Joined August 2016 Message
  • Day8

    Wir haben gewonnen!

    May 9, 2018 in the United States ⋅ 🌙 31 °C

    ...also zumindest an Erfahrung.
    Verluste waren einkalkuliert, nicht damit wir uns noch mehr über einen Gewinn freuen, sondern weil der Durchschnitt eben verliert. Ansonsten wäre Vegas nicht Vegas.
    Uns wurde eben vor Augen geführt, dass wir "nur" der Durchschnitt sind ;-).

    Allerdings haben wir in ein paar Tagen ja nochmal eine Chance, unser Trip führt uns nämlich nochmal zurück nach Las Vegas.

    Unsere erste Destination war heute das "Welcome to the fabulous Las Vegas"-Sign. Obwohl die Wanderlust semi vorhanden war, sind wir dorthin gelaufen (oder eher dorthin vegetiert). Auf dem Weg sind wir kaum Leuten begegnet, vor Ort war allerdings eine Schlange vor dem Schild, um eines der berühmten Bilder vor diesem Schild zu schiessen. Wir haben uns natürlich nicht angestellt, sondern einfach aus einer anderen Perspektive fotografiert. Ging halt auch.
    Zurück haben wir uns dann auch ein Uber genommen, weil wir sonst elendig verbrannt wären.

    Las Vegas, oder zumindest der Strip, ist wirklich schön anzusehen. Ein nobles Hotel/Casino reiht sich an das nächste. Die Hotels befolgen teilweise verschiedene Mottos, so gibt es das "New York, New York", was, welch Wunder, New York nachempfunden wurde oder z.B das Venetian, welches wie die Kanalstadt Venedig aufgebaut ist. Sogar die Gondeln auf den Kanälen wurden hier gefaked. Bei Nacht fasziniert Las Vegas mit den etlichen Lichterspektakeln und Werbetafeln.
    Wie es abseits vom Strip aussieht können wir nicht beurteilen, aber so wie wir die großen Städte der USA kennen, sieht es dort nicht so glamourös aus.
    Dies ist übrigens die einzige Stadt der USA, wo man Alkohol in der Öffentlichkeit konsumieren darf. Hier toben sich die Amerikaner also scheinbar aus, an jeder Ecke sieht man Leute mit Getränken in der Hand und auf den Straßen kommt einem ein stetiger Marihuana-Geruch entgegen. Seit 2 Jahren ist in einigen Staaten der USA das konsumieren legal, das nutzen die Leute scheinbar auch aus.

    Wie gestern haben wir am heutigen Abend unsere Zeit in den Casinos der Stadt totgeschlagen. Unter der Woche ist es hier schon sehr voll mit "Gamblern", Touris und chinesischen Reisegruppen. Am Wochenende wird hier nochmal um einiges mehr los sein, wenn die ganzen Kurztrip-Gruppen ankommen. Aber dann sind wir schon nicht mehr da, morgen geht es für uns Richtung Grand Canyon. Raus aus den menschenerbauten Wundern, rein in die Naturwunder dieser Welt.
    Da werden also ein paar nice Pics kommen.

    Wir freuen uns, ihr solltet es auch tun!
    Bye.
    ----------------------------------------
    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    109,98 km
    (67,78 Meilen)

    Mit dem Auto:
    1310 km
    (814 Meilen)
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  • Day7

    Viva Las Vegas

    May 8, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 35 °C

    Ein kurzes Update, heute mal ein bisschen früher:

    Los Angeles - Barstow - Las Vegas
    https://goo.gl/maps/CtzMkMZLCFQ2

    Wir sind soeben in Las Vegas angekommen und haben ins unsere Suite eingecheckt. Die Hotels sind hier relativ billig, es geht den Betreibern nämlich darum, dass man im hoteleigenen Casino sein Geld lässt ;-).

