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Reise in den Herbst

Die Reise begann schon vor langer Zeit. Wie,wann und wo sie endet? Es wird merklich kühler. Nach dem langen und heißen Sommer erfasst mich ein inneres Frösteln, unbestimmte Wehmut und Melancholie. Bald steht eine neue Etappe an.
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  • Day87

    Ende und Anfang

    November 19, 2018 in Germany ⋅ ☀️ 2 °C

    Am 11.11. sind wir nach ruhigem Nachtflug (Singapore Airlines, A 380, genug Platz, ordentliches Essen) in Frankfurt etwas müde gelandet. Beim Zwischenstopp in Stuttgart Maren und Gregor am Bahnsteig getroffen , Weiterfahrt nach Oberkochen in den Ostalb Spätherbst mit Anklängen an Indian Summer.
    So geht die Reise zu Ende und ist doch nur eine Etappe gewesen.
    Heute wurde Maren von HELENA entbunden und für unser erstes Mädchen beginnt nun seinerseits die hoffentlich lange und glückliche Reise in unsere Welt.
    Wir sind glücklich und berührt über unser zweites Enkelkind, so wie wir dankbar sind, dass wir Justus in den vergangenen 4 Jahren auf seinem Lebensweg begleiten durften.
    ENDE ANFANG
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  • Day75

    Schöne Tage in Hudson

    November 7, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 14 °C

    Hier zeigt sich der Spätherbst noch einmal von seiner schönsten Seite. Heute 15° und Sonne.
    Haben bissl im Garten gearbeitet. Die Elections sind
    endlich vorbei. War schon eine aufgeregte und auch teilweise lästige Stimmung im Land.
    Wir sind jetzt durchaus reif für die Rückkehr nach Hause.

  • Day69

    Montreal ,alt und modern, Poutine +mehr

    November 1, 2018 in Canada ⋅ 🌧 6 °C

    Heute die letzte tägliche Story. Ab jetzt nur noch sporadische Meldungen.
    Morgen geht es mit Bus vom Gare d'Autobus ( in fußläufiger Nähe zum Hotel!) in 8 1/4 Stunden mit
    TRAILWAYS nach Catskill P+R ( Maren u. Gregor müssten das kennen) . Von dort soll uns dann Ingrid jun. (75) abholen. Am Samstag wollen wir dann wieder in Catskill ( evtl. mit UBER oder Taxi) den Mietwagen abholen.
    Heute haben wir Montreal erlaufen ( Samsung Health zählte 19950 Schritte). Zunächst Vieux Montreal am alten Hafen. Überraschend atmosphärisch und heimelig. Dann mit Metro zum Marche Atwater.
    Der Markt soll ein Bauernmarkt sein, hat aber in Größe und Angebot unsre Erwartungen unterschritten.
    Käse,Fisch, Fleisch, Boulangerie und Bistros in guter Qualität aber sonst keine überraschenden oder originellen Angebote.
    Zurück zum Zentrum. Wir wollten uns ein Bild von der grössten ville souterraine/ underground city machen.
    32km unterirdische Wege und Plätze, Geschäfte, Restaurants incl. Metrozugänge sollen weltweit
    einzigartig sein. Das muss man sich so vorstellen, dass im Zentrum verschiedene Lokalitäten und Malls durch Gänge verbunden sind. (Centre de la musique, Centre des Beaux Arts usw.) Man kann praktisch Alles erreichen ohne ins Freie zu müssen. Besonders wichtig halt im Winter, wo schon mal - 40° und Schneemassen den Bummel auf den Strassen etwas
    eschweren.
    Für uns war das aber eher lästig im Souterraine zu marschieren. Es war zu warm und durch die hohe Luftfeuchtigkeit kamen wir ins Schwitzen.
    Die Angebote in den Malls lagen auch im üblichen Rahmen. Wir fanden die Altstadt an der frischen Luft interessanter.
    Wir entdeckten auch einen kreativen Markt am Hafen in einem alten, umgenutzten Gebäude mit wirklich
    interessanten kleinen Geschäften.
    Zum Abschluss wollten wir noch eine kanadische
    Spezialität probieren: POUTINE eine Kombination aus
    Pommes, Käse und Bratensauce. Mag es durchaus auch genießbar geben. Uns war es gleich zu viel.
    Jetzt zum Abschluss noch etwas Statistik.
    Die ganze Reise mit den Wohnmobilen war für uns ein
    unvergessliches Abenteuer und Kanada ein überraschendes, riesiges Land mit traumhafter Natur und Landschaft. Wir haben wirklich jeden Tag genossen, jeder Tag war eine Herausforderung und jeden Morgen waren wir auf's Neue und Unbekannte gespannt und erwartungsvoll.
    Wir haben immer im Mobil unsere Mahlzeiten vom Frühstück über Kaffeepause bis zum Abendessen zelebriert. Eine tolle Sache!
    Vertilgt wurden in den gut 7 Wochen( Aufzählung unvollständig): 10 L Orangensaft, 60 Dosen Bier, 8L Weisswein, 1 L Rum, 30 Dosen Cola, 1,5 kg JIF extra crunchy Peanutbutter,1 kg Butter, 400gr lösl. Kaffee, unzählige Teebeutel.
    Gefahren sind wir ca. 12500 km mit ca. 3125 L Benzin.
    Kanada wurde im kälter. Aber interessanter Weise
    liegt z.B . Ottawa auf der Höhe von Mailand, Whitehorse auf der Höhe von Helsinki.
    Jetzt wünschen wir Allen noch ein Schönes Wochenende und grüßen zum letzten Mal
    aus Montreal, Quebec, Kanada
    Angelika und Klaus
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  • Day68

