Joined April 2019 Message
  • Apr5

    Mein Sabbatical - Rückblick und Ausblick

    April 5 in Germany ⋅ ⛅ 0 °C

    Mein Sabbatical ist nun zu Ende. Vor acht Monaten bin ich sehr gespannt und mit großer Neugier und Offenheit in diese Auszeit gestartet. Im Titel zu meinem Blog hatte ich damals einige allgemeine Erwartungen und Vorstellungen ausgedrückt. Wie sehe ich diese Zeit nun im Rückblick?

    Neues entdecken:

    Das kann ich tatsächlich voll unterschreiben! Ich habe so viele Dinge zum ersten Mal gemacht - zum Beispiel mit einem Campingbus unterwegs sein und ohne Planung und spontan einfach drauflos fahren. Oder in einem Igluzelt mitten in der sudanesischen Wüste übernachten. Ich habe drei neue Länder in Afrika kennengelernt, erstmals Berggorillas und Schimpansen in freier Wildbahn erlebt und zum ersten Mal eine Fernreise spontan vor Ort verlängert. Und dann auch die kleineren Touren - eine erste mehrtägige Alpentour mit Annette, und mit Natascha habe ich zum ersten Mal mehrere Tage gemeinsam verbracht in einer neuen Umgebung im Allgäu. Ich könnte noch viel mehr aufzählen!! Auf die Frage “wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?” konnte ich im Laufe meines Sabbaticals ständig eine neue Antwort geben...

    Perspektivwechsel:

    Oja, auch dazu fällt mir viel ein! Zum Beispiel das Eintauchen in ein islamisch geprägtes Land und das Erleben einer immensen Gastfreundschaft und Offenheit gegenüber uns Touristen aus christlich orientierten Staaten. Aus den Gesprächen mit Khalid habe ich mitgenommen, dass unsere Grundwerte in Bezug auf ein menschliches Miteinander dieselben sind und unabhängig von der Religionszugehörigkeit.

    Dann die Konfrontation mit der teilweise extremen Armut in Uganda und Kenia - da wurde die gesundheitliche Bedrohung durch das Coronavirus plötzlich sehr in den Hintergrund gerückt. Wie gut geht es mir hier in einem Industriestaat mit gut organisiertem Gesundheits- und Sozialsystem! Und dann die Erkenntnis bei der Rückkehr in den deutschen lockdown, dass das Empfinden von Lebensfreude und persönlichem Glück nicht in erster Linie von den wirtschaftlichen und finanziellen Rahmenbedingungen abhängt. Ich erlebe die Stimmung hier in Deutschland aktuell als sehr bedrückend, wo ich in Kenia noch Lebensfreude und Gelassenheit im Hier und Jetzt gespürt habe - natürlich nur bei dem Teil der Bevölkerung, der nicht unmittelbar existenziell bedroht ist.

    Abenteuer und intensive Erfahrungen:

    Vor allem meine Auslandsreisen waren durch Abenteuer und eine hohe Intensität gekennzeichnet. Ich denke an die Campingtour zurück, auf der ich so viele praktische Dinge gelernt habe vom Umgang mit einem Campingbus bis zum Grillanzünden und Navigation auf italienischen Landstraßen und Auffinden von Camping- und Stellplätzen. Dazu das “ Auf mich alleine gestellt sein” in unbekannter Umgebung, eine Erfahrung, die mein Selbstvertrauen sehr gestärkt hat! Besonders eindrücklich war auch die Klettertour bei Sirolo.

    Intensiv waren natürlich auch die vielfältigen Eindrücke in der Stille der sudanesischen Wüste und das einfache Leben im Zelt ohne die gewohnte Infrastruktur wie bspw. Strom- und Wasserversorgung. Immer wieder beeindruckend waren die Begegnungen mit den Nomaden, die lange Fussmärsche und Kamelritte auf sich nehmen, um sich mit Wasser und Vorräten zu versorgen.

    Und ich denke zurück an die sehr bewegenden Momente, als wir in Uganda den Baumwollpflückern die Reste unserer lunch boxes vorbeigebracht haben oder die Begegnung mit Frauen, die auf dem Erdboden sitzend mit dem Hammer Steine zu Schotter zerklopft haben. Oder der Besuch eines Kinderheims in Kenia, in dem sich mehrere Kinder ein Bett teilten bzw. teilen mussten. All das waren Erfahrungen, die mich tief bewegt haben.

    Inspirierende Erlebnisse und Begegnungen:

    Durch mein ganzes Sabbatical zogen sich wunderbar inspirierende Momente und Begegnungen - mit guten FreundInnen oder auch neuen Bekanntschaften auf den Reisen. Ich habe wunderbar tiefe Gespräche mit FreundInnen und gemeinsame Wanderungen erlebt. Auch das Kennenlernen von Brita und der Uganda-Reisegruppe sowie Matthias, Mustafa, Frank und Kendi in Kenia war ein Highlight. Aus jedem Gespräch und jeder Begegnung habe ich etwas für mich mitgenommen, dafür bin ich sehr dankbar!

