• Shari Gaßmüller
  • Shari Gaßmüller

Shari auf Weltreise

Uma 372aventura de um dia na Shari Leia mais
  • Fazit Nicaragua

    27 de junho de 2024, Nicarágua ⋅ ☁️ 28 °C

    Mein erstes Zentralamerikanisches Land. Sehr grün, sehr freundliche Leute und weniger zu sehen als in Südamerika. Das war ganz komisch. Auf einmal musste man sich schon Dinge suchen, die man sehen möchte, wo man in Südamerika eher schauen musste, was man nicht mehr schafft. Die 3 Wochen waren gut, man hätte auf jeden Fall noch mehr Zeit an der Karibikküste verbringen können, die musste ich leider komplett auslassen. Was jetzt gerade gut ist, mit dem Hurrikan der aufm weg ist, finde ich die Pazifikseite doch angenehmer 😅🙈😂

    Am schönsten an Nicaragua war meine Reisebegleiterin. Ich habe es vorher ja schon in Bolivien testen können, wir reisen einfach wunderbar zusammen. Daher war es umso schöner nochmal knapp 3 Wochen mit Sarah reisen zu können 🥰 es war mir ein Fest ❤️

    Alles in allem hat mir Nicaragua gut gefallen, ich würde sehr gerne die Corn Islands besuchen, so habe ich einen Grund nochmal wiederzukommen.

    Eine Sachen, die mir wirklich gar nicht gefallen hat, war das übermäßige hinterher pfeifen und anmachen. Ich weiß nicht, wie oft am Tag wildfremde Männer mir gesagt haben, dass sie mich lieben 😒🙄 aber das waren nur die Männer, Frauen und Kinder waren außerordentlich freundlich 🥰

    Es ist ein sehr von Krieg und Aufständen geplagtes Land, die Menschen rutschen von einer schlimmen Sache in die nächste. Man kann ihnen nur wünschen, dass irgendwann eine Person an die Macht kommt, die sich für die Interessen der Bewohner einsetzt 🤞🏼
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  • San Salvador

    28 de junho de 2024, O salvador ⋅ ☁️ 25 °C

    Schaut mal, wen ich wiedergefunden habe 😜😂 das letzte Mal habe ich Lucas in Peru gesehen, jetzt reisen wir gemeinsam durch El Salvador, Guatemala und México.

    San Salvador war nicht das, was ich erwartet habe. Es gab überall Fast Food Ketten. Ich habe mich eher gefühlt als wäre ich in Amerika.

    San Salvador hat eine Bibliothek von China geschenkt bekommen, wir haben sie uns aber nicht angeschaut. Da wir beide nicht unbedingt Fans von Großstädten (sagt die aus der Großstadt 🤣) sind, sind wir gleich am nächsten Morgen weiter nach Santa Ana gefahren. Dafür haben wir statt 1 Stunde 3,5 Stunden gebraucht 🙈
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  • Santa Ana

    28 de jun.–8 de jul. 2024, O salvador ⋅ ☀️ 25 °C

    Santa Ana, hier waren wir tatsächlich sehr lange, zum einen, weil die Stadt cool war und wir ein tolles Hostel hatten und zum anderen, weil ich irgendwas hatte. Hat sich bisschen angefühlt wie eine Blasenentzündung, dazu kam Übelkeit und Rückenschmerzen. Ich hab kurz überlegt ins Krankenhaus zu gehen, um sicherzugehen das es nichts schlimmes ist, aber ich hatte wirklich keine Lust darauf 🙈

    Santa Ana war einst eine angesehene Kaffeestadt, da viele wohlhabende Leute hier wohnten und zu Besuch kamen, gab man sich viel Mühe damit, die Gebäude entsprechend schön zu gestalten, im Gegensatz zu anderen Lateinamerikanischen Städten 😅

    Es gibt, wie überall einen Platz mit der Kathedrale (irgendwann ist das Geld ausgegangen, daher ist nur ein Teil von ihr weiß verputzt), einem Theater und dem Regierungsgebäude.

    Bei der Free Walking Tour hat unsere Guide Hector, von der Zeit erzählt, als El Salvador noch eines der gefährlichsten Länder der Welt war.

    Die Banden MS-13 und Barrio 18 kamen, nachdem in El Salvador ein Bürgerkrieg ausbrach. Da, wie eigentlich fast immer, nur ein kleiner Teil durch den Kaffee verdiente, lehnte sich der Rest der Bevölkerung gegen die von den USA unterstützte Militärdiktatur.

    Laut Hector, nahm die USA Soldaten mit nach Amerika, um sie dort auszubilden. Die meisten der Soldaten flohen und versuchten sich dort ein Leben aufzubauen. Mit fehlenden Sprachkenntnissen und Ausbildung blieb ihnen nur der Ausweg in die Kriminalität.

    Die USA schickte genau diese, mittlerweile in Banden organisierte, Kriminelle zurück nach El Salvador und dort machten sie einfach weiter.

    Es wurde so schlimm, das 100 Morde am Tag normal waren. Jugendliche mussten sich entscheiden, töten oder getötet werden. Unser Guide war damals 15/16 als er auch in die Situation kam. Er erzählte uns, dass es Freunde von ihm waren und sie ihn nicht umbringen konnten, daraufhin floh er. Inwiefern das der Wahrheit entspricht kann ich nicht sagen, er war relativ offen, aber beim Thema Familie und mit wem er hier gelebt hat, war er sehr zurückhaltend.

    Dann kam der jetzige Präsident Nayib Bukele an die Macht, der versprach die Gewalt im Land in den Griff zu bekommen. Daraufhin fing er an, die Polizei aufzurüsten und vermehrt Razzien durchzuführen. Innerhalb kürzester Zeit hat Bukele geschafft was kein anderer vor ihm geschafft hat. Die Gangs waren so dezimiert, das El Salvador das sicherste Land in Zentralamerika wurde. Die Gangmitglieder sind entweder inhaftiert, mittlerweile sind ca. 1,6% der Bevölkerung im Gefängnis (viele davon unschuldig), oder sind in die umliegenden Länder geflüchtet, z.B. Honduras, dort ist es gerade unsicherer.

    Bukele wurde mit klarer Mehrheit wiedergewählt, auch wenn die Verfassung eine Wiederwahl eigentlich nicht erlaubt.

