• Nadine und Dominik
  • Nadine und Dominik

Schottland 03.07. - 18.07.26

Nachdem wir im ersten Halbjahr bereits zwei Urlaube hatten, haben wir unseren Sommerurlaub noch mal etwas verschoben, damit dieser im zweiten Halbjahr liegt. Das zweite Halbjahr ging somit mit einer wunderschönen Rundreise durch Schottland los! Lue lisää
  • Wandern durch das Glen Navis

    14. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 24 °C

    Vom Auto aus ging’s dann gut 30 Minuten über einen Schotterweg kurz bergauf und dann den Rest bergab bis zu den Lower Falls. Von dort dann die Straße entlang wieder aufwärts zum Auto. Auf dem Weg haben wir dabei eine längere Pause an einem kleinen Becken nach einem Wasserfall gemacht und die Füße in richtig kaltes Wasser gehängt. Eine super Möglichkeit zum abschalten. Ein Highlight der Runde war natürlich die Natur um uns rum, aber auch die lower Falls, wo sogar Leute ins Wasser sind. Interessanterweise nicht gesprungen, sondern abwärts gerutscht. Auch spannend! Das Tal indem wir uns dabei befunden haben heißt Glen Nevis. Das Glen Nevis ist eines der schönsten Täler der schottischen Highlands und liegt südöstlich von Fort William. Das rund 16 Kilometer lange Tal erstreckt sich am Fuß des Ben Nevis. Durch das Tal fließt der River Nevis, dessen klares Wasser zahlreiche Stromschnellen, kleine Wasserfälle und tiefe Gumpen bildet. Umgeben wird Glen Nevis von steilen Berghängen, Heideflächen und uralten Wäldern, die zahlreichen Tierarten wie Rothirschen, Steinadlern und Fischottern einen Lebensraum bieten. Besonders bekannt ist das Tal für die beeindruckenden Steall Falls. Mit einer Fallhöhe von rund 120 Metern gehören sie zu den höchsten Wasserfällen Schottlands. Der Wanderweg dorthin führt durch eine spektakuläre Schlucht und über eine traditionelle Seilbrücke, die zu den beliebtesten Wanderzielen der Region zählt. Genau das war unser eigentliches Ziel, müssen wir halt beim nächsten mal nachholen. Glen Nevis ist außerdem Ausgangspunkt für den Mountain Track, den meistgenutzten Aufstiegsweg auf den Ben Nevis. Jedes Jahr beginnen hier Zehntausende Wanderer ihre Tour zum höchsten Gipfel Großbritanniens. Auch Filmfans kennen das Tal Seine beeindruckende Landschaft diente bereits mehrfach als Kulisse für internationale Produktionen, darunter Braveheart, Rob Roy sowie mehrere Szenen der Harry-Potter-Filmreihe. Zurück zum Auto war’s dabei leider nicht so schön, wie es in den Filmen aussieht. Grund dafür waren extrem viele Bremsen, die uns sehr penetrant und aggressiv verfolgt haben. Leider haben wir ein paar wenige Stiche abbekommen und umso mehr froh waren wir, als wir im Auto waren.Lue lisää

  • Nochmal ab zu The Lochy!

    14. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 25 °C

    Zurück am Hotel ging’s direkt zum Abendessen, nochmal zum Restaurant The Lochy. Guter Geschmack, preislich sehr fair, nah am Hotel und gute Auswahl. Was will man mehr! Nadine hat sich eine kleine Portion Mac and Cheese gegönnt. Eigentlich mit Pommes oder Knoblauchbrot. Leider gibt’s standardmäßig Pommes, wenn man nichts sagt. Nadine hatte mit einer Frage dazu gerechnet und dann nicht dran gedacht was zu sagen. Hat aber dann schon gepasst. Dazu gab’s einen kleinen Cole Slaw. Für mich gab’s einen Vorspeise Teller mit verschiedenen Käse Vorspeisen wie Mozzarella sticks, Halloumi und Mac and Cheese sticks. Dazu dann noch eine Portion Onion Rings. Gut gesättigt ging’s dann am Kanal entlang zurück zum Hotel, wo wir mit dem Halbfinal Sieg von Spanien den Abend ausklingen lassen haben. Auch heute waren wir mit 17.505 Schritten (13,18 Km) und knapp 200 Höhenmetern aufwärts wieder ordentlich unterwegs. Morgen steht dann der letzte Reisetag zum finalen Ziel unseres Urlaubs auf dem Plan, es geht ab nach Glasgow! Wir freuen uns schon riesig, nachdem wir jetzt viele Tage in der Natur und kleineren Städten genossen haben. Dazu jetzt dann der Kontrast, mit der Stadt in Schottland mit den meisten Einwohnern. Wird sicher spannend!Lue lisää

  • Die Three Sisters of Glencoe

    15. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 17 °C

    In der Früh haben wir nicht zu lange geschlafen, da wir frühzeitig auf die Straße kommen wollten. Wir hatten knapp drei Stunden Fahrt ohne Stopps vor uns, gleichzeitig ein paar Stopps eingeplant. Da wollten wir nicht zu spät los. Kaum ausgecheckt ging’s auf die Straße, durch Fort William und dann ab in die Natur. Unsere Strecke nach Glasgow führte uns durch das Glencoe. Das Glencoe zählt zu den eindrucksvollsten Tälern Schottlands und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Highlands. Das rund 16 Kilometer lange Tal liegt zwischen Fort William und Rannoch Moor und entstand vor etwa 10.000 Jahren durch mächtige Gletscher der letzten Eiszeit. Heute prägen steile Berghänge, schroffe Gipfel und weite Heideflächen die spektakuläre Landschaft. Glencoe ist untrennbar mit einem der dunkelsten Kapitel der schottischen Geschichte verbunden. Am 13. Februar 1692 ereignete sich hier das Massaker von Glencoe, bei dem Angehörige des Clan MacDonald of Glencoe von Soldaten des Clan Campbell angegriffen wurden. Die Soldaten waren zuvor als Gäste aufgenommen worden, töteten jedoch auf Befehl der Regierung mindestens 38 Clanmitglieder. Das Ereignis gilt bis heute als Symbol für Verrat und ist tief im schottischen Geschichtsbewusstsein verankert. Neben seiner historischen Bedeutung ist Glencoe auch eine der beliebtesten Wanderregionen Großbritanniens. Zahlreiche Wanderwege führen durch das Tal und auf die umliegenden Gipfel. Darüber hinaus diente die beeindruckende Landschaft als Kulisse für Filme wie Skyfall, Braveheart, Highlander und Harry Potter und der Gefangene von Askaban. Zu den markantesten Bergen gehören die berühmten Three Sisters of Glencoe, drei parallel verlaufende Bergrücken des Berges Bidean nam Bian, die zu den meistfotografierten Motiven Schottlands zählen. Durch das Tal fließt der River Coe, der schließlich in den Loch Leven mündet. Die Three Sisters waren auch unser erstes Ziel, wo wir gehalten haben. Am Parkplatz ging’s für uns gut zwanzig Minuten an den Bergen entlang bis zum River Coe, wo wir dann umgedreht sind. Heute ohne Wanderschuhen und Motivation zu wandern hatte uns das gereicht, wir hatten auch so schon eine tolle Aussicht!Lue lisää

