• s'Bachmes
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Bachmes on Tour... :)

Wir gönnen uns eine Familienauszeit und reisen um die Welt... Läs mer
  • Resans start
    28 december 2025

    2 weeks to go...

    14 december 2025, Schweiz ⋅ ☁️ 2 °C

    Unsere grosse Reise rückt immer näher... Nur noch 2 Wochen und dann sind wir schon unterwegs.
    Während das 5. Familienmitglied (Katze Wally) schon mal in sein Feriendomizil umgezogen ist, steigt bei uns die Vorfreude auf den Moment, wenn es dann bei uns endlich losgeht.

    Wir freuen uns auf:
    - Endlos Filme schauen während den Flügen (Jungs 🫣)
    - Keine Termine (ausser den Flügen, die wir Dank Simis Zeitmanagement sicher nie verpassen werden! 😉)
    - Gottes grandiose Schöpfung zu bestaunen
    - Tiere, die wir hoffentlich zu sehen bekommen
    - McDonalds-Besuche in allen Ländern (Das ist Gian's Ziel...)
    - kleine und grosse Abenteuer
    - "Ooohs" und "Aaahs", ob nun beim Feuerwerk in Sydney, auf den Achterbahnen in Orlando oder wo auch immer...
    - Familienzeit mit allen Hochs und Tiefs
    - und vieles mehr...

    Aber bis dahin gibt's noch gaaaaaaaanz viele kleine und grosse Dinge zu erledigen. Let's do it!
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  • Ready for departure…

    28 december 2025, Schweiz ⋅ ⛅ -1 °C

    So, wir sind unterwegs… Unser Chauffeur hat uns mit all unserem Bagage sicher an den Flughafen gebracht.
    Gepäck aufgegeben, Security Check erledigt, Passkontrolle hinter uns und jetzt am Gate E53 am Warten aufs Boarding der Boeing 777-300 (A6-EQF).
    Das Essen wird bereits ins Flugi eingeladen und die Crew macht sich auch bereit…
    Wir sagen: „Tschüss 🇨🇭 und auf Wiedersehn...!"
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  • Welcome to Dubai…

    29 december 2025, Förenade arabemiraten ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach dem ruhigen 6h Flug (und einem Dauerfilmmarathon der Jungs 🤪) sind wir in Dubai gelandet. Der Anflug mit Sicht auf den Burj Khalifa in der Morgendämmerung war impossant. Gian würde am liebsten die Stadt erkunden, aber dafür ist unser Aufenthalt zu kurz. Also sitzen wir etwas gerädert am Gate A4 und warten auf den fast 14-stündigen Weiterflug mit unserer A380-800 (A6-EUE), die uns nach Sydney bringt. Der verpasste Schlaf in der letzten Nacht macht sich bereits bemerkbar und es gibt das ein oder andere Nickerchen...Läs mer

  • Endlich in Down Under angekommen…

    29 december 2025, Australien ⋅ 🌙 17 °C

    Aufgrund von starkem Rückenwind (teilweise bis zu 200 km/h) sind wir nach einem ruhigen Flug mit „nur“ knapp 13h in Sydney angekommen. Erholsamen Schlaf gab es nicht, dafür einen schönen Sonnenaufgang vom Flugi aus. 🥰
    Nach einer eher harten Landung lief dann zum Glück alles wie geschmiert bei der Einreise… Mit dem Zug ging's dann zu unserem Hotel mitten in der Stadt. Das Zimmer war für uns schon bereit. Janosch wär am liebsten gleich ins kuschlige Bett geschlüpft, aber nein, erst heisst es noch etwas Durchhalten um den Jetlag möglichst gut hinter uns zu bringen. Deshalb unsere erste Amtshandlung in Sydney: ab in den McDonalds, der gleich neben dem Hotel liegt! 🫣
    Danach ging's auf einen ersten Erkundungstrip an den Circular Quay: Kreuzfahrtschiff, Harbour Bridge und Opernhaus bestaunen. So gegen 4 Uhr nachmittags ist dann bei fast allen die Luft draussen und die Füsse mögen auch nicht mehr. Auch gemütlich im Park chillen und Eis lecken hilft da nicht mehr gross weiter. Deshalb geht‘s früh zurück ins Hotel. Um 19. 30 Uhr sind alle am Schlafen...
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  • Happy New Year!!!

    31 december 2025, Australien ⋅ ⛅ 20 °C

    Der heutige Tag stand unter den Motto: Warten…!
    Nach längerer Suche für einen guten Platz um das Feuerwerk zu sehen, sind wir gefühlt zig Kilometer gegangen. Alle Plätze waren in Zonen eingeteilt, welche nur über einen einzigen Eingang zugänglich war und geschlossen wurden, sobald die zugelassene Anzahl an Personen drin war. Wir steuerten unseren Favoritenspot beim Mrs Macquarie's Chair an. Schon beim Aussteigen aus der Bahn zeigte die App an, dass der Platz bereits voll war. Also auf zu unseren 2. Wahl, Tarpeien Lawn. Der Eingang dafür war natürlich nur über einen riesen Umweg erreichbar und als wir ihn dann endlich fanden, wurde der Spot auch gerade geschlossen. Und dies wohlgemerkt schon vor 12 Uhr mittags!
    Also mussten wir umplanen und suchten uns einen anderen Spot, der noch frei war. So haben wir am Schiffsdock nahe der Harbour Bridge noch ein Plätzchen gefunden...
    Es hat gefühlt 100 Millionen Menschen in dieser Stadt (laut offizieller Mitteilung sind es nur eine Million).
    Wer aufs WC möchte muss entweder eine unglaublich grosse und stabile Blase haben oder eine gut 50-60 Meter lange Schlange bewältigen mit einer Wartezeit von gut 60 Minuten. Planung und eine gute Blasenvolumeneinschätzung ist also von Nöten… 😬
    Nach vielen Runden Uno, Arschlöchle und Bohnanza spielen, sowie Essen, Trinken und etwas dösen kam dann der grosse Moment.
    Um 21:00 Uhr gab es das erste Feuerwerk, das relativ bescheiden ausfiel. Um Mitternacht dann das grandiose Hauptfeuerwerk und da wussten wir, das lange Warten hat sich definitiv gelohnt!
    Happy New Year euch allen….!!! 🤗
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  • Sightseeing and Shopping…