    Der bisherige Tag war sehr eintönig - eine Straße mit Wüste drumherum.
    Ab und an konnte man zwar einige Felsformationen begutachten, all-in-all war es aber ein Auto-Tag.
    Mit der neuen Karre, einem Chevrolet Tahoe, war es aber eine entspannte Fahrt.

    In Barstow haben wir Pause gemacht und uns das Outlet "angeguckt". Gut das wir noch ein wenig Platz im Koffer haben/hatten...
    Nach dem Essen sind wir dann zu unserer letzten Etappe des Tages aufgebrochen.
    Hier, in Las Vegas, ist es jetzt halb acht (ca. 35 Grad) und wir machen uns gerade noch ein wenig frisch, um gleich noch den "Strip" zu erkunden und vielleicht in das ein oder andere Casino zu gehen.

    Ihr hört dann morgen wieder von uns!
    Entweder aus der Zeitung, wenn wir den Jackpot geknackt haben, oder eben hier.
    Ich finde beides in Ordnung.

    Und Tschüss.
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    87,98 km
    (54,67 Meilen)

    Mit dem Auto:
    1310 km
    (814 Meilen)
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  • Day6

    Ein Tag wie im Film

    May 7, 2018 in the United States ⋅ 🌙 17 °C

    It's a wrap!
    So wurden wir heute in den Universal Studios von LA verabschiedet.
    Kennen tut man diesen Ausruf wahrscheinlich nicht, aber alle die im Filmbusiness tätig sind, ist dieser Begriff wohl läufig. Am Set wird diese Phrase gerufen, wenn ein Take im Kasten ist.
    Ich missbrauche das Wort einfach mal um unseren Tag abzuschließen.

    Wie schon erwähnt waren wir heute in den Universal Studios. Aufgebaut ist der Besucherteil eigentlich wie eine Mischung aus Freizeitpark und Einblicke in das Showbiz der Filmbranche.
    Aber eins wurde hier großgeschrieben: ENTERTAINMENT.
    Ja, das können die Amerikaner, das muss man ihnen lassen.

    Der Themenpark ist in verschiedene Sektionen unterteilt, die jeweilige Thematik ist eigentlich weltbekannt und eine Garantie dafür, Leute anzuziehen. Neben Springfield fand man hier also Hogwarts/Hogsmeade, Jurassic World und ein paar andere bekannte Handlungsorte, kleinere wurden zwischendurch immer wieder aufgegriffen. Überall im Park wurden einzelne Acts mit verschiedensten Charakteren aus bekannten Filmen geboten und die "Schauspieler" haben hier auf ganzer Linie überzeugt. Da kann man schonmal seinen Hut vor ziehen.
    Aber auch sonst ist der Park, mit seinen unzähligen Mitarbeitern, Top organisiert und als wir so durch den Harry-Potter-Park geschlendert sind, hat man sich beinahe dabei ertappt wie man zu Ollivanders stürmen und seinen Zauberstab abholen wollte. Fast zumindest. ;)
    Die geführte Studio-Tour per Bus über das Gelände der Filmproduktion bot dann einige Blicke auf die riesigen Filmsets. Einige Locations, wie das Rathaus aus "Back to the Future" konnte man sogar wiedererkennen.

    Nach sechs Stunden im Park machten wir uns dann auf den Weg in die Hollywood Hills um das Hollywood-Sign abzulichten. Wir waren zwar bereits einen vollen Tag in Los Angeles, konnten aber bis dato noch keinen Blick auf den berühmten Schriftzug erhaschen.
    Von unserem Airbnb aus konnten wir sogar zu Fuß loslaufen. Nach ein paar Fotos, absolvierten wir den Abstieg dann durch ein Wohngebiet in den Hollywood Hills.
    Da sind uns wieder die krassen Gegensätzen in den Metropolen der USA aufgefallen. Gestern sind wir noch unter Brücken durchgefahren, wo rechts und links Obdachlose ihre Zelte aufschlugen und heute schlenderten wir durch die Hollywood Hills, wo Geld kaum eine Rolle zu spielen scheint.

