• Roland Volpp
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Alpen-Appenin-Balkan Tour 26

A 20-day adventure by Roland Read more
  • Trip start
    June 23, 2026

    Übers Timmelsjoch ins Brentatal

    Jun 23–24 in Italy ⋅ ☁️ 30 °C

    Nun haben wir schon Samstag, sitze vor meiner Unterkunft auf der Terrasse in Peschici/Gargano und versuche mal die letzten Tage so nach und nach Revue passieren zu lassen.
    Also dass ich mich schlecht vorbereitet habe kann ich nicht behaupten, im Gegenteil: Schon seit Wochen wurde das "Fieber" in mir immer höher aber so eine Granatenhitze habe ich nicht bestellt.
    Am Dienstag morgen um halb sieben bin ich los, auf dem kürzesten Weg nach Österreich Richtung Timmelsjoch und Südtirol. Und klar mein Freund Dieter: Sommer 1975 haben wir den Timmel von Süd nach Nord überquert und: welch ein Unterschied, obwohl die Erinnerung nach 51 Jahren nur schwach ist. Klar gabs damals nur einen Bruchteil an Motorrädern im Vergleich zu heute, aber dass die Firma BMW wochentags! Ihre ganze GS Armada da hochschickt (so hats ausgesehen) sowie viele andere Geräuschposer, dazu PS protzige Sportwagen aller Culeur die sich Rennen lieferten hätte ich nie gedacht. Die 18€ Gebühr werde ich mir nicht mehr geben und so gesehen kann man auch die Einheimischen im Ötztal verstehen welche die Faxen dick haben. In Sölden und Umgebung waren übrigens etliche verlassene und dem Verfall preisgegebene ehemalige Hotels zu sehen. Da macht man sich schon Gedanken.
    Übrigens ist die Südrampe bedeutend schöner zu fahren und so kam ich über Meran und Trient am Spätnachmittag im venetischen Valstagna im Brentatal an.
    Den Abend ließ ich bei Andrea im Hotel Ristorante "Al Mondo" gemütlich ausklingen: natürlich mit einem leichten Essen, vino rosso und einem vorzüglichen Barrique Grappa aus der Gegend.
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  • Badia Agnano, Toskana

    Jun 24–25 in Italy ⋅ ☁️ 31 °C

    Nun war ich gespannt auf meine nächste Etappe, die mich über Bologna und an Florenz vorbei in die Toskana nach Badia Agnano führen sollte.
    Gespannt deshalb, da ich anno 1979 mit der 750 four, zu zweit mit Guiliari Sitz, Stummellenker mit Gepäck und Zelt die Futa-Passstrasse SS65 fuhr, damals teilweise sogar in der Dunkelheit.
    Da der Verkehr auf den norditalienischen Strade immens war, nahm ich ab Padua kurzerhand die Autostrada nach Bologna.
    Die Futapassstrasse Richtung Florenz war ziemlich leer, im Gewimmel von Bologna gar nicht so leicht aufzufinden, aber dann wunderschön zu fahren.
    Und in der Erinnerung an 1979 dachte ich dann: das war ein Klacks gegen damals (der Bullus und Walde Götzinger waren dabei, die fuhren aber mit dem Auto)....und dann haben wir oben am Futa Campingplatz noch das Zelt im dunkeln aufgebaut......aber: in der Erinnerung bleibt doch nur das Schöne.
    Diesmal fuhr ich durch und schnurstracks kurz vor Florenz wieder auf die Autostrada bis hinter Arezzo. Hier bekam ich auch einen ca. 10 minütigen heftigen Gewitterregen ab, den ich aber als "Wasserkühlung" eher willkommen hieß. Von da gings noch schwingend durch beschauliche Landstraßen und Landschaften zum Ziel, wo man mich in einem sehr schön anmutenden Anwesen mit riesigem Garten empfing, und ich ein großzügiges Zimmer bezog, welches keine Wünsche offen ließ.
    Am Abend gönnte ich mir im einzigen Restaurant am Ort ein 4-Gänge Menü, das in Verbindung mit der schönen Umgebung exzellent war.
    Und ich gestehe: Wieder mal hatte ich vor lauter " links-rechts-links-rechts schwingen" Fotostopps vergessen, vor allem auf der Futapassstrecke.
    Werde mir in Zukunft mehr Mühe geben. Versprochen.
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  • Nun bin ich mitten in den Abruzzen

