• Nadine und Dominik
  • Nadine und Dominik

Italien Tour 09.04. - 25.04.26

Dieses Jahr stand unser erster richtiger Urlaub, wie vor meinem Studium, erst im April auf dem Plan, passend zu meinem Geburtstag. Eine Italien Rundreise durch einige Großstädte, auf die wir uns sehr gefreut haben! Read more
  • Haus von Kolumbus & Porta Soprana

    April 17 in Italy ⋅ ☁️ 22 °C

    Bevor es dann wieder zurück ins Zentrum geht, kommt man zu einem kleinen grünen Areal, in dem sich die Ruine ein ehemaligen Kirche befindet, das Elternhaus von Christoph Kolumbus und ein wunderschönes, sehr großes Stadttor. Alles drei haben wir uns angesehen. Wir waren auch kurz davor, in das Haus von Christoph Kolumbus zu gehen, haben uns dann aber spontan dagegen entschieden, um weiter auf unsere Tour zu gehen. Das Casa di Colombo in Genua gilt als das Elternhaus von Christoph Kolumbus und liegt direkt bei der Porta Soprana, einem alten Stadttor. Das heutige Gebäude ist jedoch nicht vollständig original. Es wurde im 18. Jahrhundert auf den Resten des ursprünglichen Hauses wieder aufgebaut. Trotzdem steht es an der historisch überlieferten Stelle, an der Kolumbus im 15. Jahrhundert seine Kindheit verbracht haben soll. Das Haus ist klein und schlicht, ein deutlicher Kontrast zu den prächtigen Palästen der Stadt. Im Inneren findet man einfache Räume, die zeigen, wie bescheiden das Leben damals war. Es vermittelt eher eine Vorstellung vom Alltag als ein klassisches Museum mit vielen Ausstellungsstücken. Die Porta Soprana ist eines der wichtigsten mittelalterlichen Stadttore von Genua und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie gehörte zur alten Stadtbefestigung und markierte den Zugang zur Stadt von der Landseite aus. Charakteristisch sind die zwei hohen Türme, die das Tor flankieren und ihm ein sehr wehrhaftes Aussehen verleihen. Von hier aus konnte man ankommende Personen kontrollieren und die Stadt verteidigen. Teile der alten Stadtmauer sind in der Umgebung noch erhalten und geben einen guten Eindruck davon, wie stark Genua früher befestigt war. Sehr beeindruckend, auch wenn davon nicht mehr viel erhalten ist.Read more

  • Die Chiesa del Gesù

    April 17 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

    Nachdem wir durch das Stadttor gegangen waren, ging’s in Richtung Kathedrale von Genua. Auf dem Weg hin durften wir nochmal eine wunderschöne Kirche im Zentrum bestaunen. Die Chiesa del Gesù. Die Chiesa del Gesù, offiziell „Chiesa del Gesù e dei Santi Ambrogio e Andrea“, gehört zu den bedeutendsten Barockkirchen von Genua und liegt nahe der Piazza De Ferrari. Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert von den Jesuiten errichtet und ist ein typisches Beispiel für ihre Bauweise. Außen relativ schlicht, im Inneren jedoch äußerst prachtvoll. Beim Betreten fällt sofort die reiche Ausstattung auf mit Marmor, Gold, Fresken und kunstvollen Altären. Besonders berühmt ist die Kirche für ihre Kunstwerke, darunter Gemälde von Peter Paul Rubens und Guido Reni. Diese Werke zählen zu den Highlights der genuesischen Kunstszene. Der Innenraum ist klar gegliedert, mit einem großen Mittelschiff und Seitenkapellen, die jeweils reich dekoriert sind. Die Gestaltung folgt dem Ziel der Jesuiten, den Glauben durch beeindruckende Kunst und Architektur erlebbar zu machen.Read more

  • Die Kathedrale von Genua

    April 17 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

    Außen deutlich beeindruckender und innen dafür etwas schlichter ist wiederum die Kathedrale von Genua, zu der wir als Nächstes kamen. Die Cattedrale di San Lorenzo ist die wichtigste Kirche von Genua und das religiöse Zentrum der Stadt. Sie wurde zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert erbaut und vereint romanische und gotische Elemente. Schon die Fassade ist besonders auffällig. Die charakteristischen schwarz-weißen Streifen aus Marmor sind typisch für Genua und machen die Kathedrale sofort erkennbar. Zwei Türme rahmen den Eingang, wobei einer unvollendet blieb. Im Inneren wirkt die Kathedrale deutlich dunkler und monumentaler als viele barocke Kirchen der Stadt. Massive Säulen, hohe Gewölbe und eine klare Struktur prägen den Raum. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Kapellen mit kunstvollen Altären und Gemälden. Ein besonders wichtiger Bereich ist die Kapelle des Johannes des Täufers, in der Reliquien des Heiligen aufbewahrt werden. Besonders verehrt wird ein Teil seiner sterblichen Überreste, der in einem kunstvollen Reliquienschrein liegt. Die Kappelle gehört zu den bedeutendsten religiösen Orten der Kathedrale und ist besonders aufwendig gestaltet. Vor dem Gehen ging’s für mich noch auf den Turm. Die Türme der Cattedrale di San Lorenzo in Genua sind unterschiedlich hoch, da der Bau nie vollständig symmetrisch fertiggestellt wurde. Der höhere Turm (rechts von vorne gesehen) erreicht etwa 60 Meter Höhe. Der linke Turm blieb unvollendet und ist deutlich niedriger. Diese ungleiche Höhe ist kein Fehler, sondern Ergebnis der langen Baugeschichte im Mittelalter, bei der Pläne oft geändert oder nicht vollständig umgesetzt wurden. Beim Aufstieg geht’s bis zur Hälfte im rechten Turm, dann über ein Verbindungsteil nach links, da die Aussichtsplattform auf dem linken Turm ist. Der Ausblick ist schön, jedoch durch die niedrigere Höhe vom linken Turm nicht unendlich weit in alle Richtungen.Read more

