• Nadine und Dominik
  • Nadine und Dominik

Côte d’Azur 26.12.25-02.01.26

Nachdem die Feiertage zwischen Weihnachten und Neujahr dieses Jahr perfekt liegen und wir Urlaubstage übrig hatten, konnten wir uns nicht nehmen lassen, Silvester wieder im Ausland zu verbringen. Dieses Mal an der Côte d’Azur! Homebase in Nizza! Weiterlesen
  • Ein etwas leichteres Abendessen!

    31. Dezember 2025 in Frankreich ⋅ ⛅ 10 °C

    In Nizza angekommen haben wir nur kurz geparkt und sind direkt los zum Abendessen. Für heute hatten wir uns was etwas leichteres und kleineres rausgesucht, nachdem wir gestern doch sehr üppig gegessen hatten. Eine Poke Bowl war dafür die perfekte Lösung! 30 Minuten ging’s hin und anschließend wieder zurück. Im Hotel hieß es dann abschalten und ausruhen, Energie tanken für den Silvester Abend. Nicht weil wir sehr viel vor hatten sondern eher um fit und wach für den Jahreswechsel zu sein.Weiterlesen

  • Happy new year!! Bonne année!!

    1. Januar in Frankreich ⋅ 🌙 6 °C

    Um circa 23:30 Uhr ging’s dann raus aus dem Hotel und gut 5 Minuten Richtung Hafen von Nizza. Bis zum Hafen sind wir dabei nicht sondern lediglich zu einer freien Fläche, wo ein toller Blick Richtung Nizza möglich ist. Von hier aus sieht man sehr eindrucksvoll, wie lang und stark beleuchtet die Prommenade ist. Ursprünglich wollten wir auch dort hin, hatten dann aber doch nach 24.678 Schritten (18,03 km) nicht mehr so viel Lust darauf. Ein Blick aus der Ferne hat uns vollkommen gereicht. Um 00:00 Uhr war’s dann so weit, an der Prommenade in der Ferne war einiges an Feuerwerk zu sehen und auch in direkter Umgebung gab es, zumindest kurzzeitig, ein Feuerwerk. Am wichtigsten ist es ja schließlich auch gemeinsam ins neue Jahr zu kommen und nicht mit einem lauten und bunten Feuerwerk. Eine halbe Stunde nach dem Start ins neue Jahr ging’s dann wieder zurück ins Hotel und zeitnah schlafen, nachdem morgen nochmal ein letzter Tag im Urlaub ansteht. Zuerst Menton, noch in Frankreich, dann ab nach Italien, um Dolceacqua anzusehen. Wir freuen uns! Jetzt aber erst mal frohes neues Jahr! Bonne année!Weiterlesen

  • Bonjour Menton!

    1. Januar in Frankreich ⋅ ☀️ 8 °C

    Für unseren letzten Tag hatten wir uns nochmal ein kleines Schmankerl rausgesucht. Einen sehr schönen französischen Küstenort an der Italientischen Grenze, Menton, anschließend noch ein mittelalterliches Dorf in Italien, Dolceacqua. Wie in den vergangenen Tagen hieß es um 8 Uhr aufstehen, fertig machen und losfahren. Nach gut 30 Minuten Fahrt waren wir dann schon in Menton, wo wir los auf unsere Runde sind. Oberhalb der Statt thront ein sehr imposantes Gebäude, der so genannte Winter Palace. Früher ein Hotel und öffentlich zugänglich, heute Eigentumswohnungen und Apartments in einer wunderschönen Immobilie. Dadurch leider auch nicht mehr privat zugänglich, versucht hatten wir es trotzdem, zumindest etwas näher dran zu kommen. Anschließend ging’s vorbei am Palais de L‘Europe an die Prommenade, die wir dann entlang spaziert sind.Weiterlesen

  • Am Meer entlang zur Altstadt

    1. Januar in Frankreich ⋅ ☀️ 9 °C

    Heute war der erste Tag mit nicht nur blauen Himmel und gleichzeitig auch etwas windig. Für Fotos überhaupt kein Problem sondern eher stimmungsvoll, fürs spazieren mit Jacke auch kein Problem. Schön, wenn man bei 7 Tagen Urlaub im Dezember nur einmal eine Winterjacke braucht! Die Promenade sind wir dann entlang bis zur historischen Altstadt, die sicher das Highlight der Stadt ist. Auf dem Weg hin haben wir einen Abstecher zur Markthalle gemacht, in der heute wegen dem Feiertag nur wenige Stände offen waren. Die Halle natürlich trotzdem wunderschön! Von der Halle ging’s dann wieder zurück ans Meer bis zur Altstadt.Weiterlesen