  • Kurzer Stopp am Stob Dearg

    15. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 18 °C

    Zurück am Auto ging’s ein kleines Stück weiter und schon hieß es wieder anhalten, nochmal wegen dem genialen Ausblick auf einen wunderschönen Berg. Dieses Mal einen einzelnen, der wie eine gigantische Pyramide mitten in einer freien Landschaft steht. Sehr imposant! Der Stob Dearg ist mit 1.022 Metern der höchste und markanteste Gipfel des Bergmassivs Buachaille Etive Mòr. Durch seine nahezu perfekte pyramidenförmige Gestalt zählt er zu den bekanntesten Bergen Schottlands und ist eines der Wahrzeichen der Highlands. Der Name „Buachaille Etive Mòr“ stammt aus dem Gälischen und bedeutet „Der große Hirte von Etive“, während „Stob Dearg“ mit „Roter Gipfel“ übersetzt wird. Der Berg erhebt sich am östlichen Eingang von Glencoe und bildet ein eindrucksvolles Tor zu einem der berühmtesten Täler Schottlands. Das Bergmassiv entstand vor rund 400 Millionen Jahren durch vulkanische Prozesse und wurde während der letzten Eiszeit von mächtigen Gletschern geformt. Die steilen Felswände, schmalen Grate und tief eingeschnittenen Täler verleihen dem Berg seine markante Silhouette. Der Gipfel ist ein beliebtes Ziel für erfahrene Wanderer und Bergsteiger. Für den Auf- und Abstieg sollten je nach Kondition 5 bis 7 Stunden eingeplant werden. Aufgrund des felsigen Geländes und des oft wechselhaften Wetters sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute Ausrüstung erforderlich. Für heute definitiv nichts für uns aber eventuell irgendwann. Wäre sicher sehr spannend! Leider waren hier am Weg, ähnlich wie gestern Nachmittag, extrem viele aggressive Bremsen unterwegs. Von den so (negativ) berühmten kleinen Mücken aus Schottland, Midges, haben wir dagegen zum Glück im ganzen Urlaub nichts mitbekommen. Schnell ging’s wegen den lästigen Insekten zurück zum Auto und weiter durchs wunderschöne Tal.Lue lisää

  • Die Fahrt durch Glencoe

    15. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 20 °C

    Wahrend die gesamte Strecke trotz eher diesigem Wetter, durch die aktuell für Schottland sehr ungewöhnliche Wärme und Trockenheit, schon sehr schön war, war unser absolutes Highlight der malerische See Lochan na h-Achlaise. Der See liegt inmitten einer weiten Moorlandschaft, die von Torfmooren, Heideflächen und vereinzelten Birken geprägt ist. An windstillen Tagen wie heute spiegeln sich die kleinen Inseln und die umliegenden Berge, insbesondere der markante Buachaille Etive Mòr mit seinem Gipfel Stob Dearg, nahezu perfekt in der ruhigen Wasseroberfläche. Dieses Panorama gehört zu den bekanntesten Landschaftsmotiven Schottlands. Zurecht! Der gälische Name „Lochan na h-Achlaise“ bedeutet sinngemäß „See an der Bergflanke“ und beschreibt seine geschützte Lage am Rand des Moores sehr gut! Nach dem
    Stop hier ging’s direkt weiter zu unserem nächsten Ziel.
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  • Die Ruine vom Kilchurn Castle

    15. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 21 °C

    Am Loch Awe angekommen hatten wir zwei Ziele auf dem Plan. Zuerst ging’s zu einer Burgruine, bevor wir dann noch zu einer wirklich unglaublich schönen Kirche gefahren sind. Für die Burg ging’s erst auf die gegenüberliegende Seite von Loch, für ein Blick aus der Distanz. Dann zum dazugehörigen Parkplatz. In die Ruine geht’s aktuell wegen Restaurierungen nicht, direkt hin konnten wir trotzdem über einen längeren Feldweg. Das Kilchurn Castle zählt zu den malerischsten Burgruinen Schottlands. Es liegt auf einer kleinen Halbinsel am nordöstlichen Ende des Loch Awe und wird von den Bergen der westlichen Highlands eingerahmt. Durch seine Lage am Wasser und die oft spiegelglatte Oberfläche des Sees gehört Kilchurn Castle zu den meistfotografierten Schlössern des Landes. Die Burg wurde um 1450 von Sir Colin Campbell, 1st Lord Campbell als Stammsitz des mächtigen Clan Campbell errichtet. Ursprünglich stand sie auf einer kleinen Insel, die erst durch Veränderungen des Wasserstands von Loch Awe zu einer Halbinsel wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage mehrfach erweitert und entwickelte sich von einem befestigten Wohnturm zu einer großzügigen Schlossanlage. Im 17. Jahrhundert diente Kilchurn Castle zeitweise als Garnison und Kaserne für Regierungstruppen. Nachdem ein Blitz 1760 den Hauptturm schwer beschädigt hatte, wurde das Schloss aufgegeben und verfiel allmählich zur Ruine. Heute sind große Teile der Außenmauern, der mächtige Wohnturm und mehrere Gebäude der Anlage erhalten. Nach einer Runde um die Ruine ging’s wieder zurück zum Auto und weiter.Lue lisää