    Sehr faszinierend fand ich auch die Sonnenauf- und -untergänge am Meer und in der Wüste! Kaffee oder Yoga im goldenen Licht der Morgensonne und dabei ganz bei mir sein war einfach wunderschön! Und dann natürlich die Tierbegegnungen - Berggorillas, Schimpansen, Elefanten, Nashörner, Giraffen undundund - das habe ich geliebt! Auch die kleineren Ausflüge in die Natur haben mich inspiriert, besonders gerne denke ich an den Mainzer Sand und den Ausflug nach Darmstadt zurück - überraschende Momente ganz nah!

    Ja, ich habe den Sabbatical auf meine eigene Weise besonders gestaltet. Ich hatte wenig im Vorfeld geplant und war im “flow”, habe in mich reingespürt und auf die Impulse von außen geachtet. Daraus hat sich alles entwickelt und ergeben. Ich bin sehr dankbar für alle meine guten FreundInnen und Familie, die mich dabei unterstützt haben. Ich nehme ganz viele Impulse aus der Zeit mit und freue mich auf das, was kommt!
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  • Mar30

    Hiwweltour in Rheinhessen

    March 30 in Germany ⋅ ☀️ 16 °C

    Mein letzter Ausflug im Sabbatical führt mich nach Rheinhessen, und zwar nach Siefersheim. Hier gibt es laut meinem Ausflugsführer eine schöne Wandertour durch die Weinberge. Da heute herrlichstes Frühsommerwetter ist, freue ich mich auf Genusswandern im Sonnenschein!

    Die Wanderung führt mich wie versprochen durch sonnige hügelige Landschaften, vorbei am romantischen Ajaxturm nach Neu-Bamberg. Zwischendurch verweile ich immer wieder, ruhe auf einer Bank aus und genieße einfach die weiten Blicke und das Hier und Jetzt. An einer Weggabelung stelle ich fest, dass ich mich auf einer „Hiwweltour“ befinde. Von Birgit weiß ich, dass es davon 9 Stück gibt in Rheinhessen. Da freue ich mich, dass ich ungeplant darauf gestoßen bin! 😊

    Die Hiwweltouren zeichnen sich durch sanfte Auf’s und Ab‘s aus und schön gelegene Holzliegen und Bänke. Auf der Holzliege am Adlerdenkmal schaue ich eine ganze Weile in die Landschaft. Eine dreiköpfige Familie picknickt nebenan. Wir lachen herzhaft, als der ca. 10jährige Sohn halb auf das steinerne Denkmal klettert und ganz stolz herunterspringt.

    Einen Hügel weiter komme ich mit zwei Frauen ins Gespräch, die von einer weiteren Holzliege den Ausblick genießen. Sie kommen aus der Gegend hier und geben mir noch einige Tipps. Mit vielen Schleifen und kleineren Umwegen komme ich schließlich nach ca. 4 Stunden wieder in Siefersheim an. Jetzt habe ich erstmal Lust auf einen fetten Eisbecher und fahre dafür in den Nachbarort.

    Da es bis zum Sonnenuntergang noch eine Weile dauert, beschließe ich, noch zum Rotenfels bei Bad Münster am Stein zu fahren. Den Tipp hatten mir die beiden Frauen auf der Holzliege gegeben. Ich bin überwältigt, als ich dort ankomme! Es soll die höchste senkrechte Felswand nördlich der Alpen sein. Wow!

    Ein Holzgeländer führt an der Steilwand entlang. Der Blick geht tief nach unten und hinüber auf die gegenüberliegenden Hügelketten. An jeder Ecke gibt es neue Perspektiven auf den Felsabbruch und die Landschaft - und natürlich unzählige Fotomotive! Ich bin sehr dankbar für diesen Tipp und freue mich hier zu sein! Nachdem ich dieses Highlight ausführlich genossen habe, fahre ich sehr erfüllt mit meinem Autochen wieder nach Hause - ein wunderbarer letzter Ausflug!
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  • Mar25

    Zwei wunderschöne Ausflüge an den Rhein

    March 25 in Germany ⋅ ⛅ 12 °C

    An zwei Tagen hintereinander zieht es mich an den Rhein. In meinem Ausflugsführer “Eskapaden in Rhein-Main“, den ich schon im letzten Jahr häufiger verwendet hatte, finde ich zwei Touren, die mich ansprechen.

