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Abenteuer Lofoten

Wir wollen mit dem Fahrrad von Stockholm über die Lofoten und Senja bis nach Tromsö fahren. Ob wir es schaffen? 🤷‍♂️ Read more
  • Trip start
    May 25, 2026

    Am Anfang war es nur ein Gedanke

    April 22 in Germany ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach unserer Spendentour rundum die Ostsee hat Skandinavien immer mehr an Reiz gewonnen. Irgendwie ging der Gedanke mit dem Fahrrad bis zum Nordkapp zu fahren nie ganz weg.
    Nach dem viel zu frühen Tod von Grit's Papa wurde aus dem Gedanken langsam aber sicher ein Plan zumindest von Stockholm bis Tromsö über die Lofoten zu fahren. Immerhin 1900km inkl Fähren.
    Basti ist wie sonst in den letzten Jahren wieder mein Begleiter. Nur wechseln wir dieses Jahr ebend zum Fahrrad und lassen die Kajaks zuhause.
    Natürlich geht das nicht ohne Vorbereitung. Und so fuhr ich mit dem neuen "Reisefahrrad" zur Vorbereitung in knapp einem Jahr um die 2000km auf verschiedenen Touren und zur Arbeit.
    Am 24.5. geht es mit der Bahn zum Flughafen nach Berlin und am 25.5. dann nach Stockholm. Ab Stockholm haben wir nichts weiter genau geplant.
    Kein Rückflug, kein Campingplatz nur das Ziel Tromsö. FALLS wir es besser schaffen als gedacht wollen wir noch mit der Hurtigrute nach Honningsvåg, zum Nordkapp und dann von dort zurück fliegen.

    Wie weit wir kommen, ob wir es schaffen? KEINE🤷AHNUNG! Wir sind beide noch nie so weit und so lang mit dem Fahrrad gefahren. Aber wir fahren erstmal los und werden es rausfinden.
    Wir sind gespannt wo wir am Ende landen.😉
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  • Flughafen

    May 24–25 in Germany ⋅ 🌙 19 °C

    Ich glaube das größte Abenteuer dieser Reise habe ich überstanden...
    Bahn fahren.
    Ab Neustrelitz war das Fahrradabteil brechend voll. Wenigstens ging die Klimaanlage nicht. Ab Oranienburg haben wir gefühlt mehr gestanden als das wir gefahren sind. Naja ich bin am Flughafen angekommen, mit 30min Verspätung.
    Am Hotel haben wir mein Fahrrad noch zerlegt und verpackt. Dann haben wir unser Zimmer bezogen, sind nochmal im Terminal auf Entdeckungstour gegangen und haben auf der Aussichtsterrasse Flugzeuge geguckt.
    Jetzt geht's ins Bett und um 6 Uhr klingelt der Wecker.
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  • Irgendwo im Nirgendwo

    May 25 in Sweden ⋅ ☁️ 13 °C

    Nachdem wir in Stockholm gelandet sind kam unser Gepäck recht zügig. Nur leider mussten wir feststellen das unsere Taschen in Berlin nochmal geöffnet wurden. Beim röntgen wurden unsere Powerbanks, mein Gas zum kochen, das Feuerzeug und die Ersatzbatterien gesehen. Anscheinend idas verboten. Also wurden die Sachen rausgenommen gegen einen Info Zettel getauscht. Komisch finden wir nur das Bastis Powerbank verwahrt wird während meine anscheinend entsorgt wurde.
    Na das muss ich noch klären...
    Wir kamen dann auch pünktlich um 15uhr los. Der Zusammenbau der Räder ging dann totternder Weise, über den deutschen Zoll, recht schnell von der Hand.
    Geplant waren heute 70km. Da der ausgesuchte Platz leider ein Campingverbot aufwies hieß es weiterfahren und einen Platz suchen. Wir klopften an einem Bauernhof wo Licht brannte. Komischerweise öffnete keine der 4 dort lebenden Familien die Tür. Obwohl überall Licht brannte.
    So sind wir jetzt an irgendeinem Feldrand mitten im nichts.
    Hoffentlich holt uns nicht der Elch 😅

    P.s.: um 22uhr wars hier noch hell. Ich freue mich schon auf die Mitternachtssonne in Norwegen 😊
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  • Jacke an, Jacke aus

