Über Orgosolo auf den Brunccu Spina
16 Mac, Itali ⋅ ⛅ 7 °C
Heute morgen gehen wir den Tag mal wieder etwas ruhiger an, d.h. es wird bis 7:30 Uhr geschlafen, geduscht, in Ruhe gefrühstückt, Dusty ein wenig aufgeräumt, die Route für heute besprochen und dann setzen wir uns gegen 9:30 Uhr in Bewegung.
Der Plan für heute ist der Besuch des Örtchen Orgosolo und danach weiter zum Monte Sparda bzw. Monte Bruncu Spina.
Die Fahrt nach Orgosolo führt uns wieder durch sehr schöne Berglandschaft. Auf dem Weg erledigen wir so notwendige Dinge wie Frischwasser tanken und den Kühlschrank füllen, um die nächsten Tage wieder versorgt zu sein.
Als wir in Orgosolo ankommen parken wir die Sprinter und wie es sich so ergibt, ist ein paar Schritte weiter doch tatsächlich ein Café geöffnet, wo wir unseren Cappuccino bekommen 😅.
Orgosole ist bekannt für seine Wandmalereien (Murales) die ab Ende der 60-er Jahre als originelles Instrument der Kommunikation und des Protests dienten. Bis zu 100 Wandmalereien zieren die Hauswände und erzählen von Bräuchen, Traditionen, Kultur und Widerstand der Einwohner der Barbagia.
Nach einem ausgiebigen Fotospaziergang fahren wir weiter zum Monte Sparda.
Finden hier jedoch keinen geeigneten Übernachtungsplatz und fahren daher nochmal ein Stück weiter Richtung Mittelstation der Seilbahn auf den Brunccu Spina. Die Seilbahn ist schon einige Jahre nicht mehr in Betrieb und ganz bis zu den Gebäude kommen wir dann doch nicht, versperrt uns doch ein Tor, 100 m vor dem Ziel, den Weg. Aber hier oben auf 1578m lässt es sich prima parken bei aktuell 4° C 🥶; schauen wir mal wie kalt es wird heute Nacht.
Jedenfalls stehen wir so, dass uns morgen früh der Sonnenaufgang wecken sollte… 😊.Baca lagi
Ausflug in den Winter & Nuraghe Serbissi
17 Mac, Itali ⋅ 🌙 11 °C
Heute morgen gilt es früh auf zu stehen bzw. aus dem Fenster zu schauen, da für den morgen bestes Wetter vorhergesagt ist und somit der Sonnenaufgang zu sehen sein sollte. So ist es dann auch und angesichts der Außentemperatur von 4 °C kurbel ich nur das Dachfenster hoch und mache von hier ein paar Fotos!!! Was für ein Morgen.
Dann fragen V&M an, ob wir die Wanderung zur Bergstation des Brunccu Spina auf 1829 Hm mit gehen wollen. Bei dem tollen Wetter muss nur Dirk zweimal überlegen 😉 und so starten wir gegen halb neun zum Aufstieg. Wir haben gut 200 Hm zu bewältigen und uns wird dabei zwar gut warm, aber der eisige Wind sorgt doch dafür, dass Handschuhe und Mütze Pflicht sind. Je höher wir steigen, desto öfters durchschreiten wir noch Schneefelder und der Wind legt nochmal kräftig zu! Nichtsdestotrotz ist das Panorama genial und wir genießen die Aussicht. Immerhin stehen auf dem 2. höchsten Berg Sardiniens mit direkten Bllick auf den höchsten Berg Punta La Marmora mit 1835 Hm. Zig Fotos werden auf die SD-Karten gespeichert und bevor uns der eisige Wind ganz durchfrostet treten wir den Rückweg an. Nach gut 2,5 Stunden sind wir wieder zurück und beratschlagen das nächste Ziel.
Nachdem wir noch in keiner Nuraghe (prähistorischer, turmartiger Festungsbau aus der Bronzezeit) waren, entscheiden wir uns als nächstes zur Nuraghe Serbissi in der Nähe von Ulassei zu fahren. Die Fahrt bei dem herrlichen Wetter ist super und die Landschaft sehr abwechslungsreich. Als wir in die Nähe von Ulassei kommen wird es wieder richtig bergig und die Dörfer kleben regelrecht am Hang! Einfach nur toll!
