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- Day 2
- Wednesday, November 2, 2022
- ☀️ 30 °C
- Altitude: 8 m
ThailandKhlong Bangkok Yai13°44’23” N 100°29’51” E
Erster Tag in Bangkok

Nach langer Vorfreude und Planung sowie einem langen Flug haben wir es endlich geschafft und das erste Ziel unserer Reise erreicht: Bangkok! 🇹🇭
Weil wir schon um 12 Uhr ins Hotel einchecken konnten, konnten wir diesen ersten Tag sogar schon voll auskosten. Dies taten wir mit einigen Klassikern wie Massage, Pad Thai, einer Tuk Tuk Fahrt, der Besichtigung verschiedener Tempel (standing Buddah & lucky Buddah), das Schlendern durch die Straßen in Khao San Road Nähe und das Probieren des Obst eines Streetfoodwagens. Alles in allem konnte sich Bangkok dabei von seiner besten Seite zeigen und entgegen Leonies Erinnerungen bezüglich Sauberkeit, Lautstärke und Modernität in ein deutlich besseres Licht rücken. ☺️
Auch Pläne für die nächsten Tage wurden bereits geschmiedet! 🌎Read more
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- Day 3
- Thursday, November 3, 2022
- ☀️ 32 °C
- Altitude: 9 m
ThailandWat Phra Kaeo13°44’60” N 100°29’31” E
Königspalast, Wat Pho & Wat Arun

Ein neuer Tag in Bangkok - ein neuer Tag voller thailändischer Kultur.
Nach dem entspannten Ausschlafen haben wir uns ein ausgiebiges Frühstück in einem kleinen Café gegönnt, das wir bereits am Vortag entdeckt hatten. Selbstverständlich enthielt dieses nicht nur einen Obstsalat und einen Fruchtsmoothie, sondern auch das für Asien typische Ei hat auf dem Sandwich nicht gefehlt.
Gestärkt sind wir dann zum Königspalast spaziert, der bei einem Besuch in Bangkok auf keinen Fall ausgelassen werden sollte. Die vielen Türmchen und Gebäude sind in feinster Detailarbeit mit zahlreichen funkelnden und glitzernden Plättchen und Steinchen verziert. Somit wirkt ein Gebäude edler als das andere was auf Fotos natürlich nur kaum zum Ausdruck kommen kann.
Direkt neben dem Königspalast befindet sich der ebenso berühmte Tempel Wat Pho. Dieser beherbergt den liegenden Buddah, der mit einer Länge von 46 Metern (Höhe 15m) gigantisch groß wirkt. Aber nicht nur diese Buddahfigur, sondern auch das Außengelände des Wat Pho ist äußerst beeindruckend.
Nach einer anschließenden Pause in einem nahegelegenen Café überquerten wir den Fluss Chao Phraya, um zum Tempel Wat Arun zu gelangen. Die Fähre, die wir nutzten legte an einem Gebäude ab, das durch eine starke Flussüberflutung komplett unter Wasser stand und deshalb nur über einen Steg passiert werden konnte. Insgesamt kostete uns die kurze Bootsfahrt bloß 5 Baht (= ca. 14 ct).
Am Wat Arun angekommen setzte gerade der Sonnenuntergang ein, unser Timing war also perfekt. Denn wie die meisten Reiseführung versprechen, lässt dieser den Wat Arun noch schöner erscheinen als er ohnehin schon ist. ☀️
Am Tagesende hatten wir ordentlich Hunger von unserer Tagestour, den wir mit verschiedenen Snacks an den Streetfoodwagen in den Straßen um unser Hotel herum tilgten. Besondere Köstlichkeiten wie frittierte Insekten und Krokodilfleisch ließen wir dabei allerdings erstmal aus - trotz gesammeltem Mut konnten wir uns einfach nicht überwinden. Weil unser Hotel ganz in der Nähe der Khao San Road liegt haben wir uns natürlich auch einen Marsch durch die berüchtigte Partystraße Bangkoks nicht eingehen lassen und das Spektakel von dem Balkon einer der vielen Bars aus beobachtet.Read more
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- Day 4
- Friday, November 4, 2022 at 12:00 PM
- ☀️ 30 °C
- Altitude: 7 m
ThailandWat Phra Mahathat14°21’25” N 100°34’3” E
Ayutthaya - eine Stadt voller Geschichte

80 Kilometer nördlich von Bangkok liegt die Stadt Ayutthaya. Diese war einst die Hauptstadt des Königreichs Ayutthaya, das von 1351 bis 1767 einen großen Teil des heutigen Thailands darstellte. Dementsprechend ist es nicht wunderlich, dass die Stadt über eine Vielzahl alter, aber bemerkenswerter Tempelanlagen verfügt. Weil das Königreich Ayutthaya 1767 im Krieg mit Myanmar untergegangen ist, wurden damals auch die Tempel stark beschädigt. Die in der Altstadt gelegenen Ruinen gelten heute als UNESCO-Kulturerbe und machen die Stadt zu einem spannenden historischen Ausflugsort. Weil unser Aufenthalt in Bangkok lang genug ist, haben wir uns deshalb eine Tagestour nach Ayutthaya nicht entgehen lassen.
Das erste Ziel der geführten Bustour mit Happy Max war der Wat Phanan Choeng, der am Rand von Ayutthaya liegt. In diesem Tempel aus dem 14. Jahrhundert sitzt mit stolzen 19 Metern Höhe eine der größten alten Buddahstatuen Thailands (aus dem Jahr 1334). Neben diesem Buddah hat uns unser Guide „Happy Max“ auf eine sehr anschauliche und glückliche Weise auch mehr über den Glauben der Buddhisten erzählt. Der „Zipfel“ auf dem Kopf des Buddahs ist ein Symbol für die Erleuchtung, an die Buddhisten glauben. Der „Stempel“ auf der Stirn des Buddahs ist währenddessen eine Art Bodyguard für ihn. Das Ziel eines jeden Buddhisten ist die Entwicklung des eigenen Geistes, denn nur wenn sie mit sich selbst im Reinen sind, können sie dem Kreislauf der Widergeburt entkommen und ins Nirwana gelangen. Dazu ist es wichtig die Dinge an sich vorbeiziehen zu lassen ohne das innere Gleichwicht zu verlieren. Der Gedanke, dass alles Schlechte vorübergeht hilft dabei sehr. Tatsächlich spiegelt sich dieser Glaube sehr an dem Verhalten der Thailänder, welche sich uns gegenüber wirklich alle super freundlich, bescheiden und ausgeglichen zeigen. ☺️
Anschließend führte uns unsere Tour zum Wat Yai Chai Mongkhon. Diese ebenso sehr alte Tempelanlage verfügt nicht nur über einen großen liegenden Buddah, sondern auch über einen ca. 80 Meter hohen Chedi (hoher Turm auf einem Tempel). Diesen soll ein ehemaliger König erbauen lassen haben, nachdem er 1592 den König Myanmars in einem Kampf besiegte, den die beiden jeweils auf einem Elefanten sitzend ausführten. Ein Bild dieses Elefantenduells konnten wir ebenfalls in der Tempelanlage bestaunen.
Der Wat Mahathat war der nächste Stopp auf unserer Tour. Von den vielen Chedis und Grabstätten, die in der zertrümmerten Altstadt einmal gestanden haben ist nur noch wenig geblieben. Die Mauerreste lassen den einstigen Aufbau nur noch erahnen und auch die vielen Buddahstatuen bieten einen traurigen Anblick. Ihnen fehlen zumeist die Köpfe, da sie im Krieg mit Myanmar zerstört wurden oder von europäischen Sammlern entwendet wurden. Einer der Köpfe konnte jedoch in Sicherheit gebracht werden und bietet heute einen ganz besonderen Anblick. Nach einer Legende vergraben gläubige Buddhisten den abgeschlagenen Kopf eines Buddahs im 18. Jahrhundert in der Nähe des Tempels, um ihn vor den Kriegern Myanmars zu beschützen. Durch die Wurzeln eines nahegelegenen Baums wurde der Kopf mit der Zeit jedoch wieder ans Tageslicht befördert, sodass er nun inmitten eines Baumes hängt. 🌳
Bevor es zum Mittagessen ging, bei dem uns traditionelle thailändische Gerichte zum Teilen serviert wurden, besichtigten wir noch einen letzten Tempel. Der Wat Lokaya Sutharam besteht eigentlich hauptsächlich aus einem aus Mörtel und Ziegeln geschaffenen liegenden Buddha. Dieser ist mit seiner Länge von 40 Metern und Höhe von 8 Metern ordentlich groß und verkörpert somit eine Legende aus dem Leben Buddahs. In dieser begegnet Buddah einem Riesen, der sich aus Stolz vor seiner Größe nicht vor dem Buddah beugen will. Um seine Ehrerbietung zu erlangen vergrößerte sich der Buddah auf ein Vielfaches der Größe des Riesens womit er seine Stärke beweisen kann.Read more
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- Day 4
- Friday, November 4, 2022 at 3:00 PM
- ☀️ 30 °C
- Altitude: 7 m
ThailandWat Phra Si Sanphet14°21’21” N 100°33’30” E
Ayutthaya - Wat Phra Si Sanphet