  • Die wunderschöne St Conan’s Kirk

    15. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 21 °C

    Nur circa fünf Minuten entfernt lag unser nächstes Ziel, wo wir zum Glück mit etwas Glück einen der wenigen Parkplätze bekommen haben. Von dort ging’s erst mal zur Kirche, rein in diese und dann noch eine Runde rum. Das mussten wir machen, da diese wirklich sehr schöne Kirche nicht nur von außen, sondern auch im Inneren wirklich schön ist. Dazu noch die Lage auf ein Hügel am Loch und somit dem Blick durch die Fenster auf den See. Ein Traum! Das ganze dann auch noch kostenlos! Die St Conan’s Kirk liegt malerisch am Ufer des Loch Awe im kleinen Ort Lochawe. Die Kirche wurde zwischen 1881 und 1930 von dem Architekten Walter Douglas Campbell erbaut. Ursprünglich war nur eine kleine Kapelle für seine kranke Mutter geplant. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus jedoch eine außergewöhnliche Kirche, in der verschiedene Architekturstile, darunter Romanik, Gotik und Elemente schottischer Burgen, miteinander kombiniert wurden. Dadurch gleicht kein Teil des Gebäudes dem anderen. Im Inneren beeindruckt St Conan’s Kirk mit kunstvoll geschnitzten Holzarbeiten, farbenprächtigen Bleiglasfenstern und einem reich verzierten Altar. Besonders bemerkenswert ist die sogenannte Bruce Chapel, in der sich einer Überlieferung zufolge ein kleiner Knochen von Robert the Bruce befindet. Ob es sich tatsächlich um eine Reliquie des schottischen Königs handelt, ist zwar nicht gesichert, dennoch trägt sie zur besonderen Ausstrahlung der Kirche bei. Nachdem wir hier einige Zeit waren ging’s dann wieder zum Auto und zu einem letzten Ziel auf unserem Weg nach Glasgow.Lue lisää

  • Luss, ein kleiner & voller Ort am Loch Lomond

    15. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 22 °C

    Unser letztes Ziel vor Glasgow war Luss. Hier gibt es zwar zwei sehr große Parkplätze, trotzdem war die Suche nach einem Parkplatz stressig. Alles voll, viele die im Parkplatz zirkulieren. Der Grund dafür war der Badestrand hier bei perfekten Wetter in Kombination mit Schiffstouristen und dem historischen Ort. Touristen und Einheimische die alle zu einem eher kleinen Ort wollen. Das ist auch unter der Woche nicht so einfach. Zum Glück haben wir dann einen Parkplatz bekommen und somit ging’s los auf eine Runde durch den Ort, bis zum Pier und dann zur örtlichen Kirche, bevor es dann wieder zum Auto ging. Luss ist eines der schönsten und bekanntesten Dörfer Schottlands. Es liegt am Westufer des Loch Lomond im Herzen des Loch Lomond & The Trossachs National Park und zählt mit seinen gepflegten Steinhäusern und blumengeschmückten Gärten zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. Die Geschichte von Luss reicht bis ins 6. Jahrhundert zurück, als der irische Missionar Saint Kessog hier eine christliche Siedlung gründete. Im Mittelalter entwickelte sich das Dorf zu einem wichtigen religiösen Zentrum und später zu einer kleinen Fischerei- und Landwirtschaftsgemeinde. Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt Luss im 19. Jahrhundert. Die meisten der charakteristischen Sandstein- und Schieferhäuser wurden von der Familie Clan Colquhoun als Wohnhäuser für die Arbeiter ihres Landguts errichtet. Die einheitliche Architektur mit den gepflegten Gärten verleiht dem Dorf bis heute seinen besonderen Charme. Der Loch Lomond ist der größte See Großbritanniens gemessen an seiner Wasserfläche und zählt zu den bekanntesten Naturwahrzeichen Schottlands. Er liegt im Loch Lomond & The Trossachs National Park, dem ersten Nationalpark Schottlands, der im Jahr 2002 gegründet wurde. Der See ist rund 39 Kilometer lang, bis zu 8 Kilometer breit und besitzt eine Wasserfläche von etwa 71 km². An seiner tiefsten Stelle erreicht Loch Lomond eine Tiefe von rund 190 Metern. Besonders bemerkenswert sind seine über 30 Inseln, von denen einige dauerhaft bewohnt sind. Der See bildet zudem eine natürliche Grenze zwischen den Lowlands im Süden und den Highlands im Norden Schottlands. Vom gigantische See ging’s dann noch die letzte knapp eine Stunde nach Glasgow.Lue lisää

  • Unser 7. Hotel - Stadtblick im 7. Stockwerk

    15. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 25 °C

    Zum Glück sind wir in Glasgow ohne zu viel Stress oder Verkehr angekommen. Im Zentrum haben wir dann in der Nähe vom Hotel in einer Parkgarage geparkt und los ging’s zum Hotel, dem Apex City of Glasgow Hotel. Dieses Hotel ist zum Abschluss sicherlich eines der (wenn nicht das) besten Hotels in diesem Urlaub. Zentrale Lage, top Ausstattung, rund um die Uhr kostenlosen Kaffeeautomaten in der Lobby und dann noch das Highlight, unser Zimmer im 7. OG mit Ausblick auf die Stadt. Ein Traum! Dazu eine Klimaanlage, die man sonst in Schottland eventuell selten braucht. Die kommenden Tage aber tatsächlich! Das Zimmer ist sehr geräumig und schön, ein perfekter Abschluss! Nach dem Koffer auspacken und einer ganz kurzen Auszeit ging’s dann los auf eine kleine Runde und dann zum Abendessen.

    An der Stelle ein paar Informationen zu Glasgow als unser letztes Ziel. Glasgow ist mit rund 635.000 Einwohnern die größte Stadt Schottlands und nach London und Birmingham die drittgrößte Stadt des Vereinigten Königreichs. Die Metropole liegt am River Clyde und gilt als das wirtschaftliche, kulturelle und industrielle Zentrum Schottlands. Die Geschichte Glasgows reicht bis ins 6. Jahrhundert zurück, als der Missionar Saint Mungo an dieser Stelle eine christliche Gemeinschaft gründete. Um seine Kirche entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte eine Stadt, deren Bedeutung mit der Gründung der University of Glasgow im Jahr 1451 weiter zunahm. Heute zählt sie zu den ältesten und renommiertesten Universitäten der englischsprachigen Welt. Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich Glasgow durch den Handel mit Tabak, Zucker und Baumwolle sowie später durch den Schiffbau zu einer der bedeutendsten Industriestädte Europas. Entlang des River Clyde entstanden riesige Werften, auf denen einige der berühmtesten Passagierschiffe der Welt gebaut wurden. Diese wirtschaftliche Blüte brachte der Stadt den Beinamen „Second City of the British Empire“ ein. Heute präsentiert sich Glasgow als moderne Kulturmetropole. Historische viktorianische Gebäude stehen neben zeitgenössischer Architektur, und zahlreiche Museen, Galerien und Musikveranstaltungen prägen das Stadtbild. Toll ist, dass nahezu alle Museen hier kostenfrei zugänglich sind! Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen der George Square, die imposante Glasgow Cathedral, die historische Universität sowie das futuristische Riverside Museum. Glasgow gilt außerdem als eine der lebendigsten Musikstädte Europas. Mit hunderten Konzerten und Festivals pro Jahr sowie einer vielfältigen Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten zieht die Stadt Besucher aus aller Welt an. Insgesamt also durchaus ein großer Kontrast zu Edinburgh!
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  • Kleine Runde & tolles Abendessen!