    Am Donnerstag fahre ich nach Stockstadt am Rhein, was am Naturschutzgebiet Kühkopf/Knoblochsaue liegt. Altrheinarme ziehen sich durch eine wilde Wald- und Auenlandschaft. Hier gehe ich stille Wege, auf denen nur wenige Menschen unterwegs sind. Ich sehe tolle alte Bäume, urwaldähnliche Landschaften, wo die Natur sich selbst überlassen bleibt, große Wiesenflächen, Vögel - und natürlich immer wieder Wasser. Die Landschaft ist wirklich faszinierend und das ganze Gebiet sehr weitläufig. Da ich an diesem Tag nur einen Ausschnitt vom Naturschutzgebiet durchwandern kann, nehme ich mir fest vor, mal wieder herzukommen.

    Am Freitag gehts dann nach Heidenfahrt am Rhein. Entlang des Rheins zieht sich ein wunderbarer Wanderpfad, der weitgehend naturbelassen und teilweise auch durch Naturschutzgebiet führt. Im Gegensatz zu den Uferpromenaden auf der gegenüberliegenden Rheinseite ist es hier wilder. An manchen Stellen gibt es Überschwemmungsgebiete. Dies wird mir klar, als ich hier zwischendurch mal direkt ans Wasser möchte - der Erdboden davor ist weich und schlammig, keine so gute Idee😉. Der Frühling hat hier sichtbar schon Einzug gehalten, einige Bäume sind schon richtig hellgrün, wie schön!

    Als ich nach 6 Kilometern in Ingelheim ankomme, sehe ich die Fähre, die ich zwei Tage vorher auf der anderen Seite in Östrich beobachtet habe. Das war mir vorher nicht klar - aha, so schließt sich wieder ein Kreis. Ich laufe auf demselben Weg zurück, was nicht langweilig ist - ich finde immer, in der entgegengesetzten Richtung sieht ein Weg sowieso anders aus. Als ich wieder in Heidenfahrt ankomme, genieße ich noch eine Weile die schöne Abendstimmung am Wasser.
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  • Mar24

    Winter und Frühling an einem Tag

    March 24 in Germany ⋅ ☀️ 10 °C

    Für die letzte Woche meines Sabbaticals miete ich mir ein Auto. Nach den Fernreisen in Afrika werde ich nochmal Ausflüge ins Rhein-Main-Gebiet und andere Regionen unternehmen. Damit schließt sich auch gewissermaßen ein Kreis. Bereits zu Beginn meines Sabbaticals hatte ich mit einem Mietauto die nähere und weitere Umgebung erkundet...

    Nachdem ich das Mietauto - ein Renault Clio - abgeholt habe, fahre ich gleich mal Richtung Feldberg. Bei Sonnenschein ist der Ausblick von dort oben bestimmt schön!

    Ich wechsle auf der Fahrt die Jahreszeit zurück in den Winter, oben liegt Schnee! Es ist zwar keine vollständig geschlossene Schneedecke, jedoch rutsche ich auf meinen Straßenschuhen ganz schön auf den Schneeresten herum. Die Aussicht ist in der Tat gigantisch - Oberreifenberg und der Hintertaunus liegen mir zu Füßen. Die Luft ist klar, so dass die Fernsicht fantastisch ist. Ich genieße es, die kalte und sauerstoffreiche Winterluft einzuatmen. Einfach hier sein zu können mitten in der Woche ist ein herrliches Gefühl.

    Am Nachmittag zieht es mich wieder mal an den Rhein, nach Östrich. Ich spaziere an der Burg Crass vorbei und schlendere weiter am Rheinufer entlang. Es ist eine ruhige Stimmung, ein paar Spaziergänger und Radfahrer sind unterwegs, am und auf dem Wasser sind Schwäne und anderes Federvieh zu sehen. Nach den winterlichen Eindrücken auf dem Feldberg bin ich wieder im Frühling gelandet☺️. Kleine Boote liegen vertäut am Steg. Ich beobachte die Fähre, die zwischen Östrich und Ingelheim pendelt. Langsam geht die Sonne unter, die Abendstimmung ist wunderschön. Es ist einfach herrlich, hier am Wasser zu sein, ich genieße es total!
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  • Mar20

    Das Allgäu im Hintertaunus

    March 20 in Germany ⋅ ⛅ 2 °C

    Das Wetter ist heute recht sonnig, da habe ich Lust auf eine Wanderung. Am liebsten etwas weiter weg, da ich die Umgebung hier schon gut kenne und außerdem lieber Freifläche statt Wald erleben möchte. Ich frage meine Freundin Birgit, die eine Tour bei den Eschbacher Klippen im Hintertaunus vorschlägt. Wie schön, da war ich sehr lange nicht!