Bei so vielen Tempeln sind 10 Bilder einfach nicht genug. Deshalb widmen wir dem letzten und für Leonie schönsten Tempel Wat Phra Si Sanphet einen eigenen Eintrag. Er war ehemals der königliche Tempel des Königspalasts in Ayutthaya und soll deshalb auch damals schon der schönste Tempel gewesen sein. Im Gegensatz zu den anderen Tempeln lebten hier keine Mönche, sondern dieser besondere Ort wurde ausschließlich für königliche Zeremonien genutzt. Es standen einmal viele Chedis hier, von denen jedoch nur die drei größten nach ihrer Zerstörung im 18. Jahrhundert restauriert wurden. Weiterhin soll hier einst ein buddhistisches Klostergebäude gestanden haben, in dem sich ein 16 Meter hoher und vergoldeter Buddah befand. Nach dem verlorenen Krieg soll das Gold von den Birmanen abgeschliffen und nach Myanmar gebracht wurden sein, sodass von dem ehemals pompösen Tempel nicht mehr viel zu sehen ist. Trotzdem bieten die von Ruinen umgebenen Chedis einen beeindruckenden Anblick.
Neben der zertrümmerten Tempelanlage wurde ein neuer Tempel errichtet, in dem Gläubige vor einem großen sitzenden Buddah beten können.Read more
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- Day 5
- Saturday, November 5, 2022 at 9:00 PM
- ☁️ 27 °C
- Altitude: 22 m
ThailandWat Khanika Phon13°44’39” N 100°30’31” E
Chinatown of Bangkok

Bunte Lichter, tösende Lautstärke, viele Autos, viele Tuk Tuks, noch mehr Menschen.
Ein Mischmasch aus Gerüchen - süß, scharf, würzig, fischig, stinkend.
Garküchen mit verschiedensten Spezialitäten - lebende, gekochte, gebratene und getrocknete Meeresfrüchte, diverse frittierte Dinge, geröstete Insekten, frisches Obst und viele zuckersüße Perversitäten.
Das ist Bangkoks CHINATOWN! 🇨🇳
Auch wir haben Bangkoks Chinatown, der übrigens zu den größten Chinatowns weltweit gehört, einen Besuch abgestattet. Dabei haben wir nicht nur einen frittierten, aber durchaus leckeren Corndog und ein vor Schokolade und Butter triefendes Brötchen gegessen, sondern uns auch dazu überwunden eine geröstete Heuschrecke zu probieren. Tatsächlich war es gar nicht so schlimm wie erwartet, sondern überwiegend geschmacksneutral und höchstens etwas strohig. Das Kopfkino hat Leonie aber trotzdem zum Würgen gebracht 😄.Read more
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- Day 6
- Sunday, November 6, 2022 at 1:06 AM
- ☁️ 26 °C
- Altitude: 14 m
ThailandBanglumpoo13°45’36” N 100°29’54” E
More about Bangkok

Auch unseren letzten Tag in Bangkok haben wir nochmal gut genutzt. Am Morgen ging es zum Golden Mountain. Dieser bergartig angelegte Tempel beherbergt mehrere Buddahfiguren und bietet von seiner Spitze aus einen guten Überblick über die Stadt. 🌇
Einen ebenso tollen Ausblick bekamen wir am Abend von der Skybar des Amara Hotels aus. Hotelgäste können diesen sogar aus einem Infinitypool genießen, wir fanden ihn aber auch zum Cocktailtrinken schon einen guten Spot. 🍸🍹🌃
Außerdem haben wir nochmal das ganze Thailandprogramm an Streetfood und Massage mitgenommen solange wir noch die außergewöhnlich günstigen Preise Bangkoks genießen können. Unser daily Fruitsmoothie kostet gerade einmal 30 Baht (ca. 80 ct), ein Pad Thai in einer Garküche 50 Baht (ca. 1,35 €), eine 30 min. Fußmassage 150 Baht (ca. 4 €) und eine einstündige Ganzkörpermassage 200-300 Baht (ca. 5-8 €).
Unser Weg führte uns auch ein letztes Mal in die belebte Khao San Road, in der sich Nachts die vielen Bars miteinander battlen. Die meisten Bars haben Livemusik und Promoter versuchen die Menschen mit günstigen Angeboten (z.B Buckets) oder Lachgas aus der menschlichen Ameisenstraße als ihre Gäste zu gewinnen. Nicht nur das Lachgas, sondern auch die vielen Cannabisstände und Angebote für die sogenannten „Ping Pong Shows“ schockierten uns. Trotzdem konnten wir ein bisschen abzappeln und unseren letzten Abend in Bangkok genießen ☺️Read more
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- Day 6
- Sunday, November 6, 2022 at 10:45 PM
- 🌙 21 °C
- Altitude: 326 m
ThailandChiang Mai18°47’19” N 98°59’8” E
Chiang Mai - Sunday Night Market

Als wir unsere Reise geplant haben wussten wir noch nicht wie gut wir unseren Aufenthalt in Chiang Mai abgepasst haben.
Unsere Ankunft auf einen Sonntagnachmittag ermöglichte es uns direkt den großen Nachtmarkt Chiang Mais zu besuchen, der sich jeden Sonntag quer durch die gesamte Innenstatt zieht. Diverse Stände mit verschiedensten Souvenirs, Kleidung, Schalen, Schmuck, Dekorationen, Essen, Trinken und vielem mehr machen den Markt zu einer der größten Touristenattraktionen der Stadt. Beim gemütlichen Schlendern über den Markt, der so groß ist, dass man min. 3 Stunden dauerhaft laufen kann, kommt man auch an verschiedenen Tempeln vorbei. Ganz besonders schön fanden wir den Wat Phan Tao, der viele Holzschnitzereien enthält. Aber auch der Wat Pra Singh mit den vielen goldenen Elefanten hat uns gut gefallen.
Unser Aufenthalt ist aber nicht nur wegen des Marktes gut abgepasst, sondern vor allem wegen des Lichterfests Loi Krathong, das in den kommenden Tagen in ganz Thailand stattfinden wird. Die Thailänder sind bereits in großer Aufregung, denn das Fest findet bloß einmal im Jahr (beim Vollmond im November) statt und stellt eine besondere Feierlichkeit dar. In Bangkok konnten wir schon seit mehreren Tagen die Vorbereitungen für das Fest beobachten. Weil Chiang Mai für ein besonders schönes Loy Krathong bekannt ist, wunderte es uns nicht, dass auch hier schon zahlreiche Kerzen, Lampions und andere Lichter aufgehängt wurden, um die Straßen und Tempel herzurichten. Schon heute sah alles wundervoll aus, was Vorfreude auf morgen und übermorgen macht, wenn das Fest richtig gefeiert wird. 🕯️Read more
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- Day 7
- Monday, November 7, 2022 at 12:03 PM
- ☀️ 27 °C
- Altitude: 469 m
ThailandBan Mae Sapok Tai18°39’32” N 98°38’29” E
Elefant Sanctuary