    15. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 26 °C

    Mit einem kleinen Umweg ins Einkaufszentrum Buchanan Galleries ging’s dann zu Maki & Ramen zum Abendessen. Geteilt haben wir uns richtig gutes Sushi, dazu hatte Nadine Ramen und ich veganes Chicken Katsu. Alles war richtig lecker und somit der perfekte Start in den letzten Teil unseres Urlaubs. Nach dem Essen ging’s noch zu einem Supermarkt zum Getränke kaufen und dann ab ins Hotel. Dabei haben wir uns bewusst dazu entschieden, noch keine Abstecher zu machen um was zu besichtigen. Da freuen wir uns morgen drauf!Lue lisää

  • Good Night Glasgow!

    15. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ 🌙 17 °C

    Zum Abschluss des Tages konnten wir den Ausblick auf die Stadt genießen und das WM Halbfinale zwischen England und Argentinien schauen. Langweilige erste Halbzeit, richtig gute zweite Halbzeit. Zum Glück ist unser Urlaub da anders und von Anfang bis Ende bisher super toll! Mit 16.593 Schritten (12,49 Km) waren wir heute etwas weniger als an manchen Urlaubstagen unterwegs, trotzdem schon recht ordentlich. Morgen und übermorgen ohne Auto fahren wird’s natürlich noch mal mehr. Wird sicher super, wir freuen uns schon!Lue lisää

  • Die Buchanan Street durchs Zentrum

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ⛅ 15 °C

    Zum Start in den Tag ging’s nach einer richtig guten Nacht Schlaf zur nahegelegenen Buchanan Street, die wir dann einmal entlang gegangen sind. Die Buchanan Street ist die bekannteste Einkaufsstraße Glasgows und zählt zu den beliebtesten Fußgängerzonen Großbritanniens. Sie verläuft über rund 1 Kilometer vom St Enoch Square bis zum Royal Concert Hall und bildet das Herz des sogenannten „Style Mile“, Glasgows berühmtem Einkaufsviertel. Angelegt wurde die Straße im Jahr 1777 und nach dem wohlhabenden Tabakhändler Andrew Buchanan benannt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sie sich zu einer eleganten Geschäftsstraße, die von prächtigen viktorianischen und edwardianischen Gebäuden gesäumt wurde. Viele dieser historischen Fassaden sind bis heute erhalten und verleihen der Straße ihren besonderen Charakter. Heute reihen sich auf der Buchanan Street internationale Marken, schottische Traditionsgeschäfte, Kaufhäuser, Cafés und Restaurants aneinander. Straßenmusiker, Künstler und Veranstaltungen sorgen das ganze Jahr über für eine lebendige Atmosphäre. Aufgrund ihrer breiten Gehwege und der autofreien Gestaltung gilt sie als eine der angenehmsten Einkaufsstraßen Europas. Architektonisch beeindruckt die Straße durch die Mischung aus historischen Sandsteingebäuden und moderner Architektur. Besonders markant sind die kunstvoll gestalteten Fassaden sowie der Blick auf die Treppenanlage vor der Royal Concert Hall, die als beliebter Treffpunkt in Glasgow gilt.Lue lisää

  • Die Glasgow City Chambers

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ⛅ 15 °C

    Eines unserer größten Ziele heute war auch direkt das erste Ziel, die Glasgow City Chambers. Leider befindet sich der vor dem Rathaus liegende George Square derzeit in Renovierung, ist eine gigantische Baustelle. Damit war sowohl der Weg über den Platz, als auch die Fotos von dort aus nicht möglich. Schade! Dann beim nächsten Mal! Die Glasgow City Chambers sind das prächtige Rathaus der Stadt Glasgow und eines der bedeutendsten Beispiele viktorianischer Architektur in Großbritannien. Das Gebäude beherrscht die Ostseite des George Square und dient bis heute als Sitz des Stadtrats. Errichtet wurde das Rathaus zwischen 1883 und 1888 nach den Plänen des Architekten William Young, der die Ausschreibung eines Wettbewerbs zur Gestaltung in der Zeitung gelesen hatte und sein Glück mit seinem Entwurf probiert hatte. Zur Zeit seiner Entstehung befand sich Glasgow auf dem Höhepunkt seines wirtschaftlichen Erfolgs als Zentrum des Schiffbaus und des internationalen Handels. Das repräsentative Gebäude sollte den Wohlstand und das Selbstbewusstsein der Stadt eindrucksvoll zum Ausdruck bringen. Leider waren die Kosten dabei ausufernd und mehr als vier mal so hoch wie geplant, was auch der Grund ist, dass manche Teile optisch sehr hochwertig sind, jedoch dann eher günstigere Materialen sind. Beispiele hierfür sind einzelne Marmorplatten. Das gilt jedoch nur an einzelnen Stellen und nur in limitierten Räumen. Die Fassade besteht aus hellem Naturstein und ist reich mit Säulen, Skulpturen und kunstvollen Verzierungen geschmückt. Über dem Gebäude erhebt sich ein rund 70 Meter hoher Turm, der das Stadtbild von Glasgow prägt. Zahlreiche Figuren an der Außenfassade symbolisieren Handel, Industrie, Wissenschaft und Kunst, die Bereiche, die den Aufstieg Glasgows ermöglichten. Im Inneren beeindrucken die City Chambers mit einer prachtvollen Eingangshalle, einer monumentalen Treppe aus italienischem Carrara-Marmor sowie kunstvollen Mosaiken, vergoldeten Decken und aufwendig gestalteten Ratssälen. Besonders die Marmortreppe gilt als eine der schönsten ihrer Art in Westeuropa und wurde aus mehreren Sorten hochwertigen Marmors gefertigt. Tatsächlich ist sie sogar die längere in ganz Westeuropa, sogar länger als die im Vatikan!Lue lisää