    Es macht großen Spaß, mal wieder auf den Felsen herumzuklettern - soweit dies ohne Spezialequipment möglich ist. Dann wandern wir in der Sonne durch die wunderschöne Landschaft mit weitem Blick über die Wiesen hinüber zu den noch etwas verschneiten Höhenlagen des Taunus. Mit der kühlen Temperatur, der hügeligen Wiesen- und Ackerlandschaft, dem Blick auf verschneite Hänge und einem Geruch von Kuhdung in der Luft fühlt es sich ein bisschen an wie im Allgäu. Mehrmals ertappe ich mich dabei, dass ich vom Gefühl her eher im Voralpenraum bin als im Hintertaunus... 😃

    Immer wieder suchen wir nach dem Weg, da die Wanderbeschreibung sehr grob ist und mit den Wanderzeichen vor Ort und der Karte nicht richtig zusammenpasst. Was soll’s, Hauptsache die Orientierung stimmt einigermaßen! Und wir haben ja gute Gespräche, da vergesse ich zwischendurch auch mal, auf den Weg zu achten. Nachdem wir den Michelbach überquert haben, gönnen wir uns erstmal eine kleine Pause und ein Vesper auf der Ruhebank. Von dort blicken wir über schöne große Wiesenflächen. Einige Spaziergänger und Wanderer sind hier unterwegs unterhalb der sogenannten “Maibacher Schweiz”. Der Name kommt von den großen Felsformationen im Wald. Nebenan ist eine Familie beim Picknick im Sonnenschein zu sehen. Erneut kommt bei mir ein Gefühl von Allgäu auf.

    Unsere Wanderung führt uns über die Usa über die Felder nach Eschbach zurück. In der Abendsonne kommen wir an einer großen Schafherde vorbei. Hier sehen wir auch kleine Lämmchen, wie goldig! Der Hütehund ist sehr aufmerksam und bellt uns an, obwohl wir ja hinter dem Zaun stehen.

    Gegen 18 Uhr sind wir zurück am Wanderparkplatz. Das war eine schöne Tour in einer Urlaubsregion und wir sind immerhin 5 Stunden (inkl. Pausen) gewandert!
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  • Mar1

    Schöner Abschluss in Nairobi

    March 1 in Kenya ⋅ ⛅ 25 °C

    Am Sonntag, 28. Februar, verabschieden wir uns in der Rhino lodge voneinander. Guido und Inga werden noch drei Tage in Nairobi verbringen, das Filmteam Rosi und Roland fliegt weiter nach Uganda, um dort im Ziwa-Reservat zu drehen. Alle vier fahren am Sonntag vormittag gemeinsam mit Fahrer George nach Nairobi. Ich möchte gern noch ein paar ruhige Stunden in der Rhino lodge verbringen und habe es nicht so eilig, nach Nairobi zu kommen. Mit Guidos Unterstützung habe ich über die Agentur von Frank und Kendi noch eine Hotelübernachtung am internationalen Flughafen von Nairobi gebucht.

    Ich freue mich, in der Sonne am Pool zu liegen, zu schreiben und zu lesen und das erfrischende Wasser zu genießen. Dabei inhaliere ich auch nochmal tief den tollen weiten Blick in die Landschaft und auf Mount Kenya - das ist etwas ganz Besonderes! Zum Mittagessen bestelle ich mir ein „Stoney“ - die leckere Ingwer-Limonade, die ich mit meiner Reisegruppe in Uganda kennen- und liebengelernt habe 😋.

    Schließlich nehme auch ich etwas wehmütig Abschied von der Rhino lodge, Kendi und Maisha (die übers Wochenende herkamen) und Alex von der Rezeption. Ich hatte eine tolle Zeit hier, auch wenn ich anfangs wegen der Straßengeräusche und Dieselgeneratoren etwas verärgert war. Zwischenzeitlich haben sich jedoch alle sehr bemüht, die Belästigung durch den Generatorbetrieb möglichst gering zu halten. Es wurden zum Beispiel für jedes Zelt große Taschenlampen zur Verfügung gestellt, damit in der Nacht auch ohne Elektrizität eine Notbeleuchtung vorhanden ist. Und nachts war wirklich kein Straßenverkehr zu hören.

    Fahrer Wilson fährt mich nach Nairobi. Nachdem George mich gewarnt hatte, dass der Wochenend-Rückreiseverkehr am Sonntagnachmittag Richtung Nairobi sehr heftig sei, habe ich Bedenken, ob wir eventuell stundenlang im Stau stehen. Meine Sorge ist - mal wieder - unbegründet! Hakuna Matata! Wilson fährt über Nebenstrecken durch wunderschöne, hügelige Landschaften. Dabei zeigt er mir auch, von wo er selbst ursprünglich stammt. Wir unterhalten uns während der ganzen dreistündigen Fahrt sehr angeregt, es ist total kurzweilig.