In Ulassei gibt es die übliche Mittagspause mit Cappuccino und Croissant bevor wir weiter zur Nuraghe fahren wollen. Leider sind die Straßen, die uns die Navis vorschlagen, aber soooooo eng, dass wir es aufgeben da mit den Sprintern durchfahren zu wollen. Wir sehen auf der Karte, dass man auch von der anderen Seite bis ca. 1-1,5 km heran fahren kann und dann dorthin laufen könnte. Also los, der Startpunkt ist schnell gefunden und wir ziehen die Wanderschuhe wieder an und machen uns auf den Weg. Die zu überwindenden Höhenmeter waren uns nicht ganz so bewusst, aber wir sind ja inzwischen "eingelaufen" und so kommen wir gut den Berg hinauf. Zuerst kommen wir zu einer großen Grotte unterhalb der Nuraghe und können durch diese hinauf zur Nuraghe steigen. Diese Nuraghe ist die höchstgelegene (954 Hm) auf Sardinien und eine der mit am besten erhaltenen! Wir sind beeindruckt von den alten Gemäuern.
Nachdem diverse Fotos ihren Weg auf die Speicherkarte gefunden haben, geht es wieder den Hügel hinab und wir sind happy mit dem Wetter so ein Glück zu haben.
Die Entscheidung bzgl. heutigem Stellplatz ist rasch gefallen und nach 15 Min kurven durch die Berglandschaft stehen wir auch schon auf dem Parkplatz der Geisterstadt „Gairo Vecchio“ mit super Aussicht und abendlichen Besuchern - eine Herde Schafe vergnügt sich gerade an den Gräsern am Rande des Platzes. Während wir den kleinen Schäfchen beim toben zuschauen, kommen wir mit einem der Hiesigen ins Gespräch. Wie sich heraus stellt spricht er Deutsch und hat 20 Jahre in D-Land gearbeitet. Nach ein paar Informationen zur Stadt wünscht er uns noch einen schönen Abend & restlichen Urlaub und kurze Zeit später sind wir alleine inmitten der hiesigen Berglandschaft…. Was für ein schöner Tag.Baca lagi
Über Arbatax zum Gorropu Canyon
18 Mac, Itali ⋅ ☁️ 8 °C
Heute morgen ist es leider wieder erwarten bewölkt, was uns aber nicht davon abhält zum Torre di Bari zu fahren. Der Turm liegt auf einer kleinen vorgesetzten Landzunge im Meer, die nur bei Ebbe zu erreichen ist. Leider gibt es zu viel Wind und Wolken so das die prächtigen Farben nicht ganz so zur Geltung kommen. Nichtsdestotrotz machen wir einen ausgiebigen Fotostopp bevor es weiter nach Arbatax geht. Nachdem es gerade 3 Regentropfen gibt, nehmen wir das zum Anlass den obligatorischen Cappuccino zu trinken. Anschließend laufen wir zu dem roten Felsen mit einem quadratischen Loch, der hier an der Küste steht. Die Farben kommen mit den Wolken leider auch hier nicht so zur Geltung, dafür gibt es tolle Wellen die an die Küste branden. Gar nicht so einfach ein schönes Gischt-Foto zu schießen.
Nachdem sich unsere geplante Küstenwanderung bei dem Wetter nicht lohnt, beschließen wir erst beim Supermarkt einen Zwischstop einzulegen und dann weiter zur Gorropu Schlucht zu fahren, in der Hoffnung dass morgen früh das Wetter besser ist und wir unsere Wanderung machen können.
Wir fahren auf der SS125, einer Panorama Route, und was soll ich sagen...! Die Strecke ist wahnsinnig schön, nur schade dass das Wetter nicht mitspielt 😕. Ich würde sagen, das ist auf jeden Fall eine der schönsten Strecke die wir bisher gefahren sind. An einem Panorama Aussichtspunkt, unserem heutigen Stellplatz, beschließen wir einen gemütlichen Nachmittag einzulegen und genießen den Ausblick aus dem warmen Auto heraus. Draußen sind es nämlich wieder nur magere 4 °C!Baca lagi

Pengembara
Anscheinend gibt’s zumindest in der Nebensaison genügend Freisteh-Plätze !

PengembaraDas stimmt… hat aber auch den Nachteil das noch sehr viel geschlossen ist.

PengembaraMan hat kaum eine andere Chance, da bis auf 3 Campingplätze alles zu hat.
Wanderung zum & im Gorropu Canyon
19 Mac, Itali ⋅ 🌙 7 °C
Für heute haben wir die Wanderung zum und in den Gorropu Canyon geplant, aber als wir wach werden ist der Himmel total bedeckt. Aber gegen 9 Uhr sehen wir am Ende des Tals die ersten blauen Lücken zwischen den Wolken und so beschließen wir schon mal zum Parkplatz für den Start der Wanderung zu fahren. Gegen 10 Uhr kommen wir dort an und unterwegs haben wir schon gesehen, dass die Wolken immer weiter abziehen. Also packen wir alles zusammen und gegen 10:30 Uhr wandern wir los Richtung Schlucht. Der Weg geht immer wieder bergauf und bergab und bietet tolle Ausblicke auf die riesigen Wände aus Karstgestein, die immer näher kommen. Größtenteils laufen wir durch den Wald der deutliche Anzeichen der hiesigen Wildschweine zeigt, aber zu sehen bekommen wir (zum Glück 🤔) keine.