  • Warten auf Ticketvergabe im Rathaus

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ⛅ 15 °C

    Wir wollten nicht nur durch die Lage nahe am Hotel zuerst hier her sondern wegen der Möglichkeit, eine Besichtigung zu machen. Zwei mal am Tag ist es möglich, hier eine geführte Tour durch das gesamte Gebäude zu machen die 1 Stunde dauert. Dafür kann man jedoch keine Tickets reservieren und es gibt maximal 25 Tickets. Somit waren wir um 9:30 Uhr da, da es die Tickets für die Tour um 10:30 Uhr ab 10 Uhr gibt. Die Zeit bis zur Ticketvergabe haben wir genutzt mit der Erkundung von Erdgeschoss, da man hier schon mal frei rumlaufen darf. Nachdem wir dann das Ticket 01 und 02 bekommen hatten (und gleichzeitig alle 25 + 2 weitere vergeben waren) ging’s nochmal los auf eine kleine Runde.Lue lisää

  • Gallery of Modern Art & Duke of Wellington

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ⛅ 16 °C

    Die Zeit bis zum Eintritt haben wir genutzt, uns die Gallery of modern art anzusehen. Die Gallery of Modern Art, kurz GoMA, ist das bedeutendste Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Glasgow. Es befindet sich im Herzen der Innenstadt am Royal Exchange Square und zählt zu den meistbesuchten Kunstmuseen Schottlands. Das imposante klassizistische Gebäude wurde 1778 als Stadtpalais des wohlhabenden Tabakhändlers William Cunninghame errichtet. Im Laufe der Jahrhunderte diente es unter anderem als Bank, Börse und Bibliothek, bevor es nach einer umfassenden Restaurierung 1996 als Museum für moderne Kunst eröffnet wurde. Die GoMA präsentiert wechselnde Ausstellungen schottischer und internationaler Künstler. Die Sammlung umfasst Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Installationen und multimediale Kunstwerke, die sich häufig mit aktuellen gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen auseinandersetzen. Dadurch unterscheidet sich das Museum von klassischen Kunstgalerien und lädt Besucher dazu ein, moderne Kunst aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben. Vor dem Gebäude steht die Reiterstatue des Arthur Wellesley, 1st Duke of Wellington. Weltweit bekannt wurde sie durch das orangefarbene Verkehrshütchen, das fast immer auf dem Kopf der Statue steht. Ursprünglich als Scherz gedacht, entwickelte sich das Hütchen zu einem inoffiziellen Wahrzeichen Glasgows und gilt heute als Symbol für den humorvollen und unabhängigen Charakter der Stadt. Der Eintritt in die Gallery of Modern Art ist kostenlos, wodurch sie zu den beliebtesten kulturellen Einrichtungen Glasgows gehört. Auch für uns gut, da wir so das Innere vom Gebäude und auch die Ausstellung als Überbrückung der Zeit ansehen konnten.Lue lisää

  • Die Treppen der Glasgow City Chambers

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 18 °C

    Zurück am Rathaus ging’s um 10:30 Uhr los auf eine extrem interessante und gut gemachte Führung durch unseren jungen Guide. Generell muss man sagen, dass sowohl das Rathaus selbst, als auch die Führung und alle Informationen wohl seinesgleichen sucht. Hatten wir so bisher noch nicht! Ein wirklich wunderschönes Bauwerk und eine tolle Führung, dass dann auch noch kostenlos! Zum Start ging’s erst mal das größte Highlight aufwärts. Die monumentale Marmortreppe der Glasgow City Chambers gilt als eines der beeindruckendsten architektonischen Highlights Schottlands. Sie befindet sich direkt hinter der Eingangshalle und wurde als repräsentatives Herzstück des Rathauses konzipiert. Besucher werden bereits beim Betreten des Gebäudes von ihrer außergewöhnlichen Größe und Eleganz beeindruckt. Die Treppe besteht aus hochwertigem Marmor aus verschiedenen Regionen Europas, darunter der berühmte Carrara-Marmor aus Italien. Insgesamt wurden mehrere Sorten und Farbtöne verarbeitet, wodurch ein besonders edles Gesamtbild entsteht. Zeitgenössischen Berichten zufolge kamen über 20 verschiedene Marmorsorten zum Einsatz, mehr als in vielen anderen öffentlichen Gebäuden Europas. Über der Treppe spannt sich ein prachtvolles Oberlicht, durch das Tageslicht in die Eingangshalle fällt und den Marmor zum Leuchten bringt. Verzierungen aus Mosaiken, kunstvoll gestaltete Geländer, Säulen und aufwendig dekorierte Decken unterstreichen den repräsentativen Charakter des Gebäudes. Die Treppe sollte den Wohlstand Glasgows während der Blütezeit des Schiffbaus und des internationalen Handels eindrucksvoll zur Schau stellen.Lue lisää

  • Die Räume der Glasgow City Chambers

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 19 °C

    Die Innenräume der Glasgow City Chambers wurden so gestaltet, dass sie den Reichtum und das Selbstbewusstsein Glasgows während der Blütezeit des Schiffbaus und des internationalen Handels eindrucksvoll widerspiegeln. Nahezu jeder Saal besitzt einen eigenen Stil und eine besondere Funktion. Der Banqueting Hall ist der größte und prächtigste Raum des Gebäudes. Die zweigeschossige Festhalle diente und dient bis heute für Staatsbankette, Empfänge und offizielle Veranstaltungen. Das tonnengewölbte Deckengewölbe, die monumentalen Kronleuchter sowie großformatige Gemälde erzählen die Geschichte Glasgows, von den Anfängen als religiöse Siedlung bis zur Industriemetropole des Britischen Empires. Die Council Chamber (Ratssaal) ist das politische Herz des Gebäudes. Hier tagt der Stadtrat von Glasgow und trifft wichtige Entscheidungen für die Stadt. Im Gegensatz zu den repräsentativen Festsälen wirkt dieser Raum bewusst zurückhaltender. Dunkle Mahagonivertäfelungen, eine vergoldete Decke und Wandteppiche verleihen ihm dennoch eine elegante Atmosphäre. Spannend war, dass wir hier überall sitzen durften, auch ganz vorne! Zu den schönsten Empfangsräumen gehört der Satinwood Saloon. Seinen Namen verdankt er dem seltenen Satinholz, aus dem nahezu die gesamte Wandverkleidung und das Mobiliar gefertigt wurden. Früher diente der Raum als eleganter Salon für hochrangige Gäste. Seidentapeten, ein Kamin im Stil der italienischen Renaissance und kunstvolle Verzierungen machen ihn zu einem der luxuriösesten Räume des Rathauses. Spannend war auch, was wir über das Stadtwappen gelernt haben.