  • Gigantisches Panorama von der Hafenmauer

    1. Januar in Frankreich ⋅ ☀️ 8 °C

    Auf der Stadtmauer ging’s dann einmal den Hafen entlang ein Stück vorbei an der Altstadt, um einen Blick auf das Panorama der Altstadt zu genießen. Die Stadt liegt, wie schon öfters bei der Altstadt unserer Ziele in diesem Urlaub, auf einem Hügel. Dadurch ergibt sich ein unglaublich tolles Bild! Menton liegt malerisch zwischen Monaco und der italienischen Grenze und gilt als eine der sonnigsten und farbenfrohsten Städte der Côte d’Azur. Durch das besonders milde Mikroklima gedeihen hier seit Jahrhunderten Zitrusfrüchte, vor allem Zitronen, die Menton den Beinamen Perle Frankreichs eingebracht haben. Das Stadtbild wird von der Altstadt (Vieille Ville) geprägt, die sich terrassenförmig den Hang hinaufzieht. Enge Gassen, pastellfarbene Häuser und Treppenwege führen hinauf zur barocken Basilique Saint-Michel-Archange, die weithin sichtbar über Stadt und Meer thront. Von ihren Vorplätzen eröffnet sich ein eindrucksvoller Blick auf den Hafen und die italienisch anmutende Küstenlinie. Im Vergleich zu den eher luxuriösen Nachbarorten wirkt Menton ruhiger und authentischer, mit starkem italienischem Einfluss in Architektur, Küche und Alltagsleben. Gefällt uns sehr!Weiterlesen

  • Escaliers - Die Treppe zur Altstadt

    1. Januar in Frankreich ⋅ ☀️ 8 °C

    Vom Blick auf die Altstadt ging’s ab zu dieser! Dafür sind wir erst ein Stück den Hafen entlang, um zur Escaliers zu kommen, einer wunderschönen Treppe den Hügel aufwärts, welche direkt zum Kirchplatz führt, an dem die Kathedrale und Kapelle stehen. Ein Muss in Menton!! Die Escaliers von Menton gehören zu den charakteristischsten und fotogensten Elementen der Altstadt von Menton. Da sich die historische Stadt terrassenförmig am Hang liegt, sind Treppen hier nicht nur Verbindungselemente, sondern ein zentrales Strukturmerkmal des Stadtbildes. Sie führen von den unteren Gassen und dem Meer hinauf zur Altstadt und weiter zur Basilique Saint-Michel-Archange. Besonders eindrucksvoll sind die breiten barocken Freitreppen rund um die Basilika. Verziert sind diese von pastellfarbenen Fassaden, kleinen Kapellen, Brunnen und mediterranen Pflanzen. Ein kleines bisschen italienisches Flair. Viele der Stufen stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert und wurden bewusst monumental angelegt, um religiöse Prozessionen und feierliche Aufgänge zu ermöglichen. Unser Aufstieg war nicht feierlich, trotzdem sehr schön!Weiterlesen

  • Place de L’Eglise - Basilika und Kapelle

    1. Januar in Frankreich ⋅ ☀️ 8 °C

    Direkt nachdem man die Treppe erklommen hat steht man auf einem Platz vor der Basilique Saint-Michel Archange de Menton, mit der Chapelle des Pénitents-Blancs nicht weit entfernt zu rechten. Ein toller Anblick! Die Basilique Saint-Michel-Archange ist das architektonische und spirituelle Wahrzeichen Mentons und thront eindrucksvoll über der Altstadt. Errichtet wurde sie zwischen 1619 und 1653 und sie gilt als eines der schönsten Beispiele barocker Sakralarchitektur an der Côte d’Azur. Ihre erhöhte Lage auf einem Vorplatz mit monumentaler Freitreppe verleiht der Basilika eine außergewöhnliche Präsenz und eröffnet zugleich weite Blicke über die Stadt und das Meer. Die Basilique Saint-Michel-Archange spielt bis heute eine zentrale Rolle im religiösen und kulturellen Leben der Stadt. Direkt neben der Basilika befindet sich die Chapelle des Pénitents Blancs, auch Chapelle de la Conception genannt. Sie wurde im 17. Jahrhundert von der Bruderschaft der weißen Büßer (Pénitents Blancs) errichtet, einer religiösen Laiengemeinschaft. Ihre Lage unmittelbar am Vorplatz der Basilika unterstreicht die enge Verbindung zwischen kirchlichem Leben und städtischer Gemeinschaft. Architektonisch ist die Kapelle deutlich schlichter als die benachbarte Basilika. Gerade dieser bewusste Verzicht auf Prunk hebt ihre ursprüngliche Funktion als Ort der Buße und inneren Einkehr hervor. Leider waren beide wegen dem Feiertag geschlossen, wohl erst nachmittags offen. Schade! Trotzdem ein toller Anblick und sehr gut, dass wir hier hoch sind. Schließlich ging’s von hier aus noch etwas weiter den Hügel aufwärts für den Ausblick aufs Meer und die Stadt.Weiterlesen

