• Nadine und Dominik
  • Nadine und Dominik

Italien Tour 09.04. - 25.04.26

Dieses Jahr stand unser erster richtiger Urlaub, wie vor meinem Studium, erst im April auf dem Plan, passend zu meinem Geburtstag. Eine Italien Rundreise durch einige Großstädte, auf die wir uns sehr gefreut haben! Läs mer
  • Resans start
    9 april 2026

    Ciao Italia! Ciao San Bonifacio!

    9 april, Italien ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach gut drei Monaten, die vollgepackt waren mit viel Arbeit und der Suche nach unserem zukünftigen Zuhause, stand endlich wieder ein Urlaub an. Kam auch sehr gelegen, um einfach etwas abzuschalten. Fürs Frühjahr stand unsere Tour durch Italien auf dem Plan. Nicht ganz ideal bei aktuellen Diesel Preisen gut über 2€ den Liter. Gleichzeitig ist es in Italien zum Glück ein gutes Stück günstiger als bei uns, somit nicht dramatisch. Für die Tour steht Venedig, Bologna, San Marino, Genua, Turin, Mailand und Bergamo auf dem Plan. Auf dem Weg von Stadt zu Stadt auch immer ein paar kleinere Ziele und zum Start in den Urlaub erst mal San Bonifacio. Nicht wirklich wegen dem Ort selbst sondern aus strategischen Gründen. Heute hieß es bis circa 13 Uhr arbeiten und dann direkt losfahren. Mit wir dann nicht teuer in Venedig schlafen ohne was von der Stadt zu haben, haben wir uns San Bonifacio rausgesucht, circa eine Stunde von Venedig entfernt. Morgen geht’s direkt in der Früh los nach Venedig und dann los auf unsere erste Tour. In San Bonifacio sind wir nach gut fünf Stunden mit nur minimaler Verspätung angekommen. Vom Verkehr war alles gut, nur ein ganz kurzer Stau mit circa 15 Minuten Zeitverlust. Das ist für die Strecke vollkommen in Ordnung! In San Bonifacio ging’s dann direkt ins Hotel, einchecken und Koffer ins Zimmer bringen, dann los zum Abendessen. Fürs Abendessen wollten wir was eher leichtes, also gab’s Poke Bowl. Anschließend ging’s noch eine kleine Runde durch den kleinen Stadtkern. San Bonifacio ist eine nordostitalienische Gemeinde mit ca. 21.000 Einwohnern in der Provinz Verona. Der Ort liegt etwa 26 Kilometer östlich von der Provinzhauptstadt Verona und etwa 80 Kilometer westlich von Venedig. Die Gemeinde grenzt an die Provinz Vicenza. Historisch geprägt ist San Bonifacio vor allem durch seine mittelalterlichen Wurzeln, die sich noch heute in Bauwerken wie der eindrucksvollen Abbazia di Villanova widerspiegeln. Diese Abtei stammt aus dem 8. Jahrhundert und gehört zu den bedeutendsten romanischen Bauwerken der Region. An der Abtei sind wir durch die Lage leider nur mit dem Auto vorbei, im Zentrum dann wiederum zur schönen Piazza Costituzione und der dort stehenden Parrocchia di Sant'Abbondio, die überraschend noch offen war. Vorbei am sehr schönen Rathaus ging’s dann zurück zum Hotel, wo es nach einem sehr langen Tag abschalten hieß. Morgen geht der Urlaub dann so richtig los! Wir freuen uns schon sehr!Läs mer

  • Angekommen in Venezia!

    10 april, Italien ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach einer guten Mütze. Schlaf hieß es um kurz nach 8:30 Uhr auschecken und losfahren nach Venedig. Nach Venedig ging’s dann ungefähr 1 Stunde, zum Glück bei überschaubaren Verkehr. Pünktlich wie geplant waren wir dann angekommen und konnten bei unserem vorab reservierten Parkplatz parken. Zum Parkplatz dürften wir sogar über die große Brücke auf die Insel auf der Venedig liegt fahren. Auch auf der Brücke und auf dem Weg zu unserem Parkplatz gab es nur überschaubaren Verkehr. Sehr angenehm. Bei unserem Parkplatz haben wir uns für einen der weiterhin liegenden entschieden, da dieser im Vergleich zu den anderen Parkplätzen noch erträglich vom Preis ist. 25 € für 24 Stunden. Nicht geschenkt, aber trotzdem halb so teuer wie manche der anderen Parkplätze. Mit dem Koffer ging’s dann insgesamt eine halbe Stunde zu Fuß vom Parkplatz zum Hotel. Dabei konnten wir schon erste tolle
    Eindrücke vom Venedig gewinnen. Venedig ist die Hauptstadt der Region Venetien und der Metropolitanstadt Venedig. Venedig trägt den Beinamen La Serenissima, auf Deutsch „Die Durchlauchtigste“. Das historische Zentrum liegt auf 127 Inseln in der Lagune von Venedig. Die Gesamtfläche Venedigs beträgt 414,6 km², davon entfallen 257,7 km² auf Wasserflächen. Die Stadt hat circa 250.000 Einwohner, davon ca. 180.000 in den Stadtteilen auf dem Festland, ca. 53.000 im historischen Zentrum und ca. 28.000 innerhalb der Lagune. Venedig war bis 1797 Hauptstadt der Republik Venedig und mit über 180.000 Einwohnern eine der größten europäischen Städte. Bis ins 16. Jahrhundert war es eine der bedeutendsten Handelsstädte, über die der überwiegende Teil des Handels zwischen Westeuropa und dem östlichen Mittelmeer abgewickelt wurde. Venedig unterhielt die meisten Handels- und Kriegsschiffe. Zum Staatsoberhaupt wurde der jeweilige Doge in einem komplizierten Wahlverfahren zunächst durch die Volksversammlung, dann durch den städtischen Adel gewählt. Letzterer monopolisierte die höheren Ämter und profitierte vom Handel mit Luxuswaren, Gewürzen, Salz und Weizen, während der Rest der Bevölkerung weitgehend vom Fernhandel ausgeschlossen blieb. Venedig entwickelte sich zum größten Finanzzentrum und dominierte ein Kolonialreich, das von Oberitalien bis Kreta und zeitweise bis nach Zypern reichte. Von der Wichtigkeit der Stadt werden wir uns morgen im Dogenpalast einen Eindruck machen! Venedig und seine Lagune stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Beide inspirierten viele Künstler und Venedig wurde zu einer Touristenattraktion. Seit dem 20. Jahrhundert ist die wirtschaftliche Struktur der Altstadt einseitig auf den Tourismus ausgerichtet. Venedig zählt zu den außergewöhnlichsten Städten der Welt, da sie vollständig auf über 100 kleinen Inseln in einer Lagune der Adria erbaut wurde und von einem Netzwerk aus rund 150 Kanälen durchzogen ist. Statt Straßen prägen Wasserwege das Stadtbild, auf denen sich Boote und vor allem die berühmten Gondeln bewegen. Das Herz der Stadt ist der Markusplatz, einer der bekanntesten Plätze Europas, umgeben von beeindruckenden Bauwerken wie dem Markusdom mit seinen goldenen Mosaiken und dem Dogenpalast, der einst das Machtzentrum der Republik Venedig war.
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  • Hotel al Malcanton - 4 Nächte Zuhause