„Irgendwie ist hier ein Tag schöner als der andere“. Mit diesen Worten Vikis endete unsere heutige Tagestour zum Elefanten Schutzgebiet in Chiang Mai.
Tatsächlich war die Tour einfach wunderschön und ganz besonders. Dafür sorgte unter anderem unsere Guide „eat“, die nicht nur eine ganz tolle und glücklich Ausstrahlung hatte, sondern uns auch in sehr gutem Englisch mit vielen Informationen versorgte. Die Tour startete mit der Fahrt auf einem Bambusfloß. Dieses bestand aus etwa 10 zusammengebundenen Bambusstämmen und war ca. 3 Meter lang. Auf dem vorderen Teil des Floßes stand unser „Bambooman“, der uns mit einem langen Stab sicher entlang des Flusses beförderte. Wir beide saßen hinter ihm auf den Bambusstämmen, was nur so semi bequem war. Die gefühlte 20 min. lange Fahrt führte uns durch den grünen Nationalpark und unter vielen sehr provisorischen Brücken hindurch.
Zurück beim Van wurden wir mit bunten Oberteilen, Taschen und Bananen versorgt. Der Grund dafür: Unser nächster Stopp, das Elefanten Schutzgebiet. Dort angekommen kamen uns direkt ein Babyelefant dicht gefolgt von einem erwachsenen Elefant entgegen. Sie wurden zwar von den Mitarbeitern mit Bananen gelockt, es wurden aber weder Peitschen noch Geschirre oder Ähnliches verwendet, um die Tiere zu kontrollieren. Einen kurzen Fußmarsch entlang von Reisfeldern später (auf dem unsere britische Mitreisende Lilly einen Hund als Freund gewonnen hat), trafen wir auf weitere Elefanten. Diese standen im beginnenden Dschungel und wurden bereits von unserer restlichen Gruppe, die nicht mit dem Floß gefahren ist, mit Bananen gefüttert. Hier hatten nun auch wir die Gelegenheit die Bananen aus unseren Taschen zu verfüttern und mit den Elefanten zu kuscheln. Das Einzige was wir dazu tun mussten war das Wort „Bon Bon“ zu rufen und schon kam einem der Rüssel des Elefanten entgegen. Bei einem Futterbedarf von ca. 300 kg pro Tag ist es kein Wunder, dass die Elefanten ziemlich gierig auf unsere Bananen waren 😄.
Nachdem wir genug gekuschelt, gefüttert und fotografiert hatten, sind wir zurück zum Fluss gegangen, wo uns anfangs die ersten Elefanten entgegenkamen. Hier legten wir die bunte Kleidung ab und gingen in ein großes Schlammloch, in dem sich die Elefanten suhlen, um sich gegen Sonne und Mücken zu schützen. Auch wir legten eine Schutzschicht auf, die wir später allerdings noch etwas bereuten. Nachdem wir fertig waren kamen nämlich die Elefanten dazu, die wir zuvor gefüttert hatten und sich nun von uns mit Schlamm einrieben ließen. Dabei entpuppte sich, woraus die Flüssigkeit im Schlammloch eigentlich bestand: Elefantenpipi und -Kot. Als wir sahen wie sich einer der Elefanten ins Schlammloch entleerte, liefen wir zwar schnell heraus, das Pipi-Kot-Peeling klebte aber natürlich immer noch an uns.
Somit kam es uns ziemlich gelegen, dass wir nun mit den Elefanten baden gehen konnten. Wir wuschen also erstmal uns sauber bis die Elefanten zu uns ins Wasser kamen und eine ordentliche Wasserdusche bekamen. Ganz besonders niedlich war ein kleiner Babyelefant, der später dazu kam und das Wasser mit seinem Rüssel umherspritzte. 🐘😍
Nach diesem Highlight hatten wir ganz schön Hunger. Diesen konnten wir nach einer kurzen Fahrt und dem Halt in einem Einheimischendorf mit gebratenem Reis und Pad Thai stillen. Beim Mittagessen kamen wir dann auch mit den drei anderen Mädels unserer Tour ins Gespräch, wodurch die Stimmung in unserer Gruppe noch ein bisschen besser wurde ☺️.
Gestärkt ging es schließlich zum letzten Programmpunkt über. Nach einer ganz kurzen Wanderung durch den Nationalpark erreichten wir einen Wasserfall. Wasserfälle sind ja eigentlich immer schön und so war es auch dieser. Besonders schön machte ihn vor allem das Licht um ihn herum durch welches das versprühte Wasser sichtbar wurde und kleine Regenbögen erschienen. Die Briten waren hingegen vor allem begeistert von den vielen kleinen Hundebabys, die vor dem Wasserfall herumliefen.
Insgesamt war es wirklich ein ganz besonders schöner Tag, den wir so bald bestimmt nicht vergessen werden. ☺️🐘Read more
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- Day 8
- Tuesday, November 8, 2022 at 1:01 PM
- ⛅ 29 °C
- Altitude: 431 m
ThailandNam Mae Kon Noi19°50’4” N 99°47’5” E
Chiang Rai

Von Chiang Mai aus kann man verschiedenste Touren in die umliegende Landschaft buchen. Weil wir leider nur 4 Tage in Chiang Mai haben, konnten wir aber nicht alles machen, sondern mussten uns für die (unserer Meinung nach) besten entscheiden. Für heute fiel unsere Entscheidung auf eine Tour nach Chiang Rai, die nördlichste Provinz Thailands.
Hauptattraktionen dieser Provinz sind der weiße und der blaue Tempel. Bevor wir jedoch den weißen Tempel erreichten, legte unser Bus einen Stopp bei den heißen Quellen von Mae Kachan ein. Beim Aussteigen kroch uns natürlich direkt der schwefelige Geruch nach Eiern in die Nase. Der Qualm über den Becken verriet außerdem, dass die heißen Quellen tatsächlich richtig heiß sein müssen. Das ca. 80 Grad warme Wasser macht das Baden in den Quellen unmöglich, erlaubt dafür jedoch das Kochen von Eiern. Und genau dies nutzen die geschäftstüchtigen Thailänder aus, indem sie in den Quellen gekochte Eier an die Touristen verkaufen. Nachdem wir zum Frühstück aber schon Eier gegessen hatten, war uns nicht wirklich danach 😄🍳🥚.
Kurze Zeit später erreichten wir dann den weißen Tempel (Wat Rong Khun). Eigentlich handelt es sich bei diesem weniger um einen Tempel als um ein Kunstwerk. Die Ruinen des ursprünglichen Tempels wurden nämlich von dem Künstler Chalermchai in einem neuen Stil rekonstruiert. Der Bau dieses Kunstwerks begann 1997 und wird von Freiwilligen auf Kosten des Künstlers und zugesteuerten Spenden durchgeführt. Bislang wurden erst 20 % der geplanten Tempelanlage fertiggestellt, was zum Teil einem im Jahr 2014 ausgebrochenen Erdbeben geschuldet ist. Die Fertigstellung des Kunstwerks ist erst für das Jahr 2070 geplant. Aber auch schon jetzt zieht der weiße, mit silbernen Spiegeln besetzte, Tempel zahlreiche Touristen an. Damit der Tempel so schön bleibt wie er ist, werden diese dazu angehalten das Werk nicht zu berühren, woran sich aber leider nicht jeder hält.
Noch schöner als den weißen Tempel fand Viki den blauen Tempel (klar, denn Blau ist ja auch ihre Lieblingsfarbe). Diesen Tempel fuhren wir als nächstes an. Auf der Tempelanlage ist einfach alles blau: der Boden, die Wände, der angeleuchtete Buddah und sogar das Eis (zumindest der blaugefärbte Reis darauf)! Im Prinzip ist der blaue Tempel ein Nachreiter vom weißen Tempel, denn auch er wurde auf den Ruinen eines ehemaligen Tempels erbaut. Und das sogar von einem ehemaligen Schüler des Künstlers Chalermchai. Der Bau begann 2005 und wurde 2016 abgeschlossen, wobei noch immer kleine Veränderungen vorgenommen werden.
Aber natürlich hat Chiang Rai als nur zwei farbige Tempel zu bieten es, sondern es gibt auch noch einen schwarzen Tempel. Dieser stand als Nächstes auf dem Tagesprogramm. Auch bei diesem handelt es sich eigentlich nicht um einen Tempel, sondern um das Museum des bereits verstorbenen Künstlers Tahwan Duchanee. Seine Kunst ist überwiegend gruseliger und düsterer Natur, was der schwarze Tempel schon von außen erahnen lässt. Neben vielen Bildern und Möbeln waren auch skurrile Figuren (mit zum Teil sehr langen Penisen) unter den Kunstwerken.
Die letzte Attraktion der Tour war ein Dorf, in dem Giraffenhalsfrauen leben. Weil wir dies als eine Art menschlichen Zoo nicht unterstützen wollten, lehnten wir den Besuch hier allerdings ab und ließen unsere Gruppe das Dorf alleine besichtigen.
Was wird sehr unterschätzt hatten war der weite Weg, den wir auf der Tour zurückgelegt hatten. Nachdem wir auf dem Hinweg viele Stopps hatten, legten wir den Rückweg in Einem zurück, sodass die Rückfahrt 3 1/2 Stunden dauerte. Leider verpassten wir deshalb den Beginn des Loy Krathong. Bei einer kurzen Pinkelpause hatten wir aber das Glück trotzdem viele steigende Laternen am Himmel zu sehen, die märchenhaft in Richtung Mond flogen.Read more
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- Day 8
- Tuesday, November 8, 2022 at 10:34 PM
- 🌙 21 °C
- Altitude: 308 m
ThailandBan Lang Ka18°48’12” N 99°0’20” E
Loy Krathong