  • Traumhafter Ausblick auf die Stadt!

    1. Januar in Frankreich ⋅ ☀️ 8 °C

    Ein absolutes Highlight in Menton ist der Aussichtspunkt oberhalb der Kirche, den man von den Kirchen bergauf nach circa fünf Minuten erreicht. Von hier aus hat man ein traumhaftes Panorama mit dem Blick auf den Hafen und die Dächer der Altstadt mit dem Kirchturm der Basilika. Direkt neben dem Aussichtspunkt ist zudem einer (der kleinere) der zwei auf den Hügeln der Stadt befindlichen Friedhöfe. Wohl einer der schönsten gelegenen Friedhöfe mit tollster Aussicht, die wir bisher in unseren Urlauben gesehen haben. Schon sehr beeindruckend und definitiv ein Pflichtbesuch, wenn man nach Menton kommt!Weiterlesen

  • Durch die wunderschönen Gassen

    1. Januar in Frankreich ⋅ ☀️ 9 °C

    Vom Gipfel des Hügels ging’s durch die Gassen der Altstadt abwärts. Immer der Nase nach, ohne konkretes Ziel. Wunderschöne Altstadt, kann man da nur sagen! Im Zentrum angekommen haben wir uns dann an einem zentralen Platz eine unglaublich gute Pizza gegönnt. Ursprünglich wollten wir die erst nach der Fahrt über die Grenze gönnen, haben uns dann aber spontan dagegen entschieden, einen dritten halt heute einzulegen, nur um dort Pizza zu essen. Gute Entscheidung, da die Pizza wirklich gut wahr! Gut gesättigt ging’s dann wieder zurück zum Auto, dass wir heute wieder kostenfrei parken konnten, wegen dem heutigen Feiertag. Mit dem Auto ging’s dann circa 30 Minuten weiter zum letzten Ziel unseres Urlaub. Dafür ging’s über die Grenze, wo wir was Neues erlebt haben. Kurz nach der Grenze durften wir durch eine Mautstelle, hinter der direkt die Autobahnabfahrt war, da wir direkt hier schon raus mussten. Trotzdem durften wir nach der Ausfahrt wieder durch eine Mautstelle und circa 3€ zahlen. Sehr spannend! Wir sehen es einfach als Eintrittsgeld um unser nächstes Ziel zu brauchen, ein absolutes Highlight!Weiterlesen

  • Abstecher nach Italien - Dolceacqua

    1. Januar in Italien ⋅ ☀️ 10 °C

    Schon auf dem Weg zu unserem Ziel hatten wir ein paarmal einen flüchtigen Blick auf Dolceacqua und waren uns hier schon relativ sicher, dass es uns sehr gut gefallen wird. Nachdem wir dann geparkt haben und auf den historischen Stadtkern zugegangen sind, wurden wir uns immer sicherer, dass es uns gefällt. Dolceacqua ist eines der malerischsten Dörfer im ligurischen Hinterland, nur wenige Kilometer von der französischen Grenze bei Menton entfernt. Der Ort liegt im Tal des Flusses Nervia und wirkt mit seinen steinernen Häusern, engen Gassen und Bögen wie ein lebendiges mittelalterliches Gemälde. Besonders bekannt ist Dolceacqua für seine authentische, unverfälschte Atmosphäre, fernab vom Massentourismus der Küste. Genau dieser Fakt hat uns begeistert! Während Éze total überlaufen war, waren wir hier fast alleine. Ein Traum! Das Wahrzeichen des Dorfes ist die eindrucksvolle Ponte Vecchio, eine hohe, steinerne Bogenbrücke aus dem 15. Jahrhundert, die die beiden Ortsteile verbindet. Über der Altstadt erhebt sich das Castello dei Doria, eine imposante Burgruine, die jahrhundertelang den strategisch wichtigen Durchgang ins Tal kontrollierte. Dolceacqua ist zudem eng mit der Kunstgeschichte verbunden. Claude Monet besuchte den Ort mehrfach und hielt insbesondere die Brücke in mehreren Gemälden fest, fasziniert vom Licht und der archaischen Struktur des Dorfes. Verständlich!Weiterlesen

