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  • Swenja Püschel
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Sardinien

A 21-day adventure by Franz & Swenja Read more
  • Trip start
    August 28, 2026

    Anreise mit Herausforderungen

    August 27 in Italy ⋅ ☀️ 32 °C

    Um 5:30 Uhr sind wir aufgestanden und haben Wilma noch schlafen lassen.
    Eine Stunde später sind wir mit U-Bahn und Bus zum Flughafen. Da war es zu unserem Glück relativ leer und dadurch entspannt. Die Menschen waren nett und wir könnten unser Gepäck einfach loswerden. Für Wilma durften wir einen geborgten Reisebuggy, eine Autoschale und eine Kraxe mitnehmen. Der Flug dauerte ca zwei Stunden und Wilma ist kurz nach dem Start und einem Fläschchen eingeschlafen. Gelandet sind wir in Olbia. Hier waren es dann direkt fast 40 Grad. Wir mussten etwas warten um unseren Mietwagen zu bekommen. Da war es am Anfang noch deutlich heißer drin. Mit durchlüften und Klima auf der höchsten Stufe ging es dann irgendwann. Auf dem Weg zur ersten Unterkunft hatten wir auf der Autobahn dann auch mal 42 Grad. Unterwegs waren wir gleich einkaufen und Swenja war durch das riesige Angebot an Köstlichkeiten leicht überfordert.
    Bei der Wohnung angekommen, mussten wir erstmal suchen und haben nichts gefunden. Bei der hinterlegten Telefonnummer war nur jemand der kaum englisch gesprochen hat. Swenja sollte dann auf WhatsApp schreiben. Wahrscheinlich zur besseren Übersetzung. 20 min später kam Angelo endlich und hat uns die Schlüssel übergeben und versucht uns ein paar Sachen zu erklären. Alles mit Handy Übersetzung. Wir sollten zu unsere Überraschung auch gleich 110€ für Reinigung und Bettwäsche bezahlen.
    Leider wurde auch die Klimaanlage nicht vor unserer Abreise angemacht, somit waren dann auch ca 40 Grad in der Wohnung. Insgesamt hatten wir uns alles etwas schöner vorgestellt.
    Nach 12 Stunden Anreise und dann die ernüchternde viel zu heiße Wohnung hat uns erstmal sehr demotiviert zurückgelassen.
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  • Mini Wanderung & Einkaufen

    August 28 in Italy ⋅ ⛅ 40 °C

    Die erste Nacht durfte ich neben Wilma schlafen. Da wir eine durchgelegene Matratze mit Metallfedern
    haben ist sie immer direkt an mich gerollt. Zusätzlich durch die Hitze war die Nacht durchwachsen.
    Um der sengenden Hitze etwas aus dem Wege zu gehen, sind wir gleich nach dem Frühstück einmal Richtung Wasser gelaufen. Es war aber schon zu heiß, deswegen sind wir schnell zur Klimaanlage zurück. Wilma sollte dann eigentlich schlafen, wollte aber sehr lange nicht. Nachdem es endlich geklappt hat, sind wir dann zum nächsten Städtchen um Mittag und noch einige Sachen einzukaufen. Auf der 30 minütigen Fahrt hat Wilma leider nur gebrüllt und auch ordentlich gespuckt. Dabei ist sie dann wieder eingeschlafen und wir wussten nicht so richtig was wir machen sollen. Wir haben sie im Auto schlafen lassen und sind abwechselnd auf die Jagd nach einem Mittagessen gegangen. Bei Lidl sind wir hängengeblieben. Wilma war nach 90 Minuten auch ausgeschlafen und wieder besser drauf. Nach dem Einkauf auf der Rücktour hat sie leider wieder viel gespuckt. Die Fahrt in "unser" Örtchen ist sehr kurvig und hügelig, vielleicht lag es daran. In der Unterkunft war sie wieder besser drauf und ist viel gekrabbelt. Abends hat sie auch wieder ordentlich Brei gegessen und die Sorgen waren fast verflogen.
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  • Erster Tagesausflug und eine kaputte Sonnenbrille