    Hier gibt es wie in vielen anderen Ländern auch Wasser in einem Plastikbeutel. Wir haben das mal ausprobiert, schmeckt nach Plastik 😅 aber das gute ist, man muss die 500 ml gleich austrinken weil man die Tüte nirgendwo hintun kann 🤣

    Die Ananasscheiben haben Salima und ich Lucas übrigens in Peru gegeben, nachdem wir die Dose 3 Wochen mitgeschleppt haben. Die Scheiben waren die letzten 2 Monate mit Lucas unterwegs, jetzt sind sie wieder bei mir angekommen 🤣🙈🤦🏼‍♀️

    Das Nationalgericht sind übrigens Pupusas, tortillas auf Reis- oder Maisbasis mit eingebackener Füllung, Fleisch, Käse oder Bohnen etc.
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  • Ruta de las Flores aka Baustellen

    2 de julho de 2024, O salvador ⋅ ☁️ 28 °C

    In der Nähe von Santa Ana liegt die Ruta de las Flores. Es ist eine Straße, die durch viele kleine Dörfer führt. Im Frühling blühen überall wunderschöne Blumen. Die haben wir leider nicht gesehen, dafür war in jedem Dorf, das wir besucht haben, eine große Baustelle im Stadtzentrum 😂 leider haben wir das zu spät feststellt, sonst hätte ich von jeder Baustelle ein Bild gemacht 😜

    Wir haben uns in Santa Ana einen Roller gemietet (ganz anders als in Ometepe, hier wollte niemand den Führerschein sehen, oder eine Kaution behalten. Auch wurde der Roller nicht auf Macken o.ä. Kontrolliert) und sind los.

    Die Landschaft war toll, auch wenns immer kälter wurde je höher wir gefahren sind.

    Bei einer Kurve hab ich kurz gedacht das war’s jetzt. Wir sind ganz normal um die Kurve und sahen uns zwei Autos gegenüber, das eine war gerade dabei zu überholen und machte keine Anstalten abzubremsen. Der Idiot ist ernsthaft einfach weitergefahren. Lucas hat sofort gebremst und ist soweit es ging an die Seite gefahren, zum Glück. Das Auto ist eine Haaresbreite an uns vorbei gefahren 😡

    Google Maps kann man hier übrigens total in die Tonne hauen 😂🙈 wir sind zweimal auf Straßen gelandet, die keine richtigen Straßen waren. Die eine war ein Trampelpfad, warum Google dachte, dass wir da lang fahren könnten weiß ich nicht 🤣😅 die Locals haben ganz schön komisch geguckt als wir da vorbeigefahren sind 😂

    Wir haben Kaffee getrunken, uns die Baustellen angeschaut und gesehen, wie sich sehr viele Leute in den Laderaum eines Pick ups gequetscht haben.

    Dann hat’s geregnet und das ganze Dorf wurde ganz nebelig. Anscheinend passiert das nicht allzu häufig, da alle mit ihren Handys auf der Straße standen.
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  • 7 Cascadas die Zweite

    3 de julho de 2024, O salvador ⋅ ☁️ 25 °C

    In dem kleinen Dorf Juayúa übernachten wir, hier gibt es auch 7 Wasserfälle. Diese Wanderung war allerdings ganz anders als die in Kolumbien.

    Uns wurde gesagt, wir sollen Schuhe anziehen die nass werden können, wir haben auch schnell gemerkt warum. Wir sind durch die Flüsse gewandert, die Wasserfälle hochgeklettert und haben uns an Felsen entlang gehangelt.

    Es hat richtig Spaß gemacht 🤗 auch wenn man irgendwann komplett nass war 😂

    Zum Schluss haben wir noch eine kostenlose Maske bekommen 😎
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  • Ruta de las Flores Part ll

    4 de julho de 2024, O salvador ⋅ ☁️ 24 °C

    Am nächsten Tag ging es dann weiter. Wie es immer so ist, fing es an zu regnen. Und es sah nicht so aus als würde es bald aufhören, also sind wir einfach weitergefahren, es war nass 🙈🙈

    Ich hab ein paar Fotos von den Baustellen gemacht 😂

    Nach dem zweiten Dorf hatten wir allerdings keine Lust mehr 😅 irgendwie sahen sie doch alle gleich aus und mehr als den Hauptplatz mit einer Kirche gab es dann doch nicht.

    Also sind wir einfach durchgefahren. Siehe Video wo wir einfach nur fahren 🤣

    Wir haben noch bei den Maya Ruinen Tazumal halt gemacht und kurz überlegt reinzugehen. Aber da es schon relativ spät war und wir nicht im Dunkeln fahren wollten, haben wir uns dazu entschieden weiterzufahren. Aber wir konnten von außen was sehen. Das war schön 😜

    Die Tour hat Spaß gemacht, aber es war auch nett endlich vom Roller zu steigen, mein Hintern tat so weh 🙈🙈

    Aber ich habe mir überlegt, dass ich wirklich gerne meinen Motorradführerschein machen möchte und dann bisschen durch Italien cruisen will 😏😎
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  • Lost Places - die alte Kunstschule

    5 de julho de 2024, O salvador ⋅ ☁️ 30 °C

    Es war wirklich nicht leicht da rein zu kommen 🙈

    Es gibt einen Security Typen, der an der Schule steht und aufpasst das keiner unerlaubt reingeht. Um reinzukommen, braucht man eine Erlaubnis, die man in der Bibliothek bekommt. Das erste mal waren wir an einem Samstag an der Schule, der Typ meinte, wir bräuchten die Erlaubnis und hat uns ungefähr gesagt wo wir hingehen müssen. Wir sind sehr lange umhergeirrt bis wir jemanden gefragt haben, der meinte, dass die Bibliothek doch am Wochenende geschlossen hat 🤦🏼‍♀️😂

    Ok, also sind wir nach der Tour nochmal zur Schule (wir haben versucht die Bibliothek zu finden, aber die einzige die wir gefunden haben war geschlossen 🤷🏼‍♀️) in der Hoffnung, dass der Typ einfach nett ist und uns so reinlässt. War leider nicht der Fall, dieses Mal hat er uns allerdings auf der Karte gezeigt wo wir hin müssen. Ok, also nochmal zurück. Dort angekommen wurden wir zu einem anderen Gebäude geschickt, von dort hat uns dann eine nette Mitarbeiterin wiederum in ein weiteres Gebäude gebracht, wo wir dann endlich richtig waren 😂

    Dort wurden uns dann Stühle gebracht, wir wurden gefragt wo wir herkommen, wie uns El Salvador gefällt etc. Bis dann irgendwann jemand mit einem Zettel kam, den wir ausfüllen mussten mit Namen, wann wir zur Schule gehen inkl. Uhrzeit und Unterschrift. Übrigens hat niemand unsere Namen überprüft 🤷🏼‍♀️😂

    Dann ging es wieder zurück zur Schule, wo wir dann reingelassen wurden, nachdem der Zettel gründlichst geprüft wurde 😝

    Es war schon sehr schön, leider gibt es zur Geschichte nicht viel, also kein ich leider nicht schreiben, warum die Kunstschule verlassen wurde, ob sie bei einem Erdbeben oder was anderem zerstört wurde. Alles Spekulation.
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  • Guatemala here we come

    8 de julho de 2024, Guatemala ⋅ ☁️ 28 °C

    Um nach Guatemala zu kommen kann man entweder gemütlich für 19$ den direkten Shuttle nehmen, oder man macht es wie wir und fährt mit den Chickenbussen.

