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Istanbul

Pengembaraan 9hari oleh Skuriös Tours Baca lagi
  • Permulaan perjalanan
    17 Jun 2026

    Anreise Istanbul

    17 Jun, Turki ⋅ ☀️ 24 °C

    Unsere Reise nach Istanbul begann diesmal ganz entspannt. Da unser Flug erst am Nachmittag ging, konnten wir den Vormittag noch gemütlich zu Hause verbringen, in Ruhe einen Kaffee trinken und die letzten Sachen in den Koffer werfen. So mögen wir das.

    Der knapp dreistündige Flug verging dann auch recht schnell. Eigentlich wollten wir die Zeit nutzen, um noch ein wenig an unseren Reisevideos zu arbeiten. Ein paar 360°-Aufnahmen haben wir auch tatsächlich geschnitten, aber zwischendurch wurden wir doch ziemlich müde. Gerade als wir eingeschlafen waren, weckte uns der Steward mit der Frage, ob das Essen für uns sei. War es natürlich nicht – also war es vorbei mit dem Powernapp.

    Nach der Landung klappte die Anreise in die Stadt erstaunlich unkompliziert. Wir besorgten uns direkt eine Istanbulkart, luden Guthaben auf und konnten damit bequem für uns beide die Metro nutzen. Eigentlich wollten wir auf die richtige Linie warten, doch ein freundlicher Deutscher aus Hannover, der regelmäßig in Istanbul ist, hörte unser Gespräch mit und erklärte uns, dass auch die bereits einfahrende Metro in die richtige Richtung fährt. So sparten wir uns die Wartezeit und kamen unterwegs noch nett ins Gespräch.

    Schon in der ersten Metrostation begrüßte mich die erste Katze – Istanbul macht seinem Ruf als Katzenstadt also direkt alle Ehre. 🐈‍⬛

    Besonders beeindruckend war die Fahrt unter dem Bosporus hindurch. Plötzlich fährt man von der asiatischen auf die europäische Seite – tief unter dem Meer. Wenn man es nicht wüsste, würde man es kaum bemerken, aber allein die Vorstellung ist schon faszinierend.

    Anschließend ging es noch ein kurzes Stück zu Fuß bis zu unserer Unterkunft. Die letzten rund 500 Meter mit den Koffern waren zwar leicht bergauf, aber problemlos zu schaffen.

    Damit waren wir angekommen – unser Istanbul-Abenteuer konnte beginnen.
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  • Kurz mal Beine vertreten 🤣

    17 Jun, Turki ⋅ 🌙 21 °C

    Erster Abend in Istanbul

    Nachdem wir unsere Unterkunft bezogen hatten, war es bereits halb zehn. Eigentlich waren wir ziemlich müde, aber wir dachten uns: Einmal noch um den Block muss sein. Direkt vor unserer Haustür liegt schließlich der berühmte Gülhane-Park und wir hatten noch einen kleinen Snack von Foodsharing gerettet, den wir lieber draußen als im Zimmer essen wollten.

    Außerdem gab es da noch ein Ziel: den Bosporus. Schließlich waren wir zwar schon mit der Metro unter ihm hindurchgefahren, hatten ihn aber noch gar nicht gesehen.

    Der Spaziergang durch den Gülhane-Park war richtig schön. Es wehte ein angenehm mildes Lüftchen, die Temperaturen waren perfekt und überhaupt nicht so heiß, wie ich es befürchtet hatte. Fast schon ein bisschen frisch – aber genau richtig für einen Sommerabend. Über uns hing die schmale Mondsichel und als wir schließlich am Bosporus ankamen, war das schon ein besonderer Moment.

    Auf einmal standen wir genau dort, wo wir wochenlang vorher nur auf Google Maps unterwegs gewesen waren. Der Leanderturm, der Galataturm, die Moscheen auf der gegenüberliegenden Seite – plötzlich war alles real. Nachts war die Skyline wunderschön beleuchtet. Leider bekommt man diese Atmosphäre mit einem normalen Handy kaum eingefangen, aber im Kopf bleibt so ein erster Blick auf Istanbul definitiv hängen.

    Am großen “Istanbul”-Schriftzug machten wir schließlich unsere kleine Abendbrotpause – ganz entspannt zwischen den Einheimischen, die dort ebenfalls mit Campingstühlen oder Picknickdecken den Abend verbrachten. Genau solche Orte mögen wir viel lieber als überteuerte Touristenrestaurants.

    Eigentlich wollten wir anschließend einfach durch den Gülhane-Park zurücklaufen. Tja… eigentlich. Denn obwohl wir gelesen hatten, dass der Park nachts geöffnet sein soll, standen wir plötzlich vor verschlossenen Toren.

    Also hieß es: großer Umweg.🙄😫

    Im Nachhinein war das aber gar nicht schlimm. So schlenderten wir noch ein wenig durch die belebten Straßen rund um unsere Unterkunft und bekamen direkt einen ersten Eindruck vom nächtlichen Istanbul. Hier ist selbst am späten Abend noch richtig viel los. Überall Menschen, Lichter, Straßenleben und natürlich Katzen. Sehr viele Katzen.