    Jun 25–27 in Italy ⋅ ☁️ 27 °C

    Die Fahrt ging auch schon weiter Richtung Süden, vorbei am Trasimeno-See und Perugia in die richtig hohen Berge des Appenin. Die Hitze war im Tagesverlauf nicht mehr ganz so gewaltig als die Tage zuvor, zum ordentlich Schwitzen reichte es aber immer noch.
    Nachdem ich am Nachmittag im kleinen Bergdorf San Panfile d'Ocre ankam und dort meine Pension bezog stellt ich erstmal fest dass es dort weiter keinerlei Gastronomie gab.
    So folgte ich dem Tipp meiner Gastgeberin und fuhr gegen Abend ins nächstgelegene Städtchen wo es eine geniale Osteria gab. Auch etwas speziell Italienisches: ein Tante Emma Lebensmittellladen mit zugehöriger Bar und ein paar Tischen wo man lokales Essen verzehren konnte. Ich fands wunderbar originell, total locker und auch sehr schmackhaft.
    Mir war selbstverständlich klar dass diese Gegend vor kurvigen Straßen nur so strotzte, so war ich natürlich tags darauf auf einer phantastischen Rundtour im Parco nationale Sirente-Velino unterwegs, freute mich über nur minimalen Verkehr, tolle Ausblicke, unzählige "Tornanti" und ich ließ den Tag wieder in "meiner" Osteria ausklingen.
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  • 3 Tage Peschici/Gargano. Eine Perle am Meer

    Jun 27–30 in Italy ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach zwei Tagen in den Abruzzen trieb ich die Transalp weiter den Stiefel runter und es war wieder eine schweißtreibende Fahrt. Bei Isernia gabs dann einen Linksknick zur adriatischen Küste, wo ich die SS16 erreichte und dort entlang bis zur Abzweigung auf die Gargano Halbinsel fuhr. Nach Peschici waren es nur noch wenige km und je weiter ich auf den Sporn rauskam um so schöner wurden Ausblicke und Landschaft.
    Das Städtchen liegt auf einem Kalkfelsen über dem Meer und sieht schon pittoresk aus: kleine Gassen und Gässchen, verwinkelt und steil. Mit florierendem Tourismus, aber nicht überlaufen.
    Hier hatte ich etwas Zeit der Ruhe eingeplant und war natürlich auch an einem der schönen Strände um ins Wasser zu hüpfen. Auch die Auswahl an Kulinarik ist dort bestens.
    Ein ganz spezielles Museum im Castello besuchte ich dort auch: nichts für schwache Nerven, nämlich ein Foltermuseum. Grausliche Dinge bekommt man dort zu sehen.
    Nach drei Nächten in Peschici ging die Weiterreise quer über die Halbinsel durch den Gargano Nationalpark: Ein unglaublich großes, ruhiges Waldgebiet welches mir bei den Temperaturen sehr zupass kam.
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  • In Bari übers Meer nach Albanien und zum Prespasee

    Jul 1–5 in Albania ⋅ ⛅ 28 °C

    Die Fahrt von Peschici nach Bari war zwar keine lange Strecke, ca, 200km überwiegend die Adriaküste entlang, aber auch wieder schweißtreibend heiß. Ich war froh um jeden schattigen Rastplatz. So kam ich am Nachmittag in der Stadt an und steuerte Richtung Hafen. Recht schnell fand ich auch das Hafenbüro, wo ich mein Ticket für die Überfahrt nach Durres abholte. Zum Glück hatte ich die gute Idee, am Schalter nach einem Upgrade zu fragen, ob ich eine Kabine auf dem Schiff zubuchen könnte.
    Meinem Wunsch wurde entsprochen und ich erhielt für schlappe 10,-Euro Aufpreis eine Kabine. Das war natürlich super, statt in einem Clubsessel rumzudösen, in einem Bett schlafen zu können und ein Bad benutzen zu können. Die Zeit bis zum Check in auf dem Schiff um 20Uhr ging auch rum. Erfreut stellte ich dann noch fest, dass ich nur einen Mitbewohner in meiner 4er Kabine hatte, einen jungen Motorradfahrer aus Polen mit dem ich mich recht locker auf englisch unterhalten konnte.
    Am nächsten Morgen legte ich in Durres an und nach einem Tankstopp gings weiter ins Landesinnere zum Prespasee, wo mein nächstes Ziel war.
    Es hat sich (zum Glück) seit meinem letzten Albanienbesuch gefühlt nicht viel verändert. Die bergige Gegend ist einsam und einzigartig schön zum Motorradfahren. Kleine Dörfer und Weiler wo das Leben noch sehr gemächlich läuft, natürlich auch mit Straßenabschnitten wo es sehr vorteilhaft war eine etwas geländegängige Maschine unter dem Hintern zu haben.
    Bei meiner Ankunft am Hotel Alexander wurde ich herzlich empfangen und mit Getränken versorgt. Auch hier wird Gastfreundschaft immer wieder gelebt und die Gegend bot eine unbeschreibliche Ruhe für Auge und Seele.
    Hier nahm ich mir drei Tage Zeit um die Gegend zu erkunden und einfach auch mal abzuhängen.
    Am folgenden Tag schipperte ich mit einem Einheimischen auf einem Boot zu der in Sichtweite liegenden kleinen und unbewohnten "Schlangeninsel". Schlangen bin ich nicht begegnet, dafür bot das Inselchen einige historische Sehenswürdigkeiten und Tiere und Pflanzen, insbesondere jede Menge Vögel die dort heimisch sind.
    Der Guide führte mich zu einer Höhle, wo ein Einsiedlermönch vor zig Jahrhunderten ein kleines Kloster, eher eine Kapelle gebaut hat, unglaublich aufwendig bemalt und ausgestattet hat. Zudem konnte ich dort auch prähistorische Felsenmalerei bestaunen.
    Tags darauf schnappte ich die Transalp und fuhr eine sehr interessante kleine Tour durch die drei Länder rund um den See, Albanien, Griechenland und Nordmazedonien.
    Kaum Verkehr, tolle Landschaft und nette Leute lernte ich kennen, und zum Abschluss gings eine Zick Zack Stichstraße rauf und runter wo ich von der Höhe auch den größeren Ohridsee bewundern konnte.
    Die Tage vergingen wie im Flug und so sattelte ich die Transalp wieder, um zur nordmazedonischen Grenze zu fahren, um von dort quer von Südwest nach Nordost durch dieses kleine aber um so sehenswertere Land zu meinem nächsten Ziel, dem Kloster St. Joakim Osogowski zu reisen.
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  • Општина Крива Паланка