    10 april, Italien ⋅ ⛅ 13 °C

    Am Hotel angekommen, hieß es direkt Koffer ablegen und einchecken. Unser Zimmer konnten wir noch nicht beziehen, da wir doch einiges zu früh dran waren. Zum Glück konnten wir aber schon mal alles soweit regeln, den Schlüssel bekommen und unsere Koffer einlagern lassen. Die Mitarbeiterin das Zimmer dann gereinigt hat, war sogar so nett, die Koffer dann von der Lagerstelle direkt in unser Zimmer zu räumen, so dass wir später, als wir eine Pause eingelegt haben, direkt ins Zimmer konnten und schon alles hier war. Sehr freundlich! Das Hotel ist perfekt gelegen, nicht zu weit weg von einem Kanal, Fuß weit zu allen Sehenswürdigkeiten und trotzdem sehr ruhig. Ein idealer Ausgangspunkt für drei wunderschöne Tage in Venedig!Läs mer

  • Drei wunderschöne Kirchen

    10 april, Italien ⋅ ☁️ 14 °C

    Zum Start in unsere Tour durch Venedig ging’s erst mal zu drei wunderschönen Kirchen, die direkt nah aneinander stehen und somit einen perfekten Weg zum Start für unsere Tour gebildet haben. Zuerst ging’s zur San Nicola da Tolentino. Die San Nicola da Tolentino ist eine außen eher schlichte, aber innen sehr schöne Kirche im Westen von Venedig. Sie wurde im 17. Jahrhundert erbaut und fällt vor allem durch ihre klassische Fassade mit einem markanten Dreiecksgiebel auf, die stark an antike Tempel erinnert. Im Inneren überrascht sie mit einer deutlich reicheren Gestaltung. Kunstvolle Deckenmalereien, Stuckarbeiten und mehrere bedeutende Gemälde prägen den Raum. Besonders sehenswert ist die Kassettendecke, die zu den schönsten ihrer Art in Venedig zählt. Als zweites ging’s zum Grand Canal, wo wir zur Chiesa di San Simeon Piccolo mit der wunderschönen Kuppel gegangen sind, die wir schon bei der Ankunft in der Distanz gesehen hatten. Die Chiesa di San Simeon Piccolo liegt direkt gegenüber dem Bahnhof Santa Lucia und ist daher oft die erste Kirche, die Besucher beim Ankommen sehen. Ihr auffälligstes Merkmal ist die große grüne Kuppel, die an berühmte Vorbilder wie das Pantheon in Rom erinnert. Die Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert und verbindet klassizistische Formen mit venezianischer Bauweise. Im Inneren wirkt sie im Vergleich zu anderen Kirchen eher schlicht. Final ging’s noch über die Scalzi-Brücke zur neben dem Hauptbahnhof liegenden Santa Maria di Nazareth. Die Santa Maria di Nazareth gehört zu den bedeutendsten Barockkirchen der Stadt. Sie wurde im 17. Jahrhundert für den Karmeliterorden errichtet und beeindruckt vor allem durch ihre aufwendig gestaltete Fassade aus Marmor. Das Innere ist reich verziert mit Skulpturen, farbigem Marmor und Deckenfresken. Besonders bekannt war einst ein großes Deckenfresko von Giambattista Tiepolo, das jedoch im Ersten Weltkrieg zerstört wurde.Läs mer