    Mein Zimmer im Four Points-Sheraton am Flughafen Nairobi ist äußerst angenehm, geräumig, komfortabel und modern. Wow, ich bin beeindruckt! Es kommt mir sehr luxuriös vor nach den Wochen in Safarizelten und einfacheren Unterkünften. Das Bett ist so breit, dass ich mich auch quer legen könnte, hihi. Das Beste am Hotel ist jedoch das oberste Stockwerk mit Rooftop-Restaurant und -Pool! Hier genieße ich das Abendessen und verbringe auch den gesamten nächsten Tag bis zu meiner Abfahrt um 16 Uhr. Der Blick ist traumhaft! Statt auf Flughafengelände zu schauen, ist ein großes Grüngebiet zu sehen, durch das Massai mit ihren Kühen ziehen. Am Morgen sehe ich sogar eine einzelne Giraffe von meinem Liegestuhl am Pool. Das übertrifft alle meine Erwartungen, die ich an ein Flughafenhotel hatte! Dazu sind die Angestellten äußerst zuvorkommend und freundlich - für mich ist hier eine 5-Sterne-Bewertung selbstverständlich. :)

    Der Rückflug mit Ethopian Airlines über Addis Abeba klappt wie am Schnürchen. Ich komme ohne Corona-Test durch. Dies war noch eine Frage, die ich in mehreren Schleifen mit Diamir und Frank abgestimmt hatte. Die Frage des notwendigen Corona-Tests vor Abreise ist nicht nur abhängig von den - ständig wechselnden - Bestimmungen im Zielland, sondern auch von der Wahl der Airline, wie ich gelernt habe. Da wird es natürlich kompliziert, auch für das Flughafenpersonal und die einzelnen Angestellten beim Check-in. Zweimal werde ich noch am Flughafen Nairobi nach meinem negativen Corona-Test gefragt, was ich jedoch ruhig ablehne mit Verweis auf die aktuellen Regelungen bei der Einreise in Deutschland. Der Nachtflug ab Addis ist sehr ruhig und ich kann mich sogar längs auf einer Sitzreihe ausstrecken.

    Am frühen Dienstag morgen lande ich dann in Frankfurt - im Gepäck unendlich viele bereichernde Erlebnisse, Erfahrungen und Begegnungen sowie einige Souvenirs. Ich fühle mich sehr sehr dankbar! Jetzt werde ich noch einige Zeit benötigen, um dies alles zu verarbeiten und Fotos und Videos zu sortieren. Es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich in Ostafrika unterwegs war - bis zum nächsten Mal!!
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  • Feb27

    Ein genialer Tag im Ol Pejeta Reservat

    February 27 in Kenya ⋅ ⛅ 25 °C

    Ich habe mich - auf Vorschlag von Fahrer George - dazu entschieden, heute einen Tagesausflug ins Ol Pejeta Reservat zu unternehmen, das rund 1,5 Stunden Fahrzeit von der lodge entfernt liegt. Inga wird mich begleiten. Es ist mein (vorerst) letzter Tag in der afrikanischen Wildnis, diesen möchte ich nochmal voll auskosten und möglichst viele Wildtiere sehen!

    Die Morgensonne ist wunderschön, der Himmel strahlend blau und wolkenlos, ich fühle mich reich beschenkt. Zum dritten Mal auf dieser Reise fahre ich über den Äquator - das ist auch etwas Besonderes😌. Im Reservat sehen wir bereits nach kurzer Zeit die ersten Nashörner in der offenen Savannenlandschaft, gemeinsam mit Zebras, Impalas, Grant- und Thomson-Gazellen. An einer Wasserstelle steht eine Nashorn-Mama mit ihrem Jungen - ein “Nashornli”, wie wir auf unserer Ugandatour gelernt haben ;), auch das ist sehr berührend. Mein Blick geht über die Weite der afrikanischen Savanne bis zum mächtigen Bergrücken des Mount Kenya - ein unglaublich schönes Motiv!

    Am späten Vormittag treffen wir dann auf Elefanten. Es soll ein unbeschreiblich schönes und total beeindruckendes Erlebnis werden! Zunächst sehen wir einen einzelnen Elefanten am Wasserlauf, dann zwei weitere, die sich am Rande eines kleinen Wäldchens aufhalten und auch unsere Piste kreuzen. Als wir dann in der Mittagshitze wieder zum Wasserlauf zurückfahren, entdecken wir eine große Elefantenherde, die sich aus dem Gebüsch ihren Weg zum Wasser bahnt. Wir kommen genau im richtigen Moment an! Nach und nach und aus allen Richtungen kommen Elefanten, große und kleine, es ist ein faszinierendes Schauspiel. Wir bleiben einfach hier und schauen zu, wie sie genüsslich im Wasser baden, trinken und sich mit ihrem Rüssel Wasser, Schlamm und Staub auf den Rücken spritzen.