An der Schlucht angekommen machen wir erstmal eine kurze Mittagspause in der Sonne und genießen bereits die sich hier zeigende Faszination des Canyons.
Weiter geht es dann in die Schlucht, nicht ohne das wir beim „Guard“ unseren Eintrittspreis zu entrichten. Wir sind erstaunt dass wirklich jemand zu dieser Jahreszeit am Eingang zum Canyon, an einem Campingtisch, sitzt und die 6 € pP Eintrittsgebühr kassiert. Er erklärt uns noch dass der grün markierte Weg der einfachste ist, der gelbe dann etwas anspruchsvoller und der rote dann zur Alpin/Kletterroute wird. Frohgemuts machen wir uns auf den Weg und die Kletterei fängt auch sogleich an.
Die ersten Meter geht’s noch recht einfach über Schotter und etwas größere Steine, aber je tiefer wir in den Canyon vordringen, desto größer werden die Brocken und ab & an ist beim Überwinden der steinernen Barrieren Hilfestellung angesagt. Aber mit vereinten Kräften schaffen wir es bis zum ersten roten Marker 💪 - hier ist dann aber auch Schluss mit lustig. Hier am Ende des „gelben“ Streckenabschnitts stehen wir unterhalb einer 500 m hohen Wand und die Breite des Canyons ist hier an der schmalsten Stelle nur 4 m breit…. Italiens tiefster Canyon lässt uns ehrfürchtig in die Höhe und auf die gewaltige Pracht der aufragenden Wände schauen…. Wahrlich ein grandioser Ort!!
Der Rückweg geht, wie meist, schneller voran. Wahrscheinlich sind auch einige Steine nicht nur vom Wasser so glatt gewaschen… rutschende Wandererhintern waren hier bestimmt auch nicht ganz unbeteiligt 😉🤣.
Unbeschadet erreichen wir wieder den Eingang der Schlucht und zurück geht’s zu unseren Campern… die 2 Std. ziehen sich und je näher wir dem Parkplatz kommen, desto müder fühlen wir uns…!
Laut Handgelenks-Tracker sind wir heute 17 km gelaufen, waren 7 Std. unterwegs und haben 710 Hm überwunden - nicht so schlecht.
Jedenfalls fühlt es sich gut an auf der Trittstufe zu sitzen und die Wanderschuhe auszuziehen. Zur Übernachtung sind wir wieder auf den gleichen Platz gefahren wie gestern und haben das Glück, die Sonne gerade noch hinter den Gipfeln der Supramonte untergehen zu sehen - was für ein gelungener Abschluss eines perfekten Tages.Baca lagi
Fahren statt laufen 😉
20 Mac, Itali ⋅ ☀️ 9 °C
Heute morgen fühlen wir uns alle noch etwas müde von der gestrigen Wanderung und so steht für heute ein etwas ruhigerer Tag an. Wir fahren als erstes nach Cala Gonone und schlendern dort ein wenig an der schönen Strandpromenade entlang.
So langsam merkt man eine gewisse Aufbruchstimmung in den Orten mit Bauarbeiten, Reparaturen, Malerarbeiten und putzen... - man bereitet sich auf die Saison vor!
Im Hafen finden wir eine geöffnete Gelateria und einen Tisch windgeschützt in der Sonne, der regelrecht nach uns ruft 😊. Wir lassen uns nicht lange bitten und essen jeder ein leckeres Eis begleitet von einem Cappuccino. Ach ist das schön mal so in der Sonne zu sitzen.
Weiter geht es zurück auf die schöne Panoramastraße SS125 und wir fahren nochmal nach Arbatax; zum einen um nochmal alle Dusty-Services durch zu führen, zum anderen um nochmal die roten Felsen zu besuchen, die heute wunderbar von der Sonne angestrahlt werden. Der Wind ist aber nach wie vor recht böig, sodass auch die Brandung wieder ordentlich ist. Wir bannen nochmals einige Bilder auf die Speicherkarte bevor wir zu unserem heutigen Tagesziel, dem Wanderparkplatz für die morgige Wanderung aufbrechen.
Nach einer kurzen Routenverwirrung finden wir den richtigen Weg und kommen auch am Wanderparkplatz an.
Nachdem aber kurz nach unserer Ankunft alle anderen Camper abfahren, kommen wir doch etwas ins grübeln ob wir hier übernachten können und checken nochmal die Regelungen für diesen Platz.