  • Gassen und Kanäle der Stadt

    10 april, Italien ⋅ ☁️ 15 °C

    Für heute hatten wir uns die Erkundung von San Polo entschieden, morgen dann den Stadtteil San Marco. Dafür ging’s durch verschiedene Gassen, über unzählige Brücken und an vielen Kanälen entlang. Insgesamt gibt es rund 150 Kanäle, die sich durch die Lagune ziehen und als „Straßen“ dienen. Der wichtigste davon ist der Canal Grande, der sich in einer S-Form durch die Stadt schlängelt und viele der prächtigsten Paläste miteinander verbindet. Neben diesem Hauptkanal existieren unzählige kleinere Kanäle, die oft sehr schmal sind und tief in die Wohnviertel hineinführen. Um diese Wasserwege zu überqueren, wurden in Venedig etwa 400 Brücken gebaut. Sie verbinden die einzelnen Inseln miteinander und prägen das typische Stadtbild mit ihren eleganten Bögen. Eine der bekanntesten ist die Rialtobrücke, die älteste Brücke über den Canal Grande und zugleich ein beliebter Treffpunkt. Ebenfalls berühmt ist die Seufzerbrücke, die den Dogenpalast mit dem ehemaligen Gefängnis verbindet und von zahlreichen Legenden umgeben ist. Eine davon besuchen wir heute noch, die andere morgen! Die Kombination aus Kanälen und Brücken macht Venedig nicht nur architektonisch besonders, sondern sorgt auch für die unverwechselbare Atmosphäre der Stadt in der man sich oft eher wie in einem Labyrinth aus Wasser und kleinen Wegen als in einer klassischen Stadt bewegt. Auf dem Weg ging’s dann auch noch in die Chiesa di San Giacomo da l'Orio und Chiesa di San Stae.

    Die Chiesa di San Giacomo da l’Orio gehört zu den ursprünglichsten und ruhigsten Kirchen Venedigs. Sie liegt etwas abseits der großen Touristenströme auf einem Platz und vermittelt dadurch ein besonders authentisches Gefühl der Stadt. Ihr Ursprung reicht bis ins 9. Jahrhundert zurück, auch wenn das heutige Erscheinungsbild später überarbeitet wurde. Im Inneren beeindruckt vor allem die Holzdecke in Form eines umgedrehten Schiffsrumpfs sowie eine Reihe bedeutender Gemälde venezianischer Künstler. Die Chiesa di San Stae, offiziell San Eustachio, liegt direkt am Canal Grande und fällt besonders durch ihre elegante barocke Fassade auf. Sie wurde im 17. und 18. Jahrhundert umgestaltet und zeigt außen eine helle, fast palastartige Front. Beeindruckend wie viele wunderschöne Kirchen es hier auf kleiner Fläche gibt!
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  • Rialto & San Giacomo di Rialto

    10 april, Italien ⋅ ☁️ 15 °C

    Auf dem Weg zu unserem nächsten großen Ziel, der Rialtobrücke, ging’s erst mal rein in den Stadtteil Rialto. Rialto, vom lateinischen „rivus altus“, was auf Deutsch „tiefer Kanal“ bedeutet, ist ein Gebiet im Stadtteil San Polo. Das Gebiet wurde erstmals im 9. Jahrhundert besiedelt und umfasste eine Gruppe von Inselchen. Ab dem Jahr 1097 wurde Rialto zum wichtigsten Handelsplatz Venedigs, vor allem wegen dem Mercato di Rialto. Um das Gebiet auch von der anderen Seite des Canal Grande zugänglicher zu machen, wurde die Rialtobrücke gebaut. Ab 1422 wurden den verschiedenen Gewerben verstärkt eigene Straßenzüge zugewiesen. Im Jahr 1514 wurde wiederum fast der ganze Stadtteil von einem Großbrand zerstört. Nach dem Wiederaufbau kam der Handel zurück. Auch heutzutage ist Rialto vom Handel geprägt und beherbergt einen Gemüse- und Fischmarkt. Sehr besonders ist hier die Kirche mit dem kleinen Turm aber wiederum einer sehr großen Uhr, die schwer zu lesen ist. Die San Giacomo di Rialto gilt als eine der ältesten Kirchen von Venedig und liegt mitten im historischen Handelszentrum rund um den Rialto-Markt. Der Überlieferung nach wurde sie bereits im Jahr 421 gegründet, auch wenn dieses Datum eher symbolischen Charakter hat und historisch nicht eindeutig belegt ist. Auffällig ist vor allem die schlichte Backsteinfassade sowie die große Uhr über dem Eingangsportal, die zu einem markanten Erkennungszeichen geworden ist. Direkt davor befindet sich ein kleiner Platz, der früher ein wichtiger Treffpunkt für Händler war. Auf der Uhr der San Giacomo di Rialto steht oben tatsächlich keine 12, sondern eine 18. Das liegt daran, dass diese Uhr nach einem alten venezianischen Zeitsystem funktioniert hat, der sogenannten „italienischen Zeit“. Dabei wurde der Tag nicht wie heute um Mitternacht begonnen, sondern mit dem Sonnenuntergang. Von diesem Zeitpunkt an zählte man die Stunden bis zum nächsten Sonnenuntergang, also insgesamt 24 Stunden.Läs mer

  • Die berühmte Rialto Brücke

    10 april, Italien ⋅ ☁️ 15 °C

    Einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist mit Sicherheit die Rialtobrücke. Vom Kanal aus ist diese schnell erkennbar, aber auch auf dem Fußweg. Das liegt vor allem daran, dass an dieser Brücke deutlich mehr Leute stehen und gehen. Auch für uns ging erst mal links vorbei an der Brücke um ein Foto von der Seite zu machen, anschließend auf die andere Seite, aber auch hier von einem noch besseren Winkel aus Fotos von der Brücke zu machen. Danach ging’s auf die Brücke, um einerseits drüber zu gehen und andererseits Fotos von der Brücke aus auf den Kanal zu machen. Die Rialtobrücke ist eines der bekanntesten Bauwerke der Stadt. Die Brücke führt über den Canal Grande und hat eine Länge von 48 m, eine Breite von 22 m und eine Durchfahrtshöhe von 7,50 m. Vor der heutigen Brücke wurden drei weitere Bauwerke nacheinander an derselben Stelle errichtet, bis ins 16. Jahrhundert in Holz. Die erste stammte aus dem Jahre 1181. Die zweite ruhte auf Pfeilern und wurde im Jahre 1264 unter dem Dogen Renier Zen gebaut. Diese brach 1444 unter dem Gewicht einer Menschenmenge zusammen, die von dort aus die Hochzeitszeremonie des Marchese di Ferrara verfolgte. Die aktuelle Brücke wurde zwischen 1588 und 1591 gebaut. Nachdem hier sehr viel los war, gings anschließend wieder runter von der Brücke. Nicht weiter Richtung San Marco sondern zurück nach Rialto und weiter auf unsere Tour.Läs mer