    Insgesamt 4 Busse, alle mit unterschiedlich viel Platz 😂

    Der zweite Bus wurde irgendwann sehr voll und wir hatten eine Damen neben uns sitzen (die zweier Bänke für Kinder gehen auch gut für 3 Erwachsene 🤪) zum Glück presste ihr verschwitztes Bein an Lucas Bein, nicht meins 😂😂

    Nach dem zweiten Bus sind wir über die Grenze gelaufen, da war wirklich gar nichts los. Aber wir haben João getroffen, den ersten Portugiesen meiner gesamten Reise. Mit ihm sind wir dann nach Antigua gefahren.

    Den Bus zu finden war gar nicht so leicht, jeder hat was anderes gesagt. In Endeffekt sind wir einfach dort geblieben wo wir rausgelassen wurden und hatten Glück, irgendwann kam ein total überfüllter Bus in den wir uns quetschen konnten. Zu dem Zeitpunkt hatte ich Unterleibschmerzen und keinen Bock mehr 😅🙈😂

    In Antigua hat uns dann wundervoller Regen begrüßt. Sowas ist immer schön 😝
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  • Fazit El Salvador

    8 de julho de 2024, O salvador ⋅ ☀️ 28 °C

    El Salvador war der Hammer. Ich wäre so gerne noch länger geblieben. Die Leute sind unglaublich freundlich ohne was verkaufen zu wollen. Man wird nicht an jeder Ecke angequatscht, ob man dies kaufen will oder jenes.

    Kinder sagen häufiger Hello und freuen sich, wenn man es zurück sagt.

    Noch sind nicht allzu viele Touristen hier, nutzt dies wenn ihr könnt. El Salvador lohnt sich 😉

    Die öffentlichen Verkehrsmittel sind derzeit noch unglaublich günstig, und es gibt noch nicht überall unterschiedliche Preise für Touristen.

    Es gibt so viel zu entdecken, also los, ich komme auf jeden Fall wieder 😎🥰
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  • Antigua

    8–11 de jul. 2024, Guatemala ⋅ ☁️ 23 °C

    Umgeben von 3 Vulkanen, Volcán de Agua, Volcán Acatenango und Volcán de Fuego, liegt die ehemalige Hauptstadt (1543 bis 1773) im Hochland Guatemalas.

    Die Stadt hat mehrere schwere Erdbeben erlebt, 1773 wurde die Stadt dann völlig zerstört und brauchte sehr lange, um sich wieder zu erholen. Nach der Zerstörung der Stadt, wurde Antigua von Guatemala Stadt als Hauptstadt abgelöst.

    Man kann die schweren Schäden immer noch sehen, überall stehen Ruinen, oft sind es Kirchen oder Klöster, die man sich anschauen kann.

    Mir hat die Stadt gut gefallen, umgeben von wunderschöner spanischen Kolonialarchitektur hat man das Gefühl, in einer Kleinstadt zu sein. El Salvador hat schon etwas gefehlt, aber es ist immer spannend neue Länder zu erkunden 😍

    Leider konnte ich nicht so viel sehen wie ich es gerne gehabt hätte, meine Tage haben mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht 🥺 aber man soll ja auch solche Zeiten akzeptieren. 🙈 auch wenn es schwer fällt.
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  • Volcán Acatenango

    11–12 de jul. 2024, Guatemala ⋅ ☁️ 14 °C

    Der Aufstieg des Volcán Acatenango war einer der Aktivitäten auf die sich mich am meisten gefreut habe. Der Schwierigkeitsgrad liegt bei Mittel bis schwer, wobei das anstrengendste vor allem die Höhe war. Das Basecamp befand sich auf einer Höhe von 3625 Metern (der Vulkan selbst liegt bei 3976 Metern), das merkt man schon beim hochkrachtseln 🙈😂

    Der Anfang war zum Kotzen, Ich hatte nach 5 Minuten keine Lust mehr und wollte am liebsten einfach wieder umdrehen 😅 aber nein, ich wollte unbedingt die Lava sehen, also habe ich mich Schritt für Schritt hochgequält. Die Gruppe hatte ne gute Größe von 11 Personen und der eine Guide ist schön langsam hinter mir her gelaufen 😂

    Irgendwann hat Lucas mir meinen wesentlich leichteren kleinen Rucksack abgenommen und mitgetragen und war trotzdem noch schneller als ich 😂🤷🏼‍♀️ was soll ich dazu noch sagen.

    Zwischendurch hat’s ein bisschen geregnet aber es war größtenteils trocken.

    Als wir 5 Minuten vorm Ziel waren, kam der lockere kieselige sandartiger Vulkansteinscheiß. Da dachte ich wirklich ich bleibe hier liegen. Ich schlafe hier, mir egal wie kalt und ungemütlich es ist. Meine Beine haben einfach nicht mehr mitgespielt. Immerhin habe ich mich von der letzte in der Gruppe zur ersten hochgearbeitet 😂 nicht, dass das einen großen Unterschied gemacht hätte, war trotzdem alles Scheiße 😂 Carmen ist hier bestimmt hochgerannt (sie ist ein paar Tage nach uns hochgewandert) 😜🤣

    Und es war kalt da oben. Und wir haben absolut gar nichts gesehen 🙈😂 es war alles eine weiße Decke. Immerhin ging es dann noch um die Verteilung der Unterkünfte. Für ein Privatzelt (oder was immer das war) musste man extra bezahlen, weil wir aber zu viele Leute waren und so ein Paar ein Privates gehabt hätte, ging es sehr lange darum, wer die zusätzlichen 200 Q bezahlen möchte. War schon bisschen frech von den Guides. Sie hätten es auch einfach machen und denen unten nichts davon erzählen können.

