Unsere Reise führt über Las Vegas, Grand Canyon South Rim, Death Valley, Yosemite, San Francisco, Santa Barbara, Los Angeles und San Diego.
  • Day18

    Anreise + Ankunft San Diego

    July 24, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 25 °C

    Unsere Anreise nach San Diego war ganz okay. Aus L.A. sind wir relativ schnell rausgekommen und sind dann auf dem Highway 1 in Richtung Süden gefahren. Der Highway 1 macht einfach nur Spaß. Überall gibt es super schöne Strände, Dörfer und Häuser zu entdecken. Am liebsten würde man überall anhalten und „Hallo“ sagen, aber die Zeit und mangelnde Parkplätze machen das Vorhaben nicht ganz so einfach! 😉

    Ca. 30 Meilen vor San Diego wurde der Verkehr dichter und man hat sich im „Stop and Go“ in Richtung San Diego „geschoben“.

    Nach 140 Meilen und 4,5 Stunden später sind wir gut an unserer letzten Station unserer Wahnsinns-Reise angekommen. Unser Airbnb ist wirklich top. Schön groß und alles, was man benötigt. Gastfreundschaft wird bei unserem „Airbnb-Vater“ groß geschrieben.
    3 Flaschen Wein, 5 Dosen Bier, Kaffee, Obst, Sonnencreme und vieles mehr. Wirklich top! 😍 Die Häuser in unserer Straße erinnern irgendwie auch an kleine Orte auf Hawaii, zumindest stellen wir sie uns so vor.
    Read more

  • Day18

    Newport/Laguna Beach

    July 24, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Auf unserer Reise von L.A. nach San Diego sind wir erneut über den Highway 1 gefahren und haben dabei Newport und Laguna Beach durchfahren. Dieser Footprint ist nur dazu da, dass wir uns an diese wunderschönen Orte erinnern, denn diese beiden „Nachbarn“ waren das Schönste, was wir bislang auf dem Highway 1 sehen durften. Zu gerne hätten wir uns einfach noch für eine weitere Woche dort in einem der kleinen Strandhotels eingebucht. Allerdings wartet der Flieger am Samstag nicht und vermutlich würde uns Normalos das nötige Kleingeld/ „Großgeld“ für diese Orte fehlen 😀

    Rechts der Pazifik und links Hügel mit unfassbar schönen Häusern bzw. Villen. Vorbei an traumhaften Häfen und wunderschönen Promenaden. Es sah auch überhaupt nicht „bonzig“ bzw. „künstlich“ aus, wie man sich solche luxuriöseren Orte vorstellen würde. Alles grün und sehr natürlich. Und die Palmen, überall Palmen 🌴😍 Zum Teil waren die Einfahrten zu den Orten am Hügel durch Stahltore gesperrt. Daran erkennt man schon, wie exklusiv die Gegend ist. In den zwei Orten wurde unter anderem die Serie „O. C. California“ gedreht. Leider konnten wir nirgends anhalten und etwas genießen, da Parkplätze in Richtung Strand Mangelware waren. ☹️
    Read more

  • Day17

    Lyft + Universal Studios

    July 23, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 33 °C

    Unsere Reise in Richtung Universal Studios begann heute Morgen mit einer Fahrt mit Lyft. Lyft hat genau das gleiche Konzept wie Uber. Es ist wirklich krass zu beobachten, dass in L.A. kaum noch Taxen fahren, sondern wirklich nur Uber oder Lyft. Es ist aber auch einfach um 60-70% günstiger. Per App bestellt, war unser Fahrer bereits 7 Minuten später bei uns und 15 Minuten später standen wir vor den Toren von den Universal Studios. Bezahlt haben wir für die Fahrt 8$. Einfach unschlagbar, dafür ein extrem wirtschaftliches Problem für die ganzen Taxi-Unternehmen weltweit...