    1 januari, Australien ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute startete unser Tag eher spät…
    Wir verraten nicht genau wann, aber sagen wir mal so, das Frühstück, welches um 10 Uhr endet, haben wir nicht nur knapp verpasst gehabt, als wir erwacht sind… 😆
    Naja, ist auch ok wenn man erst um halb 3 Uhr ins Bett kommt… 😁
    Der Abend gestern war bombastisch, die Stimmung cool und gelassen und das Feuerwerk wie bereits erwähnt hammermässig. Die Berge von Abfall wurden alle noch in der Nacht beseitigt und bereinigt. Deshalb hiess es gestern auch: "Please, go home" (Insider)
    Für heute standen dann 2 fixe Termine an:
    Madame Tussauds und der Sydney Eye Tower (habe soeben bemerkt dass ich vom Tower noch gar kein Foto gemacht habe… 😳, versuche dies dann noch nach zu reichen…).
    Erst aber schlenderten wir noch durch den Darling Harbour, welcher seinen ganz eigenen Charme hat. Auch ein Cocktail während der Happy Hour durfte nicht fehlen.
    Was uns jedoch verwundert hat, waren die Festtagszuschläge, die überall in den Restaurants verrechnet wurden… 😳
    Naja wir haben es trotzdem genossen…!
    Janosch hat noch sein Weihnachtsgeld (Danke Rahel und Pädu… 😘) im weltgrössten Legoshop (laut Aufschrift am Shop) ‚verdönnterlet‘. Es wurde eingetauscht gegen einen Rettungshelikopter… 😊
    Beim Abendessen im Hungry Jack’s (bei uns auch bekannt als Burger King) haben wir dann noch eine Wette abgeschlossen, wie viele Schritte wir hier in Sydney gehen werden.
    Die gebotene Spannweite liegt von 55‘100 bis 93’548 Schritte… 🫣
    Ihr könnt auf das Resultat gespannt sein… 😄
    Der Sieger der Wette darf das erste Menu, welches wir dann im Camper in Neuseeland kochen werden aussuchen…! 😋
    Nun sind wir zurück im Hotelzimmer, alle bis auf einen schlafen (und schnarchen teilweise… 🙉😴😁) und jemand hat noch die Aufgabe bekommen diesen Post zu schreiben…
    Da ich am wenigsten Schlaf benötige, fiel das Los auf mich… 🤨
    Morgen um 6.00 Uhr (jep, richtig gelesen um 6.00 Uhr) klingelt der Wecker. Was aber nicht heisst, dass auch um diese Zeit aufgestanden wird… 😄
    Es wird dann auch mit Sicherheit an mir liegen die Mannschaft aus dem Bett zu ‚begleiten‘.
    Morgen stehen die Blue Mountains auf dem Programm, welche wir mit dem Mietauto erreichen werden. Das wird spassig: unbekanntes Mietauto, Grossstadt Sydney und Linksverkehr… Was für eine Combo…! 🤪
    Deshalb gehe auch ich jetzt langsam schlafen damit ich dann morgen links von rechts unterscheiden kann… 😄
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  • Touriausflug in die Blue Mountains

    2 januari, Australien ⋅ ☁️ 16 °C

    Merke: Silvester-Neujahrstage in Sydney und Umgebung = Schlange stehen. Dies merkten wir heute als erstes beim Auto abholen: knapp 1h Wartezeit!
    Da unsere Jungs unbedingt einige der typisch australischen Tiere sehen wollten, machten wir einen Abstecher in den Featherdale Wildpark. Tja, wir wissen nun wieder, weshalb wir Zoos und Tierparks nicht mögen... Die Tiere haben uns regelrecht leid getan in ihren kleinen Gehegen! Süss waren sie natürlich trotzdem.
    Next Stopp: Wentworth Falls. Den Autos nach muss das ja DAS Highlight schlechthin sein! Während Simi für ein Nickerchen im Auto blieb, machte sich der Rest der Familie auf zu den diversen Lookouts und war - enttäuscht, zumindest was den Wasserfall betraf. Die Kakadus und Eukalyptusbäume haben uns da schon eher fasziniert.
    Auch um die "Three Sisters" wird ein riesen Hype gemacht, der unserer Meinung nach aber auch masslos übertrieben ist...
    Das letzte Ziel unserer Reise konnte dann aber doch alle begeistern. In der Scenic World ging's zuerst mit einer Seilbahn runter (unter grossem Aah und Oooh der Passagiere, fast wie auf einer Achterbahn 😉). Dort ging's zu Fuss durch einen beeindruckenden Wald zur nächsten Bahn (laut Aussage des Betreibers die steilste Passagierbahn der Welt), die uns wieder rauf brachte.
    Eine weitere Gondelbahn, die mit einem Glasboden versehen ist und über das Tal führt, wäre bei guter Sicht sicher bombastisch gewesen. Bei uns war's leider bloss eine Fahrt durch dichten Nebel. Sicht = Null...
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  • Strandtag am Manly Beach

    3 januari, Australien ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute Morgen mussten wir erst einmal unser Mietauto zurückbringen. Das stellte sich als schwieriger als gedacht heraus. "No left turn" wo wir links abbiegen sollten und "No right turn" wo wir rechts abbiegen sollten! Es war schon fast zum Verzweifeln! Mit einem riesen grossen Umweg haben wir's dann doch noch geschafft, die Einfahrt zu erwischen...
    Dann ging's zu Fuss durch den Botanical Garden zum Macquarie's Chair. Die Jungs waren absolut nicht begeistert von diesem Plan! (zu Fuss gehen...!!) Zum Glück trafen wir unterwegs auf einige witzige Vögel, die die Stimmung wieder aufhellten: Kakadus, die sich genüsslich an einer Blumenwiese vergnügten und sich dabei fast streicheln liessen. Auch den laughing Kookaburra sahen und hörten wir, der wirklich klingt, wie wenn er schallend lachen würde...
    Nachdem wir's endlich auch geschafft haben, die Oper zu umrunden (vorher war immer irgendwo noch etwas abgesperrt vom Feuerwerk) ging's dann mit der Fähre nach Manly an den herrlichen, aber windigen und kalten Strand.
    Die Australier kennen nichts: Wenn's Sommer ist, heisst das am Strand liegen und sonnen, auch wenn's ar***kalt ist. Immerhin Janosch war mutig genug und wagte einen kurzen Sprung ins Meer. Wir andern blieben in Jacken gepackt und tauchten nur die Füsse kurz ins Wasser...
    Nach einer Shoppingtour durch Manly (Gian: Handyhülle, Janosch: Sydneypulli, Nici: Strandmanteltuch, Simi: Cap und ganz wichtig: eine Gepäckwaage! 😉),
    genossen wir auf der Rückfahrt nochmals die herrliche Sicht auf die Skyline, Oper und Harbour Bridge. Ein passender Abschluss für den heutigen Tag, denn morgen heisst es schon Bye Bye Sydney - Kia Ora 🇳🇿
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  • Bye bye Sydney, Kia Ora New Zealand… 🥰