    Als letzter Tagespunkt fehlte uns noch der Hollywood-Boulevard samt Walk-of-Fame. Wir wissen nicht ob es daran liegt, dass wir Abends vor Ort waren, aber Glanz und Gloria versprühte es zumindest nich. Oder wir sind von den anderen Eindrücken einfach so abgestumpft, dass uns sowas nicht mehr schockt. Aber war ganz okay... :-P

    Morgen geht's dann nach Las Vegas, die Urlaubskasse wieder auffüllen, Ka-Ching.
    See ya.
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    78,84 km
    (48,99 Meilen)

    Mit dem Auto:
    865,82 km
    (538 Meilen)
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  • Day5

    Auf der Route 1 Richtung Hollywood

    May 6, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    Santa Maria - Santa Barbara - Malibu - Los Angeles
    https://goo.gl/maps/XBki7P4eXAt

    Vom Landesinneren sind wir heute wieder Richtung Küste auf die Route 1 gefahren.
    Höhe Gaviota haben wir die Küstenstraße heute bis nach LA befahren, aber schnell merkten wir, dass die Route 1 wirklich berühmt berüchtigt ist.
    In der Stadt Santa Barbara hielt sich der Ansturm von Besuchern und Touris aber noch in Grenzen. Nach einem langen und schönen Spaziergang am Strand bekamen wir das volle Paket Sonntagsaktivitäten von Amerikaner geliefert.
    Viele Jogger waren am Strand und an der Promenade unterwegs, außerdem fanden sich die ersten Familien- und Freundesgruppen bereits um 11 Uhr an den unzähligen Barbecue-Spots am Rande des Strandes ein.
    Direkt am Strand gelegen befindet sich auch das Santa Barbara City College, wo an diesem Tag ein Leichtathletik-Wettkampf stattfand. Außerdem sahen wir auf dem weiteren Gelände unser erstes Softball-Spiel live. Unser eigentliches Ziel in Santa Barbara war aber der größte/älteste Feigenbaum der Welt. Massives Teil!

    Auf dem weiteren Weg der Route 1 nahm die Dichte Touri pro qm dann stetig zu und fand ihren Höhepunkt in Malibu Beach. Eigentlich hatten wir hier einen Stopp geplant, sahen aber keine Chance bei dem Verkehr und dem Andrang dort noch unterzukommen. Malibu Beach, bekannt für die Villen an den Hügeln und dem Strand, konnten wir aber auch vom Auto aus gut bestaunen.
    Nach unserem Check-In in LA haben wir uns noch auf den Weg gemacht und sind zum Santa Monica Pier gefahren. Ein Freizeitpark auf einem Steg im Meer, darauf kommen auch nur die Amis. Das drumherum ist allerdings auch sehr schön.
    Als letzte Aktion des Tages fuhren wir noch zu Alamo, unserem Mietwagen-Anbieter. Wir hatten Ihnen mitgeteilt, dass wir mit dem Service in San Francisco nicht zufrieden waren, denn normalerweise darf man sich bei Alamo einen Wagen in der jeweiligen Klasse aussuchen, was bei uns nicht der Fall war. Der Manager aus San Francisco hat dann alle Hebel umgelegt, dass wir in LA unser Auto umsonst tauschen konnten. Wir durften uns quasi ein neues Auto aussuchen und haben noch eine Tankfüllung dazu bekommen :) Zum Auto aber nochmal zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

    Wir lassen unseren Abend nun noch auf dem Balkon unseres Airbnb's in den Hollywood Hills ausklingen. Prost.

    Bis morgen und viele Grüße von der Crew.
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    57,74 km
    (35,88 Meilen)

    Mit dem Auto:
    865,82 km
    (538 Meilen)
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  • Day4

    And I would walk 500 miles...