    Aus dem Lyft ausgestiegen, ist die Aufregung total gestiegen. Ich war wie ein fünfjähriges Kind und wäre am liebsten sofort mit allen Fahrgeschäften gefahren, die es im Park gibt. 🤣💪🏻

    Als Erstes sind wir zu der Universal Studios Tour gelaufen und sind diese gefahren. Man ist 60-70 Minuten durch die Studios gefahren worden und hat super viel erlebt. Zudem haben wir zwei 3D Fahrten miterlebt, die so unfassbar cool waren. Einfach unglaublich! Einmal haben King Kong und der T-Rex gegeneinander gekämpft und beim zweiten Mal durften wir eine Verfolgungsjagd von „The Fast and the Furious“ miterleben. Die Technik und Umsetzung war einfach grandios. Wir waren wieder 12 Jahre alt! 😂

    Danach waren wir im 3D-Ride von Transformers, Die Mumie als Rollercoaster, Jurassic World Ride, Simpsons 3D und dann ging es zur neuen Harry Potter Welt. Selbst als nicht wirkliche Fans hat uns das ganze Setting total umgehauen. Allein der Wartebereich war so super schön gestaltet. Überall hingen Bilder im Bilderrahmen, die gesprochen haben. Wirklich absolut spitze. Die 4D-Fahrt war auch mega cool. Zum Teil kopfüber ist man durch die ganze Harry Potter Welt „geflogen“. Danach sind Juli und ich noch auf den Harry Potter Rollercoaster. Juli als eigentlich absoluter „Nicht-Fan“ von Freizeitparks und Achterbahnen hat heute so ungefähr alles von den letzten 10 Jahren nachgeholt und es neu für sich entdeckt 😅Sogar die schlimmste Achterbahn der Jurassic World hat sie geschafft 💪🏻😎Juli erzählte, dass die Fahrgeschäfte und auch die Studio-Tour 2011 auch cool waren, aber alles noch viel mehr modifiziert und ausgebaut wurde. Die Harry Potter Welt gab es damals noch gar nicht.

    Um kurz runter zu kommen, haben wir uns die Action-Show „Waterworld“ angeguckt und was soll ich sagen, selbst die Show war so cool. Mit Runterkommen war heute nichts. Wir hätten noch eine Stunde sitzen bleiben können. Schon faszinierend, was die Universal Studios hier auf die Beine stellen und auch seit 100 Jahren in Film und Fernsehen möglich machen.

    Danach sind wir tatsächlich noch mal mit der „Mumie“ und mit den „Transformers“ „gefahren“.
    Ich bin echt stolz auf meine Julimaus. Tapfer ist sie überall mitgefahren und zum Schluss hat sie sogar noch „Blut geleckt“. Denn sie hatte die Idee, nochmals mit der „Mumie“ und den „Transformers“ zu fahren. 😍👌🏻

    Der Tag war wirklich unbeschreiblich cool und total aufregend. Ich hätte nicht gedacht, dass der Park so schön und voller Details gestaltet ist. Als Filme-Fan genau das Richtige. Auch meine anfängliche Sorge, überall ewig lang anstehen zu müssen, sollte sich zum Glück nicht bestätigen. Unsere längste Wartezeit betrug 45 Minuten. Total okay. Nach über 10 Stunden im Park haben wir dann den Heimweg angetreten. Eine „Attraktion“ sollte aber noch folgen. 😄

    Da unsere Handys keinen W-LAN Empfang hatten, mussten wir auf ein Taxi statt auf ein Lyft zurückgreifen. Den Lyft kann man nur über die App buchen, weil dann auch sofort per Kreditkarte oder PayPal bezahlt wird. Die Fahrt in unser Airbnb werden wir so schnell nicht vergessen. Ein schwarzer Taxifahrer, der New York wegen seiner Freundin verlassen hat und nun in L.A. wohnt, hat uns gefahren. Von „Bro, Man, Motherfucker, Fuck“ (sorry für die vulgären Ausdrücke) war alles dabei, als er sich durch den abendlichen L.A.-Verkehr kämpfte. Zwischendurch hat er YouTube-Videos angemacht, telefoniert und sich auch noch „oooohhh fuck man“ verfahren. 😂👍🏻 Dabei hat er es noch geschafft, sich super nett mit uns zu unterhalten und uns seine „Love Story“ mit seiner Freundin zu erzählen oder uns über die Immobilienpreise in Los Angeles zu informieren 😄 Zwischendurch waren wir uns wirklich nicht ganz sicher, ob wir heil im Airbnb ankommen😄Aber er war eigentlich super cool drauf.
    An unserem Airbnb angekommen, hatten wir 18,50$ auf der Uhr. Ich hatte ihm 50$ gegeben und gesagt, dass er 22$ bekommt. Natürlich konnte er „nicht“ wechseln. „Bro, are 25$ okay?“.
    „Oh come one man, it‘s okay!“.
    Der „leichte“ Aufpreis im Vergleich zum Lyft hat sich gelohnt, zumal wir noch den Tipp bekommen haben, dass das beleuchtete Haus auf dem Hügel, welches wir immer sehen, Chris Brown gehört. Hollywood eben! 😀

    Durchgeschüttelt und noch voller Adrenalin, müssen wir den Tag erst einmal verarbeiten! 😊 Morgen ruft dann San Diego ganz im Süden, die tatsächlich letzte Station auf unserer Reise.
    Read more

  • Day16

    Hollywood live; Leo, Brad, Quentin...