  • Die Erkundung von San Polo

    10 april, Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    Von der Rialtobrücke ging’s dann weiter auf der Erkundungstour durch San Polo. Der Stadtteil San Polo ist einer der sechs historischen Sestieri (Stadtbezirke) von Venedig und zählt zu den ältesten sowie lebendigsten Gegenden der Stadt. Er liegt zentral am Canal Grande und ist vor allem für seine enge Verbindung zum Handel bekannt. San Polo wirkt deutlich ursprünglicher als viele andere Teile Venedigs. Hier sind wir durch enge Gassen geschlendert, über kleine Plätze und konnten das authentische Alltagsleben mit vielen lokalen Geschäften, Bars und traditionellen Bacari (Weinlokale) bewundern. Venedig gefällt uns bisher sehr gut!Läs mer

  • Basilika, Santa Maria Gloriosa dei Frari

    10 april, Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    Auf dem Rückweg zum Hotel, wo wir dann eine kleine Auszeit machen wollten, ging’s noch zu einer sehr imposanten Kirche, der Santa Maria Gloriosa dei Frari. Diese Kirche ist auch die erste, seit dem wir hier sind, für die einen Eintritt verlangt wurde. Die fünf Euro pro Person haben wir gerne gezahlt, wobei ich als Studenten noch für 2€ reinkam, somit waren’s umgerechnet circa 3,50 € pro Person. Vollkommen in Ordnung! Die Santa Maria Gloriosa dei Frari, auch Frarikirche genannt, ist neben San Zanipolo der größte und bedeutendste gotische Sakralbau in Venedig. Die römisch-katholische Kirche befindet sich am Campo dei Frari in San Polo. Sie ist mit zahlreichen hervorragenden Kunstwerken ausgestattet, darunter zwei Hauptwerken Tizians und beherbergt zahlreiche Grabmonumente berühmter Venezianer, so auch von Tizian. Ein Highlight ist das Grabmonument des Bildhauers Antonio Canova, das als eindrucksvolle Pyramidenform gestaltet ist. 1926 erhielt sie den Ehrentitel einer päpstlichen Basilica minor. In den beiden ehemaligen zur Kirche gehörenden Klöstern befindet sich seit 1817 das Staatsarchiv Venedig. Die Kirche wurde zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert im schlichten, aber monumentalen gotischen Stil errichtet. Von außen wirkt sie eher zurückhaltend mit ihrer Backsteinfassade, doch im Inneren entfaltet sich ein beeindruckend weiter, hoher Raum. Nach unserer Runde in der Basilika ging’s wieder weiter auf dem Weg zu unseren Hotel.Läs mer

  • Rückweg zum Hotel für eine Pause

    10 april, Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    Von der Basilika ging’s vorbei an dem Museum Scuola Grande di San Rocco und der Kirche San Rocco Richtung Hotel. Ein Ziel haben wir uns dann noch vor unserer Pause angesehen, die Santa Maria dei Carmini. Die Kirche wurde im 14. Jahrhundert für den Karmeliterorden errichtet und später im 17. Jahrhundert im Barockstil erweitert. Die Kirche fällt außen durch ihre eher schlichte Backsteinfassade auf, die typisch für viele venezianische Kirchen ist. Besonders auffällig ist die große barocke Kuppel sowie die seitlich stehende weiße Marmorfassade, die direkt neben der Kirche liegt. Im Inneren überrascht Ai Carmini mit einer reichen barocken Ausstattung. Sehr kunstvolle Deckenmalereien, vergoldete Stuckarbeiten und zahlreiche Gemälde prägen den Raum. Besonders bekannt sind Werke von Giambattista Tiepolo, die Szenen aus dem Leben der Karmeliter darstellen und zu den Highlights der venezianischen Malerei zählen. Raus aus der Kirche ging’s zu unserem Hotel, wo unser Zimmer für uns bereit war und unsere Taschen schon eingeräumt waren. Im Hotel hab dann ich Bilder vom Tag bearbeitet, während Nadine einen Powernap gemacht hat. Nach circa zwei Stunden Pause ging’s dann gegen 16 Uhr wieder los auf den finalen Teil unserer heutigen Tour.Läs mer

  • Durch den Süden von Venedig

    10 april, Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    Während wir heute bisher den gesamten Tag in San Polo unterwegs waren, liegt unser Hotel in Dorsoduro. Diesen Stadtteil wollten wir jetzt erkunden. San Polo und Dorsoduro als zwei Stadtteile umklammern den vom Grand Kanal eingekreisten Stadtteil San Marco. San Polo liegt nördlich davon, Dorsoduro südlich. Als ging’s jetzt durch neue Gassen und über neue Brücken auf Erkundungstour. Unser erstes Ziel war dabei die Ponte dell'Accademia für einen tollen Blick auf den Grand Canal. Die Brücke Ponte dell’Accademia in Venedig überspannt den Canal Grande und verbindet die Einzelinseln Santo Stefano und Accademia, sowie die Sestieri San Marco mit Dorsoduro. Ihren Namen verdankt sie den Gallerie dell’Accademia, der an der Brücke liegenden bedeutendsten Gemäldesammlung Venedigs. Der Ausblick von der Accademia auf die Kirche Santa Maria della Salute gilt als einer der schönsten der Stadt. Dieser Ausblick war auch der Hauptgrund herzukommen, gleichzeitig diese Kirche unser nächstes Ziel und unser letztes Hauptziel für heute.Läs mer