    4 januari, Australien ⋅ ☀️ 23 °C

    Unser Tag startete wieder einmal früh…
    Um 6:15 Uhr klingelte der Wecker, da wir noch in Lane Cove, ca. 15 Minuten von der City Sydney’s entfernt, in unsere Kirche wollten. Leider war diese, entgegen allen Infos im Netz, geschlossen. Wahrscheinlich sogar dauerhaft so wie‘s ausgesehen hat.
    Naja, also Planänderung, kurzer Familienrat und dann gings zurück in die City zum Darling Harbour ins Australian National Maritime Museum.
    Dort haben wir dann unsere letzten 3,5 Stunden in Sydney verbracht. Es war ein spannendes Museum, in welchem wir unter anderem das U-Boot Onslow und das Kriegsschiff Vampire, sowie ein altes Segelschiff (die Endeavour) begehen konnten.
    Auch die Ausstellung über die australische Seefahrt war interessant.
    Danach gings zurück zum Hotel, Gepäck aufladen und ab mit dem Zug an den Flughafen.
    Wie, wann und wieviel die Gebühren des ÖV in Sydney sind, haben wir aber auch am letzten Tag nicht wirklich begriffen. Jedenfalls hatten wir auf unseren 4 „Opal“-Cards, mit denen wir immer die gleichen Strecken gefahren sind, am Schluss 4 total unterschiedliche Guthaben drauf… 🤔
    Da unser Flugzeug wegen einem Gewitter mit 35 Minuten Verspätung angekommen war, flogen wir entsprechend auch später ab. Die Reise war ruhig, das Essen gut und der Flug in die Nacht mit dem aufgehenden Vollmond wunderschön…
    Die Einreise nach Neuseeland war (dank allen online eingereichten Visen und Einreiseformularen) schnell und einfach.
    Und da wir erst um 10 vor 12 Nachts in Christchurch ankamen war auch nicht viel los…
    Dann ein kurzer Spaziergang zu unserem Airport Hotel, welches wir gestern Abend noch kurzerhand gebucht haben, da wir keine Lust auf einen 20-minütigen Transfer mit dem Taxi zum Hotel in der Stadt hatten.
    Noch ein kurzes Happy Birthday auf Janosch, der heute (am 5.) 12 Jahre alt wird und dann ab ins Bett. Morgen nehmen wir dann unser neues Zuhause für die nächsten 6,5 Wochen entgegen…

    Übrigens, die Auflösung unserer Schritte-Wette:
    Es waren seit unserer Ankunft bis zum Abflug in Sydney genau:
    Trommelwirbel…….. 100‘090 Schritte!!
    Das macht in den 6 Tagen einen Durchschnitt von 16‘681 Schritte pro Tag… 😳
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  • QEY706

    5 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einer kurzen Nacht in unserem Hotel, war der 2. Programmpunkt des Tages (nach dem ersten Punkt, dem Frühstück) unser neues Zuhause für die nächsten 6,5 Wochen entgegen zu nehmen.
    Und wieder einmal hiess es anstehen… 😅
    Zuerst an der Anmeldung und danach warteten wir auf die Mitarbeiterin, welche uns dann kurz den Camper (ca. 10 Minuten) zeigte und erklärte.
    Dann hiess es Gepäck rein, kurz mit dem Fahrzeug vertraut machen, Spiegel richten, Sitz einstellen und den Blinkerhebel auf der linken Seite finden….!! Juhui, dann werde ich nicht mehr so oft Scheibenwischen anstatt zu blinken wie in Sydney… 😆
    Als erstes steuerten wir den nächsten Woolworth (eine Art Migros) an, um unseren ersten Grosseinkauf zu machen.
    Kurz noch was gegessen und dann ab auf den Campingplatz und einräumen.
    Das habe ich meiner werten Frau überlassen, nicht weil ich mich davor drücken möchte, sondern weil es sonst bei jedem Teil, das ich verräume heisst: wotsch das wörklech det häre due???!!!🤪
    Unsere Jungs erkundeten in dieser Zeit die Umgebung und gingen ans Meer, welches ca. 10 Minuten entfernt ist.
    Als wir fertig waren haben wir noch den Geburtstag von Janosch gefeiert.. 🎉🎁🥳

    Übrigens: wer sich über den Titel gewundert hat…. Das ist die Adresse unseres neuen Zuhauses für die nächsten 6,5 Wochen… 😉

    Übrigens 2: Ich habe euch den Sieger unserer Schritte-Wette von Sydney verschwiegen.
    Die glückliche Gewinnerin mit getippten 93’548 Schritten ist Nici… 😄
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  • Waschtag und Christchurch

    6 januari, Nya Zeeland ⋅ 🌙 16 °C

    Heute war ein ‚plämperli‘ Tag. Nachdem wir gemütlich Zmorge gegessen haben, wurde gewaschen, Wäsche gefaltet und versorgt und die E-Sim auf dem Laptop deinstalliert und reaktiviert (die liebe IT…)
    Die Kids hatten Homeschool und machten Mathe, Englisch und schrieben an einem persönlichen Tagebuch.
    Danach machten wir alle einen kurzen Abstecher zum Strand, bevor wir dann mit dem Bus in die Stadt gefahren sind.
    Auf dem Weg dahin gab es noch einen Abstecher zum Pier, auf welchem sich viele Angler und Krabbenfischer befanden.
    Dann kurz die Schule besucht in der Nicole vor über 20 Jahren den Sprachaufenthalt gemacht hatte.
    Weiter in die Stadt, die um 18:00 Uhr einer Geisterstadt geglichen hat. Fast alle Geschäfte waren geschlossen und kaum jemand war unterwegs…
    Da unsere Kinder nahe am Hungertod waren, machten wir uns auf die Suche nach Futter…
    Nach längerer Suche fanden wir dann eine Art Streetfood Restaurant, das viele verschiedene kulinarische Essensangebote hatte. 🤤
    Nachdem unsere Jungs gerade so dem Hungertod entronnen waren, machten wir uns frisch gestärkt noch auf, die Cathedral zu besichtigen, sozusagen das Wahrzeichen der Stadt, die leider beim grossen Beben im Februar 2011 sehr stark beschädigt worden ist.
    Laut Plan soll die Kirche komplett restauriert werden und Ende nächsten Jahres fertig sein.
    Als wir jedoch den Fortschritt der Bauarbeiten sahen, kamen leichte Zweifel auf, ob das gesteckte Ziel wirklich einzuhalten ist...
    Auf dem Nachhauseweg gab es noch einen Zwischenhalt beim Haus der Hostfamily von Nicole, bei der sie während des Sprachaufenthaltes gewohnt und gelebt hatte. Leider lebt die Familie nicht mehr dort, sodass es bei einer äusserlichen Besichtigung blieb…
    Dann mit den Bus zurück zum Campingplatz, respektive daran vorbei, weil Simi nicht gecheckt hatte, dass der Bus noch weiterfährt bis ganz ans Ende der Landzunge und dort eine 10 Minütige Pause macht… 😬
    Naja, so sind wir halt ca. 25 Minuten später ‚Zuhause‘ angekommen…
    Wir haben ja Zeit… 😁
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  • Lake Tekapo

