ist.
    Allen Mut zusammen genommen und geklingelt und siehe da es bewegte sich etwas im Haus…
    Ganz gespannt und etwas nervös warteten wir darauf, dass nun jemand kommt, sehr wahrscheinlich Bethli, um uns zu fragen was wir denn wollen.
    Doch nichts geschah…
    Nach einer Weile haben wir dann ein 2. mal geklingelt und wieder gewartet. Diesmal aber haben wir keine Bewegung im Haus erkannt.
    Wieder nach einer Weile haben wir dann noch ein 3. mal geklingelt. (richtig aufdringlich… 😁)
    Doch wieder geschah nichts.
    Wir dachten schon, dass sich Tante Bethli im Haus verschanzt hat, da sich da 4 fremde Personen vor dem Haus befinden, die ihr sicher was verkaufen wollen oder so… 😆
    Eigentlich wollten wir schon aufgeben und wieder gehen, doch da enrdeckten wir, dass jemand (wohl Bethli) auf einem Stuhl sass und las. Da hat Nici all ihren Mut zusammen genommen und einfach mal ‚Huhu‘ gerufen.
    Und dann noch einmal, bis es im Haus drinnen angekommen war und sich jemand (Daniela, Bethlis Tochter) dann zu uns nach draussen begab.
    Endlich konnten wir dann unseren Gruss des Werklehrers übergeben.
    Die Verwunderung über eine völlig fremde Familie vor dem Haus, wandelte sich dann schlagartig in Freude um und wir wurden eingeladen etwas zu trinken.
    So setzten wir uns dann auf der wunderschönen Terasse und wurden mit kühlen Getränken und Guetzli bewirtet.
    Auch Tante Bethli kam dann zu uns nach draussen und wir konnten den Grund unseres Besuchs erzählen.
    Bethli, welches ursprünglich auch aus Safenwil ist, wanderte vor 50 Jahren mit ihrer Familie hierher nach Neuseeland aus, einfach so aufs Gratwohl (wie mutig!).
    Wie klein ist diese Welt, dass man am anderen Ende der Welt jemanden aus dem selben Dorf trifft… 😄
    Nebst der spannenden Lebensgeschichte von Bethli und Daniela bekamen wir ganz viele Tipps zu Orten, die wir besuchen sollten und zum Verkehr rund um Auckland.
    Die Haustiere lernten wir auch kennen: Hund Jester und die wilden Hasen, die unter der Terrasse hausen (einer davon heisst Lindor, weil er so aussieht, wie die Lindorhasen)
    Am liebsten hätten wir noch lange geschwatzt, aber gegen 8 Uhr mussten wir uns dann doch langsam verabschieden von Daniela und Bethli-Pastetli (wie Daniela ihre Mama liebevoll nennt).
    Bis bald, ihr 2, in der 🇨🇭! Die Pläne sind schon geschmiedet, dass wir uns dann revanchieren mit einem „Kafi“ bei uns Zuhause…
    Danke für eure spontane Gastfreundschaft! 🤗
    Meer informatie

  • Die alte Goldmine in Karangahake

    10 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach dem chilligen Tag am Meer gestern waren wir heute wieder on the Road und besuchten unterwegs eine alte Goldmine, wo anfangs des 19. Jarhunderts für umgerechnet ca. 700 Millionen Franken Gold und Silber gefördert wurde. Ein paar der alten Minenschächte konnte man begehen. Sogar die Gleise der Loren (Förderwagen) waren noch vorhanden sowie viele Überbleibsel der weiteren Verarbeitung des Rohmaterials.
    Das gebrochene Rohmaterial, welches aus dem Berg gefördert wurde, ist mit Hitze porös gemacht worden dass es leichter zu trennen war.
    Danach wurde es zerkleinert und in einem Cyanid/Zink Bad (muss ja sehr gesund und umweltschonend gewesen sein) das Metal herausgelöst.
    Am schönen Bach machten wir dann Mittagspause und gingen denselben Weg wieder zurück, da der Rundweg vorübergehend geschlossen war wegen dem ‚letzten‘ Sturm. Wenn man aber diesen gesperrten Weg gesehen hat, muss dieser Sturm schon Jahre her sein. 😆
    Apropos Sturm…. Vor ca. 2-3 Wochen hatte es ja hier in dieser Gegend massive Niederschläge mit entsprechenden Überschwemmungen gegeben (habt ihr ev. in den Medien mitbekommen). Bis jetzt haben wir nur Spuren im Bachbett gesehen von Bäumen und Sträuchern die mitgerissen wurden und sich an Brücken oder anderen Hindernissen festgeschlungen haben.
    Weiter sind noch ein paar Strassensperren aktiv, die uns etwas unsere Route umplanen lassen. Ansonsten haben wir von diesem Unwetter bis jetzt nichts mitbekommen.
    In Paeroa, wo das Nationalgetränk L&P (Lemon & Paeroa) hergestellt wird, haben wir noch einen Wäschestopp eingelegt.
    Danach gings nach Thames wieder mal auf einen ‚normalen‘ Campingplatz um warm zu duschen.
    Beim Freedom Campingplatz hatten wir zwar eine Dusche um das Salzwasser abzuwaschen, jedoch nur kalt, outdoor frei einsehbar und mit einem eher dürftigen Wasserstrahl.
    Jetzt liegt unser Schlafplatz auch an schöner Lage gleich neben einem rauschenden Bach.
    Na dann gute Nacht… hoffentlich pinkeln wir bei diesem Geplätscher nicht noch ins Bett. 😜
    Meer informatie

  • Ein Tag am Meer

    9 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir haben unseren schönen Stellplatz heute verteidigt und einen Tag an diesem schönen Ort verbracht. Gestartet habe ich (Simi) persönlich den Tag mit Lesen am Strand, während der Rest noch etwas schlummerte. Plötzlich wurden dann Tisch und Stühle vor mir aufgebaut und wir assen gemeinsam miteinander das Frühstück am Strand mit den Füssen im Sand… 😁
    Die Jungs zog es dann relativ schnell ins Wasser, während wir es uns auf den Stühlen mit einem Buch bequem machten (Nici mit dem Reiseführer für Hawaii… 😉). Natürlich war dann auch etwas Ballspielen, Muscheln suchen und Muschelfrisbee angesagt.
    Alle die sich jetzt gerade gefragt haben: Muschelfrisbee???
    Das ist eine Aktivität die Gian heute erfunden hat. 😆 Man nehme eine Standardmuschel und werfe sie wie beim Schifern in die Luft.
    Die Dinger fliegen also wirklich wie Frisbees davon… 😁
    Ich habe es auch lange versucht und im Schifern bin ich wirklich nicht der Schlechteste, aber Muschelfrisbee hab ich nicht wirklich hinbekommen. Das haben die Jungs definitiv besser im Griff…!!
    Nachmittags machten wir uns dann zu Fuss auf Richtung Norden dem Strand entlang zum Dorf um dort etwas zu essen. Nach einer Stunde erreichten wir das Reschti unserer Wahl, die hatten aber nur die kleine Karte im Angebot um 15:00 Uhr. Erst ab 17:00 Uhr gabs dann die ‚grosse‘ Karte. Also vertrieben wir uns noch ein wenig die Zeit am Strand mit den Jasskarten…
    Nach dem Essen gings wieder zurück und die Jungs wollten nochmals ‚kurz‘ ins Wasser… Das kurz dauerte dann doch nochmal eine Stunde… 😄
    Die Sonne war intensiver als gedacht. Aufgrund der starken Bewölkung am Morgen haben wir uns (fast) alle zu wenig mit Sonnenschutz eingecremt, was wir dann heute Abend bemerkt haben. Das Gute daran ist, dass wir keine Glühwürmchen mehr besichtigen müssen, da wir num selbst welche sind… 😆
    Meer informatie