  • Santa Maria della Salute

    10 april, Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    Während wir die Kuppel schon früh gesehen haben, durften wir uns durch einige Gassen schlängeln, bis wir dann am Fuße des Gotteshauses standen. Überraschenderweise durften wir auch hier wieder kostenlos rein. Toll! Die Santa Maria della Salute ist eine der bekanntesten und markantesten Kirchen von Venedig. Sie steht spektakulär auf einer Landzunge am Eingang zum Canal Grande und ist schon von weitem sichtbar und damit ein echtes Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche wurde im 17. Jahrhundert nach einer schweren Pestepidemie errichtet, bei der ein großer Teil der Bevölkerung Venedigs starb. Als Dank für das Ende der Seuche, daher auch im Namen „Salute“, was Gesundheit/Heilung bedeutet) wurde sie als Votivkirche geplant. Der Bau begann 1631 und war 1687 fertig. Architektonisch ist Santa Maria della Salute besonders auffällig durch ihre große zentrale Kuppel, die von kleineren Kuppeln und reich verzierten Fassaden begleitet wird. Die breite Treppe vor dem Eingang ist ein beliebter Ort mit Blick auf den Canal Grande und den gegenüberliegenden Dogenpalast. Im Inneren wirkt die Kirche vergleichsweise hell und klar strukturiert, mit großen Altären und Kunstwerken von venezianischen Meistern, darunter auch Tizian. Ansonsten ist die Kirche im inneren etwas schlichter, wiederum dadurch nicht weniger schön! Raus aus der Kirche ging’s dann noch zur Spitze der Landzunge.Läs mer

  • Punta della Dogana - Blick aufs Zentrum

    10 april, Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    An der spitze der Landzunge hat man nicht nur einen tollen Blick auf den gegenüberliegenden Dogenpalast, den daneben stehenden Markusturm und die umliegenden Inseln sondern auch auf die Punta della Dogana. Die Punta della Dogana ist eine markante Landspitze in Venedig, genau dort, wo der Canal Grande in das Becken von San Marco übergeht. Durch diese besondere Lage bietet sie einen der schönsten Ausblicke der Stadt, auf den Markusplatz, den Dogenpalast und die Lagune. Historisch war die Punta della Dogana das ehemalige Zollamt („Dogana da Mar“), an dem Waren kontrolliert wurden, die per Schiff nach Venedig kamen. Das Gebäude selbst stammt aus dem 17. Jahrhundert und hat eine dreieckige Form, die perfekt zur Spitze der Landzunge passt. Auffällig ist auch der kleine Turm mit der goldenen Kugel und der Statue der Fortuna, die sich im Wind dreht. Heute wird das Gebäude als Museum für zeitgenössische Kunst genutzt und gehört zur Pinault Collection. Im Inneren werden wechselnde Ausstellungen moderner Künstler gezeigt.Läs mer

  • Über Umwege zum Abendessen

    10 april, Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    Von der Spitze der Landzunge ging’s dann am Wasser entlang allmählich Richtung Abendessen. Mit der Sonne im Gesicht und einer sehr angenehmen Temperatur ein Traum im Frühling. Auf dem Weg sind wir wieder an einigen sehr schönen Kirchen vorbei, von denen um dieses Zeit manche schon geschlossen waren. Ein Highlight auf dem Weg war dann noch der Squero di San Trovaso. Der Squero di San Trovaso ist eine der letzten noch erhaltenen traditionellen Gondelwerften in Venedig. Er liegt im Stadtteil Dorsoduro, direkt an einem kleinen Kanal, und wirkt mit seinen hölzernen Gebäuden fast wie ein alpines Dorf. Ein ungewöhnlicher Anblick mitten in Venedig, der beim vorbeigehen direkt ins Auge sticht. „Squero“ bedeutet Bootswerft, und genau hier werden seit dem 17. Jahrhundert Gondeln gebaut und repariert. Die Arbeit erfolgt bis heute in echter Handwerkskunst. Jede Gondel wird individuell gefertigt, besteht aus verschiedenen Holzarten und hat ihre charakteristische asymmetrische Form, die das Geradeausfahren erleichtert. Der Squero ist nicht als klassisches Museum zugänglich, kann aber sehr gut von der gegenüberliegenden Kanalseite aus beobachtet werden. Als wir vorbei sind waren paar Mitarbeiter zu sehen, eine Pause zum zusehen haben wir aber wegen dem Hunger nicht gemacht. Interessant ist, dass genau gegenüber eine Weinbar ist die sehr voll war mit Leuten die Sonne, Aperol/Wein und den Blick auf die Werft genossen haben.Läs mer

  • Sehr gutes Abendessen bei Km0 Venezia

    10 april, Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    Für uns hieß es dann auch genießen, aber nicht Wein sondern ein richtig gutes italienisches Abendessen. In der Nähe unseres Hotels ging’s zu Km0 Venezia Osteria, wo wir uns zuerst Caprese mit Büffelmozzarella geteilt haben, danach gab’s für Nadine Ravioli mit Spinat-Käse Füllung und Tomatensoße. Für mich eine Pizza mit Gemüse. Alles war sehr lecker! Preislich mit 64€ inklusive Getränke und Trinkgeld nicht günstig, aber ist halt Venedig. Gut gesättigt und zufrieden ging’s dann noch kurz Wasser für die kommenden Tage kaufen und dann zurück ins Hotel, die Beine hoch legen und ausruhen. Mit 20.064 Schritten (14,43 Km) haben wir heute direkt viel von Venedig sehen können, freuen uns auch schon riesig morgen noch mehr zu entdecken! Buona notte Venezia!Läs mer

  • Buongiorno Venezia!