    7 januari, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 19 °C

    Unsere erste grosse Fahrt gestern führte uns von Christchurch weg Richtung Südwest zum Lake Tekapo.
    Auf dem Weg lag die Rakaia Gorge, welche sich mit ihren schönen Windungen in den Boden ‚gefressen‘ hat.
    Das türkisfarbene Wasser ist wunderschön. Ein kurzer Stopp, um diese schöne Kulisse zu bewundern und dann ging es auch schon weiter den gefühlten unendlich langen
    einfach kerzengeraden Strassen entlang Richtung Geraldine. Dort legten wir unseren nächsten Stopp ein um nochmals etwas Nahrungsmittel einzukaufen und etwas kleines zu essen…
    In Lake Tekapo angekommen (mit vielen anderen Touris zusammen…🤪) genossen wir diesen wunderschönen See und liefen noch kurz zur ‚Church of the Good Shepherd‘, der bekannten kleinen Steinkapelle am Ufer des Sees.
    Unser Nachtlager schlugen wir etwas weiter am kleinen, aber wunderschön gelegenen Lake McGregor auf. Dieser liegt zwischen dem Lake Tekapo und dem Lake Alexandrina.
    Da dies ein etwas einfacherer Campingplatz ist, welcher nur Plumpsklos, keine Dusche und Wasser aus einem grossen Fass hat, sind auch noch genügend Plätze frei gewesen.
    Der Charme dieses Platzes mit handzahmen Enten und der Fauna macht aber alles wieder wett. Die brütenden Haubentaucher haben sich nicht stören lassen und durften aus sicherer Distanz beobachtet werden…
    Nach unserem ersten gekochten Nachtessen hier im Camper (es war das gewünschte Butter Chicken von Nici) genossen wir noch etwas die abendliche Stimmung…
    Dieser Footprint kommt etwas im Nachhinein da der Mobilfunkempfang hier etwas dürftig und unbeständig ist…. (Was auch absolut ok ist… 😊)
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  • Lake Pukaki

    8 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einer ruhigen Nacht sind wir zurück nach Tekapo gefahren und haben dort im Hot Spring Thermalbad das warme Wasser genossen. Ein Pool war extra für Kids gedacht, in dem diese plantschen und reinhüpfen durften.
    Davon haben unsere Jungs auch kräftig Gebrauch gemacht, sodass dann mächtiger Kohldampf vorhanden war.
    Nach einer Stärkung im Badrestaurant ging es dann weiter Richtung Lake Pukaki.
    Eigentlich sah unser Plan vor, weiter zu fahren bis nach Aoraki, doch das bewölkte nass/windige Wetter hat uns den Entschluss fassen lassen, heute mal etwas früher Feierabend zu machen und unser Nachtlager am Lake Pukaki aufzuschlagen.
    Dieser Freedom Campingplatz (ein Platz, welcher ein Gratisparkplatz für Camper und nur mit einem Plumpsklo ausgestattet ist) war wunderschön direkt am See gelegen.
    Eigentlich wollten wir noch etwas arbeiten (Kinder für die Schule und ich fürs Geschäft), doch der sehr schwache und unbeständige Mobilfunkempfang verunmöglichte dieses Vorhaben.
    Also nochmals Planänderung, Nachtessen kochen (irgendwas, das zwar nach Älplermagronen ausgesehen hat, aber ganz einen anderen Geschmack hatte durch den Käse und die Gewürze hier) und dann eigentlich früh zu Bett. Tja, das war der Plan… 😁
    Da es dann aber gegen Abend (ca. halb 9 Uhr) wieder aufgehellt und die Sonne sich nochmals von der besten Seite gezeigt hat, beschlossen wir noch an den See zu gehen, um uns kurz die Beine zu vertreten. Sehr windig war‘s und es hatte Wellen wie am Meer…
    Ein kleiner Strand hatte es den Kids dann angetan: erst Steine in die Wellen hineinwerfen. Dann kam die Idee mit den nackten Füssen ins Wasser zu stehen. Dank der Wellen waren die Hosen auch bald nass. Und was macht man, wenn die Hosen eh schon nass sind…?
    Genau, schei…. drauf und ab baden gehen mit samt den Klamotten…! 🤣
    So verbrachten die beiden noch ca. 20 Minuten im See und hatten ihren riesen Spass an den grossen Wellen.
    Danach fiel Janosch wie ein Stein ins Bett… 😄
    Gian, Nici ond ich bewunderten dann noch den fantastischen Nachthimmel mit den hier speziell leuchtenden Sternen, da es fast kein künstliches Licht in der Umgebung hat.

    Was wir an diesem Abend auch gelernt haben ist, dass unsere Wohnbatterie die Wasserpumpe nicht lange betreiben kann.
    Irgendwann wurde es dann dunkel und wir stiegen auf Taschenlampenlicht um… 😄
    Der Kühlschrank (welcher leider, wieso auch immer, nur per Strom und nicht mit Gas funktioniert) ist zum Glück gut isoliert, sodass er die Kälte gut bewahren konnte.
    Dank der Solarzelle auf dem Camper war der Strom dann am Morgen bei strahlendem Sonnenschein schnell wieder hergestellt..
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  • Unterwegs in den Alpen

    9 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute fuhren wir in die Berge um ein paar Meter ( waren nur ca. 7-8km) zu wandern.
    Dazu fuhren wir dem wunderschönen lang gezogenen Lake Pukaki entlang Richtung Aoraki Village und sahen uns als erstes den Tasman Gletscher an, der sich pro Jahr ca. 400-800 Meter zurückzieht…. 😱 Dabei konnten wir auch einen Blick auf den Aoraki/Mt. Cook erhaschen, den höchsten Berg Neuseelands.
    Noch ein Abstecher an das eiskalte Wasser des Sees (mit treibenden Eisbergchen) und dann weiter zum Hooker Valley. Leider war der Weg ab der zweiten Hängebrücke gesperrt, wodurch sich die Wanderzeit von 3h auf 1h reduzierte (einige hat das gefreut, andere waren etwas traurig darüber). Es war eine sehr windige Angelegenheit, aber wunderschön!
    Nächster Halt war dann Twizel, eine aus dem Boden gestampfte Kleinstadt, die in den 70er-Jahren für die Arbeiter der Wasserkraftwerke erbaut wurde. Beim Eingang konnten wir einige Maschinen anschauen, bevor es wieder einmal zum Einkaufen ging. Noch kurz alle Tänke leeren/füllen und dann ab auf einen Parkplatz an einem Stausee für unser Nachtlager. Heute haben wir auch noch unsere Boardtoilette eingeweiht und schon ordentlich gefüllt, aber das interessiert euch wahrscheinlich einen Scheiss… 😜💩
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  • Fahrtag