    August 29 in Italy ⋅ ☀️ 39 °C

    Der erste richtige Tagesausflug - mit dem Ziel Cagliari, zweitgrößte Stadt auf Sardinien, startete zum Glück mit ein paar Grad weniger als die Tage zuvor. Es waren auch nur so 36 Grad angesagt - ist uns trotzdem viel zu heiß und die Vorhersage stimmte am Ende doch nicht so ganz.
    In Cagliari angekommen, haben wir am Hafen geparkt und konnten direkt in die Innenstadt spazieren. Zuerst gab es eine kleine Stärkung: ein Cappuccino und zwei gefüllte köstliche Croissants für nur 4,80€ - Wilma schäkerte währenddessen mit den Kellnerinnen.
    Danach ging es weiter bergauf durch die Innenstadt, bis wir vor dem Tor der bastione di saint remy stehen und mehreren Treppenläufe vor uns sehen - hier müssen (wollen) wir hoch, also schleppen wir Wilma im Buggy bei gefühlten 1000 Grad bis ganz nach oben geschleppt. Dort erwartete uns ein wirklich schöner Ausblick über die ganze Stadt, die Tortur hat sich also (fast) gelohnt.
    Von dort sind wir dann durchs Burgviertel geschlendert, Wilma musste noch 2-3 mal Treppen hoch und runter getragen werden und wir hatten Glück und haben einen Aufzug gefunden, der eine halbe Stunde später wegen Hitze Feierabend gemacht hätte, welcher uns wieder runtergebracht hat.
    Das geplante Päuschen im botanischen Garten haben wir uns dann doch gespart nachdem wir am Eingang gemerkt haben, dass es leider Eintritt kosten sollte. Hat am Ende aber ganz gut gepasst , da Wilma beim Mittag - Pasta und Käse-Gemüse-Vorspeisen-Platte - schon ganz schön quengelig und müde wurde und wir noch einkaufen mussten. Auf dem Weg aus der Stadt haben wir also noch beim Spazio Conad angehalten und uns wieder mal mit lauter Köstlichkeiten eingedeckt und am Ende zersprang noch meine Sonnenbrille in 1000 Teile, beim allzu energischen Kassenband beladen. (Ich war nur kurz böse auf Franz)
    Achso und ins Meer gesprungen sind wir auch noch kurz, nachdem wir zu Hause angekommen sind.
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  • Kleine Abkühlung im verlassenen Bergwerk

    August 30 in Italy ⋅ ☁️ 32 °C

    Zum ersten Mal haben wir unseren Ort in Richtung Süden verlassen und sind 1 Stunde Schlangen durch die Berge gefahren, bis wir in Montevecchio angekommen sind. Dort haben wir den Ticketschalter für das Bergwerk nicht gefunden, also bin ich auf die Suche gegangen – nichts. Außer einem kleinen Stadtfest mit Ständen mit regionalen Produkten.
    Also suchten wir weiter und sind den Berg wieder runtergefahren und haben das Bergwerk entdeckt, aber weit und breit keinen (offenen) Eingang gefunden.
    Nach erneuter Recherche, sind wir den Berg wieder hochgefahren, ich bin nochmal suchen gegangen und habe endlich den Ticketschalter gefunden, das Schild war einfach nicht auffällig genug.
    Im Schalter wurde uns gesagt, dass heute leider alle Touren, bis auf eine, auf Englisch sind (stand im Internet anders). Naja, also haben wir zwei Touren gebucht, hören wir uns eben eine auf Italienisch an. Es ging also den Berg wieder runter zur ersten Tour. Da haben wir natürlich fast Nix verstanden und uns leider „nur“ große alte Maschinen angeschaut. Wir hatten uns mehr erhofft.
    Bis die nächste Tour begann, haben wir uns schnell auf dem Stadtfest etwas zu essen gesucht: Panini mit Grillgemüse, Ketchup und Mayo – gar nicht so schlecht. Danach ging’s wieder runter und rein ins Bergwerk zu 16 Grad und zur Tour auf Englisch. Diese war quasi eine private Tour, sehr interessant und schön kühl.
    Danach gab’s dann Mittag in einem Lokal aus dem Reiseführer. Zwei verschiedene Pasta-Gerichte – ich fand’s gut, Franz überhaupt nicht. Nach dem Rückweg ging’s natürlich heute wieder an den Strand und abends noch in eines der Restaurants bei uns gegenüber.
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  • Neue Sonnenbrillen aus Oristano