    May 5, 2018 in the United States ⋅ ☁️ 11 °C

    *Lyrics off*

    ...um genau zu sein 220 Meilen und die natürlich nicht gegangen sondern eher geschlichen. ;-)
    Spaß beiseite, aber dauerhaft mit 65 mph (105 km/h) zu fahren macht keinen Spaß.
    Wäre da nicht die Landschaft um einen herum, mit der man sich dann beschäftigen kann, wären die Fahrten echt ein Krampf.

    Da die Routen schwer nachzuvollziehen sind, werden in die Posts ab jetzt Links zu Google-Maps eingestellt, damit man sich die Strecken nochmal anschauen kann.

    Für gestern liefere ich nochmal nach:
    04.05.2018: San Francisco - Mountain View - Big Basin Redwoods State Park - Santa Cruz - Monterey
    https://goo.gl/maps/HMc1juT4tuL2

    05.05.2018: Monterey - Point Lobos State Reserve - Bixby Creek Bridge - Morro Bay - Santa Maria.
    https://goo.gl/maps/XaHyEsNdCbD2

    Also starteten wir, wie jeden Tag, mit einem Frühstück, heute mal sehr deftig und wirklich lecker.
    Von Monterey aus ging es dann zum Point Lobos State Reserve, einem Naturpark an der Küste, wo man Flora/Fauna, Klippen und Tiere bewundern konnte. Da wir relativ früh vor Ort waren, konnten wir noch in den Park hineinfahren und dort parken. Kurz nach uns wurde die Zufahrt geschlossen, da bereits zu viele Autos im Park waren.
    Wir suchten uns einen kleinen Track, vorbei an den Blumenfeldern an den Klippen entlang, aus und konnten so viele Blicke auf die Robben in den kleinen Buchten erhaschen.
    Für Vollblutwanderer sicherlich ein Paradies, für uns dann aber auch schon genug von diesem Park...

    Weiter ging es die Route 1 entlang in Richtung der Bixby Creek Bridge. Normalerweise könnte man die wirklich schöne Route 1 an der Küste entlang bis runter nach LA fahren, allerdings sind immer noch Teile der Straße, durch Erdrutsche im letzten Jahr, gesperrt. Diese Abschnitte müssen dann großräumig umfahren werden, sodass wir die Küstenstraße auf einer Strecke von ca. 130 Meilen nicht fahren konnten. Allerdings gibt es so schöne Segmente, dass es sich trotzdem lohnt diese anzuschauen und dann eben umzukehren. So auch die Bixby Creek Bridge, der Umweg is nachzuvollziehen auf der Google-Route weiter oben.

    Nach unserer längeren Tour durchs Landesinnere sind wir in Morro Bay gelandet. Diese Küstenstadt war nur als Zwischenstopp geplant, um die menschlichen Bedürfnisse zu stillen.
    Das sehenswerteste an dieser Stadt ist eigentlich der Morro Rock, der im Wasser vor der Stadt liegt. Wir waren aber irgendwie mehr mit den handzahmen Streifenhörnchen beschäftigt.

    Unsere letzte Etappe führte uns dann schließlich nach Santa Maria, unserem jetzigen Aufenthaltsort. Unser Hotel ist ganz schön, ein klassisches Hotel/Motel wie man es aus amerikanischen Filmen und Serien kennt. Meistens kommt diese Art Unterkunft vor, wenn Verbrechen passieren oder Drogen gedealt werden. Beides können wir bisher zum Glück ausschließen. Trotzdem sind wir scheinbar mal wieder in einer nicht so schönen Neighborhood gelandet, hier in der Gegend sollen wohl Lateinamerikanische Gangs wie die MS-13 verkehren. Google ist eben nicht immer ein Segen ;-).
    Wir machen uns allerdings keine Sorgen, also braucht ihr das auch nicht! :)

    Bis morgen dann - in der Stadt der Engel.
    Peace out.
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    46,34 km
    (28,8 Meilen)

    Mit dem Auto:
    574,53 km
    (357 Meilen)
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  • Day3

    8 Zylinder & die größten Bäume der Welt

    May 4, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 12 °C

    Dieses Jahr wollten wir uns den Amerikanern mal anpassen und haben uns vorweg einen Fullsize SUV gemietet. Fullsize in den USA ist ein wenig was anderes als Fullsize in Deutschland. Stellt man einen Touareg oder Q7 neben die SUVs in Amerika, kommen einem diese wie Spielzeugautos vor. Dementsprechend sind allerdings auch die Straßen/Parkplätze, sodass man eigentlich gut zurecht kommt.