    10 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 23 °C

    Am Morgen sind wir unter Motorengeräuschen aufgewacht. Auf dem See, an welchem wir nächtigten fand ein Speedboat-Rennen statt, welches wir aus der Ferne beobachten konnten. Da wir noch nicht genau wussten, wohin uns der heutige Tag führen wird, füllen wir nochmals all unsere Reserven auf und dann ging's los Richtung Südosten, zurück ans Meer.
    Unterwegs machten wir Halt beim Benmore-Staudamm. Das ist das grösste Bauwerk dieser Art in 🇳🇿. Entlang des Waitaki-Rivers gibt's insgesamt 8 Staudämme, immer mit schönen Seen davor. Dass die Neuseeländer voll auf Camping abfahren, haben wir heute deutlich gesehen: auf jedem noch so kleinen Rasenstück am Seeufer standen Wohnwagen.
    Wir fuhren weiter zu den Elephant Rocks, wo wir eine Mittags- und Bewegungspause einlegten. Auf den Felsblöcken konnten die Jungs herrlich herumklettern, während unser Chauffeur ein Mittagspfüsi machte.
    Auf der Seven-Miles-Road, welche tatsächlich 12.5 km (7 Meilen) schnurgeradeaus verläuft, gelangten wir schliesslich wieder an die Ostküste. Da unser Plan für den morgigen Tag ein Besuch bei den Pinguinen in Oamaru ist, suchen wir einen Campingplatz in der Nähe und werden direkt am Hafen der Stadt fündig. Strom anschliessen, alle elektronischen Geräte aufladen 😉 und dann ab etwas Znacht essen. In der alten Poststelle werden wir fündig und schlagen uns die Bäuche voll. Noch ein kurzer, aber aufregender Spaziergang zurück zum Campingplatz (inkl. Steampunk-Ausstellung, Victorianischer Gebäude, Country-Konzert, Schlägerei, Spielplatzbesuch, 🐧-sichtung aus nächster Nähe) dort die Duschen auskosten und ab in die Heja!
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  • Find Penguins - bzw find Robben…

    11 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute hat‘s wieder einmal nicht geklappt mit früh aufstehen. Wir waren fast die letzten auf dem Campingplatz… 🫣
    Gegen Mittag machten wir uns bei ziemlich starkem Wind auf den Weg, um die Pinguine von Oamaru zu sehen. Eintritt wollten wir nicht zahlen, aber wenn da ein Tor weit offensteht und kein Schild und nichts dran ist, darf man ja wohl mal reingüxlen und so kamen wir ganz gratis zu der Aussichtsplattform. Pinguine haben wir keinen einzigen gesehen, dafür ganz viele Robben. Wir staunten nicht schlecht, wie flink sie sich über die Felsen bewegten und wie es auch unter Robben Streithähne gibt!
    Danach schlenderten wir nochmals durch das Zentrum von Oamaru, ein paar wenige Shops hatten doch auch am Sonntag geöffnet und assen in der Scotts Brewery, wo wir gestern keinen Platz mehr fanden. Wir wissen warum sie so beliebt ist: es war sehr sehr lecker! 🤤
    Eine steile Strasse führte uns noch kurz zu einem Lookout über die Stadt und dann ab Richtung Süden. Bei den Moeraki Boulders machten wir einen Zwischenstopp. Erst fanden wir die paar wenigen Steinkugeln am Strand lachhaft. Als wir uns dann aber etwas genauer mit ihrer Entstehung auseinandersetzten, kamen wir dann doch ins Staunen. Vor Millionen von Jahren lagerten sich am Meeresboden um einen Fremdkörper herum Schicht für Schicht Sedimente ab, wie bei einer Perle. Diese Schichten wurden hart wie Stein und werden nun wieder freigelegt…
    Eigentlich wollten wir danach noch bis Dunedin weiterfahren, fuhren dann aber an so einem schönen Freedom Campingplatz vorbei, dass wir umdrehten und uns den besten Platz direkt am Meer sicherten. Einfach herrlich!
    Plan für morgen: früh aufstehen um den Sonnenaufgang direkt vor unserer Nase zu sehen… Soweit der Plan… 🤣
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  • 🌅 🚐🧺

    12 januari, Nya Zeeland ⋅ 🌙 13 °C

    Heute Morgen, 5.30 Uhr früh…
    Wecker klingelte für den Sonnenaufgang, welcher direkt aus unserem ‚Schlafzimmer’ gesehen werden konnte.
    Sonnenaufgang gesehen:
    Simi ✅ (hat Kamera installiert für ein Zeitraffer Video)
    Nici 🆗
    Jungs ❌…
    Nachdem wir unserem lauschigen Plätzchen nur ungern tschüss gesagt haben, ging unsere Reise weiter Richtung Dunedin, der nächsten grösseren Stadt. Waschen war angesagt. Kurz informiert wie, wann, wo, wie lange, wie teuer, wie heiss etc.
    Und dann, Achtung fertig los…! 😄
    Dank der riesigen Waschmaschinen (die grösste fasst 18 kg Wäsche) ging das Ruckzuck. Während der Wartezeit machten wir ein bisschen Büro und Schule.
    Das Albatross-Center, welches in der Nähe lag, liessen wir aus, da auf der Webcam nichts zu sehen war von Albatrossen…
    Beim Besuch im Pizza Hut (das erste Mal für uns alle) haben wir die unkommunikativste und unfreundlichste Angestellte des Monats getroffen. Die Pizza war so naja, somit ist auch das Thema Pizza Hut erledigt und abgehakt für uns… 😆
    Dann zog es uns weiter Richtung Süden, wo wir noch einen Stopp beim Nugget Point, einem Leuchtturm aus dem 18. Jahrhundert, eingelegt haben.
    Das Nachtlager haben wir nun in Papatowai bezogen.
    Alles in allem kein sehr spektakulärer Tag heute…
    Nun liegen wir im Bett und würden gerne schlafen. Da jedoch gefühlte 100 Mücken in unserem Camper ihr Unwesen treiben, wird es schwierig ruhig einzuschlafen.
    Nach x fachen Mückenmorden, fangen wir nun an Schäfchen, also Mücken zu zählen um den Schlaf zu finden:
    1 Mücke, 2 Mücken, 3 Mücken…
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  • Wasserfall, Höhle, Robbe