Nachdem wir lesen dass Mitte November die Polizei mitten in der Nacht hier kontrolliert und Bußgeld verteilt hat und alle auch direkt abfahren mussten, entscheiden wir uns doch zurück zur Hauptstraße zu fahren und dort auf einem ruhigen Seitenparkplatz zu nächtigen.Baca lagi

PengembaraDas stimmt, kein Wunder dass das Örtchen im Sommer wohl seeehhhrrr beliebt ist!
Wanderung zur Cala Goloritzé
21 Mac, Itali ⋅ ⛅ 12 °C
Samstag morgen und der Wecker klingelt um 7:00 Uhr!
Eigentlich eine ziemlich untypisch Zeit um im Urlaub aufzustehen, aber da wir noch 25 min bis zum Ausgangspunkt der heutigen Wanderung fahren müssen, ist frühes Aufstehen angesagt. Nach Muesli und Frühstücks Cappuchino werden noch schnell zwei Schnitten geschmiert und um 8:20 Uhr verlassen wir unseren Stellplatz und fahren die SS125 wieder gen Baunei, wo wir uns über einige enge, steile Serpentinen den Hügel hochschlängeln bevor uns eine asphaltierte Piste bis fast zum Parkplatz geleitet. Die Ersten sind wir nicht zu so früher Stunde, aber wenn man bedenkt das in der Saison max. 250 Personen auf der Wanderung zugelassen werden, dann ist hier heute quasi nix los.
Am Kassenhäuschen erfahren wir, dass der Track erst nächste Woche offiziel öffnet und wir heute kostenfreien Zugang haben 😊. Wenn das mal kein vielversprechendes Vorzeichen für die bevorstehende Wanderung ist, wenn jetzt nur noch die Sonne rechtzeitig zum Vorschein kommt...
Um 9 Uhr wandern wir frohgemuts los zuerst ca. 50 Hm hinauf und dann rund 500 Hm hinunter zur Bucht. Die Strecke ist bis auf wenige steinige Passagen viel besser zu laufen als erwartet und führt durch die typische Karstlandschaft und durchläuft einen wunderschönen Oliven/- und Steineichenwald.
Beim weiteren Abstieg sieht man bereits die über der Bucht aufragende Felsnadel Punta Goloritzé die ein Wahrzeichen der Region ist.
Unten angekommen wird man von einem kitschig schönem türkisblauem Wasser begrüßt. Was für ein tolles Fleckchen Erde 🤩.
Wir sind total begeistert und zur Krönung kommt auch kurz nachdem wir die Bucht erreicht haben die Sonne raus und bringt das Farbspiel noch mehr zum leuchten!
Wir machen Bilder ohne Ende und können uns garnicht satt sehen an der Schönheit dieser Bucht! Wir machen oben auf dem Felsen Mittagspause und brechen dann, nach gut 1,5 Stunden wieder auf. Der Rückweg geht über die gleiche Strecke, was heißt, dass es nun 500 Hm hinauf geht, was mit rd. 2 Std. Zeitbedarf angegeben ist. Wir sind bereits nach gut 1,5 Stunden 💪 wieder bei den Sprintern und werden dort von einem Esel begrüßt. Als Dirk den Rucksack auspackt und mit dem Papier raschelt ist das Interesse geweckt und der Herr möchte am liebsten mit in Dusty einsteigen 🤣 um nach Leckereien zu suchen.
Als der Esel abgezogen ist gibt's noch eine Cappuccino & Keks-Pause für uns 😉, bevor wir uns auf den Weg weiter Richtung Norden machen. Wir fahren wieder über die schöne SS125 an den bereits bekannten Plätzen vorbei, legen in Dorgali einen kurzen Einkaufs-Stopp ein und finden dann etwas südlich von La Caletta einen schönen Parkplatz direkt am Strand für die Nacht. Ein schöner Sonnenuntergang beschließt diesen wunderschönen Tag 😊.Baca lagi
Faulenzertag
22 Mac, Itali ⋅ ☁️ 14 °C
Heute gönnen wir uns einen ganzen Tag zum Faulenzen und Chillen. Das heißt heute morgen geht kein Wecker, es wird in Ruhe geduscht, gefrühstückt bei offener Tür mit Sonne und Blick auf den Strand und einfach mal langsam machen. Das tut auch einmal gut einfach so in den Tag zu leben.
Irgendwann packt uns aber dann doch der Ehrgeiz und Dusty wird ein wenig auf Fordermann gebracht 😊.
Nach soviel "Arbeit" beschließen wir einen kleinen Strandspaziergang nach La Caletta zu machen, ist doch für den Nachmittag Regen vorhergesagt. Somit schlendern wir am Strand entlang bis zum Hafen, finden unterwegs ein Portemonnaie, das wir mangels einer Polizei im Ort beim Hafenmeister abgeben und laufen dann wieder zurück. Natürlich nicht ohne an der Strandbar eine Cappuccino / Latte Macchiato Pause einzulegen 😉.