    11 april, Italien ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach einer guten Mütze Schlaf hieß es fertig machen und aufbrechen auf unsere heutige Runde. Eigentlich wollten wir kurz vor 9:00 Uhr aufbrechen, da wir um 9:30 Uhr am Markusplatz sein mussten. Nachdem wir einiges vor dem Wecker aufgewacht waren, sind wir auch schon früher losgegangen und waren somit einfach auch früher am Ziel, konnten im Markusplatz dann direkt erkunden. Auf dem Weg hin sind wir wieder bis zur Rialtobrücke den bekannten Weg gegangen, danach ging’s zum ersten Mal ab nach San Marco. In San Marco war’s am Morgen noch schön ruhig, beim Rückweg am Abend dann deutlich mehr als in San Polo. Ein Highlight auf dem Weg war die Chiesa Parrocchiale di San Salvador, eine sehr schöne Kirche mit roter Verzierung, die einen tollen Kontrast zur grau weißen Architektur darstellt.Läs mer

  • Der Markusplatz

    11 april, Italien ⋅ ⛅ 13 °C

    Kurz vor 9 Uhr sind wir dann auf dem Markusplatz angekommen. Eine halbe Stunde hatten wir somit Zeit, um den Platz zu erkunden, bis unsere ersten Tickets um 9:30 Uhr eingelöst werden konnten. Erst der Markusturm, dann um 10:15 Uhr der Dogenpalast, dann um 12:30 Uhr der Markusdom. Viel zu besichtigen, wird sicher spannend! Der Markusplatz ist der bedeutendste und bekannteste Platz in Venedig. Der Markusplatz ist 175 m lang und bis zu 82 m breit und ist der einzige Platz der Stadt, der die Bezeichnung piazza trägt. Die anderen Plätze Venedigs werden campi genannt, da sie ursprünglich nicht gepflastert waren. Campi kommt vom italienischen Wort campo, was Feld bedeutet. Der Platz ist geprägt von der Fassade des Markusdoms, dem Markusturm und wird umschlossen von den alten und neuen Prokuratien. In der Verlängerung durch die sogenannte Piazzetta reicht er bis vor den Dogenpalast und öffnet sich dort zum Wasser. Da sich der Platz nur wenig über den Meeresspiegel erhebt, wird er bei Hochwasser immer wieder überflutet. Der Platz ist, wie nahezu die gesamte Innenstadt, eine einzige große Fußgängerzone. Der „schönste Festsaal Europas“, wie Napoleon ihn nannte, wird von Touristen, Fotografen, Tauben und Möwen bevölkert. Während wir die Tauben nicht als problematisch wahrgenommen haben, waren es die Möwen doch schon eher. Als wir gegessen haben, sind uns die Möwen einmal von oben relativ nahe gekommen, zum Glück konnten wir ausweichen und uns dann unter den Arkadengang stellen, wo die Möwen nicht so gut hin kamen. Zumindest nicht, bis zwei streitende Möwen im Sturzflug mit Essen im Schnabel auf uns zugeflogen sind. Sehr amüsant, trotzdem auch irgendwie nervig. Auf jeden Fall nichtsdestotrotz ein wunderschöner Platz!Läs mer

  • Der Markusturm

    11 april, Italien ⋅ ⛅ 13 °C

    Neben dem Markusdom ist eines der ersten Ziele am Markusplatz der Markusturm, der den Platz überragt. Offen war der Turm noch nicht, also ging’s nur vorbei am Turm und erst mal zum Markusdom, der ebenfalls noch nicht offen war. Der Campanile di San Marco, oft einfach „Markusturm“ genannt, ist der höchste Turm von Venedig und eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Er steht direkt am Markusplatz und ragt etwa 98 Meter in die Höhe. Ursprünglich wurde der Turm im 9. Jahrhundert begonnen und diente vor allem als Glockenturm für den Markusdom sowie als Orientierungspunkt für Schiffe in der Lagune. Allerdings stürzte der Campanile im Jahr 1902 vollständig ein, glücklicherweise ohne viele Opfer. Er wurde anschließend originalgetreu wieder aufgebaut. Oben befindet sich auch die berühmte Glocke „Marangona“, die früher den Arbeitsbeginn der Handwerker ankündigte. Aus der Nähe konnten wir sie sehen, von unten dann wieder hören!Läs mer

  • Der gigantische Markusdom

    11 april, Italien ⋅ ⛅ 13 °C

    Neben dem Markusturm waren wir direkt am Markusdom, den wir einige Zeit lang bestaunt haben. Auch hier hatten wir Tickets, jedoch erst für 12:30 Uhr. Somit blieb’s erst mal beim Blick von außen. Hier haben wir uns dann auch erst mal eine kleine Pause mit einem Caprese Panini gegönnt. War super! Dazu für mich einen kleinen Cappuccino. Beim Essen haben wir uns weiter auf den Markusdom fokussiert. Der Markusdom, Basilica di San Marco, ist die wichtigste Kirche von Venedig und eines der beeindruckendsten Bauwerke der Stadt. Er liegt direkt am Markusplatz und war früher die Privatkapelle des Dogen sowie religiöses Zentrum der Republik Venedig. Der Dom wurde ursprünglich im 9. Jahrhundert erbaut, um die Reliquien des Evangelisten Markus aufzubewahren, die der Legende nach aus Alexandria nach Venedig gebracht wurden. Seine heutige Form stammt größtenteils aus dem 11. Jahrhundert und zeigt einen starken Einfluss der byzantinischen Architektur, besonders erkennbar an den fünf großen Kuppeln. Berühmt ist der Markusdom vor allem für seine prachtvolle Ausstattung. Im Inneren bedecken goldene Mosaike auf über 8.000 m² Wände und Decken und verleihen der Kirche den Beinamen „Goldene Basilika“. Ein weiteres Highlight ist die „Pala d’Oro“, ein kostbarer Altaraufsatz aus Gold, Edelsteinen und Emaille. Beides dürfen wir später bestaunen! Auch die Fassade ist reich verziert, mit Säulen und Reliefs. Insgesamt vereint der Markusdom Einflüsse aus dem Osten und Westen und spiegelt damit perfekt die historische Rolle Venedigs als Brücke zwischen den Kulturen wider. Sehr beeindruckend! Der Dom hat eine Länge von ca. 76 Meter, Breite von ca. 62 Meter und die Höhe der Hauptkuppel ist rund 43 Meter.Läs mer