    13 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach einem kurzen Brainstorming betreffend unserem Tagesprogramm heute (wir mussten die Gezeitentabelle studieren, um zu sehen wann die Cathedral Caves begehbar sind) machten wir uns auf zum ersten Tages Highlight, den McLean Falls. Nach einem ca. 15 minütigen Walk durch einen wunderschönen märchenhaften Wald mit Farnbäumen erreichten wir den nicht sehr hohen, aber trotzdem spektakulären McLean Fall.
    Da wir danach noch gut 2h zu überbrücken hatten bis wir zu den Cathedral Caves gehen konnten, stellten wir unseren Camper einfach auf einem Lookout-Parkplatz ab, wärmten unsere Resten fürs Zmittag auf und spielten endlich das langersehnte Eldorado (da wir bis jetzt immer eher spät an unseren Übernachtungsorten angekommen sind, hat es nie dafür gereicht)
    Dann war es auch schon 3.45pm und wir konnten zu unserem 2. Highlight: den Cathedral Caves. Das sind eigentlich 2 vom Meer ausgeschliffene Höhlen, die zu einer grossen zusammengewachsen sind… Schon sehr eindrücklich, die Gewalt des Wassers! Beim steilen Abstieg graute uns etwas vor dem Rückweg, der war dann aber gar nicht so schlimm…
    Weiter ging‘s zur Curio Bay. Eigentlich erwarteten wir gar nicht so viel davon, war dann aber absolut das Beste vom Tag! Erst haben wir einen Seelöwen (wir wissen bis jetzt nicht, was genau der Unterschied zwischen Robben und Seelöwen ist, müssen wir mal noch googeln…) aus nächster Nähe beim Chillen beobachten können. Eine Möwe hat ihn dabei immer wieder gestört und so haben die beiden eine Art Katz und Maus gespielt.
    Etwas weiter der Küste entlang konnten wir über Steine klettern und den heranrauschenden Wellen zusehen, wie sie an die Felsen krachten. Weit draussen entdeckte Mami einen Pinguin im Wasser, oder war es doch nur eine Ente? Gian war da nicht ganz einig. Aber er sah noch etwas viel besseres: 3 Delfine, die in den Wellen schwammen! Bei all diesem Naturspektakel machte es nichts mehr aus, dass sich die aktuell brütenden Pinguine nicht blicken liessen…
    Auf der 15 minütigen Fahrt zu unserem Stellplatz für die Nacht lotste Janosch Papa per Google Maps perfekt und treffsicher ans Ziel. Da es schon wieder halb neun war, als wir ankamen, gab es bloss kurz eine Instantsuppe,
    bevor wir noch zusammen gejasst haben…
    Nun ist einer am Schnarchen, der andere sollte auch am Träumen sein, und bei uns heisst es nun (nach obligater Mückenjagd) auch gute Nacht… 😴
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  • Ganz in den Süden…

    14 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Slope Point war heute unser erster Tagespunkt. Dies ist der südlichste Punkt Neuseelands, also genau genommen des Festlandes von Neuseeland. Stewart Island liegt noch südlicher, ist aber eben kein Teil des Festlandes. Da hab ich mir dann so leise die Frage gestellt, ob Neuseeland als Insel wirklich Festland genannt werden kann… 🤔
    Aber egal, die Neuseeländer sind stolz auf diesen Punkt, also haben wir ihn auch gewürdigt und sind ihn uns ansehen gegangen. 😄
    Weiter gings dann zwangsläufig wieder gegen Norden nach Invercargill, wo wir wieder einmal Futter für unsere beiden Nahrungsvernichtungsmaschinen besorgt haben. 😆
    Auf dem Weg dahin haben wir ausgetestet wie lange unser Camper mit blinkendem Reservetank noch fährt. Ist irgendwie noch ein seltsames Gefühl, irgendwo im Nirgendwo zu sein, kaum eine Menschenseele zu treffen, zu wissen, dass die nächste Tankstelle erst in 25 Kilometern kommt und zuzusehen wie die Tankanzeige gefühlt immer dunkelroter, greller und heftiger zu blinken scheint… 😳😓
    Die rettende Tankstelle kam dann aber, und nach ca. 15mal bestätigen und ‚ok‘ drücken, dass ich auch wirklich Diesel mit der Kreditkarte tanken möchte und mir die Bank 250 Dollar sperren kann als Sicherheit etc. etc. bekam ich dann doch noch meine 70 Liter Diesel… 😁
    In Invercargill angekommen waren wir wie gesagt einkaufen und danach noch im neuseeländischen Obi.
    Dort kauften wir uns Schrauben und einen Schraubenzieher, um unseren Tisch im Camper wieder sauber zu montieren. Dieser wäre uns sonst in den nächsten Tagen weggekippt, da die Schrauben langsam ausgerissen waren.
    (Unnütze Nebeninfo: die haben hier neben den drei Standart Schraubenarten (Schlitz, Kreuz und Torx) noch eine vierte…
    Und zwar Square… Also quadratisch… ??!!
    Hab ich noch nie gesehen 😯)
    Weiter gings Richtung unserem Nachtlager.
    Auf dem Weg dahin entdeckte Nici auf Google Maps per Zufall, dass noch eine interessante Höhle auf dem Weg liegt, die selbstständig besichtigt werden kann.
    Also machten wir bei den Clifden Caves einen Zwischenhalt, packten unsere Stirn- und Taschenlampen ein und tauchten als Höhlenforscher in den Untergrund ein…
    Die Höhle ist etwa einen Kilometer lang und wäre komplett begehbar bis ans Ende, wo wieder ein Ausgang gewesen wäre.
    Allerdings versperrte uns dort ein See den Weg, sodass wir umkehren mussten.
    Wir schaften jedoch gut 80-90% der Höhle.
    Es war faszinierend und teilweise auch ein kleinwenig beklemmend als wir uns durch die manchmal engen Passagen gezwängt haben.
    Auf jeden Fall war es ein grandioses Erlebnis, zudem wir auch Glühwürmchen in der Höhle
    beobachten konnten… 😍
    Wieder zurück am Tageslicht nahmen wir dann die letzten 70 Kilometer des Tages unter die Räder und fuhren nach Manapouri, wo wir nun 2 Nächte sein werden.
    Morgen ist ein ‚plägeri‘ Tag geplant wo wir nichts Spezielles geplant haben….
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  • Plämperlitag