    August 31 in Italy ⋅ ☀️ 32 °C

    Kurz vor dem Sonnenaufgang bin ich mit Wilma aufgestanden. Swenja hat versucht noch weiterzuschlafen. In dieser Nacht habe ich das erste Mal gemerkt, dass die Klimaanlage nicht mehr läuft. Bedeutet, dass wir 26 Grad erreicht hatten.
    Wir sind heute ca eine Stunde nach Oristano gefahren. In der näheren Umgebung gibt es nicht so viel anzuschauen. Wir brauchten neue Sonnenbrillen. Ich habe vorgestern beim Einkäufe aufs Band stellen leider Swenjas Brille zerstört.
    Mit etwas Glück haben wir auch welche gefunden. Vielleicht sind sie auf den Bildern der nächsten Tage zu sehen. Wir haben auch frische Nudeln und frisches Obst und Gemüse gekauft. Im Supermarkt hatten wir damit bisher nicht so viel Glück. Die Tomaten schmeckten nach sehr wenig und das meiste Obst war auch nicht besser. Dann war auch das erste Mal tanken dran. Ich habe mich prompt an die falsche Säule gestellt. Der sehr freundliche Mitarbeiter hat mir dann auf Englisch ( können hier sehr wenige) erklärt, dass an dieser Säule nur er für mich tanken würde und das kostet 22 Cent pro Liter mehr. Ich habe mich dann nochmal umgestellt. Dann hat er mir auch noch mit dem Bezahlautomaten geholfen.
    Jetzt war noch ein kleine Runde baden und ein selbst gekochtes Abendessen dran.
    Wilma ist danach schnell eingeschlafen, aber leider direkt auf mir.
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  • Iglesias & fast Sonnenuntergang

    September 1 in Italy ⋅ ☀️ 33 °C

    Gegen 10 Uhr sind wir in die Kleinstadt Iglesias gefahren. Durch die kurvigen Straßen rund um unsere Unterkunft brauchen wir immer mindestens 30 Minuten woanders hin. Diesmal waren es 45 km. Der wichtigste Punkt war erstmal wieder ein Cappuccino für Swenja zu finden. Es gab auch auch für jeden noch ein frisch gefülltes Schokocroissant. Wir wollten nicht zu spät zu Hause sein, daher viel die Stadtbesichtigung kurz aus und wir sind anschließend zur nächstgelegen gut bewerteten Pizzeria. Wie schon so oft in den letzten Tagen aber leider nicht geöffnet, wie es eigentlich auf Google hinterlegt ist. Nach ein wenig Suche haben wir dann in der Nähe unseres Parkplatzes aber eine gute andere Pizzeria gefunden. Wilmi hat wieder genüsslich am Pizzarand genagt. Auf dem Rückweg habe ich dann endlich einen Sonnenschutz für das Armaturenbrett gekauft. Jedes Mal nach dem parken verbrenne ich mir fast die Hände beim losfahren. Wir müssen aber weiterhin immer erstmal durchlüften und die Klimaanlage laufen lassen, bis wir uns reinsetzen. Abends haben wir versucht den Sonnenuntergang zu sehen, waren aber etwas spät dran und haben nur noch den letzten Rest der Sonne gesehen.

    Ach und Wilmas Stuhl ist leider schon kaputt. Die Beanspruchung war schon lang zu sehen. Ich hatte aber gehofft, dass er noch länger durchhält. Reklamation bei "Otto" ist schon in der Bearbeitung. Vielleicht kann uns meine Schwester oder Mutti aber auch einen neun Sitz für das Gestell nähen 😉
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  • Badetag und Shakerato