  • Rund um die Piazza De Ferrari

    April 17 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

    Raus aus der Kathedrale ging’s wieder ins Herz des Zentrums zur Piazza De Ferrari. Die Piazza De Ferrari ist der zentrale Platz von Genua und bildet das Herz der modernen Innenstadt. Hier treffen Altstadt, Geschäftsviertel und wichtige Verkehrsachsen aufeinander. Das auffälligste Element des Platzes ist der große Brunnen in der Mitte, der mit seinen Wasserfontänen eines der bekanntesten Fotomotive der Stadt ist. Leider bei uns nicht, da der Brunnen heute gar nicht aktiv war. Rund um den Platz stehen bedeutende Gebäude, darunter das Opernhaus Teatro Carlo Felice sowie mehrere repräsentative Paläste und Bankgebäude. Historisch entwickelte sich die Piazza De Ferrari vor allem im 19. Jahrhundert zu einem wichtigen urbanen Zentrum. Heute ist sie ein lebendiger Treffpunkt, sowohl für Einheimische als auch für Besucher.Read more

  • Die Galleria Giuseppe Mazzini

    April 17 in Italy ⋅ ☁️ 22 °C

    Angrenzenden an die riesige Piazza ist neben den vielen Gebäuden auch der Eingang zur Galleria Giuseppe Mazzini, durch die wir als Nächstes gegangen sind. Die Galleria Giuseppe Mazzini ist eine elegante Einkaufspassage. Sie wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ist typisch für die damalige Zeit. Eine überdachte Galerie mit Glasdach und Eisenkonstruktion, die Licht in den Innenraum lässt und gleichzeitig Schutz vor Wetter bietet. Damit gehört sie zur gleichen architektonischen Tradition wie die berühmten Passagen in Mailand oder Neapel, nur kleiner und ruhiger. Die Galleria war somit ein erster kleiner Vorgeschmack auf die gigantische Galleria, die uns in Mailand erwartet. Im Inneren findest man kleine Geschäfte und Boutiquen, Cafés und dekorative Mosaikböden. Die Atmosphäre ist eher elegant und entspannt, weniger hektisch als große Einkaufszentren. Heute war zentral durch die ganze Passage ein Büchermarkt. Auch sehr interessant!Read more

  • Besichtigung vom Palazzo Spinola

    April 17 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

    Von der Galerie ging’s zum zweiten Teil der Palazzo Besichtigung. Nachdem wir am Morgen noch im Palazzo Reale waren ging’s jetzt noch zum Palazzo Spinola. Auch hier gibt es momentan kleine Restaurierungsarbeiten, trotzdem können große Teile der Räume besichtig werden, was wir auch gemacht haben. Ingesamt muss man sagen, das sich die 8€ pro Person definitiv gelohnt haben! Der Palazzo Spinola ist einer der bedeutendsten historischen Paläste in der Altstadt von Genua und beherbergt heute die Galleria Nazionale di Palazzo Spinola. Der Palast stammt aus dem 16. Jahrhundert und gehörte der einflussreichen Familie Spinola, einer der mächtigsten Adelsfamilien der Republik Genua. Besonders bemerkenswert ist, dass viele Räume noch heute so erhalten sind, wie sie im 17. und 18. Jahrhundert eingerichtet wurden. Im Inneren erwartet Besucher eine Mischung aus Kunstmuseum und originalem Wohnpalast. Prächtig dekorierte Säle mit Fresken und Stuck, historische Möbel und Ausstattung und bedeutende Gemälde. Anders als in vielen Museen wirkt der Palazzo sehr „lebendig“, da die Räume nicht leer sind, sondern den Eindruck eines echten Adelssitzes vermitteln. Die Lage mitten in den engen Gassen der Altstadt ist typisch für Genua. Von außen eher unscheinbar, innen jedoch überraschend prachtvoll. Hat uns sehr gut gefallen!Read more

  • Viele Palazzo entlang der Via Garibaldi

    April 17 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach der Besichtigung vom Palazzo haben wir uns dann erst mal eine Auszeit mit Cappuccino und einem Maritozzo gegönnt. Ein Maritozzo ist ein traditionelles, süßes Hefebrötchen aus der Region Rom, das längs aufgeschnitten und großzügig mit frischer Schlagsahne gefüllt wird. Es ist ein klassisches römisches Frühstücksgebäck, das oft mit Puderzucker bestäubt wird. Hat ähnlich geschmeckt wie ein riesiger Windbeutel. War gut! Danach ging’s ausgeruht die Via Garibaldi entlang. Die Via Garibaldi ist die prächtigste Straße von Genua und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie wurde im 16. Jahrhundert angelegt und war damals ein bewusst geplantes Prestigeprojekt der reichen genuesischen Familien. Entlang der relativ kurzen, aber eindrucksvollen Straße stehen zahlreiche prachtvolle Paläste, die sogenannten Palazzi dei Rolli. Diese dienten früher dazu, hochrangige Gäste der Republik, z.B. Botschafter oder Fürsten, unterzubringen. Zu den bekanntesten Gebäuden gehören der Palazzo Rosso, Palazzo Bianco und Palazzo Doria Tursi. Die Paläste sind reich verziert und zeigen den enormen Wohlstand Genuas in seiner Blütezeit. Viele von ihnen können heute besichtigt werden und beherbergen Museen. Besonders interessant ist, dass die Straße im Gegensatz zur engen Altstadt breit und repräsentativ angelegt wurde. Ein bewusstes Zeichen von Macht und Modernität.Read more