  • Waihi Beach

    8 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ ☁️ 20 °C

    Der Tag begann um ca. 8:00 Uhr mit unserem obligaten ‚Guten Morgen‘ Song von Nana Mouskouri, welcher sich in dieser Zeit eingebürgert hat. Nach dem Frühstück beobachteten wir noch etwas die Purpurhühner die auf dem Platz herumstolzierten und immer nach der Suche nach Futter für ihre Jungen waren.
    Nach den Eindrücken der letzten Tage in diesem geothermischen Gebiet, kam in uns der Gedanke auf ein Schlammbad im nahegelegenen Hells Gate (ja dieses Bad heisst wirklich so, und die Tatasache dass heute Sonntag ist, macht die Sache noch gegensätzlicher…) zu nehmen.
    Der sehr feine schwefelhaltige Schlamm soll gut und gesund sein für Haut und Körper.
    Die Jungs waren anfangs gar nicht begeistert, kamen aber dann sehr skeptisch mit. Gian verwarf die Skepsis relativ schnell und schlammte sich quitschvergnügt mit Schlamm ein. Janosch hingegen kam knapp ins Bad, aber dem Schlamm blieb er tunlichst fern… 😆
    Nach dem wirklich wohltuhenden Schlammbad musste geduscht werden bevor man dann noch in das Schwefelbad durfte.
    Diese Schlammschlacht war wirklich ein Erlebnis und machte eine ganz feine Haut (Babypopo like) 😁
    Leider mussten wir unseren Schmuck (Eheringe etc.) ablegen und dürfen diesen erst nach 48h wieder anziehen, da das aus den Poren austretende Schwefel das Metall angreifen kann.
    Der Weg führte uns dann über Umwege weiter nördlich. Den Plan die Blue Springs zu besuchen, verwarfen wir schnell als wir den völlig überfüllten Parkplatz gesehen haben. Ich liess Nici aussteigen und ein paar Fotos machen, während ich rückwärts wieder aus dem Parkplatz kurvte.
    Also gings weiter zu einem Freedom Camping, welcher an einem See liegt um ev. da noch etwas zu baden. Dort hatte es zwar weniger Leute, aber der See und auch der Platz überzeugten uns nicht wirklich, so dass wir uns entschieden nochmals weiter zu ziehen. Diesmal Richtung Meer.
    Dann am Waihi Beach angekommen befürchteten wir keinen Platz mehr auf dem Freedom Camping zu erwischen, doch Überraschung, der beste Platz inkl. Meersicht wartete auf uns… 😍
    Kaum angekommen, sass Janosch auch schon mit montierter Badehose und Taucherbrille bereit… 🤣
    Wir liessen es uns alle nicht nehmen noch einen Schwumm im Meer zu machen und die Wellen zu geniessen.
    Nach dem Znacht packten wir uns dann noch die Campingstühle, setzten uns an den Strand und bewunderten den überwältigenden Sternenhimmel. Sogar die ISS stattete uns einen Besuch ab… 🛰️
    Wir finden den Ort hier so toll, dass wir morgen wohl hier bleiben und einen Strandtag einlegen werden…
    Meer informatie

  • Night Walk in Te Puia

    7 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ 🌙 21 °C

    Unsere heutigen geplanten Aktivitäten fingen erst um viertel nach Sieben am Abend an, so genossen wir den Tag ‚chillig‘ mit Spiele spielen, lesen, im Pool baden (Kids) und auch etwas Schule machen (auch Kids 😆)
    Am Abend hatten wir dann für ein spezielles Buffet in Te Puia reserviert, welches auch maorische Spezialitätten wie Hangi servierte.
    Es hatte aber auch ‚normales‘ Essen dass die Jungs auch was essen konnten ☺️
    Hangi ist eine Zubereitungsart bei welcher das Essen in einem Loch im Boden mittels Erdwärme gegart und zubereitet wird.
    Auch diverse Speisen und Getränke mit Kawakawa (einer Heilpflanze gegen Entzüdungen) gab es zu probieren.
    Es gab sehr leckere Sachen, aber auch Dinge die gerne weggelassen habe (alles was mit dem Meer zu tun hatt zum Beispiel)

    Danach machten wir den Night Walk durch den Thermalpark des Te Puia welchen sie wunderschön mit viel Licht, Farbe und Lasern beleuchtet haben. Auch der Geysir Pöhutu (der grösste in der südlichen Hemisphere) wirkte spektakulär in dem Lichtzauber mit seinen bis zu 30 Meter hohen Fontänen.
    Janosch schlief aber dann um halb 12 Uhr nachts fast ein und wir kehrten zurück auf den Campingplatz auf dem wir 2 Nächte verbringen.
    Morgen gets dann weiter Richtung Norden.
    Meer informatie

  • Waitangi Day

    6 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ 🌙 17 °C

    Heute feiern die Kiwis den nationalen Waitangi Day. 1840 unterzeichneten die Maori ond Vertreter der britischen Krone einen Vertrag in Waitangi welche das Zusammenleben und die rechte zwischen den Kolonisten und den Maori für ein friedliches Zusammenleben regelten.
    Dieser Feiertag wird immer am 6. Februar gefeiert. Ausser er fällt auf einen Wochenendtag, dann wird er auf den folgenden Montag verschoben.
    Wir haben uns heute unter die Menschenmenge im Te Puia Center gemischt wo verschiedene Aktivitäten rund um die Maori dargeboten wurden. Unter anderem wurden maorische Lieder und Tänze aufgeführt. So auch der Haka, der wohl bekannteste maorische Tanz.
    Dieser eigentliche Kriegstanz wurde früher vor jeder Schlacht vor dem Gegner getanzt. Zum einen um sich selber mental zu motivieren und zu pushen, zum anderen um den Gegner einzuschüchtern.
    Es hatte auch Stände mit maorischen Erzeugnissen und maorisches Essen, welches jedoch morgen auf unserem Programm steht.
    Das maorische Handwerk, wie flechten, weben und schnitzen wurde auch gezeigt.
    Nach dem Nachtessen liessen wir den Tag dann mit einer gemütlichen Dusche bzw ausgiebigem Plantschen im Swimming Pool und 2 Runden Brandidog zu Ende gehen.
    Sogar auf unserem Campingplatz hat‘s dampfende Schlammlöcher und es wird empfohlen nicht barfuss zu gehen, da der Boden teilweise richtig heiss werden kann.
    Meer informatie