    Von der Autovermietung haben wir einen Nissan Armada gestellt bekommen. Vielleicht nicht ganz das, was wir uns vorgestellt hatten aber trotzdem erfüllt es das Fullsize-Kriterium. Mit 390 PS und Platz für 7 Leute (oder 4 + Koffer etc.) liegt der Gerät zwar mehr als schwammig auf der Straße aber hey - hauptsache groß.

    Unser erstes Ziel mit dem Gefährt hieß dann Silicon Valley und Google-Firmensitz in Mountain View. Nicht wirklich spektakulär aber kann man mal mitnehmen. Wie ein eigenes Dorf bestehen die Straßenzüge aus den Offices der Mitarbeiter. Überall waren die Leute mit ihren Google-Bikes unterwegs, haben Volleyball gespielt oder sich in der Sonne eine Auszeit genommen. Dort herrschte schon eine andere Arbeitsphilosophie, als man sie eigentlich kennt...

    Weiter ging es zum Big Basin State Park. Dort stehen die größten Küstenmammutbäume (Redwoods) der Welt und schon die Anreise war eine Erfahrung die es in sich hatte. Die Straßen waren ausnahmsweise wirklich schmal gestaltet und windeten sich durch den Naturpark.
    Am Visitors Center angekommen, wurde uns eine kleine Hike-Tour empfohlen, die in gut drei Stunden zu schaffen sei. Die brauchten wir auch, da Timo und Nicki probierten die Impressionen in Fotos einzufangen. Zufriedenstellend gelungen ist dies allerdings leider nicht, diese Riesen-Bäume und das Farben-/Lichtspektakel sind live einfach nochmal ein anderer Anblick und nicht wirklich festzuhalten.

    Unser Tagesziel für heute war Monterey, eine kleine Küstenstadt an der Route 1. Auf dem Weg dorthin haben wir nach dem State Park noch kurz einige Eindrücke in Santa Cruz mitgenommen. Ähnlich wie auf Coney Island in New York, ist hier ein Freizeitpark direkt am Strand. Dieser schien heute allerdings geschlossen zu sein.

    Damit sind wir auch schon in Monterey, unserem jetzigen Aufenthaltsort und eigentlich nur einer Raststätte für uns, da es morgen früh direkt weiter gen Süden geht.

    Erst jetzt, kurz vor dem zu Bett gehen, wird einem wieder richtig klar, wieviel man heute erlebt hat. Hoffentlich können wir uns auch nach der Reise noch an diese ganzen eindrucksvollen Momente erinnern. Wenn nicht, müssen wir uns eben den Blog nochmal durchlesen... :)

    Bis denn!
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    38,96 km
    (24,21Meilen)

    Mit dem Auto:
    220,48 km
    (137 Meilen)
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  • Day2

    Goldenes San Francisco

    May 3, 2018 in the United States ⋅ ☁️ 13 °C

    Vorweg: Was für eine Stadt.
    Wie kann eine Großstadt bloß so bergig sein?

    Nach einem ausgewogenen Frühstück im Hotel ging es für uns los die Stadt zu erkunden. Wir hatten uns vorgenommen einen "kleinen" Spaziergang zur Golden Gate Bridge zu machen. Dieser sollte uns also durch Chinatown, an den Piers entlang durch fisherman's wharf führen.

    Chinatown ist eigentlich genau wie man es sich vorstellt und gefühlt in jeder Großstadt der USA vertreten. Viele, viele Chinesen mit massig kleinen Läden auf zu wenig Platz. Der Klassiker...
    Schon auf den ersten Kilometern scheint das Gefälle der Straßen willkürlich. Geht man eine Straße leicht bergab, folgt darauf eine weitere mit 35° Steigung. Die Waden danken.