Wie bereits erwähnt, fiel das Lichterfest „Loy Krathong“ genau in die Zeit unseren Aufenthalts in Chiang Mai. Das liegt daran, dass zu dieser Zeit Vollmond ist und das im zwölften Monat des thailändischen Lunisolarkalenders. Diese Gegebenheit wird in ganz Thailand, aber besonders ausführlich in Chiang Mai, gefeiert. Eröffnet wird die Feierlichkeit in dem Moment, in dem der Mond vollständig gefüllt ist mit einem traditionellen Tanz, der bereits seit Jahrhunderten zu diesem Anlass getanzt wird. Die Tänzerinnen vollziehen den langsamen und eleganten Tanz vor dem Denkmal der drei Könige vollständig synchron und halten dabei zwei Kerzen in den Händen. Natürlich ist auch die High Society dabei anwesend. Begleitet wird die Zeremonie außerdem von einem Mönch, der zuvor ein bestimmt 15 min. langes Gebet vorsingt.
Auch wir wollten dieses Lichterfest feiern, bei dem es darum geht alles Böse loszulassen, um das Leben neu von einer besseren Warte aus zu starten. Dazu haben wir uns unter die Einheimischen gemischt, die am Fluss „Ping“ ihre Rituale vollziehen. Hier lassen sie ihre Krathongs, kleine Boten aus Teilen einer Bananenstaude, die mit Blumen und Kerzen verziert werden, ins Wasser. Weil sie teilweise ganze Wannen voll mit Booten ins Wasser lassen, ist der Fluss den Abend über beinahe ständig mit Lichtern bedeckt. Das ist sehr schön anzusehen ☺️. Auch wir haben hier unsere Boote ins Wasser gesetzt, die uns Glück bringen sollen. An dem Ufer, das neben uns fast nur Einheimische nutzten, wurde auch fleißig Feuerwerk gemacht und sogar die Mönche haben geböllert 😄
Neben schwimmenden Booten werden auch Laternen wie Heißluftballons in den Himmel geschickt. Weil dies innerhalb der Stadt verboten ist, war uns das allerdings nicht möglich. Auf dem Rückweg aus Chiang Rai konnten wir dennoch eine ganze Reihe dieser fliegenden Krathongs märchenhaft in Richtung Mond fliegen sehen.
Auf einer weiteren Suche nach Essen sind wir am zweiten Abend des Loy Krathong auf ein Mu kratha Restaurant gestoßen. Das Prinzip eines Suppentopf in Kombination mit einem Grill sowie das mit Einheimischen gefüllte Restaurant ließen das Abendessen verlockend aussehen. Demnach lockte uns eher das Interesse als das Verlangen in den Laden. Auch wenn uns die möglichen Zutaten des All-In-Buffets nicht unbedingt zusagten, fanden wir das Prinzip interessant und sind satt geworden☺️.Read more
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- Day 9
- Wednesday, November 9, 2022 at 10:00 AM
- ⛅ 22 °C
- Altitude: 1,062 m
ThailandWat Phra That Doi Suthep18°48’18” N 98°55’18” E
Chiang Mai - Wat Phra That Doi Suthep

2 ganze und 2 halbe Tage in Chiang Mai sind einfach zu wenig… Trotz unser voller Tage haben wir längst nicht alles gesehen was es in Chiang Mai und Umgebung zu sehen gibt. Wir selbst würde deshalb nächstes Mal unbedingt länger bleiben oder sogar noch einen weiteren Aufenthalt in Chiang Rai einplanen und dies auch so weiterempfehlen.
Um unser Zeitpensum voll auszunutzen haben wir vor unserem Flug nach Surat Thani noch einen Halbtagesausflug zum Wat Phra That Doi Suthep gemacht. Dieser Tempel liegt am Rande von Chiang Mai und wurde auf einem Berg erbaut. Viele Fahrradfahrer und Läufer fordern sich heraus, indem sie den über tausend Meter hohen Berg hochfahren oder -laufen. Wir sind hingegen ganz gemütlich mit dem Taxi nach oben gefahren, sodass wir nur noch die 360 Stufen vom Parkplatz zum Tempel hochsteigen mussten.
Oben angekommen erwartete uns ein weiterer schöner und sehr goldener Tempel :). Wir haben sogar ein paar Mönche (einer davon war ein „cooler“ Mönch mit Sonnebrille) mit anderen Gläubigen zusammen beten sehen. Ansonsten hat man bei gutem Wetter bestimmt einen guten Ausblick auf die Stadt, bei uns war es allerdings ziemlich diesig.
Um etwas von uns in Chiang Mai zu lassen, haben wir außerdem eine kleine Glocke mit unseren Namen darauf an einem dafür vorgesehenen Zaun befestigt.
Im Anschluss an den Tempelbesuch hat uns der Taxifahrer zum Flughafen gebracht, wo wir uns vor dem Check In noch eine Thaimassage gegönnt haben. Aber nun ist es auch endlich Zeit für ein bisschen Entspannung - wir hören Koh Tao schon rufen ☺️Read more
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- Day 12
- Saturday, November 12, 2022 at 10:49 PM
- ⛅ 27 °C
- Altitude: 7 m
ThailandAo Chalok Ban Kao10°4’2” N 99°49’34” E
Koh Tao - Fisherman

Nach all dem Trubel in Bangkok und Chiang Mai waren wir froh nach Koh Tao aufbrechen zu können. Auf der Insel wollten wir endlich mal so richtig entspannen, uns sonnen, viel lesen und schlafen. Erstmal mussten wir jedoch dort hinkommen, was bei einer Entfernung von ca. 1200 Kilometern nicht gerade innerhalb weniger Stunden getan war.
Zunächst flogen wir mit dem Flugzeug von Chiang Mai nach Surat Thani. Von dort ging es dann mit der Nachtfähre weiter nach Koh Thao, wo wir um 6 Uhr morgens ankamen. Während unserer Planung kam uns die Lösung mit der Nachtfähre wie eine Win-Win-Situation vor, denn wir sparten uns eine Nacht im Hotel während wir zeitgleich einen kostengünstigen Transfer (ca. 25€) nach Koh Tao hatten. Nicht bedacht hatten wir dabei wie die Schlafverhältnisse sein würden. Umso größer war unser Schock als wir schließlich in die Nachtfähre traten. Diese hatte nämlich nur einen großen Schlafraum, in dem 69 Matratzen (a ca. 60 cm) dicht an dicht nebeneinander lagen. Es gab jeweils ein Kissen, aber keine Decken, sodass wir besonders froh waren unsere Schlafsäcke dabei zu haben. Wir hatten Glück, denn die beiden Matratzen neben uns blieben unbelegt, sodass wir mit keinen fremden Menschen kuscheln mussten. Der Wellengang und die lauten Motorgeräusche verhinderten trotzdem einen guten Schlaf, sodass wir unser Hotel, das Fisherman, um 6:30 Uhr sehr müde erreichten.
Auf der anderen Seite fühlten wir uns wie im Paradies angekommen, denn das Hotel, der Strand, das Meer und der Pool waren einfach nur traumhaft schön. Tagsüber konnte man sich super erholen und sonnen und wurde dabei von niemandem gestört, da außer uns kaum andere Gäste anwesend waren. Auch Frühstück, Abendbrot, Iced Coffee und Pineapplesmoothie ließen nichts zu wünschen übrig. Viele kleine Nischen wie Hängematten, Sitzsäcke und eine Schaukel laden im Fisherman zum Erholen ein und am Abend wird der ganze Strand von Lichterketten erleuchtet. Einfach traumhaft, wir haben uns im Fisherman sehr wohl gefühlt ☺️Read more
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- Day 13
- Sunday, November 13, 2022 at 8:56 AM
- ⛅ 28 °C
- Altitude: 6 m
ThailandAo Chalok Ban Kao10°4’2” N 99°49’32” E
Koh Tao - Tauchen und Schnorcheln