  • Dogenpalast mit Seufzerbrücke

    11 april, Italien ⋅ ⛅ 13 °C

    Neben dem Markusdom steht als dritte Must-See Sehenswürdigkeit der Dogenpalast, den wir auch noch vor unserem ersten Eintritt von außen besichtigt haben. Also ging’s zum Palast, diesen entlang und bis zum Kanal, von dem aus man einen tollen Blick auf den Dogenpalast hat. Der Dogenpalast (Palazzo Ducale) ist eines der bedeutendsten Gebäude von Venedig und war über Jahrhunderte das politische Machtzentrum der Republik. Hier residierte der Doge, das Staatsoberhaupt, und gleichzeitig befanden sich im Palast wichtige Institutionen wie Gerichte und Verwaltungsorgane. Architektonisch ist der Dogenpalast besonders auffällig. Die filigrane Fassade mit ihren hellen Steinbögen und dem rosa-weißen Rautenmuster wirkt fast leicht und elegant, obwohl das Gebäude sehr groß und massiv ist. Diese Kombination aus gotischen und orientalischen Einflüssen ist typisch für Venedig. Im Inneren erwartet Besucher prunkvolle Pracht. Große Säle, reich verzierte Decken und beeindruckende Gemälde. Der bekannteste Raum ist der „Saal des Großen Rates“, einer der größten historischen Sitzungssäle Europas, geschmückt mit monumentalen Werken, unter anderem von Tintoretto. Berühmt ist auch die Verbindung zur Seufzerbrücke, über die Gefangene vom Gerichtssaal in die Gefängnisse geführt wurden. Der Legende nach mit einem letzten Blick auf Venedig, bevor sie eingesperrt wurden. Um diese Brücke anzusehen ging’s l noch ein kleines Stück den Kanal entlang bis zur Ponte della Paglia, von der aus man einen tollen Blick auf die Seufzerbrücke hat. Von der Seufzerbrücke ging’s wieder am Dogenpalast vorbei zum Markusturm, pünktlich um uns anzustellen.Läs mer

  • Ausblick vom Markusturm

    11 april, Italien ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach unserer Runde über den Markusplatz ging’s um circa 09:15 Uhr zum wunderschönen Eingang vom Markusturm. Der Turm öffnet um 09:30 Uhr und genau für diese Zeit hatten wir auch Tickets. Als zweite in der Reihe durften wir pünktlich um 09:30 Uhr rein in den Turm und mit dem Fahrstuhl aufwärts. Oben angekommen hatten wir einen gigantischen Blick auf die wunderschöne Stadt, den Canal Grande und die Lagune! Mit 15€ pro Person nicht ganz günstig aber definitiv das Geld wert.Läs mer

  • Runde durch den Dogenpalast - Teil 1

    11 april, Italien ⋅ ☀️ 15 °C

    Nicht günstig aber definitiv das Geld wert beschreibt auch den Dogenpalast sehr gut! Für 10:15 Uhr hatten wir unsere Tickets reserviert für 35 € pro Person. Um 10:00 Uhr haben wir es dann direkt versucht, konnten auch zum Glück direkt ins Innere. Dort konnten wir dann über eine App kostenfrei einen Audioguide runterladen, den wir auch genutzt haben. Hier konnten wir sehr vieles, sehr interessantes erfahren! Das Innere des Dogenpalast gehört zu den beeindruckendsten historischen Räumen in Venedig, weil hier Politik, Macht und Kunst eng miteinander verbunden sind. Schon beim Betreten gelangt man in den Innenhof mit der „Scala dei Giganti“, einer prunkvollen Treppe, auf der der Doge feierlich gekrönt wurde. Von dort führen große Treppenhäuser hinauf in die eigentlichen Regierungsräume. Allen voran die „Scala d’Oro“ (Goldene Treppe), die mit vergoldetem Stuck reich verziert ist und den Übergang in die oberen Säle bildet. Das Herzstück ist der Saal des Großen Rates, einer der größten Räume Europas ohne tragende Säulen. Hier versammelten sich hunderte Mitglieder der venezianischen Elite, um über wichtige Entscheidungen zu beraten. Die Wände sind vollständig mit riesigen Gemälden geschmückt, darunter „Il Paradiso“ von Tintoretto, eines der größten Leinwandgemälde der Welt. Daneben gibt es zahlreiche weitere Säle mit unterschiedlichen Funktionen. Den Senatssaal für außenpolitische Entscheidungen. Den Rat der Zehn, eine mächtige und teils gefürchtete Institution für Staatssicherheit. Die Gerichtsräume, wo Prozesse geführt und Urteile gefällt wurden. Alle Räume sind kunstvoll ausgestattet mit vergoldeten Decken, Holzschnitzereien und Gemälden bedeutender Künstler wie Paolo Veronese und Tintoretto. Die Ausstattung sollte bewusst die Macht und den Reichtum der Republik zeigen. Ein besonders spannender Teil, den man derzeit auch betreten und durchqueren kann, ist der Übergang in die Gefängnisse über die Seufzerbrücke. Dort wird es plötzlich deutlich schlichter und düsterer, ein starker Kontrast zu den prunkvollen Sälen. Das passt auch sehr gut zu den Gefängnissen, die man ebenfalls nach dem Weg durch die Seufzerbrücke zu teilen besichtigen kann.Läs mer