    Unterwegs kamen wir außerdem an den berühmten Süßwarenläden wie Hafız Mustafa vorbei. Die Auslagen sahen traumhaft aus, genauso wie die vielen Baklava-Variationen. Weniger traumhaft waren allerdings die Preise.

    Eine einfache Pizza Margherita für rund 16 Euro oder ein Döner für etwa 10 Euro – damit hätten wir ehrlich gesagt nicht gerechnet. Natürlich befinden wir uns mitten im touristischen Zentrum, trotzdem hat uns das schon überrascht. Im Vergleich fühlte sich Frankreich plötzlich fast günstig an.

    Mal sehen, was die nächsten Tage noch bringen. Eins steht aber jetzt schon fest: Istanbul hat uns vom ersten Abend an begeistert.
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  • Tag 0 - Anreise

    17 Jun, Turki ⋅ 🌙 20 °C

    ✈️ 1955 km
    🚇 38 km
    🥾 4,7 km
    🚇 12,84 € (Istanbulkart mit 500 TL Guthaben)

    Unterkunft mit Hotelkatze Boncuk & klar mein Koffer wurde total durchwühlt... 😤

  • 1.0 - Galataport

    18 Jun, Turki ⋅ ⛅ 25 °C

    Erster voller Tag in Istanbul – Zwischen Bosporus, Katzen und Street Art

    Den ersten richtigen Tag in Istanbul starteten wir ganz entspannt. Statt direkt loszulaufen, entschieden wir uns für die Straßenbahn. Von der Haltestelle direkt in der Nähe unserer Unterkunft fuhren wir bis nach Karaköy. Dabei ging es einmal über die Galatabrücke mit Blick auf den Bosporus – ein richtig schöner Start in den Tag. Ich glaube, ich werde in Istanbul deutlich häufiger die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Warum unnötig Kilometer laufen, wenn es so bequem geht?

    Am Ufer angekommen war es herrlich ruhig. Eine leichte Brise wehte vom Wasser herüber und machte die sommerlichen Temperaturen richtig angenehm. Dort frühstückten wir erst einmal ganz entspannt unsere mitgebrachten Foodsharing-Snacks und genossen einfach den Blick auf den Bosporus.

    Anschließend begann unsere eigentliche Mission: der erste Space Invader in Istanbul, also machten wir uns auf den Weg.
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  • 1.1 - Mısır Apartment & Street Art

    18 Jun, Turki ⋅ ☁️ 26 °C

    Jetzt schauten wir im historischen Mısır Apartment vorbei, einem beeindruckenden Jugendstilgebäude mit wechselnden Kunstinstallationen. Das Treppenhaus selbst war wunderschön, die moderne Kunst darin allerdings… sagen wir mal so: Sie war nicht ganz unser Geschmack.

    Da begeistere ich mich eher für die Street Art.
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  • 1.2 - Antiquitäten & Kuriositäten

    18 Jun, Turki ⋅ ☁️ 26 °C

    Von dort liefen wir Richtung Taksim-Platz und tauchten immer wieder in die kleinen Seitenstraßen ein. Dabei entdeckten wir ein gemütliches Café, in dem wir zwei Deutsche trafen, die inzwischen in Istanbul leben. Wir kamen nett ins Gespräch und bekamen direkt einen Tipp für unseren nächsten Besuch: das Viertel rund um das Hammamhane Hotel.

    Tatsächlich, war das genau unser Ding.

    Street Art, kleine Antiquitätenläden, Trödel, alternative Geschäfte, gemütliche Cafés und natürlich überall Katzen. Dieses Viertel hatte sofort eine ganz besondere Atmosphäre. Genau solche Ecken lieben wir auf Reisen. Immer wieder wechselte es von ruhigen Gassen zurück auf die riesige Einkaufsstraße rund um die İstiklal Caddesi. Für Shopping-Fans sicherlich ein Paradies, aber uns zog es doch immer wieder lieber in die kleinen Seitenstraßen.
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  • 1.3 - EspressoLab & Galataturm

    18 Jun, Turki ⋅ ☁️ 25 °C

    Zwischendurch legten wir im EspressoLab eine Pause ein. Eigentlich wollten wir einen Kaffee dort trinken, hatten aber gar keine Lust darauf. Stattdessen genossen wir einfach den schönen Ausblick aus der oberen Etage, kühlten uns etwas ab und gönnten unseren Beinen eine kleine Verschnaufpause.

    Anschließend kamen wir am Galataturm vorbei. Ein Foto musste natürlich sein, aber ehrlich gesagt war es dort einfach viel zu voll. Menschenmassen, Warteschlangen und Selfiesticks ohne Ende. Das war uns dann doch etwas zu touristisch und wir zogen schnell weiter.
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  • 1.4 - Katzenmuseum, Dobik & Katzen

    18 Jun, Turki ⋅ ⛅ 24 °C

    Sehr gut gefiel uns das Katzenmuseum. Leider hatte genau an diesem Tag ein Stromausfall dafür gesorgt, dass die Ausstellung geschlossen bleiben musste. Schade, aber allein das Gebäude und das Thema fanden wir schon richtig sympathisch.