  • Rotorua

    5 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 22 °C

    Der Weg führte uns heute Richtung Rotorua durch weitere geothermische Gebiete. Der Kühlturm, den wir unterwegs gesehen haben, gehört nicht etwa zu einem AKW, sondern hier wird die Erdwärme zur Stromproduktion genutzt.
    In Waiotapu (dem selbsternannten ‚Thermal Wonderland‘ ) konnte das Spiel zwischen Hitze, Wasser und Mineralien ganz eindrücklich und farbenfroh beobachtet werden. Den Jungs stinkte es allerdings gewaltig und dies im zweideutigen Sinn: der Duft von faulen Eiern war omnipräsent und wegen der vielen Leute, welche die gleiche Idee hatten wie wir, hatten sie auch sonst nicht so grosse Lust diese Wunderwelt zu entdecken.
    In Rotorua selbst machten wir uns auf die Suche nach einer Reisetasche. Mittlerweile haben wir so viele Souvenirs und sonstige Sachen gekauft und angesammelt, dass unsere drei Koffer definitiv nicht mehr ausreichen werden bei unserem Weiterflug. Gefunden haben wir: kurze Hosen, eine Ersatzbadehose und Spielzeugflugi für Janosch, ein Ersatzpulli und Kopfhörer für Gian, ein UV-Shirt für Simi und ??? eine Cricketsporttasche mit Rollen! Die wird ihren Zweck als Reisetasche auch erfüllen… 😉 Dank dem Waitangi-Tag morgen haben wir auch ganz viel Rabatt erhalten auf all die Sachen! Waitangi ist ein grosser Feiertag hier, bei welchem der Unterzeichnung der ersten Vereinbarung zwischen den Maoristämmen und der Britischen Regierung gedenkt wird.
    Dass wir diesen Feiertag genau hier in Rotorua, dem Zentrum der Maorikultur, verbringen, kommt uns gerade zugute. So können wir morgen auf einer Art Festival (hoffentlich) diverse Einblicke in diese spannende Kultur erhalten ohne dafür eine typischen Touriveranstaltungen besuchen zu müssen. Die langen Recherchen zu den verschiedenen Angeboten waren nämlich allesamt nicht befriedigend: entweder ausgebucht, zu teuer, Massenabfertigung oder kulinarisch zu hochstehend für unsere Geschmäcker… Nun, wir werden sehen, was da morgen rausschaut…
    Neben dem Nachforschen über die Angebote haben wir ganz vergessen zu planen, wo wir heute übernachten wollen. Glücklicherweise hatte der einzige Freedomplatz in der Umgebung noch ein Plätzchen frei für uns. Nach dem Essen spielten die Jungs Rugby mit einem gefundenen 🏉 bis die Mücken kamen! Danach verschanzten wir uns in unserem Camper, der anscheinend nicht ganz dicht ist. Jedenfalls haben es über 50 kleine Dinger ins Innere geschafft. Laut ChatGPT sollen es aber Insekten sein, die nicht stechen. Hoffen wir das beste! Vorsichtshalber haben wir die Dinger trotzdem ganz sanft mit einem Taschentuch in einen flachen Zustand versetzt… Alle haben wir aber nicht erwischt, denn es schwirrt bereits wieder ums Handy herum, während ich diesen Beitrag schreibe! Guten Abend, Gut Nacht, mit Mücklein bedacht, mit Stichen bedeckt, schlüpf unter die Deck! Summ, summ, summ 🎵🎶
    Meer informatie

  • Heisse Erde

    4 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute habe ich meine Bande wieder mal um viertel nach 7 aus dem Bett geholt (oder zumindest versucht 😅)
    Nici kann ich das Bett ‚onderem Födle ewäg boue 😆‘ bei den Kids geht das leider nicht.
    Nach Anziehen, Frühstücken etc. gings dann doch um 9 Uhr schon los…
    Als erstes standen die Huka Falls auf dem Tagesprogramm. Die gewaltige Masse an Wasser des Waikato Rivers, in dem wir gestern geschwommen sind, zwängt sich da durch einen relativ engen Gesteinskanal und wird beschleinigt. Sozusagen Europapark Fjordrafting in gross 😁.
    200‘000 Liter Wasser donnern dort pro Sekunde runter, kein guter Ort für eine gemütliche Kayaktour…
    Als nächstes fuhren wir zu den Craters of the Moon. Eine geothermisch sehr aktive Gegend an der das Magma nahe an der Erdoberfläche liegt und das Grundwasser zum Kochen bringt. Der daraus entstehende Dampf tritt dann aus dampfenden und teils zischenden, etwas stinkenden Erdlöchern aus. Der Dampf wird aus den ergiebigsten Quellen seit Jahrzenten abgeschöpft und mit Generatoren zu Strom verarbeitet.
    Die Energie des Magmas kann man auch von Hand spüren indem man einfach die Hand auf den Boden legt und die Wärme spürt.
    Laut Beschreibungen gibt es Stellen an denen die Erde in 30 Zentimetern tiefe bereits Wasser zum Kochen bringen kann…
    Nach der rund 75 minütigen Rundwanderung durch dieses Gebiet gings dann in die Stadt Taupo, wo‘s ein kleines Mittagessen gab, während wir wieder mal Wäsche gewaschen haben.
    Den Nachmittagq verbrachten wir dann noch in einem Thermalbad, welches von den heissen Quellen gespiesen wird.
    Es hatte sogar Wasserrutschen, welche aber rau und eher schmerzhaft waren, weshalb wir diese auch nur 2-3 mal gerutscht sind…
    Den Abschluss machten wir dann mit dem Einlösen des McDonalds Besuchs im coolsten McDonalds der Welt. Oder könnt ihr sagen, dass ihr schon mal eine alte DC3 neben einem Mac gesehen habt, in der man sogar essen kann??? Eben… 😆
    Was wir auch noch getestet haben (wollte ich schon lange mal versuchen) ist ein ganz speziell personalisierter Burger.
    Man kann ja im Mac alles definieren wie man den Burger möchte: mit oder ohne Zwiebeln / Gurken / Sauce etc. Unter anderem kann man auch das Brötchen weglassen. Wer auf dieser Welt bitteschön lässt das Brötchen vom Burger weg????
    Das wäre ja dasselbe, wie wenn man ein Auto ohne Räder kauft…!
    Als Antwort auf die Frage oben: Wir! 😆
    Wir haben also einen Cheeseburger bestellt ohne Gurken, Zwiebeln und Brötchen. Was wir leckeres bekommen haben seht ihr im Video… 🤣
    Ach ja übrigens hatte ich heute noch eine Premiere. Und zwar habe ich das erste Knöllchen bekommen von der örtlichen Polizei. Für rücksichtsloses Parkieren…! (Ich böser Rüpel!!)
    Ok, ich gebs ja zu der Camper stand schon ein bisschen weit in die Strasse hinein, aber ich habe es geprüft gehabt. Der Verkehr kam locker an dem Camper vorbei. Da gabs keinen Stau, welcher die Autos behindert hätte. Das hat den Polizisten aber scheinbar wenig interessiert.
    Entdeckt haben wir die Busse jedoch erst als wir an der Tankstelle waren und Nici die Windschutzscheibe reinigen wollte. Da hörte ich plötzlich so ein ‚oh oh‘ , gefolgt von: ‚ich ha der jo no gseit dass dä zwiit i d‘Strooss useluegt…!‘
    Naja, wir haben den Support Beitrag der Polizei von Taupo beglichen und sind nun stolze Besitzer einer neuseeländischen Parkbusse (sehr wiederstandsfähiges Kunststoffmaterial 😄)
    Schlafen tun wir heute auf einem grossen Rastplatz, auf welchem sich bereits jenste Camper eingenistet haben.
    Meer informatie