    September 2 in Italy ⋅ ☀️ 31 °C

    Auf dem Plan stand heute die Gegend rund um Arborea, bekannt für ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse - vor allem Milchprodukte und Fleisch.
    Gegen 9 Uhr sind wir los in Richtung Norden, wir waren uns noch nicht sicher ob wir eine Abkürzung über einen Damm nehmen können (im Reiseführer steht, dieser ist gesperrt), konnten wir aber und so haben wir uns ca 40 Minuten Umweg gespart.
    Zuerst haben wir an einem der regionalen Supermärkte gehalten. Meine Hoffnung war, dass es hier auch regionales Gemüse gibt, dem war leider nicht so. Also ging es weiter, in dem kleinen Örtchen Arborea, haben wir kurz bei einer Bäckerei angehalten und sind dann weiter die orthogonalen Straßen entlang zum Strand. Der soll hier kilometerlang und sehr flach sein. So war es dann auch: nach einer kleinen Cappuccino Stärkung in der Strandbar, haben wir uns ein schönes Plätzchen gesucht und es uns gemütlich gemacht. Da der Strand und das Meer hier tatsächlich sehr flach war und es kaum Wellen gab, konnten wir zum ersten Mal auch Wilmi mit ins Wasser nehmen. Ihr hat es gefallen!
    Nach einem Mittag für Wilmi und einem Shakerato für mich (auf Eis geschüttelter Espresso mit ein wenig Zucker) in der Strandbar, haben wir uns auf den Rückweg gemacht.
    Unterwegs haben wir uns kurz mit allerlei Käse Variationen aus dem regionalen Supermarkt eingedeckt und noch ein paar Flamingos und einen alten Turm angeschaut.
    Abends gab es Pasta Reste und einen Riesen Aperol in der Disco Bar.
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  • Kein Safran in San Gavino Monreale

    September 3 in Italy ⋅ ☀️ 37 °C

    Mit Omelett und Focaccia sind wir in den Tag gestartet. Um unser heutiges Ziel San Gavino Monreale wird Safran angebaut. Wir wollten auch etwas davon kaufen oder ein Gericht damit essen, beides hat leider nicht geklappt. Es gab nicht viel zu erkunden in der Stadt. Kurz vor 11 Uhr gab es den täglichen Cappuccino für Swenja. Danach sind wir durch die sengende Hitze zu zwei Bäckereien. Bei einer gab es wieder nur ganz helle Backwaren in verschiedenen Formen und die zweite war wieder mal außerplanmäßig geschlossen. Naja, weiter ging es zum einkaufen beim Discounter "Eurospin". Da waren wir eh schon unmotiviert und das Sortiment hat sein übriges dazu getan. Nur mit dem nötigsten haben wir dann ein Restaurant zum Mittag gesucht. Eins hatte wieder geschlossen und beim anderen gab es nur zwei Gänge Menü mit Fleisch. Mit Händen und Füßen haben wir dann erklärt, dass ich nur den ersten Gang nehme und wir natürlich trotzdem voll bezahlen müssen. Es hat uns aber sehr geschmeckt und Wilma konnte mit den Bauarbeitern am Nachbartisch Kontakt aufnehmen. Zwischendurch kam auch eine Omi vorbei und hat nach Wilmas Namen gefragt und fand sie besonders süß.
    Nach der Rückfahrt sind wir nochmal vor der Tür kurz baden gegangen. Wilmi hat wie immer kleine und große Steine versucht zu futtern. Wir gehen davon aus, dass mindestens ein kleiner Stein den Weg in den Magen geschafft hat. Der Einfachheit halber war Wilma nicht baden. Das Wasser wird schnell tief, die Wellen sind relativ hoch und es ist sehr salzig. Auf alles hat sie nicht so Bock.
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  • Ein bisschen Geschichte

    September 4 in Italy ⋅ ☀️ 33 °C

    Nach unseren Standard Frühstück - Müsli, Obst, Joghurt, Brei - ging es los ins Landesinnere zur Besichtigung der Nuraghe Su Nuraxi. Diese turmartige Bastion ist die am besten erhaltene auf Sardinien.
    Da wir immer zu Wilmas erstem Schläfchen losfahren waren wir wieder „erst“ gegen 10:45 dort, es war schon wieder ziemlich heiß, und haben die Tour um 11:30 Uhr buchen können.
    Wir waren noch kurz in der dazugehörigen Bar zum Pipi machen und dann hat die englische Tour gestartet, teilgenommen haben zu 90% Deutsche.
    Mittlerweile waren es wieder ca 35 Grad und die Ausgrabungssätte lag natürlich in der prallen Sonne. Wir waren immerhin mit unserer Sprühflasche ausgestattet.
    Zuerst wurde das Dorf, welches vor der eigentlichen Festung liegt, besichtigt und dann die eigentliche Festung.
    In der Festung ging es eine Treppe nach oben, durch enge Durchgänge und dann eine steile und enge Steintreppe nach unten in den Haupturm. Hier hat Franz, aufgrund der Enge, Wilma in der Kraxe vom Rücken runternehmen müssen, bzw. auf dem Rückweg nur auf dem Arm getragen. (und ich hatte mich fast nicht getraut in die Festung zu gehen, wegen meiner Platzangst)
    Unten angekommen waren bestimmt 5-10 Grad weniger aufgrund der dicken unvermörtelten Steinmauern und wir konnten uns die einzelnen Räume, Türme und Kammern anschauen.
    Nach der Besichtigung waren wir noch schnell einkaufen, in einem großen Shop für sardische Spezialitäten und anschließend in einer kleinen trattoria Mittag essen - es gab Pinsa für uns.
    Wieder zu Hause angekommen, waren wir wie fast immer noch kurz baden.
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  • Wochenmarkt und Kaufhaus