    15 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 14 °C

    Wie bereits angedroht war bei Bachmanns heute nicht viel los…
    Die grösste Herausforderung bestand darin, die Mikrowelle zum Laufen zu bringen, da wir Mikrowellen-Popcorn gekauft hatten.
    Nach x Versuchen und mithilfe von ChatGPT haben wir herausgefunden, dass die Mikro kaputt ist… 😕
    Zwar hat die Lampe geleuchtet, der Teller gedreht, aber Wärme ist nie entstanden.
    Zum Glück gibt es praktisch auf jedem Campingplatz hier, der betreut ist, eine Mikrowelle im Küchenbereich. So kamen wir dann doch noch zu unserem Popcorn 😀.
    Ansonsten bestand der Tag aus etwas arbeiten, Schule machen, Spiele spielen, lesen, Pingpong spielen, kochen und duschen…
    Ein fast ganz normaler Tag, einfach in einem Camper in Neuseeland.
    Morgen ist die Weiterreise zum Milfordsound geplant und dann eine 1,5 stündige Schifffahrt.
    Deshalb sind wir heute mal früh… (halb elf Uhr🤔) ins Bett.
    Die Jungs dürfen noch die drei ??? hören zum Einschlafen…. Auf Englisch…! 😆
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  • Milford Sound

    16 januari, Nya Zeeland ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute Morgen weckte uns Simi in aller Herrgott‘s Frühe (um 7 Uhr) mit bester Laune. Er fand das super, der Rest der Familie weniger… Die brauchten alle noch ihre Zeit um richtig wach zu werden. Ohne Zmorgen ging‘s erst mal bis Te Anau. Dort wurden einige Souvenirs geshoppt und ein richtig gesundes 😜 Frühstück verdrückt. Simi konnte es sich zudem nicht nehmen lassen, für morgen einen Rundflug mit einem Wasserflugzeug zu buchen… Er ist schon ganz giblig drauf! 🤩
    Auf dem Weg zum Milford Sound versuchten wir dann so gut wie möglich den Touribussen auszuweichen und machten deshalb nicht bei allen typischen Stopps Halt. Da, wo‘s nur so wimmelte von fotografierenden Zweibeinern konnten wir ja immer noch auf dem Rückweg (ohne Leute!) die Aussicht geniessen.
    Der erste Stopp war deshalb der Lake Gunn, wo wir wieder einmal den wunderschönen Märchen-Regenwald geniessen konnten und zum ersten Mal einer „Weka“ begegnet sind. Das sind erstaunlich zutrauliche Laufvögel, die einem Kiwi sehr ähnlich sind.
    Beim FallsCreek gluschtet das herrlich klare, blaue Wasser so richtig zum Baden. Die Wassertemperatur überzeugt uns dann aber davon, es lieber nicht zu tun.
    The Chasm war dann leider etwas ein Reinfall. Die Instandsetzung des Weges nach grossen Sturmschäden, welche im 2024 abgeschlossen hätte sein sollen, ist leider noch nicht so weit. Die Brücken über die Schlucht waren zu und so konnten wir das tosende Wasser nur hören, aber leider nicht sehen. Wäre sicher eindrücklich gewesen…
    Die mächtigen Felswände auf der Weiterfahrt waren dafür umso beeindruckender. Der Homer-Tunnel führt dann sozusagen geradewegs durch eine solche Felswand hindurch, bevor es dann wieder 950 Höhenmeter runter auf Meereshöhe geht.
    Im Milford Sound wartete die „Haven“ (unser Schiff) schon auf uns. Front-row, ganz vorne des Schiffs genossen wir die Fahrt durch den Fjord mit den steilen Felswänden. Wir hatten gleich mehrmals „Glück“: Einerseits war das wolkenverhangene, aber trockene Wetter ein Glückstreffer, weil es an 280 Tagen im Jahr regnet und dann sahen wir nach 7-wöchiger Pinguin-freier-Zeit im Fjord doch tatsächlich den ersten Fjordpinguin, der vom Meer wieder zurückkehrte.
    Nach unserer Schiffstour war der Busparpkplatz zum Glück leer und wir konnten auf dem Rückweg, die ausgelassenen Stopps mutterseelenalleine geniessen…
    Am Lake Te Anau haben wir nun unsere Bleibe für die Nacht gefunden. Ohne Netzabdeckung zum Leidwesen von Gian… 🤪 Und das ist auch der Grund, weshalb dieser Footprint mit etwas Verspätung kommt…
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  • Rundflug mit einem Seaplane

    17 januari, Nya Zeeland ⋅ ⛅ 10 °C

    Heute morgen war es ziemlich frisch, als wir in unserer grünen Umgebung aufgewacht sind. Eine Spielrunde in Decken eingekuschelt, etwas den Strand am Lake Te Anau erkunden und dann machten wir uns auf den Weg zu unserem grossen Highlight des Tages: an Board der Cessna 208 ZK-DRI machten wir den „Mystery Flight“, das heisst eine Route durch die Southern Alps und das Fiordland inklusive einer Zwischenlandung auf dem Lake Manapouri, an einem einsamen, abgelegenen Strand. Sehr eindrücklich, auf dem Wasser zu starten/landen und so nahe an den mächtigen Bergen vorbei zu fliegen… Das wäre bei uns so nie möglich. Falls wir mal nach Neuseeland auswandern würden, wäre das Simi‘s Job! 😅 (Keine Angst, wir haben nichts solches geplant…)
    Nach dem Füllen bzw. Leeren sämtlicher Bäuche und Tanks machten wir uns auf die Fahrt Richtung Queenstown. Auf diesen Ort freuen sich die Jungs ganz besonders: das Adrenalin-Mekka Neuseelands! Morgen werden wir dann sehen, was unser Budget (haben wir überhaupt eines??? 🤔) zulässt: Canyon-Swing, Jetboating und Luge (eine Mischung aus Rodeln und Kart fahren) stehen auf der Favoritenliste ganz oben…
    Für heute heisst es aber erst mal noch den herrlichen Strand und die Ruhe am Lake Wakatipu geniessen, wo unser Freedom Campingplatz für die Nacht ist… um 22.28 Uhr heisst es zwangsläufig Lichter aus, weil unsere Batterie den Geist aufgegeben hat. Na dann: Gute Nacht! 😴
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  • Queenstown