  • Taupo

    2 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ 🌧 20 °C

    Der heutige Tag begann wie gestern, grau, nass, naja ihr wisst ja…
    Etwas unschlüssig, wo es genau hingehen sollte und was bei Regen machbar ist, haben wir uns dann für einen kurzen Walk (2 Stunden - für Gian vieeeeel zu lang) um den Lake Rotopounamu entschieden. Der Start erfolgte noch trocken, doch nach ca. der Hälfte setzte dann wieder der Regen ein, sodass unsere Regenjacken wieder zum Einsatz kamen.
    Nach dieser guttuenden Bewegung durch wunderschönen Wald mit riesigen Farnbäumen, gings dann zurück nach Turangi, wo wir im Camper zu Mittag gegessen haben und eigentlich noch etwas Schule und Büroarbeit machen wollten.
    Wir entschieden uns dann aber dazu weiter nach Taupo zu fahren und beim Freedom Campingplatz zu arbeiten.
    Unterwegs wandelte sich dann das Wetter nach der vorüberziehenden Kaltfront relativ rasch in schönes blaues Sommerwetter, sodass wir noch einen Halt am Lake Taupo eingelegt haben.
    Dort am Strand lagen tausende seltsame ‚Steine‘, welche die Eigenschaft haben zu schwimmen… 😳
    Es handelte sich um Bimssteine, welche die Vulkanaktivität hier vor langer Zeit erschaffen hat. Unsere Jungs fanden das übermässig spannend und lustig, Steine in den See zu werfen, welche dann wieder an Land schwimmen… 😁
    Nachdem wir dann in Taupo angekommen waren, machten wir noch einen Halt beim Taharepa Hot Water, welche eine heisse geothermische Quelle ist, die am Strand in einem kleinen Bächlein in den See fliesst.
    Simi, so clever er ja manchmal ist, sah den kleinen dampfenden Rinnsal und musste natürlich sofort, die Temperatur des Wassers mit dem Fuss bestimmen. Für jeden rational denkenden Menschen ist es klar: dampfendes Wasser = heiss!!
    Nun ja, sagen wir mal so, ich war froh hatte es gleich nebenan noch einen kühlenden See in welchem ich den Fuss gleich wieder abkühlen konnte… 😖
    Es ist total faszinierend zu sehen, dass ohne Boiler oder sonst einer künstlichen Energiequelle, Wasser dermassen erhitzt werden kann…
    Als wir dann auf unserem Freedom Campingplatz angekommen waren, war eingentlich der Plan am nahegelegenen Fluss zu arbeiten und Schule zu machen.
    Das unerwartet glasklare Wasser und die wärmende Sonne machten uns dann aber sooo gluschtig, dass wir nicht anders konnten als ins kühle Nass zu springen, jedenfalls wir Jungs.
    Doch danach wurde dann wirklich Schule gemacht… 😁
    Meine Büroarbeit blieb leider auf der Strecke da ich kochen mus…durfte (wollte!) ond da auch die Mobilfunkverbindung doch eher dürftig als stabil ist. Nach dem Essen (Pasta Carbonara) dem Abwasch und ein paar Runden Uno heisst es nun gute Nacht!
    Meer informatie

  • Turangi

    2 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ 🌧 15 °C

    Grau, verhangen, nieslig, bääääähhhh….
    So wunderschön wie der Tag gestern wettertechnisch zu Ende ging, so ‚gruusig‘ begann der heutige Tag…
    Etwas planlos was wir mit diesem Regentag anfangen sollen fuhren wir los und machten uns auf Richtung Turangi. Auf dem Weg dahin kam der Gedanke wieder auf, ein River Rafting zu machen, welches wir schon länger auf unserer To do Liste hatten.
    Die Tatsache: ‚wenns scheffet semmer jo eh scho nass‘ führte schliesslich dazu, dass wir uns ganz spontan bei einem Rafting Anbieter in Turangi (welcher von Nici bereits vorher akribisch ausgesucht wurde) nach freien Plätzen informiert haben.
    Zu unserer Verwunderung hatte es noch Plätze frei… 😄
    Zu unserer 2. Verwunderung sprach uns die nette Dame hinter dem Tresen plötzlich mit schweizerdeutsch an und fragte ob wir aus Zürich seien (was schon fast etwas beleidigend war… 😄)
    So erledigten wir den ganzen Schreibkram, hatten noch ca. 45 Minuten Zeit um etwas zu mittag zu essen (Instantsuppe im Camper) und schon fanden wir uns dick in Neopren eingepackt am Tongariro River mit unserem Guide Stefan wieder.
    Dann folgten 2 Stunden pure Action mit Stromschnellen, kaltem Wasser (ca. 10 Grad), Adrenalin und paddeln.
    Der Fluss schlängelte sich durch wunderschöne Schluchten aus alten Lavaströmen und üppig überwachsenen Ufern. Es gab sogar die Möglichkeit im eiskalten Wasser kurz zu schwimmen… 🥶
    Nachdem wir dann wieder zurück im Office waren bekamen wir von der schweizer Chefin, die uns ja bereits empfangen hatte, noch weitere Tipps rund um den Lake Taupo…
    Trotz des verhangenen und regnerischen Wetters haben wir so einen coolen und aufregenden Tag erlebt…
    Meer informatie