    Jul 4–6 in North Macedonia ⋅ ☀️ 22 °C

    Die Fahrt zum nächsten Ziel war nicht allzu lang, gut 300km, und zum Glück nicht so hitzig wie manche Fahrtage davor. Diesmal war es ein sehr kräftiger Wind der mir um die Ohren blies und ich musste die Transalp zeitweilig kräftig zupackend durch die Stürme steuern.
    Wieder empfing mich ein traumhaftes Ziel im Nordosten des Landes, kurz vor der bulgarischen Grenze.
    Die orthodoxen Mönche und der hl. Sankt Joakim hatten schon eine tolle Eingebung von dem da oben, an solch einer exponierten Stelle ein Kloster zu errichten:
    Tief in den bewaldeten Höhen des Balkangebirges fühlte ich mich dort auf Anhieb wohl, das Klosterhotel oberhalb bot schöne Unterkunft und Gastronomie.
    Ich glaube die Fotos sprechen für sich.
    Eine kleine Wanderung am Sonntagmorgen zu einem Bergsee hat mir auch sehr gut gefallen, und ein Erlebnis der besonderen Art stach noch hervor:
    Ich lernte dort einen Neuseeländer, der auf Weltreise war kennen. Für seine Erdumrundung hatte er ein 110ccm Honda Moped, optisch ähnlich dem Mofa Honda PX50. Mir standen nur noch der Mund und die Augen offen!!!
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  • Zwischenstopp in Berkowiza/Bulgarien

    Jul 6–7 in Bulgaria ⋅ ⛅ 22 °C

    Der Zwischenstopp in Bulgarien war zwar keine absolute Notwendigkeit, aber um Fahrstress zu minimieren und keine ultralangen Etappen fahren zu müssen wählte ich die Etappe zum 220km entfernten Berkoviza, ein Städtchen das zwar nichts außergewöhnliches bietet, aber schön im Balkangebirge gelegen ist.
    Also konnte ich gemütlich und mit Lust dem Kurvenfahren dort frönen.
    Das Hotel Demetra ließ keine Wünsche offen, ein großes Zimmer mit Balkon, im Haus ein kleines Schwimmbad und eine herzhafte typische Balkanküche.
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  • Serbien: Nationalpark Derdap und eisernes Tor