    September 5 in Italy ⋅ ☁️ 31 °C

    Eigentlich hatten wir den Plan uns heute eine Halbinsel mit Flamingos anzuschauen. Aber auf Grund der Hitze, hab ich (Swenja) hier oft mit Kreislaufproblemen zu tun, deswegen haben wir uns für eine Planänderung entschieden und wollten etwas mit mehr Schatten und ggf Klimatisierung unternehmen.
    Die Wahl viel auf Cagliari, hier wollten wir auf den Wochenmarkt (der angeblich der größte Italiens sein soll) und danach ins klimatisierte Kaufhaus.
    In Cagliari angekommen mussten wir den Markt erstmal suchen, es war nämlich eine provisorische Markthalle (der ursprüngliche wird saniert), und nicht wie erwartet ein Markt unter offenem Himmel.
    Dort gab es eine riesige Fischabteilung, die auch dementsprechend roch, sowie Stände mit Obst/Gemüse, Fleisch, käse und Backwaren. Ich war wieder leicht überfordert, es sah einfach alles so gut aus. Aber nachdem wir einmal über den Markt geschlendert sind, haben wir einen Plan gemacht und eingekauft: Pecorino, Mozzarella, Weintrauben, Tomaten, Brot, vegetarische Lasagne und einen Arancini für unser Mittag. Achja und einen Cappuccino für 1,50€.
    Nachdem wir unser Mittag im Park verspeist haben sind wir mit dem Auto in die Innenstadt gefahren. Dort wollte ich eigentlich noch in einen bestimmt Laden, doch das mussten wir abbrechen, da mir auf dem Weg den Berg hoch (bei 38 Grad) wieder schwindelig wurde. Also sind wir direkt ins Kaufhaus und haben uns da etwas abgekühlt. Gekauft haben wir nichts, die Klamotten waren etwas zu Schickimicki für unseren Geschmack.
    Abends waren wir dann wieder Pizza essen in der Pizzeria bei uns gegenüber.
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  • Ausruhen, Packen, Baden

    September 6 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Zum Frühstück gab es heute Omelette auf Focaccia, sehr lecker. Dabei ist uns aufgefallen, dass Wilmas Hände und Knie vom Boden sehr dreckig waren. Deswegen habe ich an unserem letzten Tag hier nochmal gefegt und Wilmas Krabbelwege gewischt.
    Da die letzten Tage primär durch die Hitze sehr anstrengend für uns waren, haben wir uns heute nichts vorgenommen. Naja ein bisschen hatten wir noch für die Abreise vorzubereiten. Wäsche waschen, Reste aufessen, Sachen packen und Wilma besaßen. Abends wollten wir nochmal kurz baden, aber die Parkplatz Situation war so schlecht, dass wir uns dagegen entschieden haben. Dafür gab es noch einen kompletten Sonnenuntergang mit Wilma zusammen.
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  • Neue Unterkunft & Sassari

    September 7 in Italy ⋅ ☀️ 33 °C

    Vor der Abfahrt haben wir die letzten Sachen gepackt, ins Auto gequetscht, gefrühstückt und nochmal abgewaschen. Wir mussten noch 10€ für Strom und 40€ sowas wie Kurtaxe bezahlen. Dann ging es auch schon los Richtung Norden. Die komplette Strecke wäre zu lang für Wilma gewesen, daher haben wir ungefähr in der Mitte einen Stopp in Sassari gemacht. Erst Cappuccino dann leckeres zufällig gesundendes Buffett und zum Schluss noch einen großen Einkauf. Wieder zurück auf die Autobahn und nochmal 2 Stunden bis zur Ferienanlage "il Mirto". Die Rezeption zu finden war nicht so einfach der Rest ist bisher aber viel schöner als bei der letzten Unterkunft. Besserer Ausblick, Bett, Bad, Terrasse und ein sehr großer Salzwasserpool. Den haben wir auch gleich ausprobiert. Es gibt sogar einen sehr flachen Bereich für Wilma. Wir versuchen die Nacht auch mal das Kinderbett zu testen.Read more