  • Wanderung, aber anders als gedacht

    1 februari, Nieuw-Zeeland ⋅ 🌙 17 °C

    Den Morgen genossen wir Grossen am wunderbar langen Sandstrand direkt vor unserer Campertür. Nach dem ausgiebigen Spaziergang gab‘s dann erst mal Frühstück und noch ein kleiner Einkauf… Zum Glück sind in Neuseeland die Läden auch sonntags geöffnet… 😬 So war‘s dann wieder mal bereits Mittag als wir endlich losfuhren.
    Auf der Fahrt durch die Hügellandschaft und entlang des Mangawhero Rivers schmiedeten wir Pläne, was wir im Tongariro Nationalpark denn genau machen wollten: einige kleine Walks oder doch lieber eine grössere Wanderung, die wir vor 20 Jahren bei unserem ersten Besuch hier schon gemacht haben? Wegen dem strahlenden Sonnenschein und dem drohenden Wetterumschwung für morgen wollten wir die grosse Wanderung noch heute in Angriff nehmen. Soweit der Plan. Doch kurz vor der Verzweigung, wo‘s entweder Richtung lange Wanderung oder Richtung kurze Walks ging lenkte uns eine innere Stimme zu den kurzen Walks. Beim ersten war der Parkplatz ziemlich voll, weshalb wir weiterfuhren zum zweiten: die Mangawhero Falls. Der offizielle Weg zum Wasserfall bzw dem Lookout war nicht gerade spektakulär, aber das Beste folgte erst noch! Nach dem Mittagessen am glasklaren Bach entschieden wir die Badesachen zu montieren und dem idyllischen Bachlauf zu folgen. Bei perfekten Temperaturen (sowohl Luft als auch Wasser) folgte ein Highlight dem andern! Die Jungs hörte man jeweils schon von Weitem jauchzen, wenn sie den nächsten Pool, Wasserfall oder eine coole Rutsche entdeckt hatten… und das Beste: wir hatten den Bach ganz für uns alleine! Während 4h konnten wir uns so herrlich vergnügen auf unserer Bachwanderung!
    Auch bei der nächsten Entscheidung wurden wir wunderbar geführt: sollen wir die Strasse weiter rauffahren bis zum (im Sommer logischerweise geschlossenen) Skigebiet oder doch lieber langsam Richtung Campingplatz wo eine warme Dusche auf uns wartete? Obwohl wir wieder nichts Grossartiges erwarteten, fuhren wir weiter den Hang des Ruapehu (eines Vulkans) hinauf und wow! Was für eine grandiose Aussicht da auf uns wartete! Hammer! Am liebsten hätten wir gleich da oben auf dem Parkplatz übernachtet, aber wir mussten noch rund 50 Minuten weiterfahren zu unserem bereits gebuchten und bezahlten Campingplatz. Zum Glück (oder viel mehr Gott sei Dank!) haben wir auch noch ein super leckeres Resti gefunden, das nicht schon um 20.00 Uhr schliesst (wie die meisten Restis hier)! Und als wäre das nicht schon ein perfekter Abschluss eines perfekten Tages gewesen, sahen wir auf der Weiterfahrt auch noch den Vollmond über dem Vulkan aufgehen… Müde und frisch geduscht sagen wir danke für den wunderschönen Tag!
    Meer informatie

  • Castlecliff Beach

    31 januari, Nieuw-Zeeland ⋅ 🌬 19 °C

    Unsere Reise führte uns heute auf wenig spannenden Strassen Richtung Norden zum Castlecliff Beach. Wir legten unterwegs eine Pause in der Pukerua Bay ein und gingen ein wenig am Strand entlang. Dabei fielen uns die vielen glitzernden und leuchtenden Fragmente im Sand auf, bei welchen es sich um abgeschliffene Bruchstücke von Perlmut überzogenen Muscheln handelte.
    Wir kamen aus dem Sammeln gar nicht mehr heraus… 😄
    Ausserdem sahen und fanden wir viele lebende und leider auch tote Tiere im und am Wasser.
    Die Anemonen, die an den Felsen festgewachsen waren faszinierten besonders.
    Die, welche im Wasser waren, öffneten sich komplett und streckten ihre, sagt man Tentakel?? - keine Ahnung, ins Wasser.
    Die welche bereits aus dem Wasser am Trockenen lagen, schlossen sich ein wie in einem Turnbeutel.
    Ausserdem sahen wir Fragmente eines Seeigels, viele kleine Muscheln 🐚, wandernde Seeschnecken, ein Gebiss eines irgendetwas (GPT meinte es sei das Gebiss eines Delphins… soviel zu ChatGPT 😆) Knochen, Quallen, Vögel und und und.
    Es war ein richtig spannender Strandgang…
    Danach fuhren wir die (gähn) langweilige Autobahn weiter. Wir sind uns Autobahnen schon gar nicht mehr gewohnt… 😁
    Es kamen dann zum Glück auch wieder etwas spannendere einspurige Strassen.
    Auf solch einer staute sich der Verkehr dann nach einem Hügel plötzlich schlagartig und kam zum Stehen. Personen standen auf der Fahrbahn und man konnte erahnen, dass wohl etwas passiert war.
    Als ich nach vorne ging um zu schauen los war und allenfalls Hilfe anzubieten, sah ich ein völlig demoliertes Motorrad mitten auf der Strasse und seitlich neben der Strasse 3 Personen, die sich um jemanden gekümmert haben. Wir konnten unsere Reise, wenn auch mit gemischten Gefühlen, fortsetzen.
    Kurz darauf kamen uns dann auch Feuerwehr, Ambulanz und Polizei entgegen um zu helfen.
    Wir hoffen und wünschen dem Lenker dass er keine schlimmeren Verletzungen davon getragen hat…!
    Am Ziel angekommen konnten wir uns wieder einen wunderschönen, dem Meer zugewandten, Platz sichern und konnten das Nachtessen und unser Spieleabend mit Blick auf die untergehende Sonne geniessen.
    Der Wind hier geht ziemlich stark, sodass man zwangsläufig gesandstrahlt wird, wenn man nach draussen geht. 😬
    Trotzdem liessen wir es uns nicht nehmen nach der Ankunft barfuss an den Strand und kurz auf eine Düne zu gehen… 🦶t
    Meer informatie