    Labelle a Montreal

    October 31, 2018 in Canada ⋅ 🌧 3 °C

    Gut geschlafen und nach Frühstück und letzten
    Maßnahmen ( verdumpt nochmal!) kurze Fahrt zu
    Canadream.
    Die wussten natürlich nicht, daß wir 1 Tag früher kommen als geplant. Hatte ich schon vor Tagen an Canadream übermittelt ( we will make a notice).
    War ja nun nicht schlimm.
    Dann Fahrzeuginspektion.
    Geht per Handheld PC. Der Chefinspektor kam
    und stellte fest: Dommage a pare- brise .
    Klaro stonefall windshield hatten wir gemeldet.
    Aber zusätzlich: Schaden am Alkoven vorne rechtsaussen. Das regte mich auf, weil nicht von uns.
    Er zeigt mir Aufzeichnungen aus Vancouver: nichts notiert.
    Ich maule franz/engl/ deutsch. Angelika: haben wir ein Foto?
    Tatsache: Wir haben ja ein Foto von der Übernahme.
    Da sieht man genau die Kratzer vorne rechts.
    Kommt der Superintendent: AH c' est bien! Est- que vous envoyez le Foto a mon adresse?
    Ich: oui,oui bien- sur.
    Gesagt getan. Dann kommt die Abrechnung.
    500 can.Dollar wg. dommage wird einbehalten.
    D' Accord, gibt's zu Hause wieder weil Vollkasko.
    750 Deposit wurden bezahlt. Will Madame Secretrice
    230 zurück überweisen. Ich hatte allerdings
    88 für Oilchange bezahlt. Wo s.v.p. ist das und der Rest?
    Der Chefinspektor : Da fehlt für 50 Dollar Benzin.
    Ja , muss ich mich wieder aufregen.Habe doch genau den Stand wie bei Übernahme 3/8! genau getimet.
    Madame Secretrice schaut nochmal in PC:
    Tatsache da steht's.
    Schlussendlich stimmt die Addition. Bonne Route!

    Am Anfang wurde ich gefragt wo wir im Anschluss hinwöllten. Ich: Metro Cure- Labelle. Sie : Je commande un Taxi. Eigentlich wollten wir die 800m( Maps) zu Fuß gehen. Aber es regnet.
    Taxi Okeh.Als ich das der Secretrice erkläre: Reißt sie die Augen auf , Mund bleibt offen.: Oh Metro c'est tres loin. Ich zeige Ihr Maps Plan: 800m . Kopfschütteln.
    Taxi ist auch gleich da. Muss aber warten. S.o.
    Nach Ende Übergabe kommt Taxichauffeur hilft eifrig mit einladen: 2 Koffer, 2 Rucksäcke Tasche.
    Ich sage: Metro Station cure- Labelle. Er: Oui Oui
    Metro Montrose je le fait chaque semaine beaucoup fois. Montrose? Das muss die Linie sein, denn dort müssen wir umsteigen nach 43! Stationen.