  • Pausentag ist Badetag

    September 8 in Italy ⋅ ☀️ 31 °C

    Den ersten Tag in unserer neuen Unterkunft wollten wir gemütlich angehen und die Vorzüge der Anlage nutzen.
    Nach dem Frühstück ging’s für nen halbes Stündchen in den Pool, Mittags haben wir Brotsalat gemacht und danach sind wir an den schattigen und sehr schönen Mini Strand gegangen. Dort ließ es sich gut aushalten und der Strand ist auch schön flach so dass Wilma dort easy im Wasser spielen kann.
    Am späten Nachmittag sind sir kurz entschlossen noch in den nächsten Ort, nach Palau, gefahren. Dort waren wir einkaufen, haben die „Stadt“ erkundet, Eis gegessen und die 1000 Touris beobachtet (ich weiß wir gehören auch dazu).
    Das Restaurant welches wir uns fürs Abendessen rausgesucht hatten, hatte dann leider aus unerfindlichen Gründen geschlossen, also sind wieder zurück und haben auf der Terrasse Reste gegessen.
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  • Trauminsel und Tourihotspot

    September 9 in Italy ⋅ ☀️ 31 °C

    So schön unsere Ferienwohnung hier im Nordosten Sardiniens auch ist, wir haben leider Ameisen. Also haben wir morgens gründlich aufgeräumt damit das Personal die Ameisen entfernen (Gift in die Löcher in den Fugen kippen) und wegputzen kann.
    Danach ging’s dann los zum Fähranleger nach Palau. Der Stau vor der Fähre zog sich durch den halben Ort und mindestens doppelt viele Menschen warteten überall am Kai auf ihre Bootstouren.
    Nach der kurzen Fährfahrt, haben wir nach einigem Suchen auch endlich einen Parkplatz gefunden. Sie unserem Spaziergang durch die Innenstadt haben wir die Augen nach einem Mittagsspot für uns und einem Cappuccino für mich offengehalten. Irgendwie war hier alles etwas teurer und touristischer als vorher im Südwesten der Insel. Am Ende waren wir in einer kleinen unscheinbaren Pizzeria etwas außerhalb der Altstadt, was hier an Atmosphäre fehlte, wurde mit super leckerer Pizza wettgemacht.
    Anschließend ging’s mit dem Auto weiter, die Insel anschauen. Zwischendurch haben wir noch einen Abstecher, über eine wilde Schotterstraße, zu einer kleinen Bucht gemacht. In der Strandbar Marke Eigenbau gabs für uns ein paar Kaltgetränke und Wilma hat wieder mit allen Gästen geschäkert. Ich bin dann noch Kurz zwischen den Felsen schwimmen gegangen, bevor es zurück auf die Panorama Straße und im Anschluss mit der Fähre zurück ging.
    Abends waren wir nochmal kurz im Pool.
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  • Gipfelwanderung auf Caprera

    September 10 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Beim Frühstück auf unserer Terrasse haben wir ein paar Regentropfen abbekommen. Durch den Wetter Check gestern, haben wir dann heute direkt endlich mal eine Wanderung angesetzt. Also wieder Tickets für die Fähre gebucht und los ging es. Mit der Fähre nach La Maddalena und dann über eine sehr schmale Straße auf die Nachbarinsel Caprera.
    Wir haben auf Komoot eine kleine Route über 4 km rausgesucht. Beim Startpunkt gab es aber keinen ersichtlichen Parkplatz, also mussten wir noch ein bisschen weiterfahren. Dann kam Wilma in die Kraxe und ab ging's.
    Nach eine paar Höhenmetern hatten wir schon eine sehr schöne Aussicht, die sich später noch weiter verbessern sollte. Ich musste ein bisschen aufpassen dass Wilma kein Äste oder Ähnliches abbekommt, manchmal durfte sie aber auch was erkunden und anfassen. Zwischendurch meinte Swenja noch, dass sie gern auf den anderen Gipfel möchte, der aber zu hoch und anstrengend für uns ist. Es hat sich dann herausgestellt, dass uns unsere Route genau dort hinführt. Die letzte Anstieg zum Gipfel war hauptsächlich mit Treppen und viel Rückenwind. Ganz oben auf 212 Metern hatten wir einen guten Blick auf die Umgebung und die vielen schönen Buchten. Viele Boote lagen in den Wind geschützten Bereichen. Wir haben dann angefangen Wilma zu füttern, haben aber schnell gemerkt, dass sie keine Lust hat und die Sonne auch rauskam und uns wieder zugesetzt hat. Also schnell wieder runter und zum Auto. Wir haben auf dem Hinweg einen sehr großen Rastplatz im Wald gesehen. Dort war dann die Mittagspause sehr entspannt, auch wenn durch den Imbiss in der Nähe und dessen Megaphon Ansagen einiges los war. Auf dem Rückweg sind wir noch schnell an einen Strand in der Nähe. Nur Swenja war kurz im Wasser. Mir ist es nicht so wichtig immer ins Wasser zu kommen und bei Wilma ist es immer mit einigen Aufwand verbunden mit ihr baden zu gehen.
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  • Türkises Wasser, Pizza und Freunde 🤌🏻