    Danach stand ein ganz besonderes Ziel auf unserer Liste.

    Eine Katze.

    Nicht irgendeine Katze, sondern eine, die tatsächlich einen eigenen Google-Maps-Eintrag besitzt. Erst dachten wir schon, wir würden sie nicht finden. Doch plötzlich saß sie da, ganz entspannt und ließ sich natürlich auch ausgiebig kraulen. Katzen suchen entwickelt sich langsam zu einem festen Bestandteil unseres Istanbul-Urlaubs.

    Überhaupt sind Katzen hier allgegenwärtig. Sie liegen in Geschäften, schlafen auf Motorrollern, sitzen auf Ladentheken oder mitten auf dem Gehweg. Sie werden gefüttert, gestreichelt und gehören einfach selbstverständlich zum Stadtbild. Fast wirkt es so, als hätten Katzen in Istanbul einen ähnlichen Stellenwert wie Kühe in Indien. Irgendwann wurde unser Motto des Tages deshalb ganz einfach:

    Katzen suchen.

    Und davon gibt es hier wirklich reichlich.
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  • 1.5 - Tagesabschluss

    18 Jun, Turki ⋅ ⛅ 23 °C

    Eigentlich wollten wir anschließend noch das SALT Galata besuchen, doch leider kamen wir nur wenige Minuten vor Schließung an. Das holen wir bei Gelegenheit nach.

    Direkt daneben liegt die berühmte Camondo-Treppe. Hübsch? Ja. Voll? Definitiv. Gefühlt standen dort mehr Brautpaare für Fotoshootings als normale Touristen. Ich glaube, wir haben acht oder neun Hochzeitsgesellschaften gezählt. Ein kurzer Blick, ein Foto und weiter ging’s.

    Bevor wir zurückfuhren, fanden wir endlich einen Laden, der auch Bier verkaufte. Das ist in Istanbul gar nicht so selbstverständlich. Eigentlich wollten wir den Tag mit einem Sundowner am Bosporus ausklingen lassen, entschieden uns dann aber spontan um. Also nahmen wir die Straßenbahn zurück und setzten uns mit zwei Efes-Bieren in den Gülhane-Park. Offiziell ist Alkohol in der Öffentlichkeit zwar nicht erlaubt, deshalb hielten wir uns dezent im Hintergrund und stießen einfach leise auf einen gelungenen ersten Tag an.

    Mittlerweile hatten wir die 10 km locker geknackt und unsere Beine meldeten sich langsam zu Wort.

    Unser Fazit nach dem ersten vollen Tag?

    Die touristischen Hotspots sind nett, aber die kleinen Viertel abseits davon haben uns deutlich besser gefallen. Dort spielt sich das echte Leben ab. Und eines fällt besonders auf: Die Menschen hier sind unglaublich freundlich, hilfsbereit und herzlich. Egal ob Cafébesitzer, Ladeninhaber oder Passanten. Überall wurden wir freundlich empfangen.

    Istanbul gefällt uns bisher richtig gut. Und wir haben das Gefühl, dass wir gerade erst angefangen haben, diese faszinierende Stadt zu entdecken.

    🧿 zu viel Videomaterial, zu viele Eindrücke, Entscheidungen, aber ich bin bemüht...

    Kleiner Morgenmoment beim Fotos aussortieren. 😄

    Tobi fragt mich ganz selbstverständlich: „Willst du die DFK auch noch haben?“

    Ich schaue ihn an und denke nur: „Die… was bitte?“

    DFK. D-F-K.

    Ganz ehrlich – mein Gehirn war morgens noch nicht betriebsbereit. Ich hatte absolut keine Ahnung, wovon er spricht.

    Jetzt seid ihr dran: Würdet ihr wissen, wofür DFK steht? Schreibt eure Vermutung mal in die Kommentare.

    Und falls jemand die richtige Antwort kennt: Tobi würde wahrscheinlich ein Bier ausgeben. 🍺😄
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  • 2.0

    19 Jun, Turki ⋅ ☁️ 20 °C

    Zweiter Tag in Istanbul – Manchmal gibt der Körper den Takt vor

    Die zweite Nacht in Istanbul liegt hinter uns – und leider war auch sie alles andere als erholsam.

    Abends kühlen wir unser Zimmer zwar mit der Klimaanlage herunter, aber zum Schlafen schalten wir sie aus. Irgendwann in der Nacht wird es dann wieder so warm, dass man kaum noch schlafen kann. Morgens freuen wir uns jedes Mal darauf, endlich das Fenster zu öffnen und die angenehm kühle, frische Luft hereinzulassen. Das Problem: Sobald das Fenster offen ist, wird einem bewusst, wie lebendig Istanbul rund um die Uhr ist.

    Direkt vor unserer Unterkunft fährt die Straßenbahn vorbei. Tagsüber fällt das kaum auf, nachts hört man allerdings jedes Quietschen. Dazu kommen spät anreisende Gäste, Türen, Schritte im Treppenhaus und heute Nacht sogar Nachbarn, die mitten in der Nacht angefangen haben zu singen. Spätestens gegen halb sechs beginnt dann der erste Gebetsruf der Moscheen, wenig später folgt der nächste. Schlafen ist da kaum noch möglich.