    Im Taxi diskutieren wir das Event bei Canadream.
    Dann Angelika: Der fährt jetzt aber mehr als 800m.
    Ich: War zu Fuß. Evtl.mehr per Auto.
    Aber M. Le Chauffeur fährt und fährt, rechts links, dann Autoroute . Ich sage : La Station Metro
    Cure Labelle est a Mirabel. Ou allez- vous?
    M.le Chauffeur: A il n' y a pas de Metro a Mirabel.
    Le Metro est a Montrose.
    Sapperlot da läuft was schief. Diese Taxi Chauffeure!
    Ich will Ihm den MAPS Routenvorschlag zeigen. Da fällt mir auf: Die erste Etappe geht mit BUS!
    Dann in Montrose umsteigen in Metro.

    Die Fahrt macht 53 Doll. + 5 Tip. Dann Metro
    nochmal 3.25 pro Person.
    Aber mit der Metro klappt's dann.Um zwölf sind wir im Hotel Labelle . War gleich um die Ecke von Metroststation mitten in Montreal.
    Mal wieder top geplant das Ganze!
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  • Day67

    Letzter Tag mit EMHA-AH

    October 30, 2018 in Canada ⋅ ⛅ 1 °C

    Am Morgen die Haube von Tape befreit. Gibt zuviel Anlass für Fragen bei Rückgabe.Nach Einkauf im IGA Supermarche EMHA-AH gewaschen.
    Der Supermarkt hier in Quebec ähnelt, nicht nur wegen Sprache, einem guten französischen Markt.
    Das betrifft Angebot und Präsentation. Besonders
    Fleisch, Wurst, Käse, Salate und Gebäck sind deutlich
    näher an la France orientiert als am angloamerikanischen Stil.
    Nachmittags hat Angelika wieder ihr Masterwork
    "Wie ich Alles in 2 Koffern verstaue" erledigt.
    Morgen geben wir EMHA-AH zurück und werden mit
    dem ÖPNV in die 20km entfernte Stadt zu unserem Hotel fahren.
    Zum Schluss noch einmal ein Blick in unser Schneckenhaus und ein schöner Sonnenuntergang.
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  • Day66

    Letzte Ausfahrt Montreal/ Mirabel

    October 29, 2018 in Canada ⋅ 🌧 5 °C

    Gestern Abend haben wir Jim noch ein kleines Thank you überreicht und uns heute mit Winke winke und
    Good bye verabschiedet. Es waren rundum gelungene Tage in Ottawa. Super gelegener und gepflegter
    CG, netter Gastgeber, Ottawa gut zu erreichen.
    Das Herbst/ Winter Wetter tat dem keinen Abbruch.
    Das ist bei einer Reise in den Herbst ja inbegriffen.
    Die kurze Fahrt ( 190km) nach Mirabel verlief ohne besondere Highlights. Mit Quebec erreichen wir eine weitere kanadische Provinz. Wetter trübe und nass.

    Der CG Camping Mirabel erweist sich als riesiger
    Stellplatz hauptsächlich für Trailer aller Art und Größe.
    Fast 600 Plätze und davon 90% belegt. Wir haben den Eindruck dass die Hälfte bis 2/3 Dauergäste sind, mit festen Installationen. Fast ein grosses Schrebergartenareal. Viele Einrichtungen wie Spiel- und Sportplätze. Saubere Sanitäranlagen. Das Wasser
    riecht allerdings intensiv nach Schwefel. Ob's der Gesundheit nützt?
    Morgen werden wir noch einmal einen Markt aufsuchen und gebratenes Hähnchen für's Dernier Diner im EMHA-AH besorgen.
    Dann Aufräumen, Packen und Alles für die Übergabe richten. Hotel in Montreal ist gebucht.
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  • Day65