    In ein Zelt passen 4 Leute. Es ist eben sehr sehr eng und kuschelig 😅 was tatsächlich bei der Kälte nicht so schlimm war. Da waren nämlich überall riesengroße Ritze zwischen Tür und Wand, zwischen Dach und Wand. Zwischen allem. Es war nichts isoliert und das Esszimmer/Aufenthaltszimmer hatte nicht mal Wände 😂

    Aber es wurde alles noch schlimmer. Dazu mehr im nächsten Beitrag Volcán de Fuego.

    Am nächsten Morgen ist der Aufstieg zur Spitze ausgefallen. Das Wetter war so schlecht, dass die Guides meinten, es sei zu gefährlich da hoch zu wandern. Außerdem hätte man eh nichts gesehen.

    Der Weg nach unten ging zum Glück schneller, allerdings war er nicht weniger anstrengend. Meine Knie haben irgendwann übelst weh getan und ich wollte nur noch ankommen.

    Und dann haben wir es irgendwann geschafft. Wir haben so gut wie keine Pause gemacht, weil keiner mehr Lust hatte 😂🙈

    Abgesehen von all der Rumgemeckerei (typisch deutsch 🤪) war die Landschaft toll. Der Nebelwald hatte richtig Nebel, weiter unten war es dschungelig grün und ab und zu kamen ein paar Farbtupfer 🥰 es war schon eine tolle Erfahrung.
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  • Volcán de Fuego

    11 de julho de 2024, Guatemala ⋅ 🌩️ 14 °C

    Volcán de Fuego gehört zu den aktivsten Vulkanen in Mittelamerika und ist in den vergangenen 500 Jahren mehr als 60 Mal ausgebrochen. Die letzte katastrophale Eruption war 2018, in der mehr als 300 Leute starben. Er hatte eine Höhe von 3768 Metern.

    Zum Abend hin ist es aufgeklart, wir haben tolle Eruptionen gesehen, haben es rumpeln gehört und als die Frage kam, wer näher rangehen möchte, haben alle, bis auf einer, zugesagt. Es war ein Abstieg von 45 min, danach ein Aufstieg von 45 min und dann das ganze nochmal zurück. Was genau ich mir dabei gedacht habe, nachdem ich nach der ersten Wanderung schon keine Lust mehr hatte, weiß ich auch nicht. Naja, eigentlich doch, wie oft bekommt man schon die Chance auf einen aktiven Vulkan zu klettern, wenige hundert Meter von der Lava entfernt.

    Also haben wir uns kurz vor Sonnenuntergang bei bestem Wetter auf den Weg gemacht.

    Der Weg runter war schon etwas anstrengender, es gab sehr viele rutschige Stellen und ich bin mehrmals weggerutscht, konnte mich aber zum Glück immer wieder fangen.

    Es war schon dunkel, als wir uns an den Aufstieg des Volcán de Fuego gemacht haben. Uns sind andere Gruppen entgegen gekommen, die uns Mut gemacht haben und meinten dass es sich auf jeden Fall lohnt und richtig toll ist.

    Ab der Mitte kamen die Wolken und der Wind. Kurz vor unserem Ziel kam uns eine Gruppe entgegen mit einem Mädel, die zu ihrer Freundin meinte, dass es die beschissenste Entscheidung in ihrem Leben war. 😅

    Oben angekommen war es unglaublich windig. Wir mussten richtig aufpassen, das wir nicht zur Seite gefegt werden. Und es war kalt. Alles was wir in Basecamp als kalt empfunden haben, war nichts gegen den Wind auf dem Fuego.

    Und dann haben wir erstmal gewartet. Wir haben uns hinter Büsche gehockt, um dem Wind ein wenig zu entkommen. Nach 45 Minuten ging es nicht mehr. Allen war kalt und der Nebel/Wolken hat sich kein Stück verändert. Also haben wir uns entschieden hier oben zu verschwinden. Unser Guide meinte, wir könnten weiter unten nochmal warten, vllt verändert sich die Lage ja noch.

    Sie hat sich verändert… es fing an zu schütten. Innerhalb von Minuten war alles nass. Meine Hose, meine Schuhe inkl Socken, selbst die Jacke war nass, es lief überall Wasser rein und es hat noch aufgehört. Es hat die gesamten 1,5 Stunden geregnet.

    Der Guide ist einfach vorgerannt, in der 10er Gruppe hatten nur 4 eine Stirnlampe dabei. Ein Teil der Gruppe war weiter hinten und er hat nicht gewartet 🙈 ihr könnt euch also die Stimmung vorstellen. Es wurde auch richtig anstrengend auf die letzten Meter. Ich hatte einfach keinen Bock mehr 🙈 mir war so kalt, das selbst das hochwandern nichts daran geändert hat.

    Zum Glück ist der andere Guide im Basecamp geblieben, wir konnten uns also auf ein schön heißes Feuer freuen, um wieder aufzuwärmen. Nur, dass das Feuer gerade erst angemacht worden ist, als wir zurück kamen. Also saßen wir im kalten, auf nassen Bänken mit nassen Klamotten, im Rauch des werdenden Feuers und haben zu Abend gegessen. Meine Finger waren so kalt, dass ich die Gabel nicht richtig halten konnte 🙈🙈

    Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal so gefroren habe. Und jetzt musste ich wieder irgendwie warm werden. Ich hatte nur leider nichts trockenes mehr außer eine dünne weite Hose und einen dünnen Pulli 🙈🥶

    Wir haben uns alle Decken geschnappt die es gab und haben versucht uns gegenseitig aufzuwärmen. Zum Glück waren wir zu 4 im Zelt. Es hat sehr sehr lange gedauert, irgendwann ging es zum Glück einigermaßen, so dass ich schlafen konnte.

    Um kurz vor 4 kamen die Guides, um uns zu sagen, dass das Wetter immer noch beschissen sei.
    Am nächsten Montag bin ich dann in meine kalten, nassen Schuhe geschlüpft und bin in meiner bunten Stoffhose und dünnen Pulli losmarschiert. Ein Guide hatte noch eine trockene Fleecejacke und ein Mitwanderer hat mir seine etwas klamme Regenjacke für den Wind gegeben 😎 modisch top 🤣

    Leider haben wir keine Lava gesehen, weder auf dem einen noch auf dem anderen Vulkan 🥺. Das war schon sehr sehr traurig, aber so ist die Natur, man kann sie nicht beeinflussen und nichts ist sicher. Ich glaube, dadurch, dass ich so lange reise, war es nicht so schlimm. Ich kann wieder kommen, ich weiß nicht, ob ich nochmal die Wanderung machen würde 🤣 ich würde dann vllt zu einem anderen Zeitpunkt kommen.