    May 26 in Sweden ⋅ ⛅ 12 °C

    Heute ging der Tag gut los. 5:30uhr war ich das erste Mal wach weil es war und hell im Zelt war. Nach dem Frühstück ging es dann los. Es ging zu erst hauptsächlich über mehr oder weniger gute Schotterstraßen. Kurz vor dem Mittag ging das muntere Wechselspiel los. Regen, Sonne, Regen, Sonne... aber weil es noch 20 Grad waren zog ich mir nur die Regenjacke an und öffnet sie dann wenn Mal wieder die Sonne rauskam.
    Wir fuhren bis nach Gävle und nahmen uns ein Zimmer in einem kleinen Hotel. Hier können wir jetzt unsere Sachen trocknen und die Geräte ordentlich laden.
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  • Etwas übernommen 😉

    May 27 in Sweden ⋅ ☀️ 11 °C

    Heute ging es über 130km und 1100 Höhenmeter immer weiter nordwärts. Basti hatte als Ziel Hudiksvall auserkoren. Da ihm aber der Hintern etwas mehr brennt als mir 🤭 war dann ein Ort früher Feierabend. Hier in Iggesund sind wir auf einem Zeltplatz in einer kleinen Hütte eingemietet. Den Platzbetreiter haben wir noch etwas gestresst da er auf eine Gruppe Soldaten wartete die eine Spendenradtour machen und er sie beherbergt. Aber er hat uns noch schnell den Schlüssel für die Hütte gegeben. Wir haben dann per Handy bezahlt und sind eingezogen. Die Dusche heute tat richtig gut. Jetzt geht's ins Bett .Read more

  • Plötzlich auf der "Autobahn"

    May 28 in Sweden ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute zog es sich. Wir fuhren durch Wälder und über Schotterwege. Und plötzlich führte uns einer dieser Schotterwege direkt auf die E4. Die große Europastraße die in diesem Bereich abwechselnd 2 spurig ist. Zum Glück waren es nur 2km. Am Abend landeten wir bei 115km in Sundsvall. Da Basti gesundheitlich deutlich angeschlagen ist hadert er mit sich und mit dem Fortgang der Fahrt. Jetzt klopfen wir alle Möglichkeiten ab die wir jetzt haben und gucken morgen wie es weitergeht. Ich für meinen Teil bin aber gut drauf. Nur der A... tut weh. Aber kein Wunder. Da wir vor unserem Plan liegen fahren wir morgen vielleicht einfach mal nicht so viel und lassen es etwas ruhiger angehen.Read more

  • Kompromisse und Plan B

    May 29 in Sweden ⋅ ⛅ 17 °C

    Da sich Bastis Zustand nicht wirklich gebessert hat haben wir uns einen Plan B überlegt. So sitzen wir jetzt im Zug nach Storlien, kurz vor der norwegischen Grenze. Eigentlich sollte es heute bis Trondheim gehen. Da auf der Strecke aber Ersatzverkehr ist kommen wir mit unseren Räder nicht mehr weiter. Also suchen wir uns in Storlien einen Platz zum Schlafen und fahren morgen und übermorgen entspannt nach Levanger um von dort aus weiter mit dem Zug nach Bodø.Read more

  • Kurz vor Norwegen

    May 29 in Sweden ⋅ ⛅ 16 °C

    Gelandet sind wir letztendlich im einzigen Hotel im Ort. Hier gibt es einen großen Supermarkt weil die Norweger zum Einkaufen herkommen so wie wir nach Polen. Da haben wir noch eingekauft. Als ich drinnen war und alles fürs Abendessen besorgt habe hat basti das Hotelzimmer gebucht. Naja nun sitzen wir auf der Terrasse, trinken schwedisches Bier und genießen die Aussicht auf die schneebedeckten Berge auf der anderen Talseite.Read more

  • Ab nach Norwegen

    May 30 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Da wir erst am 1.6. mit dem Zug von Levanger nach Bodø fahren können haben wir für die knapp 115km 2 Tage Zeit und können es ganz entspannt angehen. Heute standen am Ende 69km auf dem Tacho. Wir hatten gestern noch eine Hütte im Wald gefunden in der wir übernachten können und das war dann heute unser Ziel. Norwegen begrüßte uns aber erstmal neblig und wolkenverhangen. Aber als wir immer tiefer kamen (Storlien hat den höchsten Bahnhof Schwedens auf immerhin 532m)konnten wir immer weiter gucken. Vor der Hütte kamen wir noch an einer Skisprungschanze vorbei die wir erkundeten.
    Die spinnen die Skispringer 😅
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  • Kurz aber oho!