    Es wurde 1866 offiziell verliehen und geht auf Legenden rund um den Stadtpatron Saint Mungo (auch Saint Kentigern genannt) zurück. Im Mittelpunkt des Wappens stehen vier Symbole, die jeweils eines der Wunder des heiligen Mungo darstellen. Sie werden bis heute mit einem bekannten Merkspruch erklärt: Here’s the tree that never grew. Here’s the bird that never flew. Here’s the fish that never swam. Here’s the bell that never rang. Der Baum erinnert an eine Legende, nach der Mungo mit seinem Gebet einen bereits abgestorbenen Ast wieder zum Brennen brachte. Der Vogel steht für ein Rotkehlchen, das Mungo der Überlieferung nach wieder zum Leben erweckte. Der Fisch trägt einen goldenen Ring im Maul und erinnert an die Geschichte einer verlorenen Königinnen-Ringes, den Mungo auf wundersame Weise aus einem Lachs bergen ließ. Die Glocke symbolisiert eine Glocke, die Mungo der Überlieferung nach aus Rom mitbrachte und mit der die Gläubigen zum Gottesdienst gerufen wurden. Über dem Schild ist der heilige Mungo selbst als Bischof dargestellt. Unter dem Wappen steht das Stadtmotto „Let Glasgow Flourish“ („Möge Glasgow gedeihen“). Sehr spannend! Nach dieser wirklich super guten Tour ging’s dann raus aus dem Rathaus, wo inzwischen alle Wolken weg waren und wir von strahlend blauen Himmel begrüßt wurden.
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  • Glasgow Central - Der Hauptbahnhof

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 21 °C

    Die Buchanan Street ging’s dann entlang zum Hauptbahnhof, in dessen Nähe wir uns auch eine Bowl zu Mittag gegönnt haben. Davor ging’s aber erst mal in den Hauptbahnhof. Die Glasgow Central railway station ist der größte und verkehrsreichste Bahnhof Schottlands. Mit jährlich rund 38 Millionen Reisenden bildet er das wichtigste Eisenbahndrehkreuz des Landes und verbindet Glasgow mit zahlreichen Zielen in Schottland sowie mit Städten wie Edinburgh, Manchester und London. Der Bahnhof wurde am 1. August 1879 von der Caledonian Railway eröffnet. Ursprünglich verfügte er über acht Bahnsteige, doch das rasante Wachstum Glasgows machte schon wenige Jahre später eine Erweiterung notwendig. Zwischen 1901 und 1905 wurde der Bahnhof umfassend ausgebaut. Die Zahl der Hochbahnsteige stieg auf 13 (heute 15), ein zweites Brückenbauwerk über den River Clyde entstand und die eindrucksvolle Bahnhofshalle erhielt ihr heutiges Erscheinungsbild. Besonders beeindruckend ist das riesige, geschwungene Glas- und Stahldach, das die Bahnsteige überspannt. Die lichtdurchflutete Halle gilt als Meisterwerk viktorianischer Ingenieurskunst. Ein weiteres Wahrzeichen des Bahnhofs ist die große Uhr über der Haupthalle. Der Treffpunkt „Meet me under the clock“ („Wir treffen uns unter der Uhr“) ist seit Generationen ein fester Bestandteil des Glasgower Alltags.Lue lisää

  • Die Einkaufszentren von Glasgow

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☀️ 23 °C

    Wieder zurück an der Buchanan Street ging’s weiter bis zum St Enoch Square. Auf dem Weg hin haben wir uns drei verschiedene Einkaufszentren angeschaut. Am schönsten war der Princes Square, ein eher älteres Einkaufszentrum mit wunderschönen hölzernen Rolltreppen. Danach ging’s in die Argyll Arcade, eine Arkade mit Glasdach in der es ausnahmslos Schmuck- und Uhrengeschäfte gibt. Als letztes sind St. Enoch Centre, ein vergleichsweise sehr großes und modernes Einkaufszentrum. Gekauft haben wir in allen drei nichts, trotzdem war’s schön, durch diese zu schlendern. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir uns auch gefragt, warum es hier so extrem viele Einkaufszentren im Zentrum gibt. Eine Überlegung dabei war, dass es an den vielen Tagen mit Regen liegen könnte, wo das einkaufen drinnen angenehmer als draußen ist. Hinzu kommt, dass Glasgow traditionell als Einkaufshauptstadt Schottlands gilt. Viele internationale Marken eröffneten ihre ersten schottischen Filialen hier, bevor sie nach Edinburgh oder in andere Städte expandierten. Die Stadt investierte zudem früh in eine attraktive Fußgängerzone und eine gute Verkehrsanbindung, wodurch das Zentrum besonders leicht erreichbar ist. Das Zentrum konzentriert sich dabei vor allem auf den sogenannten „Style Mile“, ein etwa einen Kilometer langes Einkaufsviertel rund um die Buchanan Street, die Sauchiehall Street und die Argyle Street. In diesem Bereich liegen auch die großen Einkaufszentren St. Enoch Centre, Buchanan Galleries und Princes Square. Sie ergänzen sich, anstatt miteinander zu konkurrieren. Während einige auf internationale Modeketten setzen, bieten andere Luxusgeschäfte, Gastronomie oder Unterhaltung.Lue lisää

  • Die St Andrew’s Cathedral

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ⛅ 24 °C

    Raus aus dem letzten Einkaufszentrum ging’s weiter zu unserem nächsten Ziel, einer Kirche im Süden der Altstadt. Diese war zum Glück auch offen, also ging’s auch rein. Die Metropolitan Cathedral of St Andrew ist die römisch-katholische Kathedrale von Glasgow und die Mutterkirche der Erzdiözese Glasgow. Sie liegt direkt am Ufer des River Clyde und ist die wichtigste katholische Kirche Westschottlands. Seit der Wiedererrichtung der katholischen Hierarchie in Schottland im Jahr 1878 ist sie Sitz des Erzbischofs von Glasgow. Die Kathedrale wurde zwischen 1814 und 1817 nach den Plänen des schottischen Architekten James Gillespie Graham im neugotischen Stil erbaut. Ihre Errichtung war ein bedeutendes Zeichen für die Rückkehr des katholischen Glaubens nach Glasgow, denn nach der Reformation waren katholische Gottesdienste jahrhundertelang stark eingeschränkt oder verboten. Erst durch die Einwanderung vieler irischer Arbeiter während der Industrialisierung wuchs die katholische Gemeinde wieder stark an. Die helle Sandsteinfassade mit ihren Strebepfeilern, Spitzbogenfenstern und dem reich verzierten Eingangsportal zählt zu den schönsten Beispielen der neugotischen Architektur in Glasgow. Über dem Haupteingang steht eine Statue des heiligen Andrew the Apostle, des Schutzpatrons Schottlands, dem die Kathedrale geweiht ist. Von hier aus ging’s direkt weiter an den River Clyde und dann an diesem entlang.Lue lisää