    Wir haben hinterher ein Pärchen getroffen, die den Volcán de Fuego gar nicht gesehen haben. Es hat beide Tage durchgeregnet, da hatten wir noch Glück ☺️ man sollte sich auch über die kleinen Dinge freuen 🥳🤗
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  • Lago Atitlán - San Pedro

    13–16 de jul. 2024, Guatemala ⋅ ☀️ 25 °C

    Der Atitlán See liegt auf einer Höhe von 1560 Metern und ist von drei Vulkanen umgeben. Die Anwohner des Sees sind mehrheitlich Indigene.

    Um den See herum gibt es verschiedene kleinere oder größere Dörfer. Wir waren in San Pedro. Zum Glück etwas außerhalb des Stadtzentrums und es war schön, man hat viele einheimische Leute gesehen und ich dachte, hey, hier sind ja gar nicht so viele Touristen 😅🙈 bis ich Gringotown entdeckt habe 😱

    Das war echt ein bisschen schrecklich 🙈 es war so typisch touristisch, teure Cafés und Restaurants, überall Souvenirs. Hat mir nicht besonders gefallen 😅🙈

    Lucas war ein bisschen krank und ich hatte Knieschmerzen 🤣🙈 daher haben wir uns eigentlich nur ausgeruht. Wir sind auf keinen Vulkan geklettert, da wäre ich wahrscheinlich nicht mehr runtergekommen 😅

    Weil die Sonne doch sehr stark war, haben wir extra gewartet, bevor wir mit dem Kajak auf den See gepaddelt sind, was bekommen wir stattdessen? Gaaaanz viel Regen 😂 und das Kajak lag sehr tief 😅 bei den Booten, die an uns vorbei gerast sind hab ich uns schon im Wasser gesehen, aber alles gut gegangen 🤪😂
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  • San Pedro -> Joyabaj

    16 de julho de 2024, Guatemala ⋅ ☁️ 20 °C

    Lucas Eltern haben vor ca 30 Jahren in einem kleinen Dorf in einer Schule gearbeitet und er wollte sich die Schule gerne anschauen, also haben wir uns mit Chickenbussen (siehe Foto mit Chicken aufm Bus 😂) auf den Weg gemacht.

    Wir haben ingesamt 3 Busse genommen, die eine Strecke war intensiv. Es war soooo voll.

    Aber gleichzeitig war es cool zu sehen, wie alle zusammenarbeiten. Da gibt es kein rumgemeckere, die Leute quetschen sich zusammen, es war auch völlig in Ordnung, als ich einer Mutter mit ihrem Kind geholfen habe, da sie über Leute klettern musste, hab ich die Kleine entgegen genommen und erstmal auf meinen Schoß gesetzt, da es sonst kein Platz gab. Als die Mutter sich dazugesetzt hat (auf der anderen Seite des Ganges) war es für sie völlig ok, die Kleine bei mir zu lassen. Das Kind ist dann relativ schnell eingeschlafen. Jetzt stellt euch mal vor, das wäre in Deutschland passiert 😅🙈

    Joyabaj ist irgendwo in nirgendwo. Hier waren wirklich gar keine Touristen. Es gab keine Hostels oder Hotel o.ä. Bei Booking, also sind wir auf gut Glück los und haben für wenig Geld ein fancy Hotel gefunden 😎
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  • Patzula'-Öxlajuj No'j

    17 de julho de 2024, Guatemala ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir hatten erst überlegt, die 3 Stunden zu dem Dorf zu laufen, die Managerin des Hotels kannte jemanden, der jemanden kannte, der uns abholen und wieder zurückbringen würde. Also haben wir uns irgendwie überreden lassen das zu tun.

    Fast 2 Stunden später war der Typ dann endlich da und hat uns zur Schule gefahren. Er hat ein paar Bemerkungen gemacht, wo ich dachte, dass ist echt nicht cool. Ich wäre lieber gelaufen, als mit dem Typ zu fahren 😅🙈

    Dann waren wir an der Schule, der Anfang war etwas unbeholfen. Ich hatte gar keine Ahnung von irgendwas 😂😅 Lucas kannte immerhin die Namen und hatte die Geschichten seiner Eltern. Wir haben Juan kennengelernt, der war damals noch ein Kind, und seine Mutter Encarnacion, sowie seine Schwester, Frau, Sohn und Nichte.

    Juan hat uns die Schule gezeigt, seine Familie hat diese vor einigen Jahrzehnten auf ihrem Grundstück gebaut, um den Kindern in der Umgebung den Schulweg von 2 Stunden zu ersparen. Lucas Eltern haben in dieser Schule 8 Monate auf freiwilligen Basis unterrichtet.

    Heute ist die Schule für die Verhältnisse groß. Es gibt mehrere Gebäude und einen Sportplatz. Als wir ankamen, haben wir Schüler gesehen, die ohne Aufsichtsperson sauber gemacht haben. Da hat niemand gejammert, bei uns würden die Eltern wahrscheinlich sagen, dass das die Aufgabe der Putzkräfte ist.

    Nach der Führung gab es Frühstück mit Hafergetränk. Die waren so unglaublich freundlich und ich hab mich etwas peinlich berührt gefühlt, da sie uns so herzlich willkommen geheißen haben und Rührei mit Bohnen gemacht haben und uns eigentlich gar nicht kennen.

    Nach dem Essen ging es eine Runde spazieren, wir haben die Kirche besucht, eine neue wird gerade gebaut, sind zum Fluss gelaufen und dabei hat Juan uns Geschichten von Lucas Eltern erzählt.

    Wir wurden zum Abendessen eingeladen und es wurde ein Huhn extra dafür geschlachtet und ausgenommen. Das Waschbecken System war übrigen der Hammer. In der Motte ist ein größeres stecken, in dem immer Wasser ist. Am Rand gibt es kleinere mit einem Abfluss. So kann man das Wasser aus der Mitte nehmen und Sachen in den kleineren spülen.

    Gekocht wurde auf einem alten Herd, der mit Feuer geheizt wurde. Und es gab die beste Hühnersuppe! Unglaublich wie lecker die war. Schön mit Kartoffeln, Nudeln, Tomaten und Zwiebeln 🤤

    Es ist so unglaublich toll zu sehen, wie herzlich und offen Menschen sein können, die sonst nicht viel haben. Es war eine wunderschöne Erfahrung. Es hat mich ein bisschen an Zypern erinnert. Der festgetretene Erdboden, die Zimmer, die alle draußen sind und die Hühner die überall rumliefen.