  • Die Aussicht vom Belvedere Castelletto

    April 17 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

    Raus aus der Via Garibaldi ging’s zu einem Aufzug, um zur höheren Lage für eine tolle Aussicht zu gelangen. Unser Ziel war der Belvedere Castelletto, auch „Spianata Castelletto“ genannt, und ist einer der schönsten Aussichtspunkte in Genua. Von hier hat man einen spektakulären Blick über die Dächer der Altstadt, den Hafen und das Meer. Es ist einer der besten Orte, um die besondere Lage Genuas zu verstehen. Eine Stadt, die sich vom Meer steil in die Hügel hinaufzieht. Der Aussichtspunkt ist leicht erreichbar. Besonders bekannt ist der Aufzug (Ascensore Castelletto), der uns direkt von der Altstadt nach oben gebracht hat. Dieser ist eine kleine Attraktion für sich. Der Zugang liegt zentral nahe der Piazza Portello. Zunächst geht man durch einen kurzen, leicht tunnelartigen Gang im Felsen, bevor man den eigentlichen Aufzug erreicht. Schon dieser Weg macht den Aufstieg besonders. Für 1,20€ pro Person gehts dann aufwärts. Die Fahrt dauert nur wenige Sekunden und überwindet dabei ca. 50–60 Höhenmeter. Der Lift selbst wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut und ist im Jugendstil (Art Nouveau) gestaltet. Innen wirkt er fast wie eine kleine historische Kabine. Holzverkleidung, dekorative Details und ein eher „klassischer“ Aufzug als moderner Lift. Oben angekommen erwartet einen neben der tollen Aussicht auch eine ruhige Terrasse mit Bänken und viel Platz zum Verweilen. Super zum besuchen und verweilen!Read more

  • Am Hafen entlang zurück

    April 17 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

    Zu Fuß ging’s dann wieder abwärts zurück in die Altstadt und von dort aus zum Hafen, den wir dann entlang gegangen sind, bis wir wieder beim Hotel waren. Für uns ging’s dann aber nicht direkt ins Hotel, sondern noch zu einem letzten Sehenswürdigkeit, welche direkt über unserem Hotel liegt und uns schon bei der Ankunft interessiert hat. Um dorthin zu kommen, ging’s wieder eine Höhenmeter nach oben und somit haben wir wieder eine Möglichkeit der Auffahrt genutzt. Dafür ging’s aufwärts mit dem Ascensore di Castelletto Levante, eine weniger bekannte, aber sehr praktische Alternative zum bekannten Castelletto-Aufzug, mit dem wir zuvor gefahren waren. Er verbindet den unteren Bereich nahe der Via Balbi, direkt neben unserem Hotel, mit dem höher gelegenen Stadtteil Castelletto. Dadurch kann man sich einen anstrengenden Aufstieg ersparen. Der Aufzug ist sehr besonders, verläuft teilweise im Berg bzw. im Felsen, was ihn technisch und atmosphärisch besonders macht. Der Ascensore di Castelletto Levante gehört zu den wenigen Anlagen die zweiphasig fahren. Zuerst fährt die Kabine waagrecht durch einen Tunnel im Berg, danach erfolgt der Wechsel und sie fährt senkrecht nach oben. Das passiert automatisch, man merkt nur einen kurzen Übergang zwischen den beiden Bewegungen. Das wurde so gebaut, da Genua extrem steil am Hang liegt. Direkt senkrecht vom Startpunkt hochzugehen wäre technisch schwierig gewesen, daher hat man erst eine horizontale Strecke in den Berg gebaut, dann den vertikalen Aufstieg. Oben angekommen erreicht man ebenfalls Bereiche mit schöner Aussicht über die Stadt, zudem ein Castello, dass wir als letztes Ziel besichtig haben.Read more