  • Chiesa Parrocchiale di Sant'Antonio

    1. Januar in Italien ⋅ ☀️ 10 °C

    Über die Brücke ging’s direkt zur Altstadt, bevor wir jedoch in die Tiefen der verschlungenen, dunklen und engen Gassen aufgebrochen sind, um die Altstadt zu erkunden, sind wir erst mal zur Kirche, die am Fuß des Hügel steht. Erfreulicherweise war diese jetzt auch offen, somit konnten wir in das Innere und waren begeistert, wie schön diese ist. Während viele italienische Kirchen von außen grundsätzlich ähnlich aussehen, mit Ausnahme der Farbtöne, ist das Innere hier wirklich überraschend schön. Die Chiesa Parrocchiale di Sant’Antonio Abate ist die wichtigste Pfarrkirche von Dolceacqua. Sie wurde im 15. Jahrhundert errichtet und im Laufe der Zeit mehrfach erweitert und umgestaltet, wodurch sich heute ein harmonischer Mix aus gotischen Ursprüngen und barocken Elementen zeigt. Besonders bedeutend im Inneren sind barocke Altäre und sakrale Kunstwerke aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die den Heiligen Antonius den Einsiedler (Sant’Antonio Abate), den Schutzpatron der Kirche, verehren.Weiterlesen

  • Enge Gassen der mittelalterlichen Stadt

    1. Januar in Italien ⋅ ☀️ 10 °C

    Raus aus der Kirche ging’s ab den Hügel aufwärts durch die Gassen der Altstadt. Werden uns direkt vorgenommen, möglichst jede Gasse abzugeben, die nicht nur zu einer Haustür führt. Dafür ging’s erst mal aufwärts mit dem Ziel, zur Festung oberhalb der Altstadt zu gelangen. Auf dem Weg runter sind wir dann die restlichen Gassen abgehangen, die wir noch nicht gesehen hatten. Hat sich definitiv gelohnt! Die Stadt ist auf jeden Fall ein absolutes Highlight! Während es viele ältere Städte gibt, die enge Gassen haben, ist diese Stadt noch mal etwas ganz besonderes. Noch viel enger, dadurch viel dunkler und man bekommt sofort ein Gefühl für das Alter dieser Stadt. Hier kann man sich gut vorstellen, wie das Leben im Mittelalter war. Wenig Licht, da alles so eng bebaut ist, dass die Sonne gar nicht bisschen unteren Stockwerken kommt. Zum Glück hat es nicht streng gerochen oder war dreckig, wie es im Mittelalter vermutlich war. Schon beim spazieren durch die Gassen war Nadine sicher, nach Nizza hat es hier hier am besten gefallen. Ich geb ihr recht, auch wenn Menton und Monaco auch weit oben auf den Top Platzierungen sind.Weiterlesen