    Sonntagsfahrplan und National Gallery

    October 28, 2018 in Canada ⋅ ❄️ 1 °C

    Sorry wg. Delay musste wg. Problemen mit App erst rückfragen und neue Version laden.
    Am Morgen ziemlich viel Schnee, aber nass und tauend. Sonntagsfrühstück spät und dann wieder zu
    P+R. Laut Google Sonntagsfahrplan im OC- TRANSPO. Das stimmte soweit , allerdings haben die
    Fahrer? spontan die Route gewechselt, was beim Umstieg zu Verwirrung führte , da geplante ( Google)
    Station nicht angefahren wurde. Lies sich aber leicht korrigieren.
    Im Schneeregen dann in die National Gallery.
    Wir sahen schöne Exponate aus Kanadas Frühzeit bis
    Heute.
    Leider wird auch hier deutlich, wie radikal die europäischen Siedler die indigenen Bewohner , man kann fast sagen: ausradiert haben. Von deren Kultur gibt es nur wenige Überbleibsel und Artefakte.
    Diese lassen aber auf eine sehr entwickelte und kulturell hochstehende Zivilisation schließen.
    Die Einwanderer/ Eroberer hatten dafür aber wenig übrig. Insbesondere das Verhältnis zu Natur und Umwelt wich von der Subsistenz zum vom der Ökonomie getriebenen Wirtschaften .Raubbau?

    Am ergreifendsten waren 15 Minuten in der aufgebauten Rideau Street Chapel. Die wurde in der 2. Hälfte ( 1888) errichtet im Gothic Revival Stil, aber sehr eindrucksvoll. Vor dem Abriss 1972 bewahrt und in der Galerie original wieder errichtet.
    Mit 40! Lautsprechern wurde ein Rumdumerlebnis geschaffen. (1pro Stimme im 40 Sänger Chor) Polyphone a Capella Chorgesänge! Wir waren gefesselt und berührt.

    Ansonsten viel Europa in den Plastiken, Gemälden und Installationen. Das Gebäude der Galerie ist allerdings selber ein architektonischer Glanzpunkt.
    Das war's dann auch.
    Auf der Heimfahrt dann wieder Routenwechsel, sodass wir mehr oder weniger im Niemandsland
    entladen wurden. Dank Wegführung durch MAPS
    haben wir aber wieder Anschluss gefunden.
    Am Montag letzte Etappe nach Montreal.
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  • Day64

    FrühstücksEi,OC-TRANSPO und BEAVER TAILS

    October 27, 2018 in Canada ⋅ ❄️ 0 °C

    Zum Frühstück gab es , wie in den vergangenen 48-2 Tagen, ein wachsweiches Ei ( manchmal auch 2).
    Das gleicht dann einem Ritual: Ei zunächst mit dem Löffel an der stumpfen Seite klopfen bis die Schale mehrfach bricht. Die Schalenfragmente ablösen inklusive der Randbezirke. Die Eihaut, wo noch vorhanden, ablösen. Dann den Eipol rundherum einschneiden. Dann etwas Salz aufstreuen und den Eipol mit dem Löffel aufnehmen, zum Mund führen und verspeisen. Dann vorsichtig aber energisch das
    weiche Eigelb löffeln usw.
    Das schmeckt nicht nur immer wieder exzellent ( Angelika trifft den wachsweichen Grad zu über 95%),
    sondern gibt auch ein sicheres Gefühl für den ganzen Tag.
    Das ist das schöne an Ritualen: Sie geben uns das Gefühl, dass Alles seinen Gang geht und Alles
    was uns verunsichert, beherrscht werden kann.
    Das ist morgens doch ein schönes Gefühl!

    Da wir weit draussen kampieren, müssen wir mit EMHA-AH zum Park and Ride Platz fahren. Wir wollen ja auf keinen Fall mit dem Trum in den Großstadtverkehr und Parkplatz suchen.
    In Ottawa funktioniert der ÖPNV ausgezeichnet.
    Der Träger ist die Gesellschaft OttawaCityTRANSPOrtation (OC- TRANSPO). Es gibt zwei Systeme : Strassenbahn/ Lighttrain und Busse.
    Dabei haben die Busse über weite Strecken eigene
    Strassen, die sie kreuzungsfrei und unbehindert entlang düsen, und eigene Stationen zum Zu - und Aussteigen. Am Anfang und Ende wird dann wieder ins öffentliche Verkehrsnetz auf die traditionelle Busspur eingefädelt.
    Das geht natürlich ruckizucki und so sind wir
    in ca. 45 Minuten die 30km vom P+R zum Stadtzentrum gefahren, incl. 1 x Umsteigen. Das gleiche wieder retour.
    Und das für umgerechnet 1.80€ pro Person und Fahrt!