  • Das Schloss D'Albertis

    April 17 in Italy ⋅ ☁️ 22 °C

    Oben angekommen ging’s direkt zum Schloss D‘Albertis, dass oberhalb der Stadt thront. Der Eintritt kostet normalerweise 9€ pro Person. Durch Studentenrabatt musste ich nur 2€ zahlen, somit konnten wir für gemeinsam 11€ rein. Toll! Das Castello D’Albertis ist ein auffälliges Schloss und wurde im 19. Jahrhundert vom Kapitän und Entdecker Enrico Alberto d’Albertis erbaut. Er ließ das Gebäude bewusst wie eine Mischung aus mittelalterlicher Burg und exotischem Wohnsitz gestalten, inspiriert von seinen Reisen in verschiedene Teile der Welt. Enrico Alberto d’Albertis war ein italienischer Seefahrer, Entdecker und Abenteurer des 19. Jahrhunderts aus genau. Er lebte von 1846–1932. Er war Kapitän und leidenschaftlicher Reisender, der zahlreiche Expeditionen unternahm. Unter anderem über den Atlantik. Besonders bekannt ist, dass er eine Route nachsegelte, die an die Reisen von Christoph Kolumbus erinnerte, um historische Seefahrten nachzuvollziehen. D’Albertis interessierte sich nicht nur für Navigation, sondern auch für Kulturen weltweit. Auf seinen Reisen sammelte er zahlreiche Gegenstände aus verschiedenen Ländern, darunter Alltagsobjekte, Waffen und Kunstwerke. Diese brachte er nach Genua und machte sie später der Öffentlichkeit zugänglich. Im Inneren befindet sich daher heute im Schloss ein Museum für Weltkulturen. Die Sammlung besteht aus Objekten, die d’Albertis von seinen Reisen mitbrachte. Darunter Ethnografische Gegenstände, Waffen und Alltagsobjekte aus verschiedenen Kontinenten, Karten sowie maritime Erinnerungsstücke. Auch die Räume selbst sind sehenswert, da sie teilweise noch die originale Gestaltung widerspiegeln. Vom Castello ging’s dann gut 70 Höhenmeter zu Fuß wieder Bergab zurück zum Hotel. Im Hotel haben wir eine Auszeit gegönnt, die Beine hoch gelegt und entspannt. Nach circa 2 Stunden Pause ging’s dann noch mal los. Nicht auf eine große Runde, sondern nur zum Abendessen in der Nähe vom Hotel.Read more

  • Die Heimat von Pesto Genovese!

    April 17 in Italy ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach unserer Auszeit im Hotel ging circa 5 Minuten die Straße entlang zu einem kleinen Laden, den wir schon am ersten Tag entdeckt hatten. Es handelt sich um einen kleinen Laden, den es mehrfach im Genua gibt, der laut Rezensionen sehr bekanntes für mit das beste Pesto Genovese in Genua. Das mussten wir natürlich nutzen! Das Pesto alla Genovese ist die bekannteste Spezialität aus Genua und ein echtes Symbol der ligurischen Küche. Der Name kommt vom italienischen pestare, was auf Deutsch „zerstoßen“ bedeutet, denn traditionell wird die Soße im Mörser hergestellt. Die klassischen Zutaten sind einfach, aber entscheidend für den Geschmack. Frisches Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Olivenöl sowie Hartkäse. Meist eine Mischung aus Parmesan und Pecorino. Entscheidend ist die Qualität der Zutaten, vor allem des Basilikums. Typisch wird Pesto mit Pasta wie Trofie oder Linguine serviert. Trofie kannten wir davor gar nicht, haben uns aber sehr gut geschmeckt! In Ligurien ist es außerdem üblich, das Gericht mit Kartoffeln und grünen Bohnen zu kombinieren. Eine Kombination, die für viele überraschend ist, aber traditionell dazugehört. Hier wurde das auch als Ergänzung angeboten, jedoch mit Kartoffeln und Spargel. Wichtig beim Pesto ist, dass das Pesto nicht gekocht wird. Es wird nur mit der heißen Pasta vermischt, damit Aroma und Farbe erhalten bleiben. Uns hat es unglaublich gut geschmeckt und es war auch eine gute Entscheidung, dass wir uns beide eine mittlere Portion mit Pesto gegönnt haben und zusätzlich noch eine Portion geteilt haben mit Salsa di Noci, einer Walnusssoße, die ebenfalls aus Genua kommt. Auch diese war sehr gut! Das Pesto aber noch mal einiges besser! Auf dem Rückweg haben wir uns dann noch einen Oreo Frappe geholt, den wir uns im Hotel gegönnt haben. Mit 22.084 Schritten (15,55 Km) bei perfektem Wetter haben wir uns das auch verdient! Morgen steht, bezogen auf die Anzahl an Ziele, ein eher ruhiger Tag an. Wir freuen uns trotzdem schon sehr!Read more

  • Der Leuchtturm von Genua

    April 18 in Italy ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach einer guten Mütze Schlaf und einem guten Frühstück ging’s los auf unsere heutige Tour. Für heute standen zwei Ziele auf dem Plan. Der Leuchtturm von Genua und das Aquarium. Zuerst ging’s stadtauswärts Richtung Westen. Nach 30 Minuten waren wir dann am Fuße des gigantischen Leuchtturms. Die Tickets hatten wir schon im Voraus gekauft, wobei wir diese nur für den Park und das Museum hatten, den Aufstieg auf den Turm haben wir dann noch für 3€ pro Person dazu gebucht. Nach einer Runde durch den Park und das Museum ging’s dann einige Stufen aufwärts auf den Turm. Die Aussichtsplattform für Besucher liegt bei etwas mehr als Hälfte der Höhe, da der obere Bereich dem Militär gehört. Eine tolle Aussicht auf die Stadt, den Hafen und den Frachthafen hatten wir trotzdem! Der Lanterna di Genova ist das bekannteste Wahrzeichen von Genua und einer der ältesten sowie höchsten Leuchttürme Europas. In Europa liegt er auf Platz 2, weltweit auf Platz 8. Unter den Leuchttürmen, die sogar ursprünglich bereits als Leuchttürme gebaut wurden, liegt er sogar weltweit auf Platz 2! Sehr beeindruckend! Er wurde ursprünglich im 12. Jahrhundert errichtet und im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut. Mit einer Höhe von etwa 77 Metern (und über 100 Metern über dem Meeresspiegel) ist er bis heute ein wichtiger Orientierungspunkt für die Schifffahrt. Die „Lanterna“ steht direkt am Hafen und symbolisiert die lange maritime Geschichte Genuas. Schon im Mittelalter diente sie dazu, Schiffe sicher in den Hafen zu führen, damals noch mit offenem Feuer, später mit moderner Beleuchtung. Der Turm besteht aus zwei übereinander stehenden, quadratischen Abschnitten und ist durch eine kleine Terrasse getrennt. Diese ungewöhnliche Form macht ihn architektonisch besonders markant. Wieder unten angekommen ging’s los zum nächsten Ziel, dafür ging’s einmal den gesamten Hafen entlang.Read more