Wer es vorher nicht weiß, erfährt es direkt beim Betreten der Insel: Koh Tao ist Thailands Taucherhotspot. 🤿
Eine Tauchbasis reiht sich hier an die andere und auch für Nichttaucher werden zahlreiche Schnorcheltouren angeboten. Bei einem Besuch auf der Insel gehört es also einfach dazu auch die umliegende Unterwasserwelt zu erkunden. Mit ihrem frisch erworbenen Tauchschein konnte Leonie dies direkt an unserem zweiten Tag bei zwei Tauchgängen tun. Ihr Highlight waren dabei weniger die Fischer als die vielen bunten Korallen, die sie unter Wasser bewundern konnte. Ganz besonders beeindrucken konnte sie eine große blaue Koralle, in der viele Fische lebten.
Am Folgetag durfte auch Viki endlich die Unterwasserwelt begutachten (und das sogar gleich an 5 verschiedenen Plätzen). Unsere Schnorcheltour führte uns zunächst zu der an Koh Tao angrenzenden Insel Koh Nang Yuan. Die Insel ist insgesamt nicht sonderlich groß, verfügt aber über einen kleinen Berg von dem aus man eine tolle Aussicht auf die Insel hat. Außerdem hat sie tolle Sandbänke, die die einzelnen Teile der Insel miteinander verbinden und bei gutem Wetter soll das Wasser hier auch kristallklar sein. Dieses Glück hatten wir allerdings nicht. Wir hatten eher einen grauen Himmel und als wir schließlich schnorchelten gingen fing es auch noch an zu regnen. Vorher hatten wir aber noch das Glück einige bunte Fische und sogar kleine Schwarzspitzenriffhaie zu sehen.
Bei den nächsten Schnorchelplätzen konnten wir dann teilweise auch die Rutschen und das Sprungbrett des Bootes (Oxygen 3) benutzen. Außerdem haben wir neben weiteren bunten Fischen, Korallen und Muscheln auch zwei ganz große Schildkröten gesehen. Nicht nur das Schnorcheln hat uns gut gefallen, sondern auch die ganze Atmosphäre auf dem Boot. Das Personal war sehr freundlich und lustig und alle Tourenteilnehmer waren in etwa so alt wie wir ☺️.Read more
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- Day 14
- Monday, November 14, 2022 at 11:49 AM
- 🌧 27 °C
- Altitude: 10 m
ThailandSathani Anamai Tambon Ko Pha-ngan9°42’38” N 99°59’23” E
Koh Phangan - Mae Haad & Night Market

Weil wir unser Hotel auf Koh Tao so sehr geliebt haben, erreichten wir Koh Phangan mit einem tränenden Auge. Gleichzeitig waren wir aber auch voller Vorfreude, denn als Leonie vor sechs Jahren dort war, hat es ihr ganz besonders gut gefallen. Koh Phangan ist deutlich größer als Koh Tao, aber trotzdem viel naturbelassener und weniger touristisch als Koh Samui. Die bergige und grün bewachsene Insel verfügt über zahlreiche schöne Strände und mehrere Wasserfälle. Unser Plan war es die Insel mit dem Roller zu erkunden. Allerdings hat das Wetter uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Eigentlich hat es während unseres Aufenthalts auf Koh Phangan beinahe die gesamte Zeit über geregnet. Die wenigen kurzen Regenpausen nutzten wir dann aber trotzdem zur Inselerkundung. Wegen der wenigen Zeit die uns dafür blieb, wollten wir uns am ersten Tag zunächst den angeblich schönsten Strand Koh Phangans ansehen: den Mae Haad Beach. Diesen erreichten wir nach beinahe einer Stunde Rollerfahrt, die uns bereits quer über die wunderschöne grüne Inselmitte führte. Eigentlich war die Rollerfahrt an sich schon ein echtes Highlight. Der Strand selbst war bei grauem Himmel dann natürlich nicht unbedingt traumhaft, aber wir konnten uns schon vorstellen, dass er bei Sonnenschein bestimmt einem Traumstrand gleicht.
Nach einem kurzen Aufenthalt fuhren wir weiter nach Thongsala. Weil hier auch der Hafen der Insel liegt, ist dies wohl das Herz von Koh Phangan. Unser Interesse lag jedoch vor allem auf dem Night Market, der hier jeden Abend abgehalten wird. Mittlerweile hatten wir nämlich ordentlich Hunger und so konnten wir uns einmal quer durch das Angebot an Streetfood kosten. Alles was wir probierten (Fruchtshakes, Hühnchenspieße, Sommerrollen, Frühlingsrollen, frittierte Spiralkartoffeln und Schokoroti) schmeckte unheimlich gut und kostete kaum etwas. Es war also ein perfektes Abendessen ☺️
Wieso auch immer hat es alle drei Tage bloß tagsüber, aber nicht abends, geregnet. Somit war es uns zumindest möglich das Nachtleben Koh Phangans zu erleben. Neben schönen Wasserfällen und schönen Stränden ist die Insel nämlich vor allem für ihre ausgefallenen Partys, insbesondere die Fullmoonparty, bekannt. Weder Fullmoon- noch Halfmoonparty fielen in unseren Aufenthaltszeitraum und zusätzlich hat der Regen wohl viele Touristen von der Insel ferngehalten. Dementsprechend war der normalerweise für Party bekannte Haad Rin Beach, an dem auch unser Hotel lag, wie leergefegt. So setzten wir uns an unserem ersten Abend in eine Bar und bewunderten die dort auftretenden Feuerakrobaten. Dass wir allerdings ein Teil ihrer Show werden, hätten wir nicht erwartet. Viki wurde als erstes aufgefordert nach vorne zu kommen und sich von den Feuerbällen des Künstlers umwirbeln zu lassen. Leonie blieb zunächst verschont, musste dann aber dafür später noch ein paar ganz besondere Tricks über sich ergehen lassen.
Einen Abend später trafen wir zwei Finninnen wieder, die wir bei unserer Ankunft auf Koh Phangan im Taxi zum Hotel kennengelernt hatten. Zunächst verbrachten wir den Abend deshalb mit den beiden bis wir mit einer Gruppe von Briten ins Gespräch kamen und schließlich auch noch ein bisschen tanzen konnten. ☺️Read more
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- Day 15
- Tuesday, November 15, 2022 at 7:00 PM
- ☁️ 26 °C
- Altitude: 4 m
ThailandKhlong Tha Yai9°42’14” N 100°0’20” E
Koh Phangan - Lighthouse

An unserem zweiten Abend auf Koh Phangan erzählten uns die beiden Finninnen, dass es nahe dem Haad Rin Beach einen Steg gibt, der entlang der Küste zum Lighthouse führen würde. Sie zeigten uns auch Fotos, die sehr schön waren :)
Eigentlich hatten wir für unseren zweiten ganzen Tag auf der Insel eine große Rollertour geplant. Entgegen dem Wetterbericht regnete es aber bis um 16 Uhr ununterbrochen. Somit konnten wir den bereits gemieteten Roller nicht wirklich benutzen. Als es schließlich aufhörte zu regnen, entschieden wir uns deshalb dazu den Roller doch nochmal zu bewegen und zu dem besagten Steg zu fahren. Gemacht, getan. Und tatsächlich erwies sich der Steg als ein wirklich schöner Ort. Allerdings handelte es sich bei dem „Lighthouse“ nicht wie erwartet um einen Leuchtturm, sondern um einen Club, der eher einem Restaurant glich.
Am Abend zuvor hatten uns bereits zwei Deutsche erzählt, dass hier heute eine Party stattfinden sollte. Auf unserem Weg kündigten auch viele Plakate diese Party an. Weil der Weg zum Lighthouse uns nicht wirklich gut befahrbar erschien, der Weg zu Fuß aber ziemlich weit ist, waren wir schon ein bisschen traurig, dass wir doch nicht wie eigentlich geplant zu der Party gehen würden.
Nachdem wir dann aber unsere Sachen gepackt hatten und beim Inder essen waren, entschieden wir uns doch noch dazu einen kurzen Verdauungsspaziergang zum Lighthouse zu machen. Weil wir noch vor dem eigentlichen Partybeginn ankamen, dachten wir erst die Party wäre ein super Flop 😅. Später füllte sich die Partylocation aber und wir trafen sowohl the Germans und die Briten vom Vorabend wieder. So erlebten wir tatsächlich noch eine ausgiebige Party auf Koh Phangan, die wir nur verließen um um 4 Uhr das Taxi zur Fähre nach Koh Lanta zu bekommen.Read more
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- Day 17
- Thursday, November 17, 2022 at 1:34 PM
- ☁️ 29 °C
- Altitude: 9 m
ThailandLaem Yung7°37’5” N 99°1’44” E
Koh Lanta - Lonely days