    Jul 7–9 in Serbia ⋅ ☀️ 29 °C

    Auf der Fahrt nach Kladovo in Serbien hatte ich nach relativ kurzer Zeit die mächtig dahin fließende Donau erreicht. Einige Zeit verfolgte ich den Strom flussaufwärts bis zu meinem Ziel, einer kleinen Ortschaft bei Kladovo, gegenüber, auf der anderen Seite liegt schon Rumänien.
    Also was ich dort bei meinem Gastgeber alles an herausragenden Erlebnissen hatte, ist nur schwer zu beschreiben und ich glaube, dass dies in dem kleinen Land kein Einzelfall ist. Schon der Beamte an der Grenze hat mir, nachdem die Formalitäten erledigt waren ein : " Willkommen in Serbien Roland" zugerufen.
    Die Steigerung war der Aufenthalt bei der Familie von Slavisa. Herzlicher Empfang durch den Hausherrn, Kaffee, Wasser und ein Slivovitz im Innenhof serviert und es begann mit Hilfe von Google Translator eine Super Unterhaltung.
    Landestypisches Abendessen im hauseigenen Restaurant in Kladovo, wohin mich Slavica hin und zurück kutschierte.
    Die Unterkunft war sicher keine Luxusherberge, jedoch war alles notwendige vorhanden.
    Den Tag danach würde ich auch als ein Highlight meiner Reise bezeichnen: Eine 2-stündige Bootsfahrt auf der Donau am "Eisernen Tor" mit seinen Engstellen, wo der Fluss von mehreren km Breite auf etwa 140mtr. schmal wird und die Riesenschiffe sich dort durchzirkeln. Zudem gibt es dort noch unglaubliche weitere Sehenswürdigkeiten wie auf den Fotos zu sehen ist.
    Der Hammer kam dann abends, als Slavisa mich und ein inzwischen angereistes Paar (auch mit Motorrad) aus Ungarn in seinem zum Cabrio umgebauten VW Käfer einlud und wir wiederum das Restaurant ansteuerten. Eine Mordsgaudi vor allem weil wir trotz drei unterschiedlicher Sprachen immer auf einen Nenner kamen und richtig Spaß hatten.
    Die nochmalige Steigerung kam stets zum Frühstück: Slavisa servierte in serbischer Landestracht und ließ dazu serbische Volksmusik von einer CD spielen.
    Der Abschied fiel echt schwer, es war wirklich außergewöhnlich und ich fühlte mich ganz toll aufgenommen.
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  • Zwischenstopps in RO und SK

    Jul 9–10 in Slovakia ⋅ ⛅ 22 °C

    Meine Reise ging langsam aber sicher dem Ende zu, und es folgten jeweils vier vierhunderter Abschnitte. Über der Donau war ich dann erst mal in Rumänien. Die kürzeste Verbindung von dort nach Oradea an der ungarischen Grenze verließ ich recht schnell: Unmengen von LKWs und auch ansonsten sehr viel Verkehr. Das war mir nicht geheuer und ich schlenzte mich trotz "mehr km" auf Nebenstraßen in den südlichen Karpaten durch die Landschaft. In Oradea angekommen hatte ich etwas Mühe das "Silver Hotel" zu finden, da offensichtlich die angegebenen Koordinaten nicht so richtig hinhauten. Letztendlich wies mir ein freundlicher Passant den korrekten Weg.
    Nach einer Dusche und einem naja Essen standen am nächsten Morgen die nächsten 400km in die Slowakei an.
    Also Ungarn hatte ich nun zum zweiten Mal tangiert und finde es immer noch öde und ziemlich langweilig. Irgendwie Pampa und geradeaus.
    Super Gefühl wenn irgendwann in der Ferne die ersten slowakischen Berge auftauchen und näherkommen. Mein Ziel Prievidza bei Trencin erreichte ich problemlos am späten Nachmittag.
    In einer recht netten Pension wurden Hunger und Durst ordentlich gestillt und auch mit dem reichlichen und kräftigen Frühstück am folgenden Morgen war ich gut gerüstet für die vorletzte Tour zur tschechischen Grenze, über Brünn und Jilhava ziemlich weit nach Westen zu meinem letzten Stopp.
    Auf der Fahrt war ich der Einfachheit halber überwiegend auf den tschechischen, für Motorräder mautfreien Autobahnen unterwegs.
    Die letzten 70/80km fuhr ich aber doch noch beschaulich auf Landstraßen nach Cimelice in der Nähe von Pilsen, wo ich im Herrenhaus Schwarzenberg angenehm übernachtete und trefflich speisen konnte.
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  • Letzte Station im Herrenhaus der Schwarzenbergs

    Jul 11–12 in Czech Republic ⋅ ☀️ 26 °C

    Klasse!!! Ich hatte meine letzte Übernachtung goldrichtig gewählt: Kein überschwänglicher Luxus wie der Name vielleicht vermuten lässt, nein: lockere Gastlichkeit, rustikales Ambiente und Essen. Und das vorzügliche tschechische Bier braucht ja nicht extra erwähnt zu werden.
    Auch hier und in der Umgebung ließe sich bei Gelegenheit mehr Zeit verbringen, eine sehr beschauliche, ländliche Gegend gespickt mit Schlössern, Burgen und viel Historie.
    Aber gut. Nach etwa 5500km kann man auch mal nach Hause fahren.
    Die gute Transalp brachte mich auch die letzten vierhundert km ohne überhaupt nur einmal zu meckern zur deutsch-tschechischen Grenze, wo ich nochmal Mittagspause in der altbekannten Gegend bei Rozvadov einlegte, über Nürnberg und Würzburg nach Hause.
    Wieder mal eine extrem erlebnisreiche, manchmal fordernde Tour (aber so muss das halt sein) und wieder auschließlich tolle Menschen, Gastfreundschaft, Lebensfreude, Fahrfreude, Orte und Landschaften gefunden.
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    Trip end
    July 12, 2026