  • Spazieren am Porto Antico

    April 18 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    Bevor wir um 13 Uhr ins Aquarium konnten sind wir sogar noch daran vorbei zum Porta del Molo. Auf dem Weg hin wurden wir richtig ordentlich erschrocken und mussten echt lachen. Nadine und ich sind Arm in Arm gegangen und am Weg stand ein Gebüsch mit Zitronen und während ich noch auf die Zitrone gedeutet habe und genau geschaut habe, ob das nicht Fake ist (weil Gebüsch nicht Baum), hat der Busch plötzlich laut geschrien. Nadine hat mindestens doppelt so laut geschrien und mich hat’s ordentlich gerissen. Definitiv ein guter Straßenkünstler! Mit einem Lachen auf den Lippen ging’s dann bis zum Porta del Molo. Die Porta del Molo ist ein historisches Stadttor im Bereich des Porto Antico in Genua. Sie stammt aus dem Mittelalter und war einst ein wichtiger Zugangspunkt zwischen der Stadt und dem Hafen. Der Name „Molo“ bezieht sich auf die Mole bzw. den Hafenbereich. Durch dieses Tor gelangten Waren, Händler und Seeleute direkt in die Stadt. Damit spielte die Porta del Molo eine zentrale Rolle im wirtschaftlichen Leben der damaligen Seerepublik Genua. Der Porto Antico ist der historische Hafen von Genua und heute eines der lebendigsten Viertel der Stadt. Früher war er das wirtschaftliche Zentrum der mächtigen Seerepublik, heute ist er ein moderner Freizeit- und Kulturbereich. In den 1990er-Jahren wurde der Hafen umfassend umgestaltet. Ziel war es, den alten Hafen wieder stärker mit der Stadt zu verbinden. Definitiv erreicht! Der Hafen war heute bei traumhaften Wetter sehr gut besucht.Read more

  • Die Seekühe im Aquarium von Genua

    April 18 in Italy ⋅ ⛅ 21 °C

    Um kurz vor 13 Uhr gings dann ins Aquarium, für das wir die Tickets für 30€ pro Person bereits im Voraus gebucht hatten. Im Inneren waren wir vor allem wegen dem durchaus hohen Preis echt gespannt, was das Aquarium zu bieten hat. Eines der größten Highlights waren dann die sehr aktiven und verspielten Seekühe (Manatee) direkt am Anfang. Hier haben wir einige Zeit gebracht und die beiden beim schwimmen beobachtet. Absolut liebenswürdig!Read more

  • Ein großes & vielfältiges Aquarium

    April 18 in Italy ⋅ ☀️ 21 °C

    Von den Seekühen ging’s dann eine gute Stunde durch das große Aquarium mit einer großen Vielfalt an Fischen, Reptilien, Amphibien und auch Säugetieren. Da Samstag war, war natürlich auch das Aquarium sehr gut besucht. Zum Glück haben sich die Massen den Großteil der Zeit gut verteilt. Das Acquario di Genova ist das größte Aquarium Europas und die Hauptattraktion im Porto Antico in Genua. Tatsächlich ist das Aquariums sogar das fünftgrößte weltweit! Es wurde 1992 anlässlich der 500-Jahr-Feier der Reise von Christoph Kolumbus eröffnet und später mehrfach erweitert. Im Aquarium erwarten Besucher über 70 Becken mit mehr als 12.000 Tieren aus aller Welt. Die Ausstellung ist thematisch aufgebaut und führt durch verschiedene Lebensräume der Meere. Zu den Highlights gehören das große Becken mit Haien, Delfine, tropische Fische und Korallenriffe, Quallen und seltene Meeresarten und Bereiche zu Flüssen und Mangroven. Die Wege sind so gestaltet, dass man die Tiere aus verschiedenen Perspektiven sehen kann. Das Aquarium verfügt über rund 24 Millionen Liter Wasser und zeigt zwölf verschiedene Lebens­räume, von der Lagune bis zum offenen Ozean. Sehr beeindruckend! Hat uns gut gefallen und ist beim Besuch in Genua definitiv einen Besuch wert!Read more

  • Pesto Pause an der Kathedrale!