Mit 4 Nächten wollten wir auf Koh Lanta unseren längsten Aufenthalt verbringen. Tatsächlich geht die Zeit aber mal wieder viel schneller um als gedacht. Das liegt vermutlich unter anderem daran, dass Viki sich entschieden hat den „langen“ Aufenthalt zu nutzen, um einen Tauchkurs zu machen. Gesagt, getan. Schon am ersten Tag hat sie sich mit einer Tauchbasis in Verbindung gesetzt und mit der Theorie des Kurses begonnen. Die nächsten Tage war sie dann zusätzlich mit der Praxis beschäftigt. Dies bedeutete für Leonie natürlich viel Zeit alleine.
Der erste dieser einsamen Tage ging vollständig fürs Sonnen und Chillen drauf. Selbstverständlich mit der Folge eines saftigen Sonnenbrandes (wer hätte nach 6 Stunden Sonne schon damit gerechnet?😅🤦🏽♀️). Viki hatte währenddessen mit anderen Problemen zu kämpfen (🤢🤮), konnte ihre Sorgen beim Tauchen aber beinahe vergessen, denn es hat ihr wahnsinnig viel Spaß gemacht.
Die viele Zeit im Hotel hat Leonie aber auch die perfekte Gelegenheit geboten ihrem Hobby nachzugehen. Also wurden endlich mal wieder sämtliche Fotoapparate herausgekramt und mit Spiegelreflexkamera, Drohe und Handy geknipst was das Zeug hält. Weil der Strand vor unserem Hotel (Lanta Sand Resort & Spa) aber auch einfach toll war und gerade Abends ein toller Sonnenuntergang und ein wundervoller Sternenhimmel zu sehen waren, kamen dabei auch einige schöne Fotos raus.
Nach all der Chillerei musste am zweiten Tag wieder ein bisschen Action herbei. Dementsprechend hat sich Leonie einen Roller gemietet, um völlig flexible die Insel erkunden zu können. Einen ersten Stopp machte sie beim Nui Beach. Dieser Strand ist nicht nur sehr schön, sondern lädt auch zum Baden und Entspannen ein. Bei den hohen Temperaturen ist Leonie natürlich auch direkt weggeknackt und erst nach einer Weile völlig verschwitzt wieder aufgewacht.
Um der prallen Sonne zu entkommen, die den Sonnenbrand ja nun auch nicht gerade besser machte, flüchtete sie in den Dschungel. Eine 30 min. Wanderung durch den Dschungel sollte sie zu einem Wasserfall führen. Allen Mut zusammengepackt ging die Wanderung los - immer entlang bzw. durch den Fluss, der ja schließlich irgendwann zum Wasserfall führen musste. Trotz der dauerhaften Angst gleich einer massiven Spinne, einer Schlange oder anderen gruseligen Tieren zu begegnen hat sie dabei kaum einen Schritt außerhalb des Flusses gewagt. Schließlich wurde sie mit einem relativ kleinen, aber trotzdem schönen, Wasserfall belohnt.
Nach dem Rückweg ging es direkt weiter zu einem zweiten Strand, dem Bamboo Beach. Hier waren gerade einmal eine Hand voll andere Menschen, aber dafür auch einige Affen, die sich jedoch nicht näherten. Der Bamboo Beach liegt schon fast am Zipfel von Koh Lanta und dementsprechend dauerte die Rückfahrt auf dem Roller beinahe eine Stunde. Weil das Fahren auf dem Roller aber Spaß macht und es auf dem Weg immer viel zu sehen gibt, war selbst die schön ☺️.
Koh Lanta ist in jeden Fall traumhaft schön und bietet neben tollen Stränden auch mehrere Wasserfälle, Höhlen und verschiedenste Wasseraktivitäten. Also wirklich sehr empfehlenswert! 🏝️☺️Read more
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- Day 19
- Saturday, November 19, 2022 at 6:00 PM
- 🌧 27 °C
- Altitude: 12 m
ThailandLaem Yung7°36’44” N 99°1’57” E
Koh Lanta - Tauchkurs & Sonne

Wie bereits erwähnt hat Viki auf Koh Lanta ihren Tauchschein gemacht. Das Tauchen hat ihr wahnsinnig viel Spaß gemacht. Obwohl es ihr körperlich gar nicht mal so gut ging, hat sie ihren Kurs zielstrebig durchgezogen. Als es ihr am zweiten Tag wieder besser ging und es zusätzlich aus dem Pool ins Meer ging, war das Funkeln in den Augen groß. Sie kam aus dem Schwärmen eigentlich gar nicht mehr raus 😍☺️
Und dass die Schwärmerei keineswegs übertrieben war, zeigte sich am dritten und letzten Tag des Kurses. An diesem Tag wurden zwei Tauchgänge vom Boot aus (bei Kho Ha) gemacht und auch Leonie konnte diese Tauchgänge mitmachen. Ich glaube auch meine Augen haben ein bisschen gefunkelt als ich nach dem ersten Tauchgang zurück ins Boot kam🤩. Das Wasser um Koh Ha ist sehr klar, sodass man eine tolle Sicht unter Wasser hat. Koh Ha besteht aus 5 Inseln, um die es sich tauchen lässt. Viele Korallen und ihre Bewohner haben sich um die Felswände herum angesiedelt und sehen einfach toll aus. Insbesondere dann, wenn von oben ein Lichtstrahl reinblitzt, leuchten die Korallen und Fische in den unterschiedlichsten Farben. Auch die Vielfalt der Tiere ist bewältigen! In unserem ersten Tauchgang haben wir riesige Hummer, aber auch Baracuda, Boxenfische, Drückerfische, Feuerfische, Anemonenfische und viele weitere tolle Fische gesehen. Unter anderem konnten Leonie und ihr Guide einen Fischangriff beobachten, bei dem mehrere große Fische auf die kleinen losgegangen sind. Ganz besonders schön war es aber auch endlich selbstsicher tauchen zu können und als Team mit dem Guide unterwegs zu sein. Wir sind ganz ganz langsam getaucht, sodass man super viel Zeit hatte sich alles richtig anzugucken und auch mal nur zu „stehen“ und die Tiere zu beobachten.
Bei unserem zweiten Tauchgang sind wir dann zu viert tauchen gewesen. Auch hier war es sehr schön und wir konnten so einiges sehen. Leider ging Vikis Luft etwas früher leer, sodass sie mit ihrem Guide auftauchen musste. Leonies Guide wollte Leonie aber gerne noch was Besonderes zeigen und ist deswegen noch schnell mit ihr weitergesprintet. Es war eine Höhle in die er sie führte und mit dem hereinscheinenden Lichtstrahlen war es einfach nur atemberaubend schön. Danach war dann aber auch die Zeit um und Zeit aufzutauchen. Wie man merkt waren wir sehr zufrieden mit unseren Tauchgängen 😄☺️🤿
Als ob Kho Lanta noch einen drauflegen wollte, hatten wir an unseren beiden letzten Abenden die schönsten Sonnenuntergänge überhaupt. Der ganze Himmel leuchtete rot-orange und von unserem Hotel aus konnten wir dieses Bilderbuchbild perfekt beobachten. Zusätzlich gab es den Luxus sich direkt am Strand mit dem Wellenrauschen im Hintergrund und dem Meerwind auf der Haut massieren lassen. Weil das Tauchen allerdings verhältnismäßig teuer war, hat sich nur Viki diesen Luxus gegönnt. Es ist übrigens eine Halbwahrheit, dass sich Leonie den ganzen Urlaub nicht mehr massieren lassen will. Eigentlich hatte sie eher an 3/4 Tage gedacht 😄.
Falls man es noch nicht rausgehört hat, war unser Hotel und unser Aufenthalt auf Koh Lanta fantastisch. Auf jeden Fall ist dies eine Insel, die wir bei einem Thailandaufenthalt nicht mehr auslassen werden. 😍🏝️Read more
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- Day 22
- Tuesday, November 22, 2022 at 11:17 PM
- 🌧 25 °C
- Altitude: 12 m
ThailandKhao Laem Nang8°0’37” N 98°50’21” E
Railey Beach - Ein Ort zum Träumen