    An den Piers wurde es dann sehr windig. Der Tag fing relativ bewölkt an, klarte gegen Mittag aber auf und bot eine super Sicht mit viel Sonne. Eine Jacke war bei 15-20 Grad mit ordentlich Wind trotzdem notwendig.
    An der Küste entlang gab es viele Parks und erste Blicke auf die Golden Gate Bridge und Alcatraz.
    An den besten viewpoints des Wahrzeichens San Francisco's verweilten wir dann, bevor es per Uber (für die Eltern: eine Art Taxi von Privatpersonen) zurück in die Stadt ging.

    Wir schauten uns noch die Lombard street an, die sich wie eine Schlange einen Hügel runterschlängelt und aßen etwas bevor wir ins Hotel zurückkehrten.

    Am Ende des Tages ist folgendes zusammenzufassen:
    Ca. 20km Fußmarsch samt Wadenschmerzen, Sonnenbrand im Nacken/Gesicht, ca. 300 Fotos und ein paar Biere beim Verfassen des Berichts.
    Außerdem weitere Eindrücke die wir niemals im Leben vergessen werden.
    Ein gelungener Tag also!

    Bis morgen, folks.
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    23,4 km
    (14,54 Meilen)

    Mit dem Auto:
    -
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  • Day1

    30 Stunden und 11.000 km später.

    May 2, 2018 in the United States ⋅ 🌙 11 °C

    Gegen 18.30 Uhr Ortszeit haben wir in unserem Hotelzimmer in San Francisco eingecheckt. Zu diesem Zeitpunkt war es in Deutschland ca. halb vier Uhr morgens. Also ein mehr als langer Tag, wenn man bedenkt, dass wir am Vortag um zwei Uhr morgens losgefahren sind. Jetzt ist es bereits zehn Uhr und wir sind mittlerweile mehr als 30 Stunden auf den Beinen.

    Gerade waren wir noch in einem klassischen 50er Jahre Restaurant dinieren und hauen uns jetzt hin.

    Morgen wird San Fran erkundet!
    Tüdelü.
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    Bisher zurückgelegte Distanzen:

    Zu Fuß:
    2,86 km
    (1,78 Meilen)

    Mit dem Auto:
    -
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  • Day15

    Ein krönender Abschluss.

    September 10, 2016 in the United States ⋅ ⛅ 25 °C

    Da wir morgen einen langen Tag bzw. eine lange Reise vor uns haben und es heute noch heißer war, sind wir heute mal nicht direkt nach Manhattan gefahren. Wir haben unsere Beach-Klamotten gepackt und sind zum berühmten Coney Island gefahren. Eigentlich ist das ein Stadtteil von Brooklyn aber im Volksmunde meint man damit eigentlich den Strand in Coney Island. Der Strand erstreckt sich über knapp 6,5 km und an der Promenade schlängelt sich ein Vergnügungspark mit vielen Attraktionen und Ständen entlang.
    Dieser hatte aber zu dieser Zeit nicht geöffnet, also haben wir uns körperlich und mental auf die Rückreise vorbereitet. Eigentlich haben wir nur in der Sonne gebrutzelt und den Strand und die Sonne genossen.

    Timo hat von Sophie zum Geburtstag Tickets für die Blue Man Group New York geschenkt bekommen und wir haben die beiden natürlich begleitet. Wir sind also zu um 20 Uhr Richtung Broadway gestartet und haben uns dort die Show angeschaut. Es war ein recht kleines Theater in welches ca. 300 Leute hinein passten. Umso schöner war es, dass Timo zufällig Part der Show wurde und beim Abschluss-Act eine Hauptrolle spielte :) Ein schöner Nebeneffekt zum Geburtstagsgeschenk.