    April 18 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach dem Aquarium haben wir dann erst mal eine Pesto Pause eingelegt. Wieder haben wir uns bei Ugo Nudeln mit Pesto geholt. Nadine nochmal Trofie, dieses Mal mit Kartoffel und Spargel, ich dieses Mal mit Gnocci. Das Essen haben wir dann ein paar Schritte mitgenommen, uns gegenüber der Kathedrale auf eine Treppe gesetzt und das Essen mit Ausblick genossen. War wieder super lecker! Dieses Mal auch ohne Ei, dass von oben runter fällt. Umso besser! Vom Mittagessen ging’s dann wieder zurück Richtung Hotel, wo wir uns eine Auszeit am Nachmittag gegönnt haben.Read more

  • Abschiedstour und Abendessen

    April 18 in Italy ⋅ ☀️ 22 °C

    Um 17:00 Uhr hieß es dann noch mal aufbrechen auf eine letzte Runde durch Genua. Also ging’s für uns noch mal die circa 20 Minuten bis ins Zentrum circa Kathedrale, die wir noch mal von innen besichtigen wollten. Grund hierfür war, dass die Kathedrale grundsätzlich tagsüber lange offen ist, jedoch nur zu bestimmten Zeiten vollständig besichtigt werden kann. Auf dem Weg hin haben wir uns dann schon mal ein Focaccia mit Pesto gegönnt, was unglaublich gut war. Auf dem Rückweg hab ich mir noch mal eine kleine Minipizza gegönnt, ebenfalls mit Pesto und mit Käse. War auch gut! Nachdem wir in der Kathedrale waren, ging’s dann durch verschiedene Gassen wieder zurück zum Hotel, wo wir den letzten Abend ausklingen lassen haben.Read more

  • Ausblick von der Hotel Dachterrasse

    April 18 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

    Im Hotel haben wir gewartet, bis die Sonne untergegangen war, damit wir zum Abschluss einen Blick auf die Stadt bei Dunkelheit werfen können. Ich bin also ins dazugehörende Nachbarhotel, welches im siebten Stockwerk eine Dachterrasse hat. Mit dem Aufzug ging’s aufwärts, leider war die Dachterrasse jedoch nicht offen, da die Bar aktuell nicht offen ist. Trotzdem konnte ich durchs Fenster ein tolles Foto über die Häuserdächer Richtung Hafen und Leuchtturm machen. Anschließend hieß es erst mal packen, da es morgen weg von Genua geht, ab nach Turin. Genua hat uns wirklich unglaublich gut gefallen und wir können es jedem nur wärmstens empfehlen! Mit 23.867 Schritten (17,02 Km) waren wir wieder ordentlich unterwegs, konnten also in zwei Tagen in Genua mit circa 46.000 richtig viel von der Stadt erkunden. Das war’s wert! Jetzt freuen wir uns auf Turin, davor aber erst mal auf eine Mütze Schlaf!Read more

  • Buongiorno Boccadasse!

    April 19 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

    In der Früh hieß es erst mal frühstücken und dann unser Auto vom Concierge bringen lassen. Noch immer ungewohnt aber bei dem Verkehr im Zentrum recht praktisch. Dann hieß es Zimmer leer räumen und direkt los mit dem Auto. Leider mussten wir zum ersten Ziel einen Umweg fahren, da heute ein Halbmarathon in Genua stattgefunden hat. Das tolle am Umweg war, dass wir noch eine andere Seite an Genua kennenlernen durften, entlang der Straßen am Hang der Hügel. Eigentlich sollte es nur circa 20 Minuten nach Osten gehen, final haben wir durch den Umweg knapp 40 gebraucht. Unser Ziel war Baccadasse, wo wir geparkt haben und dann auf eine kleine Runde aufgebrochen sind. Boccadasse ist ein kleines, ehemaliges Fischerdorf am östlichen Rand von Genua und gehört zu den idyllischsten Orten der Stadt. Das Viertel wirkt fast wie ein Mini-Cinque-Terre. Bunte Häuser, die dicht um eine kleine Bucht gebaut sind, ein kleiner Kiesstrand und Fischerboote direkt am Wasser. Trotz seiner Lage in der Großstadt hat sich Boccadasse eine sehr ruhige und authentische Atmosphäre bewahrt. Die engen Gassen führen direkt zum Meer, wo sich kleine Bars, Restaurants und Eisdielen befinden. Neben der Bucht sind wir auch zur Parrocchia di Sant'Antonio, von der man einen tollen Blick auf die Bucht hat. Anschließend noch die Promenade Passeggiata Corso Italia entlang, bevor es zurück zum Auto ging. Nach gut einer Stunde ging’s dann wieder weiter. Ein netter Abstecher und ein toller Anblick, trotzdem sicher kein klassisches Highlight, da alles neben dem Blick auf die bunten Häuser nett aber nicht wirklich was besonderes ist. Zurück am Auto ging’s los Richtung Turin, wobei wir noch ein zwischen Ziel auf den Weg hatten. Nach circa 1,5 von 2 Stunden Fahrt nach Turin waren wir in Asti angekommen.Read more