    July 22, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    Für unsere Rückreise von Venice Beach haben wir ca. 80 Minuten gebraucht. Der Verkehr ist echt eine Katastrophe in L. A. Man muss aber schon sagen, dass die meisten Autofahrer sehr rücksichtsvoll sind. Am Airbnb angekommen, haben wir uns kurz frisch gemacht und sind dann direkt wieder in Richtung Walk of Fame. Am roten Teppich von „Once Upon a Time in Hollywood“ sind wir um ca 16.15 Uhr angekommen. Also noch genug Zeit, bis die Stars um 17.30 Uhr kommen. Wir hatten tatsächlich sogar sehr gute Plätze und recht viel Platz, noch...!

    Neben uns war eine sympathische Familie aus Gera, die rein zufällig an der Premiere vorbeiliefen und dann gemeinsam mit uns gewartet haben.
    Nett hat man sich über den Urlaub und über Dies und Das unterhalten.

    Die Aufregung stieg dann so allmählich.
    Bodyguards, Security, Polizisten vom LAPD, Offizielle fingen immer mehr an zu wuseln und die Filmmusik von „Once Upon a Time in Hollywood“ fing aus den Lautsprechern an zu dröhnen.

    Um ca. 17.45 Uhr kamen dann auch die ersten „fetten“, getönten Autos, um die VIP‘s zu bringen. Anfangs noch total aufgeregt, hat man beim zehnten Auto schon gar nicht mehr das Handy gezückt. Man kannte keinen dieser scheinbaren „Celebrities“. Die pralle Sonne stand auch noch genau gegenüber, die Sicht war teilweise echt sch.... 😬Wir haben aber weiter auf die „richtigen“ Stars gewartet. So eine Gelegenheit und so einen Zufall hat man vermutlich nur ein Mal im Leben 🤩

    Um ca. 18.30 Uhr kam dann mit Liam Hemsworth der erste „Kracher“. Alle Menschen am kreischen, filmen und fotografieren. Kurz „Hallo“ gesagt, war er aber auch schon direkt wieder verschwunden. Nach über 2 Stunden Wartens haben sich dann auch noch, zu unserem Glück, drei chinesische Mädels auf den Schultern ihrer Eltern zu uns gesellt. Die Motivation sank so allmählich! 😄

    Um ca. 19.00 Uhr wurde es dann immer hektischer. Vor uns, sowie bei den Stars und der Security vor uns. Es standen mehrere Autos und kaum noch jemand hatte einen Überblick. Zudem wurde das Gedränge immer hektischer und auf einmal stand er da, Leonardo DiCaprio. Einfach so. Jedoch zu unserem Bedauern viel zu weit links. Selbst ich habe zwischen chinesischen Mädels und Handys nichts mehr sehen können. Zum Glück war Leo so nett und ist die ganze Reihe entlang gelaufen. Genau an unserer Nase vorbei. Das war wirklich unfassbar. Da wird man selbst als Erwachsener ganz „anders“. 😄👌🏻 Wir waren völlig überwältigt. Natürlich wurden die Handys gezückt und massig Aufnahmen gemacht. Brad Pitt hat sich leider nicht so viel Zeit genommen wie Leonardo DiCaprio. Trotzdem konnte man auch ihn sehen. Klar sind es auch „nur“ Menschen, aber sie gehören seit Jahrzehnten zu den größten Filmstars der Welt, da ist so ein Moment absolut atemberaubend☺️

    Als der Trubel allmählich weniger wurde, sind Juli und ich nochmal, an Menschenmassen vorbei, in Richtung und Höhe vom roten Teppich gelaufen. Dort wo die Fotografen und Reporter stehen. Dort gab es noch einmal die volle „Dröhnung“ bzw. wir haben alles richtig gemacht. Brad Pitt, Leonardo DiCaprio, Quentin Tarantino und Snoop Dogg nur ein paar Meter von uns entfernt! 😍💪🏻
    Wirklich kaum zu glauben.