  • Ausblick vom Castello dei Doria

    1. Januar in Italien ⋅ ☀️ 10 °C

    Ist man durch die Gassen erst mal ganz oben auf dem Hügel angekommen, steht man am Fuß Der Festung. Natürlich haben wir uns nicht nehmen lassen, ins Innere zu gehen. Entgegen der vergangenen Tage durften wir hier auch fast zum ersten Mal im Ganzen Urlaub Eintritt für etwas zahlen. Jeweils sechs Euro ging ins Innere. Wie wir vom Kassierer erfahren haben, gibt es keinerlei staatliche Gelder zum Erhalt dieser Festung. Es ist komplett Aufgabe der Stadt und Einwohner selbst. Aus diesem Grund wird auch ein Eintritt verlangt, um die Aufrechterhaltung und Pflege zu gewährleisten. Definitiv ein plausibler und wichtiger Grund. Da zahlt man auch gerne! Die Castello dei Doria ist die mittelalterliche Festung, die hoch über dem historischen Ortskern von Dolceacqua thront. Die Ursprünge der Anlage reichen bis ins 12. Jahrhundert, als an dieser strategisch wichtigen Stelle zunächst ein Wehrturm errichtet wurde, um das Nervia-Tal zu kontrollieren. Später erwarb die bedeutende Familie Doria den Besitz. Unter ihrer Herrschaft entwickelte sich der Bau zu einer mächtigen Festung und Residenz. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Castello dei Doria mehrfach erweitert und verstärkt. Im 15. und 16. Jahrhundert entstanden zusätzliche Wohn- und Repräsentationsräume, zwei markante rechteckige Türme und ein großer Innenhof mit Fresken und Stuckverzierungen. Gleichzeitig wurde der Bau von schweren Belagerungen und Auseinandersetzungen geprägt, beispielsweise im Rahmen von mittelalterlichen Konflikten oder während der Spanisch-Französischen Kriege im 18. Jahrhundert, bei denen die Anlage teilweise zerstört wurde. Das Erdbeben von 1887 fügte weitere Schäden hinzu, sodass der Burgkomplex im 19. Jahrhundert weitgehend verlassen wurde. Heute ist das Castello dei Doria eine Ruine, die dennoch eindrucksvoll auf dem Felsvorsprung über dem Dorf steht. Seit dem 20. Jahrhundert wurde der Komplex restauriert und der Gemeinde übergeben.Weiterlesen

  • Ponte Vecchio & Altstadtblick

    1. Januar in Italien ⋅ ☀️ 10 °C

    Nachdem wir die letzte Gasse erfolgreich erkundet hatten, ging’s durch eine Gasse direkt raus aus der Altstadt. Diesmal nicht über den vor der Altstadt gelegenen Platz mit der Kirche, sondern zur Seite raus, über die zweite Brücke zur Altstadt. Diese Brücke ist die deutlich ältere und schönere! Natürlich haben wir uns nicht nehmen lassen, Fotos von der Brücke zu machen, drüber zu gehen und dann vor allem auch von der anderen Seite Fotos von der Altstadt mit der Brücke zu machen. Vor allen die Szenerie, bestehend aus Festung, eng bebauter Altstadt und der steinernen Brücke hat uns extrem gut gefallen! Die Ponte Vecchio ist noch vor der Festung das bekannteste Wahrzeichen von Dolceacqua und zählt zu den eindrucksvollsten mittelalterlichen Steinbrücken Liguriens. Sie wurde im 15. Jahrhundert errichtet und überspannt mit einem einzigen, hohen Rundbogen den Fluss Nervia, der das Dorf in zwei Teile gliedert. Durch ihre ungewöhnlich steile und elegante Bogenform wirkt die Brücke fast monumental und bestimmt maßgeblich das malerische Ortsbild. Die Ponte Vecchio verband traditionell den älteren Ortsteil Terra mit dem später gewachsenen Viertel Borgo und war damit nicht nur ein Verkehrsweg, sondern ein zentrales Element des wirtschaftlichen und sozialen Lebens. Die massive Bauweise beweist wie viel ingenieurtechnische Erfahrung vorhanden sein musste und auch davon, wie wichtig dieser Übergang für Handel, Verteidigung und den Alltag war. Berühmt wurde die Brücke auch durch Claude Monet, der sie als „Juwel von Leichtigkeit“ bezeichnete. Heute ist die Brücke eines der meistfotografierten Motive der Region und verkörpert wie kaum ein anderes Bauwerk den romantischen, zeitlosen Charakter Dolceacquas. Mit ständigen Schulterblick, um den Anblick weiterhin zu genießen, ging’s zurück zum Auto und dann circa 1 Stunde zurück nach Nizza. Okay dürfen wir auf der Rückfahrt wieder die kleine Schleife auf die Autobahn fahren, durch die Mautstelle, eine Kurve und erneut durch die Mautstelle. Dieses Mal waren es zum Glück nur 2,60 €. Trotzdem definitiv spannend.Weiterlesen