Nachdem sich der Himmel inzwischen dunkel gefärbt hat nutzen wir die Zeit für ein ausgiebiges Mittagsschläfchen 😅 und beschließen einen "La dolce vita" Nachmittag mit Aperol Spritz an der Strandbar ein zu legen.
Den Abend beschließen wir noch mit einem gemütlichen Spieleabend bei einem Gläschen Weißwein.
Was für ein schöner relaxter Sonntag 🥰😍.Baca lagi
Der Kreis schließt sich - Olbia
23 Mac, Itali ⋅ ☀️ 14 °C
Heute morgen werden wir wieder von der Sonne geweckt und genießen nochmal ein Frühstück mit dem traumhaftem Ausblick auf den Strand bevor wir weiter ziehen.
Nachdem es morgen zurück auf's Festland geht wollen wir nochmal Frischwasser tanken, was sich diesmal als etwas schwierig erweist. Am ersten Brunnen weist uns eine Italienerin daraufhin, dass das Frischwasser nicht für Camper gedacht ist...., am 2. Brunnen ist der Druck so gering, dass das Wasser tanken Stunden dauern würde und somit landen wir beim 3. Brunnen, wo es zwar auch etwas dauert, Moni und ich aber parallel etwas durch Santa Lucia bummeln können, um noch 2- 3 nette Photos zu machen 😆.
Danach fahren wir direkt nach Olbia, parken in der Nähe vom Hafen und schlendern Nachmittags etwas durch die Stadt. Die Highlights sind schnell abgelaufen, so viel hat Olbia dann doch nicht zu bieten.
Am Abend gehen wir nochmal sehr lecker Essen und schauen ein wenig wehmütig dem Ende unserer gemeinsamen Sardinien Reise entgegen.Baca lagi
Zurück auf's Festland
24 Mac, Itali ⋅ 🌙 8 °C
Heute morgen um kurz nach Sieben klingelt der Wecker: steht doch die Rückfahrt aufs Festland und das Ende unseres Sardinien Aufenthalts an. Ein letztes Team-Selfi, diesmal mit Milo und Dusty, wird geschossen, bevor wir uns pünktlich um 8 Uhr in Richtung Fähre auf den Weg machen. Der Weg ist nicht weit, 5 Minuten nach Abfahrt geht das Einchecken digital ruck-zuck über die Bühne und schon stehen wir neben der Fähre und haben genügend Zeit erstmal zu frühstücken.
Nach dem Frühstück wird noch abgewaschen und die letzten Sachen eingepackt und dann beginnt das Warten....
Ein LKW-Anhänger nach dem anderen wird verladen, bis auch wir endlich pünktlich zur Abfahrt als mit die Letzten auf die Fähre fahren dürfen.
Die Fährfahrt verläuft ereignislos und wird nur von 1, 2 Cappuccinos und einer Mittags-Pause unterbrochen.
Die letzten Skyo-Runden werden gespielt, bevor wir pünktlich in Livorno einlaufen.
Noch auf der Fähre verabschieden wir uns herzlichst vom M&V, scheiden sich hier doch unsere Wege.
Unser Weg führt uns noch 1, 2 Tage in die Toskana, wobei M&V über die Cinque Terre Richtung Heimat fahren.
Gegen 21:30 Uhr finden wir einen Parkplatz knapp 20 km vor San Gimignano und lassen uns überraschen, wo wir morgen hier aufwachen.Baca lagi
Fazit Sardinien
25 Mac, Itali ⋅ ☀️ 18 °C
Heute ist es nun leider schon wieder so weit: unsere Zeit zu Viert auf Sardinien geht zu Ende und als aller Erstes müssen wir sagen: Das Experiment eine Reise zu Viert zu machen ist zu 💯 Prozent aufgegangen. Wir hatten eine tolle, total entspannte und harmonische Zeit zusammen mit vielen schönen Erlebnissen. Danke Ihr Beiden 😍.
Nun zu Sardinien: nachdem wir ja leider aus widrigen Umständen kurzfristig unser Reiseziel ändern mussten und somit auch nicht soviel Zeit zur Vorplanung hatten, ist trotzdem eine sehr gelungene Reise daraus geworden. Sardinien stand ja sowieso auf unsere To Do Liste und wir sind angetan von der Insel.
In den gut 3,5 Wochen hatten wir aber auch super Glück mit dem Wetter. Nur bei den Wildpferden wurden wir mal richtig geduscht, aber das Matschwandern hatte auch so seinen Reiz 🤣.