    Eigentlich hatten wir bewusst eine Unterkunft gewählt, die als ruhig beschrieben wurde. Vielleicht sind wir inzwischen einfach empfindlicher geworden oder hatten etwas Pech – aber nach zwei Nächten ohne richtigen Schlaf merkt man einfach, wie der Körper langsam auf Reserve läuft.

    Hinzu kommt, dass wir in den letzten Urlauben fast ausschließlich mit dem Fahrrad unterwegs waren. Jetzt laufen wir plötzlich wieder jeden Tag über 10.000 Schritte. Das macht natürlich Spaß, aber mein Körper signalisiert inzwischen ganz deutlich, dass er auch mal eine Pause braucht.

    Deshalb haben wir heute Morgen spontan beschlossen, den Tag etwas entspannter anzugehen.

    Eigentlich wollten wir früh los, doch als wir aus dem Fenster schauten, hing der Himmel voller Wolken. Also erst einmal Kaffee kochen und abwarten. Keine zehn Minuten später öffnete der Himmel seine Schleusen und ein kräftiger Regenschauer zog über Istanbul. ☔️

    Und wisst ihr was? Das tat richtig gut. 👍🏻

    Nach dieser warmen, schwülen Nacht brachte der Regen eine herrlich frische Luft mit sich. Manchmal passt das Wetter einfach genau zur eigenen Stimmung. 🤗

    Unser Plan für heute ist deshalb ganz bewusst entschleunigt. Wir bleiben in unserer Gegend, erkunden unsere Hood ein wenig und gönnen uns später einen Powernap. Schlaf nachholen steht heute eindeutig höher auf der Prioritätenliste als möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuhaken.

    Außerdem überlegen wir, für die etwas weiter entfernten Space Invader entweder ein Leihrad oder einen E-Scooter zu nehmen. Viele raten zwar davon ab, in Istanbul Fahrrad zu fahren, aber nach Städten wie Los Angeles, New York, San Francisco, London oder Paris schreckt uns der Verkehr ehrlich gesagt nicht mehr so sehr. Vor allem möchten wir uns die eher langweiligen Verbindungsstrecken sparen und unsere Energie lieber für die schönen Ecken der Stadt aufheben.

    Nachmittags möchten wir noch über den Großen Basar schlendern. Dort darf es ruhig etwas voller und wuseliger sein – genau dafür ist dieser Ort schließlich bekannt.

    Istanbul zeigt uns bisher, dass man hier nicht alles durchplanen muss. Manchmal ist es völlig in Ordnung, einen Gang zurückzuschalten, auf den eigenen Körper zu hören und den Tag einfach so zu nehmen, wie er kommt.
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  • 2.1 🛴 🚲 💨 ...

    19 Jun, Turki ⋅ 🌬 24 °C

    Heute ging es zuerst mit der Straßenbahn nach Aksaray. Wir stiegen in Gülhane ein und waren nach nur vier Stationen schon dort. Das klappte erstaunlich unkompliziert. Vor Ort wollten wir zunächst unsere Istanbulkart aufladen und anschließend mit E Scootern weiterfahren.

    Gesagt, getan, zumindest theoretisch. Tobi hatte sich bereits bei dem Verleihsystem BinBin angemeldet und schaltete die ersten Scooter frei. Doch schon der erste wollte einfach nicht richtig fahren. Ich dachte erst, ich stelle mich vielleicht zu blöd an, aber der Roller gab einfach kaum Gas. Also mussten wir das Fahrzeug wechseln. Danach gab es Probleme mit der Kreditkartenzahlung und irgendwie lief gar nichts so, wie es sollte. 😖

    Zum Glück hatte ich mich vorsorglich auch bei HOP registriert. Das war zwar etwas teurer, machte aber direkt einen besseren Eindruck. Also beschlossen wir, einen Scooter von BinBin und ein Fahrzeug von HOP auszuprobieren. Doch auch der zweite BinBin Scooter schlich eher mit vier Stundenkilometern dahin. Da wäre man fast zu Fuß schneller gewesen. Also stellten wir ihn wieder ab. Bezahlen funktionierte ebenfalls nicht richtig. Ehrlich gesagt war das alles ziemlich nervig. Während wir uns mit Apps, Freischaltungen und Zahlungsmethoden herumschlugen, hätten wir den halben Weg vermutlich schon laufen können. 😤

    Mit HOP klappte es dagegen sofort. Besonders praktisch fanden wir, dass es dort neben Scootern auch E Bikes gibt. Genau das gefiel uns deutlich besser. Ich merkte schnell, dass ich doch eher der Fahrradtyp bin. Tobi und ich tauschten unterwegs einmal die Fahrzeuge und mein Fazit stand fest, Scooter sind nicht ganz mein Ding, mit dem E Bike fühlte ich mich wesentlich wohler.