    Jetzt sind wir zuhause und bereiten ein paar Dinge für unsere Abreise vor. Uns stehen morgen drei Flüge bevor. Starten tun wir hier gegen halb neun und nach unserem Plan sind wir dann Sonntag gegen 16 Uhr zuhause (jetzt könnt ihr eure Welcome-Back-Party besser planen).

    Vielleicht werde ich morgen nochmal ein Statusbericht senden ansonsten bis Sonntag!
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  • Day14

    Hot.

    September 9, 2016 in the United States ⋅ 🌙 26 °C

    Heute haben wir zum ersten mal ein wenig ausgeschlafen. Da nicht viel auf dem Tagesprogramm stand, haben wir uns gedacht, dass das auch mal nötig ist. Gegen Zehn Uhr sind wir also losgestartet und sind erstmal, wie eigentlich jeden Tag, nach Manhattan reingefahren. Unser Ticket für eine Bus-Tour war noch gültig, also haben wir diese gegen halb zwölf angetreten.

    Diese Tour führte uns westlich des Central Parks, über Harlem zur Upper East-Side. Der Tourguide erzählte uns währenddessen ein paar interessante Dinge über die jeweiligen Stadtteile. Um wenigstens ein bisschen was zu erzählen, schreibe ich etwas über Harlem.
    Ca. 70% Prozent der Einwohner sind Afro-Amerikaner. Da dieses Stadtviertel früher sehr arm war, wurde dort ein Projekt gestartet woraufhin viele große Wohnblocks entstanden, die noch heute für New Yorker Verhältnisse sehr billig sind. Mit einer Wartezeit von durchschnittlich fünf Jahren bekommt man also eine Ein-Zimmer-Wohnung für ca. 800 Dollar. Autsch :D
    Zum Vergleich: Andere Ein-Zimmer-Wohnungen in Manhattan liegen zwischen 1500-3000 Dollar, während zwei Zimmer bereits für günstige 3500-6000 Dollar zu haben sind.

    Nun zur Überschrift: wir hatten heute bereits morgens ca. 26 Grad und über den Tag kletterte das Thermometer auf ca. 34 Grad. Die Luft in einer Großstadt mit Hunderttausenden von Autos macht das nicht gerade besser. Härter kommt es dann wenn man U-Bahn fahren muss (so wie wir dauerhaft). In den Tunneln herrschen nochmal 3-4 Grad mehr und noch schlechtere Luft. Da heute unser Glückstag ist, haben wir bei einer ca. 15 minütigen Fahrt auch noch ein Abteil erwischt, wo die Klimaanlage ausgefallen war. Da kommt man schonmal ins schwitzen.

    Nach der Busfahrt waren wir im Restaurant "Raclette" essen. In diesem Lokal bekommt man heißen Käse am Stück direkt auf den Teller "geschoben". Wer sich das gerade nicht vorstellen kann gibt am besten bei Google mal "Raclette New York" ein und klickt dort auf den Reiter "Bilder". Delicious, sage ich nur.

    Anschließend sind wir weiter zum Chelsea-Markt gefahren.
    Ein ca. 300 Meter langes Gebäude, wo auf der untersten Etage Essensbude an Essensbude gereiht war. Da wir noch so viel Hunger nach unserer schönen Käse-Erfahrung hatten, haben wir dort noch richtig zugeschlagen... Nicht.
    Ein Bier als Absacker hat es aber auch getan :)

    Die letzten Tage sind wir an ein paar Läden vorbeigegangen, bei denen wir uns dachten, dass wir nochmal rein müssten. Allerdings hatten wir meist keine Zeit, also haben wir uns die Shops gemerkt und haben diese heute nochmal besucht.
    So ging also wieder ein langer Tag in Manhattan zu Ende. Im Moment sitzen wir um kurz nach zwölf auf unserer typisch amerikanischen Eingangstreppe vor dem Haus bei schönen 29 Grad und einem kühlen Bier.
    Gute Nacht nach Deutschland :)
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