Was uns Allen super gut gefallen hat ist, dass wir aufgrund der Reisezeit, bis auf einmal, an allen Traumstellen komplett frei stehen konnten, da a) fast alle Stell- und Campingplätze sowieso noch zu hatten und b) bis auf ganz, ganz wenige andere Touris sonst niemand unterwegs war. Das lässt dann auch verschmerzen, dass man halt auch kaum eine offene Strandbar, Restaurant o.ä. findet.
Auch dass wir Wanderungen an die Cala Goloritzé, den Gorropu Canyon oder entlang der Küste fast immer für uns Alleine hatten war toll.
Überraschend waren auch die vielen, vielen Lost Places die wir besucht oder gesehen haben. Zum einen Interessant zu sehen wie die Natur sich wieder durchsetzt, aber auch zu sehen was alles auf der Insel aufgegeben bzw. zerstört wurde und nun langsam vor sich hin verfällt.
So gesehen - Alles in Allem ein perfekter Urlaub und Sardinien hat uns bestimmt nicht zum letzten Male gesehen!Baca lagi
San Gimignano & Pisa
25 Mac, Itali ⋅ ☀️ 13 °C
Heute morgen sind wir wieder früh auf den Beinen wollen wir doch versuchen den Massen in San Gimignano aus dem Weg zu gehen. Somit fahren wir frühzeitig los und nach zwei vergeblichen Versuchen finden wir einen Parkplatz unterhalb von San Gimignano und wandern den Berg hinauf.
San Gimignano ist eine mittelalterliche Stadt, die durch eine aus dem 13. Jh. stammende Mauer umgeben ist und vor allem wegen ihrer „Geschlechtertürme“ bekannt. Wir laufen hinauf zur Piazza della Cisterna und weiter zu einem außerhalb liegenden Panorama Ausblick, bevor wir uns vor dem Dom in einem Café in der Sonne einen Cappuccino gönnen. Anscheinend ist heute "Wandertag" in den Schulen, ziehen doch die verschiedene Schülergruppen aller Altersstufen durch die Stadt. Anschließend erklimmen wir den höchsten Steinturm Torre Grossa mit 220 Stufen und genießen den Ausblick über die Stadt. Den Duomo di San Gimignano, aus dem im 12. Jh. besichtigen wir auch noch, bevor uns die inzwischen zahlreichen Touris in die Flucht schlagen und wir uns auf den Weg nach Pisa machen.
Hier parken auf dem Camper Stellplatz und laufen rund 30 Minuten in die Stadt. Es ist inzwischen mein dritter Besuch am schiefen Turm, für Dirk aber Premiere. Meine Erinnerungen an den letzten Besuch sind nicht so gut, war der Turm doch außen mit Stahlträgern abgestützt und die Rasenfläche total verwahrlost. Was für eine Überraschung dann heute, dass der Turm nun ohne äußere Hilfsmittel stabilisiert wurde und auch die Fläche um die Kathedrale gepflegt aussieht. Somit haben wir uns Tickets gekauft und den Turm erklommen. Ist schon ein witziges Gefühl auf der Wendeltreppe hinauf, wenn man sehr deutlich merkt ob man gerade eher "bergauf" oder "bergab" läuft. Wir genießen den Ausblick von oben und freuen uns dass sogar die Sonne nochmal heraus kommt.
Wir besuchen auch noch den Dom und suchen uns dann eine kleine Osteria, wo wir uns heute leckere Pasta gönnen. Durch die abendlichen Gassen geht es zurück zum Stellplatz und wir sind gespannt wie die Nacht wird, da Sturmböen bis 90 km/h vorhergesagt wurden.Baca lagi

PengembaraAber nur der Vormittag, dann ist's auch zugezogen und jetzt stürmt es 🌬!
Lucca & die Bergwelt der Region
26 Mac, Itali ⋅ ☁️ 9 °C
Gestern abend hat uns der Sturm gut in den Schlaf gerüttelt und dabei fast Island-Gefühle bei uns geweckt 😅. Nachts dann hat der Wind nachgelassen und dafür hat es geschüttet, aber zumindest ist es morgens wieder trocken!
Somit führt uns unser erster Weg heute nach Lucca, liegt es doch nur knapp 20 km von Pisa entfernt. Das Wetter ist zwar immer noch recht trübe, aber für einen kleinen Rundgang durch die Stadt reicht es.
Das Wahrzeichen von Lucca ist ihre gut erhaltene Stadtmauer aus der Renaissance, die das gesamte Stadtzentrum umgibt. Wir parken außerhalb der Stadtmauer und laufen hinein. Auffällig ist, dass alle Häuser in Lucca sehr hoch sind und somit die Strassen und Gassen sehr dunkel wirken. Wir lassen uns durch die Gassen treiben, kommen an der Kathedrale, an verschiedenen Piazzas, sowie am Torre Guinigi vorbei, der mit seinen Eichen auf dem Turm ein Wahrzeichen von Lucca ist. Den Rückweg wählen wir dann über einen Teil der Mura, der alten Stadtmauer.