    Zu allem „Überfluss“ haben wir dann auch noch von einer großen Einkaufs-Mall am Walk of Fame (mal wieder zufällig) das Hollywood-Sign im Sonnenuntergang in den Hügeln gesehen. Wir wussten gar nicht, dass man es von unserem Standort sehen kann! 😄
    Das war dann wirklich der krönende Abschluss.

    Nach dem ganzen Trubel sind wir dann in der Mall geblieben und haben bei einem Italiener wirklich spitzenmäßige Pasta und eine Calzone gegessen und wie kann es anders sein? Das Budweiser hat „nur“ 6$ gekostet. Das war fast wie geschenkt, nach dem, was wir hier schon an Preisen für Wein und Bier kennengelernt haben 😅

    Nach einem absolut wirklich aufregenden und unvergesslichen Tag sind wir auch heute erneut platt ins Bett gefallen (Mit Bier und Wein selbstverständlich!). ☺️👍🏻
    Read more

  • Day16

    Venice Beach

    July 22, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute haben wir unsere Pläne spontan geändert und fahren nicht in die Universal Studios. Wir wollen den gesamten Tag morgen dafür nutzen und wollen heute zumindest einmal einen Blick auf die Hollywood-Filmpremiere werfen, wenn es jetzt schonmal zu so einem Zufall kommt. Nach dem Frühstück sind wir in Richtung Venice Beach gefahren. Wieder über die verstopfte, siebenspurige Autobahn. Mittlerweile hat man sich aber an den krassen Verkehr gewöhnt. 19 Meilen und 45 Minuten später sind wir am Beach angekommen. Quasi zwischen Santa Monica und dem Venice Beach haben wir relativ schnell einen Parkplatz gefunden. Der Santa Monica Pier lag rechts von uns, der Venice Beach links. Also haben wir uns logischerweise für die linke Richtung entschieden. Wir mussten noch ein kleines Stück am Strand laufen, bis wir Venice erreicht haben. Der Parkplatz war zu unserem Erstaunen echt günstiger als gedacht, am Ende wurden es für 3 Stunden Parkzeit etwa 5$. Wir hatten mit dem Vierfachen gerechnet 😄👍🏻

    Der Venice Beach macht richtig Spaß. An der Promenade (wenn man das so nennen kann) sind zahlreiche Künstler, die ihre Arbeiten verkaufen, kleine Souvenir-Geschäfte, Klamotten-Shops usw. Der Grasgeruch ist auch in Venice allgegenwärtig! 😁👍🏻
    Wir haben uns dann die berühmte Skater-Strecke angeguckt, Straßenkünstlern zugeschaut, Bilder für unsere Wohnung gekauft, Sneaker (für Juli) gekauft und zum Schluss haben wir uns noch einen Döner (Berliner Döner, 23$) gegönnt. An den Strand sind wir nicht mehr gegangen, da das von der Zeit her nicht mehr gepasst hätte. Das heben wir uns noch für die letzten Tage in San Diego auf, zumindest ist das der Plan 😊

    Diesmal muss man sagen, dass der Beach super cool und entspannt war. Ganz anders als am vorherigen Tag auf dem Santa Monica Pier. Uns haben auch Einheimische, mit denen wir ins Gespräch kamen, erzählt, dass sie an den Wochenenden am liebsten gar nicht vor die Tär gehen 😁 Beim Dönerladen haben wir ein Paar kennengelernt, welches gebürtig aus Holland kommt. Die Beiden haben uns bestätigt, dass die Strandabschnitte, besonders am Wochenende, eine Katastrophe sind.

    Danach ging es bereits wieder in einem recht zügigen Tempo Richtung Auto. Schließlich wollten wir die Premiere von „Once Upon a Time in Hollywood“ nicht verpassen.
    Read more

  • Day16

    Frühstück + Auf der "Jagd" nach Kolibris

    July 22, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 19 °C

    Unsere erste Nacht im Airbnb war gut.
    Kopfkissen sind zwar etwas hart, aber geschlafen haben wir wieder super. Eben frisch machen, unser Frühstück/Müsli aus SF essen und dann starten wir in den Tag. Für den heutigen Tag gibt es eine Planänderung. Wir haben uns dazu entschlossen, heute zum Venice Beach zu fahren, am Strand zu liegen, uns die „Bekloppten“ anzugucken und dann pünktlich in Richtung „Filmpremiere“ zu laufen! Die Aufregung, solche Filmstars einmal zu sehen, ist einfach zu groß! ☺️
    Morgen geht es dann in die Universal Studios.