  • Am River Clyde zur Squiggly Bridge

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ⛅ 25 °C

    Am River Clyde angekommen ging’s flussabwärts bis zur so genannten Squiggly Bridge. Dabei ging’s unter paar Brücken durch und permanent ohne Ampeln und ebenerdig. Sehr angenehm! Der River Clyde ist der bedeutendste Fluss Glasgows und einer der geschichtsträchtigsten Flüsse Schottlands. Er entspringt in den Southern Uplands und fließt auf einer Länge von rund 176 Kilometern westwärts, bevor er in den Firth of Clyde und schließlich in den Atlantik mündet. Über Jahrhunderte prägte der River Clyde die Entwicklung Glasgows. Ursprünglich war der Fluss nur schwer schiffbar, doch durch umfangreiche Ausbaggerungen und den Bau neuer Hafenanlagen im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte er sich zu einer der wichtigsten Wasserstraßen Europas. Vor allem dadurch konnte Glasgow zu einer der bedeutendsten Handels- und Industriestädte des Britischen Empires aufsteigen. Besonders berühmt wurde der Clyde durch den Schiffbau. Entlang seiner Ufer entstanden riesige Werften, auf denen Tausende Schiffe gebaut wurden. Von Handelsschiffen bis hin zu luxuriösen Ozeandampfern und Kriegsschiffen. Der Ausdruck „Clyde Built“ wurde weltweit zu einem Qualitätssiegel für hervorragend gebaute Schiffe und steht bis heute für die außergewöhnliche Ingenieurskunst der Region. Heute hat sich das Flussufer stark verändert. Wo einst Werften und Industrieanlagen standen, befinden sich heute moderne Wohngebäude, Parks, Museen und Veranstaltungszentren. Zu den bekanntesten Bauwerken am Clyde gehören das Riverside Museum, das futuristische OVO Hydro, das SEC Centre und die markante Clyde Arc, die wegen ihrer geschwungenen Form auch „Squiggly Bridge“ genannt wird. Die Tradeston Bridge, im Volksmund besser als „Squiggly Bridge“ bekannt, ist eine moderne Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den River Clyde im Zentrum von Glasgow. Sie verbindet das Geschäftsviertel an der Nordseite des Flusses mit dem Stadtteil Tradeston im Süden. Die Brücke wurde 2009 eröffnet. Ihren Spitznamen „Squiggly Bridge“, auf Deutsch etwa „geschwungene Brücke“, verdankt sie ihrer auffälligen S-förmigen Linienführung. Diese Form ist nicht nur ein architektonisches Gestaltungselement, sondern ermöglicht es, den Fluss ohne störende Pfeiler im Wasser zu überqueren.Lue lisää

  • Die Argyle Street entlang nach Kelvingrove

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ⛅ 26 °C

    Vom Clyde aus ging’s quer durch die Straßen der Stadt, vorbei an einigen schönen Gebäuden, zu unserem nächsten Ziel, der Argyle Street und dort vor allem die Hidden Lane. Die Argyle Street ist eine der ältesten und bekanntesten Straßen Glasgows. Sie verläuft durch das Stadtzentrum vom Trongate bis zum Finnieston und bildet zusammen mit der Buchanan Street und der Sauchiehall Street den berühmten „Style Mile“, das wichtigste Einkaufsviertel Schottlands. Die Straße entstand bereits im 18. Jahrhundert und wurde nach dem Titel des Herzogs von Argyll benannt. Im Laufe der Industrialisierung entwickelte sie sich zu einer bedeutenden Geschäftsstraße und wurde von prächtigen viktorianischen und edwardianischen Gebäuden gesäumt, von denen viele bis heute erhalten sind. Die Hidden Lane ist ein versteckter Innenhof im Stadtteil Finnieston und zählt zu den kreativsten Orten Glasgows. Hinter einer unscheinbaren Einfahrt an der Argyle Street verbirgt sich ein farbenfrohes Ensemble aus kleinen Ateliers, Werkstätten, Galerien und Cafés, das Besucher mit seinem besonderen Charme überrascht. Die Gebäude stammen ursprünglich aus dem 19. Jahrhundert und dienten einst als Stallungen, Lagerhäuser und Werkstätten. Nachdem das Gelände viele Jahre kaum genutzt wurde, entwickelte es sich in den 1990er-Jahren zu einem Zentrum für Künstler, Designer und Kunsthandwerker. Heute arbeiten hier mehr als 100 Kreative aus den unterschiedlichsten Bereichen. Von Malerei und Keramik über Schmuckdesign bis hin zu Mode, Fotografie und Illustration. Charakteristisch für die Hidden Lane sind die bunt gestrichenen Fassaden, schmalen Gassen und begrünten Innenhöfe. Die entspannte Atmosphäre lädt dazu ein, durch die kleinen Geschäfte zu schlendern, Künstlern bei der Arbeit zuzusehen oder in einem der gemütlichen Cafés eine Pause einzulegen. Viele der hier gefertigten Produkte sind handgemacht und können direkt vor Ort erworben werden. Nach unserer Runde durchs Areal ging’s weiter zum nächsten Ziel.Lue lisää