    Entgegen aller Warnungen, dass man in Istanbul auf keinen Fall Fahrrad oder Scooter fahren solle, funktionierte es erstaunlich gut. Natürlich herrscht reger Verkehr, trotzdem kamen wir problemlos quer durch die Stadt. Unser erstes Ziel war das beeindruckende Valens Aquädukt. Eigentlich wollten wir dort wegen eines Space Invaders hin, doch das Aquädukt selbst war mindestens genauso sehenswert. Es wurde bereits im vierten Jahrhundert unter Kaiser Valens erbaut und versorgte Konstantinopel über viele Jahrhunderte mit Wasser. Teile der gewaltigen Steinbögen überspannen noch heute eine der Hauptverkehrsstraßen Istanbuls und sind ein beeindruckendes Stück römischer Ingenieurskunst.

    Von dort ging es weiter zur prachtvollen Süleymaniye Moschee. Sie gilt als Meisterwerk des berühmten osmanischen Architekten Mimar Sinan und wurde im 16. Jahrhundert für Sultan Süleyman den Prächtigen erbaut.

    Anschließend fuhren wir durch das Universitätsviertel, vorbei am Beyazıt Turm bis zum Großen Basar, wo wir Fahrrad und Scooter abstellten.

    Die Fahrt war mit rund 45 Minuten zwar nicht gerade günstig, etwa 12,50 Euro, trotzdem würden wir das jederzeit wieder machen. 🛴 🚲 💨 Man ist flexibel, kommt schnell voran und sieht unterwegs unglaublich viel. Gerade das E Bike fanden wir für eine Stadt wie Istanbul wieder richtig praktisch.

    Am Großen Basar legten wir zunächst eine kleine Frühstückspause ein, bevor wir uns durch das riesige Labyrinth treiben ließen.

    Danach machten wir noch einen spontanen Stopp an der Sultan II. Mahmud Türbesi. Ehrlich gesagt war das eher eine Zufallsentdeckung, aber genau solche Orte mögen wir besonders. Das Mausoleum wurde 1840 für Sultan Mahmud II. erbaut, einen der bedeutendsten Reform Sultane des Osmanischen Reiches. Er leitete im 19. Jahrhundert zahlreiche Modernisierungen ein und gilt als Wegbereiter für viele Veränderungen im Osmanischen Reich. Neben ihm wurden später auch die Sultane Abdülaziz und Abdülhamid II. dort beigesetzt. Rund um das Mausoleum erstreckt sich ein großer historischer Friedhof, auf dem viele bedeutende Persönlichkeiten des Osmanischen Reiches ihre letzte Ruhe gefunden haben.

    Besonders schön waren dort aber die Begegnungen mit den Menschen. Viele ältere Besucher trugen traditionelle Kleidung. Ich fragte ganz höflich, ob ich ein Foto mit ihnen machen dürfe, und alle freuten sich darüber. Es waren keine kostümierten Darsteller, sondern Anhänger des Osmanischen Reichs.

    Viele Besucher sprechen an solchen Gräbern Gebete für die Verstorbenen oder lesen die erste Sure des Korans, die Al Fatiha. Der Besuch solcher Mausoleen ist für viele Menschen ein Zeichen des Respekts und der Erinnerung an bedeutende Persönlichkeiten der Geschichte. Dadurch herrschte dort eine sehr ruhige und friedliche Atmosphäre, die uns wirklich beeindruckt hat.

    Ganz in der Nähe konnten wir außerdem noch zwei weitere Space Invader finden. 😃
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  • 2.2 Großer Basar

    19 Jun, Turki ⋅ 🌬 25 °C

    Der Große Basar, auf Türkisch Kapalıçarşı, gehört zu den ältesten und größten überdachten Märkten der Welt. Seine Geschichte reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück, kurz nach der osmanischen Eroberung Konstantinopels. Heute verteilen sich auf mehr als 60 überdachten Gassen mehrere tausend Geschäfte. Früher waren die Straßen nach den jeweiligen Handwerkszünften geordnet, Goldschmiede, Teppichhändler oder Lederwaren hatten ihre eigenen Bereiche. Noch heute spürt man dieses historische Flair zwischen den alten Gewölben.

    Entgegen unserer Erwartungen war es gar nicht überfüllt. Wahrscheinlich lag das auch daran, dass viele Händler während unserer Besuchszeit eine Pause machten oder zum Gebet gegangen waren. Einige Geschäfte waren geschlossen, insgesamt war die Atmosphäre aber angenehm entspannt. Außerdem war es unter den Dächern schön kühl.

    Auch die Händler empfanden wir als ausgesprochen freundlich. Natürlich wird man angesprochen, das gehört einfach dazu, aber niemals aufdringlich. Nach unseren Erfahrungen auf Basaren in Tunesien/& Ägypten wirkte das hier fast schon zurückhaltend. Das machte das Bummeln wirklich angenehm.

    Zu entdecken gab es wirklich alles, kunstvoll verzierte Lampen in allen Farben, filigranen Schmuck, Berge von Gewürzen, handgeknüpfte Teppiche, Keramik, bunte Teller, Lederwaren, Taschen, Textilien, Tee, Antiquitäten und natürlich jede Menge Souvenirs und kleinen Ramsch.