    Nach und nach beendet die Gruppe ihr Wasser- und Schlammbad. Von hinten kommen die beiden Elefanten, die wir vorhin gesehen hatten, hinzu. Jetzt wissen wir gar nicht mehr, in welche Richtung wir schauen und fotografieren sollen - überall Elefanten, wir sind umringt! Die Elefantenherde kommt auf uns zu und läuft nur wenige Meter hinter unserem Wagen vorbei. Das Kleinste ist weniger als einen Monat alt, wie uns George erklärt. Der Babyelephant weiß noch nicht, wozu der Rüssel gut sein soll, das ist deutlich erkennbar. Er baumelt ziellos herum, das sieht total goldig aus!

    Irgendwann verabschieden wir uns von den Elefanten und fahren weiter. Wir haben jetzt Hunger und freuen uns auf unsere lunch box an einem schönen Plätzchen. Da wir in dieser Wildnis nicht einfach aussteigen dürfen, gibt es für Pausen offizielle und bewachte Plätze mit Tischen und Bänken. Direkt nebenan ist ein eingezäuntes Gebiet, in dem die letzten beiden Nashörner der ansonsten hier ausgestorbenen Unterart “northern white rhino” leben und rund um die Uhr von Rangern überwacht werden. Parallel dazu wird versucht, über künstliche Befruchtung die Unterart vor dem endgültigen Aussterben zu bewahren. Laut Pressemeldungen ist kürzlich eine künstliche Befruchtung geglückt.

    Bevor wir Mittag essen, darf ich noch das hier ebenfalls lebende blinde Spitzmaulnashorn Baraka kennenlernen. Es ist weitgehend zahm und lebt in einem eigenen, eingezäunten und recht großen Gebiet mit Büschen und Bäumen und eigener Wasserstelle. Ich darf es über den Zaun mit Pflanzen füttern. Das ist sehr spannend und fühlt sich kribbelig an, dieses große Tier so nah vor sich zu haben mit meiner Hand nur ein paar Zentimeter von seiner großen Schnauze entfernt! Ich darf es auch berühren und streicheln, die Haut fühlt sich sehr rauh an. Ich fasse auch das große Horn an, ein toller Moment!

    Nach unserer Mittagspause fahren wir zu einem magischen Platz in der offenen Savanne mit einem einzelnen Baum. Schon von weitem kann ich die Besonderheit dieses Ortes spüren, was ist dort? Als wir näher kommen, stellt es sich als Nashornfriedhof heraus. Wir steigen aus und ich lese, was auf den einzelnen Grabsteinen steht. Dort sind die Namen der Nashörner mit Geburts- und Todesdatum und der Grund ihres Todes eingraviert. Es macht mich sehr traurig zu lesen, dass diese Nashörner den Wilderern zum Opfer fielen, die es lediglich auf das Horn abgesehen hatten. Ja, so ist hier alles nahe beisammen - wunderschöne Glücksmomente mit den Tieren und andererseits die traurige Wahrheit, dass viele Tierarten jeden Tag von Wilderern gejagt und getötet werden. Inzwischen kann ich alles in einen größeren Zusammenhang einordnen und weiß, dass ein Großteil der Wilderei ihren Ursprung in der Armut der Bevölkerung hat.

    Nach diesem traurigen Moment setzen sich die schönen Tiererlebnisse fort... Wir sehen am Nachmittag insgesamt sieben Löwen, die faul in der Sonne liegen bzw. stehen. Ein ausgewachsener männlicher Löwe mit schöner Mähne ist auch dabei. Für gute Fotos mit dem IPhone sind sie leider etwas weit entfernt... An einer Wasserstelle sehen wir eine große Gruppe von Marabus stehen. Das ist sehr beeindruckend, auch wenn die Marabus recht häßlich aussehen und daher zu den “ugly five” gehören ;). Da sind die imposanten Sattelstörche deutlich hübscher! Auch große Sekretärsvögel stolzieren durch die Savanne. Faszinierend, welche einzigartigen Vögel die Natur hervorbringt! Ein Warzenschwein mit langer Rückenmähne ist unterwegs, da lachen wir alle. George meint, er hätte noch nie ein Warzenschwein mit so langen Haaren gesehen, haha.

    Auf der Rückfahrt kommen wir an anderer Stelle wieder am Äquator vorbei, das vierte Mal! Schilder mit Entfernungen zu großen Weltstädten zeigen in alle Richtungen, Berlin ist rund 6.300 km entfernt, Washington 12.000 km. Das war ein wunderbarer letzter Tagesausflug. Ich bin unendlich froh und dankbar für diese fantastischen Tierbegegnungen!
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  • Feb26

    Besuch in einem Kinderheim

    February 26 in Kenya ⋅ ☀️ 23 °C

    Zwischen den beiden Game drives ins Nashorn-Schutzgebiet besuchen Inga, Guido und ich zusammen mit Mary von der Rhino lodge ein nahegelegenes Kinderheim. Das Kinderheim wird von der Familienstiftung von Frank und Kendi in Kooperation mit dem Unternehmen Prowin unterstützt. Inga und Guido haben abgelegte Kleidungsstücke aus Deutschland mitgebracht, die sie an die Kinder verteilen möchten. Als sie mich fragen, ob ich mitkommen möchte, sage ich spontan zu.