    In Vegas haben wir den ersten Kolobri flitzen sehen. Natürlich musste ich total fasziniert stehenbleiben. Schließlich sieht man Kolibris nicht ganz so häufig. Meine Kamera war natürlich nicht dabei. Als wir im Airbnb in L.A. angekommen sind, haben wir auf unserer kleinen gemütlichen Terrasse weitere Kolibris flitzen sehen. Total faszinierend, wie die kleinen Vögel in der Luft stehen. Wenn ich mich nicht täusche, sind das die Vögel mit den meisten Flügelschlägen pro Minute. So lohnt es sich doch noch, mein 70-200mm Objektiv eingepackt zu haben. Mit Kaffee und meiner Kamera „bewaffnet“, bin ich also in den Garten, um Kolibris zu erwischen. Die kleinen Dinger sind verdammt schnell und verzeihen nichts. Ein paar schöne Fotos konnte ich trotzdem schießen! Morgen früh gehts weiter. Auch wenn ich wieder einen „Vogel“ von Juli bekomme, im wahrsten Sinne! 😁💪🏻 Kommentar von Juli dazu: „Jetzt dreht er durch“ 🤦🏼‍♀️😅
    Read more

  • Day15

    Hollywood Walk of Fame

    July 21, 2019 in the United States ⋅ 🌙 22 °C

    Oh mein Gott, was war das denn?

    Nach dem wir im Airbnb angekommen sind, haben wir uns zu Fuß auf den Weg in Richtung Walk of Fame gemacht. Die Straße, wo alle Stars einen Stern auf dem Fußweg haben und das berühmte Theater der Oscar-Verleihungen zu finden ist. Ich habe mich auf gemütliches Laufen eingestellt und auf ein gemütliches Essen, aber was Juli und ich erlebt haben, war wirklich total „strange“.

    Es war alles laut, schrill, bunt und hektisch.
    Wir haben Menschen gesehen, die schreiend im Gegenverkehr mit ihrem E-Roller gefahren sind. Menschen, die mit Schlangen am Walk of Fame standen, um Bilder zu verkaufen. Menschen, die gekifft haben und Menschen, die illegale Drogen genommen haben. Verrückte Autos und Motorräder. Da passt das Museum of Illusion perfekt auf den Walk of Fame. Es war wirklich schrill. Juli und ich dachten, nach dem Times Square und Vegas alles gesehen zu haben, aber der Walk of Fame war nochmal verrückter.
    Witzigerweise liegt er ca. 2 km von unserem Airbnb entfernt und in unserer Unterkunft und der Nachbarschaft ist es absolut ruhig. Juli hatte den Walk of Fame 2011 etwas entspannter in Erinnerung, sie war allerdings auch erst im September dort.

    Eine Sache hat uns jedoch positiv umgehauen.
    Wir laufen den Walk of Fame entlang und sehen mitten auf der Straße eine Filmset ähnliche Kulisse von „Once Upon a Time in Hollywood“. Das ist der neue Film von Quentin Tarantino mit Leonardo Di Caprio, Brad Pitt und Al Pacino (unter Anderen).
    Man ist von Marketing oder Ähnlichem ausgegangen. Als wir aber an Menschen vorbei gelaufen sind, die auf Klappstühlen vor Absperrgittern saßen, wurde uns schnell klar, dass es nicht nur Marketing sein kann. Kurz einen „Wartenden“ gefragt, der uns dann sagte, dass genau an diesem Platz morgen die Premiere von „Once Upon a Time in Hollywood“ ist. Das heißt, dass Stars wie Leonardo DiCaprio, Brad Pitt und Quentin Tarantino morgen über den roten Teppich laufen werden. Wenn wir um ca. 15-16 Uhr morgen wiederkommen, hätten wir eine realistische Chance, alle Stars sehen zu können. 2 km von unserem Airbnb entfernt. Das ist natürlich mega krass! 😁 Leider haben wir einen Konflikt, da wir Karten für die Universal Studios haben. Allerdings wird man vermutlich nicht bis in den späten Abend in den Studios und dem Park sein. Juli ist etwas „verrückt“ bei so etwas, sie wird heute bestimmt nicht einschlafen können! 😅👍🏻