    September 11 in Italy ⋅ ☁️ 29 °C

    Um kurz vor 10 Uhr sind wir losgefahren in Richtung Süden - Ziel war heute der Strand von Budoni, dieser soll einer der schönsten und beliebtesten Strände auf Sardinien sein ( zum Glück nicht so beliebt, wie die Instagram Strände für die man slots buchen muss).
    Ein paar Minuten nach uns, kam dann Emmy auf den Parkplatz gerollt - Rachel und Jakob verbringen nämlich gerade ihre Flitterwochen auf Sardinien und sind heute extra für uns (und Türkises Wasser) 2h durch die Berge in Richtung Norden gefahren.
    Am Strand verging die Zeit dann, so in Gesellschaft, ziemlich schnell. Wir waren ein paar mal in dem wirklich ziemlich türkisen Wasser und anschließend in der Strandbar Pizza essen.
    Danach mussten die beiden auch schon los, sie hatten noch den etwas längeren Weg in den Südosten der Insel vor sich.
    Wir waren noch kurz einkaufen und sind dann auch zurück gefahren.
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  • Endlich wieder Markttag (Olbia)

    September 12 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute ging es nach Olbia auf den Markt. Wir hatten Glück mit dem Parkplatz gleich um die Ecke. Dann sind wir erstmal einmal quer über den Markt um das Angebot zu prüfen. Dann haben wir ein paar Leckereien für die Menschen zu Hause gekauft und dann Obst und Gemüse für uns. Danach waren wir im Café Pistacchio und direkt danach gab es kleine leckeren ein paar Meter weiter zum Mittag. Wir mussten uns etwas beim nachfolgenden Einkauf beeilen, da Wilma schon müde wurde und auf ihr Schläfchen im Auto gedrängt hat.Read more

  • Gammeltag

    September 13 in Italy ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute war wieder Pausentag angesagt und es ist auch fast nichts zu berichten.
    Nach dem Frühstück haben wir in unserem Häuschen gechillt und mit Wilmi gespielt.
    Gegen 10:30 hat Wilmi dann ihr erstes Schläfchen gemacht (da sie ganze 2,5h geschlafen hat, haben wir beschlossen dass es heute auch ihr einziges Schläfchen sein sollte), währenddessen haben wir uns auch ausgeruht.
    Mittags gab’s Essen aus dem Supermarkt: Parmigiana und Pizza! Am Nachmittag waren wir dann noch eine Weile am Strand und abends hab ich gekocht und Wilma wurde früh ins Bett gebracht weil sie ja nur ein Schläfchen hatte.
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  • Steiler Strandzugang

    September 14 in Italy ⋅ ⛅ 27 °C

    Wilma ist heute Früh etwas "ausgelaufen" daher waren wir rechtzeitig zum Sonnenaufgang wach. Der liegt leider etwas verborgen, aber das Lichtspiel ist trotzdem schön. Nach dem Frühstück ging es dann nach Capo Testa um einen Strand für Swenja zu suchen. Der Zugang war etwas steinig und steil. Heute durfte Swenja größtenteils die Kraxe nehmen. Ich hab in den letzten Tagen immer mal wieder Kopfschmerzen und bin nicht so richtig fit. Dann ging es kurz ins Wasser und dann weiter nach Santa Teresa Gallura für Mittag, Eis und Café.
    Später hat Wilma viel gemeckert und geweint. Wir vermuten, dass es Zähnchen 3,4,5,6 sind und haben ihr ein Zäpfchen gegeben. Nach einer Weile ging es etwas besser. Zur Ablenkung sind wir noch an den hiesigen Strand gegangen. Ganz ungewohnt ist sie dann später im Bett auch nach 5 Minuten schon eingeschlafen.
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  • Stadtbummel und Mitbringsel