  • Auf Abschiedstour durch Nizza

    1. Januar in Frankreich ⋅ ⛅ 10 °C

    Zurück in Nizza haben wir am Hotel geparkt und sind dann los auf unsere Abschiedsrunde durch die wunderschöne Stadt. Heute wollten wir einfach noch mal den Flyer der Stadt genießen. Also ging’s bei sehr starkem Wind am Hafen entlang, rund um den Stadtberg mit Blick auf die ewig lange Küste. Nachdem wir dann den Sonnenuntergang auf der Promenade genossen hatten, ging’s ab in die Gassen der Altstadt. Hier haben wir uns ein kleines Abendessen gegönnt, eine Kirche entdeckt, die wir noch nicht gesehen haben, die Oper von der Rückseite gesehen (wo sie sogar viel schöner ist!) und noch mal eine komplette Runde, durch die Altstadt bei Dunkelheit, mit Beleuchtung genossen. Dabei haben wir uns auch ein kleines Dessert fürs Hotel mitgenommen, sechs leckere Macarons! Für den Rückweg zum Hotel ging dann wieder zurück zur Promenade, die inzwischen beleuchtet war. Vom Hotel aus hatten wir immer gesehen, dass die Promenade sehr stark beleuchtet war. Vor Ort konnten wir es dann bestätigen, schaut richtig gut aus! Für uns ging’s die Promenade entlang bis zum Hafen, dann weiter zum Hotel und dort hieß es Beine hochlegen und Macarons genießen. Mit 26.965 Schritten (19,92 Km) haben wir auch den letzten Tag noch mal voll ausgeschöpft und viele tolle neue Sachen gesehen! Morgen heißt es leider wieder abreisen, sogar sehr früh. Zum Glück sind wir dann mittags nicht nur Zuhause, sondern wahrscheinlich schon fertig mit auspacken. Jetzt aber erst mal gute Nacht Nizza!Weiterlesen

  • Mietwagen Abgabe & Abflug!

    2. Januar in Frankreich ⋅ 🌙 4 °C

    Heute hieß es sehr früh aufstehen und losfahren. Nadine ist schon kurz vor 4 Uhr aufgestanden, ich gegen 4 Uhr. Schon um 4:20 Uhr hieß es dann auschecken und los zum Flughafen, da wir unseren Mietwagen um 5 Uhr abgeben mussten, spätestens um 6 Uhr wiederum den Koffer. Zum Glück hat alles sehr gut geklappt und so konnten wir noch am Flughafen vor der Abgabe von Auto tanken. Sehr wichtig, da bei dieser Vermietung innerhalb von 15 Kilometer vom Flughafen getankt werden muss, als Nachweis muss dafür der Beleg vom Tanken im Auto bleiben. So kann gewährleistet werden, dass nicht wie so oft vollgetankt wird aber dann noch ein gutes Stück gefahren wird, damit die Nadel nur noch knapp auf voll ist. Nach dem abstellen vom Auto hieß es Schlüssel in die Box einwerfen und mit dem Bus zum Terminal 1. Koffer abgeben und Sicherheitskontrolle ging sehr schnell und dann konnten wir mit einem Cappuccino und Croissant (für mich) noch gut 30 Minuten in Terminal rumgehen, um den Kreislauf etwas in Schwung zu bekommen. Pünktlich um 6:15 Uhr ging’s dann los mit dem Boarding, mit minimaler Verzögerung sind wir dann um 6:55 Uhr gestartet. Nicht schlimm, da die Flugzeit mit 1 Stunde und 5 Minuten kurzer als gedacht verkündet wurde. Schon lustig, wenn der Flug nach Südfrankreich kürzer ist als die S-Bahn Fahrt von wolfratshausen zum Flughafen. Der Flug war ingesamt sehr angenehm und ruhig. Nur der Landeanflug war sehr wackelig durch starken Wind. Die Landung erstaunlicherweise dann umso ruhiger. Starke Leistung! Um 08:05 Uhr waren wir dann wie angekündigt sogar 5 Minuten früher als geplant am Flughafen und dann ging’s direkt zum Koffer holen. Dieses Mal dann, zum Glück, öffentlich nur bis zur Tiefgarage und mit dem Auto bequem und einfach nach Hause. Um 10:40 Uhr waren wir dann inklusive einkaufen final zuhause und somit gut 6,5 Stunden nach dem aufstehen.Weiterlesen