    In Ottawa ist es kalt, besonders der Wind pfeift durch die breiten Streets und Avenues. Deshalb ist es gut,
    wenn man erstens in Bewegung bleibt und zweitens regelmäßig " Wärmestuben" aufsucht oder was Warmes verinnerlicht.
    Deshalb zunächst zum Parlament , dann Capuccino
    in einem Starbucks ( aus Mugs! ) dann Downtown und dann ins Rideau Center( Mall). Dann ByMarket und
    heiße Beaver Tails essen . Dann wieder durch die City zur Bushaltestelle - 4 Stunden waren rum. Uns hat das trotz der Kälte sehr gut gefallen. Deshalb bleiben wir hier noch einen Tag. Auch wegen dem 1A Campground. Wir haben Jim ( s.a. Vortag) das gemailt. Unser Gefallen an Ottawa hat wiederum Ihn
    so erfreut , daß er uns den Zusatztag nicht
    " charged " und uns weiter viel Spaß wünscht.
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  • Day63

    Durch's ländliche Ontario nach Ottawa

    October 26, 2018 in Canada ⋅ ⛅ 3 °C

    Beim Frühstück: Schnee aus grau verhangenem Himmel. Drum herum die dunkle Natur und der düstere Elephantensee. Wetter macht Stimmung.In diesem Fall wollen wir bald weiter.
    Wir fahren meistens nach Google Maps Routen.
    Manchmal haben wir Alternativen gewählt, um z.B.
    lange Autobahnabschnitte zu umgehen. Besonders bei kürzeren Etappen.
    So können wir in aller Ruhe etwas vom Leben abseits der größeren Städte sehen.
    Es ist in Kanada genau umgekehrt zu China. Galten dort Städte mit 2 Mio Ew. als eher klein , sind hier
    Communities mit 2000 Ew. größere Gemeinden.
    So kamen wir heute über viele Land - und Nebenstrassen auch über Mississipi Mills ( kanadischer ! Mississipi River). Ein entzückendes Städtchen mit 12 Tsd. Ew. und einem
    malerischen ,an Neu England erinnernden , Ortszentrum. Grosses Gewerbegebiet als Hinweis auf Zentralfunktionen.
    Die Besiedlung auf dem Land geht entlang der Strassen. Selbst in dichten Waldregionen finden sich rechts und links der Strasse in größeren Abständen immer wieder Briefkästen und Namensschilder.
    Die zugehörigen Häuser sind weit zurück gesetzt und kaum zu sehen. Das Hinterland bleibt leer, Natur, unbesiedelt. Wie wird hier das tägliche Brot verdient?
    Fahren in die nächste größere Stadt? Täglich?
    Landwirtschaftliche Betriebe sind hier in Ontario eher
    selten.
    Ähnliche Zersiedlung auch um z. B. Ottawa. Der Siedlungsgürtel reicht nach unserem Urteil bis 50km im Umkreis der eigentlichen Stadt.
    Wir kommen bei Sonne und blauem Himmel in Ottawa an, aber die Wolken folgen uns wieder.
    Dann müssen wir nach MAPS zu unserem CG aber 30km nach Süden : wieder weg von Ottawa fahren.
    Der CG erweist sich als äusserst großflächiges, sehr gepflegtes Areal. Auch ein Golf Übungsplatz ist integriert.
    Einer der Besitzer wohnt auf dem CG. Er erklärt uns, dass sie 140 Campsites nebst entsprechenden Einrichtungen bewirtschaften. Das Gelände selber ist aber doppelt so groß.
    Er war als Soldat der Can. Air Force 8 Jahre in Deutschland stationiert. 5 Jahre in Lahr und Baden- Baden ( oh Casino, Asparagus!) sowie 3 Jahre in Soest.
    Morgen wollen wir nach Ottawa und die Stadt ein wenig kennenlernen.
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