    September 15 in Italy ⋅ ☀️ 30 °C

    Am vorletzten Tag ging es für uns nochmal nach Olbia - die Stadt anschauen, das letzte Mal haben wir ja nur den Markt geschafft. Zuerst gab es wie immer einen Cappuccino für mich und ein croissantähnliches Schoko-Dings für Franz und mich. Anschließend sind wir die Hafenpromenade entlang geschlendert und wieder in die Innenstadt.
    Dort haben wir einen Kinderklamottenladen gefunden und eine süße Latzhose für Wilmi gekauft, sie hat ja bald Geburtstag. Zwei Läden wieder gab’s ein Eis für Franz.
    Auf der Suche nach einem Mittagsspot für uns haben wir uns noch weiter die Stadt angeschaut und sind bei einem Restaurant gelandet wo es gefüllte Spianadines gab, dazu Minikartoffeln (Kroketten) mit Käse. War okay, aber bei weitem nicht das beste Essen was wir hatten.
    Auf dem Rückweg waren wir noch einmal Einkaufen - ich brauchte noch Mitbringsel.
    Zu Hause angekommen waren wir, wie so häufig nochmal am Strand zum Baden.
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  • Pause & Packen

    September 16 in Italy ⋅ ☀️ 29 °C

    Der letzte Tag in unserer Unterkunft. Wir haben aufgeräumt und unsere Sachen sortiert und gepackt. Wir wollten eigentlich auch noch zum "Bären-Felsen" der Fund Minuten zu Fuß weg ist. Uns ging es aber beiden nicht so richtig gut, deswegen haben wir es gelassen. Wilmas Schläfchen haben wir im Auto gemacht, weil das am besten und schnellsten funktioniert. Wir sind einmal nur 5 Minuten zu Rezeption und zum Müll gefahren und das zweite mal bin ich eine kleine Runde gefahren. Dann hat sie im geparkten Auto eine Stunde geschlafen. Ein letztes Mal zusammen baden haben wir noch geschafft.Read more

  • Endlich wieder zu Hause

    September 17 in Germany ⋅ 🌧 18 °C

    Um 6:30 Uhr klingelte heute der Wecker - Abreisetag! Vor dem Frühstück haben wir noch kurz fertig gepackt und kurz vor 9 Uhr ging’s los Richtung Flughafen. Da wir gut in der Zeit lagen haben wir uns auf dem Weg noch eine Supermarkt Pizza fürs Mittagessen geholt. Nach dem obligatorischen tankstop haben wir unser Auto abgegeben und uns auf die Suche nach einer Gepäckwaage gemacht - wir hatten relativ viel Pasta, Olivenöl und Pecorino im Gepäck und mussten sicher gehen dass unsere größte Tasche nicht zu schwer ist. Nach ein wenig umpacken hat auch alles gepasst.
    Als Nächstes mussten wir erneut auf die Suche gehen - nach dem Terminal 2 in dem der Checkin Schalter für unseren Flug sein sollte. Dieses befand sich in einem komplett anderen, provisorisch erscheinendem Gebäude hinter den Autovermietungen. Zurück im Terminal 1 (dem eigentlichen Flughafengebäude) gab es dann erstmal die Pizzi zum Mittag.
    Auf dem Rückflug, ist Wilmi dann leider nicht, wie angenommen, eingeschlafen und war etwas quengelig, zum Glück ging der Flug nur 2 h.
    Während wir aufs Gepäck gewartet haben ist sie dann endlich im Buggy eingeschlafen.
    Wieder zu Hause angekommen, waren wir alle ganz schön kaputt, aber froh wieder zu Hause zu sein.
    Es war ein schöner, heißer und intensiver Urlaub, der uns trotz aller tollen Erlebnisse wieder auf zu Hause hat freuen lassen.
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    Trip end
    September 17, 2026