    May 31 in Norway ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute stand mit ca 45km die kürzeste Etappe bisher auf dem Plan. Aber auf diesen 45km türmten sich 860 Höhenmeter. Für uns Flachlandtiroler ne ganze Menge Holz. Aber wir sind gut durchgekommen. Die Ausblicke haben für die Strapazen entschädigt. Heute ist wieder Campingplatz angesagt. Morgen soll es mit dem Zug dann gegen 9uhr nach Bodø und von da aus dann mit der Fähre auf die Lofoten gehen. Wenn alles klappt wie geplant dann sind wir morgen gegen 23uhr auf den Lofoten 🥳
    Leider lassen wir durch die Zugfahrt den Polarkreis beziehungsweise das Infocenter und den Saltstraumen (stärkster Gezeitendtrom der Welt) links liegen. Den Gezeitenstrom haben wir aber hier in Levanger auch gesehen. Nur halt kleiner.
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  • Lofoten wir kommen.

    June 1 in Norway ⋅ ☀️ 9 °C

    Um 6uhr klingelte der Wecker. Denn um 8uhr ging der Zug nach Bodø. Weil wir nicht wussten wie genau das mit den Rädern im Zug in Norwegen funktioniert wollten wir früh am Bahnhof sein. Denn oft gilt die Regel: wer zuerst kommt malt zuerst. Es klappte alles problemlos und so ging es auf unsere 7 stündige Zugfahrt. Am Polarkreis kam sogar extra eine Durchsage und der Zug fuhr langsam. So das die Touristen brav ihre Fotos machen konnten. Wir natürlich auch 😅
    Frisch muss es draußen gewesen sein denn es lag oberhalb von 500m noch Schnee.
    Während der Fahrt wusste man stellenweise gar nicht wo mal zuerst hingucken soll. So schön war es!
    In Bodø angekommen fuhren wir erstmal einkaufen und dann den kurzen Weg zum Fähranleger.
    Wir fanden eine windstille Ecke und aßen Abendbrot. Die Überfahrt war am Anfang und Ende genauso imposant wie die Zugfahrt.
    Nach dem anlegen schnell noch eingecheckt auf dem Campingplatz (ja die Rezeption hatte 23:30 noch auf) und das Zelt aufgebaut. Jetzt geht's ins Bett. Ich hoffe das ich schlafen kann Denn es ist immernoch taghell.
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  • Der Süden der Lofoten

    June 2 in Norway ⋅ ☁️ 10 °C

    Für Heute hatten wir uns nur den Nahbereich um den Campingplatz vorgenommen. Als wir wach waren war es natürlich hell. Es wurde ja nicht dunkel.
    Nach dem Frühstück mit Blick auf den Nordatlantik fuhren wir nach Å, dem südlichsten Ort auf den Lofoten. Die Fahrt war kurz. Nur ca 4,5km. Aber spätestens da wurde uns klar warum die Lofoten auch die Norwegischen Alpen genannt werden. Eine wahnsinnige Landschaft. Nur viel zu viel Touristen (inklusive uns 😅).
    Danach ging es zum Reinebringen. Ein Berg mit Aussichtspunkt der aus dem tv und Internet sehr bekannt ist. 1978 Stufen ging es immer im zick zack nach oben. Die Stufen wurden von nepalesischen Sherpas gebaut. Wenn die jedes Jahr die Route auf den Mount Everest neu anlegen können dann viel Ihnen dieser 480m hohe Hügel sicher nich so schwer.
    Man war das anstrengend aals wir dann oben waren und auf Reine herunter sahen entschädigt me das für alles. Immer noch Wahnsinn. Wir hatten Glück denn als wir runter gingen zog es sich zu und begann leicht zu regnen.
    Morgen geht's dann für uns weiter Richtung Leknes.
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  • Weiter gehts.