  • Wellington

    30 januari, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 17 °C

    Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht mitten in der Stadt auf einem Parkplatz wurde es morgens um 7:00 Uhr dann doch recht laut auf der Strasse nebenan.
    Nachdem wir uns parat für die Stadt gemacht hatten und eine Jacke einpacken wollten, war Gians S-Shirt nicht mehr auffindbar. Nachdem der Camper durchsucht wurde, gingen wir denselben Weg wie wir gestern zurückkamen nochmal Richtung Stadt. Doch das S-Shirt fanden wir leider nicht mehr… 😢
    Naja trotz allem machten wir uns dann auf in die Stadt und bummelten ein bisschen zwischen den Läden umher. Gian kaufte sich seine Nike Schuhe vom Sackgeld welche er schon lange im Auge hatte und Nici und ich fanden kurze Hosen welche ein Schnäppchen waren.
    Nici war ausserdem mächtig stolz, dass sie in die kurzen Hosen mit der Kindergrösse 16 (= 16 Jahre) passte, da diese Art Hosen genau ihrem Geschmack entsprachen und es diese in der Erwachsenen Grösse nicht gab… 🤣
    Dann noch etwas zu Essen besorgt welches wir in der Nähe des Hafens verputzt haben.
    Danach ging es dann mit dem Cablecar (welcher in Thun von der Firma Habegger Enggineering Works gebaut wurde) nach Oben zum Space Place, einem Museum welches eine interessante Ausstelllung mit Planetarium hatte. So erfuhren wir unter anderem noch etwas über die Sternenbilder der südlichen Hemisphäre.
    Ausserdem erfuhren wir als wir dort ankamen, dass vor 5 Minuten eine Rakete auf dem Weltraumbahnhof Neuseelands (welcher neben der Ahuriri Bay liegt, für alle die es interessiert 😁) gestartet war, welche einen Satelliten in die Umlaufbahn brachte. Dies wurde gleich live auf einem TV gezeigt…
    Aus unserer Idee nach der Besichtigung des Museums noch ein Dessert zu essen im Cable Car Restaurnt nebenan wurde dann ein Nachtessen mit Pizza und Salat. 😆
    Unten wieder angekommen fuhren wir dann (nach nochmaliger erfolgloser Suche nach Gians S-Shirt) weiter zum Ngatitoa Domain Camping, einem weiterem Freedom Campingplatz zum übernachten.
    Da es bereits relativ dunkel und dementsprechend spät war konnten wir unsere Ungebung nur ganz kurz erkunden.
    Eine Runde Rummy lag aber noch drin, bevors dann ins Bett ging.
    Meer informatie

  • Tschüss Südinsel 😢 - Hallo Nordinsel 😊

    29 januari, Nieuw-Zeeland ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute sagen wir der Südinsel byebye und setzen mit der Fähre zur Nordinsel über.
    Erst aber machten wir uns auf den Weg zum Hafen, welcher ca. eine halbe Stunde von der Momorangi Bay entfernt ist.
    Unterwegs sahen wir noch den eindrücklichen Holzumschlagsplatz, wo die gefällten Bäume Neuseelands aufs Schiff verfrachtet werden.
    Da wir um 10 Uhr beim Campingplatz auschecken mussten und unsere Fähre laut Fahrplan erst um 14:15 Uhr fuhr, hatten wir noch etwas Zeit. So haben wir beschlossen noch unsere Wäsche zu waschen, da es gleich am Hafen eine Laundry gab.
    Zu unserer Überraschung lag gleich neben unserem Parkplatz für die Laundry auch noch ein Minigolfplatz. So konnte die Wäsche waschen und wir Bälle versenken… 😁
    Danach noch ein Subway Sandwich für die Fährfahrt und dann ab zum Check-in, welches ca. 15 Sekunden gedauert hat.
    Kurz in der Autoschlange gewartet und schon gings auf Interislander.
    Dann hiess es Byebye Südinsel…
    Wir vertrieben uns die 3,5 stündige Überfahrt mit Fotos machen, essen, Spiele spielen, diesen Footprint anfangen zu schreiben, den nächsten Tag planen und dann waren wir auch schon da…
    Kia ora Nordinsel… 🤗
    Und hallo Wellington. Parkplatz mitten in der Stadt bezogen, dies wird auch unser Platz für die Nacht sein. Wir sind gespannt, wie laut es sein wird… Und schon ging‘s los auf kleine Entdeckungstour. Essen stand noch auf dem Programm. Komischerweise war in der Strasse, wo es von Restaurants nur so wimmeln sollte aber nichts los. Bis wir bemerkt haben, dass es eine Strasse UNTER der Strasse gab! Die Willis Lane war ein grosser unterirdischer Tummelplatz mit Restis, Spielautomaten, Bowling, Minigolf uvm. Auf dem Weg zurück zum Camper haben weiter noch festgestellt, dass der Mond hier nicht so lieblich auf die Erde herabschaut wie bei uns, sondern eher eine böse Fratze zieht, da er ja auf dem Kopf steht…
    Wir wünschen trotzdem süsse Träume!
    Meer informatie

  • Pelorus River

    28 januari, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 21 °C

    Unser Tag begann ganz gemütlich und wie gewohnt. Um ca. 20 vor 9 jedoch fuhr ein Camper vor unseren Platz und ein älteres Paar stieg aus und inspizierte unseren Platz Nr. 36. Nachdem Nici die Tür geöffnet und nach dem Grund gefragt hatte, meinte die Dame, dass sie die Nachmieter seien. (Einfach am Rande erwähnt: Checkout Zeit ist um 10:00 Uhr und Check-In eigentlich erst ab 14:00 Uhr…!)
    Wir liesen uns (ich jedenfalls) nicht davon stressen und wir assen trotzdem noch gemütlich Ftühstück, bevor wir dann pünktlich um 10:15 Uhr unseren Platz verliessen… 😁
    Der Pelorus River ist wunderschön mit klarem blaugrünem Wasser. Wir entschieden uns einen gemütlichen Badetag am Bach einzulegen.
    Trotz des eher kalten Wassers gingen alle Baden. Wir liefen ein Stück den Bachlauf hoch und liessen uns dann von der Strömung bis zu unserem Platz mitziehen.
    Ein paar Spiele spielen, etwas knabern, die Sonne geniesse (sogar fast etwas zu sehr… 😬) einach ein paar plegeri Stunden am Ufer des Pelorus Rivers…
    So um ca. halb 5 brachen wir dann auf und fuhren weiter zur Momorangi Bay, wo wir übernachten werden.
    Hier haben wir wiedereinmal einen schönen Platz direkt am Ufer ergattert.
    Nochmals ein paar Spiele gemacht, zu Nacht gegessen, geduscht und nun ab ins Bett…
    Meer informatie

  • Eine mittlere Krise in Nelson

    27 januari, Nieuw-Zeeland ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute wurden wir unsanft geweckt bzw aus dem gemütlichen warmen Bett vertrieben. Um 8.03 Uhr klopfte es an unsere „Haustüre“. Ein District Officer ermahnte uns freundlich, dass wir bis um 8.00 Uhr den Platz verlassen hätten müssen… Na dann, in 10 Minuten alles aus den Federn, anziehen, noch kurz ein Bisi schmeissen auf dem öffentlichen WC und ab die Post. Unsere Laune war ähnlich wie das Wetter: regnerisch und trüb. Zudem wussten wir nicht so recht, was wir bei dem Regenwetter machen wollten: Shoppen in Nelson? Lasertag? Einfach ein gemütlicher Tag im Camper? Trotzdem etwas draussen unternehmen? Ja, wir waren uns nicht einig und hatten auch sonst etwas lautstarke Meinungsdifferenzen… Kurz: ein Tag zum Spülen. Immerhin erledigten wir doch noch einige Einkäufe, Simi ging zum Mittelpunkt Neuseelands, die Jungs machten etwas Schule und den Frieden haben wir auch wieder gefunden, irgendwo zwischen Nelson und der Pelorus Bridge, wo wir heute die Nacht verbringen. Der Fluss rauscht im Hintergrund, der Himmel ist wieder klar und unsere Stimmung auch…Meer informatie