    DasSchlendern durch die verwinkelten Gassen machte unglaublich viel Spaß, aber es erschlägt einen auch... 😅😅😅
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  • 2.3 Mosaikwand & Möwen ...

    19 Jun, Turki ⋅ ⛅ 26 °C

    Auf dem Rückweg machten wir noch einen Halt an der bunten Mosaikwand Murat Şentürk Kaya Renkli Sanat Duvarı. Die farbenfrohe Straßenkunst besteht aus unzähligen kleinen Mosaiksteinen und setzt mitten zwischen den Häusern einen wunderschönen kreativen Akzent. Genau solche versteckten Orte lieben wir.

    Danach spazierten wir weiter in Richtung Blaue Moschee und Hagia Sophia. Da die Hagia Sophia derzeit an einigen Stellen restauriert wird, möchten wir uns den Besuch lieber für ein anderes Mal aufheben. Auch die Blaue Moschee wollten wir lieber früh am Morgen besichtigen, wenn es deutlich ruhiger ist. Trotzdem war allein der Anblick der beiden weltberühmten Bauwerke bei schönstem Wetter mit weißen Wolken und einer angenehmen Brise einfach wunderschön.

    Zwischendurch legten wir dort noch eine kleine Snackpause mit einem Proteinriegel ein und beobachteten von unserer Bank aus das berühmte Seven Hills Restaurant. Das Restaurant ist vor allem durch Instagram bekannt, weil man von der Dachterrasse einen spektakulären Blick auf die Hagia Sophia und die Blaue Moschee hat und dort häufig Möwen gefüttert werden, die scheinbar perfekt vor der Kulisse posieren.

    Wir entschieden uns jedoch, uns den teuren Besuch zu sparen. Stattdessen fanden wir unten ein paar Brotkrumen und dachten, wir könnten die Möwen auch selbst anlocken. Die schienen allerdings ziemlich verwöhnt zu sein und ignorierten uns zunächst völlig.

    Dafür entdeckten wir einen kleinen Obststand. Die Verkäufer waren unglaublich herzlich. Ohne dass wir etwas gekauft hatten, gaben sie uns einfach zwei Stücke Wassermelone und warfen gleichzeitig den Möwen ebenfalls ein paar Stücke zu. Sofort spielte sich das ganze Schauspiel direkt vor uns ab, ganz ohne Dachterrasse und Instagram Hotspot. 🤩

    Eigentlich hätten wir dadurch Lust auf Wassermelone 🍉 gehabt, aber die kleinen Becher für rund sechs Euro waren uns dann doch etwas zu teuer. 🫰 🫣 Natürlich ließen wir den netten Verkäufern trotzdem ein Trinkgeld da. 🤗 Diese spontanen Begegnungen und vor allem die Herzlichkeit blieb uns in Erinnerung.

    Eigentlich wollten wir anschließend noch gemütlich einen Kaffee trinken. Das ausgesuchte Café sah zwar richtig schön aus, war aber komplett überfüllt. Volle Cafés sind einfach nicht unser Fall. Deshalb machten wir uns auf den Rückweg in unsere Unterkunft.

    Im Hotel gab es erst einmal einen ausgedehnten Powernap. Danach machten wir uns noch einen kleinen Snack, bei mir wurde es eine Suppe, Tobi bekam Würstchen...
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  • 2.4 Rosa Stimmung

    19 Jun, Turki ⋅ ☁️ 22 °C

    Jetzt ist es 18.25 Uhr. Wir sind zwar immer noch ziemlich kaputt, aber mal sehen, was der Abend noch so bringt.

    Nach unserer ausgiebigen Siesta starteten wir am Abend noch einmal zu einer kleinen Runde durch die Stadt. Von unserer Unterkunft liefen wir zunächst wieder in Richtung Sultanahmet Platz. Die Blaue Moschee war im warmen Abendlicht noch einmal ein ganz besonderer Anblick.Baca lagi

  • 2.5 🐈 & 👾

    19 Jun, Turki ⋅ ☁️ 22 °C

    Natürlich begegneten uns unterwegs wieder jede Menge Katzen, sogar einige ganz kleine Kätzchen. Irgendwie gehören sie einfach zu Istanbul dazu und man freut sich jedes Mal wieder, wenn einem eine über den Weg läuft.

    Außerdem konnten wir an diesem Abend die letzten beiden Space Invader finden und flashen. Damit haben wir tatsächlich alle aktuell aktiven Space Invader in Istanbul geschafft. 😎👾
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  • 2.6 Nasi̇p Et Kebap

    19 Jun, Turki ⋅ ☁️ 22 °C

    Eigentlich wollten wir anschließend noch eine bunte Straße besuchen. Vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass sie längst nicht so spektakulär aussah, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Dafür entdeckten wir ganz in der Nähe ein richtig schönes kleines Restaurant, in dem hauptsächlich Einheimische saßen. Genau solche Orte mögen wir am liebsten.