    Wir fahren in der Mittagshitze dort hin und treffen auf eine Anlage mit mehreren einfachen Häusern auf staubigem Erdreich. Einige Kinder sind gerade in der Schule, so dass wir vor allem die Kleinen und ein paar ältere Jugendliche antreffen. Wir werden von Mary und den Erzieherinnen herumgeführt und dürfen auch in die einzelnen Häuser schauen. Die Kinder sind entweder Waisen oder kommen aus schwierigen Familienverhältnissen, wo sich niemand um sie kümmern konnte.

    Auch wenn ich sehr dankbar bin, dass die Kinder hier ein Zuhause finden, berührt es mich zutiefst und ist für mich schwer zu ertragen, in welch beengten Verhältnissen die Kinder leben. Mary erklärt, dass sich leider auch die Teenager bisher ihr Bett zu zweit oder dritt teilen müssen. Ein weiterer Ausbau mit Schaffung zusätzlicher Schlafplätze sei jedoch in Planung. Ein paar Kleinkinder machen gerade ihren Mittagsschlaf und liegen zusammengekuschelt auf einem Bett. Das ist sehr anrührend! Es wären noch ein paar Betten frei, daher vermute ich, dass sie tatsächlich die Nähe zueinander suchen.

    Im Küchenhaus wird auf offenem Feuer gekocht, da dies am günstigsten ist. Auf den Wäscheleinen draußen hängt jede Menge Kinderkleidung. Zum Glück sorgt ja hier das Klima dafür, dass ein großer Teil des Lebens draußen stattfinden kann. Sehr berührend finde ich auch, wie die älteren Jugendlichen sich um die Kleinkinder kümmern, die herumlaufen. Mary verteilt die Kleidung aus Deutschland je nach Größe und Geschlecht so gerecht wie möglich an die anwesenden Kinder und Jugendlichen. Ich spüre, dass sie sich freuen, auch wenn die ganze Situation etwas künstlich wirkt und sie wohl angehalten wurden, Masken zu tragen.

    Puh! Dies ist mal wieder eine schwierige emotionale Situation und gleichzeitig bin ich sehr froh und dankbar, dies zu erleben! Unsere Welt bietet extreme Kontraste. Ich bin dankbar für das, was ich habe und dass es mir gut geht. Es ist mir ein großes Bedürfnis und macht mich glücklich, davon etwas an die Menschen und Wildtiere in Afrika abzugeben.
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  • Feb26

    Im Nashorn-Schutzgebiet - ein Highlight!

    February 26 in Kenya ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute ist “Nashorn-Tag”. In der Nähe der Rhino lodge ist ein Reservat, in dem es über 500 wild lebende Nashörner gibt, ich bin sehr gespannt! Auf meinen Afrika-Reisen habe ich bislang ingesamt nur ca. 6-7 Nashörner gesehen. Leider sind diese wegen der exzessiven Wilderei und Jagd auf das Horn vom Aussterben bedroht.

    Zum Sonnenaufgang fahre ich mit George, unserem Fahrer, und Guido und Inga zum Solio-Schutzgebiet. Die beiden hatte ich schon in der Coconut Beach lodge kennengelernt. Sie sind in der Reisebranche tätig und arbeiten eng mit Frank zusammen. Ich freue mich, sie hier wieder zu treffen. Es ist total interessant für mich, dass ich auf dieser Reise mehrere “professionell” Reisende treffe. Außerdem unterstützt mich Guido sehr bei den Details zu meiner Reiseplanung. Da Frank und Kendi im Moment noch unterwegs sind, bin ich sehr dankbar, dass ich von Guido und Inga viele Tipps bekomme bzw. sie mich auch organisatorisch unterstützen.

    Nachdem wir ein Stück in den Solio Park hineingefahren sind, sehen wir die ersten Breitmaulnashörner (“white rhino”) vor dem Sonnenaufgang über dem Mount Kenya. Ich bin überwältigt, diese Tiere in dieser faszinierenden Stimmung und Landschaft zu sehen! Kann es etwas Schöneres geben? Wir fahren weiter und sehen sogar Spitzmaulnashörner (“black rhino”), die es noch viel seltener gibt. Wie der Name sagt, ist die Form des Mauls unterschiedlich. Spitzmaulnashörner fressen eher Blätter von Büschen und Bäumen, während Breitmaulnashörner grasen und daher meist mit gesenktem Kopf unterwegs sind. Auch an der Rückenform lassen sich beide unterscheiden, wie uns George erklärt. Spitzmaulnashörner haben einen stärker ausgeprägten konkaven Rücken.