  • Takaka

    26 januari, Nieuw-Zeeland ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute waren einige Punkte rund um Takaka auf unserer Machen-Wir-Liste. Die Fahrt dahin war kurvenreich, bot aber auch wieder einmal schöne Aussichten. Als erstes steuerten wir die Te Waikoropupu (kurz Pupu) Springs an. Laut Beschreibung gehören sie zu den klarsten Frischwasserquellen der Welt. Der kurze Gehweg dahin kam uns definitiv als der lauteste vor, weil irgendwelche Zirpen anscheinend um die Wette zirpten. Die Quellen selbst fanden wir Grossen faszinierend, die Jungs konnten den Reiz darin nicht wirklich sehen. (Esch jo nor Wasser wo zom Bode uschont…)
    Weiter ging’s zu den Labyrinth Rocks. Sie waren zum Beinevertreten ganz ok, so richtig vom Hocker rissen sie aber niemanden. Der 3. Punkt (eine frei zugängliche Tropfsteinhöhle) liessen wir aufgrund der Schotter-Zufahrtsstrasse aus. Blieb noch Takaka selbst. Das kleine Städtchen hat ganz viel Charme, überall kleine und grosse Kunstwerke und an jedem Gebäude steht seine Vergangenheit. Ganz lecker war auch das „Real Fruit ice cream“! Da werden gefrorene Früchte direkt mit einer Glacémasse zusammengeschreddert. Mmmh, yummie! 😋 und irgendwie hat man dabei das Gefühl, man ist etwas Gesundes…
    Bei der Rückfahrt machten wir auf dem Pass oben Halt. Ich hatte die Idee, etwas Bewegung täte uns allen gut und wir könnten doch noch kurz auf den Takaka Hill rauf spazieren. Die Begeisterung hielt sich bei allen in Grenzen und als es dann auch noch zu tröpfeln begann, wollten wir eigentlich schon wieder weiterfahren. Doch dann kam von Gian hinten ein schon fast enttäuschtes: „Gömer jez ned döt ufe?“ Also machten ich mich mit Gian auf den Weg, während Simi und Janosch im Camper dösten (Schatz ist leider nicht so fit).
    Der Weg war erst ziemlich abenteuerlich mit halben Kletterpassagen. Unterwegs sahen wir noch irgenwelche Bergziegen, einen ganz flachen 🌈 und die Aussicht oben war auch nicht schlecht.
    Wieder zurück weckten wir den Rest der Mannschaft und fuhren dann noch ein Stück weiter bis Motueka, wo wir wieder auf einem Freedom Camping Platz schlafen werden. Der Platz ist wirklich einfach nur ein Parkplatz mitten im Städtchen, dafür hat‘s eine Laundry direkt nebenan und ein toller Spielplatz für die Jungs. Simi ist früh schlafen gegangen, damit er morgen hoffentlich wieder fit ist. Gute Besserung!
    Meer informatie

  • Anchorage Bay (Abel Tasman)

    25 januari, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 18 °C

    Der Tag begann heute wieder früh (ja ich Papa musste wieder nerven und alle zum Bett rausschmeissen) da wir um halb 9 Uhr beim Wassertaxi einchecken mussten, das uns in die Anchorage Bay brachte. Diese liegt im Nationalpark Abel Tasman, welcher keine Strassen hat und nur auf dem Wasserweg erreichbar ist.
    Dieses Wassertaxi war ganz speziell. Das Boot (ein Motorboot mit Platz für ca. 20 Personen) stand bereits auf einem Anhänger auf dem Platz vor dem Büro bereit und wartete zusammen mit einem Traktor auf uns. Von dieser Art Gespann standen ein paar dort bereit für verschiedene Destinationen.
    Nachdem der Skipper (Kapitän) uns auf der Liste gefunden hatte, durften wir auf das Boot. Als alle an Bord waren, fuhr das Gespann mit uns los zum Meer. Dort angekommen, wurden wir über den Strand zum Wasser geschleppt. Da Ebbe war, konnten wir nicht über die normale Rampe eingewassert werden. Dort setzte der Traktor rückwärts zurück (war erstaunt, dass die Traktoren nicht abgesoffen sind 😬) und setzte das Boot im Wasser ab.
    Ein faszinierender Ablauf, den ich so noch nie erlebt habe… 😄
    Dann gings los, erst nach Süden zur Kaiteriteri Beach um noch weitere Passagiere aufzuladen. Danach gings Richtung Norden am Split apple vorbei zur Anchorage Bay.
    Dort schmiss uns der Skipper raus und wir hatten gute 6 Stunden um die Gegend zu erkunden. Eine kurze Wanderung zum Pitt Head Lookout und dann an den fast leeren Strand von Te Pukatea, welcher gegenüber der Anchorage Bay liegt, wo wir es uns dann gemütlich gemacht, gegessen und gebadet haben.
    Um vier Uhr Nachmittags holte uns das Wassertaxi dann wieder ab und brachte uns auf dem selben abenteuerlichen Weg mit Anhänger und Traktor zurück zum Büro des Taxidienstes.
    Es war ein spannender und cooler Ausflug und den Kids hats riesig gefallen, endlich mal richtig im Meer baden zu können (obwohl das Meer doch noch recht kühl ist).
    Zurück an Land fuhren wir dann noch ca. eine dreiviertel Stunde zum Hawkes Lookout (einem Freedom Parkplatz), wo wir nun übernachten werden. Auch hier passte unser Timing wieder einmal perfekt: Eine Viertelstunde später und wir hätten mit unserem Camper keinen Platz mehr gehabt...
    Meer informatie

  • Marahau

    24 januari, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute war wieder eine längere Fahrt angesagt.
    Tschüss Westküste, hallo schöner Sandstrand an der Nordküste…
    Nach ca. 4 Stunden Fahrt und rund 180 Kilometern haben wir unser Ziel hier auf dem Campingplatz in Marahau erreicht.
    Nici hatte heute Premiere mit fahren und steuerte unser 7,6m langes ‚Schiff‘ sicher und gekonnt über die kurvigen und teils engen Strassen… (hesch guet gmacht Schatz)
    Zu sehen gab es (gegenüber der Westküste) auf dem Weg hierhin nicht wirklich viel. Ausser einem Zvieri- und einem Tankstopp gab es nicht wirklich grosse Zwischenhalte mit schönen Aussichten.
    Der Split apple, welcher ganz in der Nähe ist, war das Einzige was wir heute besichtigt haben.
    Hungrig, da wir unterwegs nichts wirkliches gegessen haben, kamen wir hier auf dem Campsite an. Kurz vor der Einfahrt auf den Platz sahen wir ein schönes gemütliches Restaurant, in welchem wir uns dann eine wirklich feine Pizza gönnten.
    Nun haben wir gepackt für unseren Badeausflug morgen und gehen, nach einer erneuten Wäsche-wasch und Dusch-Einlage müde ins Bett.
    Gute Nacht!
    Meer informatie