    Nach dem „Schock“ sind wir noch kurz zu Subway und haben eine Kleinigkeit gegessen. Danach sind wir zu Fuß in Richtung Airbnb gelaufen. Vorbei an Obdachlosen, die in Zelten unter der Brücke schlafen. Vorbei an einem Menschen, der mit Musik auf den Ohren, tanzend auf einer Kreuzung steht und Autos beim Fahren behindert. Vorbei an urinriechenden Ecken, bis wir endlich im Airbnb waren. So schön die Ecken in L.A. sein können, so ranzig können sie leider auch sein. Es ist einfach eine wahnsinnig große und polarisierende Stadt. Auf der einen Seite eine Riesen Millionärsdichte, auf der anderen Seite mit am meisten Obdachlose...

    Wir merken gerade, dass wir die ewig langen Straßen und die kleinen Dörfer von der ersten Woche unserer Reise etwas vermissen 😏 Dafür hat man hier das typische „California Feeling“ und die unmittelbare Nähe zum Pazifik.

    Darauf ein Bier bzw. Wein.
    Gute Nacht. 😁
    Read more

  • Day15

    Santa Monica

    July 21, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 22 °C

    Nachdem unsere Enttäuschung über die Anreise nach L. A. doch relativ hoch war, haben wir uns kurzfristig dazu entschieden, einen kurzen Stop in Santa Monica einzulegen. Einen Parkplatz haben wir glücklicherweise gefunden. Für 90 Minuten haben wir 12$ bezahlt. Hätten aber auch fairerweise bis 20 Uhr stehen bleiben können. In Richtung Pier sind wir am Strand entlang gelaufen. Vorbei an zahlreichen Joggern (natürlich oben ohne), Inlinern, Fahrradfahrern und „gepimpten“ Menschen kam der Pier immer näher.

    Der Pier ist wirklich unglaublich. Du kommst dir vor wie im Film, Traum, wir auch immer. Ohne Ende Menschenmassen, bunte Lichter, laute Musik, Amerikaner, Mexikaner, Fahrgeschäfte usw. und das auf dem Pazifik! Erst hatte ich Juli animiert, mit mir die weltbekannte Achterbahn zu fahren (wenn man schon mal hier ist). Wir haben uns dann allerdings für die Schiffschaukel entschieden. Das Gefühl ist einfach viel besser als bei der Achterbahn, die wirklich mini ist. Als jeder ein Ticket für 8$ gekauft hatte, haben wir noch kurz gewartet, damit wir auch ganz hinten sitzen können. Die Fahrt hat wirklich Spaß gemacht und war total witzig. Julimaus war total tapfer. Ihre Knie haben nach der Fahrt immer noch gezittert und sie hat während des „Schaukelns“ ununterbrochen geschrien 😅💪🏻. Nach der Fahrt haben wir uns noch etwas zu essen gegönnt. Für Juli gab es einen „Funnel Cake“, der eigentlich aus Süddeutschland kommt, hier in Kalifornien aber sehr bekannt ist. Für mich gab es einen Eisbecher. Zusammen haben wir umgerechnet 20€ gezahlt. Allein die Waffel hätte für 2 Personen als Hauptmahlzeit gereicht. Hier nennen sie es einen „Snack“ 😋 Man gönnt sich ja sonst nichts. 😅👌🏻 Danach ging es dann, vorbei an super viele schrägen Menschen, am Strand in Richtung Auto, um dann weiter nach L. A. zu fahren.
    Read more

  • Day15

    Letzte Nacht in SB + Anreise nach L. A.

    July 21, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 17 °C

    Unsere letzte Nacht in SB war gut, trotzdem merken wir allmählich, dass die Reise anfängt zu schlauchen. Viele unterschiedliche Betten, viele km zu Fuß, heißes Wetter, frisches Wetter, viel Bier und viele Burger! 😅👍🏻 Trotzdem bleibt es einfach jeden Tag ein neues Abenteuer und wir erleben echt eine unvergessliche Reise!!