    Ich glaube, für Lucas war es noch eine andere Erfahrung, an dem Ort zu sein, an dem seine Eltern einige Zeit ihres Lebens verbracht haben, damals noch ohne fließend Wasser oder Strom, und die Geschichten zu hören. Obwohl es solange her ist, haben sie eine prägende Erinnerung hinterlassen, alle Leute im Dorf, die wir getroffen haben, konnten sich noch an die beiden erinnern 🥰

    Nach dem Abendessen haben sie uns dann noch zum Hotel gefahren und alle sind mitgekommen.

    Zum Glück konnten wir die Hühner, die sie uns mitgeben wollten, dankend ablehnen, Lucas hat erzählt, dass er gerne in Ecuador, wo er bald anfängt Englisch zu unterrichten, Hühner halten möchte 😂🐥

    Das war ein unbeschreiblich schöner Tag ❤️
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  • Bis nach Cobán und dann nach Lanquín

    18–19 de jul. 2024, Guatemala ⋅ ☁️ 28 °C

    Unser nächstes Ziel war Semuc Champey, dafür mussten wir erstmal zurück nach Santa Cruz, der Busfahrer war unglaublich, wir haben für die Strecke in nur halb solange gebraucht wie für den Hinweg 🤣🏎️

    Der Tag bestand nur aus Busfahren, wir sind in Cobán gegen 18 Uhr angekommen und hatten einfach keine Kraft mehr weiterzufahren.

    Also haben wir dort einen Stopp eingelegt und sind dann am nächsten Tag weiter nach Lanquín.
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  • Lanquín

    19–22 de jul. 2024, Guatemala ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir hatten ein tolles Hostel mitten im Grünen mit Pool 🥰 Lucas hat es geschafft, an einem bewölkten Tag einen fiesen Sonnenbrand zu bekommen, inkl. Haarabdruck 😂

    Das Dorf selbst war relativ klein und unspektakulär.

    Kleiner Adrenalinschub kam, als Lucas einen Schluck aus seiner Flasche genommen hatte und von etwas im Mund gestochen wurde, er ist gegen Bienen allergisch. Gott sei Dank war es keine Biene 🐝 😮‍💨 es sah nur komisch aus.
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  • Semuc Champey - Höhle

    21 de julho de 2024, Guatemala ⋅ ☁️ 25 °C

    Früh morgens ging es los nach Semuc Champey. Mit uns im Auto saß Sarah aus England.

    Als erstes ging es zu einer Höhle, dafür mussten wasserfeste Schuhe getragen werden. Hab mir nicht so viel drunter vorstellen können 😅 also, man war schon sehr viel im Wasser, man lief durch, schwamm zum Teil oder zog sich an einer Leine entlang.

    An einigen Stellen war es echt brenzlig. Im Endeffekt ist man oben am Anfang des Wasserfalls und die Strömung ist entsprechend stark gewesen. Hinzukam, das es am Tag zuvor sehr viel geregnet hat, es war also mehr Wasser als üblich, das an uns vorbeischoss.

    Sarah wurde ein Mal von einer Strömung runtergedrückt (s. eins der Videos) zum Glück war sie schnell wieder da.

    Das heftigste kam zum Schluss, wir wurden gefragt, ob wir durch den Wasserfall wollen, quasi ganz oben. Klar, wenn wir schon mal hier sind. Gott war das schlimm 😅 Sarah war zuerst, dann kam Lucas und zum Schluss ich.

    Wir mussten uns zuerst durch eine enge Öffnung quetschen (wo ich mir ein paar blaue Flecke geholt habe) und dann an der Wand entlang tasten. Es gab keine Leine oder andere Dinge zum festhalten und ich konnte weder was sehen noch was hören. Ich hab das ganze Wasser ins Gesicht bekommen, so dass ich meine Augen nicht öffnen konnte. Ich konnte auch meine Hände nicht nutzen, um sie vor dem Wasser zu schützen. Stattdessen hing ich dort und dachte nur Scheiße wie komme ich hier wieder raus 😅🙈

    Zum Glück hat’s irgendwie geklappt und ich war auf der anderen Seite. Danach mussten wir uns nur noch an einem Seil durch eine andere Öffnung entlangschwimmen. Das Seil war vor allem dazu da, nicht von der Strömung mitgenommen und gegen die Felsen geschleudert zu werden 😳

    Lucas hat mir hinterher erzählt, dass Sarah beim überqueren auf einmal verschwunden war, sie ist von der Strömung ein Stück mitgenommen worden, der Guide war glücklicherweise schnell genug und hat sie rausgezogen.

    Das hab ich nicht gesehen, sonst wäre ich vllt nicht durch den Wasserfall geklettert 😅🙈

    Ansonsten war’s schon cool, Ela war vor ein paar Jahren auch hier, sie durfte durch ein Loch ins Nichts springen (es war Wasser unten, das man in der Dunkelheit aber nicht sehen konnte), das ging bei uns aufgrund des Wasserstandes nicht 😕

    Das größte Lob muss man allerdings Lucas aussprechen, der ist trotz Klaustrophobie mit in die Höhle gekommen 😎
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  • Semuc Champey - Pools

    21 de julho de 2024, Guatemala ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach einer kurzen Mittagspause geht’s zu den Pools, Gott waren die schön 🥰

    Wir sind hoch auf einen Aussichtspunkt gestiegen (ihr wollt nicht wissen wie nass geschwitzt wird waren 😅, gut, dass ich nur im Bikini unterwegs war 😂) und hatten einen fantastischen Ausblick auf dieses Naturwunder.

    Da die Pools etwas erhöht sind und überflüssiges Wasser schnell abfließt, haben sie diese einmalige Farbe.

    Leider war’s bisschen kalt, gerade ohne Sonne, daher bin ich nicht lange im Wasser geblieben, vor allem haben mich immer wieder Fische in die Beine gezwickt, das war dann irgendwann zu viel 😂 dafür habe ich allerdings später Fischis gefunden, die an den Füßen geknabbert haben 😜 Spa Erlebnis ala Natur.