  • Jetzt in der Region Piemont - Asti

    April 19 in Italy ⋅ ⛅ 23 °C

    In Asti angekommen waren wir in der nächsten Region angekommen. Mit der Region Piemont waren wir in diesem Urlaub schon in sechs Regionen! Trentino-Südtirol, Venetien, Emilia Romagna, Toskana, Lingurien und Piemont. Mit der Lombardei haben wir sogar noch eine siebte Region vor uns! Starke Leistung für zwei Wochen! In Asti haben wir etwas außerhalb vom Zentrum geparkt und sind dann los Richtung Zentrum gegangen. Dort sind wir eine große Runde gegangen und haben uns alle wichtigen Ziele angesehen. Dabei waren wir überrascht, wie viel das Zentrum zu bieten hat. Asti ist eine charmante Stadt im Piemont, etwa zwischen Turin und den Weinregionen Langhe und Monferrato gelegen. Sie ist besonders bekannt für Wein, mittelalterliche Geschichte und eine entspannte, weniger touristische Atmosphäre. Im Mittelalter war Asti eine wohlhabende Handelsstadt und berühmt für ihre vielen Türme, ähnlich wie Bologna. Heute sind noch einige davon erhalten und prägen das Stadtbild. Das Zentrum bildet die Piazza Alfieri, ein großer Platz, auf dem auch das wichtigste Ereignis der Stadt stattfindet. Der Palio di Asti, ein traditionelles Pferderennen, das zu den ältesten Italiens zählt. International bekannt ist Asti vor allem für seine Weine, insbesondere Asti Spumante (süßer Schaumwein) und Moscato d’Asti. Die Umgebung ist geprägt von sanften Hügeln mit Weinbergen und gehört zu den schönsten Landschaften Norditaliens. Drei Highlight haben wir neben den größten Kirchen der Stadt besucht. Der Palazzo Mazzetti ist einer der wichtigsten historischen Paläste in Asti und beherbergt heute die städtische Kunstsammlung, die sogenannte Pinacoteca Civica. Der Bau stammt aus dem 18. Jahrhundert und zeigt eine elegante barocke Gestaltung. Im Inneren sind viele Räume noch original erhalten und reich dekoriert. Die Chiesa di Santa Caterina in Asti ist ein schönes Beispiel für die Verbindung von barocker Kirchenarchitektur mit älteren städtischen Strukturen. Besonders auffällig ist der angrenzende Turm, die Torre Rossa, eines der ältesten Bauwerke der Stadt. Die Kirche selbst stammt überwiegend aus der Barockzeit und zeigt im Inneren eine reichere Gestaltung mit dekorativen Elementen, während die äußere Erscheinung teilweise schlichter wirkt. Typisch für die Region ist der Einsatz von Backstein, der der Fassade ihren warmen, rötlichen Farbton verleiht. Direkt daneben steht die Torre Rossa, deren Ursprünge bis in die römische Zeit zurückreichen. Sie war vermutlich Teil eines antiken Stadttors und wurde im Mittelalter weitergenutzt und erhöht. Durch ihr massives Mauerwerk und den charakteristischen roten Backstein hebt sie sich deutlich von späteren Bauwerken ab. Während unserer Zeit in Asti haben wir uns ein gutes Stück Pizza mit Kartoffeln und Rosmarin gegönnt, ich mit pikanten Kartoffeln. Super lecker!Read more

  • Collegiata di San Secondo

    April 19 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    Im Zentrum war eines unser Hauptziele in Asti, die Collegiata di San Secondo. Die Collegiata di San Secondo ist eine der wichtigsten Kirchen von Asti und dem Stadtpatron San Secondo gewidmet. Die Ursprünge der Kirche reichen bis ins frühe Mittelalter zurück, doch der heutige Bau stammt größtenteils aus dem 13. Jahrhundert und zeigt typische gotische Architektur des Piemont. Von außen fällt sofort die Backsteinfassade auf, die der Kirche ihren warmen, rötlichen Charakter verleiht. Im Inneren ist die Kirche dreischiffig aufgebaut und wirkt im Vergleich zu barocken Kirchen eher klar und ruhig. Säulen, Gewölbe und eine schlichte Struktur prägen den Raum, während einzelne Kapellen und Altäre später ergänzt wurden. Religiös hat die Kirche eine besondere Bedeutung für die Stadt. Der heilige Secondus gilt als Schutzpatron von Asti und die Kirche spielt bis heute eine zentrale Rolle im religiösen Leben und bei lokalen Traditionen, besonders im Zusammenhang mit dem berühmten Palio von Asti.Read more

  • Die Kathedrale Santa Maria Assunta

    April 19 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    Unser letztes Ziel in Asti war die Kathedrale Santa Maria Assunta, welche am anderen Ende des Zentrums liegt. Die Cattedrale di Santa Maria Assunta ist die wichtigste und größte Kirche von Asti und ein beeindruckendes Beispiel der gotischen Architektur im Piemont. Die Ursprünge der Kathedrale reichen bis ins 5. Jahrhundert zurück, als an derselben Stelle eine frühchristliche Kirche stand. Der heutige Bau stammt überwiegend aus dem 13. und 14. Jahrhundert und gehört zu den größten gotischen Kirchen der Region. Im Inneren wirkt die Kathedrale sehr weitläufig und hoch. Das dreischiffige Langhaus wird von schlanken Säulen und hohen Gewölben getragen, was dem Raum eine klare, fast feierliche Atmosphäre verleiht. Besonders sehenswert sind die farbigen Glasfenster, die zu den bedeutendsten im Piemont zählen und den Innenraum mit Licht und Farbe füllen. Zusätzlich sehr beeindruckend ist die Verzierung mit Blättern an den Säulen. Haben wir so bisher noch nicht gesehen! Die Kirche hat eine Länge von ca. 80 Meter, die Höhe vom Innenraum ist rund 25–28 Meter. Der Glockenturm ist mit etwas 70 Metern Höhe ein markantes Element am Bauwerk. Nachdem wir aus der Kathedrale raus waren ging’s zurück zum Auto und auf den finalen Teil unserer Fahrt nach Turin.Read more

  • Angekommen in Turin!