Zurück bei Dusty überlegen wir, wie wir weiter fahren wollen und entscheiden uns für ein wenig Bergwelt im Hinterland von Lucca Richtung Parma.
Die Anfangs noch gut ausgebaute Straße wird, nachdem wir auf die SR445 abbiegen zusehends schmaler je höher wir kommen. Schnell ist man hier sowieso nicht unterwegs, jedenfalls wir nicht mit unserem Sprinter, dafür ist die Straßenführung einfach zu kurvenreich. Dafür gewinnt die Landschaft immer mehr an Reiz und plötzlich tauchen schneebedeckte Gipfel auf - kein Wunder, die höchste Erhebung ist doch > 2100 m hoch.
Aber so schön es hier auch ist, irgendwann obsiegt die Anzeige auf dem Navi: Ankunft Parma - 18:27 Uhr… So spät wollen wir dann doch nicht ankommen. So entscheiden wir uns bei Aulla auf die Autobahn zu fahren, nicht ganz so schöne Landschaft, aber dafür entspanntes fahren. Kurz nach 18:00 Uhr sind wir am Ziel, ein großer Parkplatz etwas außerhalb vom Centro und gönnen uns nochmal Spaghetti mit Shrimps und grünen Spargel. Bei einem Gläschen Wein schreiben wir den heutigen Footprint und lassen den Tag gemütlich ausklingen.Baca lagi
Weiter Richtung Norden
27 Mac, Itali ⋅ ☀️ 12 °C
Heute morgen steht eigentlich zumindest ein Kurzbesuch in Parma an, aber.... einen Innenstadt nahen Parkplatz zu finden gestaltet sich schwierig und der Verkehr ist chaotisch und da Parma jetzt nicht diese "Must See's" zu bieten hat drehen wir ab und schlagen den Weg Richtung Gardasee ein. Soll das Wetter doch schön und sonnig sein.
Wir fahren "gefühlt" im Zick-Zack über die Landstraße erst nach Affi, wo wir im IPER Marinelli wieder unsere Pasta und Espresso Bestände für zu Hause auffüllen wollen ☺️.
Gesagt, getan kommen wir gegen Mittag an, schwelgen im IPER Superstore und füllen den Einkaufswagen. Danach geht's weiter geht's zur Panorama Straße nach San Zeno di Montagna, von wo man einen schönen Ausblick über den Gardasee hat. Leider ist es inzwischen 7 Grad kalt 🥶, bewölkt und auch stürmt es sehr stark, sodass die Mittagspause in Dusty mit Ausblick über den See stattfindet.
Nach einem kurzen Snack um den "kleinen Hunger zu vertreiben", fahren wir weiter nach Malcesine, wo wir das erste Mal einen Platz auf einem kleinen Campingplatz (12 Plätze) mitten im Ort bekommen haben. Der Platz ist sehr schön, da etwas tiefer als die Strasse gelegen, damit sehr ruhig und direkter Blick auf die Burg - was will man mehr?
Nach einer Cappuccino Pause kommt auch die Sonne wieder zum Vorschein und wir machen uns auf, einen Bummel durchs Örtchen zu machen. Zuerst müssen wir allerdings in Dirks Lieblingsladen, um für Grappa Nachschub für Zuhause zu sorgen. Dabei mussten wir natürlich auch mal wieder die gute Salami probieren und Schwupp die Wupp hatten wir noch zwei Stück Salami, gut eingeschweißt, im Einkaufskorb 😉.
Anschließend schlendern wir durch Malcesine und stellen fest, dass wir es so leer noch nie erlebt haben. Wir gönnen uns zum Sonnenuntergang einen Aperol Spritz gepaart mit Spaghetti Frutti di Mare (sehr lecker 😋 😋) in einem Restaurant direkt am Wasser. Mit den letzten Licht des Tages geht's zurück zum Camper… wieder mal ein schöner Tag.Baca lagi
Ein Urlaubstag am Gardasee
28 Mac, Itali ⋅ ☀️ 12 °C
Heute ist unser letzter Tag bevor es morgen wieder nach Hause geht. Was liegt da mehr auf der Hand als nochmal Sonne, See und La Dolce Vita zu genießen.
Also stehen wir gemütlich auf, frühstücken bei Sonnenschein und starten dann erstmal zu einem Bummel über den Markt und laufen dann entlang der Uferpromenade nach Val die Sogno. Bis auf ein paar Radfahrer haben wir wirklich die Promenade für uns Alleine und genießen die Aussichten in vollen Zügen. Ach was für ein schöner Tag zum Abschluss unseres Urlaubs, zumal - im Vergleich zu unserem letzten Besuch im September quasi nichts los ist.