    Eigentlich gibts in der Tour auch noch auf Reifen den Fluss entlang schweben? 🤔 man schwimmt ja eigentlich nicht, aber vielleicht doch. Naja man chillt in den Ringen und der Fluss trägt einen dann ein Stück runter während man von Verkäufern mit Getränken und Snacks beworfen wird. Auch das konnten wir leider aufgrund des Wasserspiegels nicht machen 🥺

    Ah, unsere schwarze Kriegsbemalung haben wir in der Höhle bekommen, ich will lieber nicht wissen was genau das war 🤣
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  • Flores

    22–25 de jul. 2024, Guatemala ⋅ ☁️ 30 °C

    Das Volk der Itzá gründete im 12. Jahrhundert Flores. Sie hatten sich in Mexiko mit den Maya vermischt und dort im 11. Jahrhundert die Metropole Chichén Itzá gebaut.

    Sie wurde als letzte Stadt in Guatemala von den Spaniern erobert.

    Die Stadt ist zum Teil auf einer Insel, wo alles zugebaut it. Man ist innerhalb von 15 Minuten von der einen zur anderen Seite gelaufen. Die meisten Häuser sind entweder Hotels oder Restaurants, hier ist alles auf Touristen ausgerichtet. Und es ist sehr sehr warm 😂 obwohl es, als wir da waren, wohl kühl war. In den heißen Monaten erreichen die Temperaturen locker 40 Grad 🥵 ob man in dem See nun schwimmen kann oder nicht kann ich nicht genau sagen 😂😅 der eine mit dem wir gesprochen haben meinte erst man könnte nicht drin schwimmen wegen der Alligatoren, danach meinte er es sei ein Scherz. Eine andere meinte allerdings, dass man nicht drin schwimmen kann, da es wirklich Alligatoren gibt 😂🤷🏼‍♀️ wir wollten es nicht testen, also haben wir einfach geschwitzt.
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  • Tikal

    23 de julho de 2024, Guatemala ⋅ ☁️ 34 °C

    Vornweg muss ich sagen, dass ich Ruinen und alles was dazugehört lieeeeeebe! Ich könnte stundenlang vor einem Tempel sitzen und ihn mir anschauen 😍

    Als ich jünger war, wollte ich Archäologin werden, aber nur, um in die Tempel und Gräber reingehen zu können, überall wo man sonst keinen Zutritt hat. Hab mir eingestehen müssen, dass es wohl eher ein im Dreck graben sein wird, um dann Fitzelchen von einem Gefäß freizulegen. Das war mir zu langweilig 😅😂🙈

    Wir haben uns für eine Tour entschieden, weil wir uns dachten, dass es schon cooler ist jemanden dabei zu haben, der einem die Geschichte, Riten etc erklären kann. Es war so beides. Ja, unser Guide, ein Nachfahre der Maya, konnte uns einiges erzählen, andererseits waren wir zeitlich sehr gebunden. Ich wäre gerne noch länger geblieben und hätte mich in den Schatten der beeindruckenden Gebäuden noch ein bisschen aufgehalten. Es war spektakulär schön und unheimlich zugleich. Lucas war sehr sehr glücklich darüber, dass wir dann wieder abgefahren sind 😂 (immerhin hatte ich zwischendurch Zeit mich durch die alten Gebäude zu quetschen und reinzugehen, während Lucas mit Sarah hinterher lief bzw irgendwo gewartet hat als ich um den Tempel rumgelaufen bin 🤪)

    Tikal war eine der bedeutendsten Städte der Maya. Auf einer Fläche von ca 65 km2 sind bisher nur um die 3.000 Gebäude freigelegt, man rechnet mit rund 20.000 weiteren Gebäude, die noch freigelegt werden müssen. Die mächtigen Tempel und Paläste, die einst Symbole für Reichtum und Wohlstand waren, wurden vom Dschungel zurückerobert. Bäume haben Wurzeln geschlagen und wachsen nun an den Orten, die einst vom Leben erfüllt waren, und durch Wände und so 😋 Ist schon beeindruckend zu sehen, was Mutter Natur schafft.

    Die Maya-Ruinen sind seit den 1960er Jahren Teil des gleichnamigen Nationalparks und wurden 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

    Leider wurden die Freilegung zum Teil eingestellt, die Spenden und Gelder von privaten Personen wurden nicht vollständig für die Freilegung genutzt, sondern sind in den Taschen der Politiker gelandet. Dadurch sind viele Sponsoren abgesprungen.

    Herzstück von Tikal war der Große Platz, auf dem die Tempel I und II stehen, die mit ihren Höhen von 47 und 40 Metern zu den höchsten Stufentempeln Mittelamerikas zählen. Auf den einen Tempel darf man noch rauf (der andere wurden für Touristen gesperrt, da immer mal wieder welche gestolpert und in den Tod gestürzt sind), der Blick von dort oben ist atemberaubend.

    Wenn man zwischen den Tempeln im Dschungel lang läuft, kann man das brüllen der Brüllaffen hören. Auf einem Baum haben wir einen Ameisenbären klettern sehen und überall findet man Nasenbären. Aber es ist auch nicht ganz ungefährlich. Es wurden schon einige Touristen im Dschungel vermisst oder tot aufgefunden. Der Dschungel ist einfach riesig und man kann sich schnell verirren ist uns zum Glück nicht passiert. 😅😂

    Wir sind auf den Tempel IV, der mit 65 Metern höchste Tempel der Anlage und die größte Pyramide, die die Maya je gebaut haben, hochgestiegen. Unser Guide erzählte uns, dass dies der Tempel des Königs war, er stand dort und hat sich sein Reich angesehen (mit mehr Gebäuden und weniger Dschungel 😋). Es ist schon krass, wenn man sich überlegt, dass man genau dort steht und langgeht, wo eine ganz andere Kultur vor Jahrtausenden gelebt hat. Und wie wenig wir immer noch von diesen Kulturen wissen. Warum wurde Tikal, und viele andere Maya Städte, 900 n. Chr. schlagartig verlassen? Und wohin gingen sie?

    Forscher glauben, dass die Zivilisation zu groß wurde. Durch die Zerstörung der Natur und einer Dürre, konnten nicht mehr genügend Lebensmittel angepflanzt werden und so mussten sie Tikal verlassen. Aber wer weiß das schon. Spannend 😍

    Zum Mittag hin kamen dann mehr und mehr Besucher und es wurde immer voller, wir waren doch sehr froh, dass wir morgens um 4:30 losgefahren sind. So früh am Morgen war es nochmal eine ganz andere Atmosphäre. Ich hätte gerne noch ein paar Fotos im besseren Mittagslicht gemacht, aber der Guide wollte los und es haben schon alle auf mich gewartet 😅

    Beim nächsten Mal würde ich ohne Guide dorthin gehen und mir gaaaaanz viel Zeit lassen 🤓
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  • Mexiko here we come

    25 de julho de 2024, Guatemala ⋅ ⛅ 32 °C

    Die Fahrt zur Grenze war leider nicht so geil. Es war gar nicht die Fahrt selbst, sondern was sich davor im Bus abgespielt hat. Dass wir als Touristen mehr zahlen, war mir schon immer klar. Aber noch nie hat einer so viel drauf gepackt, es war richtig richtig heftig und was das beschissenste war, als wir im Bus gefragt haben, was es für sie gekostet hat, hat keiner was gesagt, selbst als wir spezifisch Leute gefragt haben, meinten die nur ich weiß es nicht.