Endlich war es soweit, wir sind am/in Railey Beach eingetroffen! Seit Jahren träumt Leonie davon an diesen Ort zu gelangen, der von ihren Eltern schon oft als der schönste Ort der Welt betitelt und beschrieben wurde. Abgesehen von der atemberaubenden Natur, die insbesondere durch viele Kalksteinformationen geprägt ist, ist Railey auch deshalb besonders, weil es nicht mit dem Auto zu erreichen ist, sondern nur mit dem Boot angefahren werden kann. Anfangs waren wir etwas enttäuscht, dass wir nicht wie erwartet vom Boot ins Meer steigen mussten, um an den Strand zu gelangen, sondern stattdessen an einem normalen Steg angelegt haben.
Diese Enttäuschung war aber natürlich schnell vorüber, denn tatsächlich ist Railey Beach von traumhafter Natur umgeben, deren Anblick einen einfach glücklich machen muss. Dass dem so ist, konnten wir auch in den Gesichtern vieler Reisender sehen, die uns an diesem besonderen Ort begegnet sind. Zunächst waren wir etwas geschockt, wie viele (Tages-)Touristen sich in Railey aufhalten. Aber dies hat ein Traumort wohl nun mal an sich - wer will diesen schon verpassen? Dementsprechend muss man es eben in Kauf nehmen, dass man ihn leider nicht für sich alleine haben kann.
Dank des guten Wetters, dass wir hier hatten, konnten wir auch endlich mal zwei richtige Strandtage einlegen. Allerdings gibt es auch an den vielen Stränden, die von Railey zu erreichen sind, einiges zu sehen. Die Kalksteinfelsen locken nämlich viele Kletterer an, die diese als besondere Herausforderung sehen. Beliebt ist auch das Kajakfahren, denn mit dem Kajak lassen sich die vielen Höhlen und einsamen Buchten erreichen, die sich gerade dann auftuen, wenn sich das Wasser im Laufe des Tages zurückzieht. Auch auf den vorherigen Inseln konnten wir die Gezeiten bereits gut beobachten, aber an keinem anderen Ort waren die Folgen so deutlich sichtbar.
Weniger spektakulär, aber trotzdem witzig, fanden wir die Penishöhle, die am Ende des Phra Nang Strandes liegt. Dafür waren wir sehr begeistert von den vielen Affen, die auf Railey Beach leben. Insbesondere morgens, wenn wir aus unserem großen Zimmerfenster beobachten konnten, wie die Affen von Baum zu Baum springen, war unsere Freude groß. 🐒
Allem in einem ist Railey Beach also wirklich einen Aufenthalt wert, weswegen wir Leonies Eltern sehr dankbar für ihre Empfehlung sind. Aber auch ihre vielen kleineren Tipps, wie das Restaurant „Mom‘s kitchen“, in dem wir gleich zwei Abende essen waren, und die vielen schöne Strände zu denen sie uns gelotst haben, haben unseren Aufenthalt in Railey perfekt gemacht.
Ganz besonders schön fanden wir übrigens den Tonsai Beach, der über einen kurzen Wanderweg von Railey West zu erreichen ist. Hier ist alles sehr ruhig und von einer bunten und einladenden Bar aus hat man nicht nur einen tollen Blick auf das Meer, sondern auch die Möglichkeit viele Kletterer zu beobachten. Für Leonie war dies einer der schönsten Orte überhaupt, der ihr sogar eine kleine Glücksträne in die Augen gejagt hat. ☀️🥰Read more
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- Day 23
- Wednesday, November 23, 2022
- 🌧 28 °C
- Altitude: 12 m
ThailandSa Nam Ban Ko Phi Phi7°44’29” N 98°46’25” E
Koh Phi Phi Don - Ballermann Thailands?

Wann immer wir auf unserer Reise bislang erwähnt haben, dass wir irgendwann nach Koh Phi Phi wollen, fiel das Wort Party. Sowohl bei den Einheimischen als auch bei den Touristen ist die Insel der Provinz Krabi als Partyhochburg bekannt. Weil wir die letzten Nächte in Railey und auch zuvor auf Koh Lanta in unseren Betten durchgeschlummert haben, war Koh Phi Phi demnach genau der richtige Ort für uns.
Railey verabschiedete uns bei blauem Himmel und Sonnenschein, sodass auch Viki in ihrem neuen „Reiseoutfit“ ordentlich warm wurde. Auf Koh Phi Phi zog sich der Himmel dann jedoch zu, während wir uns am Pool vom bisherigen Reisetag erholten. Bei angenehmen 27-30 Grad konnten wir dann (über Umwege) zum Viewpoint 2 wandern. Von hier aus hatten wir einen grandiosen Ausblick über die Hauptinsel Koh Phi Phi Don, deren beiden Teile durch einen schmalen Stadtabschnitt miteinander verbunden sind. Auf der einen Seite, die weniger stark von der Ebbe betroffen ist, liegt der Hafen, auf der anderen der Hauptstrand.
In dem Ort gibt es alles was eine Partyhochburg benötigt: zahlreiche Bars, Restaurants und Massagesalons reihen sich aneinander. Gefühlt jeder dritte Laden ist außerdem ein Tattoostudio und gerade Abends sind diese besonders gut besucht. Vielleicht ist auch dies der Grund dafür, dass sich Leonie entschieden hat, die für Bangkok geplanten Tattoos bereits auf Koh Phi Phi stechen zu lassen. 🫣
Ansonsten haben auch wir uns unter die Menschen gemischt und können bezeugen: auf Koh Phi Phi kann man Party machen! Im Slinky, das direkt am Strand und bei der Flut eigentlich auch direkt am Meer liegt, wird vor allem mit Feuershows, Bodypainting, Bullenreiten und einer Tanzstange dafür gesorgt, dass keine Langeweile aufkommt. Angebote wie „Topless women or Naked Man = Free Bucket“ sprechen außerdem die ohnehin ziemlich hemmungslosen Briten an.
An zwei Abenden hatten wir im Slinky eine Menge Spaß. Und das witziger Weise gerade dann, wenn wir mit homosexuellen Männern getanzt haben 😅
PS: Hab ne Wette verloren und musste deswegen auf dem Bullen reiten….Read more
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- Day 24
- Thursday, November 24, 2022
- 🌧 26 °C
- Altitude: 86 m
ThailandAo Pi Le7°40’60” N 98°46’0” E
Koh Phi Phi Leh

Koh Phi Phi kann nicht nur Party, sondern ist auch von wunderschöner Natur umgeben. Neben der Hauptinsel Koh Phi Phi Don liegt die etwas kleinere Insel Koh Phi Phi Leh. Diese ist weitestgehend nur von Affen und anderen Tieren belebt und hat deshalb auch noch unberührte Naturschönheit zu bieten. Die skurrilen Felsformationen der Insel sind vor allem umgeben von klarem hellen Wasser beeindruckend.
Um uns auch diese Seite Koh Phi Phis anzusehen, haben wir an unserem zweiten Tag auf Koh Phi Phi eine Halbtagestour mit dem Longtailboat gemacht. Zu Beginn führte uns die Tour zu einem Monkeybeach. Die Vorstellung, dass hier tatsächlich noch wilde Affen an einem nur mit dem Boot zu erreichenden Strand leben, ist schon verrückt. Allerdings waren wir eher schockiert als wir an diesem Strand eintrafen und bestimmt 50x so viele Touristen wie Affen da waren. Insbesondere das Verhalten vieler Menschen, die die Affen mit verpacktem Essen fütterten war für uns mal wieder ein Zeichen dafür, dass der Mensch die Natur zerstört (und das viele Menschen einfach nicht ausreichend nachdenken).
Die Tour führte uns anschließend an einer großen, aber aus Sicherheitsgründen nicht begehbaren, Höhle (Vikingscave) vorbei in die blaue Lagune. Diese sieht tatsächlich wie gemalt aus. Ein längerer Aufenthalt war jedoch nicht möglich, weil sie bei Ebbe beinahe trockengelegt wird.
Unser Bootsfahrer fuhr uns deshalb an eine andere Stelle, an der wir Schnorchel und die vielen Korallen und Fische bewundern durften. Hier hat Viki auch einen Schnorchel gefunden (🥳), sodass sie den Leihschnorchel, der wie selbstgebastelt aussah, ersetzen konnte.
Das Highlight der Tour sollte Maya Bay sein. Hier wurde einmal der Film „the Beach“ mit Leonardo DiCaprio gedreht. Seitdem wollen sich sämtliche Touristen die paradiesähnliche Bucht ansehen - einer der Gründe warum Koh Phi Phi so überlaufen ist. Weil wir aber bereits so viele schöne Strände in Thailand gesehen haben, waren wir nicht bereit den enorm hohen Eintrittspreis für einen überlaufenen Strand zu zahlen und sind deshalb auf dem Boot geblieben. Im Nachhinein eine super Entscheidung, denn wir hatten nicht nur das ganze Boot für uns, sondern konnten auch schwimmen und schnorcheln gehen. Außerdem haben wir einen kleinen Star kennengelernt. Unser Bootfahrer, der mit uns zusammen auf dem Boot geblieben ist, fing nämlich plötzlich an sehr laut, aber auch sehr schön zu singen. Wir erkannten sein Talent sofort und baten um ein weiteres Lied. In unserem Gespräch stellte sich heraus, dass er einmal bei einem Wettbewerb zum besten Sänger Koh Phi Phis gekürt wurde.
Auf die Maya Bay folgte ein weiterer Schnorchelstopp und schließlich konnten wir beobachten, wie die Sonne am Horizont unterging. Dies ermöglichte uns das zauberhafte Ende unserer Tour: Das Beobachten von glowing plankton. Auch tagsüber schwimmt im Wasser jeder Menge Plankton. Die Partikel sind so klein, dass sie mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Im Dunkeln wird es durch Bewegung jedoch zum Funkeln gebracht, was wirklich ganz magisch aussieht :) ✨Read more
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- Day 27
- Sunday, November 27, 2022
- ☁️ 29 °C
- Altitude: 86 m
ThailandKhao Wang Thang8°54’3” N 98°31’17” E
Khao Sok Nationalpark