    Vorher waren wir allerdings schon eine ganze Weile auf der Suche nach einem Geschäft, in dem wir noch ein Bier kaufen konnten. Das ist hier tatsächlich gar nicht so selbstverständlich. Der Besitzer des Restaurants erklärte uns dann freundlich, dass es ein kleines Geschäft gleich um die Ecke gibt, das Alkohol verkauft. Ohne seinen Tipp hätten wir wahrscheinlich noch länger gesucht.

    Das Essen war richtig lecker, authentisch und für Istanbul sogar überraschend günstig. Vor allem lag das Restaurant angenehm abseits der Touristenströme. Der Service war herzlich und aufmerksam, genau so stellt man sich einen gelungenen Abend vor.

    Auf dem Rückweg kamen wir noch an einer Gruppe Einheimischer vorbei, die gemeinsam draußen saßen und aßen. Das sah unglaublich gemütlich aus. Ich wollte ihnen eigentlich “Guten Appetit” auf Türkisch wünschen. Irgendwie bekam ich das mit Händen, Füßen und ein paar Worten auch halbwegs hin. Sofort wurden wir freundlich angelächelt und direkt eingeladen, doch einfach mitzuessen. Sie wollten unbedingt, dass wir etwas probieren. Da ich Vegetarierin bin, passte das für mich zwar nicht ganz, aber Tobi durfte ein Stück Fleisch kosten. Sein Urteil war eindeutig, es war richtig lecker.

    Solche Begegnungen bleiben einem einfach im Gedächtnis. Das waren keine Kellner, keine Touristenführer oder Menschen, die irgendetwas verkaufen wollten, sondern ganz normale Istanbuler, die uns völlig selbstverständlich an ihrem Essen teilhaben lassen wollten. Diese Herzlichkeit und Gastfreundschaft haben uns wirklich beeindruckt. Man fühlt sich willkommen, obwohl man sich vorher noch nie begegnet ist. Davon könnten wir uns manchmal wirklich eine Scheibe abschneiden.
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  • 2.7 Moschee by night

    19 Jun, Turki ⋅ ☁️ 20 °C

    Zurück am Sultanahmet Platz setzten wir uns noch einmal auf eine Bank. Die Blaue Moschee war inzwischen wunderschön beleuchtet und über ihr kreisten unzählige Möwen. Durch das helle Licht wirkten ihre weißen Flügel fast wie ein kleines Schauspiel am Himmel. Zusammen mit der angenehm kühlen Abendluft entstand eine unglaublich ruhige Stimmung.

    Ich hätte mir inzwischen fast schon eine leichte Jacke anziehen können. Das Wetter ist für unseren Städtetrip wirklich perfekt. Sonnig am Tag, angenehm frisch am Abend und überhaupt nicht zu heiß. Besser hätten wir es kaum treffen können.

    Jetzt ging es langsam zurück ins Hotel. Hoffentlich schlafen wir heute Nacht besser. Zuvor schauten wir noch kurz auf den Plan für morgen, da wir die asiatische Seite Istanbuls erkunden wollen.

    Bis jetzt sind wir mit unserer Programmplanung richtig zufrieden. Obwohl wir heute ganz entspannt unterwegs waren, erst gegen zehn oder elf Uhr losgezogen sind und zwischendurch sogar eine Pause von fast drei Stunden gemacht haben, haben wir erstaunlich viel geschafft. Wir sind zwar ziemlich müde, aber genauso soll sich ein gelungener Urlaubstag anfühlen. Die vielen kleinen Begegnungen und Erlebnisse machen den Tag am Ende oft viel wertvoller als die großen Sehenswürdigkeiten.
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  • 3.1. Tombili-Katzenstatue

    20 Jun, Turki ⋅ ☀️ 25 °C

    Eigentlich wollten wir heute etwas früher starten. Doch wie das manchmal so ist, verlor ich mich morgens erst einmal im Videoschnitt unseres ersten vollen Tages. Einerseits kostete das natürlich Zeit, andererseits war es schön, die vielen Eindrücke noch einmal zu erleben. So wurden aus ein paar Minuten plötzlich zwei Stunden und wir machten uns erst gegen 11 Uhr auf den Weg. Das war aber überhaupt nicht schlimm, denn unser Plan für heute war von Anfang an ganz einfach: Es ging auf die asiatische Seite nach Kadıköy.

    Mit der Marmaray fuhren wir unter dem Bosporus hindurch und steuerten als Erstes die berühmte Tombili-Katzenstatue an. Sie erinnert an den Straßenkater Tombili, dessen lässige Sitzhaltung auf einem Foto um die Welt ging. Nach seinem Tod bekam er genau an dieser Stelle ein Denkmal und natürlich mussten wir dort ebenfalls kurz vorbeischauen. 😺
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  • 3.2 Kadıköy

    20 Jun, Turki ⋅ ☀️ 25 °C

    Direkt neben der Statue hatten wir richtig Glück. Ein Hop-Fahrrad wartete praktisch schon auf mich und nur wenige Meter weiter stand ein E-Scooter für Tobi bereit. Besser hätte das Timing kaum sein können.

    Also ging es los durch Kadıköy.