  • Kelvingrove Art Gallery and Museum

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☁️ 27 °C

    Unser nächstes Ziel war deutlich größer und bekannter, nämlich die Kelvingrove Art Gallery and Museum. Das Museum hat uns sowohl von Außen als auch von innen sehr beeindruckt! Die Kelvingrove Art Gallery and Museum ist das bekannteste Museum Glasgows und eines der meistbesuchten Museen Großbritanniens. Es liegt am Rand des Kelvingrove Park und beeindruckt bereits von außen mit seiner prachtvollen Architektur aus rotem Sandstein. Das Museum wurde anlässlich der Scottish International Exhibition errichtet und 1901 eröffnet. Entworfen wurde das Gebäude im spanisch-barocken Stil. Die imposanten Türme, Kuppeln und reich verzierten Fassaden machen es zu einem der markantesten Bauwerke Glasgows. Im Inneren beherbergt das Museum 22 Themenbereiche mit mehr als 8.000 Ausstellungsstücken. Die Sammlung reicht von Naturgeschichte und Archäologie über schottische Geschichte und Waffen bis hin zu Gemälden berühmter Künstler wie Salvador Dalí, Rembrandt, Vincent van Gogh und den schottischen Glasgow Boys. Zu den bekanntesten Exponaten zählt Dalís Gemälde „Christ of Saint John of the Cross“, das als eines der bedeutendsten Werke der modernen Kunst gilt. Leider war genau dieses Gemälde für heute ausgeliehen, daher nicht zu sehen. Ein besonderer Blickfang ist die große Eingangshalle mit ihrer prächtigen Orgel. Die Orgel besitzt über 4.000 Pfeifen und wird regelmäßig bei kostenlosen Konzerten gespielt, die Besucher im Museum erleben können. Ebenfalls sehr beliebt sind das Skelett eines ausgestorbenen Riesendinosauriers sowie die naturhistorischen Ausstellungen mit Tieren aus aller Welt. Der Eintritt in das Museum ist kostenlos, was wesentlich zu seiner Beliebtheit beiträgt. Wir hatten heute auch erfahren, dass die meisten Museen hier kostenfrei sind. Super für eine so kulturgeprägte Stadt. Nach einer umfassenden Restaurierung wurde das Kelvingrove Museum 2006 wiedereröffnet und zählt heute mit jährlich weit über einer Million Besuchern zu den wichtigsten kulturellen Einrichtungen Schottlands.Lue lisää

  • Die University of Glasgow

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☁️ 27 °C

    Von einem imposanten Gebäude ging’s direkt zum nächsten, welches direkt gegenüber liegt. Ganz direkt ging’s aber leider nicht hin, da dazwischen im park der Fluss Kelvin verläuft. Das Ziel war jetzt noch die University of Glasgow. Das Gebäude ist von weitem sichtbar durch den großen Turm und die Lage auf einem Hügel. Kurz ging’s auch ins Innere der Haupthalle und in die Innenhöfe, da wir uns das nicht entgehen lassen wollten.

    Die University of Glasgow zählt zu den ältesten und renommiertesten Universitäten der Welt. Sie wurde 1451 durch eine päpstliche Bulle von Papst Nikolaus V. gegründet und ist nach den Universitäten von St Andrews und Aberdeen die viertälteste Universität der englischsprachigen Welt. Heute studieren hier mehr als 40.000 Studierende aus über 140 Ländern. Ursprünglich befand sich die Universität in der Altstadt Glasgows nahe der Kathedrale. Im Zuge der Industrialisierung zog sie 1870 an ihren heutigen Standort im Stadtteil Gilmorehill im West End. Das imposante Hauptgebäude wurde vom berühmten Architekten Sir George Gilbert Scott im neugotischen Stil entworfen. Mit seinem markanten Turm, den kunstvollen Kreuzgängen und den reich verzierten Sandsteinfassaden erinnert es an ein mittelalterliches Schloss und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Glasgows. Besonders beeindruckend sind die historischen Cloisters (Kreuzgänge), deren hohe Spitzbögen und Gewölbe zu den schönsten Fotomotiven der Universität zählen. Das Gebäude diente bereits mehrfach als Filmkulisse und wird aufgrund seiner Architektur häufig mit der Zauberwelt von Harry Potter in Verbindung gebracht, auch wenn dort keine Harry-Potter-Filme gedreht wurden. Die Universität genießt international einen hervorragenden Ruf und zählt zur angesehenen Russell Group, dem Zusammenschluss der führenden britischen Forschungsuniversitäten. Zu ihren Absolventen und Professoren gehören zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten, darunter der Wirtschaftswissenschaftler Adam Smith, der Physiker Lord Kelvin, der Ingenieur James Watt sowie der Mediziner Joseph Lister. Insgesamt stehen der Universität acht Nobelpreisträger in ihrer Geschichte nahe.
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  • Gutes aber sehr scharfes indisches Essen

    16. heinäkuuta, Skotlanti ⋅ ☁️ 26 °C

    Ursprünglich wollten wir nach unserem letzten Ziel ins Hotel und noch etwas entspannen, bevor es zum Abendessen geht. Nachdem wir dann doch länger unterwegs war als ursprünglich gedacht, sind wir einfach direkt zum Essen, haben auf dem Weg einfach noch etwas Zeit überbrückt, indem wir in ein paar Läden gegangen sind. Zum Abendessen hat Nadine Saravanaa Bhavan rausgesucht, eine rein vegetarische indische Restaurantkette. Gesehen hatten wir sie schon öfters, dort waren wir noch nie. Das Essen war geschmacklich sehr gut! Leider war es ohne wirkliche Ankündigung durchaus scharf, für Nadine leider sogar zu scharf. Gleichzeitig war es im Laden wirklich kalt. Grundsätzlich kann man sagen, dass wir wieder hin würden, weil es uns sehr gut geschmeckt hat, nächstes Mal würden wir aber mit Jacke kommen und ansprechen, dass es nicht zu scharf sein soll. Nadine hatte Butter Paneer, wie meistens. Ich hatte Paneer Tikka Masala. Eine sehr bewusste Auswahl.

    Glasgow hat einen sehr starken Anspruch darauf, der Geburtsort des Chicken Tikka Masala zu sein. Ganz eindeutig bewiesen ist es zwar nicht, aber diese Version gilt als die bekannteste und wird von vielen Historikern und Medien übernommen. Die bekannteste Geschichte führt in das Restaurant Shish Mahal im Westen Glasgows. Dort soll der pakistanischstämmige Koch Ali Ahmed Aslam das Gericht Anfang der 1970er-Jahre erfunden haben. Ein Gast beschwerte sich, dass das servierte Chicken Tikka zu trocken sei. Daraufhin improvisierte Aslam eine cremige Sauce auf Tomatenbasis mit Gewürzen, Joghurt und Sahne. Damit war das Chicken Tikka Masala war geboren. Allerdings ist die Herkunft umstritten. Einige Historiker weisen darauf hin, dass sehr ähnliche Gerichte bereits früher existierten oder dass andere Restaurants, interessanterweise ebenfalls in Glasgow, den Ursprung für sich beanspruchen. Unbestritten ist jedoch, dass Chicken Tikka Masala als britisch-schottische Weiterentwicklung der indischen Küche entstand und nicht aus Indien selbst stammt. Dadurch musste es sein und geschmacklich war’s auf jeden Fall spitze! Gut gesättigt ging’s dann zurück Richtung Hotel.
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