    June 3 in Norway ⋅ ☁️ 14 °C

    Gestern ging es von Moskenes weiter Richtung Osten. Ein kurzer Abstecher nach Reine war auch drin. Da sahen wir die ersten vollen Gestelle mit Trockenfisch. Fast in jedem Ort standen diese Gestelle. Und alle hingen voll mit Kabeljau. Da wir es jetzt entspannt angehen lassen können haben wir uns kein Ziel festgelegt.
    Der Rückflug ist nach Rücksprache mit der Airline für den 15. gebucht und bestätigt. So haben wir für die letzten 500km 11 Tage Zeit.
    Gefühlt hunderte Fotostops später kamen wir an den Nappstraumentunnel. Der wurde schon als Baustelle weit vorher angekündigt. Wir fuhren an den wartenden Autos vorbei bis ganz nach vorne (es ging nur im Konvoi einspurig durch den Tunnel).
    Die Bauarbeiter die den Verkehr regelten wunken uns zu sich ran und sagten uns das wir mit dem Fahrrad nicht durch den Tunnel dürfen. Aber wir wurden von ihnen i n einem Tesla mit den Rädern auf dem Anhänger durch den Tunnel gefahren. Bevor es losging mussten wir aber noch auf die Feuerwehr warten die aus der Gegenrichtung kam und zu einem Bootsbrand musste. Wir scherzten in der Zeit mit den Bauarbeitern. Dann ging es ganz leise los. Der Kollege der uns fuhr erzählte das sie 2 Jahre an dem Tunnel arbeiten um ihn auf EU Standard zu bringen. Sehr interessantes Gespräch das gern hätte länger dauern können. Nach dem abladen der Räder ging es noch nach Leknes zum einkaufen. Wir guckten in die Karte und suchten einen Platz zum schlafen. Wenn man nicht übermäßig viel für einen Campingplatz oder Unterkunft ausgeben will gar nicht mal so einfach... Wir fuhren dann zu einem kleinen Platz in den Bergen und siehe da, wir bekamen eine kleine Hütte zum halben Preis.
    Auf dem Platz gab es Kajaks die wir nutzen konnten. Ich bin dann nach dem Abendessen noch eine Runde um den See gepaddelt damit die Arme auch mal was zu tun haben 😉
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  • Eigentlich wollten wir ja noch weiter

    June 4 in Norway ⋅ ☁️ 18 °C

    Für heute sagten die Bauarbeiter einen Hitzerekord an. Und tatsächlich, stellenweise ohne Wind zeigte das Thermometer 26 Grad an. Wohlbemerkt wir sind oberhalb des Polarkreises...
    Die Strecke zog sich heute. Wir sind immer an den Fjorden entlang gefahren und so konnten wir schon immer weiter im voraus sehen wo wir lang müssen bzw von wo wir kamen. Einmal mussten wir sogar für Schafe bremsen die auf der Straße liefen. Wind und Brücken waren heute unser ständiger Begleiter. Uns bot sich wieder hinter jeder Kurve ein neuer WOW Moment. Als ob die Alpen auf die Karibik treffen...
    In Svolvæer wollten wir eigentlich nur die Vorräte auffüllen und noch weiter nach Fiskebøl zur Fähre. Aber plötzlich meldete sich Bastis Magen bzw Darm... ich suchte eine halbwegs preiswerte Unterkunft und so sind wir jetzt in einer coolen Ferienwohnung in Svolvæer. Jeder hat sein eigenes Zimmer und ich kann mal wieder eine Nacht ohne schnarchen durchschlafen 😅
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  • Am ende war diese Hütte

    June 5 in Norway ⋅ ☁️ 19 °C

    Geschlafen habe ich, als ich endlich geschlafen habe recht gut. Mitternachtssonne ist echt nix für den Biorhythmus. Dann ging es los. Aber erstmal zum Fahrradladen. Denn Basti brauchte einen neuen Mantel fürs Vorderrad. Fix umgebaut und den Schlauch geflickt, aufgepumpt und... Peng. Schlauch geplatzt 🤦
    Neuen Schlauch eingebaut und aufgepumt. Jetzt aber los. Während der Reparatur kamen 2 Schweizer zu uns und wir erzählten. Die beiden sollten wir heute noch öfter treffen. An der Fähre in Fiskebøl kochte ich mir einen Kaffee. Noch bevor das Wasser kochte kamen Daniel und Heinz (die beiden Schweizer) an. Sie wollten auch einen Kaffee und ich füllte nochmal Wasser nach. Die beiden sind vom Bodensee die komplette Strecke bis hier gefahren. Ihr Ziel ist das Nordkapp. Was für eine Fahrt. Das selbe Ziel hat Wolfgang aus Hamburg der sich auch noch in unsere Runde gesellte. Nette plauderei. In Melbu angekommen verabschiedeten wir uns und fuhren unserer Wege. Wolfgang überholten wir nochmal kurz vor Stokmarknes. Da findet morgen der Arctic Run statt? Ein Marathon. Deshalb war auf dem Zeltplatz den wir uns ausgesucht haben für die Nacht kein Platz mehr frei und so mussten wir weiterfahren. Wir hatten uns aber in der zwischenzeit schon eine hütte ausgesucht und waren gespannt, ob die hütte überhaupt da ist und ob sie frei ist für die Nacht. War sie. Was für ein cooler Übernachtungsplatz.
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  • Immer weiter nach Norden