  • Runde durch den Dogenpalast - Teil 2

    11 april, Italien ⋅ ☀️ 15 °C

    Bei unserem Rundgang konnten wir vor allem dank des Audioguide einiges über die Dogen der Stadt erfahren. Ein Begriff, bzw. eine Position, die es in sonst keiner Stadt gibt und somit für uns lediglich durch Fernsehserien, wie beispielsweise „Medici“, bekannt war. Die Dogen von Venedig waren über viele Jahrhunderte hinweg die Staatsoberhäupter der Republik. Allerdings darf man sie sich nicht als klassische Könige vorstellen. Der Doge war eher eine Mischung aus repräsentativem Oberhaupt, Vorsitzendem und streng kontrolliertem Politiker. Gewählt wurde der Doge auf ein Leben lang, aber durch ein extrem kompliziertes Wahlverfahren, das Manipulation verhindern sollte. Mehrere Wahlgänge und zufällige Auslosungen sorgten dafür, dass keine einzelne Familie zu viel Einfluss bekam. Trotzdem stammten die Dogen fast immer aus den mächtigsten Adelsfamilien Venedigs. Wichtig ist, dass die Macht des Dogen stark eingeschränkt war. Entscheidungen traf er nie allein, sondern immer zusammen mit Gremien wie dem Großen Rat oder dem Rat der Zehn. Dadurch entstand ein für die damalige Zeit ungewöhnlich stabiles politisches System, das über Jahrhunderte funktionierte. Zu den Aufgaben des Dogen gehörten die Repräsentation der Republik nach außen, Leitung von Sitzungen im Dogenpalast und die Teilnahme an wichtigen religiösen und staatlichen Zeremonien. Ein berühmtes Ritual war die symbolische „Vermählung mit dem Meer“, bei der der Doge einen Ring in die Lagune warf, um die Macht Venedigs über das Wasser zu zeigen. Bekannte Dogen sind zum Beispiel Enrico Dandolo, der eine wichtige Rolle im Vierten Kreuzzug spielte, oder Marino Faliero, der wegen eines gescheiterten Umsturzversuchs hingerichtet wurde. Ein Zeichen dafür, wie streng das System auch gegen den eigenen Herrscher war. Beeindruckend zu erfahren, wie die Machtverhältnisse in dieser eins sehr mächtigen Stadt waren. Immer war Venedig ungefähr zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert eine der mächtigsten Handelsmetropolen der Welt. In ihrer Blütezeit kontrollierte Venedig wichtige Handelsrouten zwischen Europa und dem Orient. Gewürze, Seide, Edelsteine und andere wertvolle Waren wurden hier umgeschlagen und weiterverkauft. Der Reichtum daraus spiegelte sich in prachtvollen Gebäuden wie dem Dogenpalast und im luxuriösen Leben der Oberschicht wider. Der langsame Niedergang begann ab dem späten 15. Jahrhundert, als neue Seewege entdeckt wurden. Vor allem durch die Umrundung Afrikas nach Indien. Dadurch verlor Venedig seine zentrale Rolle im Handel. Später schwächten Konflikte wie die Schlacht von Lepanto und der Aufstieg anderer Mächte die Stadt zusätzlich. Ihr endgültiges Ende als unabhängige Großmacht kam 1797, als Napoleon Bonaparte die Republik auflöste. Der letzte Doge von Venedig war Ludovico Manin. Er regierte von 1789 bis 1797 und war damit der letzte gewählte Staatschef der Republik Venedig. Seine Amtszeit endete, als Napoleon Bonaparte mit seinen Truppen in Norditalien einmarschierte. Am 12. Mai 1797 dankte Manin ab, womit die über 1.000 Jahre bestehende Republik Venedig endgültig ihr Ende fand. Wirklich sehr spannend!Läs mer

  • Auszeit im Giardini Reali

    11 april, Italien ⋅ ☀️ 16 °C

    Im Dogenpalast waren wir ingesamt knapp zwei Stunden. Trotzdem hatten wir durch den früheren Einlass etwas Zeit, bis wir in den Markusdom konnten. Also ging’s für uns etwas den Kanal entlang und für eine Auszeit ab in die Giardini Reali. Die Giardini Reali sind eine kleine, sehr schöne Parkanlage direkt am Markusplatz in Venedig, mit Blick auf die Lagune. Die Gärten wurden Anfang des 19. Jahrhunderts unter der Herrschaft von Napoleon Bonaparte angelegt. Dafür ließ man damals mehrere Gebäude abreißen, um Platz für eine grüne Oase im sonst dicht bebauten Stadtzentrum zu schaffen. Später wurden die Giardini Reali auch von den österreichischen Herrschern weiter genutzt und gepflegt. Heute sind die Gärten ein beliebter Rückzugsort vom Trubel der Stadt. Man findet dort schattige Wege, gepflegte Beete, Palmen und Sitzgelegenheiten. Perfekt für eine kurze Pause nach dem Besuch der umliegenden Sehenswürdigkeiten. Nach einer sehr wohltuenden Pause ging’s um circa 12 Uhr los zu Markusdom, um rechtzeitig für den Einlass dort zu sein.Läs mer