    April 19 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    In Turin angekommen ist uns direkt aufgefallen, dass es eine extrem grüne Statt ist! Zumindest, wenn man am PO entlang fährt und noch auf der gegenüberliegenden Seite von der Stadt ist. Direkt am Fluss, viel Grün an der Stadt und auch in der Stadt. Erinnert ein bisschen an München! Mit dem Auto ging’s dann über den Po und ab in eine Tiefgarage. Wir hatten eine sehr gut bewertete und bezahlbare gefunden die sogar sehr zentral ist, leider dafür circa 20 Minuten vom Hotel entfernt. Somit ging’s dann erst mal mit dem Gepäck durch die Stadt. Am Hotel angekommen waren wir etwas platt und einfach froh da zu sein im wirklich sehr schönen Hotel. Im Hotel hieß es dann erst mal alles ausräumen, duschen und kurzen abschalten, bevor es dann zum Abendessen ging. Turin ist die Hauptstadt der Region Piemont und eine der elegantesten Städte Italiens. Sie liegt am Fluss Po, am Fuß der Alpen, und verbindet königliche Geschichte mit moderner Großstadt. Turin war die erste Hauptstadt des vereinten Italien im Jahr 1861 und lange Sitz des Hauses Savoyen. Diese Vergangenheit prägt das Stadtbild bis heute. Breite Straßen, große Plätze und viele Paläste sorgen für ein fast „französisches“ Flair. Ein Wahrzeichen der Stadt ist die Mole Antonelliana mit ihrer markanten Kuppel. Heute beherbergt sie das Nationale Filmmuseum und bietet eine der besten Aussichten über die Stadt. Das Zentrum bildet die Piazza Castello, umgeben von wichtigen Gebäuden wie dem Königspalast und dem Palazzo Madama. Typisch für Turin sind auch die langen Arkaden (Portici), die sich durch große Teile der Stadt ziehen. Turin ist außerdem bekannt für elegante Cafés und eine lange Schokoladentradition, die Automobilindustrie (z. B. Fiat) und Museen, besonders das Ägyptische Museum (eines der wichtigsten weltweit). Turin ist nochmal größer als Genua. Die Stadt hat ca. 870.000 Einwohner, die Metropolregion rund 2,2 Millionen. Damit ist Turin eine der größten Städte Italiens, liegt beim Ranking auf Platz 4.Read more

  • Torino Porta Nuova - Der Hauptbahnhof

    April 19 in Italy ⋅ ☀️ 24 °C

    Vom Hotel ging’s für ein kleines Abendessen zum gegenüberliegenden Hauptbahnhof von Turin. Der Hauptbahnhof von Turin ist der Torino Porta Nuova, der drittgrößte Bahnhof Italiens mit ca. 70 Millionen Reisenden jährlich. Er wurde im 19. Jahrhundert erbaut und gehört zu den ältesten großen Bahnhöfen Italiens. Die Fassade ist klassisch und repräsentativ, passend zur eleganten Architektur der Stadt. Im Inneren wurde der Bahnhof modernisiert und verbindet heute historische Elemente mit zeitgemäßer Infrastruktur. Als Abendessen wollten wir eigentlich zu KFC, leider gab es jedoch keine Veggie Nuggets. Also ging’s zu Five Guys für zwei Veggie Sandwiches mit Pommes. War gut, natürlich nichts besonderes oder gesundes. Das steht dann wieder morgen an, nachdem wir jetzt drei Tage eher simpel und günstig essen waren. Morgen steht die gesamte Erkundung von Turin an, da wir hier nur zwei Nächte bleiben. Wir freuen uns daher schon auf die sicher sehr interessante Tour! Heute waren wir mit 17.128 (13,76 Km) wieder gut unterwegs, trotz Reisetag! Morgen werden es aber sicher nochmal einige Schritte mehr!Read more

  • Piazza San Carlo mit zwei Kirchen

    April 20 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Zum Start in den Tag hieß es dieses Mal ohne Frühstück direkt aufbrechen auf unsere heutige Runde durch Turin. Wir hatten für heute eine Tour geplant, bei der wir das komplette Zentrum erkunden werden, inklusive aller relevanten Sehenswürdigkeiten. Als erstes Ziel hatten wir dabei direkt die nahe gelegene Piazza San Carlo auf dem Plan, die von vielen schönen Gebäuden, unter anderem zwei direkt nebeneinanderliegenden Kirchen umgeben ist. Besonders ist dabei, dass man vom Hotel aus zwischen den beiden Kirchen auf die Piazza gelangt. Die Piazza San Carlo ist einer der elegantesten Plätze in Turin und wird oft als das „Wohnzimmer der Stadt“ bezeichnet. Der Platz stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist ein Paradebeispiel für die barocke Stadtplanung Turins. Streng symmetrisch, großzügig und von einheitlichen Fassaden umgeben. Rundherum verlaufen die typischen Arkaden, unter denen sich Cafés und Geschäfte befinden. Am südlichen Ende stehen die zwei fast identische Kirchen. San Carlo Borromeo Turin und Santa Cristina Turin. Diese „Zwillingskirchen“ verleihen dem Platz seine charakteristische Optik. In der Mitte steht das Reiterstandbild von Emanuele Filiberto von Savoyen, einem wichtigen Herrscher des Hauses Savoyen. Tatsächlich war eine der beiden Kirchen heute leider geschlossen, die andere zum Glück nicht. Somit ging’s für uns auch in die Linke der beiden Kirchen, die Santa Cristina. Der Bau begann 1639 unter Herzogin Christine von Frankreich („Madama Reale“), die der Kirche ihren Namen gab. Ursprünglich für Karmelitinnen bestimmt, blieb sie lange unvollendet, bis Filippo Juvarra im frühen 18. Jahrhundert beauftragt wurde, die prächtige Fassade zu gestalten. Diese brachte der Kirche den eleganten spätbarocken Charakter.Read more