    June 6 in Norway ⋅ ⛅ 16 °C

    Die Nacht in unserer Hütte am Meer war sehr ruhig. Nur hörte man die fleißigen Holzwürmer sich durchs Holz knabbern.
    Als ich wach wurde verhieß der Blick nach draußen nix gutes. Dicke Regenwolken in unserer Richtung. Naja erstmal essen und packen. Das geht mittlerweile recht routiniert. Heute mal lange Sachen an den es war doetwas frisch.
    Aber kaum 15min auf dem Rad kam die Sonne raus und blieb dort auch den ganzen Tag. Gestern haben wir uns schon den nächsten Zeltplatz rausgesucht. Nach 70km war dann heute im Andøy friluftsenter Schluss und wir bekamen noch eine Hütte zum Schlafen. An der Hütte haben wir Rentierkacke gesehen und hoffen jetzt noch welche zu sehen.
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  • Ein Tag wie Kaugummi

    Jun 7–9 in Norway ⋅ ☁️ 11 °C

    Gestern zog sich der Tag irgendwie wie Kaugummi. Das Wetter war nicht so gut wie die anderen Tage. Kühl und viel Wind. Und wie es meistens so ist Gegenwind. Es ging immer an der Küste entlang nach Nordosten. Ziel war der Campingplatz in Andenes. Die Landschaft ist unverändert schön. Wir trafen vereinzelt andere Radfahrer mit denen wir uns auch immer wieder unterhielten. Bei Google Maps hatte ich ein besonderes Klo gefunden, an dem wir auch vorbeikamen. Das war zu einer Seite mit einer Glasscheibe verschlossen die von außen verspiegelt war. So das man nur von innen nach außen gucken konnte. Leider war es zu weil dort gebaut wurde. Schade
    Weiter ging es am Norwegischen Raketenstartplatz vorbei. Nicht wirklich spektakulär aber interessant. Da hier die 2. Fähre fährt und das nur 2x am Tag bleiben wir heute hier, gucken ins Space Center und gehen vielleicht nochmal auf nen Berg.
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  • Andenes

    June 8 in Norway ⋅ ☁️ 12 °C

    Gestern war Pausentag in Andenes. Als ich wach wurde tropfte der Regen auf das Zelt und ich drehte mich nochmal um. Nach dem Frühstück gings dann zum Space Center. Dort kann man viel über die Geschichte der norwegischen Raumfahrt lernen. Obwohl Raumfahrt etwas hochgegriffen ist. Dort werden Forschungsraketen und in Zukunft Satelliten ins All geschossen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Erforschung der Nordlichter. Sehr faszinierend.
    Abends war mein Bewegungsdrang noch nicht gestillt und so machte ich mich auf den weg mit dem Fahrrad zu den nächsten Bergen. Auf einem ist eine Nordlichtforschungsstation. Der Weg war doch sehr anstrengend. Zumal ich an der Station nicht so viel gesehen habe da gerade Wolken über den Berg zogen. Aber auf dem 2. Gipfel war die Aussicht dafür super gut.
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  • Senja

    June 9 in Norway ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute ging es früh zum Fähranleger. Um 8:45 ging die Fähre nach Senja. An der Fähre trafen wir andere Radfahrer. Auf der Überfahrt wurde dann gefachsimpelt. In Gryllefjord angekommen ging es gleich in den Supermarkt am Anleger. Kaffee und ne Zimtschnecke waren fällig. Danach ging es dann entspannt weiter. Was wir vorgestern an Brücken hatten das hatten wir heute als Tunnel. Ich glaube 8 waren es zum Schluss. An den Einfahrten der meisten Tunnel gibt es so kleiner Buzzer die man als Radfahrer drücken kann um andere Pkws und Lkws gewarnt werden. Dann kam der längste Anstieg der gesamten Tour. 3,5km mit ca 8% Steigung und das bei 30 Grad 🥵. Quasi die Bergstraße nur lääänger. Puh das hat geschlaucht. Zum Glück lief immer irgendwo Wasser den Berg runter. So konnten wir uns zwischendurch abkühlen und Wasser nachfüllen. Irgendwann waren wir aber oben. Zusammen mit einer Spanierin die im Februar im Süden Spaniens gestartet ist. Respekt! Aber wer den Berg hoch fährt darf in Irgendwann auch wieder runterfahren. Höchstgeschwindigkeit 63kmh! Wir kamen an einem wunderschönen Strand vorbei und ich beschloss kurzerhand reinzugehen. Bei den Temperaturen zog ich nur meine Schuhe und das Radtrikot aus und ging rein.
    War gar nicht mal so warm 😅 aber untergetaucht bin ich trotzdem 2x.
    Der Zeltplatz den wir uns für heute ausgesucht haben gefiel uns nicht und weil es noch nicht so spät war fuhren wir einfach weiter. Jetzt sind wir ca 10km vor der letzten Fähre und überlegen was wir morgen noch machen bzw wo wir langfahren da wir ab 12. erst die Wohnung in Tromsö haben.
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  • Dem Ziel immer näher