    Das Viertel ist bekannt für seine riesigen Street-Art-Wandgemälde. Ich hatte mir vorab einige der schönsten Murals herausgesucht und genau diese wollten wir heute entdecken. Anfangs war das Fahren noch etwas ungewohnt. Kurz dachten wir sogar, die Polizei wolle uns anhalten. Wir stoppten vorsichtshalber, bis wir merkten, dass wir überhaupt nicht gemeint waren. Also fuhren wir weiter und kamen erstaunlich gut voran.

    Als die Straßen immer enger und holpriger wurden, stellten wir Fahrrad und Scooter wieder ab und erkundeten Kadıköy zu Fuß.

    Je länger wir durch die kleinen Gassen liefen, desto mehr fiel uns auf, warum dieses Viertel so beliebt ist. Überall kleine Cafés, individuelle Geschäfte, gemütliche Restaurants und eine richtig kreative Atmosphäre.

    Natürlich hatten wir wieder Foodsharing-Snacks im Rucksack. Eigentlich hätten wir sie gar nicht gebraucht, denn überall roch es unglaublich lecker. Trotzdem wollten wir zuerst unsere mitgebrachten Sachen essen. Das Problem war nur: Wir fanden einfach keinen schattigen Platz zum Hinsetzen. Also landeten wir schließlich auf einer Fensterbank vor einem Geschäft. Nicht gerade der schönste Picknickplatz unseres Lebens. 😅

    Mittlerweile war es richtig warm geworden. In den schmalen Gassen stand die Mittagshitze und wir freuten uns über jede kleine Brise.
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  • 3.3 Umbrella Street

    20 Jun, Turki ⋅ ☀️ 26 °C

    Als nächstes liefen wir durch die bekannte Umbrella Street. Die vielen bunten Schirme über der Straße sahen wirklich wunderschön aus und sorgten für eine ganz besondere Stimmung.

    Auch die Einkaufsstraße schauten wir uns kurz an, merkten aber schnell, dass uns das einfach zu voll war...Baca lagi

  • 3.4 Moda Aile Çay Bahçesi

    20 Jun, Turki ⋅ ☀️ 26 °C

    Also beschlossen wir weiter nach Moda zu fahren. Wir suchten erneut ein Fahrrad und einen Scooter und konnten herrlich am Wasser entlangfahren. Unterwegs machten wir noch einen kurzen Stopp am historischen Fähranleger von Moda, bevor wir schließlich beim Moda Aile Çay Bahçesi landeten. Das ist ein traditioneller türkischer Teegarten, in dem vor allem Einheimische ihre Zeit verbringen. Unter schattigen Bäumen sitzt man dort direkt am Wasser und blickt hinüber auf die europäische Seite Istanbuls mit ihren Moscheen. Genau solche Orte lieben wir.

    Tobi bestellte sich eine Cola Zero, ich einen Ayran, und wir genossen einfach die Ruhe.

    Trotzdem merkte ich irgendwann, dass mein Schlafmangel, durch frühmorgendliche Muezzinrufe und die Hellhörigkeit unseres Hotels, langsam seinen Tribut forderte. Also gingen wir noch ein paar Stufen hinunter direkt ans Wasser, legten uns unter einen Baum und gönnten uns einen kleinen Powernap.

    Nach unserem Nickerchen wurden wir Zeugen einer Szene, die uns noch eine Weile beschäftigen sollte. Eine Katze hatte eine Krähe gefangen. Doch plötzlich stürzten sich mehrere andere Krähen auf die Katze, bis sie ihre Beute wieder freigab. Die verletzte Krähe konnte sich gerade noch retten. Wir stellten ihr etwas Wasser hin und gaben ihr vorsichtig ein paar Krümel unseres Müsliriegels. Ob das wirklich geholfen hat, wissen wir natürlich nicht. Aber wir hofften einfach, dass sie es schafft. 🥺
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  • 3.x Kadıköy

    20 Jun, Turki ⋅ ☀️ 26 °C

    Durch die Gassen treiben lassen - Querbeet

    Zwischendurch haben wir uns immer wieder einfach treiben lassen. Hinter jeder Ecke warteten kleine, bunte Geschäfte, gemütliche Cafés oder moderne Boutiquen. Gerade diese ungeplanten Momente und das bunte Treiben auf den Straßen haben den besonderen Charme ausgemacht.Baca lagi

  • 3.5 Sonnenuntergang

    20 Jun, Turki ⋅ ☀️ 23 °C

    Eigentlich wollten wir später mit der Fähre zurückfahren, diese fuhr jedoch für uns viel zu früh... Je schöner der Abend wurde, desto weniger Lust hatten wir, auf die Uhr zu schauen.

    Also kauften wir uns noch ein Feierabendbier und setzten uns mit den Locals direkt ans Wasser. Die Atmosphäre war einfach herrlich. Familien, Freunde, Paare – alle saßen entspannt am Ufer, unterhielten sich oder blickten einfach auf den Bosporus. Während die Sonne langsam hinter der europäischen Seite und den Moscheen verschwand, wurde uns wieder bewusst, wie unterschiedlich Istanbul je nach Stadtteil wirkt.

    Genau diese ruhigen Momente sind oft die schönsten. 🍻 🌅
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