Auf dem Rückweg müssen wir natürlich erstmal eine Cappuccino Pause einlegen 😉 und da wir gerade so schön sitzen, es Mittag ist und wir genießen, findet auch noch ein Teller "Prosciutto Crudo e Mozzarella" und ein Glas Lugana den Weg auf unseren Tisch 😆.
Wir genießen in vollen Zügen und bummeln dann irgendwann zurück nach Malcesine. Inzwischen fallen wohl die ersten Osterurlauber ein... das Örtchen ist deutlich voller als gestern Nachmittag und auch die Anzahl der deutschen Nummernschilder ist sprunghaft gestiegen.
Zurück bei Dusty gibt's erstmal ein Mittagspäuschen und den Nachmittags Cappuccino, bevor wir uns zu einem letzten Bummel - wahrscheinlich mit einem Abschieds Aperol Spritz - ins Städtchen aufmachen.Baca lagi

Pengembara
Wie schön. Hier hat es nur noch 3 Grad und Schneeregen 😱😢. Bleibt lieber noch ein bisschen. Die nächsten Tage sollen nicht besser werden!

PengembaraJa, ich hab's auch gesehen, aber hilft nix - Montag haben wir einen Termin 😕
Durch Schnee & Regen nach Hause
29 Mac, Jerman ⋅ ⛅ 8 °C
Heute morgen sind wir trotz Zeitumstellung früh unterwegs. Nach dem Frühstück verlassen wir pünktlich 8:45 Uhr den Campingplatz, stehen doch knapp 600 km Heimweg an.
Am Gardasee ist das Wetter zwar frisch mit 12 Grad, aber soweit noch ganz ok. Je weiter wir Richtung Norden kommen desto deutlicher sieht man die Wolken in den Bergen hängen. Wir kommen sehr gut voran und erreichen bald den Brenner und tauchen in eine Winterlandschaft ein. Bei 0 bis 1 Grad Außentemperatur hat es nochmal gut geschneit. Ohne Stau kommen wir auch durch Österreich und erst auf der deutschen Autobahn wird der Verkehr das erste Mal zäh. Pünktlich zur anvisierten Cappuccino Pause am Irschenberg, wird dann aus dem Schneeregen endgültig ein Schneeschauer... Eigentlich dachten wir dass uns zu Hause der Frühling erwartet 🤔. Immerhin hört es nach Ingolstadt auf zu regnen und Erlangen begrüßt uns bei trockenem Wetter und 10,5 Grad.
Somit sind 5,5 Wochen wieder im Fluge vergangen und wie heißt es doch schön: Nach der Reise ist vor der Reise, wir freuen uns schon drauf 😆.Baca lagi

PengembaraDann mal viel Spaß beim Planen der nächsten Reise. Wir sind auch schon dabei.

PengembaraDankeschön, den werden wir sicherlich haben 😉. Ich schätze mal dass ihr viel eher als wir wieder unterwegs seid! Ich bin schon gespannt!

PengembaraOh, da hat euch der Schnee doch noch erwischt 😳 Schön, dass ihr gut zuhause angekommen seid! Irgendwie geht die Reisezeit doch immer zu schnell vorbei, besonders wenn es eine gelungene Reise war!🥰🥰

PengembaraWie wahr 😍. Jetzt müssen wir uns erstmal hier in der Kälte wieder ein gewöhnen 😊!









































































































































































































































































































PengembaraDa scheinen ein paar neue (und sehr schöne) Murales hinzugekommen zu sein seit unserem Besuch vor ein paar Jahren.
PengembaraDa hast du glaube ich Recht! Einige Malereien sahen noch sehr "frisch" aus!
PengembaraDas sind ja ganz tolle Graffiti
PengembaraJa echt beeindruckend und es kommen immer mal wieder welche dazu. Auch Helmut Schmidt soll verewigt sein, den haben wir aber leider nicht gefunden!