    June 10 in Norway ⋅ ☀️ 24 °C

    Beim Plan schmieden für den Tag fiel uns auf das wir erst in 2 Tagen in Tromsö die Wohnung haben. Hm was machen wir jetzt noch an dem zusätzlichen Tag?! Ich konnte uns schon für morgen anmelden. Also wäre heute der letzte Tag an dem wir draußen schlafen würden. Wir hatten 2 Optionen. Die erste war die Insel Sommarøy. Da der Zeltplatz nicht so doll war und wir zum wild zelten keinen wirklich guten Platz finden konnten zogen wir weiter Richtung Tromsö. Da das Wetter für morgen wesentlich schlechter sein soll schien es uns auch die sinnvollere Option zu sein. Wir fanden recht schnell eine kleine Hütte oberhalb des Fjordes den wir entlang müssen. Zum Schlafen nicht gerade ideal aber es ist die letzte Nacht. Morgen müssen wir erst 18uhr an der Wohnung sein und es sind nur noch um die 30km.Read more

  • Der letzte Fahrtag

    June 11 in Norway ⋅ 🌧 11 °C

    Der letzte Tag auf der Straße ist angebrochen. Die Vorhersage bewahrheitete sich und es regnete als wir in unserer Hütte wach wurden. Es sollte laut Wetterbericht nicht besser werden. Also zogen wir die Regensachen an und los gings. Die ganze Zeit regnete es. Aber es war unser erster richtiger Regentag also halb so schlimm. Wir trafen unterwegs wieder auf Andrea aus Hamburg die wir aber schnell überholten ohne das sie uns wieder ein Ohr abkauen konnte. Kurz vor Tromsö machten wir eine Kaffeepause an einer Tankstelle. Noch einmal ne Brücke hoch und dann waren wir in Tromsö. Am Flughafen erkundigten wir uns wie es am Montag machen müssen. Dann ging es weiter zu den Fahrradläden wo wir uns 2 Kartons organisierten. Im 2. Laden fragte ich unseren Vermieter ob wir schon etwas früher in die Wohnung können. Ja konnten wir. Also nichts wie hin und Sachen trocknen.Read more

  • Letzte Station: Tromsø

    June 15 in Norway ⋅ ☁️ 12 °C

    Die letzten Tage verbrachten wir in einer gemütlichen airbnb Wohnung in der Nähe des Flughafens. Wir erkundeten die Stadt mit dem Bus (Ticket für 1,5h ca 6€). Am Samstag stand noch ein Besuch der Feuerwehr an. Wir besorgten Kaffee und Kuchen und gingen zur Wache. Nachdem wir an der Türsprechanlage angemeldet hatten mussten wir erstmal ca 10min warten. Ich hab schon nicht mehr damit gerechnet das jemand kommt. Aber dann kam Kent. Er nahm sich die zeit und führte uns durch die komplette Wache und erklärte uns alles was wir wissen wollten. Cooler Typ. Gestern haben wir dann die Räder verpackt und alles für den Flug vorbereitet. Heute früh klingelte um 5uhr der Wecker und pünktlich kurz vor 6uhr stand unser Taxi vor der Tür. Am Flughafen wurde es nochmal kurz stressig weil mir einfiel das ich meine Gaskartusche noch in der Tasche habe. Also nochmal alles auseinanderrupfen und die Kartusche rausgeholt. Jetzt ging es dann ganz entspannt zur Sicherheitskontrolle. Hier am Flughafen ist nicht so viel los. Alles ging ruck zuck und die Leute sind hier auch wesentlich freundlicher als zuhause. Jetzt geht's erstmal nach Oslo und von da aus dann nach Berlin. Wenn alles gut läuft und die Bahn mitspielt bin ich zum Abendessen zuhause.Read more

    Trip end
    June 15, 2026