  • Merci & Au revoir, Côte d'Azur! 🇫🇷

    2. Januar in Frankreich ⋅ 🌙 4 °C

    Zum Abschluss des Urlaubs heißt es wie immer, Resümee ziehen. Es war ein unglaublich schöner Urlaub in einer wirklich wunderschönen Region! Die Côte d‘Azur als Ganzes ist wirklich toll. Sicherlich geprägt von der wunderschönen Farbe des Wassers und den Bergen direkt am Meer aber auch durch die sehr schönen, teils sehr alten, Städten. Nizza als Ausgangspunkt war eine sehr gute Wahl! Nach Cannes, Grasse, Antibes, Menton, Monaco und Dolceacqua haben wir maximal eine Stunde gebraucht. Nur nach St. Tropez und Marseille durften wir länger fahren, was wiederum nicht zu vermeiden ist, bei so einem langen Küstenabschnitt mit vielen Sehenswürdigkeiten. Mit 9 Städten in 3 Ländern waren wir richtig ordentlich unterwegs. Mit 7 Nächten und somit 6 ganzen Tagen hatten wir dafür natürlich auch ordentlich Zeit. Eine gute Entscheidung, da wir so nicht an eine Stadt oder einen engen Radius gebunden waren. Mit Monaco konnten wir diesen Urlaub ein neues Land entdecken und somit unseren Jahresvorsatz für 2025, mindestens zwei neue Länder zu besuchen, sogar übertreffen, da wir mit Malta, Kanada und Monaco sogar in drei neuen Ländern waren. Ein einziges Highlight lässt sich dieses Mal nicht hervorheben, am schönsten fanden wir aber Nizza, Grasse, Menton und Dolceacqua. Zwei mal Küste, zwei mal Berge. Das zeigt auch, wie abwechslungsreich unser Urlaub war. Toll war dieses Mal auch, dass wir für notwendige Themen wie Wasser trinken und Toiletten nahezu nichts bis gar nichts gezahlt haben. Auch beim parken hatten wir dieses mal etwas Glück, da wir durch Feiertage oder Nebensaison teilweise nichts zahlen mussten. Selbst beim Thema Eintritt hatten wir dieses Mal massiv Glück, da wir lediglich einmal am letzten Tag für die Festung in Dolceacqua Eintritt zahlen mussten. Sehr erträglich! Unser Mietwagen war gut, wobei es nicht unsere erste Wahl für den Urlaub oder auch Zuhause wäre. Grundsätzlich sehr komfortabel beim Cruisen auf der Autobahn, absolut ruhig beim fahren und als Hybrid sehr angenehm. Eher unpassend für den Urlaub war, dass er durchaus etwas zu groß für unseren Bedarf war. Außerhalb vom Urlaub etwas stören war, dass man dieses Mal durchaus mal ein bisschen den Unterschied zwischen Premium-Marke und sonstigen Marken gemerkt hat. Vor allem beim vom Gas gehen oder auch beim langsamen fahren, z.B. beim einparken, lieg er durchaus etwas unrund, bzw. nicht so geschmeidig. Kein wirkliches Problem aber eben auch nicht sehr gut. Kulinarisch wurden wir dieses Mal vor eine kleine Herausforderung gestellt. Vieles öffnet erst um 18:30 Uhr und gleichzeitig waren wir mit dem Hotel etwas abseits. Trotzdem haben wir immer tolle Möglichkeiten zum Schlemmen gefunden. Das Highlight hierbei natürlich das geniale Sterne Küche Menü, das uns definitiv in Erinnerung bleiben wird. Teuer aber jeden Cent wert! Auch unser Hotel könnte fast in die Kategorie passen. Natürlich kann man immer das günstigste nehmen, dafür spart man aber nicht das ganze Jahr über. Man darf auch genießen. Dazu gehört auch, nicht das Hotel in dritter Reihe zu nehmen, sondern auch mal das Hotel mit traumhaften Meerblick. Eine super Entscheidung! Schön ruhig gelegen, wunderschöner Ausblick, geräumiges Zimmer und dazu noch ein kostenfreier Parkplatz. Was will man mehr! Mit 894 Kilometern waren wir mit dem Auto sehr ordentlich unterwegs, mit 176.011 Schritten (ca. 121 Km) auch zu Fuß ganz stark unterwegs! Die 30.000 haben wir einmal geknackt und drei mal nur knapp verfehlt. Alles in allem kann man sagen, es war ein perfekter Urlaub in einer traumhaften Region, in der wird sehr schöne Städte kennenlernen durften und es uns gut gehen lassen haben. Kurz und knapp. So muss Urlaub sein! Vielen lieben Dank Nizza, vielen Dank Côte d‘Azur! Merci & Au Revoir!Weiterlesen

    Ende der Reise
    2. Januar 2026