    18 januari, Nya Zeeland ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute und morgen standen und stehen im Zeichen des Adrenalins… 🤪
    Wir sind in Queenstown angekommen, dem Zentrum für Action und Unterhaltung (und leider auch eindeutig ein Touri-Hotspot) ist! Es gibt fast nichts, was es hier nicht zu machen gäbe.
    Von Bungeespringen, zu Sharkriden (irgend ein kleines haiartiges Unterseeboot, welches aus dem Wasser springen kann) zu Canyoning, Rafting, Skydiving, Quadfahren, Kanufahren und und und…
    Wir haben uns in dem ganzen Wirrwarr von Möglichkeiten für den Canyon Swing und das Shotover Jet Boating (welches wir erst morgen machen werden) entschieden.
    Beim Canyon Swing fällt man (fest angegurtet und angeseilt) an einem Seil zuerst 60 Meter in die Tiefe und schwingt dann durch die insgesamt 105 Meter tiefe Schlucht, wie ein grosses Riitiseili.
    Es gibt viele verschiedene Arten, wie man sich ab dieser Plattform runterstürzen kann.
    Wir haben uns für den normalen Jump vorwärts, das Dreirad (man fährt mit dem Dreirad über die Kante hinaus), die Rutschbahn und Chop and Drop (man wird noch an einem dünnen Seil festgehalten, welches dann nach und nach durchgeschnitten wird, bis man fällt) entschieden.
    Mit der Menge an Adrenalin, die da geflossen sind hätte man wohl locker eine 1,5 Liter PET Flasche füllen können. 😉
    Nach diesem Abenteuer genehmigten wir uns zurück in der Stadt erstmal ein Glacé, welches wir am See genossen haben. Es war so gross, dass es uns davon schmolz, bevor wir fertig wurden... Neben der Eissorte konnten wir sogar noch wählen, wie das Cornet verziert werden soll (mit Schokolade und Mandeln zB.)
    Die beiden Kugeln hausgemachter Glacé waren so gross, dass wir diese kaum runter brachten. Ausserdem schmolzen sie an der Sonne so schnell, dass sich das Eis bald in ein Frappé verwandelt hatte.
    Klebrige, triefige Hände inklusive 😋
    Nach noch etwas Bummeln gings dann zum Campingplatz 12 Mile Delta direkt am See, wo Simi sich noch ein erfrischendes, wenn auch sehr kurzes kaltes Bad genehmigt hat…
    Unter einem sternenklaren Nachthimmel sagen wir Tschüss für heute.
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  • Queenstown zum 2.

    19 januari, Nya Zeeland ⋅ 🌙 14 °C

    Nach einer erholsamen Nacht im 12 Mile Delta Campground hatten wir einen langen Tag vor uns. Simi spielte wieder den Buhmann und holte alle um 7:15 Uhr aus dem Bett.
    Nach dem Frühstück fuhren wir dann dem Lake Wakatipu entlang Richtung Glenorchy.
    Da diese Strasse in einer Sackgasse im Tal endet, sind auch nicht so viele Touris dahin unterwegs. Wir fuhren soweit bis Gravel (Schotter) Strassen kamen. Diese dürfen wir leider vom Vermieter aus nicht befahren.
    So haben wir es soweit genossen wie wir fahren durften.
    Sogar ein Stück Richtung Paradise (es gibt tatsächlich einen kleinen Ort, der so heisst) sind wir gefahren, was wir bereits vor 20 Jahren getan haben…
    Dann gings langsam zurück Richtung Queenstown. Dort hatten wir unseren nächsten Termin um 16:00 Uhr für das Jet Boat, welches mit uns dann durch die engen Schluchten und wilden Bäche raste.
    Mit bis zu 95 km/h schoss das Boot an Kanten und Ecken vorbei und drehte auch immer wieder wilde 360-Grad-Runden im Wasser…
    Nach diesem feuchtfröhlichen Spass gings dann weiter zur Skyline Queenstown, welche mit einer kurzen aber steilen Gondelbahn erreicht wird. Dort oben kurvten wir 5 Runden mit einer Art Kart (Luge genannt) die beiden Pisten runter. Dies machte ordentlich Spass und auch Hunger.
    Das Combo, welches Nici organisiert hatte, beinhaltete auch ein wunderbares Buffet-Abendessen, an welchem wir dann unseren Hunger bei einer grandiosen Sicht über Queenstown und den Lake Wakatipu stillen konnten.
    Nach dem aufregenden Tag gings dann wieder 20 Minuten Fahrt zurück zu unserem Campingplatz, auf dem wir bereits die letzte Nacht verbracht hatten.
    Morgen ein letztes mal Queenstown, da sich Gian unbedingt noch eine Fahrt im Shark Ride gwünscht (und auch selbst bezahlt) hat.
    Danach gehts dann weiter Richtung Norden nach Wanaka.
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  • Wanaka

    20 januari, Nya Zeeland ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute habe ich meine Family mal ausschlafen lassen und erst um Viertel nach 9 geweckt.
    Janosch fand es trotzdem viel zu früh… (alles vor 12 ist für ihn mitten in der Nacht… 😆)
    Nach dem Frühstück gings ein weiteres Mal Richtung Queenstown.
    Gian gönnte sich mit seinem Feriengeld einen Sharkride. Mit einem Haifisch ähnlichen Speedboot, das kurz tauchen kann, jetete Gian über den Lake Wakatipu und schoss ab und zu aus dem Wasser heraus.
    Für die restliche Family wär das nichts gewesen, Gian aber hatte ein riesen Gaudi dabei… 😄
    Nach einem feinen Zmittag am See hiess es dann good bye Queenstown und wir begaben uns auf die Weiterreise nach Wanaka.
    Diverse Zwischenstopps an Lookouts, und alten Goldgräber Dörfern wie Arrowtown und Cardrona lockerten die schöne Fahrt auf.
    Nun befinden wir uns in Wanaka auf einem schönen Campingplatz und können endlich wieder mal duschen gehen.
    Nach 4 Nächten auf sehr einfachen Campingsites ohne Dusche und mit (teils sehr interessant riechenden) Plumpsklos, schätzt man ein sauberes Klo und eine Dusche doch sehr… 😁
    Nachdem wir nun noch gearbeitet haben ( Waschen / Kochen / Abwaschen / fürs Geschäft arbeiten / Kinder ins Bett bringen / diesen Footprint schreiben etc.) ist es endlich soweit: Dusche ahoi! 😆

    Und nun noch einer aus der Kategorie: ‚Schämer‘ des Tages:
    Wenn Simi die Wäsche von der Waschmaschine in den Trockner tut und sich nach 60 Minuten fragt warum die Wäsche immer noch nass ist und schon fast ein wenig sauer wird, weil er nicht bekommen hat wofür er bezahlt hat…
    Dann sollte er vielleicht das nächste mal den Knopf ‚high heat‘ anstellle ‚no heat‘ drücken.
    Um das Ganze noch peinlicher zu machen.
    Janosch sagte danach beim Nachtessen:
    I ha scho gsee dass de Papi ‚no heat‘ dröckt, aber i ha dänkt er weiss scho was er macht… 🤣
    Nici hat aber auch einen guten auf Lager: Als die Kochplatte nur kurz aufzischt und dann wieder erlöscht meint sie: „Schatz, mer hei ke Gas meh, chöntsch du e neui Fläsche go bsorge?“ - Darauf Simi: „Du hesch aber sGas scho ufdräit a de Fläsche?“ Natürlech ned… 🫣
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