    Spitzmaulnashörner sind in der Regel auch aggressiver, so dass bei dieser Art ganz besonders ein gebührender Abstand ratsam ist. Dies erleben wir in einer Situation hautnah! Als wir einem black rhino mit Jungem begegnen, rennt dieses plötzlich in unsere Richtung los. Das sieht nach einem Angriff aus! Das Nashorn kommt bis auf wenige Meter an unseren Wagen heran, bei einem aggressiven Zusammenstoß hätten wir wohl keine Chance! George gibt alles, beschleunigt und bugsiert uns so aus dieser brenzligen Situation heraus. Alles gut gegangen!

    In der offenen Savannenlandschaft sehen wir an einer Stelle mehr als 30 Nashörner - das ist einfach unglaublich! Fast um jede Kurve, die wir nehmen, steht mindestens ein Nashorn. Ich fotografiere und filme wie ein Weltmeister, da es immer neue faszinierende Motive gibt. Dazu sind auch viele Junge unterwegs, teilweise auch wirklich “kleine” Babys. Darüber bin ich glücklich - es gibt also noch Hoffnung für diese Tierart! Das Wort “Baby” ist hier relativ, da Nashornjunge bereits bei der Geburt rund 50-100 kg wiegen können 😉.

    Nach diesem für mich absolut überwältigenden Game drive am Morgen gibt es für uns erstmal ein schönes Frühstück in der Rhino lodge. Am späten Nachmittag folgt dann die zweite Fahrt in den Solio Park. Erneut haben wir viele Nashornbegegnungen. Manchmal blockieren die Tiere auch unsere Piste, so dass wir gewungenermaßen stehen bleiben oder auch mal “querbeet” ausweichen müssen. Ja, die Nashörner sind hier die “Könige” und wir lediglich zu Gast in ihrem Zuhause! Da ist es an uns, uns anzupassen an ihren Lebensraum und Platzbedarf...

    Wir bleiben bis kurz vor Sonnenuntergang und erleben diesen auf der Fahrt zurück hinter dem Aberdare-Gebirgszug. Auch das ist ein Traum - das Lichtspiel mit den Wolken über den Hügel- und Bergketten ist absolut faszinierend! Als dann kurz nach Sonnenuntergang in der entgegengesetzten Himmelsrichtung über dem Mount Kenya der - nahezu volle - Mond aufgeht, bin ich komplett überwältigt! Die Natur ist einfach der genialste Regisseur. Da können wir Menschen einfach nur stauen. Ich bin jedenfalls voll tiefer Dankbarkeit, dass ich dieses Naturschauspiel erleben darf!

    Passend zum Thema logieren in der Rhino lodge gerade Rosi und Roland, ein deutsches Filmteam für “Expeditionen ins Tierreich”. Ihr Filmprojekt besteht in der Begleitung eines neugeborenen Nashorns über seine ersten beiden Lebensjahr hinweg. Dazu haben sie sich das Ziwa-Schutzreservat in Uganda ausgesucht. Es handelt sich um dasselbe Reservat, vor dem wir vor ein paar Wochen in Uganda standen und nicht reindurften, was für ein “Zufall”! Das Filmteam kennt die Hintergründe zur plötzlichen Schließung: Der Landeigentümer verlangte plötzlich eine erhebliche Beteiligung an den Einnahmen der Betreiber des Schutzgebiets. Hinzu kamen politische Einflussnahme des Präsidenten und die Wirren um die Wahl im Januar, was zur Schließung des Reservats führte. Rosi und Roland bangen jetzt jeden Tag, ob sie dort filmen können oder nicht, es ist ein Hin und Her. Schließlich erhalten sie am Samstag die endgültige Dreherlaubnis und freuen sich natürlich riesig! Für normale Touristen bleibt das Reservat leider vorerst geschlossen. Es soll nun über den ugandischen Tourismusverband Druck ausgeübt werden, ich drücke alle Daumen!
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  • Feb25

    Morgenspaziergang zu Giraffen

    February 25 in Kenya ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute morgen fahre ich mit Ben zum nahegelegenen Aberdare Country Club. Es handelt sich um eine riesige gepflegte Anlage mit Hotel, Golfplatz und frei herumlaufenden Wildtieren. Ich entdecke hier Eland-Antilopen (die größte Antilopenart), Warzenschweine, Impalas und Zebras.

    Mit einem Ranger laufe ich los zum angrenzenden Reservat. Hier sind neben Zebras unwahrscheinlich viele Giraffen in der offenen Savanne zu sehen! Die Stimmung ist unglaublich schön, teilweise darf ich den Giraffen recht nahe kommen. Ich finde es immer wieder besonders schön, die Wildtiere zu Fuß zu erleben! Wir bleiben eine ganze Weile hier, schauen den umherstreifenden Giraffen zu und genießen die ruhige morgendliche Stimmung mit diesen Wildtieren und Mount Kenya im Hintergrund.
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