    Im Hotel gemütlich frühstücken (im Baum einen gelben Vogel entdeckt), Koffer packen und dann geht es ab in Richtung L. A. Wir wollen durchgehend den Highway 1 fahren und häufiger Pausen machen, als auf der Anreise nach SB. In Malibu stoppen wir auch kurz! 😊

    Unsere Anreise nach L. A. war, ganz ehrlich, etwas enttäuschend. Geplant hatten wir, an verschiedenen „Vista Points“ anzuhalten, die Aussicht zu genießen und ein paar schöne Fotos zu machen. Leider falsch geplant. 😕
    Vorbei an Ventura, Malibu und Santa Monica war alles unfassbar überfüllt. Auf den Straßen drängelten sich die Autos, Parkplätze zu Strandabschnitten waren voll und die wenigen „View Points“ wirkten durch die Auto- und Menschenmassen nicht so schön wie sie eigentlich sind. Total schade. Dennoch, die Gegend und der Pazifik sind wunderschön anzugucken. Eine Villa nach der nächsten. Absolut beeindruckend.

    In Santa Monica haben wir dann aber doch noch einmal Halt gemacht. Denn den weltbekannten Pier mit Achterbahnen und Riesenrad wollten wir uns nicht entgehen lassen, wenn man schon mal direkt daran vorbei fährt! Dazu gibt es einen separaten „Footprint“. 😉👍🏻

    Von Santa Monica ging es dann auf direktem Wege zu unserem Airbnb. Vorbei an siebenspurigen Autobahnen, sind wir um 17.30 Uhr in unserem Airbnb in den Hollywood-Hills angekommen. Los Angeles gilt als die Stadt mit der größten Autodichte weltweit. Das liegt leider daran, dass das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel immer noch nicht optimal ausgebaut ist. Und das liegt wiederum daran, dass L.A. so riesengroß und in verschiedene kleinere „Städte“ aufgeteilt ist (z. B. Santa Monica, Hollywood, Beverly Hills etc.), dass es nicht den EINEN Stadtkern gibt. Daher ist es auch als Tourist am Anfang gar nicht so einfach, da durchzublicken.
    An unserem Airbnb hat uns witzigerweise direkt unsere „Airbnb-Mutter“ in Empfang genommen, da sie gerade von einem Konzert nach Hause kam. Judith ist Schweizerin, die allerdings seit 20 Jahren in L. A. lebt. Sie ist freischaffende Künstlerin, hat Musik studiert, schreibt und produziert Musik. Sie hat 5 Jahre an ihrem Haus gebaut, passender wäre aber „Anwesen“ 😅 Das Haus ist auf den ersten Blick wahnsinnig beeindruckend und wirkt riesig. Wir wundern uns seit San Francisco schon, wie man so hoch in den Bergen solche Häuser bauen kann. In Judiths Haus gibt es zwei Airbnb‘s. Einmal unser Apartment über der Garage und dann noch eins ganz oben über ihrem eigenen „Loft“. Judith ist super nett, locker und hat uns gleich ein paar wertvolle Tipps zum Uber mitgegeben. Hier in L.A. wird so etwas wie Uber sehr viel genutzt, um von A nach B zu kommen. Wir werden ihn morgen auch direkt ausprobieren, um zu den Universal Studios zu fahren.
    Read more

  • Day14

    The Cruisery

    July 20, 2019 in the United States ⋅ 🌙 17 °C

    Nachdem wir eine „Chillrunde“ auf der Veranda unseres Hotels eingelegt haben, sind wir abends nochmal los in Richtung State Street, um uns ein schönes Restaurant zu suchen. Dabei sind wir auf das „The Cruisery“ gestoßen. „The Cruisery“ ist die älteste Brauerei von Santa Barbara. Das Essen war leider eine Enttäuschung. Pommes super scharf und die Chicken Wings hatten eine komische Marinade. Dazu kosteten 8 Stück 12$. Naja...😏

    Trotzdem haben wir den Abend genossen.
    Juli mit ihrem Wein und für mich gab es ein kleines Bier-Tasting.

    Santa Barbara ist abends voll mit Menschen die Ausgehen, JGA‘s feiern oder einfach nur einen schönen Abend haben wollen. Richtig cool! 😊
    Überall laute, überfüllte Pubs.

    Juli und ich sind trotzdem Richtung Bett.
    Heute haben wir auch wieder 12 km auf dem Tacho stehen. 💪🏻😉
    Read more