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  • Day142

    Te Anau

    February 19 in New Zealand ⋅ 🌧 16 °C

    In Queenstown regnet es heute und ich überlege in welche Richtung ich mich auf den Weg mache. Mein Schweizer Zimmermitbewohner gesellt sich zum Frühstück dazu und wir unterhalten uns ein wenig. Am Ende ist meine Route dann wieder anders als zuvor überlegt und ich mache mich in Richtung Milford Sound auf den Weg. Hatte ich auch mal überlegt, zumal es super schön sein soll, hätte mich aber ursprünglich wohl eher wieder in Richtung Norden zum Mount Cook bewegt. Nun, da wir das Auto noch 5 Tage zur Verfügung haben, sollte das zeitlich drin sein. Einziger Haken, es gibt keine Straße über die Berge dorthin, was für mich 4h Autofahrt bedeutet.

    Der ganze Tag ist eher grau, Wolken verhangen und regnerisch. Irgendwie haben die letzten Tage doch ganz schön geschlaucht, denn ich merke wie ich unglaublich müde bin. In Te Anau angekommen fülle ich erst einmal meine Lebensmittelreserven auf und verlasse die Stadt wieder. Ich komme nicht weit, denn ich bin so müde, dass ich beschließe am nächsten Parkplatz zu halten, mein Kissen zu schnappen, den Sitz zurückzuklappen und erst einmal 30min zu schlafen. Danach beschließe ich mit einem Blick auf die Uhr die 110km (rund 2h Fahrt) doch nicht mehr bis nach Milford Sound zu fahren und suche mir in Te Anau eine Schlafmöglichkeit. Diesmal bin ich leider nicht ganz so erfolgreich, aber immerhin darf ich auf dem Gelände des Hostels in meinem Auto schlafen, Küche und Duschen mitbenutzen und zahle das gleiche als würde ich auf deren Grundstück zelten. Bei dem Regen am Abend ziehe ich allerdings meinen kleinen Yaris einem Zelt vor. Nun hat es sich also doch ausgezahlt, in Nelson ein kleines Kissen und eine Wolldecke gekauft zu haben. Irgendwie hatte ich nach dem Campen mit Tamara so eine Ahnung, dass die Investition vielleicht ganz gut sein würde...

    Über das Hostel buche ich mir noch meinen Bootsausflug für morgen kurz nach 11:00 Uhr in Milford Sound, laufe zudem etwas durch den Ort und hoffe, dass Irene von der Rezeption Recht behält und sich morgen die Sonne wieder blicken lässt.
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