    Das hat die ganze Erfahrung so ein bisschen runtergezogen. Ich bin ja keine nachtragende Person, aber die ganze Fahrt über wollte ich den Typen aus dem Bus werfen. Jedes Mal, wenn ich sein Gesicht gesehen habe, bin ich sauer geworden.

    Das ganze hat nichts damit zu tun, ob ich es mir leisten kann und der arme, der so wenig verdient. Mir ist schon klar, das die Verhältnisse anders sind und das immer die Touristensteuer drauf gepackt wird. Aber der hat mehr als das doppelte verlangt.

    Aber Karma, irgendwann wird irgendwas zurückkommen. Man kann auch Touristen nett behandeln, gerade wenn man eben nicht das Shuttle nimmt, wo das Geld an irgendeinen reichen Typen geht, sondern die Öffis, die alle anderen auch nutzen.

    Naja, dafür waren die Leute an der mexikanischen Grenze umso freundlicher 😂 hab ich um ehrlich zu sein nicht mit gerechnet. Ich hab so viele Horrorstories gehört und gelesen, dass ich mit allem gerechnet habe. Aber Nö, wir wurden nacheinander reingebeten, erst mussten wir gesundheitliche Fragen beantworten, haben oder hatten Sie Husten? Lucas: nein gar nicht 😂 Hust hust, danach ging es in einen anderen Raum, wo das System erst nicht funktioniert hat, da wurde dann bisschen smalltalk gemacht und er schaute sich irgendwelche Reels aufm Handy an 😂

    Dann mussten wir noch woanders hin, aber dann wurden wir gefragt, wie viele Tage wir bleiben wollen, ob uns das reicht etc 😂 dann wurde uns noch der Weg gezeigt und gesagt wann der Bus fährt.

    Dann fing es an zu regnen. Und zwar ganz schön dolle 😅🙈 wir sind also rumgeirrt auf der Suche nach einem Laden, der Geld wechseln kann. Den sollte es geben, aber es konnte uns niemand sagen, wo der ist. Naja, dann saßen wir an der Bushaltestelle, nachdem wir die Leute dort gefragt haben und sie meinten der Bus kommt um 16:00.

    Ein Bus kam um 15:20, aber hat nur Leute rausgelassen. Es hat auch keiner was gesagt, wie man das sonst immer kennt, das die Leute vor Ort einem sagen, welchen Bus man nehmen muss.

    Also saßen wir da und saßen und saßen. Irgendwann haben wir die Frau in dem Laden neben uns gefragt, die sagte, der Bus sei schon weg. 🤦🏼‍♀️ sie meinte man könnte mit dem Taxi fahren. Also haben wir das auch so gemacht. Als wir in dem Ort raus sind zum Laden (wir sind nicht direkt nach Palenque wie ursprünglich geplant, hätte zu lange gedauert und wir hatten keinen Bock mehr), kam uns übrigens der Bus entgegen, der angeblich schon abgefahren ist. Düdüm!

    Das war einfach ein komischer Tag, der wurde dann mit leckeren Tacos abgeschlossen 😋
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  • Fazit Guatemala

    25 de julho de 2024, Guatemala ⋅ ⛅ 15 °C

    Obwohl wir wirklich traurig waren El Salvador verlassen zu müssen und dementsprechend Guatemala am Anfang nicht so toll fanden (da hat Zeit gefehlt El Salvador zu verarbeiten) ist Guatemala herrlich.

    Es gibt so viel zu sehen, wunderschöne Vulkane, auf die man klettern kann, unglaubliche Ruinen (da muss ich unbedingt noch hin), die von alten Völkern berichten und Kolonialbauten, die die Städte verschönern. Dazukommen tolle Küsten, gleich zwei Meere, mit total unterschiedlichen Landschaften und Leute und Kulturen. Leider haben wir es zu keinem Meer geschafft.

    An das Essen kann ich mich tatsächlich nicht mehr so richtig erinnern 🤣 also war es wahrscheinlich nicht besonders einprägend 🤷🏼‍♀️ obwohl doch, wir hatten ein richtig gutes Sandwich in Antigua 😎

    Guatemala hat also viel zu bieten, auch wettertechisch. Wir haben geschwitzt und gefroren (naja das war bis auf die eine Nacht eher nur ich 😂) sind freiwillig und unfreiwillig nass geworden und einer von uns hatte einen ganz klitzekleinen Sonnenbrand 😅😂

    Die meisten Menschen waren auch sehr sehr nett, wir haben einen aus El Salvador getroffen, der jetzt in Guatemala lebt. Super netter Kerl, der uns ein bisschen über Guatemala erzählt hat, auch wie Polizisten selbst einheimischen gegenüber agieren. Da zahlst du den bisschen was und alles ist vergessen 🙈

    Wie in allen Ländern hätte man noch viel mehr Zeit hier verbringen können, es gab schon vieles, das wir nicht gesehen haben. Gerade die Mayaruinen hätten mich ja noch so interessiert 😍🤭 auch Livingston an der Karibikküste soll einen ganz anderen Vibe haben. Naja, vielleicht beim nächsten Mal 😎
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  • Palenque

    27–29 de jul. 2024, México ⋅ ☁️ 33 °C

    Zu Palenque kann man tatsächlich nicht viel sagen. Es ist eine normale Stadt, die nur durch die nahegelegenen Ruinen der Maya und einem Wasserfall, den wir uns bedauerlicherweise nicht angesehen haben, für Touristen interessant ist.

    Wir haben sehr geile Quesadilla gegessen, die der Verkäufer frisch zubereitet hat. Das Fleisch musste noch geschnitten werden, die Tortilla war noch nicht zubereitet. Und das alles auf seinem kleinen was-auch-immer-das-ist.

    Nach Palenque ging es dann nach San Cristobal de las Casas. Die Bilder sind ausm Bus. Es sah einfach zu schön aus 🥰
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