Nachdem wir nun über zwei Wochen jeden Tag viel Meer und Strand hatten, erwartete uns im Khao Sok Nationalpark ein Dschungel, der von einem großen See durchzogen ist.
Schon an unserem ersten Abend in Khao Sok haben wir die gigantischen bewachsenen Felsen in der Ferne beobachtet sowie die vielen grünen Pflanzen um uns herum bestaunt.
Eigentlich erwarteten wir bei unserer Dschungelwanderung am nächsten Tag noch mehr von der Pflanzenwelt des Dschungels zu sehen. Unsere dreistündige Wanderung durch den Dschungel machte ein Umgucken jedoch kaum möglich. Wegen des Regens am Vortag war der ohnehin schon sehr schmale und unebene Weg nämlich zusätzlich auch noch ziemlich rutschig. Somit guckten wir die meiste Zeit eigentlich eher auf den Boden als um uns herum 😄. Unser Guide, der uns anfangs mit seinem nach unten gerichteten Blick und dem unvollständigen Gebiss nicht ganz geheuer war, zeigte uns aber immer wieder einige interessante Dinge auf dem Weg. Darunter massive Lianen, ein Weihrauchbaum, Termitenhügel, Pilze, etc.. Das Highlight der Wanderung war die Rafflesia Kerrii Meijer. Mit einem Durchmesser von bis zu 80 cm zählt sie als die größte Blüte der Welt. Groß ist die Blüte auf jeden Fall, allerdings nicht besonders schön. Eigentlich erinnert sie eher an die Demogorgons aus Stranger Things 😄. Unser zunächst unheimliche Guide entpuppte sich im Übrigen als richtiger Witzbold und kreativer Bastler. So bastelte er nicht nur ein Dschungeltelefon, sondern auch Ringe und Becher für uns. ☺️
Spannend war auch der Rückweg zum Hotel, welchen wir mit einem abgespeckten Tuk Tuk antraten.
Für unseren zweiten ganzen Tag im Khao Sok Nationalpark hatten wir uns eine Ganztagestour gebucht. Diese führte uns auf einem Longtailboat über den Rachabrapha-Stausee. Der See schlängelt sich um viele grün bewachsene Kalksteinfelsen herum und ähnelt deshalb stark der Halong Bay in Vietnam. Natürlich kann man diese Landschaft nur schlecht mit Fotos festhalten, deshalb genossen wir die einstündige Fahrt bis zu unserem ersten Halt und bestaunten die traumhafte Kulisse. Zum ersten Mal stoppte das Boot an einer großen Höhle, die in das Innere eines der Kalksteinfelsen führte. Um sie zu erreichen mussten wir allerdings zunächst durch etwa schritthohes Wasser waten. In der Höhle konnten wir dann riesige Stalaktiten und -miten sowie viele kleine Fledermäuse und zwei mittelgroße Spinnen begutachten.
Eine weitere Bootsfahrt durch die atemberaubende Landschaft später, hielten wir bei mehreren schwimmenden Häusern an. Hier gab es für uns Mittagessen und wir hatten die Gelegenheit im See zu schwimmen oder auf ihm Kajak zu fahren. Bei einer Zweitagestour hätte man in den floating houses auch geschlafen. Weil uns die Beschreibung der Häuser jedoch nicht ganz geheuer waren, hatten wir uns dagegen entschieden. Entgegen unserer Erwartung sahen die floating houses doch ganz modern und gemütlich aus, sodass wir uns fast ein bisschen geärgert habe keine Zweitagestour gebucht zu haben.
Nach dem Mittagessen ging es per Boot weiter über den See zu einem Wasserfall. Dieser sah aus wie von Menschenhand erstellt, weil die Steine von dem ständig fließenden Wasser bereits ganz glatt sind. Mit den Profiwasserschuhen, mit denen wir zu Beginn des Tages ausgestattet wurden, konnten wir den laufenden Wasserfall ohne Probleme hinauflaufen, was richtig viel Spaß gemacht habt. Im umliegenden Dschungel gab es außerdem auch jede Menge Lianen, an denen wir uns zum auch als Tarzan probieren durften 😄☺️.
Unsere Freude über den gelungenen Tag war so groß, dass sie trotz des eingebrochenen Regens auf der Rückfahrt im Boot nicht verloren ging. ☺️
Als wir anschließend aus dem Van heraus den wohl schönsten Sonnenuntergang überhaupt beobachteten und realisierten, dass unsere Reise nun ganz stark dem Ende zugeht, wurden wir jedoch doch noch etwas sentimental 🥹.Read more
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- Day 30
- Wednesday, November 30, 2022 at 9:15 AM
- ☁️ 27 °C
- Altitude: 14 m
ThailandBanglumpoo13°45’36” N 100°29’54” E
Bangkok - Back again

Alles hat nun einmal ein Ende - so auch unsere Zeit in Thailand.
Nach beinahe 4 Wochen ist unsere Rundreise nun zu Ende und wir sind nach Bangkok zurückgekehrt. Die restlichen drei Tage haben wir hier genutzt, um Souvenirs zu shoppen und nochmal alles zu tun, was uns in Thailand so gut gefallen hat ☺️ Wir haben uns noch zweimal massieren lassen (leider war eine der Massagen die allerschlechteste für Viki), haben uns am Pool gesonnt, sind über Straßenmärkte geschlendert, waren im besten Café Bangkoks frühstücken, haben uns das Streetfood schmecken lassen und haben auch das Partyleben nicht zu kurz kommen lassen.
Auch wenn die Stimmung in diesen letzten Tagen immer wieder von der Gewissheit belastet wurde, dass unsere Reise bald ein Ende hat, hatten wir noch viele schöne Momente. So zum Beispiel unsere Entdeckungen auf einem lokalen Obstmarkt. Die ganze Zeit über hatte Viki nämlich nach der Frucht Mangostan gesucht, die aussieht wie Knoblauch, aber süß-säuerlich-fruchtig schmeckt. Endlich hatten wir sie gefunden, genauso wie Rambutan, die Leonie so gerne nochmal essen wollte. Auch den Rose Apple haben wir hier entdeckt, welcher eher an eine Paprika oder eine Fleischtomate erinnert, allerdings sehr saftig und süßlich schmeckt.
Auch unser Gespräch mit thailändischen Studenten in einer Nebenstraße der Khaosan Road war sehr unterhaltsam. Eigentlich hatten wir den Thais bloß Hilfe angeboten, weil sie hilflos versuchten einen betrunkenen Freund in ein Taxi zu hieven. Sie entpuppten sich dann zum Teil als große Deutschlandfans😅.
Bei unserem ersten Aufenthalt in Bangkok sind wir auf ein Café gestoßen, dessen Frühstück so gut war, dass beinahe nie ein Platz frei war. Damals hatten wir uns auf der Toilette mit einer Blume und einem „Schön hier, aber waren Sie schonmal in Baden-Württemberg?“ auf der Wand verewigt. Die Wand war extra zum Bemalen gedacht, es stand auch Kreide bereit. Zu dem Zeitpunkt waren dies fast die einzigen Bilder auf der Wand. Heute, genau 4 Wochen später, sind sie von vielen weiteren Sprüchen und Bildern umgeben.
Die Wand erinnert mich an unsere Thailandreise. Wir kamen als zwei Freundinnen her, voller Aufregung was in der vielen Zeit, die wir vor uns hatten, wohl passieren wird. Auf unserer Reise haben wir verschiedenste Orte, die thailändische Kultur, das Land, aber auch Menschen verschiedenster Herkunft kennengelernt. Die vielen schönen Momente und Erfahrungen haben sich in unsere Köpfe eingeprägt und eine zuvor leere Pinnwand gefüllt. Mit dieser werden wir nun nachhause kommen und von ihr den Rest unseres Lebens profitieren. Nicht nur, weil wir eine schöne Zeit hatten, sondern weil so viel hängengeblieben ist über das wir als Freundinnen auch in unserer Pension noch sprechen werden.
Richtig gelesen: Als Freundinnen. Denn nachdem wir 4 Wochen, 24 Stunden am Tag miteinander verbracht haben ohne uns auch nur einmal zu streiten oder anders unglücklich zu sein, sehen wir es als bewiesen, dass diese Freundschaft ewig halten wird. Und das, obwohl einige zu Beginn unserer Reise noch darauf hingewiesen haben, dass man ja nicht mit jedem reisen kann. Wir können es halt 🙌🏻Read more