  • Pancake Rocks

    23 januari, Nieuw-Zeeland ⋅ ☁️ 15 °C

    Unser heutiger Tag startete etwas hastig.
    Unser Nachtlager schlugen wir ja auf einem Freedom Campingplatz ganz in der Nähe des Meeres auf. Der Boden auf dem wir standen war bereits etwas aufgeweicht als wir ankamen war aber noch ganz ok so.
    Am frühen Morgen begann es dann aber relativ stark zu regnen, was mich um meinen eh schon knappen Schlaf in dieser Nacht brachte.
    Um ca. viertel vor Sieben entschlossen wir uns dann schnellstmöglist aufzubrechen um nicht im entstehenden Schlamm stecken zu bleiben.
    Somit waren wir nach 5 Minuten bereits ‚on the Road‘ auf dem löchrigen Steinweg zurück zur Hauptstrasse welche befestigt war.
    Auf einem Parkplatz machten wir dann noch den ganzen Rest wie Zähneputzen, alles noch sauber verräumen, die Kids zogen sich an etc.
    Nach der Kontrolle von Nicis Füssen (die Blasen haben wir ziemlich gut im Griff, aber das Jucken und die Schwellungen müssen wir noch unter Kontrolle bringen) fuhren wir nach Hokitika und deckten uns in der Apotheke mit allem Nötigen ein.
    Noch kurz ein paar Lebensmittel einkaufen in der Stadt, etwas ‚gefrühstückt‘ und ein paar Souvenirläden besucht ging es dann weiter der Küste entlang nach Norden.
    Einen Zwischenhalt am Meer gemacht, Zvieri gegessen und etwas Treibholz gesammelt, gings dann weiter zu den Pancake Rocks.
    Natürlich mussten wir da dann auch Pancakes essen… 😄
    Ganz in der Nähe gabs nch eine Höle welche ich mit den Kids erkundet habe. Nici blieb aufgrund der geschwollenene Füssen im Camper und wartete auf uns.
    Um ca. halb 9 Uhr Abends sind wir dann hier auf dem Fox River Freedom Campingplatz angekommen. Also um es genau zu nehmen auf dem gegenüber liegenden Naturparkplatz (da der Freedom Campingplatz bereits voll war).
    Das Schild ‚no overnight Camping’ haben wir dezent ignoriert, da wir keine Lust hatten noch weiter zu fahren und einen Platz zu suchen.
    Nebenan hier gibts nochmals eine grosse Höle, die wir naürlich auch Besichtigungen mussten… 😆
    So jetzt heissts aber gute Nacht…! 💤
    Meer informatie

  • Fahrtag und Fox Gletscher

    21 januari, Nieuw-Zeeland ⋅ 🌧 13 °C

    Heute gibt es nicht allzu viel zu erzählen. Nachdem Janosch am Morgen eine Matheprüfung geschrieben hat und ich mit Gian an einem coolen Bach war, haben wir einen Fahrtag eingelegt. Da wir doch noch ein ganzes Stück zu fahren haben in den Norden der Südinsel (die Fähre fährt heute in einer Woche zur Nordinsel - hoffentlich mit uns 😅) sind wir in knapp 4,5h ca. 280 Kilometer weit gekommen.
    Auf dem Weg hierhin nach Kakapotahi machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Fox Gletscher.
    Der knapp 2 stündige Marsch (hin und zurück) zum Aussichtspunkt welcher auf einem ca. 3 Meter breiten Weg stattfand, war nicht sonderlich spannend. Immerhin gab es einen rund einen Kilometer langen Forest Walk welcher durch den neuseeländischen Regenwald führte (ich nenne ihn auch gerne den Märchenwald) welcher hingegen wirklich umwerfend war. Der Aussichtspunkt, welchen wir nach ca. einer Stunde erreichten, war jetzt nicht wirklich bombastisch. Irgendwo weit in der Ferne sah man einen Gletscher…
    Da habe ich in unserem kleinen Tiefkühler im Camper hier mehr Eis gesehen als da…. Naja…
    Der Fussmarsch aber hat uns allen gut getan, das heisst fast allen…
    Nici wurde in den letzten Tagen von den hier abermillionen vorkommenden Sandflies x-fach gestochen (wie wir anderen auch).
    Gestern zog sie sich dann vernünftigerweise lange Hosen an um weniger gestochen zu werden.
    Zwischen Socken und Hosen jedoch hatte es noch freie Stellen die diese kleinen Plagegeister schamlos ausnutzten und mehrfach zustachen. Diese, eigentlich mehr oder weniger harmlosen Stiche haben sich dann aber heute im Trekingschuh während dem Laufen massiv entzündet und Blatern entwickelnd aufgrund der Reibung des Schuhs.
    Nach der Wanderung sind wir schon etwas erschrocken als wir die Füsse von Nici gesehen haben. Nach einer Erstversorgung haben wir diese Stiche/Blatern nun nach dem Nachtessen gut desinfisziert und verbunden für die Nacht und schauen dann morgen weiter.
    Die Nacht verbringen wir heute am Meer auf einem Freedom Campingplatz.
    Meer informatie

  • Puzzling World

    21 januari, Nieuw-Zeeland ⋅ ⛅ 13 °C

    Heute Morgen übernahm Nici den Weckdienst der Jungs. Auch sie musste rütteln und schütteln...
    Ein Ganzkörpereinsatz war nötig. Ergebnis: ein omeglitzter Finger ond ein Chräbu am Daumen. Morgen kann Simi wieder übernehmen... 🤪 (Danke Schatz - machi gärn... 🥴)
    Puzzling World stand heute auf dem Programm. Da ist alles ein bisschen schräg und verwirrend... Beim grossen Labyrinth gab Simi nach 45 Minuten Herumirren und erst 1 gefundenen Turm, von insgesamt 4, Forfait. Einige tolle Illusionen waren noch zu bestaunen und beim Resti gab's noch viele Knobelspiele, die uns fast zur Verzweiflung brachten. Trotz grosser Ausdauer schafften wir so gut wie keines... 😏
    Am Nami hiess es dann, so weit wie möglich Richtung Norden fahren! Wirklich weit sind wir nicht gekommen, da wir immer wieder kleine Stopps einlegten um die (mal mehr mal weniger) schönen Seen, Berge , Flüsse und Wasserfälle zu bestaunen...
    An den wunderschönen Blue Pools war uns das Wasser doch etwas zu kalt zum Baden, dafür war es der perfekte Ort zum Steine "schiefern"! 🪨
    Wenn nur die lästigen Sandflies (oder wie Janosch sagt: Santaflies) nicht wären! Diese werden uns wohl aber noch etwas begleiten an der Westküste...
    Beim Pleasant Flat Campground haben wir so tolles Internet wie schon lange nicht mehr, weil zmittst in der Natur direkt neben uns eine Antenne (oder wie sagt man den Dingern, die das Internet verbreiten??) steht.
    Meer informatie